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Friedrich von Telramund, brabantischer

Herr WuzA.

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Brabantische Edle

Edelknaben

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Der Henker von Augsburg . Ein Welserscher Krieasmann Ein Augsburgischer Stadtknecht .

Graf ......

Ortrud, seine Gemahlin

Der Heerrufer des Königs .

Herzog Gottfried, Elsas Bruder.

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Schauspiel in vier Aufzügen von Ernst von Wildcnbruch. In Szene gesetzt von Herrn Oberregisscur Hertzer.

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sicherlich türkisblau gesiegelt. Gedenkt das Mädchen aber den Jüngling nicht zu ermuti­gen oder schlägt sie ihm seine Bitte ab, so be­dient sie sich braunen Siegellacks. Sucht man eine zarte Anknüpfung, so ist violett die rich­tige Farbe; hoffentlich ist danü Antwort nickt braun gesiegelt!

L Beilage.

Mittwoch, 24. Mai 1911

Mittwoch den 24. Mai 1911. (Hbomt. D. 54):

Die Rabenstetnerin.

. Herr Engelhardt.

. Hr.Bartholomäus.

. Herr Schlosser.

»Käthe schrieb es mir."

»Ein wunderbares Mädchen wahr?"

(Nachdruck verboten.) 13. Kapitel.

Entsagende Liebe

Roman, von O. Elster.

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Nr. 144.

Erster Jahrgang.

Cassel, den 19. Mai 1911.

Der Zivil-Vorsitzende Öer Kgl. Ersatz Kommission desAurhebungsbezirks

Bekanntmachung.

Tas AnSheSungSgeschäft im Stadtkreise Cassel für das Jahr 1911 findet am

Sehnsucht.

Sagt es ihm, ihr kleinen Sterne, Die ihr funkelt durch die Nacht, Daß ich stündlich in der Ferne Nur an ihn, an ihn gedacht.

Saget, daß ich leide, liebe, Daß mir oft so weh. so bang. Saget, daß ich treu ihm bliebe Jetzt und all mein Leben lang.

**

.Hallo! Die Zeiten ändern sich! Trifft «an Siehier auf der Friedrichstraße, dieser Allerweltsgasse, wahrend man Sie noch im Süd rm schönen Spanien vermutet!" „ Herr Fritz Gehrmann hielt Henning von Bartfeld lachend beide Hände entgegen, in die dieser herzhaft einschlug.

.Mein lieber Herr Gehrmann — ja, seit acht Tagen sind wir wieder in das alte Rest eingezogen," entgegnete er.

.War auch die höchste Zeit! — Na, und zum Rittmeister darf man auch Glück wün­schen?"

.Komme eben vom Kriegsminister, bei dem ich mich gemeldet habe. Außerdem bin ich in das Garde-DragonerRegiment versetzt . . ."

»Und haben den Roten Adlerorden mit Schwertern! Alle Wetter, Herr von Bartfeld die Ehren häufen sich ja nur so auf Ihr Haupt! Run bleiben Sie wohl für immer hier?"

.Vorläufig nur acht bis vierzehn Tage, dann gehe ich auf einige Wochen nach Ober­italien, um meine Wunde ordentlich auszu­heilen."

»Na, na, Sie sehen gar nicht krank aus."

»Aber die Lunge bedarf noch der Schonung Wenn ich nur überhaupt wieder dienstfähig werde!"

»Nur immer Kopf hoch, Herr Rittmeister! Die Lunge wird schon wieder werden."

»Wollen es hoffen!"

„Wissen Sie schon, daß Käthe in nächster Zeit zurückkehtt?"

Brot aus Knochen und Nägeln.

Emile Dergerat, der Schwiegersohn Gau­tiers, bringt in seinen Memoiren .Souvenirs d'un enfant de Paris" interessante Schilderun­gen der Schrecken während der letzten Be­lagerung von Paris. In dem Kapitel über die Hungersnot erzählt der Verfasser auch von dem Brot, das damals gebacken wurde. Der Pariser ist als großer Brotesser bekannt, aber damals war wenig zu beißen. Am 15. Januar wurde die Tagesration aus 300 Gramm herabgesetzt. Das war wenig, aber dieses Wenige war schrecklich. Di« Chemie konnte nichts mit dem Brote anfangen. Man wußte überhaupt nicht, woraus es gebacken wurde. Berthelot, der nachmals berühmte Chemiker, versicherte Gautier, daß er Brot esse, ohne es zu verstehen. Dieses Brot war nicht zu analysieren. „Wenn ich Jules Favre ge­wesen wäre," sagte er, „hätte ich in Ferriöres Bismarck einfach dieses Brot gezeigt und ge­sagt: »Probieren Sie . . . Paris ist euer!" Wenige, meist nur die Bäcker selber, wußten, woraus es gebacken wurde. DaS Pflanzen­reich war längst durch das Tierreich ersetzt worden, aber zum Schluß gehörte das Brot dem Mineralreich an. In der Bäckerei, die Bergerats Vater besaß, wurde das Brot von einem Schmied gebacken oder vielmehr ge­hämmert. Oft genug bissen die Käufer des sündhaft teuren Brote? aus Nägel. Ein Ge­rücht ging, daß die Knochen aus den Ka­takomben zu Mehl gemahlen wurden, um dem entsetzlichen Hunger zu steuern.

Smrtes Allerlei.

Liebe und . . . Siegellack.

Uns wird geschrieben: Verliebte Pärchen haben schon so manche „Sprache" erfunden, in der sie ohne Rücksicht auf spähende Blicke ihre Gefühle austauschcn können. Da gibt es eine Briefmarken-, eine Fächer-, eine Taschentuch-, eine Handschuhsprache, ganz zu schweigen von den unzähligen Geheimsprachen, welche, von Zweien zu eigenem Gebrauche erfunden, nie­mandem zur Nachahmung preisgegebcn wer­den. Die allcrncueste „Sprache" für Liebende ist eine Pariser Erfindung. Sie wird ganz besonders nach dem Geschmack der Inhaber von Luxuspapicrgeschäften sein: Es ist die Siegellacksprache. Um die Gefühle, die sie für einander hegen, zum Ausdruck zu bringen, bedienen sich die Liebenden farbigen Siegellacks. Die Farbe des Siegels bereitet den Empfänger zart auf den Inhalt des Schreibens vor. Ist der Absender glücklich und der Liebe seiner Angebeteten sicher, so muß er mit rosenfarbenem Lack siegeln: Er hat ja auch allen Grund, die Dinge in rosenfar­benem Lichte zu betrachten. Hat cs hingegen einen fleinen Streit gegeben, der ihm die Stimmung verdirbt oder ihn melancholisch macht, so ist es nicht mehr als billig, daß er seine gedrückte Stimmung durch ein matt« graues Siegel zum Ausdruck bringt. Trägt man in dem Briefe eine Bitte vor, etwa um ein Rendezvous oder dergleichen, so deutet ein mattgrünes Siegel die Hoffnung auf Erfül­lung an. Bringt die Antwort die erhoffte Erfüllung der Bitte, oder das Einverständnis mit etwa vorgetragenen Vorschlägen, so ist sie

Personen:

Hilpold Jeronimus. Ritter v. Rabenstein Bersabe, seine Tochter.....

Tilburg, Witsrau von Agawang, seine Schwester.......

Nntönu"*Böller*' ! Großkaufleute und ^"setn Bmder ' ) Patrizier v. Augsburg Felicitas, aus dem Hause Grander, Bar- tolmes Frau......

Bartolme Welser (der junge), Battolmes

Spielplan:

Donnerstag den 25. Mai 1911 (Abonn. A. 55): Undine. Romani

Zauberoper in vier Arien von A. Lortzing. Ans. 7!, Ubr Freitag den 26. Mai 1911 (Abonn. B. 55): Ker Beilchenfreffe".

! Lustspiel vier Aufzügen von G. von Moser. Ans. 7'/, nfn-.l Sonnabend den 27. Mat l'Jll (Abonn. C. 55): Mt Heidelberg.!

Schauspiel in fünf Auszügen von Meyer-Förster. An k. 77, Uhr. I

Frl. Griebe. Herr Hellbach.

Herr Berend. Frl. Scholz. Herr Herzberg.

dem zwischen Blattpflanzen die Statue einer lungen Frau ausgestellt zu sein schien.

»Herr Gehrmann sagte mir, daß auch ein Werk seines Sohnes hier ausgestellt sei."

»Ja — dort in der Ecke —" sagte Elfriede, auf die Frauenstatue deutend.

»Ulrich Gehrmann soll ein berühmter Künstler geworden sein?"

»Ja — man liest viel von ihm"

»Hast Du ihn einmal wiedergesehen?"

Elfriede errötete. .Rein," entgegnete sie leise. „Er lebte ja bisher in Rom . .

Henning sah seine Schwester prüsend von der Seite an. Ein leiser Verdacht stieg in ihm auf. Während der Zeit, da er mit Käthe ver­lobt gewesen, hatte in Gesellschaft nur einer mit dem andern geplaudert —, sollte eine tie­fere Neigung die beiden verbunden haben und sollte das der Grund der leichten Schwermut Elfriedes sein?

»Hast Du das Werk Ulrichs schon gesehen, Fritzi?"

»Nein — ich habe mir nur die Nummer ge­merkt."

Jetzt standen sie vor der Statue, die aus schönstem karrarischen Marmor ausgeführt war. Ein junges Mädchen in der leichten Kleidung einer Fischerin saß auf einem Felsen, zu dessen Füßen die Wellen des Meeres brandeten. Ein halbfertiger Blumenkranz lag in seinem Schoße, darüber falteten sich die schlanken Hände wie zu einem innigen Gebet. Das große Auge war in die Ferne, auf das wogende Meer hinaus, gerichtet, und auf dem lieblichen Antlitz ruhte ein Ausdruck tiefer Sehnsucht.

„Sehnsucht—" hatte der Künstler auch sein Meisterwerk genannt, das ihm d lroße Staatsmedaille eingebracht hatte.

(Fortsetzung

“Kett Spielkameraden Fritz Gehrmann aus Rtrdorf nicht ganz vergessen."

„Noch gestern haben wir von Ihnen ge- Iprochen."

„Das freut mich — freut mich in der Tat! Also kommen Sie mal zu mir — habe auch Wichtiges mit Ihnen zu besprechen — inter- Setoifc — betrifft die arme Frau von Weferling ..."

»Wie? Die Baronin Weferling?"

»Ja, die Mutter von Fräulein Kitty — na, hier rst keine Zeit und kein Ott. — Besuchen Sie mich mal — auf Wiedersehen, Herr Ritt- meffter —"

Er schüttelte Henning kräftig die Hand uni) Ührrtt eilig die Friedrichstraße hinunter.

Nachdenklich gestimmt begab sich Henning in den Ausstellungspark. Der Gedanke darüber, was Gehrmann ihm über die Baronin wohl mttzuteilen hatte, verstimmte ihn. Etwas An­genehmes konnte cs kaum sein —, Herr Gehr- mantt war Geschäftsmann, und Henning wußte, daß sich Frau von Weferling in schwie­riger wittschaftlicher Lage befand.

Im Cafs des Ausstellungsparks traf er leine Eltern und seine beiden Schwestern. Der alte Oberst war recht stumpf geworden, aber voller Stolz sah er auf seinen „Jungen", der nach fast dreijähriger Abwesenheit mit Ruhm und Ehren bedeckt heimgekehtt war. Auch Frau von Bartfeld batte sich mit der kriegerischen Tä­tigkeit ihres Sohnes ausgesöhnt. Emmi war der Pension entwachsen und ein munteres acht­zehnjähriges Ding geworden, nur Fritzi oder, wie sie jetzt genannt wurde: Elfriede, hatte sich verändert, sie war ein ernstes Mädchen, ja, Henning deuchte es, als sei sie für ihre zwanzig Jahre viel zu ernst. Ein geheimer Kummer schien an ihrem Herzen zu nagen und doch leuchtete auch wieder ein heimliches Glück aus ihren tiefblauen Augen.

Man hatte sich die Bilder bereits ange­sehen. Der Obettt war müde geworden, und Frau von Bartfeld behauptete ebenfalls, Kopf­schmerzen von dem angestrengten Sehen bekom­men zu haben.

„Es ist auch nicht viel los," meinte ihr Gatte, „kaum ein halbes Dutzend Soldaten­bilder."

Henning lachte. „Schätzest Du die Kunst nach den Soldatenbildern, Papa?"

„So recht packen kann mich nur die schöne Darstellung einer Kampfszene — einer heroi­schen Tat oder so etwas —, Landschaften und Genrebilder, du lieber Himmel, die sieht man im Leben genug."

„Papa ist aber nicht einmal in dem Skulp­turensaal gewesen," warf Emmi vorwurfsvoll ein.

„Diese nackten Götter und Göttinnen sind nicht nach meinem Geschmack," brummte der Oberst. „Aber wenn Ihr sie Euch ansehen wollt, ich habe nichts dagegen. Ich bleibe hier und erwarte Euch."

Frau von Bartfeld erklärte gleichfalls, bleiben zu wollen. Emmi brauche auch nicht mitzugehen, Henning und Elfriede möchten allein gehen.

Emmi schmollte zwar ein wenig, mußte sich aber dem mütterlichen Willen fügen, und so durchschritten Henning und Elfriede allein die Sroße Halle, in denen die Bildhauerkunst ihre ertlichen Werke ausgestellt hatte

Es fiel Henning auf, daß Elfriede schein­bar wenig Interesse für die Marmor- und Bronzewerkc zeigte. Ihr Auge schweifte immer wieder nach dem einen Winkel des Saales, in

. Frl. Herper.

. Herr Bartram.

. Frl. Peter.

(Herr Warbeck.

( Herr Eberle.

< Herr Engelhardt.

(Sierr Eggenburg.

( Frl. Peters.

( Frl. BaldamuS.

< Fr. E.-Sedlmaier.

(Frau Wilhelmi.

Sächsische und Thüringische Grafen und Edle. Brabanttschc Grafen und Edle. Edelfrauen. Edelknaben. Manner. Frauen. Knechte.

* e ♦ Herr Vogel st rom als Gast.

Ort der Handlung: Antwerpen, erste Hälfte des zehnten Jahr- hundetts.

Musikalische Leitung: Herr Professor vr. Beter.

Spielleitung: Herr Rcgtsscur Ehrl.

Dekorative Einrichtung: Herr Oberinspektor W a ß m u t h.

Kostümlichc Einrichtung: Herr Inspektor Haaa.

Während der Luvertsire» bleiben bte Türen geschlossen.

Nach dem 1. und 2. Aufzuge längere Pausen.

Mittlere Preise.

Raficitoffnuna 6 Uhr. Anfang 67, Udr. Ende aeaen 107, Uhr.

im Saale des Arbeiter - Fortbildungsvereins, Holländischk Straße No. 21, statt.

1. Das Geschäft beginnt täglich um 8 Uhr morgens. Di< Militärpflichtigen haben sich an dem Tage, für welchen sie vor­geladen werden, eine Stunde vor Beginn des Termins am Gestellungsplatze einzufinden. Sie haben in ordentlicher sauberer Kleidung mit rein gewaschenem Körper zu erscheinen.

2. Mit Ausnahme der vom Dienst im Heere Ausge­schlossenen, der augenscheinlich Unbrauchbaren und der Zurück- gestellten haben sämtliche Militärpflichtige sich zu stellen. Di« Losungsscheine find mitzubringen.

3. Die Eltern oder sonstigen Angehörigen, zu deren Gunsten Gesuche um Zuttickstellung oder Befreiung vom aktiven Militär- dtenste (Reklamationen auf Grund des § 32 der Wehrordnung) eingereicht worden sind, haben zur Meldung der Nichtberück- sichttgung ihrer Ansprüche im Termine zu erscheinen.

4. Militärpflichtige, welche an Epilepsie (Krämpfen) zu letden behaupten, haben entweder auf eigene Kosten 3 glaub­hafte Zeugen hierfür zu stellen, die vorher über ihre Wahr­nehmungen im Militärbüro, Königstor Nr. 31, III, Zimmer Nr. 71, vernommen werden müssen, oder ein Zeugnis eines be­amteten Arztes (Kreisarztes) beizubringen.

5. Den Militärpflichtigen wird ordnungsmäßiges anstän­diges Betragen während der Dauer des Aushebungsgeschästes unter Hinweis darauf zur Pflicht gemacht, daß Trunkenheit, Pr^dersetzlichkcit und Ungebührlichkeiten jeder Art, sogleich mit nachdrücklicher Strafe geahndet werden und die Vorführung an emem späteren Aushebungstage zur Folge haben.

6. Militärpflichtige, welche ohne genügende Entschuldigung wt Termine nicht erscheinen, oder "welche beim Aufruf ihres Samens nicht anwesend sind, werden mit Strafe bis zu 30 M. Pöer entwrechender Hast belegt und verlieren im ersteren Falle oen aus etwaigen Reklamationsgründen erwachsenen Anspruch ans Zurückstellung oder Befreiung vom Militärdienste.

| gniianfnnthilt • 6ß,ll""s ™ ”eißen RoB- UnMulMlnall.

und Sommerfrischler.

Gute Küche, gute Betten, eig. Pers.-Fuhrw. n. d. Dampferhalte- etelle, am Fuße des Reinhardswald. Gartenwirtschaft. Familien können Kaffee kochen. Pension 4 M. Familien Ermäßigung.

Inh.: Julius Ude, Telephon Nr. 2.

„Sie können stolz auf Ihre Tochter sein, Herr Gehrmann!"

„Bin ich auch! Aber lieber wäre es mir doch gewesen, wenn Sie, Herr von Bartfeld, meine Käthe geheiratet hätten . . ."

»Herr Gehrmann —"

„Na ja — die Zeiten ändern sich, und es hat einmal nickt sein sollen. — Aber wohin gehen Sie jetzt?"

„Ich habe mich mit meiner Familie im Ausstellungspark verabredet. Wir wollten uns einmal die Kunstausstellung ansehen."

Herr Gehrmann lachte leise vor sich hin.

„Es sind hübsche Sachen darin. Ich ver­stehe zwar nicht viel von Kunst, aber meine Frau ist ganz weg — und Ulrich auch. Uebrigens werden Sie auch ein Werk Ulrichs auf der Ausstellung finden. Werden sich wun­dern, wie sich der Junge in Rom herausge­macht hat."

„Ich las seinen Namen schon ost in den Blättern."

„Ja, er ist ein berühmter Mann geworden! Große Medaille — Staatspreis — und was weiß ich. Na, die Freude meiner Frau können Sie sich denken!"

„Ich wünsche Ihnen von Herzen Glück, Herr Gehrmann."

„Danke — danke! — Aber nun will ich Sie nicht länger aufhalten. Können wir denn nicht einmal wieder zusammenkommen? Du lieber Gott, die dumme Geschichte mit der Verlobung ist doch vergessen —, die Zeiten ändern sich, aber alte Freunde sollen zusammenhalten. Grüßen Sie Ihren Papa, und er soll seinen

und Felicitas' Sohn ....

Ursula aus dem Hause Melber in Nürn­berg, des jungen Bartolme Welser Ver­lobte ........Frl. Stiewe.

Welfersche Kriegsleute. Em Kerkermeister, Männer und Frauen von Augsburg.

* * * Frl. Verden als Gast. Zeit: Sechzehntes Jabrhundctt.

Ott: Erster und dritter Aufzug: Burg Waldstein zwischen Augsburg und Nürnberg. Zweiter u. vierter Aufzug: Augsburg Spielleitung: Herr Oberrcgisseur Lertzer.

Dekorative Einrichtung: Herr Oberinspektor Waßmuth. Kostümlichc Einrichtung: Herr Inspektor Haag.

Die teilweise neuen Dekorationen find in den Ateliers des Kgl Theaters von Herrn Sierra gemalt.

Nach dem 1. und 2. Aufzuge Pausen. Gewöhnliche Presse.

Kassrnöffnung 7 Uhr. Anfang 77. Uhr. Ende aegen 107. Uhr

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Sw“ “LiäH **♦)*♦< unö Khosphorsäure grinmdru in einer farm, die eine ., direkte Aederkührung ino Blut D

ermöglicht. Sie gilt als ein hervorragendes LrSstigungomittel bei Bleichsucht und Blut­armut. Lisenmilch verbindet mit ihrer spezi­fischen Wirkung hohen Mhrmrtt und

(k : angenehmen Geschmack. :

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Schwcher Milchkur-Mstglt

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Georg von Freyberg, Stadtvogt von Augsburg.......Herr Wollmann.

Baumkircher, ) Patrizier von Nürnberg, Herr Steinecke. Seb old Gelder, ) Begleiter d. Ursula Melber Herr Eberle. Afra, eine alte Dienerin im Hause Welser Frau Clever. Der Nunnenmacher,) Herr Füraensen.

Der Westvhale, ) Knechte des Ritters Herr Zschokke.

Der Schwarze. ) von Rabenstein Herr Egoenhurg.

Der Frisckhans, ) Herr Strial.

Sonnabend, den 10. Juni

Montag, „ 12. ,

Dienstag, „ 13.

Mittwoch, „ 14. „

Donnerstag, „ 15. „ und

Freitag,

Stadtkreis Kaffe!.

Ju Vertretung: Haack.

Königliche Schauspiele.

Dienstag, den 23. Mai 1911. (Abonn. C. 54.):

Einmaliges Gastspiel des Hofopernsängers Vogel st rom aus Mannheim:

Lohengrin.

Romantssche Oper in drei Aufzügen von R. Wagner.

In Szene gesetzt von Herrn Regisseur Ehrl.

Personen:

Heinrich der Vogler, deutscher König . . Herr Ulrich

Lohengrin . * * *

Elsa von Brabant......Frl. v. d. Osten.