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Nummer 124

Hessische MenS?eitmig

Die .Laffeler Neueste Nachrichten' erscheinen wöcheowch sechsmal rmd zwar ab endS. Der WormementSpreiS betrügt monatlich SO ipfg. bei freier Zu. stÄlrzng ins HanS. Druckerei, Verlag n. Redaktion: Echlachthofftratze 28/30. Berliner Bertretung; SW, tzrtedrich^ratze 16, Televbon: Amt IV, 676.

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1. Jahrgang.

Mm

Fernsprecher 951 und 952.

Sonntag, den 30. April 1911

Fernsprecher 951 «ad 952.

Seite sar Biente.

wußten.

Rußland

zwischen

nicht entbehren

bares Verbrechen anzusehen. Das Ab­kommen zwischen ihnen, das den Krieg als Mittel zur Lösung von Schwierigkeiten ab- schafse, werde einen sehr bemerkenswerten Sieg der Vernunft bedeuten.

Das Knegsgesperrst im Ssteu Rüstet Rußland für den Krieg? (Eigene Drahtmeldung.)

Die neueste rustische Sensation.

Der Polizeichef als Spitzel.

Nägeln brennt. Der Dreibund hat sich bisher passiv verhalten, verfolgt das Werden gallischer Traumverwirklichung mit dem Interesse »es Zuschauers und meidet lauten Protestlarm. Daß England, oder eine der übrigen, am We« von Algeciras beteiligten Mächte Frankreich ein Steinchen in den Weg zum Ziel rollen konn­te, erscheint ausgeschlossen: Als Eduard der Siebente noch die Fäden englischer Weltpolitik 'pann, war das Marokko-Problem bereits ei­ner der Punkte, über die zwischen dem Kmg und den Herren Delcafls und Pichon in Pans mehrfach intim verhandelt wurde, und Eduard der Siebente war's auch, der in den unheil- schwangern Somertagen neunzehnhundertfuns den Drahtziehern der Pariser Chauvinistenpo­litik den Rücken stärkte. In der Haltung des Londoner Kabinetts hat sich in dieser Frage seit dem Heimgang des King nichts geändert, und es kann also nicht überraschen, daß Frank­reichs neueste Marokko-Deklaration bisher von keiner Seite beanstandet worden ist: Algeciras

Spuren schrecken!

Daß auch in der Berliner Wilhelmstraße Vorsicht und Bedächtigkeit walten, ist löblich; löblich namentlich mit Rücksicht auf die unkluge Hast früherer Tage, die, von derLohengrm- Fahrt" bis zur schämigen Versöhnung im Ma­rokko-Handel, uns nur Unerfreuliches, und auch politisch meist wenig Erbauliches gebracht hat. Säße Herr von Schoen noch im Auswärtigen Amt: Man würde sicher den Vorwurf hören- daß die Courtoisie gegenüber Frankreich aber­mals ihr Opfer fordre und daß aus dem Zartsinn unsrerVersöhnungsdiplomatie" wieder ein­mal die Schwäche der deutschen Politik empor­wachse. Herr von Kiderlen-Wächter entkräftet- Vorwürfe der Art schon durch die ganze We-! s e n s a r t seiner Politik, an der mehr das Derb-Rustikale, als übertriebne Zimperlichkeit charakteristisch erscheint, und die Proben, die man bisher von der Hand des neuen Mannes im auswärtigen Reichsgeschäft sah, lassen den Schluß zu, daß es der verantwortlichen Stelle an Entschiedenheit im kritischen Moment kei­neswegs gebrickt. Umso besremdlicher, daß rm neuesten Marokkospiel von deutscher Seite bis­her nichts geschehen ist, das der seit dem Ein­marsch der Gallier ins Maurenland völlig ver­änderten Sachlage gebührend Rechnung trägt. Die Algecirasakte hat die Notwendigkeit einer bewaffneten Intervention Frankreichs nicht nur nicht vorgesehen: Sie hat durch die Garan-1 tie der Unabhängigkeit Marokkos einer solchen Ausdehnung der französischen Machtsphäre di­rekt vorbeugen wollen, und während die Ueber- tragung der Polizeirechte im Scherifenland an | Frankreich (bis Ende neunzehnhundertels) zeit-1 lich begrenzt wurde, sind die wesentlichsten Be-! stimmungen der Algeciras-Akte stillschweigend auf unbestimmte Zeitdauer, alsofür immer", vereinbart worden. Was indessen Frankreich nicht gehindert hat, bei erster passender Gele­genheit das diplomatische Armutzeugnis von Algeciras außer Kurs zu setzen. Erachtet man in Berlin die im Reiche Mulehs sich vorberei- , tenden Ereignisse für so winzig, daß es sich ; nicht verlohnt, dem Marokkolärm besondre Aus- merksamkeit zu widmen . . . ? Es kann sich dann i ereignen, daß man eines Tags aus idyllischem i dolce far niente erwacht und mit Staunen sieht, > daß Andre kostbare Zeit klüger zu nutzen

um den Osten immer noch als nabe wabrschein lich betrachtet. Urder die Stimmung in rutft

Der Traum des Friedens.

Die Schiedsgerichtsidee in England. (Telegraphische Meldungen.)

** London, 29. April.

gelegt, auf die hin er dann die Verhaftung des Kaufmanns erwirkte. Das gleicheGe­schäft" soll Weißmann auch in einer Reihe von andern Fällen betrieben haben.

Petersburg, 29. April.

Weißmann, der seinerzeit vom Warschauer Gericht wegen zahlloser Amtsmißbräuche zu ; fünf Jahren Zwangsarbeit verur- i teilt wurde, sich der Strafvollstreckung aber durch die Flucht entzog, hat ein abenteuerli­ches Leben hinter sich. Nachdem er sich nach jener Flucht aus Warschau zuerst als Inha­ber von Freudenhäusern betätigt hatte, wandte er sich dem internationalen Mad- che n h an d e l zu und bereiste auf drese Art fast die ganze Welt. In den Balkanstaaten warf er sich auf die S p i o na g e, gewann dort das Vertrauen vieler bulgarischer, ru- : manischer und serbischer Staatsmänner und I spielte namentlich eine bedeutende Rolle in Serbien am Hofe König Alexanders. Er wurde Chef der serbischen Geheimpolizei und die Frau Weißmanns soll die Affäre der angeblichen Schwangerschaft der Königin Draga organisiert haben. In letzter Zeit betrieb Weißmann in Paris Spionage und soll auch an den Geschäften Maimons betei­ligt gewesen sein. Weißmann war während seiner Belgrader Zeit der begünstigste Ver­traute der Königin Draga und soll auch in der kritischen Zeit ein Kind bereit gehalten haben, das auf Wunsch Dragas als angeb­licher Thronerbe untergeschoben werden soll­te. Rach dem schrecklichen Ende des Königs und der Königin verschwand der gewandte russische Geheimagent In seiner frühern Stellung als Ches der Warschauer Polizei hat Weißmann zwischen Warschau und Pe­tersburg einen mit 150 000 Mark reisenden Kaufmann durch Chloroform betäubt, ihm sein Geld abgenommen und statt dessen re­volutionäre Schriften in den Koffer

Sie neue Meißner-Bahn.

Der Bahnbau Velmeden-Eichenberg.

(Von unserm parlamentarischen Mitarbeiter.) S Berlin, 29. April.

Kreise Witzenhausen vermißt man i'eit^Jahren eine Bahnverbindung zwischen den Ortschaften des Gelstertals im Meißner Ge­birge und der Kreisstadt Witzenhausen. Den eifrigen Bemühungen der Interessenten ist es nun gelungen, den Fiskus von der W'chttg- keit dieser Bahnstrecke zu überzeugen und so hat die Eisenbahnverwaltung die Bahnlinie m ihr Programm ausgenommen. Im neuen Er, en- bahnanleihegesetz wird der Neubau der Linie Velmeden-Eichenberg wie folgt begrün­det. Die Bahn soll das von ausgedehnten Gebirgswaldungen umsäumte und mit Boden­schätzen reich ausgestattete Gelstertal im Meiß­ner Gebirge wirtschaftlich erschließen und mit der Kreisstadt Witzenhausen verbinden. Außer­dem soll sie sür

die Erzeugnisse der Industrie in Großalmerode und Umgebung den lange er­strebten kürzeren Abfuhrweg nach Norden und Osten schassen. Sie hat eine Länge von etwa 25,5 Kilometer und liegt ganz in dem zum Regierungsbezirk Cassel gehörigen Kreise Witzenhausen (424 Quardatkilometer und rund 33 000 Einwohner). Ihr Verkehrsgebiet umfaßt etwa 139 Quardatkilometer mit rund 16000 Einwohnern (auf 1 Quadrakilometer durch­schnittlich 115 Bowohner) und folgende qrö-

Balsour führte aus, er könne die von einigen vertretene Ansicht nicht teilen, daß es zwar leicht sei, Versammlungen abzuhalten und für die Sache des Friedens ein Geschrei zu erheben, daß aber in den Zeiten der Not und der internationalen Spannung alle paprernen Schranken sofort weggefegt werden wurden. Es sei allerdings töricht, internationale Ge­setze schassen zu wollen, die der öffentlichen Meinung zu weit vorauseilten, aber er glaube, die große Masse aller Klassen in England und Amerika sei für Schiedsgerichte, und cs bestehe daher keine Gefahr, daß im Augenblick der Not eine von beiden Parteien sich von dem Schiedsgerichtsprinzip lossagen werde --

Trotz der angeblichenBeseitigung aller Mißverständnisse zwischen Rußland und China" gibt die Situation im fernen Osten an­dauernd zu den e r u st e st e n Besorgnis - s e n Anlaß, und nach übereinstimmenden Mel-

Wilhelmstrasie und Quay d'Orsay.

Paris, 29. April. (Telegramm unseres Korrespondenten.) Im hiesigen Ministerium des Aeutzern ist bis­her von keiner Algecirasmacht gegen die französische Darstellung der Notwen­digkeit des Truppenzuges nach Fez Ein­spruch erhoben worden. Ein weiteres Telegramm berichtet aus Tanger: Das hier verbreitete Gerücht, die zum Ent­satz von Fez vorrückeudc Mahalla Major Bremonds sei von den Rebellen besiegt und Bremond selbst getötet worden, wird amtlich als unzutreftend bezeichnet.

Der Alldeutsche Verband hat uns dieser Ta­ge in einer sehr energisch gehaltenen Resolu­tion erzählt, die einzig mögliche Lösung des Marokko-Problems sei die friedliche Aufteilung des Landes maurischer Zunge zwi­schen Deutschland und Frankreich und die da­mit verbundne, weniger beschwerliche Weltkarte- Berichtigung. Es ist eigentlich schade, daß Herr Dalcasss und seine Partner am Pariser Quay d'Orsay sür dieses Radikalshstem einfachster Konfliktendung so wenig Verständnis offen­baren und statt der Aufteilung die Eroberung Marokkos mit einer Hast betreiben, als gelte es, in Casablanca dem militärischen Ansehen der Republik neue Garantien zu werben, oder die freundliche Aufmerksamkeit der Nachbarn vom Sumpf der Korruption aufs inter­essantere Kriegsspiel im Norden des schwarzen Erdteils abzulenken. Der gemütvolle Vorschlag des Alldeutschen Verbands gipfelte in dem Ver­langen nach einer umfassenden Erweiterung unsres kolonialen Besitzes, und wenn auch «icht recht ersichtlich ist, was wir mit Dem sns »ach der Ueberzeugung der Resolutionsautoren zustehende« Stück Maurenreich eigentlich an- sangen sollten, so muß man doch anerkennen, daß eine Politik überzeugenderer Emfachheit und gleichzeitiger Zielgröße uns selten ersreut hat. Leider ermangelt auch Herr von Kiderlen-Wäch­ter des Verständnisses für diesen Hochschwung der Gedanken: Im Auswärtigen Amt des Deutschen Reichs verfolgt man das Maro«o- Abenteuer der westlichen Nachbarn mit kühlster Ruhe und das Einzige, das bisher geschah, war die Ueberreichung einer Rote in Paris, in der höflich an das in Algeciras unter Bries und Siegel Versprochne erinnert wurde.

Sonst nichts. Daß damit genug geschehen, wird selbst dort bestritten, wo man sonst ge­neigt ist, derstarken Hand" des weilandGe­heimrat Spätzle" allerlei rühmliches zuzu­trauen, und seine Art, das internationale Po­litische Geschäft zu führen, als nah' an Bis­marcks Wucht heranreichend zu preisen. Offen­bar steht man in der Berliner Wilhelmstraße auf dem Standpunkt, daß die Akte von Alge­ciras nicht davon berührt wird, wenn Frank­reich ein Heer von einigen zwanzigtausend Mann ausgewählter Truppen aus marokkani­scher Erde konzentriert, in drei Kolonnen auf Fez zumarschiert und Anstalten trifft, das Sche­rifenland kunstgericht zu occupiercu. Im Alge- ciraspapier ist zwar die Erhaltung Marokkos als unabhängiger Staat garantiert, aber wer könnte Frankreich heut daran hindern, die ihm bis zum Ende des Jahres neunzehnhundertels zugesprochnen Polizeirechte im Maurenreich i o zur Anwendung zu bringen, wie es ihm nütz­lich erscheint, das heißt: Frankreichs Vorherr­schaft in Marokko militärisch zu sichern, gewlf- sermaßen also durch ein kleines Vorspiel die Nachbarn auf das Kommende vorznberetten? Daß dies in Wirklichkeit geplant ist, beweist die ganze Aufmachung der Szene, und es wäre auch wirklich sträflich naiv, wenn man den Pa­riser Marokko-Managern zutrauen wollte, dax sie nur deshalb der Republik die Millionenlast eines Asrikakriegs aufbürdeten, um den Aben­teurer Muley aus den braunen Fäusten rebel­lierender Scheichs zu retten. Auch im Berliner Club der Harmlosen wird man darüber ve^ mutlich im Klaren fein, denn das heut noch sorglich in Watte eingebauschte Algericas-^rar- tätchen wird in demselben Augenblick zum Spott der Camelots, in dem der erste riranzo- senschuß gegen Marokkos Unabhängigkeit fällt. Und uns dünkt, das dies schon geschehen rst.

Am Quay d'Orsay ist bisher von keiner einzigen, am Algeciras-Rendezvous beteiligten Macht Einspruch gegen die von Frankreich oc- monstrierte Notwendigkeit desSpaziergang, nach Fez" erhoben worden: Spanien ist von der raschen Offensive seines Marokko-Partners so gänzlich überrascht worden, daß feine letten» den Männer über Beratungen und Koni er em -en noch nicht hinausgekommen sind, trotzdem die Sorge um die fernere Entwicklung der Dinge im Maurenland grade den Leuten i Kabinett Canalejas am empfindlichsten aut oen

schen politischen Kreise» geht uns folgender Drahtbericht zu:

△△ Petersburg, 29. April.

Wenn man nach den mit großem Eifer im russischen Generalstab aufgenommenen Arbeiten gehen will, so müßte Rußland eigentlich am Vorabend eines Kris- ges mit China stehen. In aller Stille hat die transsibirische Bahn in den letzten Wo- chen ungeheure Mengen Kriegs- material, das zum Teil als Handelsgut signiert war, nach den Mandschureibezirken abgesühri. Den gleichen Weg hat General Grigorowitsch genommen, um rm Osten eine Inspektion auf die Kriegstüchtig, leit der russischen Streitkräfte vorzunehmen. Die älteren Generalstabskarten sind im Laufe dieser Woche aus allen Dienststellen eingezogen und durch neue ersetzt worden, die erst dieser Tage die Presse verlassen ha­ben. Ueberall wird mit einem sichtlichen Hochdruck gearbeitet, und einige Konserven- fabriken der Krim, die für die Armee lie­fern, arbeiten seit vierzehn Tagen tn Tag- und Nachtschicht. Au amtlichen Stellen ist über diese auffälligen Maßnahmen Authen­tisches nicht zu erfahren. Man begnügt sich mit der Phrase, daßRußland rm Osten unter allen Umständen bereit $u fern hak>^ Man kann jedoch erfahren, daß die Nachrich­ten aus China und den chinesisch-russischen Grenzgebieten andauernd ungünstig lauten, sodaß man in Petersburg mit einer eventuellen Ueberrump elung seitens Chinas rechnet. Die Munitionszufuhr und die Truppenkonzentrationen an der mandschurischen Grenzlinie stnd von China trotz der Beilegung der russisch-chinesischen Differenzen unvermindert fortgesetzt worden; hinzu kommt noch, daß es immer mehr den Anschein gewinnt, als ob China, um der re­gierenden Dynastie wieder größer« Anhang zu werben, dem Volkswillen Geltung verschaffen möchte und In allem Emst ge­gen Rußland rüstet. Die Hungersnot in einigen Provinzen Chinas zwingt die Re- gierung eben, das Augenmerk aus andere Dinge zu lenken. Hinzu kommt «och, daß der Einfluß des chinesischen Kriegsmmisters Ning Tschau mit jedem Tage großer wird, und daß er nicht nur einen großen Teil des Volkes, sondem auch die geldgebende Klasse hinter sich hat, trotzdem diese letz­tere.noch in der allerletzten Zeit vor kriege- rischen Verwickelungen ernstlich warnte.

Depeschen aus Hongkong berichten: Aus dem chinesischen Ausstandsgebiet von Kan, ton ist hier ein Dampfer mit etwa hundert Flüchtlingen, meist Frauen, emgetroffen. Wie diese berichten, sollen bei den Zusammens.oßen mit den Truppen gegen drethun bett Aufständische getötet worden fein. Fapan hat der chinesischen Regierung zur Wie­derherstellung der Ruhe im Innern semen fi­nanziellen Rat angeboten und die chinesische gtegierung hat bei japanischen Privatwersten den Bau zweier großer Panz^et- schi ffe in Auftrag gegeben, deren Beschaffung offenbar mit den chinesischen Rustungs- plänen in Zusammenhang steht.

(Privat-Telegramme.)

In Petersburg erregt zurzeit die Affäre des frühem Chefs der Warschauer Geheimpolizei, AlexanderWeitzmann, großes Aufsehen, der seinerzeit aus Rußland wegenetnergan- aen Reihe von Amtsvergehen fluchtig. wurde, sich abenteuernd in der Welt Herumtrieb und schließlich in Serbien zurzeit König Alexanders Chef der politischen Polizei wurde. Weißmann ist jetzt nach langen Irrfahrten nach Petersburg zuruckgekehri, um dort feine Begnadigung zu erwirken. Die Schicksale des frühem Polizei­chefs lesen sich wie ein Roman. Em Pr, vat- Telegramm meldet uns damber:

Ein solches Abkommen verfolge keine weftergehenden politischen Zwecke und be­deute keine Bedrohung irgend eines Teils des Menschengeschlechts. Es bedeute kein Bündnis für die Ben-idigung oder den An-,Petersburg setzt Rußland seine griff. Er hoffe, da» sich weitere Fomchrrite ufi einen bevorstehenden

aus diesem Abkommen entwickeln werden, I ^veretrungen $ tu ° fort voraus sich England könne indeffm vorläufig w e i s " - S . russische Rcc :rung einen Krieg Wachsamkeit rur Sicherung semes ub" ergibt da« nabe wabrschein-

alle Weltteile ausgedehnten Besitzes noch

Daß Weißmann mit der Pariser Maimon- A f f ä re in direkten Zusammenhang zu bringen ist, steht fest: Er unterhielt schon während sel- - -n ner Belgrader Zeit außerordentlich rege Bezte-

3 einer gestern abenb itattgeöabten, von I)un en M<rilnon und es scheint, daß die zahlreichen hervorragenden Persönlichkeiten be- <ge^ett mand)eTransaktion" gemeinsam aus­suchten Versammlung in der Guildhall geführt haben, da Maimon damals auch am gelangte eine Resolution zu gunsten eines serbischen Königshof ein oft gesehener Gast Schiedsgerichts - Vertrags zwi- war und Verbindungen mit zahlreichen Staats- schcn England und Amerika zur An- männern und Politikern unterhielt. Weiß- Premierminister Asauitb erklärte mann ist trotz der seinerzeit gegen, ihn erkann- nahme. -iremiermtntiter _ts quitt; entarte t£n ^roeren Strafe vorerst auf tretent Fuß be- als Hauptredner, die beiden großen englisch l-a.-|-6n morden, und es ist wahrscheinlich, daß er sprechenden Demokratten feien dahm gelangt, Ibegnadigt werden wird.

einen Krieg gegen einander als ein unsaß-