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Zer Kaiser als Archöoloae.

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Ende.

Die Ausgrabungen von Garitza auf der Insel Korfu finden jetzt sozusagen vor einem Parkett von Königen statt. Nicht nur die deut­sche Kaiserfamilie, sondern auch die vielen an­deren Fürstlichkeiten, die sich zurzeit in Korfu aufhalten, nehmen regen Anteil an den anti­ken Wundern, die an der Stätte der alten Stadt Korkhra dem korfiotischen Boden entstei­gen. Kaiser Wilhelm beteiligt sich mit besonde­rem Eifer und Sachverständnis an den Aus­grabungen. Kürzlich weilte er (wie wir berich­tet haben) mit seiner Tochter, der Prinzessin Viktoria Luise, und dem König Georg von Griechenland in Garitza- und wieder wurde

Last und jfrrnLr.

Dir schwerste Last, nur gut geiaht, Mrd leicht getragen.

Sie fnufcr wehrt nicht allen Olagen.

Allein, sie hilft sie ave tragen!

vor seinen Augen ein wichtiger Fund gemacht: Man grub die Stücke eines großen Steinlöwen aus, der zu dem plastischen Schmuck des unter- gcgangenen Tempels gehört haben muß. Der Kaiser und die anderen Fürstlichkeiten sahen mit Interesse zu, wie die Arbeiter unter der Anleitung der an der Fundstätte anwesenden Archäologen die schweren Teile des Löwen sorgsam fortschafften. Auch die Königin-Mut­ter Alexandra von England und mehrere grie­chische Prinzen und Prinzessinnen haben in Gesellschaft des Kaisers die interessanten Aus­grabungen in Augenschein genommen.

schleppte er den ganzen Tag in Staub und Hitze den schweren Tornister auf dem zerfleischten Rücken.

An diesem Tage erreichten wir gegen Mit­tag eine Wasserstelle, an der vor nicht langer Zeit eine Abteilung Zuaven von den Arabern

Vieh und Unrat unbrauchbar gemacht. Wir urußten ihn erst reinigen und ausschöpfen, bevor wir unsere Suppe aus verdorbenem Konserven- flcifch bereiten konnten.

Der Glut des Tages folgte dann eine eisige, kalte Rächt. Wir froren in unseren

Es war ein Deutscher, Robert Vogt mit Namen, Sohn eines Geistlichen, den seine Jugend und seine Sehnsucht nach Abenteuern sortgctrieben hatte von der Heimat und den alten, lieben Eltern, in die Mitte dieser rohen, wüsten Gesellen, in die Schrecken der Wüste. Seine Reue kam zu spät; er mutzte seine fünf Jahre abdienen inmitten von Laster und Ver­kommenheit, der brutalen Willkür gefühlloser Vorgesetzter preisgegeben. Offenbar war er krank; sein bleiches, abgemagertes Gesicht und seine hohlen, im Fieber glühenden Augen ver­rieten es. Er hatte sich auch krank gemeldet, aber der Arzt hatte lachend ihn für marschfähig erklärt, und so hatte er mitmarschieren müssen, und als er dennoch beim Abmarsch hatte Zu­rückbleiben wollen, war er zur Strafe gebunden und an das Pferd des Gums gefesselt worden.

Wie ost, o wie oft hatte ich ihn auf seinem von Ungeziefer wimmelnden Lager weinen jören und wie ost sang er, die hohlen, fieber­glühenden Augen starr nach Norden gerichtet, im Dunkel der Nacht und im Schweigen der Miste halblaut:O du Heimatsflur! O du Heimatsflur! laß zu deinem sel'gen Raum, mich noch einmal nur, mich noch einmal nur entflieh» im TraumDie Hvänen und Schakale in dem Düster der Rächt begleiteten Hann seinen leise verhakenden Gesang. Jetzt 'chwankten wir dahin durch die tote, weite Einsamkeit und das tiefe Schweigen.

Unsere Uniformen dampften vor Schweiß, unsere Füße schmerzten und waren blutig an­geschwollen, jeder aber spannte seine letzten Kräfte an, um nicht zu ermatten und nicht zu- rückgelaffen zu werden in dem Reiche des To­des." Denn wer erschöpft oder ohnmächtig zu­sammenbrach, dem wurden Gewehr, Munitton und Reservelebensmittel abgenommen, um sie (wie man sagte) den die Kolonne umschwär­menden Arabern nicht in die Hände fallen zu lassen, wenn sie den Ungläubigen fänden und zu Tode quälten. Glücklich derjenige dieser Armen, den die Hyänen zerrissen, bevor ihn die Araber erblickten!

Stunden gingen dahin, die Sonne brannte scheitelrecht herab, da lief ein Gemurmel durch die Glieder der Kolonne: «Der SUbersee! Da ist der Silbersee! Und wie ich langsam meinen schmerzenden, heißen Kops erhebe, erblicke ich in dem gelben, lechzenden Sand der Wüste, in der Hölle voll Glut und Grauen, einen hellen, leuchtenden Streifen. Er ist noch fern und er­scheint in dem grauen Dunst der Oede ver- schwimmend und undeutlich. Aber:Was­ser! Wasser! bebt es von allen verschmach­tenden Lippen: unsere starren Gesichter beleb­ten, und unsere müden Schritte beeilten sich. Ist es vielleicht nur eine Fata Morgana? Ein Trugbild, durch das der Dämon der Wüste die verwegenen Menschen höhnt und verspottet, die in sein grausiges Reich einzudringen wag­ten ... ? Rein, wir kommen näher... der See bleibt und wird größer und deutlicher! Die Sonnenstrahlen blinken auf seinem Silber. Doch die Wüste ringsum bleibt so tot und leer, kein lachendes Grün, kein Dattel- oder Feigen­baum, nichts als gelber, glühender Sand und hartes, graues Gestein . . .

Wir schauern unwillkürlich zusammen und Unsere Herzen erbeben in abergläubischem Grauen . . . Jetzt sind wir an dem See . . . jetzt schreiten wir in dem See ... es ist nichts als eine Salpeterkruste, die unter unseren Trit­ten emporwirbelt, wie heißer, grauer Dampf und die uns mit einer grauen Schicht von Staub überzieht, daß wir aussehen wie ein Heer von Gespenstern. Die aschgrauen Gesich­ter, aus denen das Weitz der Augen so unheim­lich funkelt, die dürren Knochengerippe, um die die zerrissene», schweißtriefenden Waffenröcke schlottern, das alles erscheint wie ein Zug von Geistern, die dem Grabe entstiegen und durch das versteinte. hatte Schweigen der Wüste spu- ktn . . . Endlich gegen Abend erreichen wir eine Wasserstelle. Drei der vier Brunnen waren von den Arabern verschüttet worden und der vierte durch Hineinwerfen von toteni

Der Kaiser (1) mit dem König von Gttechenland (2) und Prinzessin Viktoria Luise (3) bei den Ausgrabungen auf Korfu.

Jetzt nahten sich stampfende Tritte, Huf­schlag dröhnte und Waffen klirtten, das waren die Moslems, die dem Christenhvnd den Kopf abschneiden würden? ... Er schauette zn- sammen und grub fein mit Todesschwekß be­decktes Gesicht in den brennenden Sand. Jetzt ist es an der Umwallung, jetzt spttngt es hin­über . . . Menschen . . . doch seine fieberge­trübten Blicke lassen ihn nicht mehr erkennen, ob es Freunde oder Feinde sind, aber feine Ohren hören deutsche Wotte. . . Klänge der Heimat! Und der Todwunde richtet sich ju­belnd empor, und sein blasses Gesicht leuchtet von Begeisterung und Glück. In den deutschen Worten umweht ihn Heimatlust und es war ihm, als grüße ihn in ihnen noch einmal die ferne Jugendzeit...

Deutlich war das stille Pfarrhaus unter 1>en grünen Linden vor seinem von Fieberzerrbil­dern durchrasten Geist emporgestiegen. Von goldner Abendhelle umflammt sitzen die alten, lieben Eltern unter den Linden, die ihre Wip­fel hoch emporrecken in all den leuchtenden blauen Ftteden des Himmels. Ruhe und Stille ringsum, kaum das erntfernte Brüllen der Herden und das Bellen eines Huni»s. Sein Mütterchen weint, weint um ihn, der die Hei­mat, die Eltern verlassen, leichtsinnig und tö­richt in glühenden Wünschen nach Abenteuern, in tiefer Sehnsucht nach den Wundern der wei­ten, schonen Gotteswelt.

O, du arme Mutter, und du armer Vater, wüßtet ihr, wie sehr, wie furchtbar euer Sohn gelitten hat und noch leidet! Welche Qualen er zu erdulden hatte? Inmitten von rohem und gemeinem Gesindel, geknechtet von gefühl­losen Vorgesetzten, täglich von Hunger und Durst zerrissen, von Graun und Tod umdroht, fern dem Leben, in die Oede der Wüste ge­bannt, ist er ein Toter unter Toten . . . Und wenn er diese furchtbaren fünf Fähre über­steht, dann kehtt er zurück, arm und krank an Seele und Leib, ein Geschöpf, das nicht mehr in den Frieden und die Arbeit der Zivilisation saßt, ein wildes Tier der Wüste . ..

Fünf lange Jahre hat er in der Wildnis gehungert und gedurstet, Hitze und Käfte er­tragen, Schnee und Samum, im ewigen Kampf mit den Naturgewalten und den noch wilderen Menschen, Verbrechern der Sttaflolonien und Arabern und ohne jeden Lohn, ohne jeden Eeu- time in der Tasche kehtt er zurück in die ge­liebte Heimat, ein Bettler. Fünf Jahre hat er verloren, vertrauerst fern den Lieben und fern der Heimat! Und dann rannen langsam Trä­nen über seine bleichen, gefurchten Wangen und er fang halblaut: »O du Heimatflur, o du Heimatflur, laß zu deinem sel'gen Raum, mich noch einmal nur, mich noch einmal nur, ent« flieh'« im Traum ,. .!* SOver war er daun niedergesunken, die Waffe war seinen starren f änden entglitten und er hatte die fieberhei- en Augen geschlossen, um den Tod unter den

Messern der Araber zu erwarten. '

arabischer Reiter davon. Die laugen, grauen Burnusse flogen, die Waffen bltntten und der Staub wirbelte empor in grauen Massen.

Wir kamen näher und näher, schon konnte« wir die einzelnen Gestalten der Kameraden hinter den Steinmauern der Umwallung knien sehen.Hurra! sie leben, sie sind unverwun­det!" braust es durch die Reihen der keuchend dahineilenden Soldaten. Doch je näher wir kommen, je mehr fällt uns die unheimliche Ruhe und die starre Haltung der Vetteidiger auf. Kein ftohes, weithinfchalleudes Hurra he­tz rüßt uns und kein jubelndes Schwenken der Waffen. Die Gestalten dort, die roten Käppis tief in die braunen Gesichter gedrückt, deren Waffen fo rot in der finkenden Sonne glühen, sind fo starr und regungslos wie Leichen. Und Leichen waren es auch, die der einzige lieber« lebende, Robert Vogt, aufgettchtet hatte, um die Araber zu täuschen, und hinter deren blu­tigen Körpern hervor er feine Schüsse sandte, als feuerten die Toten.

Lange, lange Stunden hatte er fo gegen, die wilden, erbarmungslosen^Feinde gekämpft, im­mer von Leiche zu Leiche kriechend, und nach allen Richtungen schießend. Selbst wiederholt schwer verwundet, von Fieber geschüttelt, hatte er unverzagt weitergekämpft, die heißen, müden Augen immer wieder nach Westen richtend, wo­her die einzige Rettung kommen konnte, wir, feine Kameraden....

AuS dem Tagebuch eines Fremden-Legionärs von A. von der W a r n o w.

I . Die Sonne brannte versengend vom tief­blauen, ftahlblanken Himmel herab und so­weit die Augen schweiften, die tote, gelbe Wüste, wie vcrsteintcs, hartes Schweigen. Wir schli- fficit dahin, die Kopse gesenkt, die starren, hei­ßen Augen fest auf die Stiefel des Vorderman­nes gehestet, um nicht aus dem Tritt zu kom- men, mechanisch die Füße bebend, keuchend und E erliegend unter der Last des Tornisters

Lebensmittel, Werkzeuge, siebzehn Pakete Zr-tronen und andere Dinge, die ein Legionär ju schleppen bat. Die zwei Liter Wasser fas- jcndc Blechslaschc war schon lange geleert, das warme, wie Erbsensuppe dicke und gelbe Was­ser hatte unsere lechzenden, staubdürren Zungen

M«m momentan gekühlt und ersrischt.

< Hinter der langen Kolonne fühtten Gums zwei Soldaten, die sich beim Appell vor dem Ausmarsch hatten drücken wollen, um in der - Station zu bleiben. Völlig marschmäßig be­packt, die Hände auf dem Rücken gefesselt, um den Hals einen Strick geschlungen, der an den Schweis eines Pferdes gebunden war, wank­ten die Unglücklichen dahin durch die Glut der Luft und des Sandes, wie im Fiebertraum, mehr tot als lebendig. Der eine der beiden Delinquenten war ein blasser Jüngling mit auf­fallend intelligenten Zügen, eine Seltenheit unter diesem Abschaum der Erde, zu dem fast alle Völker ihren Auswurf beigesteuert hatten, fast alle Weltteile...

überfallen worden war. Man hatte die Ge­beine der Gebliebenen in Sand verscharrt, aber Hyänen und Schakale hatten die Erde aufge­wühlt, die Leichen hervorgeholt und zerrissen. Weiße, blutige Schädel grinsten rings auf dem gelben Sande hervor; lange, weiße Knochen­hände krallten, und halbnackte Füße, um die noch die toten Lappen der Pluderhosen hingen, reckten sich drohend, tote zum Stoße erhoben, aus der zerwühlten Erde empor. Es war ehr unheimlicher, abstoßender Anblick, doch die Le­gionäre waren an noch schrecklichere Singe ge­wöhnt und gingen daher lachend und scherzend daran, die Gebeine zu sammeln, tiefer zu betten und über dem Massengrabe eine Pyramide aus tofen Steinen zu errichten.

Als die Nacht kam, waren fünf Brunnen gefäubert und die Gums konnten ihre Pferde tränken. Dann füllten wir unsere Feldflafchen für den kommenden Tag. Abendsuppe gab es nicht, wohl dem, der noch einen harten Bis- yuit hatte, wer nichts mehr im Brotsacke hatte, mußte hungern ...

Die Morgenfonne fand uns schon wieder auf dem Marfche. Wieder fchlichen wft dahin, gleichmäßig stampfend, die Augen fest auf die Stiefel des Vordermanns geheftet. Wir mar- fchierten zu der Wafferftelle zurück, wo wir den Unteroffizier und acht Mann gelassen hatten. Die Sonne neigte sich dem Untergänge zu und wir warfen lange, fchwarze Schatten über das Gelb der Wüste. Da kamen die Gums, die uns auf ihren feurigen Pferden vorausgetrabt 1 waren, erschreckt und schreiend zurückgefprengt. Sie riefen, ihre langen Gewehre wild schwin­gend in derLingua franca", einem Gemisch mehrerer Sprachen:Amfirh, guerrar! Kabv- len kämpfen! Bordsch bono, no ckapar iestas! Fott gut, nicht fchnelden Kopf ab!"

Holä, he!" kreifchte der Kapitän mit feiner hohen Fistelstimme:Vite! Die Araber haben unsre Verschanzung angegriffen! En vivant, mes Braves!

Wie durch Zauber war alle Müdigkeit und alle Schwäche verschwunden. Wir liefen dahin, unsere Gewehre fchußbereit in den Fäusten, wir taumelten und schwankten vorwärts, dem Gaul des Kapitäns nach, alle Muskeln und Sehnen angespannt bis zum Zerreißen.Vor­wärts! Vorwärts!" die Wut der Verzweiflung trieb uns weiter und weiter .... In dem Grau und dem Dunst des Abends konnten wir schon den um den Brunnen errichteten Wall erkennen. Gegen Osten zu stob ein Hansen

schweißdurchnäßten Kleider», um das qual­mende, mit dürrem Kameldung genähtte Feuer gedrängt. In dieser furchtbaren, langen Nacht erschoß sich einer der beiden Deliquenten. Es war das nichts Seltenes unter den Legionären. Die Leiden der Entbehrungen waren gar zu groß und die Schrecken des Todes verloren vor ihnen ihr Düster, der Glaube und das Gebet ihren Trost und ihre Kraft... Am Morgen errichteten »ir einen Wall aus auseinander ge­schichteten Steinen um die Wasserstelle, da sie bei unseren weiteren Operationen ein Sttitz- punkt für uns sein sollte, auf den wir uns zu- rückziehen konnten, um. das Nötigste, das Was­ser zu finden.

Als wir später dann aufbrachen, blieb ein Unteroffizier und acht Mann zur Bewachung des Brunnens zurück, unter diefen auch Robert Vogt, der heftig fieberte und wie gesühflos im Sand lag.

Wir anderen schlichen durch die Glut da­hin, umschwärmt von gierigen Fliegen, mn- dampst von Schweiß und umqualmt von Staub. Wie Automaten marschierten wir. mechanisch die Beine erhebend, die Augen auf die Vordermänner gerichtet.

Gegen Abend erreichten wir den nächsten Wasserplatz, säuberten die Brunnen und kochten ab. Dann kam wieder die Kälte der Nacht. In dieser Nacht hatte ein Landsmann, Johan- n e s U h l. den Rest des verdorbenen Konfer- vensleisches gestohlen, daher gab es keine Mor­gensuppe. Der Hunger trieb manchen armen Burschen zum Diebstahl, trotz der barbarischen Strafe». Selbst dieCrapodine" vermochte die Hungrigen nicht abzuschrecken. Diese Strafe besteht darin, daß man dem Delinquenten die Hände nach rückwärts zieht und sie dann eng an die Füße bindet. So läßt man ihn Tage und Wochen lang liegen in der Glut der Sonne und in der Kälte der Nackt, bei Wasser und Zwieback, nur zweimal die Woche erhält er ge­wöhnliche Soldatenköst. Viele der so grausam bestraften Leute sterben, aber der Hunger ist größer als die Angst vor derCrapodine".

Johannes Uhl wurde der Kompagnie zur Bestrafung übergeben. Er wurde entkleidet, Gesicht und Körper in den Sand gedrückt und der Reihe nach von allen Soldaten mit Zeli- stticken und Ledernemen geschlagen, so daß schon bei den ersten Streiche» das dunkelrote Blut hervorquoll und träge über die braunge­brannte Haut rann. Kein Schmerzenslaut, kein Wimmer» entrang sich den fest und krampfhaft zufammengepretzten Lippen und ohne zu Ragen

Dann sinkt et zurück und ich fange Ihn in meinen Armen auf. Er röchelt fast unhörbar: Kamerad, kommst du je glücklich wieder zur Heimat, fo grüße mir die lieben, greifen El­tern. Sage ihnen, daß ich menten Leichtsinn und meinen Ungehorsam bitter gebüßt habe und daß sie dem Toten verzeihen mögen, bet nie aufgehört hatte, sie zu Neben!" Und dann, die brechenden Blicke sehnsuchtsvoll nach Nor­den gewendet, singt er, leise dahinsterbend:O bn Heimatsflur, o btt Heimatsflur, laß zu deinem sel'gen Raum, mich noch einmal nut, mich noch einmal nur, entflieh'», entflieh'« im Traum . ."

Dann ist et still hinübergegangen in die große, leuchtende Heimat, her wir alle zu­wandern .,.

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