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Csffrlrr Abendzeitung

hesfische Abendzeitung

Fernsprecher 951 und 952.

Donnerstag, den 27. April 1911

Fernsprecher 951 und 952.

am Steuer.

zu saldieren? Rätsel

überall!

F. H.

E. em zu

Volkheit möge sich nicht sorgen: Theobald von Bechmann Hollwegs Stern leuchte immerdar und die Kraft seines Arms und die Gewalt seines philosophischen Hirns würden dem Va­terland auch dann erhalten bleiben, wenn des KanzlersLebenswerk*, die mühvoll begon­nene und wenig ruhmreich aus dem Tückestrom des Zufalls schwimmende Arbeit reichsländi­scher Kulturwerkelei am Riff konservativer Un- I

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«enden Herzen genommen: Eilfertige Federn überboten sich in der Hast des Dementierens, und sogar die Norddeutsche Allgemeine Zei­tung, deren würdige Pose sich den charakteristi­schen Eigenarten unsrer Regierungsarbeit so erfolgreich und wohltuend anpaßt, fühlte sich bewogen, ein schwichtigendes Tünchen von sich zu geben, sodaß man hoffen durfte, Valentini, der Mann des Unheils, sei (wieder einmal) ! glücklich vorübergegangen, ohne Tribut zu hei­schen. Run, nachdem der erste Schreck von uns gewichen, erklärt die rheinische Halbschwester des Wilhelmstraßenblatts ernst-feierlich, die I

Roch etwas: Vor ein paar Tagen ging die Nachricht durch die Presse, der Deutsche Kaiser habe den Polen'eine Artigkeit erweisen wol­len und gestattet, daß (nach Jahren) die Leiche des in Rom verstorbnen Kardinals Le­

rn der Berliner Wilhelmstraße bereits fern am Horizont die Unheilwölkchen flimmern: hat gar die Kaiserfahrt zum Süden einen Wetter­sturz gebracht, dessen Ursachen dem profanen Auge noch nicht erkennbar, primitivster Kom- brnationskunst aber nah erreichbar scheinen, und erachtet man's in der Wilhelmstraße als

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pnv lkon, niet. Höne Ott.

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ungsreform zum Auflochen brachte.

Aber auch diese Sorge wurde uns vom ban-

Teil gerettet werden und auch dieser war teilweise beschädigt. Das schloß der Stammsitz des altdänischen Gra­fengeschlechtes Luckner, war eines der wert- vollsten Baudenkmäler Holsteins. Der anae- richtete Schaden beziffert sich auf Millionen von Mark.

der Bahn bis zur marokkanischen Gren.-e besordert worden. Die bundertsiebziq Kilo- meter von der Grenze bis zum Muluja würden in fünf Etappen zurückgelegt.

ItUttg Et.

. Rostock, 26. April.

Der sensationelle Zusammenbruch des Ba- e tt b a m m, der seinerzeft das

Madrid, 26. April . (Privattele- 1 m ui ) Der spanische Kreuzer .Rio de la

.c* Kardinals nach der Heimat bereits rm nahen Mar erfolgen wird. Es scheint dem­nach, daß die kaiserliche Genehmigung erfolgt ist daß vorher die Saiten kaiserlichen Wohlwollens mit den Noten der preußischen Polenpolitlk in Einklang gebracht wurden, - a-v S°rns uoer ote i^"Us mancherlei Schlüsse

Schwächen der elsaß-lothringischen Berfas-1 .^odenfalls scheint zurzeit zwischen

-- - ' I °em Achillewn und den Hallen der Wilhelm­

straße der Draht nicht so prompt und harmo­nisch zu funktionieren, wie dies noch in den Beglückung des Kanzlers mit den Purpurstreifen des Generals der Fall war und "lösten Überraschungen in eine'Zeit I in der das Samenkom Hehdebrand'schen Grolls sich zum Unkrautteim entwickelt haben b? Kundmachung des rheini- Blattes einigermaßen verständlich: Es gwt Tage, an denen man schon vo rm Abend- dmnmern Gespenster steht, und das plötzliche j denkend ®tbt deshalb allerlei zu |

Sie Hildesheimer Maffeuvergistung.

Fünfzig Personen schwer erkrankt! (Eigene Drahtmeldungen.)

i r'2 den von uns Astern schon mitgeteilten Hildesheimer Massenerl,--,»»I des Genusses von verdorbenem fünfiii N -^-s n»b"Echtet, daß zurzeit etwa tlu 18 Personen infolge der Fleisch-! ntert ^toer krank darniederliegen die no» Heisch aus der Schlachterei fiX»? «r Wollenweberstraße genossen

Die Aerzte konstatieren allgemein! ttn EsoneÜ""n'k- 5toart2i« von den erkrank- L^benso-kA^ .befinden sich im Krankenhaus; Lebensgefahr, liegt indessen nicht vor Ein I weiteres Privattelegramm meldet uns-1

Miofa.

Autler den Kulissen der Ministerbühnc.

-amit wir nicht ganz aus der Ueoüna kommen, und in mäßigen Intervallen immer wieder an die Unerforschlichkeit der uns reaie- Vorsehung erinnert werden, hat man

[x.. ie et ein daar Ueberra- i »»" eramrer maus n r«6?.C^e^' aus denen sich mancherlei nützlich, sich beizeiten schließen laßt: In der zuweilen als Sprachrohr '

'^^^Geschidhtsfertigkeit benutzten Kölni­schen Zeitung (deren Schätzungswert als Or­gan der Berliner Wilhelmstraße seit des vier- cn Kanzlers Heimgang beachtlich gestiegen zu sein scheint) war dieser Tage ein kunstlos, aber gewichtig geformtes Dementi zu lesen : Stoeiflern und Pessimisten kundtat' I

»ein Rücktritt d - - ------ - '1

Paris, 26. April.

rnb von Deutschen einge- swloffen die aus vier Köpfen bestehende Fa­milie des Konsuls Bassel u«d fünf wei- wre Deutsche, doch besteht vorerst für die ^iropäer keine direkte Gefahr. Eine große Menge von Lebensmitteln, Mehl, Bieh und Ä,'!? T bie ^adt hineingekommen, ebenfo achthundert Krieger vom Stamme der Hayamas, die dem Sultan ihre Hilfe anbo iett. Am neunzehnten April griffen die Uled hi»®mt,e öon zweitausend Matrn die Stadt im Norden an, wurden je- d°w , nach anhaltendem Gewehr- und Ge- ^chutzfeuer zurückgeschlagen. Die Truppen des «ultans hatten unbedeutende Berlusttr Die europäischen Konsuln beschlossen in gemein­samer Beratung, ihren Staatsangehörigen zu raten, §cz z« verlassen, sobald der Weg nach Tanger frei sei.

Hildesheim, 26. April. §"itag abend erkrankten s-N^er der Familie des Tapezierers Lechte, ferner die Familie des Geschästs- reisenden Vespermann. Auch die Fa­milie Helms am Kehrwieder wurde schwer heimgesucht, denn außer den Eltern erkrank-1 fänf Kinder. Beim Bäcker-1 X«Ct erkrankten der Bäcker-

m i»er selbst, sowie drei Gesellen, zwei Lehrlinge und zwei Mädchen schwer; nur die ^rau und daz kleine Mädchen, die nicht von dem Fleisch genossen hatten, blieben gesund, h Personen in der Familie!

des Ferlenhauers Mühlke, sowie in der Familie Aschemann, in der fünf iunae Leute sehr schwer erkrantt sind Auch kn zahlreichen andern Familien find mehr oder weniger Mitglieder erkrantt. Bei der Po-! lizei laufen fortgesetzt Meldungen! ^C1L?eUAe Erkrankungen ein. Die Erkrankten sind zumeist nach dem St. Bern-! wards-Krankenhaus und dem städtischen Krankenhaus gebracht, wo bei einigen Per- sonen recht hohes Fieber besteht, doch soll Lebensgefahr bisher in keinem Falle vorhmrden sein. Man hat Hoffnung, daß alle Erkrankten bald wieder hergestellt sein werden. In fast allen Fällen ist etwa einen halben Tag nach Genuß des Hackfleisches o $ durchfall eingetreten, zu dem sich Lerbschmerzen, Kopfweh und Fieber gesell- ,®?an ueigt der Annahme zu, daß es sich nicA nur um altes Fleisch handeln könne ttb daß auch die Zusatzmittel nicht die Ur­sache bilden, sondern daß das Fleisch auch krank gewesen sein müsse. I

I Untersuchung über die eigentliche Ursache der Vergiftung ist noch nicht abqe-! schloffen. In der Metzgerei, aus der das her-! hangnisvolle Fleisch stammt, find ganze Men-1 5^" von Fleischvorrätm beschlagnahmt worden.

Hat dre Untersuchung dieser Flcischstücke eraeben das irgendwie als Vergif-

ESS;

bor eine« förmlichen Raffel. einen Neffen der bekannten Roman chreibettn

°b "öchevMch sechsmal und zwar

stellsng ins Haus. Trutteret Bert? m mcnatIit$ 50 W bei freier Zu.

Feuer im Schloß.

Millionenwerte in Schutt und Asche.

(Eigene Drahtmeldung.) Oldesloe (Holstein), 26. April. eih®efiC^n E nachmittag bemerkten spielende K.»der, daß aus dem hölzernen Turm des «chlosies Schulenburg Flammen em- porzungelten, die sich in kurzer Zeit über das

1643 faft 8an* aus Fachwerk errichtete Gebäude verbreiteten. Die Wehren von Schulenburg und den umliegenden <^rt- ^chasten mußten sich darauf beschränken, die I Nebengebäude zu schützen. Das Schloß ! bra nnte bis auf den Grund nieder! Graf und Gräfin Luckner befanden sich in

Jte, bic telegraphische Nachricht bont Brande erhielten. Sie reisten sofort ab und trafen abends hier ein. Das Feuer hat anscheinend ttt einem defekten Schorn- eJ temen Anfang genommen. Von den antiken Möbeln und sonstigen Werffachen

Nach amllichen Erhebungen find die Exzesse in Karow darauf zurückzufuhren, daß zwei jüdische Lemberger Fleischhauer, die ft» Karow zu tun hatten, von dorttgen Burschen überfallen und angeblich ihres Geldes beraubt worden waren. Der Verhaftung der Tater durch die Gendarmerie setzte die Be- volkernng Karows, mit dem Ortswmr- stand an der Spitze, verzweifelten. Wi- defftand entgegen. Die Verhaftung der Tä­ter ist jedoch später erfolgt Etwa dreißig Personen, die bet den Ausschreitungen die Menge aufgestachelt und durch Zurufe reizt hatten, wurde- als Rädelsführer tta* Miet Bei den Ausschreitungen wurde«, die Hauser der in Karow lebenden jüdischen Fa­milien von den ruthenische« Bauern übeti ftülett und die Bewohner mißha«^ d elt. Vier Juden sind -schwer verwurr» d e t. Da die Geudarmerieabteilung nicht imstande war, die Ordnung wiederherzufiÄ- len, mußte aus Rava Ruska eine Kompaa- me Infanterie requiriert werden. Unter da, Verhafteten befinden fich viele Frauen, die ihre Männer bei den Exzessen unterMtzt ha­ben. Der Rabbiner des Städtchens wurde von den Ruthenen schwer mißhandelt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

I,n,h ten in Karow lebenden Juden

Mid den eingeborenen Ruchenen besteht Mo« e*t langer Zett grimmige Feindschaft, die in den letzten Wochen wiederholt zu Zusammen- 'V^en. zwischen den Parteien führte. Auch der ll-verfall aus dre beiden Lemberger Fleffch- ! Hauer, die rn Karow Vieh eingekauft hatten, ist auf die bestehende Feindschaft zurückzufüh- u"d die Ruthenen wideffetzten sich der Verhaftung der an dem Ueberfall Beteittgten, K/l lann Parteinahme der Beböäe für ihre Gegner erblickten. Heute ist die Stadt

Sohn-Mmlitt.

Bad Heiligendamm vor Gericht (Bencht unsers Korrespondenten.)

dochowsky, des Primas von Polen, aus . , _ ----------, der Siebenhügelstadt nach der polnischen Hei-

ntttÄMi* h»a i D e 5~, . rchskanzlersl mat des Verewigten überführt werde, um dort SSmS ,u W-Id-N. Die Meldung wurde «du

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ihn verleugnen könnte) hat einiges Aufsehen schlich die »«f«

erregt, denn es ist in den letzten lauen Früh- nebrnLun« ^"^cher Seite erbetne Ge­lingwochen nicht davon die Rede gewesen, , des toUns»b e&U:!?C.rf^ru"6 I daß dem fünften Kanzler vom Reichsland her das Totenglöcklein läuten könnte; man ver­nahm nur, daß Herr Doktor Delbrück, derMi­nister mit der glücklichen Hand«, in Gefahr sei, über das Reichslandproblem zu stolpern, well der Kabinettchef in ihm den Sünder sehe, der die Wogen Hehdebrand'schen Zorns über die

suggestion vielleicht, die das lebenlose, ge­druckte Wort auf Holzpapier dem Zagenden zum kostbaren Trost werden ließ; zu einem Trost, der um so lieblicher dünkt, je tückischer das Schicksal die Fäden spinnt

Man erinnert sich noch des wetterkalten Märztags, da im preußischen Abgeordneten­haus Herr Ernst von Heydebrand und der Lasa demVater der reichsländischen Verfassungs- j reform« ein Privattssimus las, dessen Ton und Gehalt nur von jemand hergeliehen werden konnten, der sich des Wuchtgehalts seiner At­tacke bewußt war und des Effolgs des Unter­nehmens sicher sein konnte. Das spätere In­termezzo im Haus der Peers gestaltete sich zwar nur zum schwächlichen Abglanz des Hehdebrand'schen Heldenstücks, aber es ward auch dott Kriegsstimmung offenbar, und der | brenzlichte Hauch der Erregung war im Saal h . . , ,

der Erlauchten und Edlen ebenso zu ibüren, nahen 2 vterundzwan-

wie in der Redestube im Unterhaus. Sichtbare I aSU7 Wekines ein-

Folgen sind aus der damaligen Sttmmung Bruder Mulch Hasids ber

des Unbehagens bisher nicht emporgewachsen; P r o k l a m i c r t wurde'. Tie Wasenlaae! find es hteß sogar eine Zetllang, es sei Herrn von von den Zaemurs geplündert, wobei mebrerc Bethmann gelungen, die seinem reichsländi- jüdische Kaufleute e'r s ch l a g e n wurden "-ät­schenLcbcnswerk" totlb Widefftrebenden zu I -ruppen der französischen Orandivision find vefföhnen, und am Ende werde sich der bittre h|,r *----D--'r'

Hader zum zuckersüßen Wohlgefallen wandeln. Bis nun plötzlich aus offiziöser Schreibstube heraus eilig die Beschwichttgungskunde ins Land geht, das Vaterland möge ruhiq sein denn Herr von Bethmann stehe fest und treu

ter Wichffmstrasie^berei^e-r»"^ ! 9C,ttt abitlb mit einem Militär-

stu^rur Organisierung der- | 7,v n g e n m Larage eingetroffen. Ein Regi- E vus Cadiz fährt nach Larage ab, wo es Donnerstag einttisft. Ein spanisches Ge- ä?r Abfahrt bereit vor Cadiz. ! Man befurchtet, daß der französische Vorstoß m der spanischen Einflußzone Erregung her- ^Eufen wird, und trifft deshalbe Vorberei- teh9^'b?fArft,an?f^Cn Rüstungen nach Tunlich- lett zu beschleunigen.

Das Marokko-Spiel.

Bormarsch der Franzosen m Marotta.

Meldungen.)

I vle Lage in und um Fez unver-

duldsamkeit scheitern sollte. Das klingt anders,! ß u n a s r i n a iS. berf Einfchlie- als sonst der Ton offiziösen Schreibwerks jZahl her Belaaerer biirhe<"ir^nTm-t untl bie bräuchlich ist, und man fühlt aus der recht un- Regierung des^Sultmis ^erfuAfe ?C! vermittelten und hastigen Kundmachung förm- Handlungen anzuknüpfen, doch^st "ZÄt lüh. wte dte Sorge und Unruhe dem Schrei- ^ rechnen, daß diese Unterhandütnqe7 Eff7la ber der Zellen den Federkiel führten. Eine baben werden. Ein Telegramm berichtet Att Warnung an Kampfmuttgc, Zürnende m auS f j

und Wühlende; eine Att Notschrei für's Ohr der Oeffentlichkeit, und eine Art Auto-

)öne cten, ttter iön-

3eiv wh- und rig.. iäh. . E.

Tbl. rm. ten, mer .für fort i, v. im- um

I Marlitt, sowie den Kaufmann Paulm ann und lautet auf Betrug in nicht weniger als

I L^Enndfunfttg Fällen und Urkundenfälschung Durch dte Mampulattonen der Angeklagtensol- len zweiundftebzig Geschäftsleute mit einem Gesamtbeträge von rund vier Millionen Mark geschädigt worden sein. Der Hauvtan" geklagte Marlitt, der wegen Konkursvergehens

I vorbestraft ist, tst schon früher in Berlin in Nnanztelle Schwierigkeiten geraten, sodaß er in Zahlungsunfähigkeit geriet und mit seinen Gläubigern auf der Grund- läge von sunfundzwanztg Prozent aHorbierm mußte. Bevor er noch seine Vervskichttmaen geregelt batte, kaufte er das CNeebabi®! " g end a m m unb rteß es vollständig um- und | ausbauen Dtcies Unternehmen crforbStc i annähernd drei Millionen M a > f

fett, daß er b.e Absicht habe, in H-tlia-ndamm eine sptelbank emzurtchten. Beim Ankaus $nbIt.e af>],rb£nJeIe" Besitzer nur 100 000 Mark tn bar. Dre ubttgen 2 400 000 <ronrt

Müßten Teile mit Hvpotbeken unb wechseln, dte von Firmen unterschrieben waren, mit denen sich Marlitt vorder in V^r-

Karower Revolutton.

Jubenfeinbliche Exzesse in Galizien.

(Privat-Telegrarnm e.)

La sch"« kurz mitteilten, ist

'ndembtt Lemberg gelegenen kleinen Ru- Ain?n-Stadtchen Karow zu judenfeinblichen Ausschrettungen gekommen, bei denen mehrere Personen schwer verletzt wurden. Zur Unter' druckung der Unruhen mußte Militär requirier: werden, da sich die Gendarmerie der erregter ! Menge gegenüber als zu schwach erwies. 'Dei Ort tst vorläufig noch von der Gendarmerie be­setzt, nachdem durch das Militär die Ordnung wteder hergestellt werden konnte. Privat, te leg ramme berichten uns über dte Bor« gange folgende Einzelheiten:

Lemberg, 26. April.