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Casseler Neueste Rachrichte«

800 m einfarb. roten Gocosläufer, 67

br.

cm

ca.

sr

bt

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sowie 21 Stück Teppiche in 200X300 cm

Ob. Königsstr. 43,1

Tel. Nr. 782

11. 4. 12. 4

11. 4. 12. 4

11. 4 12. 4.

Wechsel.

Londoner Börse

von

145.90 J147.10

91'

11. 4. 12. 4.

91.

138.87 128.62

91.-1 90.90

99.40

;r. 13140 122.80 . . . 11 - 14-

197.50 Steel

1263 1262.75

Donneremarckhütte

Knime. : ;piegel-|

21"3"

7.99

8.03

86.60

178.60

300

230

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86.60

178.90

94.-4

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25.40

219.70

19*40

Central Mining Randmines -

94 84.25 102.60

94. 84L0

Rusa. Bank für aus- wärt. Handel

Olavi-Minen

South - West - Afrika (deutsche Stücke)

12. 4.

S0.45 20.46

20.45 80.85

8537 2/.

Deutsche Glas. .

12. 4.

96.75

92-

Korthern Pacific Pennsylvania . . Steel Lgpr

10.50 276.30

491.90 193.

239.50 227.25

103.50 295.50

310.10 356.

309. -

1365.

189.80

106.25

226.60

216.-

19*50

159.40

101.87 176.12

92.

84*25 178.75 175.75 240.13 209.50 139.25 MU?. 198^? >16.37 258.87

Eastrands ..... Goldfields. Modderfontain. . . Geduld Goerz ....... Chartered ..... Debeers.....

Amalgamated ... Anaconda Rio Tinlo ..... Olavi South Westafrika. Tendenz: .....

190.75.

183.-

184.50

209.10

177.70

193.50

110.-

139. 189.- 178.- 179.25

170.00

141.25

216.60

258.50

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145.50

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104.50

227.75

258.50

170.50

188.90

171.80

106.10

247.50

156.50

147.40

225.

120.70 L7LL

sichtsratssitzung wurde die Dividende aus 12 Prozent festgesetzt. Der Generalversammlung wird die Ausgabe von zehn Millionen Mark Obligationen entsprechend der Emission von 190si vorgeschlagen werden.

Das Siegerland und der Roheisenver- 6anö. Wie ein Telegramm aus Siegen meldet, hat der Roheiscnverband in Essen die Siegerländer Hochofenwerke behufs Verhand­lung über den Anschluß an den Roheisenver­band zu einer Besprechung auf den 21. April nach Köln eingeladen.

169 128.25 265.90

193.10 159.-

135:75

120.20

4°/o*ig® Ungar. Goldr.

Ungar. Kro­nenrente 4®/0-ige Mosk.-Kasan 4°/0-ige Russ. Süd- Ostbahn 1897 ....

Industrie.

11. 4. 12. 4

101.87 175.62

WR

81*25 '179.- 176k 240.25 210.12 189.50 18449

Gericht md Recht.

Ser Millionär im Gefängnis.

iEigene Drahtmcldung.)

Brüssel, 12. April.

Der bekannte amerikanische Millionär Brandreth, der jährlich fast eine Million Mark Einkommen hat, hat nahezu einen Mo­nat im hiesigen Gefängnis als Untersuchungs­gefangener zubringen müssen, weil er von dem Wirt des Hotels, in dem er logierte, wegen Schwindeleien und Vagabundage" angezeigt worden war. Der Amerikaner hatte in verschiedenen Geschäftshäusern sich Waren auf Kredit genommen, weil sein Scheck infolge Aenderung der Reiseroute nicht pünktlich einge­troffen war, und hatte bei dem Kellner des Hotels auch einen Barbetrag geliehen. Der Richter, dem die Ausweispapiere des Amerika­ners nicht genügten, hatte ihn zu zwei Jah­ren Gefängnis verurteilt. Mehr als drei Wochen brauchte die Justizverwaltung, um fest­zustellen, daß der Amerikaner über seine Perso­nalien und Vermögensverhältnisse zutreffende Angaben gemacht hatte. Brandreth hat gegen das Gebaren der belgischen Justiz auf diplo­matischem Wege Einspruch erhoben und au­ßerdem seinen Rechtsbeistand beauftragt, gegen die belgische Justizverwaltung Schadenersatz­klage in Höhe von einer halben Million Francs zu erheben, da er durch die unberechtigte In­haftnahme in seinen geschäftlichen Einnahmen schwer geschädigt worden sei. Der diplomati­sche Vertreter der Vereinigten Staaten in Brüs­sel hat. die Angelegenheit bereits in die Hand genommen.

ö Der Schlächtermeister als Heiratsver­mittler. (V on unserm Korresponden- t e n.) Aus Hannover schreibt man uns: Der Schlächtermeister Zicgcnbein von hier be­trieb im Nebenberuf das Gewerbe eines Hei­ratsvermittlers., So hatte der Angeklagte ei­nem Kunden versprochen, ihm eine reiche Frau zu besorgen; als Provision erhielt er dafür ei­nen Wechsel, den der vorsichtige Aussteller aber noch nicht mit dem Fälligkeitsdatum versehen hatte. Der Wechsel sollte nach der Vereinba­rung erst fällig werden, wenn die Heirat zu­stande gekommen war. Ziegenbein kümmerte sich aber wenig um die Vereinbarung, füllte das Datum aus und machte den Wechsel zu Geld. Aus der geplanten Heirat wurde später nichts, und der arme Heiratskandidat mußte den Wechsel einlösen. Die Angelegen­heit hat schon verschiedentlich die Gerichte be­schäftigt, doch der Angeklagte verstand es im­mer wieder, Gründe für eine Vertagung zu finden. In der erneuten Verhandlung be­hauptete er, er habe den. Wechsel einem Ver­trauensmann übergeben, der sich über die Ver­hältnisse des Heiratskandidaten bei einem Äuskunftsbureau' erkundigen sollte, Dieser Vertrauensmann müsse auch wider seinen (des Angeklagten) Willen, den Wechsel in Verkehr gebracht haben. Die Beweisaufnahme fiel zu Ungunsten des Angeklagten aus und das Ge­richt erkannte wegen Betruges aus drei Mo­nate Gefängnis.

Bildcrdiebe im Herzogsschloß. Wie uns aus Gotha gemeldet wird, wurden gestern vor der dortigen Strafkammer wegen des Bil­derdiebstahls im Schloß Friedenstein ein ehemaliger Schloßdiener zu einein­halb Jahren Gefängnis, seine Frau wegen Hehlerei zu vierzehn Tagen Gefängnis und ein Altertumshändler zu einem Jahr Zuchthaus und zwei Jahren Ehrverlust wegen gewerbsmäßiger Hehlerei verurteilt.

In dunklen Stunden. . . Nach einem Privat-Telegramm aus E r su r t verurteilte die dortige Strafkammer gestern abend den Volksschullehrer Rein­hardt aus Geschwenda wegen Sittlich­keitsvergehens an Schulmädchen zu einem Jahr Gefängnis.

Die Diebstähle in den rheinischen Mu­seen. Nach einem Spezialtelegramm aus Köln befaßte sich die Kölner Strafkam­mer gestern mit einem jener Bilderdiebe, die

Dynamit-Trust EsehweilerBergwr k. Geisweider Eisen... Gelsenkirch. Bergw. Ges. f. elektr. Untern. Gr. Berlin. Str.-Bahn Gr. Casseler Str.-B. Hamburg. Packetfrt. Harpener Bergbau . Hartmann. Masch.. . Hasper Eisen. .... Herkulesbr. Cassel . Hirsch Kupfer .... Hohenlohewerke. . . König Wilhelm conv. Laurahütte Ludwig LoCwe & Co. Neue Boden-Ges.... Norddeutscher Lloyd Oberschl.Eisnb.-Bed. Orenstein & Koppel Phönix Bergbau .. . Rhein. Stahl Rombacher Hütte .. Schuckert Elektr... SiegenSolingen .. Siemens & Halske . Stahl L Nölke .. . ~ . Stolberger Zink.... Vorwohl. Porti. Zem. Wenderoth Westf. Stahlwerke . Wittener Guß Zellstoff Waldhof..

Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank .... Diskonto- Command. Dresdner Bank .... Mitteldeutsche Pri­

vatbank ......

NationabBank Oesterreich. Credit .

Petersburger Intern.

Handelsbank

47s°/n-ige österr.

Sitberr. Jan.Juli

11. 4.

06.90

92.10

ausschuß ausgestellte Etat für 1911 wurde ohne wesentliche Abänderungen angenommen. Zur Deckung der erhöhten Ausgaben ist eine Erhöhung der Kreissteuer um zweieinhalb Prozent beschlossen worden.

Wiesbaden, 12. April. (L and cs- au s sch u ß und Landwirtschafts- kamm er.) Der Landesausschuß hat in seiner Sitzung am 8. April einen von der Landwirtschastskammer für den Regierungs­bezirk Wiesbaden geforderten Zuschuß zur Verbesserung der Weiden auf dem Westerwald abgelehnt, ebenso die Mitwirkung Sach­verständiger bei der Untersuchung der Weiden­meliorationen.

Die bei meiner Ausstellung im Evangel.

Vereinshaus als Wand- und Bodenbe. Spannung verwendeten Waren:

Prämienlos und Ehrengericht.

Man unserm Korrespondenten.)

Seit längerer Zeit ist das Ehrengericht der Berliner Börse gestern wieder einmal in Tätigkeit getreten. Es handelt sich um eine Anzeige gegen die Berliner Banksirma Eugen Hab L Co., von deren Animiertätigkeit auch an dieser Stelle schon srüber einmal gewarnt worden ist. Es lagen dem Staatskommissar, her, die Anklage vertrat, zwei Fälle vor: -

Einmal hatte die Firma mit ihren Ange­stellten Verträge abgeschlossen, in denen aber eine desto größere Provision aus den Aqui- s i t j o nsve r t*r ä g e n mit der Kund­schaft versprach. In einem zweiten Falle hatte der Inhaber der Firma einen Mann aus dem Publikum, ' der von der Börse keine Ahnung hatte, dazu verleitet, Prämienge­schäft e bei ihm zu machen. Beide Fälle suchte der Angeklagte alsharmlos" darzustellen, doch gelang es ihm nicht, die Gerichtsbehörde, die sich aus den angesehensten Vertretern des Ber­liner Handelsstandes zusammensetzte, von seiner Harmlosigkeit" zu überzeugen. Er wurde zu vic r Woch e n Ausschluß von der Börse verurteilt. Das ist eine sehr geringe Strafe in Anbetracht der Tatsache, daß die Fir­ma schon seit Jahren das Publikum zu den Prämiengeschäften animiert und daß sie sogar Reisende ausschickt, die derartige Prämienge­schäfte im unkundigen Publikum abschließen sollen. Es würde wohl auch völliger Ver­weis vmr der Börse erfolgt sein, wenn cs nicht r . so schwer wäre, alle die Fälle nochzuweisen, in denen tatsächlich eine Verleitung zum Börsen­spiel erfolgt ist. Zumeist aber scheuen sich die Hereiugefallenen, ihre Unklugheit noch öffent­lich einzugestehen, da sie doch überzeugt sind, daß sie von dem verlorenen Gelde keinen Pfen­nig Wiedersehen werden.- Dr. H. Z.

Die heutige Berliner Fondsbörse..(S p e- zial-Telegramm.) Von der heutigen Berliner Mittwoch-Börse wird uns te­legraphiert: Trotz der bevorstehenden Feiertage lagen heute aus der Provinz größere Sauf auf; träge vor. So setzte der Verkehr in vorwiegend fester Haltung ein. Von Montanaktien waren Phönix und Bochumer stark gefragt. Später profitierten Hohenlohe auf die Nach­richt, daß die Zinkvorräte ausverkauft seien. Am Bankenmarkte bröckelten die heimischen Banken leicht ab. Handelsanteile konnten da­gegen/c Prozent anziehen. Von Transport­werten zogen Warschau-Wiener auf die Erwar­tung eines guten Abschlusses dieser Bahn kräf­tig an. Kanada wurden durch das Kommuni­que wenig beeinflußt. Schisfahrtsaktien blie­ben unbeachtet. Infolge der Ausführungen in der heutigen Generalversammlung der Gesell­schaft für elektrische Unternehmungen zogen die Kurse dieses Pavieres und im Zusammenhang damis auch die übrigen Elektrizitäts-Werte an. gr Die Aluminium-Fndustrie-Aktiengefell. schäft Frankfurt a. M. (Telegramm.) Das Unternehmen hat für das Geschäftsjahr 1910 einen Reingewinn von 3 472 907 Franken zu verzeichnen. Auf der für den 28. April nach Zürich einberufenen Generalversammlung soll eine Dividende von vierzehn Prozent (gegen zwölf Prozent im Vorjahre) in Vorschlag gebracht werden.

rji Stempel, A. G.. Frankfurt am Main. Die Bilanz der Schriftgießerei D. Stempel. Aktiengesellschaft, in Frankfurt am Main, für das Jahr 1910 ergibt einen Reingewinn von 214 572 Mark.(152 352 Mark). Es gelangt wie­der eine Dividende von 9 Prozent (wie im Vorjahrei zur Verteilung.

F Hohenlohe A.-G. (Spezial-Tele­gramm.) In unterrichteten Kreisen schätzt man die Dividende jetzt auf 11 Prozent.

O Gesellschaft für elektrische Unternehmun­gen. (Spezialtelcgramm.) In der heu­tigen Generalversammlung wurde die Vertei­lung einer Dividende von 9 Prozent (gegen 8 Prozent im Vorjahre) beschlossen, lieber das neue Geschäftsjahr bemerkte die Verwaltung, daß der Verlauf des ersten Vierteljahres durch­aus normal gewesen sei, sodaß wieder aus ein günstiges Ergebnis gerechnet werden könnte. Die Zahl der Mitglieder des Aussichtsrates wurde auf 14 erhöht.

g? Bochumer Verein. (Spezial-Tel e- gram m.) In Berliner maßgebenden Groß­bankkreisen hält man die im Umlauf befind­lichen Dividendenschätzungcn (die bis 15 Pro­zent gegen 12 im Vorjahre gehen) für übertrie­ben. Es besteht allerdings nach wie vor die Möglichkeit einer mäßigen Erhöhung der Di­vidende auf der Basis von 1 bis 1!^ Prozent.

sf Bergmann-Elektrizitätswerke. (Spe­zialtelegram m.) In der heutigen Aus-

blaugr. Molton 130 rot. u. gr. Molton 130 blaugr. u. gr. Rupfen

130

99.25

51.40

93.90

84.20

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Credit Diskonto Deutsche Bank .... Berliner Handelsges. Dresdner Bank .... Darmstädter Bank.. A.Schaaffh.Bankver. National-Bank Russische Bank.. Petersb. Int. Hndlsb. Oesterr. Staatsbahn Lombarden Prinz Heinrich-Bahn Baltipiore Canada LübeckBüchner .. Pennsylvania Schanlungbahn .... WarschauWiener. Hamburger Packetf. NorddeutscherLloyd. Hansa 4%-ige Russen v.l 902

Japaner .. 3°-ige Reiehsanl. .. Türken-Lose. Laura Bochumer Gelsenkirchen Harpener Rombacher DeutschLuxemb. Hohenlohe

Phönix

Engi. Konsols .... 4%.Argentinier . . .

3°/o Deutsch. Reichs­

anleihe A/0 ....

4°/0 Russen

5°/n Russen .....

Atchison Baltimore Canada Southern Pacific . . Union Pacific . . . Erie...» Missouri ....... New-York Central .

Spott und Sviel.

< Der Große Preis von Magdeburg. Ter Große Preis von Magde b u r g" bil­det am Ostermontag das zweite große Ereignis der Flachrennsaison. Jedensalls wird das mit dreißigtausend Mart ausge- stattete Rennen wiederum ausländische Be­setzung ersahren, da der Oesterreicher Raghui nach seinem erfolglosen Laufen im Großen Magdeburger Handicap noch am Platze ge­blieben ist. Besondere Chancen kann der Bona-Vista-Sohn aber auch diesmal nicht be­sitzen, da er aus eine noch wesentlich bessere Klasse stößt. Als Starter gelten bisherÄd- junct,Bajazzo",Hock",Else II",Paradc- nia",Tastjoy" und die GraditzerinNovella".

< Der Siegcszug der Aviatik. Aus Burg bei Magdeburg meldet uns ein Spe­zi altelegramm: Gestern sührte hier auf einem selb st konstruierten Flugapparat der Aviatiker Georg Schulze mehrere schöne Flüge von längerer Dauer aus, darun­ter auch einen Passagierflug. Einen Ucber- landflng mußte Schulze wegen Propeller­bruchs aufgeben. Die Landung erfolgte im Gleitflug.

< Die neue Bahn in Krefeld. Man schreibt uns aus Krefeld: Für die vom hiesigen Rennverein" geplante Anlage einer Pse de-Rennbahn sind bisher 173 000 Mars gezeichnet worden. Die neue Bahn wird in der Nähe des Stadtwaldes angelegt, und der Betrieb soll noch in diesem Jahre eröffnet wer­den. Einer der eifrigsten Förderer des Unter­nehmens war der kürzlich tödlich verunglückte Luftschiffer Paul Kayser.

< Berlin-Hamburg zu Rad. Für die Rad­fernfahrt Berlin Hamburg (über drei­hundert Kilometer), die dieAllgemeine Rad­fahrer-Union" veranstaltet, sind in den bei­den Gruppen zusammen zwei Nennungen ein­gegangen. Die .4-Klasse vereint die bekann­testen Straßenfahrer wie Zander, B ö hm, Götzke, Erdmann, Tartsch, Ditte- brandt, Aberger und die beiden Partner des Berliner Sechstage-Rennens Saldow und Schallwig.

Deutsche Ballons in Frankreich. Ein Spezialtelegramm meldet uns aus Nancy: Außer den beiden deutschen Ballons, die vorgestern auf französischem Boden niedcr- gingen, landeten gestern zwei weitere in Saar­brücken aufgestiegene Ballons in Ochey. Un­ter den sieben Passagieren befanden sich ein Hauptmann und ein Leutnant. Photographi­sche Apparate wurden nicht gefunden. Nach erfolgter Vernehmung der Luftschiffer durch einen Kommissar und der Entrichtung der Zollgebühr für die Ballons wurden die Passa» giere auf freien Fuß gesetzt.

(Anfangskurse.^

12. 4

171.40

137.-

150.-

MMo-ige Reiehsanl. * - 3°/o-ige Reiehsanl... 4°/0-ige Preuß. Cons. ** 3|L«/0-igePreu6.Cons.

4/0-ige Preuß. Cons. 4'A°/o-ige äußere Ar­gentinier

ty^/o-ige Chinesen

4°/,,-ige Griechische

Mouopolanl V/A-ige Japaner .. l/o-ige amort Ital.. /«ige Mexikaner . F/o-ige österr. Gold- [ reute..

Am der Heimat.

Set Prozeß um die Fortbildungsschule.

Aus Hünfeld wird berichtet: Ein eigen­artiger Prozeß hat jetzt vor dem Schöffenge­richt in Burghaun seinen Abschluß gefun­den: Im Orte Langenschwarz (Kreis Hünfeld) besteht seit Jahren eine Fortbildungs­schule, in der der Lehrer des Ortes den Hand­werkslehrlingen und jungen Burschen Unter­richt erteilt. Dieser Lehrer hat vor einiger Zeit den bisher bestehenden Stundenplan umgesto­ßen und verfügt, daß die Schüler statt von sie­ben bis nenn Uhr von fünf bis sieben Uhr des Abends zum Unterricht erscheinen sollten.

Der Vertrauensmann des Bundes der Handwerker in Langenschwarz protestierte gegen diese Verfügung und wandte sich an den Bundesvorstand nach Friedenau um Schutz ge­gen diese Willkür. Der Bundesvorstand er­suchte den Lehrer und die Schulleitung, diese Verfügung zurückzmiehmen, da sie ungesetzlich sei, und veranlaßte die Mitglieder, nachdem die Schulleitung dies Ersuchen unbeant - Wort et ließ, sämtliche Schüler vom Unterricht zurückzuhalten. Die Folge davon war, daß der Unterricht so ziemlich eingestellt Werden mußte, weil nur noch drei Lehrlinge von Hand­werkern, die dem Bunde nicht angehörten, den Unterricht besuchten. Der Lehrer wandte sich nunmehr an das Landratsamt des Kreises, worauf der Landrat den Bundesvorstand er­suchte, seine Versügung zurückzuziehen, widri­genfalls er strafrechtlich gegen ihn vorge­hen würde. Der Bundesvorstand lehnte dieses Ersuchen ab, und zwang somit das Landrats­amt, gegen die betreffenden Bundesmitglieder Strafmandate zu erlassen. Von sämtli­chen Mitgliedern wurde hierauf Berufung ge­gen diese Strafmandate eingelegt und das Amtsgericht in Burghaun hatte sich nunmehr mit dieser Angelegenheit zu befassen. Der juri­stisch- Vertreter des Bundesvorstandes, Notar Dr. Pseisscrin Fulda, machte in dem Pro­zeß geltend, daß diese einseitige Versügung des Lehrers ohne Zustimmung des Gemeindevor­standes und ohne gesetzliche Bekanntmachung, durch Ortsstatut, ungültig und ungesetzlich sei. Das Amtsgericht schloß sich diesen Ausführun­gen an, und sprach sämtliche Bundesmitglieder frei. Somit muß der Unterricht wieder in ge­wohnter Weise stattfinden.

*&, Fritzlar, 12. April. (Die Pockenge- fahr.) Den an den schwarzen Pocken erkrankten beiden Polen-Mädchen geht es ver­hältnismäßig gut und es ist zu erwarten, daß sie die Krankheit überstehen werden. Die Leute, die zur Vorsicht der Schutz-Impfung unter­zogen und unter Beobachtung gestellt wurden, sind bis jetzt von Ansteckung befreit geblieben, sodaß eine Ausbreitung der Krankheit voraus­sichtlich nicht erfolgen wird.

.-<9, Marburg, 12. April. (Der neue Exerzierplatz.) Nachdem die Bemühun­gen der Heeresverwaltung, Gelände für einen Exerzierplatz im Schröcker Feld zu er­werben, als gescheitert zu betrachten sind, scheint man jetzt fiskalischen Grund und Boden in den Lahnbergen, der unmittelbar an den bisherigen Exerzierplatz des Jäger-Bata­illons grenzt, dazu in Aussicht genommen zu haben. Mit den Vermessungen ist bereits be­gonnen worden.

0°0 Marburg, 12. April. (Die Mieter gegen die Einquartierungsord- nung.) Der hiesige Mieterverein hat gegen die neue Einquartierungsordn u n g, die den Mietern einen großen Teil dieser Lasten aufbürden Will, beim hiesigen Magistrat Einspruch erhoben.

j>0 Oberschönau. 12. April. (Verände­rung im Schuldienst.) Lehrer Anacker ist eine Lehrerstelle an der vor einigen Jahren gegründeten Präparandenschule in Nieder­zwehren bei Cassel von der Regierung übertragen worden.

o°o Hainrode (Kreis Rotenburg), 12. April. (Die Bestätigung des Bür­germeisters.) Der hiesige Bürgermeister Heinrich Wolf ist aus eine weitere achtjährige Amtsdauer gewählt, bestätigt und verpflichtet worden. , ,

Hersfeld, 12. April. (Die Erhöhung bei Kreis steuer.) Der vom Kreis-

ProüuKtenMrse

(Schlusskurse.)

Berliner Kursbericht

11. u. 12. April 1911, nachmittags 3 Uhr.

sollen jetzt mit OXJF |Q Nachlass abgegeben werden.

Die Stoffe und Teppiche sind 7 Tage be< nutzt, aber noch ziemlich gut erhalten.

100.10

08.50

Accumul.-F abrik

Angern6 Elektr.' Ges. Baaische Anilin....

B erl .-Anhalt.- Mäsch. Bochumer Gußstahl Braunschweig. Jute. Brauer. Schöfferhof Casseler Federstahl Concordia Bergbau . Consolidation Deutsche Linoleum -

Wachs

Dortmunder Union.

Bahnen.

LübeckBüchener . 1

Baltimore.........1

Canada-Pacific..... 4 WarschauWiener.:

Pennsylvania .....

Südösterr. Lombard. Oesterr. - ungarische

Staatsbahn .....

Prinz Heinrich-Bahn

Nachbörsenkurse gegen 3'/* Uhr

11. 4. 12. 4-

Heinrich Apell,

Spezialhaus

für Teppiche, Gardinen, Linoleum etc.,

97.25

100*

98.50

II. 4.

171.20

137.10

149.60

12. 4.

81.81

89.-

82.75

94.

108.12

111.25

109.

233.

118.12

181.50

30.62

33.50

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127.

67.50

79.-

4.88

12A0

1.34

1.15

34/

18.62

64.-

7.87

67.12

29/6

I ruhig

205.50 192.87

266.37 170.- 159.- 128.25 139/50 128.50

171.37

217.25 159.62

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147.26

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226.87 189.87 123.25 134.75 219.75

lallen kurz London visla. London kurz ..... Paris vista Paris kurz Wien kurz .....

, . ^rivatdiskont

Fonds.

4.84

5.42

12.55

1.31

1.13

33,6

18.56

63.7L

7.8:

66.8',

29/6 schWi

40/o-ige Russen

4°/0-ige Spanier

4%-ige Türken

1905.

Türken-Lose ..

. 81.93

. 89.

. 82.75 94.- 106.12 111.62 108.75 232.37

. 118.50

. 181.75

. 30.87

. 33.62

.111.

. 130.

. 65. . 79.50

205.62 193.-

266.50

169.51

159.12 128.37.

139.62

128.37 171.25

218.12

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133*50 216.37

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185.75

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177.75

193.70 HO.

138.50

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180.-

170.60

141.25

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259.-

175.50

282.

145.30

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104.50

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259.

170.50

189.75

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106.60

248.

156.

147.80

120'30

57.-

Banken.

11.4. 12. 4.

11. 4.

80.40

20.45

20.44

80.82

85A7

27.

Ur. !. 9Wfle«fl.

t' 11,1

Handelszeitung

Donnersrag, 13. April 1911.

in letzter Zeit die rheinischen Museen unsicher machen. Es handelt sich um einen Bremer Kaufmann, namens Straßburg, der im städtischen Museum ein Bild im Werte von tausend Mark und im Kunstgewerbe­museum zwei wertvolle Alabasterfiguren stahl. Als die Spur des Spitzbuben nach Bremen zeigte, erklärte sich der Dieb in einem Schrei­ben an die Kölner Stadtverwaltung bereit, das Bild zurückzusenden, wenn man i h m zweihundert Mark schicke. Die Straf- kammcr verurteilte Straßburg zu neun Mo« naten Gefängnis.

Weizen, Tendenz: e Dezbr. .

, Mai . . .

Roggen, Tendenz » Dezbr. . w Mai...

Hafer, Tendenz: w Dezbr. . .

Mai ....

Mais, Tendenz: Dezbr. . . . Mai RübMz Tendenz:.

Dezbr. . .

. Mai ....

10.60 276.25 491J90 193.25 240. 227.50 104.- 297. 315.- 355.90

178.10-

308*.-

170.- 128.25

263. 193

15S.9')

125.75 129.20

205.99

217.30

11. 4. 12. 4.

Rhein!. Stahl

171-

171.75

Allg. Elektr. Ges.

27650

276.75

Siemens & Halske

247.62

248.

DeutschUebersee

181.62

184.75

Ges. f. elektr. Untern.

177.75

177.87

Dynamit-Trust

190.50

190.87

Gr. Berliner Str.-B .

193.87

193.50

Tendenz:

fest

fest

11. 4. 12. 4.

beh.

beh.

194.50

194.2;

201.50

201.51

beh.

beb.

155.75

159.56

159.-

155.25

fest

fest

159.-

160.-

160.75

161.25

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1 j * * *.

132.

134.-

434.50

matt

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59.40

59.-

53.90

58.6t