Lürrrrrrrer 154.
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Fernsprecher 951 und 952,
Mittwoch, den 7. Juni 1911
Fernsprecher 951 mrd 952.
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Ser Trust des Friede«».
Im Zeichen der Friedensvcrträge.
Merkwürdig, wie die Welt und die Menschen Sdj wandeln: Noch im Januar dieses Jahres sprach Präsident Taft (indem er sich über die sofortige Inangriffnahme der Arbeiten zur Befestigung des Panamakanals ins Zeug legte) von „einer Macht, die Amerika vernichten wolle", womit er Japan meinte. Kürzlich aber hat derselbe Präsident Taft in einem an die Amerian Asiatic Society anläßlich deren Jahresbanketts gerichteten Brief erklärt, die japanisch-amerikanische Freundschaft sei „so stark, daß wir selbst den. böswilligen Gerüchten gegenüber, die von Freunden keiner der beiden Regierungen ohne jeden Grund verbreitet werden, unfern Gleichmut bewahren können," und Staatssekretär Philander Knox und der japanische Botschafter Baron Aasuya Uchida haben in ihren Reden auf jenem Bankett diese Behauptung dick unterstrichen. Und ebenso eifrig wie Diplomatie und Presse in der Union heute den japanischen Feind in einen Freund umzuwandeln suchen, ebenso eifrig sucht man sich den Anschein zu geben, als betrachte man Deutschland als die Macht, die Amerika „vernichten wolle". Wirklich wird auch schon in einer amerikanischen Monatschrift ersten Ranges, in Pearsons Magazin, ernsthaft „Unser Krieg mit Deutschland" an die Wand gemalt.
Man braucht nicht viel von weltpolitischen und -wirtschaftlichen Verhältnissen zu versteht», um sich darüber llar zu sein, daß überall, wo sich amerikanische, deutsche und japanische Interessen begegnen, zwischen den amerikanischen und deutschen fast immer, zwischen den amerikanischen und japanischen nir oder fast nie eine friedliche Verständigung möglich ist, sodaß amerikanische und japanische Bestrebungen sich geflissentlich aus dem Wege gehe» müssen, um nicht im Handumdrehen einen Streit zu entfesseln, der endgültig nur durch den Krieg entschieden werden könnte. Wie kommt es, daß dieser klare Tatsachenzusammenhang nun zu verschleiern gesucht wird? Die jüngsten Wandlungen im englisch-amerikanischen Verhältnis können darüber Aufschluß geben. England hat schon lange das Bedürfnis gefühlt, in ein bündnisähnliches Vertragsverhältnis mit den Vereinigten Staaten zu gelange». Seit dem starken Aderlaß im Burenkrieg sind für immer die Zeiten dahin, wo England im Bewußtsein, jeglichem möglichen feindlichen^ Kouiplott die, Stirn bieten zu können, sich als der Starke, der am mächtigsten allein ist, fühlen, in einer „glänzenden Isolierung" sein Glück suchen durste. Es hat nun Freunde nötig, um seine Machtstellung gegenüber der übrigen Außenwelt zu behaupten, und wenn die Freunde aufhören, zuverlässig zu sein, Reservefreunde.
Als die Japaner im Kriege mit Rußland mehr gesiegt hatten, als England lieb sein konnte, suchte dieses die Freundschaft Rußlands, um durch sie von der japanischen allmählich unabhängig zu werden. Seit aber das Ei der englisch- russischen Entente zerborsten ist, und vollends seit Japan seinen Verbündeten in Petersburg ausgestochen hat, empfindet John Bull eine immer stärker werdende Hinneigung zum Vetter auf der andern Seite des großen Teiches. Der verhielt sich aber zuerst recht spröde. Vor etwa Jahresfrist brachten die New Dork Times eine bezeichnende Karrikatur: Sie zeigte, wie der vor Angst heulende Knabe England vor dem kiiegerisch ausstafsierten Knaben Deutschland hilfesuchend zum Bruder Jonathan, dem „großen Bruder", rennt. Die Londoner Tintes, die sich darüber ein Telegramni schicken lieben, warnten daranfhin die übrige britische Presse - vor ausdringlichen Freundschaftskundgebungen für Amerika, weil sie das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung hätten. Und doch spielen heute in amerikanischen „Krieg-in-Sicht"-Ar- tikeln die deutschen schwarzen Pläne auf Brasilien eine Hauptrolle. Bruder Jonathan ist rin noch smartrer Geschäftsmann als sein Letter Jobn Bull. Er kennt die schwache Seite des englischen „Mannes in der Straße": Je mehr Lärni er um die Expansionsoläire Deutschlands macht, desto mehr ist jener geneigt, angesichts der rasch fortschreitenden Amerikanisierung der besten englischen Kolonien ein Auge oder beide zuzudrücken. Es ist das die berühmte Taktik des Diebes, der „Haltet den Dieb" ruft, indem er seines Nachbarn Taschen ausleert.
Allerdings gilt doch alles das nur mit gewissen Einschränkungen. Wenn keine dauernde japanisch amcrikanische Eintracht denkbar ist. so
liegt doch eine vorübergehende japanischamerikanische Detente ebenso im Bereich der Möglichkeit, wie eine vorübergehende tatkräftige Unterstützung englischer deutschfeindlicher Bestrebungen durch Amerika. Das Nächst- liegendste, was es für Japan zu tun gibt, ist die Sicherung feiner Stellungen auf dem astatischen Kontinent. Dazu brauchte es die Verständigung mit Rußland, und dazu braucht es ferner Ruhe vor Amerika. Amerika seinerseits braucht Ruhe vor Europa, um sich seinen asiatischen Zielen dauernd zuwenden zu können, und zunächst Ruhe vor Japan, uift sich mit den europäischen Mächten zu verständigen. Mit England vor allem. Der Kanada gemachte Gegenseitigkeitsvorschlag lehrt, daß es sich die Verständigung etwas kosten lassen will. Daß Frankreich sich bald dem englisch-amerikanischen Schiedsver- trage anschließen wird, nachdem er endgültig zustande gekommen ist, darf als sicher gelten. Ebenso gewiß erscheint es freilich auch, daß Deutschland sich nicht dauernd freiwillig von diesem Friedentrust ausfchließen kann: Dazu ist es schon zu sehr Industriestaat und als solcher auf den Warenaustausch mit Frankreich, England und Amerika und namentlich die Rohstoff- und Nahrungsmittelzufuhr von dorther angewiesen. Zunächst hat die Regierung sich zu einer wohlwollenden Prüfung der amerikanischen Vorschläge bereit erklärt und wir müssen nun abwarten, was bei dieser Prüfung herauskommen wird: Taten oder Worte? Taten würden uns zweifellos dienlicher sein, denn an klangvollen Worten haben auch wir nicht Mangel...! **
Reichsland Intermezzo.
Bürgerschaft und Militärbehörde.
Elsatz-Lothringen bringt dem Reich mehr aufregende Affären als das übrige Deutschland zusammengenommen. Nach dem Lorraine sportive-Skandal, dem peinlichen Intermezzo im Landesausschuß, und andern schönen Dingen kommt jetzt auch noch ein Konflikt zwischen Bürgerschaft und Militärbehörde in Mülhausen i. Elsaß, dessen Konsequenzen sich zurzeit noch nicht absehen lassen, der aber bereits zu einer Massenkundgebung der Bevölkerung geführt hat. Es wird uns von unterrichteter Seite darüber berichtet:
aL Straßburg, 6. Juni.
(Eigene Drahtmeldung.)
Der Konflikt, der in Mülhausen i. Elsaß zwischen der Bürgerschaft (mit der sich alle altdeutschen Kreise solidarisch erklären) und der Militärbehörde wegen Brüskierung der Bürgerschaft beim oberrheinischen Zuverlässigkeits-Flug entstanden ist, droht in offene Feindseligkeiten überzugehen. Die Militärbehörde hätte beinahe die Veranstaltung verhindert, indem sie sich weigerte, an dem von der Stadt gegebenen Festessen teilzunehmen, falls es im Centralhotel stattsinden würde, wo im November neunzehnhundertneun die Nationalhymne verhöhnt wurde. Seitdem hat aber selbst der Großherzog von Baden in dem Hotel gelegentlich seines Aufenthalts in Mülhausen gewohnt. Ferner hatte die Militärbehörde ein Konzert der städtischen Feuerwehr und des Musikvereins Orpheus auf dem fiskalischen Habsheimer Flugplatz verboten, trotzdem die Stadt mit dreißigtausend Mark an dem Fluge beteiligt war. Eine Volksver- s a m m l u n g, die von mindestens zweitausend Personen besucht war, protestierte energisch gegen diese Brüskierung, und der Gemeinderat, in dem auch Altdeutsche sitzen, nahm einstimmig eine Resolution an das Ariegsministerium an, die die Verschärfung der Gegensätze durch die vorstehend geschilderten Vorgänge bedauert und Genugtuung fordert, widrigenfalls sich der Gemeinderat gezwungen sehen werde, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Infolge des Vorgehens der Militärbehörde schloß der Mülhäuser Flugtag mit zehntausend Mark Defizit. Die Militärbehörde sucht ihrerseits ein erneutes Verbot für die Offiziere betreffs des Besuchs des Centralhotels zu erlangen. Auf die weitere Entwicklung der Dinge darf man gespannt sein.
Der SchreSeuszug der Ltzolera.
Ein Cholerafall in Berlin?
In Berlin ist während der Feiertage ein Krankheitsfall gemeldet worden, der große Aehnlichkeit mit Cholera hat und der deshalb in der Reichshauptstadt große Beunruhigung hervorgerufen hat. Am zweiten Feiertag war in Berlin das Gerücht verbreitet, eine Frau sei der Enllu-uiie bereits erleaen.
doch traf die Meldung glücklicherweise nicht zu. Ob es sich bei dem erwähnten Erkrankungsfalle tatsächlich um choleraartige Erscheinungen handelt, ist noch nicht endgültig entschieden. Aus Berlin wird uns darüber berichtet:
§ Berlin, 6. Juni.
(Eigene Drahtmeldung.)
Am ersten Feiertag gegen Abend erkrankte die Frau eines hier wohnenden Kaufmanns unter choleraverdächtigen Erscheinungen. Es stellten sich ein heftiges Erbrechen und andere Erscheinungen ein, die sich im Laufe der Nacht derart verschlimmerten, daß der Gatte einen Arzt herbeirufen mutzte. Dieser konstatierte, daß das Krankheitsbild große Aehnlichkeit mit Cholera habe. Da die Kranke anscheinend in Lebensgefahr schwebte, berichtete der Arzt an daS zuständige Polizeirevier. Gestern nachmittag wurde die Frau ins Krankenhaus übergeführt, wo sie in den für die Cholerafälle bestimmten Baracken untergebracht wurde. Die Abgänge wurden dem Königlichen Institut für bakteriologische Untersuchung zugewiesen. Wie im Krankenhaus gestern abend mitgeteilt wurde, scheint es sich aber, dem bisherigen Verlauf der Krankheit nach, nicht um Cholera asiatica, sondern um einen Fall von Cholerano st ra zu handeln. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, daß nur ein starker-Brechdurchfall mit den durch den Zustand bedingten Rebenumständen vorliegt. Gefahr für das Leben der Kranken scheint nicht mehr vorhanden zu sein. In der Wohnung der Frau wurde» sofort die entsprechenden sanitären Maßnahmen veranlaßt.
Sie Cholera in Italien.
(Privai-Telegramm.)
Aus Rom wird uns depeschiert: In Venedig sind in den letzten Tagen fünfundzwanzig Fälle von Cholera vorgekommen. In allen Fällen dürfte es si<^ um Cholera asiatica handeln, die vermutlich aus Apulien eingeschleppt wurde. Privatinformationen besagen, daß auch in anderen Städten Italiens die Cholera herrsche. Auf telegraphische Anordnung des österreichischen Handelsministeriums sind in Triest gegenüber der Einfuhr aus Venedig die gewöhnlichen Erleichterungen bei der Behandlung nicht verdächtiger Schiffe aufgehoben worden. Die Vergnügungsfahrten nach Venedig wurden eingestellt. Der Leiter des städtischen Physikats in Triest, Sanitätsrat Dr. Konstantini, erklärt, Triest sei vollkommen cholerafret; trotzdem werden dort alle Personen, die aus Venedig kommen, an Bord der Schiffe ärztlich untersucht; außerdem bleiben sie in Triest fünf Tage unter der Kontrolle der Sanitätspolizei,
bin neuer Wiuzerkrieg?
Pfingsten in der Champagne.
Depeschen aus Paris zufolge hat im Gebiet der Champagne die Winzerbewegung eine neue Belebung erfahren durch den Beschluß des Staatsrats über die Abgrenzung der Champagne. Am ersten und zweiten Pfingsttag veranstalteten die Winzer große Demonstrationen, die das Einschreiten der Polizei erforderlich machten. Zahlreiche Personen wurden verhaftet. Man befürchtet für heute neueUnruhen.dadle Winzerbevölkerung aufs höchste erregt ist. Ueber die gestrigen und vorgestrigen Unruhen wird uns berichtet:
tzs Paris, 6. Ium.
(Eigene Drahtmeldung.)
Die vom Staatsrat beschlossene Abgrenzung des Champagnegebiets hat zu cinem Wiederaufleben der Winzerbewegung in Bar für Aube und andern Ortschaften geführt. Dreihundert Winzer aus Fontaine und Paraville zogen gestern.unter Absingung der Internationale vor das Rathaus von Bar sur Aube, wo eine rote Flagge entfaltet wurde. Gendarmen schritten sofort gegen die Kundgeber ein: sie wurden aber aus gepfiffen. Ta die Gendarmerie sich allein als nicht ausreichend erwies, wurde Kavallerie requiriert, die den Platz mit der blanken Waffe in der Hand räumte und die Kundgeber in die Straßen zurückdrängte. Mehrere Personen wurden verhaftet; die Stadt befindet sich imBelage- rungszustand; alle Hauptpunkte sind von Truppen besetzt. Eine große Bewegung bereitet sich vor, und es steht ein A u '« u h r im ganzen Bezirk zu erwarten. Die Lage droht äußerst ernst zu werden. In den Gemein- s.- —iri heftig agitiert und der Befchlu« des
Staatsrats äußerst heftig angegriffen. Glocke« läuten, Böllerschüsse werden abgefeuert und Signalschüsse abgegeben, um die Bevölkerung zusammenzurufen. Bei den gestrigenZusammen- stößen mit den Gendarmen wurden von den Polizisten zwei Personen, darunter cin Offizier verletzt. Auf der Linie Belfort-Paris wurden vier Telegraphendrähte durchgeschnitten. Der Ausschuß des Winzerverbandes will den für morgen angekündigten Erlaß über die Entscheidung des Staatsrats abwarten. Falls dieser nicht abgeändert werde, sollen die Gemeinde- räte von neuem ihre Entlassung geben und die Steuern verweigert werden. Am Mittwoch wird ein Ministerrat unter dem Vorsitz des Präsidenten Monis zusammentreten und daran anschließend eine Beratung im Elysee stattfinden, in der die Abgrenzung des Cham- pagnegebietes endgültig geregelt werden fall. Auch in D r o i t haben die Winzer den Beschluß des Staatsrats über die Abgrenzung des Champagnegebiets mit großer Entrüstung ausgenommen. Das Komitee der Winzer ist in Poli- seaux zusammengetreten, um feine Beschlüsse zu fassen.
Die neuesten Sport-Katastrophe«.
Rennfahrer Theile verunglückt!
Berlin, 6. Juni. (Telegramm.) Während des gestrigen Hundertkilometer- Rennens mit Schrittmachern auf der Radrennbahn Zehlendorf stürzte der Rennfahrer Theile infolge Reisendefekts und glitt in die Kurve hinab. Der Schrittmachermotor des dicht neben Theile liegenden Franzosen Miquel ging über de» Gestürzten hinweg und drückte ihm den Brustkasten ein. Theile war s o s o r t t o t. Infolge des Unglücks wurde« die Rennen sofort abgebrochen.
Unser Berliner S-Korrespon- d e n t berichtet uns über das Unglück noch folgende Einzelheiten: Der Radspott hat ein neues Opfer gefordett, nachdem die Kämpfe auf dem Zement erfreulicherweise feit etwa JahreSfttst ohne besonders unglückliche Zwischenfälle abgegangen waren, und wieder ist es einer seiner besten Vettreter, der Berliner Theile, den ein unerbittliches Geschick ereilte. Es war am Pfingstsonntag im Sportpark Zehlendorf, wo bei dem prachtvollen Sommerwetter viele Tausende erschienen waren, um der Begegnung des Berliner Lieblings mit anderen radsportlichen Größen wie W a l - thour, Miquel und Janke beizuwohnen. Das Programm der Flieger war schon so ziemlich erledigt. Den Pfingst-Preis hatte sich Rütt nach schönem Kampf mit einer halben Länge vor Henry Mayer geholt, Schilling endete abgeschlagen als Dritter vor Stabe. Der Sechstagefahrer Lorenz hatte sich das Prämienfahren überlegen mit zehn Längen vor Wegener und Stabe geholt. Dann erschienen die schweren Motors der Schrittmacher auf der Bahn, und das Stundenrennen um den Großen Pfingst-Preis nahm seinen Anfang. In der Reihenfolge Walthour, Miquel, Theile, Janke mit etwa dreißig Metern Abstand begibt sich das Feld auf die Reise. Bereits nach einigen Runden holt Theile Terrain auf und geht in der fünften Runde an Miquel und nach weiteren fünf Runden ohne Kampf an dem die Spitze haltenden Walchour vorbei. Langsam vergrößert Theile seinen Vorsprung und überrundet zum ersten Mal den in letzter Position fahrenden Janke, wiederum ohne Widerstand zu finden und rückt dann zu Miquel auf, den er in der zehnten Minute erreicht, um ihn ebenfalls im Fluge unter dem Beifall deS Publikums zu passieren. Der Berliner ist bereits vierzig Meter von dem Franzosen entfernt, als sich der von so traurigen Folgen begleitete Zwischenfall ereignet: ÄuSgangs her kleinen Kurve platzt der Vorderradreifen von Theiles Maschine. Theile stürzt und rutscht der Länge nach, mit den Beinen nach unten, die schräge Kurve hemnter. Der Schritt- wacher Reckzeb, mit Miquel im Schlepptau, bet Theile erst im letzten Augenblick sieht, biegt soweit wie möglich nach unten, um noch an Theile vorbeizukommen.
Dies gelingt jedoch nicht, vielmehr saust die schwere Maschine unter den Schreckensrufen der Menge dem Gestürzten direkt über das Genick. Reckzeh und Miquel kommen dann ebenfalls sofort zu Fall, ohne jedoch Schaden zu nehmen. Nur Reckzch's Motor fängt Feuer, doch wird der Brand rasch von Feuerwehrleuten gelöscht. Als Erster eilt Hartwig, der Schrittmacher Tbeiles. zu dem regungslos Taliegenden, der sofort mit der Bahre fortgetragen wurde, doch konnte nur infolge Genickbruchs wenige Sekunden später eingetretene Tod festgestellt werden. T ie weiteren Rennen wurden dann sofort abgebrochen. Auch die Mutter von Theile war bei dem Todessturz ihres Sohnes zugegen. Was