Casseler Neueste Nachrichten
Donnerstag, 8. Juni 1911.
Nr. 155. — 1. Jayrgang
Sn Kiesen Agkli
Wort uni Wei
hinzustellen und alle Schuld auf den Sohn zu schieben. Sehr bezeichnend ist es überdies, zu welchen Mitteln die Angeklagten greifen: So ist in den letzetn Tagen, wo der Termin ihrer Verurteilung immer näher rückt, das Gerücht entstanden, daß der alte Wonljarljarski - und Fürst Bogdan Oginski uneheliche Söhne des Kaisers Alexanders des Zweiten seien. Durch dieses Gerücht, das in höhern Beamtenkreisen mit allen Einzelheiten und sogar mit Namensnennung der Mutter kursiert, fall der letzte Versuch gemacht werden, aus die Richter und auf die Geschworenen einzuwirken. Unter diesen Umständen ist noch nicht abzusc- hen, wie der Prozeß enden wird, der auf die Zustände in den ersten ruffischen Gesellschaftskreisen so grelle Schlaglichter geworfen hat.
ziehen unsere Trägerinnen ore Äbonnements-Beträge für den Monat Juni gegen Aushändigung einer auf Juni lautenden, gedruckten Quittung ein. — Der Abonnementspreis beträgt 50 Pfennig monatlich einschließlich Zustellgebühr :::::::::
klagen zu entkräften. Während die Anklage auf der unbedingten Schuld des Vaters wie des Sohnes bestand, ja sogar soweit ging, sie als professionelle Verbrecher zu bezeichnen, versuchen beide Rechtsanwälte, den alten Wonljarljarfli als vollständig unschuldig
□ Ein Jahr Gefängnis für die Entwendung einer Mark. In Breslauer Blättern findet sich nachstehender Gerichtsbericht: „Das Dienstmädchen Anna Hehme, das wegen Diebstahls zurzeit in Strafhaft ist, bezichtigte sich s e l b st, vor sieben Jahren in einer ihrer früheren Dienststellungen eine Mark entwendet zu haben. Gestützt auf diese Sclbst- anzeige verurteilte die erste Straflammer das Mädchen wegen Rückfalldiebstahls zu eine m Jahr Gefängnis. In der Verhandlung machte die Angeklagte einen sehr blöden Eindruck." Das blöde Mädchen litt ossenbar nicht an Kleptomanie, wozu ihm die notwendigen gesellschaftlichen Allüren und die entsprechende Stellung gefehlt haben. Der Mangel an Intelligenz, schon durch die Selbstbezichtigung bewiesen, hat vermutlich noch zur Strafverschärfung geführt. Konnte man denn nicht die unter e Grenze der vorgeschriebenen Strafe wählen? Wenn die Nachricht nicht in verschiedenen Blättern zu lesen wäre, möchte man sie für erfunden halten.
n Antimilitaristen vor Gericht. Ein Privattelegramm meldet uns aus Paris: Das Schwurgericht verurteilte den Verwalter der „Guerre Soziale Auroh" wegen Veröffentlichung von antimilitaristischen Artikeln zu sechs Monaten Gefängnis und 3000 Francs Geldbuße. Der Angeklagte war nicht erschienen. Sein Verteidiger hatte die Vertaaung der Verhandlung beantragt, weil Gustav Herv6 sich als Verfasser der Artikel bekannt und die Eröffnung des Verfahrens gegen sich selbst beantragt hatte. Das Gericht ließ indessen diesen Einwand nicht gelten und kam zu dem oben mitgeteilten Utteilsspruch.
Kaufunger Wald entlud sich am zweiten Pfingstfeiertag in der Mittagsstunde ganz plötzlich ein furchtbares Gewitter mit Hagelschlag. Die Schlossen fielen heftig und so stark, daß man sie noch einige Stunden nach dem Unwetter mit Schaufeln unter den Bäu
men hervorholen konnte. Die Hagelkörner hatten eine ziemliche Größe. Der Kaufunger Wald war bei dem vorhergegangenen prächtigen Wetter sehr von Ausflüglern belebt. Als der erste kräftige Donnerschlag erfolgte, stürzten alle aus den Eichenwaldungen unter die nahen Buchen. Der Hagel setzte aber gleich so kräftig ein, daß die Bäume, trotzdem sie gut belaubt waren, fast gar keinen Schutz boten. In kurzer Zeit waren alle, aber auch alle, trotz Capes und Schirmen buchstäblich bis auf die Haut durchnäßt. Schaden scheint das Unwetter außer an den Feiertagskleidern der Ausflügler (namentlich der Damen) sonst nicht weiter angerichtet zu haben. Der Waldboden war von abgeschlagenen Blättern und Zweigen der Bäume geradezu übersät. In Oberkaufungen und Umgegend sind nur einige Regentropfen niedergeaangen.
O°o Großalmerode. 7. Juni. (Dies und das.) Die beiden hiesigen Turnvereine haben sich am Sonntage an dem in Nieste statt- gebabten Preisturnen beteiligt und dabei recht gut abgeschnitten, indem sich die Turngemeinde fünf, der Turnverein „Jahn" vier Preise errang. — Am ersten Festtag mittag ging am Schwarzenberg ein mit vier Personen bemannter Freiballon nieder, der in Altenberg aufgestieqen war. Die Landung war eine platte. — Das seltene Fest der goldenen Hochzeit beging hier am zweiten Festtage das Anton Bisch of'sche Ehepaar. Die Spitzen der Behörden, viele Bekannte, Freunde und Verwandte, Kinder und Enkel von fern und nah stellten stch ein. um teilzunehmen an der Freude des allverehrten Jubelpaares. Herr Pfarrer Holzapfel überreichte die vom Kaiser gestiftete Ehrengabe.
Die gestrigen Frankfurter Radrennen. Die Radrennen in der Frankfurter Arena fanden am Dienstag bei prächtigem Sommerwetter in Anwesenheit von etwa 6000 Zuschauern statt. An Stelle des tödlich verunglückten Tbeile und des in Plauen schwer gestürzten Stellbrink starteten die Frankfurter Weiß und Kraushaar gegen Rvser und Scheuermann im Großen Psingst- Preis. Der ebenfalls am ersten Feiertag in Plauen gestürzte Scheuermann erschien' mit verbundenem Kovf und Knien am Start und fuhr ein verhältnismäßig ausgezeichnetes Rennen. Als Sieger aus dem Stundenrennen ging der Frankfurter Weiß mit 72.020 Kilometern hervor. Zweiter wurde Scheuermann, 2280 Meter, Dritter R Y f e r, 2420 Meter und Vierter Kraushaar weit zurück.
Au» der Heimat.
An der Sdertalfperre.
Noch Vor weniger als einem Jahrzehnt tvar das Gebiet der Edertalfperre fast gänzlich unbekannt, und nur wenige Touristen und Freunde von Naturschönheiten suchten dies wirklich reizvolle Stückchen Erde auf. Dies ist alles anders geworden. Seitdem das Projekt der Sperre bekannt wurde und die Arbeiten an derselben ihren Anfang genommen haben, ergießt stch ein immer größer werdender Men- fchenstrom in jene Gegend. Mit einem Schlage ist sie weit über die Grenzen Deutschlands hinaus berühmt geworden. Dies konnte man so recht die beiden Pfingsttage beobachten. Mit der neuen Bahn, die ihre Gleise bereits bis über die eröffnete Station Waldeck hinaus vorgestreckt hat; ferner in Wagen, zu Fuß und mit dem Rad kamen die Wanderer in hellen Scharen heran, um noch einmal die Stätte zu betreten, die in einigen Jahren die Fluten eines großen Sees bedecken werden, und den Fortgang der Arbeiten zu beobachten, insbesondere aber, um die landschaftlichen Reize des schönen Waldecker Ländchens auf sich wirken zu lassen. Das romanttsch gelegene Schloß Waldeck ist auf einem mächtigen Basaltfelsen aufgebaut. Es dient im Sommer noch öfters dem Fürsten von Waldeck und seinem Gefolge als Jagdaufenthalt. Auch enthält es einen gutgehenden Wirtschastsbettieb.
Vom Schlosse ans hat der Wanderer einen umfassenden Ausblick auf das ganze Sperrgebiet und die schön bewaldeten Waldecker Berge. Zur Rechten der Burg in der Talsohle liegen die dem Untergange geweihten Ortschaften Berich und Bringhausen; im Tale etwas rechts vor uns die Bericher Hütte, und unter uns das ehemalige fürstliche Gestüt Bornhagen. Weiter hinaus, wo die Eder um eine größere Erhebung einen Bogen macht, die Stollmühle; die ihren Namen nach einem Stollen führt, der durch diese Erhebung hindurchgeht und das Wasser der Eder in sich aufnimmt. Alle diese genannten Stätten mit ihren Fluren werden später das Becken des 202 Millionen Kubikmeter fassenden Stausees bilden. Den Besucher berührt es eigentümlich, daß diese jetzt in voller. Frühjahrspracht stehenden Fluren den Grund eines großen Wasserbeckens bilden sollen. Man kann es verstehen, daß sich die Bewohner dieser Ortschaften, trotz klingender Entschädigung, nur sehr schwer von der ererbten Scholle trennen können. Viele Bewohner von Berich beabsichtigen bekanntlich deshalb auch, oberhalb des jetzigen Dorfes,' eine neue Ortschaft entstehen zu lassen, die ihre alte Ortsbezeichnung beibebalten soll.
Zur Linken des Schlosses, am Fuße des Michelskopfes, sieht man die beginnenden Arbeiten der zu errichtenden Sperrmauer, wohin denn auch die Besucher ihre Schritte lenken. Der Weg dorthin führt über den schön bewaldeten Uhrenkopf und Michelskopf steil abwärts in das Edertal, und mit Erstaunen steht er vlötzlick vor dem beginnenden Riesenwerk. Vier mächtige Drahtseilbahnen führen in zirka 50 Meter Höhe über das Talbecken. An ihnen laufen, riesigen Fangarmen gleich, Vorrichtungen, die es ermöglichen. Baumaterialien auf jede Stelle der zu errichtenden Mauer zu befördern, zurzeit aber dazu dienen, die durch die Planierungsarbeiten frei werdenden Steine und Erdmassen zu entfernen. Der ganze Grund ist mit Arbeits- und Wohn- baracken, Bretterbuden und Kantinen bedeckt. Von Interesse ist eine maschinelle Einrichtung, die den vorhandenen Ederkies zu Sand zerkleinert. Das Betreten der Baustelle ist verboten, und nur dem freundlichen Entgegenkommen eines Beamten der Bauaesellschaft ist es zu danken, wenn uns der Zutritt gestattet wurde.
Der Grund zur Sperrmauer ift bereits vorbereitet. Am Fuße wird sie 45 Meter dick und erhält eine sich verjüngende Höhe von 48 Metern. Die Krone wird in 400 Meter Länge das Tal überspannen. Die K o st e n her gesamten Sperre werden runb 18 Millionen Mark betragen. Die Fertigstellung soll bis zum Jahre 1918 erfolgen. Der Termin wird aber voraussichtlich nicht eingeholten werden können. An den Bauarbeiten sind augenblicklich rund tausend Mann beteiligt. Durch den Bau der Edertaliverre wird auch den Bewohnern ein hohes Maß von Verdienst zugewendet. Alle Lebensmittel, Gemüse, Eier, Milch. Kartoffeln, die früher nach Wild'mgen gebracht wurden, sind jetzt zu guten Preisen im Handumdrehen an die Arbeiter verkauft. Leer- stehendK^Wohnunaen und Beteiligung an Fub- renl^lingen bringen ein ansehnliches Verdienst. Dies wird auch nach Fertigstellung ^er Sverre nicht Nachlassen, denn dann wird sich jahraus, jabrein, ein riesiger Fremdenverkehr entwickeln und den Geldstrom ununterbra^en laufen lassen. **
Oberkaufungen, 7. Juni. (Gin Unwetter mit Hagelschlag.) lieber dem
Gericht md Recht.
Russische Giftmord-Sensationen.
Vor dem Moskauer Schwurgericht wird in den nächsten Tagen ein Giftmord-Prozeß seinen Anfang nehmen, der in seinen Einzelheiten an den Prozeß erinnert, der vor kurzem mit der Verurteilung deS Gutsbesitzers de Lasch endete. Im Jahre 1906 starb der mehrfache Millionär Strelzow und hinterließ fein ganzes Vermögen seinem Bruder. Dieser trat die Erbschaft an und nahm auch die Geliebte seines verstorbenen Bmders, Pelageia Wassiljewna, zu sich.
Bald nach dem Tode des Bruders verfiel Strelzow in Schwachsinn und heiratete Frau Wassiljewna, die sich Generalvollmacht von ihrem Manne geben ließ. Sie hob alle Depots in den Banken ab und legte sie anderweitig an, verkaufte alle Immobilien und zwang ihren Mann, ein Testament zu ihren Gunsten zu machen. Nun verlangten die gesetzlichen Erben die ärztliche Unterfudmna Strelzows, um seinen Schwachsinn festzustellen. Als das Gericht diese Untersuchung vornehmen lallen wollte, brachte die Frau ihren unglücklichen Mann heimlich nach Riäsan, wo er wenige Tage nach feinem Eintreffen an einer Einspritzung starb, die mit einer unsauberen Spritze ausgeführt worden war. .Fetzt wandten sich die gesetzlichen Erben an Stolypin, worauf die gerichtliche Untersuchung einqeleitet wurde, von der man sensationelle Enthüllungen erwartet. Im Prozeß Wonljarljarski haben jetzt die Verteidiger das Wort. Sie versuchen, die gegen die beiden Haupschuldigen erhobenen An
Jn dem Flieger-Rennen behauptete Peter die Führung.
<K Die Johanmsthaler Flugwoche. Der deutsche Höhenrekord, der am Montag von Vollmüller mit 1870 Metern aufgestellt wurde, hat bereits eine Verbesserung erfahren, da es dem Dörner Piloten S ch e n d e l gelang, bis zu 2010 Meter emporzusteigen. In dieser Höhe ging dem Flieger plötzlich das Benzin aus, doch gelang es ihm, seinen Apparat im Gleitflug auf den Flugplatz zurückzubringen, wo er unter dem lebhaften Beifall des Publikums landete. Auch die übrigen Flugleistungen waren durchweg sehr gut zu nennen. Mehrere Ueberlandflüge, die sich bis in die Gegend von Marienfelde erstreckten, wurden von Eyring (Albattos) und von Gorissen (Farman) unternommen, die beide Passagiere an Bord hatten.
Fritz Theile's Todessturz. Wir haben bereits gestern eingehend über die Sturz-Kata- strophe auf der Zehlendorfer Radrennbahn berichtet, die für Fritz Th eile, einen der besten Dauerfahrer der Welt, so verhängnisvoll werden sollte. Theile war am 28. Oktober 1884 zu Berlin geboren und trat nach Verlassen der Schule in einem optischen Institut in die Lehre. Länge hielt es ihn aber nicht dabei, denn schon im Jahre 1902, achtzehn Jahre alt, betrat er in Friedenau den Zement. Die weitere Zeit brachte ihm nur kleine Erfolge, aber dank seiner Ausdauer, unterstützt von einer unzweifelhaften Veranlagung für den Radrenn- sport, gelangte er Schritt für Schritt zu Ansehen und Beliebtheit. Auf allen Bahnen des In- und Auslandes wurde er ein gern gesehener Gast. Inzwischen gewannen die Dauer- rennen hinter Motoren immer mehr Boden. Gleich die erste Prüfung über fein Stehvermögen bestand Theile glänzend. Es war im „Kleinen Goldenen Rad" zu Steglitz am 17. Mai 19Ö8. Von da ab gab es für ibn eine lange Kette von Erfolgen. Am ersten Pfingst- feiertage sollte ihn nun sein Geschick ereilen. Mit Fritz Theile hat der Radrennsport einen feiner Großen verloren.
< Das Turnier der Schachmeister. Das Meisterfchaftsturnier des Berliner Schachbun- bes hat mit dem Sieg des Schachmeisters A n - ders geendet, der in der Schlußrunde seinen Gegner Cohn schlug. Anders erreichte 9 Points. Den zweiten und dritten Preis teilen sich Cohn und Rothen st ein yiit je 8 Points. ----------
-Mdels-Zeveschsn.
Ff Die heutige Berliner Fondsbörse. (Privattelegramm.) Von der heutigen Berliner Fondsbörse wird uns depeschiert: Die aus Amerika gemeldete abermalige Preisermäßigung auf Eisen um x/4 Dollar und ein ctwaS weniger zuversichtlich lautender rheinisch-westfälischer Eisenbericht haben am Montanmarkt heute eine Abschwächung zur Folge gehabt. Das Interesse konzentrierte sich auf den Bankenmarkt, wo besonders Diskonto-Kom- mandit bevorzugt wurden. Anscheinend ist man bestrebt, für die morgen ftattfinbenbe Lieferung ber jungen Aktien Stimmung zu machen. Der Bahneumarkt war abgeschwächt, ebenso waren Lombarben zunächst auf Realisationen schwach, konnten sich aber später etwas erholen. Am meisten bevorzugt waren Warschau-Wiener, bte im Lause ber Börse noch weiter onzogen, so baß eine Kursaufbesserung von 2 Prozent gegen gestern zu verzeichnen war. Von Elek- tri'zitätswerten waren Gesellfcbast für elektrische Unternehmungen angeblich auf neue größere Geschäfte im Kurse anziehend. Von Schissabrtsaktien waren Hansa fest. Die sonstigen Gebiete waren sehr still.
Ff Ein Kaushaus-KonkurS. (Privattelegramm.) Das Kaufhaus Georg A u g u st i n y in Rathenow, dessen Zahlungsschwierigkeiten bereits gemeldet wurden, hat den Konkurs angemeldet. Die Passiven betragen 660 000 Mark, bte Aktiven 325 000 Mark.
eK Nationalbank — Frerichs. (Privattelegramm.) Die Frerichs-Aktien, bte sich im Besitz der Naionalbank befinden, stehen mit einer Mark zu Buch, sodaß hierauf Verluste für das Institut nickt entsteben. An der Verfügungsstelle von Aktien zur Förderung ber Sanierung bei Frericks ist natürlich die Nationalbank ge- meinschaftlick mi den drei anderen interessierten Banken beteiligt.
c? Der rheinisch-westfälische Eisenmarkt. (Privattelegramm.) In einem Bericht über die Laae des rbeinisch-westfäliscken Eisenmarktes beißt es, daß der Markt nickt zur Beruhigung kom- men könne, da stch fortgesetzt die Wirkungen geltend machten, die mit der kommenden Neuordnung der Verbände in Zusgmmenbang stäuben. Die Preise in Stab eisen feie» dauernd rückläufig und auck die Preise auf anderen Gebieten seien nickt so fest, wie sie sein müßten. Da auch für die Erneuerung des Roheisenver- bandes im letzten Augenblick neue Hemmnisse entstanden sind, hat dies auf den Markt keineswegs votteilhaft wirken können.
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■■ '■
Russ. Bank für auswärt. Handel....
Otavi-Minen.......
South-West-Afrika
6. 6.
7. rj
6. 6.
7, 6.
Nachbörsenkurse gegen 3’/« Uhr
6. 6.
7. 6
Eastrands.....
Goldfields. . . . .
Modderfontain....
Geduld.........
6. 6.
7. 6.
Bern» Kursbericht
161.25
144.75
160.75
144.80
Dynamit-Trust.....
Eschweiler Bergwerk Geisweider Eisen ... Gelsenkirch. Bergw.
183.— —
179.50
201.50
182.—
179.—
178.—
200.—
Credit............
Diskonto..........
6. 6.
202.75
187.75
7. 6-
202.50
189.12
Rheinl. Stahl Allg. Elektr.-Ges.
Siemens 2. Halske Deutsch—Uebersee
160.75
>76 25
250 62
184.62
160.37 275.62
250.- 184.37
4.76
5.42
12.63
1.12
4.89
5.38
12.49
1.12
6, u, 7.
Tuni 1911.
nachmittags 3 Uhr.
(deutsche Stücke)
175.9 0
174.50
Ges. f. elektr. Untern.
174.10
175.40
Deutsche Bank ....
264.—
264.37
Ges. k. elektr. Untern.
174.50
175.50
Goerz ........
1.06
1.06
Bahnen.
6. 6.
Gr. Berlin. Str.-Bahn
196.50
197.25
Berliner Handelsges.
165.87
166.12
Dynamit-Trust
183.12
182.50
197.75
Chartered.......
Debeers ........
Amalgamated . . .
32/6
32/5
6. 6.
7. 6
7. 6
Gr. Casseler Str.-B.
112.10
112.10
Dresdner Bank ....
156.87
157.25
Gr. Berliner Str.-B
197.62
18.93
19.—
Wechsel.
4V,e,'„-ige österr.
40 —
190.40
Hamburger Paketf. .
137.70
137.50
Darmstädter Bank..
126.50
126.50
Tendenz:
ruhig
z. fest
69.37
69.37
6 6.
7. 6.
96.60
92.75
96.75
92.50
Baltimore.........
Canada-Pacific.....
Warschau—Wiener.
Pennsylvania
SÜdösterr. Lombard. Oesterr. - ungarische
Staatsbahn......
Prinz Heinrich-Rahn
Industrie
107.40 24090
231.90 125 —
24.60
Harpener Bergbau . Hartmann Masch... Hasper Eisen......
Herkulesbr. Cassel . Hirsch Kupfer ..... Hohenlohe werke. . .
181.—
181.-
A.Schaaf f h .B ankver.
137.50
_ —
Anaconda......
8.18
8.25
la Ken kurz.......
London vista ...... London kurz......
Paris vista........
80.49 •20.44 20.42 80.82 80.82 85.12
3.-
20.43
8K80
Silberr. Jan.—Juls 4°/n-ige Russen von 1902............
4° o-ige Spanier .... 4°/o-ige Türken von
239.80 234.90 125.-
24.50
167.80 176.50 173.90
140 — 218.40
167.80
174.75
173.90
140.10
218.40
National-Bank.....
Russische Bank.... Petersb. Int. Hndlsb. Oesterr. Staatsbahn Lombarden........
126.75 160 62 220.37
2L-
127.- 160.87
220,75
24*50
Londoner U
rse
Rio Pinto ...... .
Otavi..........
South Westafrika. .
Tendenz: .......
68.75
34.9 geb.
68.75
346 l.abgs
Paris kurz .......
Wien kurz........
Privaldiskont......
Fonds.
85.07
3.—
1905 .........
Türken-Lose......
4°/0-ige Ungar. Goldr.
4°/0-ige Ungar. Kro-
86.40
177.40
86.40
176.30
94.10
145*75
145*75
König Wilhelm conv. Laurahütte........
Ludwig Loewe & Co. Neue Boden-Ges....
247.— 176.75 278.— 147.-
246.25
175.10
278.25
117.30
Prinz Heinrich-Bahn Baltimore.........
Canada...........
Lübeck—Büchner ..
146.-
107.37
240.75
191.—
146.37
106.87
240.37
Engi. Konsols .... 43/0 Argentinier . . .
6. 6.
80.37
88.87
7. 6.
80.05
88.87
PrÄtenMm
6. 6.
7. 6.
nenrente........
4°/0-ige Mosk.-Kasan
9L—
91"—
AccumuL-F abrik
6. 6.
7. 6
Norddeutscher Lloyd Oberschl.Eisnb.-Bed.
99.—
97.50
99.—
97.30
Pennsylvania......
Schantungbahn ....
13342
13255
3% Deutsch. Reichsanleihe A/O ....
82.75
82.75
(Schlusskurse.)
7. 6.
y/JVo-ige Reichsanl.
°/<rige Reichsanl.. .
93.80
9380
4°/0-ige Russ. Süd-
Boese..........
7.—
7.—
Orenstein & Koppel
223.—
222.25
Warschau—Wiener.
233.—
235.87
4°/. Russen......
96.75
98.50
Weizen, Tendenz:
84.—
84.—
Ostbahn 1897 ....
yv.801 yv.w
Allgem. Elektr.-Ges.
276.50
275.70
Phönix Bergbau ...
Rhein. Stahl ......
254.10
2*3.10
Hamburger Paketf.
137.87
137.50
5°'e Russen......
104.12
104.25
fest
Banat
Preuß. Cons.
102.60
102.60
Banken
Badische Anilin....
503.-
502.25
161.—
160.30
Norddeutscher Lloyd
99.—
99.—
Atchison.......
119.37
119.12
, Juli.....
208.-
206. 75
S’/iVo'igePreuß.Cons. P/f ige Preuß. Cons.
93.80
93.80
6. 6.
Berl.-Anhalt- Masch
197.40
196.80
Rombacher Hütte ..
184.25
183.60
Hansa............
171.—
l'3.2a
Baltimore.......
111.25
111.-
„ Sept .....
198.50
198.—
83.90
83.90
7. 6.
Bochumer Gußstahl
231.—
231.-
Schuckert Elektr. ..
. 176.50
175.75
40/o-ige Russen v.1902
Canada ........
245.62
244.50
Roggen, Tendenz: .
fest
matt
/<r’ge äußere Argentinier ........
Berliner Handelsges Darmstädter Bank .
166.20
166.10
Braunschweiger Jute
226.-
226.50
Siegen—Solingen ..
93.-
93.—
41/2°/o-ige Japaner ..
—.—
83*8-
176.49
176.50
231.50
Southern Pacific . .
124.37
123.37
„ Juli.....
169.50
168.75
___
—— —_
126.30
126.50
Brauerei Scböfferhof
105.75
105.50
Siemens & Halske .
250.—
249.75
3°/0-ige Reichsanl. ..
Union Pacific ....
191.62
191.—
„ Sept......
166.75
165.—
Chinesen
Deutsche Bank ...
264.30
264.50
Casseler Federstahl
271.60
270.-
Stahl & Nölke.....
135.—
136.—
Türken-Lose.......
35.62
35.25
Hafer, Tendenz: . .
fest.
runie
von 189^........
99.20
99.40
Diskonto- Command.
188.-
188.90
Concordia Bergbau .
308.30
308.30
Stolberger Zink....
132.25
131.75
Laura............
Missouri........
37.37
37.—
w Juli......
167.75
166.7»
l8/n-ir,e Griechische
Dresdner Bank ....
157.10
157.30
Consolidation......
344.75
345.-
'■-"■wohl. Porti. Zern.
221.-
220.-
Bochumer
New-York Central .
113.25
113.25
, Sept.......
163.75
163.25
Monopolen!......
___
55.—
Mitteldeutsche Pri-
Deutsche Linoleum-
17 " ’^roth........
115.80
115.80
Gelsenkirchen
Northern Pacific . .
138.50
135.37
Mais, Tendenz: . • .
gesch 139.-
gesch
<*/i%-i«e Japaner . «/ 0-i ge em ort ItaL
S7L0
97.80
vatbank........
123.25
125.25
Wachs..........
179.-
171.81'
. ... Stahlwerke .
51.10
51.-
Harpener
183.50
Pennsylvania ....
Steel Com.......
63.87
61.—
, Juli......
139.-
National-Bank.....
120.20
120.20
Dortmunder Union C
— E ——
—— —
1 E^itener Guß
21025
210.—
Rombacher
79.67
79.37
„ Sept ......
139.—
139.-
5°/0-ige Mexikaner
99.90
99.90
Oesterreich. Credit
— —.
——_
Donnersmarckhütte
310.40
31040
Zellstoff Waldhof..
260.-
260.—
Deutsch—Luxemb.
192.—
191.—
Steel Prefe......
122.50
122 —
Rübäl, Tendenz: .
gesch
still
f/0-ige österr. Gold- rente............
—.—
99.30
Petersburger Intern Handelsbank ...
220 40
220.75
Deutsche Spiegel* Glas...........
378.75
379.25
Hohenlohe Phönix
218.25 25L50
217'5
253.37
Central Mining . . .
Randmines.....-
13.76
801
13.68
8.01
. Juli......
. Okt......
60.50