1* Jahrgang
Nummer 138.
hessische pbencheitung
Casseler Dbenüzeitung
Fernsprecher 951 «ad 952.
Mittwoch, den 17. Mai 1911
Fernsprecher 951 and 952.
rr
ich
knickt und muß (nach den Versicherungen
gramm aus:
ZF Paris, 16. Mai.
legramm.) Nach einer Depesche des
it, sie
3 r
2
3
6
4
3
3
2
7
1
2
von der Ballonhülle, und nun liegt es auf dem Gelände wie ein gekrümmter und zertretener Wurm, von einer tausendköpfigen Menschenmenge umlagert.
ig, de.
Frankreich, Marokko und wir. (Privat-Telegramm.)
>) 6 1 >3
•2
■9 iS
•3 iO
3 >5
i3 a) 56
.3
-U, lech- n-
s : 1. irt.
es in es t
ch- irt=
uf-
26,
kennt. . _
Der .Festsaal der Kultur": In drei Worten dir herbste und treffendste Kritik am sozialen Gefüge unsrer Zeit, der schärfste Vorwurf gegen die Macht-Faktoren des modernen Wirtschaftlebens und die düsterste Charakterisierung der sozialen Struktur des zwanzigsten Jahrhunderts! Was der Münchner Professor über die Wirkungen des frühen Erwerbkampfs auf die physische und sittliche Entwicklung der nachwachsenden Generation sagt, erfährt tagtäglich seine schmerzliche Bestätigung, einerseits durch die Ziffern der Mortalitäts-Statistik, die eine rapide Zunahme der Sterblichkeit der aus dem Kampf ums Dasein morsch und schwach ins Leben emporwachsenden Jugend nachweisen, zum andern durch die Blätter der Kriminal- Statistik, in deren Tabellen das jugendliche Element mit den aus Alkohol und Vergnügen heraus gebornen Verbrechen einen fortwährend sich steigernden Prozentsatz darstellt. Die eben ins Leben lugende Jugend der auf den Rah- rungerwerb unmittelbar angewiesenen Stände wird kaum der Schule entwachsen, ins Gettiebc
®te „T-flel-r Neueste Nachrichten" erscheinen wSchenMch sechsmal und zwar abend». Ter AbonnementSpreis beträgt monallich 50 Pfg. bet freier Zustellung in» Hau». Truckerei, Verlag u. Redattion: Schlachthofftraße 28/30. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt TV, 676.
Tie neueste« französischen Korruptionsaffären.
(Eigene Drahtmeldungen.)
In Frankreich scheint eine förmliche Korruptions-Epidemie ausgebrochen zu ein: Kaum sind die Skandalaffären der beiden letzten Monate einigermaßen vergessen, und schon tauchen neue „Skandalosa" auf, deren Umfang sich im Augenblick noch nicht abschätzen läßt. Daß es abermals die Landesver- w a l t u n g ist, die von der neuen Heimsuchung betroffen wird, verleiht den neuesten Enthüllungen einen gewissen pikanten Reiz und man kann es verstehen, wenn angesichts dieser Hausung von Unheil in die Kanzleien der französischen Ministerien eine Nervosität eingezogen ist. die den ganzen Beamtenstab, vom obersten Ches bis zum letzten Kanzlisten beunruhigt und überall Unbeil wittern läßt. Ueber die neuesten „Affären" berichtet uns ein Privattele-
Auch der „Matin" hat sich jetzt auf die Suche nach Unregelmäßigkeiten in den französischen Ministerien gemacht, und er hat dabei fest- gestellt, daß bei der Belastung des Ministeriums des Innern durch Reise diäten der Beamten recht schlimme Mißstände eingerissen sind. Zahlreiche Beamte haben regelmäßig Reisen liquidiert, obgleich sie Patts niemals verlassen haben. Eine exorbitante Höhe weisen namentlich die Reisegelder- Liquidationen aus, die von den nach England gesandten landwittschaftlichen Studienkom- miffionen aufgestellt und anstandslos honoriert wurden. Eine beispiellose Unordnung herrscht ferner auch im Kolonialmini st erium. Ter .Matin" stellt fest, daß hier im Budget für
Jnsertt-nSprets-: Die s-chSgespaltene Zeile für -inheimische Geschäfte 15 Pfg., für auswärtige Inserate 25 Pf., Reklamer-tle für einheimische ®c- schäfte 40 Pf., für auswärtige 60 Pf. Geschäftsstelle: Kölnisch- Straß-5. B-rltner D-rtr-tung: SW., Friedrichstraße 16, Telephon: Amt IV., 676.
Die Gondeln hat man sofort geborgen. Das Luftschiff kann als gänzlich vernich- t e t betrachtet werden, denn die Hülle ist total aufgeriffen und die Ballonetts sind vom Gas entleert. Das Unglück ist nur darauf zurück- zufiihren, daß der Wirbelwind das Schiff plötzlich erfaßte und gegen die Halle drückte. Die
der Fahrtteitung) sofort abmontiertwer- den. Tas Militär zog alsdann daS Schiff
vor: eine gewisse Bekräftigung erfähtt die Nachricht aber dadurch, daß gestern auch tu Paris an amtlicher Stelle Nachrichten eingegangen sind, die die in der Tangerer Depesche des „Standart" wiedergegebenen Gerüchte andeuten. Aus Rabat liegen neuerdings Depeschen vor, die von schweren Verlusten der Franzosen berichten. Die sranzösischen Kolonnen sollen bisher hundertfünfzig Tote und zahlreiche Verwundete aufzuweifen haben; außerdem verloren sie über zwölf- hundett Kamele und fünfhundert Maulttere. Die Nachricht hat in Paris stark deprimiett, da in den amtlichen Meldungen bisher von diesen Verlusten nichts erwähnt worden war.
giere die Gondel verlassen. Das Gerippe des Luftschiffes ist an zwei Stellen total ge-
des Daseinkampfs eingespannt, um, noch ehe! der Körper die natürliche Entwicklung zur Hälfte vollendet, alle Härten des sozialen Ringens wider Not und Hunger durchkosten und lernt das Leben in seinen Frühlingtagen schon als das Ungeheuer kennen, dessen flüchtige Gunst nur durch die vorbehaltlose Opferung des eignen JchS für spärliche Momente erkauft werden kann. Herr Gruber hat Recht, wenn er aus den harten Tatsachen dieses Kampfs der Jugend ums tägliche Brot folgert, daß neben Not und Entbehrung, harter Kräfteanspannung und spärlichem wirtschaftlichen Gewinn die „Freude an der Arbeit" (die dem Münchner Professor „psychische Erholung" dünkt) nicht auflommen kann, sondern sich zum Hader mit dem Geschick, zu Groll und Erbittrung wandelt.
Schauen wir nach England, dem Reich der praktischen Sozialreform, wo der soziale Forffchritt aus der Entwicklung der Kulturnation selbsttätig herauswuchs: Die Witt- chaftslage der auf den Handarbeiterwerb an- gewiesnen Klassen ist dort (auf den Durch- schnitt berechnet) nicht günstiger als bei uns, trotzdem ist die soziale Situation der englischen Arbeiterbevölkerung eine ungleich glücklichere als die der deutschen Arbeiterklasse, obgleich bei uns die staatliche Sozialpolitik weit »mehr sür die wirtschaftliche Sicherung des vierten Standes tut, als in England. Der Un- tettchied liegt in der Hauptsache in der s o z i - al en Struktur überhaupt: In England erwirbt der Arbeiter unter ungleich günstiger«
von einem sehr schweren Unfall betroffen worden. Es wurde um zehn Uhr aus der Halle gebracht und grade wurden die letzten Vorbereitungen getroffen, als eine plötzlich auf- ttetende Wirbelbö das Luftschiff am hinteren Telle erfaßte, der mit furchtbarer Gewalt gegen die fünfzig Meter lange Hallenwand gedrückt wurde. Darauf erhob sich das Luftschiff einige Meter, saß aber gleich darauf auf dem Hallenrande fest.
Die Situation der Passagiere war äußerst gefährlich. Es wurde sofort eine Anzahl HllfSmannschaften herbeigerufen und MUitär requiriert. Mittels einer herbeigeholten langen Leiter konnten die Paffa-
3m Festsaal der Kultur.
Soziale Reform im zwanzigsten Jahrhundert.
Zur Maienzeit ist in der Hauptstadt des Reichs die Gesellschaft für soziale Reform zur diesjährigen Generalversammlung zusammengetreten, und wie stets, erhellt auch diesmal ernst-strebende Theorie das Düster brutaler Praxis durch den flüchtigen Lichfftrahl idealer Gedanken und gehaltvoller Reforrn- pläne. Daß lediglich die Theorie beim Rendezvous der Sozialreformer zu Worte kommt, ist bedauerlich; es scheint indessen, daß auf dem Gebiet der Sozialreform (wie überall im Gedränge des Dafeinkampfs) Theorie und Praxis durch Jdeen-Gegensätze getrennt sind, die nicht ohne weiteres überbrückt werden können. Die naturnotwendige Folge dieser Erscheinung ist die Ausprägung einer gewissen cheoretischen Einseitigkeit im Werk der Sozialreform, und eine Bewegungsfreiheit im »bstecken der Ziele, die den ehernen Zwang sozialer Entwicklungs- und Naturgesetze zuweilen etwas leichffützig überspringt. Immerhin darf vorbehaltlos anerkannt werden, daß den Bestrebungen der Gesellschaft für foziale Reform ein hoher sittlicher Ernst und ein achtens- wetter ehtischer Gehalt innewohnen, die gegenüber der nivellierenden Tendenz der sozialen Praxis uns die Theorie der sozialen Reform als das Ideal ernsten Kulturstrebens wert und schätzbar machen, trotz der Schwächen, die von der aus der Studierstube emporwachsenden Re- formarbeit nun einmal nicht zu trennen sind.
In diesem Jahr hörten wir aus dem Br- tawngssaal der Sozialreformer eine Mahnung ins Land klingen, die dem innersten Regen un- sers sozialen Zeitalters abgelauscht scheint und Saiten anklingt, die im Empfinden der Besten und Lautersten unsrer Zeit schon lange in banger Sorge erbitterten. Professor Dr. von Gruber-München wies in seinem Vortrag über den „Berufsschutz der jugendlichen Arbeiter" auf die Kümmernis des Kulturjahrhun- dettS, die sträfliche Schwächung der nachwachsenden Generation im Joch nimmer-rastender Erwerbsarbeit und im Bann gierigen Genusses
Bedingungen als bei uns, und seine Organisation sichert ihm von vornherein die Freiheit des Individuums, das dem Kapital gegenüber lediglich durch den Arbeitsvertrag verpflichtet ist. Daraus ergeben sich von selbst die Voraus-1 setzungen für die „Freude an der Arbeit", da I die Entwicklung der englischen Sozialwirtschaft I die meisten der bei uns noch vorhandnen Hemmungen und Störungen auf diesem Weg zur „Freude" beseitigt oder ausgeglichen hat. Daß der Sport, die körperliche Tugend der englischen Nation, viel dazu beigstragen Hai, auch die „Enterbten des Glücks" der stärkenden Hebung natürlicher Lebenskraft und damit der idealen Freude am Dasein selbst zuzuführen, ist unbestreitbar, und angesichts dieser Tatsache kann man auch Professor Grubers Verlangen verstehen, die erwerbtätige deutsche Jugend durch die Ermöglichung ausgiebigster körperlicher Stählung zur Freude an der Arbeit und zur Schatzung höbern Lebensgenusses zu erziehen. Freilich: In England wuchs die „Freude an der Arbeit" auch erst aus der Erträglichkeit der Daseinbedingungen heraus, gewissermaßen aus dem prunkenden „Festsaal der Kultur". Bei uns f e h l t zurzeit diese Voraussetzung noch, und eben hier stößt die ideale Theorie mit der brutalen Praxis hart zusammen: Der „Festsaal der Kultur" ist n o ch n i ch t Allen erschlossen! H.
Skandale und kein Ende!
r.
ir- cr. ks.
tage- :g..
D
in rte l.
tt-
Ibe 4,
V >ds tg- 19,
erfüllen wird.
Magyarische Fdylle.
Budapester Gesellschafts-Sensationen.
** Budapest, 15. Mai. >■
Wie nunmehr feststeht, ist des Dichters Franz Molnar auffehenerregender Selbstmordversuch in der Tat durch Molnars Beziehungen zu der schönen Schauspielerin V a r s a n y i verursacht worden. Die Künstlerin, die fest cnt- schlossen war, sich von ihrem Gatten scheiden zu lassen und Molnar zu heiraten, hatte sich in den letzten Tagen zur Umkehr entschlossen und j sich mit ihrem Gatten versöhnt. Der Dichter trauerte über die Untreue der geliebten Frau im Kreise seiner Freunde bis Mitternacht im Kaffeehaus, trank Wein und Champagner und, um den Schmerz sicher zu betäuben, wohlgezählte
zwanzig Gläschen Chartreuse,
hin; Ettcheinungen, die jeden Denkenden mit ernster Besorgnis erfaßen und die eindringliche Frage nahelegen müßten, wie dieser Entner- vung der früh in den Daseinkampf bineingedrängten Jugend erfolgreich begegnet werden könne. Professor Gruber verlangt für die erwerbstätigen Jugendlichen in erster Linie einen weitgehenden Ausgleich der durch die frühzeitige Berufsarbeit hervorgerufnen körperlichen Entwicklunghemmung und gesundheitlichen Schädigung durch die Gewährung entsprechender Erholung und körperlicher Betätigung in freier Lust, denn: „Die körperliche Erholung ist um so notwendiger, als die pi'v- chische Erholung, die vor allem in der F r e u b e an der Arbeit liegt, den meisten verscklos- sen bleibt. Das rasende Tempo der Arbeit, die Ueberlastung, die Verantwortung und die mit der Arbeitsteilung Hand in Hand gehende Monotonie lassen die Lust an der Arbeit nicht auflommen. Daher der Drang, sich am Abend im „Vergnügen" jenes Maß von Lustgefühl zu verschaffen, das der Mensch nun einmal braucht. Damit geht Hand in Hand der Verfall der Familie, das drohende Menetekel über dem Fest- saal der Sultur..." Solche Worte eindringlicher Anklage sprach einer, der mit hellem Auge die Schäden unsrer Zeit schaut und unter der dünnen Tünche im „Festsaal der Kultur" die nackte Dürftigkeit deS sozialen Organismus klar er-
Jn Berliner amtlichen Kreisen ist matt bezüglich der Marokkofrage augenblicklich «u- t e r Zuversicht. Man nimmt nicht an, daß sich daraus ein Konflikt mit Frankreich ergeben wird, so wenig geklärt auch die Haltung der französischen Presse ist. Die französische Regierung selbst ist ja bemüht, ihre Ruhe gegenüber den Marokko-Interessenten zu bewahren. Die französische Regierung ist eifrig bemüht, die , . .englische und russische Regierung auf
(Telegramm unseres Korrespondenten.) ,6re Seite zu ziehen. Ja, sie macht anscheinend Graf Zeppelin, der Hartgeprüfte, ist auch in Wien Versuche, namentlich in ciraeb abermals von einer schweren Heimsuchung be- nen Wiener Blättern. Die deutscheRegie- trosfen worden, die in einem kurzen verhäng- turnt bewahrt demgegenüber ruhiges Blut, nisvollen Augenblick das Werk vieler Monate Sie hat kein Interesse daran, die Drerbund- icrftörte und die Hoffnung erfolgreicher Tage machte zu beeinflussen u. diese zu einer Phalanx zur jähen Enttäuschung wandelte: Das Luft- gegen die Triple-Entente aufmarschleren zu lab schiff „Deutschland", das zurzeit in seit. Sie erwartet vielmehr, da« Oesterreich- Tüsseldorf untergebracht war und von dort aus Ungarn mit leichterm Herzen als auf der Alge- Ausstiege unternahm, ist heute früh verun- ciraskonferenzi aufDeutschlands «eite z^^ glückt und gänzlich zerstört worden. Ern den ist. und daß Italien Frattkrew, ermutigt, Telegramm unseres Korrespon- ist in keinem Falle anzunehmen. Sett Potsdam deuten berichtet uns über die Katastrophe bat auch Rußland sich verpflichtet, sich an keiner salaende Einzelheiten- Kombination mit anderen Mächten zu beteilt«
fotgenbe Emzetverten. et gegen Deutschland gerichtet ist, und
trt- Düsseldorf, 16- Mai. anzunehmen, daß Rußland auch in die-
Die „Deuffchland" sollte heute morgen um jem die vertraglich übernommene Pflicht zehn Uhr mit acht Passagieren einen — leiten Aufstieg vor der Abreise nach Baden- Baden unternehmen, dabei ist das Luftschiff
die Insel Rsunion gleichzeitig die Gehälter für drei Gouverneure mit 24 000,15 000 und 12 500 Francs eingestellt waren, obgleich die Insel stets nur einen Gouverneur gehabt hat. Auch die Kolonie Gouadeloupe hatte zwei Gouverneure mit 30 000 und 15 000 Francs Gehalt zu bezahlen. Aehuliche Unregelmäßigkeiten weisen auch die Budgets anderer Kolonien auf, und es scheint, demnach daß gerade in der Kolonial-Verwaltung die ärgsten finanziellen Mißbräuche bestehen. Die Feststellungen des „Matin", der sein Material von autoritativer Seite bezogen haben will, erregen das größte Aussehen, und der Kolonial- minifter hat sofort eine eingehende Prüfung der Finanzverwaltung seines Ressorts angeordnet. Man sieht dem Resultat dieser Rechnungsprüfung mit begreiflichem Unbehagen entgegen, denn die Feststellungen des „Matin" lassen darauf schließen, daß die Reihe der Skandale mit den bisherigen Ermittlungen noch lange nicht zum Abschluß gekommen ist.
Zeppelins Verhängnis.
DaS Luftschiff Deuffchland verunglückt!
ließ sich bann nach Sause bringen unb vergiftete sich in gewiß nicht nüchternem Zustanbe mit bem Inhalt einer ganzen Schachtel Vero- n a I. Zum Glück hat er eine aufmerksame Bedienerin die häufig an sein Bett zu treten pflegt, um den Schlummer des hypernervosen Meisters zu überwachen, und sie rief zur rechten Zeit Hilfe herbei. Eine andere gesellschaftliche Sensation des Tages ist die Verhängung der Kuratel über den jungen Millionärssohn Baron Viktor Adolf Dirsztay. Dem siebenund- zwanzigjährigen, jungen Mann, Sohn des türkischen Generalkonsuls in Men, des Barons Ladislaus Darsztav, mußten die Ettern schon ! seit lange Zügel anlegen, um ihn vor allzu gro- ! «er Verschwendung zu behüten. Er bekam zuletzt eine Apanage von nur 30 000 Kronen >ahr-
------ Das genügte ihm nicht: Ausgezeichnet Haltemannschaften sollen (wie man sagt) nicht burc& auffallende Häßlichkeit, suchte er sich für genügt haben. In dem Augenblick, als der bic Ungunst der Natur
Wirbelwind kam, sollen auch einige T a u e g c - luxuriöse Extravaganzen in Kleidung rissen sein. unb Lebensführung zu entschädigen. Seine
------— Eltern bezahlten aber immer wieder ferne
qm „sott firtfih ermordet? Schulden, sodaß er auch immer wieder Geldge-
aHlUeij eilUUlUKl b„ sand. Am Schluß bat ihm auch Nicht ferne
Neue Marokko -Abenteuer. Verschwendung, sondern sein Herz die Kura-
iE igene Drahtmeldungen.) telverhängunq eingebracht: Eine ungewöhnlich Lo«b on, 16. Mai. (Privat-Te- schöne, Fee des Vergnügmigsetablissements lea ramm.) Nach einer Depesche des I „Jardm de Paris , 2ucb ycker, gab fa. .Standart" aus Tanger geht in dortigen seine Liebe Gegenliebe unb War beicit, «bre Un= wohlinformierten maurischen Kreisen gebundenheit einzutauschen gegen ba3 ~o3 ci- das Gerücht, daß Muley Hasid er- «er millionenrelchen Baromn DwztaY. Tas worbet worden sei, als die Meldung Paar begab sich nach Wien ins Hotel Zacher in Fez eintraf, daß französische Truppen und forderte hier des Papa Dirsztay segen zu der Sultan-Malhalla zu Hilfe kommen dem Bunde. Der aber der grauiame „alte würben. Ter „Standart" bemerkt hier- Herr", antwortete mit der -turatelverhangung, daß et die Meldung mit aller Reserve unb Lucy Böcker, bte sich oes ^bttchen Man- uiedergebe. daß aber der zwischen den nes erbarmen wollte, geht ihren Opfermut maroflanischen Stämmen herrschende schlecht belohnt. Große Aufregung herrscht un» Haß die Ermordung des Sultans als I ter bem Volle der Maler, Bildhauer und Lite- möglich erscheinen lasse. raten. -r-szek"
SÄSÄÄ5« d-n Ä2Ä-Ä««. 6N. Marokko umaestalten würde. lieat noch nicht >ray zum Präsidenten gewählt. und der laßt