Nr. 111. — 1 Jahrgang.
Casseler Neueste Nachrichten
TonnrrSkag, 15? Mil 19111
och. Die Regierung will jetzt gegen die Agen-I Ostern 1893 wurde das Schuljahr mit 520 wandfreie Buttre verkauft. Ranzige Butter icn des <Bümg mit Zwangsmaßregeln borge- Schülern eröffnet, Ostern 1896. mit 580, Osterfl wurde cingeschmolzen und mit guter Butter len nur Jncin... . - ^^it 6Z5: in den beiden folgenden Jahren vermeßt wieder als Backbur«r an dw Bmker
pc' ______ I geht die Zahl etwas zurück, steigt aber 1901 abgesetzt. Bei einer Haüsiuchung fand Wan
Lr Dämon Alkohol. Wie uns aus B er- auf 638, "das bisher erreichte Höchstmaß, für eine groge Kiste voll mit teilweise ranziger,
Dämon Alkohol. Wie uns aus B er
Oster-Nummer
tunlichst bis Donnerstag abend 7 Ahr. Bei größeren In- |
erbitten wir
Direktors Julius Ohm von der Niederdeut-
(E i g e n e
Konstantinopel, 12. April.
Die Rache der Gequälten.
ral -Kreditbank ist seit gestern flüchtig, nachdem er etwa 150 000 Mark unterschlagen bat. Es ist wahrscheinlich, dast der Flüchtige sich nach Frankreich gewandt hat.
Der Albanesen-Krieg.
auf einem Kanalschiff ausgeführt und die Leiche dann ins Wasser geworfen wurde.
Wieder einer!
Düsseldorf, 12. April. (Privatier legramm.) Im hiesigen Schauspielhaus entstand gestern abend bei der Aufführung von „Joachim von Brandt" eine Panik. Durch das Hcißlanfen eines Motors entstand Brandgeruch. Jemand rief „Feuer!" und das Publikum verliest fluchtartig das Theater. Erst nachdem die Grundlosigkeit der Besorgnis von der Bühne aus versichert worden war, kehrte der größte Teil des Publikums zurück und die Vorstellung konnte beendigt pcrden.
Kriselt's im Reichsland?
teilweise aber auch schon verschimmelter Butter vor, die nach Auskunft des Angestellten hätte eingeschmolzen und mit guter Butter vermengt als Backbutter ins Platte Land versand werden sollen. Nach dem Gutachten des Sachverständigen Dr. Paulmann sei eine Nahrungsmittelfälschung schon darin zu erblicken, daß man minderwertige Butter mit vollwertiger Butter
Amsterdam, 12. Avril. (Speztäl-Tele- gramm.) Der Direktor der hiesigen Genc
in Behandlung lag. Die beiden Wagen waren ganz erheblich beschädigt. Die nach dem Unsall
eine große Fahrgeschwindigkeit. In diesem Augenblick wollte aus einer Seitenstratze ein Rollwagen der Firma Peter Kürle in dir Bahnhofstraße einbicgen. Alle Anstrengungen, den Straßenbahnwagen zum Stillstand zu bringen, versagten, er fuhr auf das Hinterteil des Rollwagens mit voller Wucht auf. Die aus dem Perron des Motorwagens stehenden Fahrgäste , hatten sich durch vorherigen kühnen Absprung vor Schaden bewahrt. Der vom Rollwagen heruntergeschleuderte Fuhrmann wurde von den nachstürzenden Lasten des Wagens begraben und erlitt einen schweren Muskelbruch, an dem er neun Wochen im Krankenhaus
♦ seraten, die erst am Sonnabend früh zur Auflieferung gelangen, kann eine ♦ Gewähr für die Einschaltung in die Osternummer nicht übernommen werden.
welche die vorhandenen Klasscnräume nur un= | ter großen Schwierigkeiten ausrcichten. Sodann setzte eine Abnahme dieser Ueberzahl ein; das Schuljahr 1903 begann mit 567 Schülern. In den letzten Jahren wurde die Zahl wieder etwas stärker. Schuljahr 1909 und 1910 hatten bei Beginn 587 Schüler. Eine Eigenart unseres Wilhelmsgymnasiums kann ich bei Gelegenheit des Jubiläums nicht unerwähnt lassen. Unsere Sckulc ist ja aus der Anstalt hervorgegangen, die unfer Kaiser besuchte, und der erste Direktor des Wilhelmsgymnasiums mit manchen seiner Kollegen hatte zu den Lehrern des samaligen Prinzen Wilhelm gehört. Da- du'-ch haben auch wir an dieser denkwürdigen Erinnerung Anteil. Das Königliche Wilhelms- gvmnasium bat wiederholt das Vertrauen regierender Häuser genossen, die ihm ihre Söhne
Neue „Deutschland"-Fahrten.
Düsseldorf, 12. April. (Telegramm unsers Korrespondenten.) Nach der heutigen Ruhepause werden morgen die Fahrten des Luftschiffes „Deutschland" beginnen, für die bereits ein reger Besuch von auswärtigen Fahrgästen angcmeldet ist. Nach hierher gelangten Meldungen wird die Stadt Köln erneute Vorstellungen beim Kriegsministerium wegen des Verbots des Ueberfliegens des Kölner Festungsrayons erheben.
Ein Mord auf dem Kanalschiff?
Castrop, 12. April. (Privat-Tele» ! gram m.) Dieser Tage wurde aus dem Kanal I bei ScNdeN die Leiche eines etwa 18jährigen Mädchens gelandet. Jetzt hat sich herausge- stcllt, daß es sich um die Tochter eines Bergmanns handelt, die seit einiger Zeit vermißt wird. Jedenfalls liegt ein s ch w e r eS Verbrechen vor, da die Leiche tiefe Schnittwunden aufwies. Man nimmt an. daß der M o rv
ver «nd streckte ihren Mann durch fünf Schüsse in den Kopf nieder. Die Frau^ die Mutter von vier kleinen Kindern, wurde verhaftet. ..t*- ... ?
Die neusten Schüler-Tragödien.
•—MsM,'12. Aptil. (Etg'etfe Dralhtmsir- dung.) Ein 16jähriger Kadetten-Schüler wurde hier heute früh in der Wohnung seiner Eltern tot aufgefunden. Er hat vermutlich Selbstmord begangen. Ein weiteres Telegramm berichtet uns aus Rakel: Ein Obertertianer des hiesigen Gymnasiums hat sich, weil er nicht versetzt worden war, durch einen Schuß in die Brust schwer verletzt. Er dürfte jedoch mit dem Leben davonkommen
Abermals ein Flieger-Absturz.
Chemnitz, 12. April. (Privattelegram m.) Als gestern nachmittag der Aviatiker Haves auf dem Chemnitzer Exerzierplatz Flugversuche unternahm, stürzte er aus einer Höhe von etwa acht Metern ab. Der Apparat wurde zum Teil zertrümmert, Haves erlitt jedoch nur geringfügige Verletzungen.
Panik im Theater.
Feinde des Zarenthrons?
Petersburo, 12. Avril. (Privat-Tele» ...........) In der Wohnung des Malers Brulo w wurden neun Studenten und elf
Letzte Telegramme.
Mach Schluß der Redattion eingegangen.)
Der „8harvpas«erkrieg" m Frankreich.
(Eigene Drahtmeldung.) Reims, 12. April.
Berlin, 12. April. (Privat-Tele- ~
umjaSt 12 Seiten.
Essen, 12. April. (Privat-Tele« arklgram m.) Der gerichtliche Gutachter Dr. Murmann ist in der Untersuchung des verhafteten
der Soldaten unter sich. Sieben von ihnen erlitten schwere Verletzungen.
rrr Die neueste Explosions-Katastrophe. Rach einem Spezialtclegrammc aus Triest explodierte bei dem Transport von Baumaterialien zwischen Lovrana und Jka eine große Menge Dynamit, das zum Sprengen bei den Bauarbeiten benutzt werden sollte. Fünf Arbeiter wurden durch den Luftdruck weit fortgeschleudert und zwei von ihnen so schwer verwundet, daß sic bald darauf st a r b e n.
Abermals ein Auto-Unglück. Ein Spezialtelcgramm meldet uns aus Rennes: In einem Vororte von Rennes kam es zu einem Zusammenstoß zwischen zwei in voller Fahrt befindlichen Automobilen.! Die fünf Insassen der Fahrzeuge wurden in weiteni Bogen herausgeschleudert, zwei getütet und die anderen drei leichter verletzt.
Die Lombardei unter Wasser. Aus Mailand meldet uns ein Spezialtelegramm: Dreitausend Hektar Land stehen in der Umgegend von Modena unter Wasser. Hunderte von Häusern befanden sich in Gefahr und mußten geräumt werden. Drei Regimenter Genietruppen sind nach den Orten abgegangen, um die Rettungsarbeiten zu leiten.
Ein Gotteshaus in Trümmern. Meldungen aus Barcelona zufolge sind in Aranje die Kirche sowie die anstoßenden Gebäulichkeiten, die den Ordensschwestern gehörten, eingestürzt. Hierbei wurden zwei Nonnen getötet trttb mehrere verwuMct. Es heißt, "daß der Einsturz die Folge eines Erdstoßes sei, nach anderen Meinungen ist jedoch das Unglück auf anhaltende Regen- g ü s s e der letzten Tagd zurückzuführen.
Der Millionenschatz im Schutt. Ein Spez'ialtelcgramm berichtet uns aus Buenos Aires: Zwei, völlig mittellose französische Auswanderer entdeckten in der Um-
Weißenberger von bier vor der Strafkammer. Tie unter der Bezcichnuna „Molkc- reivutter" an Deiaillssten abgesetzte Butter bezog der Angeklagte in Fässern aus Rußland, formte sie hier in Psundpakete um und setzte sie so unter „falscher Flagge" an die Wiederver- käuser ab. Nach den Aussagen des früheren ^agerverwalters (bei auch die Anzeige erstat-
tch zu: die Anstqlt leie) wurde die von den im Lagerraum gerade- anflSafö&'n ru verheerend austretenden Natten angenagte ... — - —
anfänglichen Zahl eUA wieder abgekratzt und als ein- Ehefrau mißhandelte, griff diese zum Revol-
kanders bemerkenswert “oeviia) oe,cyaoigi. 2ne nam cvm unjuu
Int Mittelstück der Fassade am Hauptportal sofort vorgenommene Besichtigung der^ yxahr- erbl ckt man die Sreinstaur eintt Eule; auch strecke ergab, daß der auf abschüssigen Straßen auf der Aulawand kehrt das Eulenmotiv wie-1 m Funktion zu bringende Sandstreuer an dem der. Der leitende Gedanke war doch Wohl, daß b^^l^en ^agc keinen Sund enthalten hatte, unser Gymnasium durch diesen Vogel der Pal- ?^ °ber nicht w -rdnung war Wegen Gelas Athene symbolisch mit der klugen Götttn
des Gedankens und der Weisheit in Verbin- h^uie vor d r hiesigen Strafkammer bzt SSa- düng gesetzt werden sollte. Wie Pellas Atbene genfubrer Ritz au von hier zu verantworten, nach dem Mythos gerüstet dem Haupte ihres --a nach detz Zeu^enausiaigen als erwieien angöttlichen Vaters entsprang, so ist das Wil- zuiclun war, da» die^Notbremie nicht funktto- belmsgymnasiums als eine fettige Anstalt ans mert bat, ka ci? G>ertd)t au «.ment <51 e i = Licht getreten. Das Wilhelmsgymnasium ging 1 p r« d niff - «..tterbantes
aus dem Friednchsgymnastum hervor; die A , ~7^1 A^ ™ f Butterhauses, dreizehn Klassen der neuen Anstalt, mit denen Unter -er Ank.age der Nahrungsmittel- sie eröffnet wurde, waren zuvor mit den Klas- fälichung stand heute der Kaufmann sen des Friedrichsgymnanums vereinigt ae=1 «i er a e r von bier vor der Stroi-
wesen. Im Eröffnüngsjahr 1886 waren bei Beginn des Schuljahres 393 Schüler vorhanden: am Anfang des fünfundzwanziasten Jahres 587 Schüler. Im Eröfsnungsjabre umfaßte das Verzeichnis der Abiturienten 12 Oberprimaner, int 'Jubiläumsjahre waren 40 Oberprimaner zum Eintritt in die Reifeprüfung berechtigt.
Tie Scbülerzabl nahm erheblich """ *" war nicht so glücklich, bei der r . .
von etwa 400 Schülern verbar-en zu dürfen.
schon Bank zu dem Ergebnis gekommen, daß es erforderlich erfdiente, Ohm der provinzialen Irrenanstalt in Avplau zur weiteren Beobachtung zu überweisen. Ein Gerichtsbeschluß hierüber steht bevor.
litt gemeldet wird, drang in Etmrrvttenbtlrg L »♦»♦♦»♦»♦»»♦♦♦»♦♦fr»
eilt dem Trunk ergebener steinklopfer mit ♦
einem Hammer auf seinen Sohn ein, der am ♦ aaTaaaaaS» X
Aopf schwer verletzt wurde. Der Sohn I ♦ Die am morgtAen Donnerstag nachmittag zur Zusgaoe getangenoc * entriß dem Vater den Hammer, drängte ihn ; Nummer liegt — des Karfreitags wegen — wie jede Sonntagsnummer zwei f
Ä S k,°h toi * r „* r-g° auf. 9MM.W s«° -m° °°ri-iglich° Jnserüonsgelegenheil r
Das Unglück am Bahnübergang. Mel- * für a[[e Branchen^ — Inserate für die Sonnabend erscheinende ♦
düngen aus Münster zufolge scheuten aus । * 1 -
dem Schiffahrter Damm am Uebergang der Eiscnbahnstreckc nach Telgte gestern beim Vorüberfahren eines Personenzuges die Pferde eines mit Trainsoldaten besetzten Krümperwagens. Die Pferve gingen durch, der Wagen kippte um und begrub einen Teil
vermengt und das Gemisch als „Molkereibutter" in den Handel bringt. Das Gericht kam mangels erbrachter Beweise in Bezug auf die, Person des Angeklagten zu einem Frei- Straßburg, 12. April . (Eigens spruch, führte jedoch in seinem Urteil aus, Drahtmcldüng.) Von verschiedenen ein- daß in dem Geschäftslokale die u n g l a u b - heimischen und auswärtigen Blattern ist beute lichsten Zustände geherrscht haben müssen, die Nachricht verbreitet worden, daß der retchs- wie sic auf keinen Fall durch-die zuständigen! ländische Minister des Innern, Unterstaatssekre- Aufsichtsbehörden geduldet werden dürsten. tär Mandel demissionieren werde. An amt-
A Söhrebahn-Akticngesellschast Wellerode. licher Stelle wird diese Nachricht indessen aufs In der heute mittag im Bureau der Gesellschaft Bestimmteste dementiert.
(Königsplatz) abgehaltenen ordentlichen Genc- Prinzliche „Wohnungsnot"?
ralvcrsammlung wurde mitgeteilt, daß aller! Danzig, 12. April. (Eigene Draht- Voraussicht nach die Unterhandlungen mit der meldung.) Das Danziger Kommando Stadt wegen Benutzung des Forstes demnächst des Kronprinzen soll (wie aus guter an einem Abschluß kommen werden. Die Vor-1 Ouelle verlautet) neuerdings wieder zwet» zu cmem Ävfwultz lommen merv-n felhaft geworden sein, da die ursprünglich
arbeiten wurden so sefördert werden, tz ifi aangsuhr in Aussicht genommene, früher von retts im Juli der Bahnbau beginnen General von Mackensen bewohnte Billa
übergeben haben.
Ich will an dieser Stelle nur erwähnen, daß der jetzige Großherzog von Sachsen in den Jahren 1890 bis 1895 unser Schüler gewesen ist. Dieser Umstand muß für ein deutsches Gymnasium von besonderem Wette sein. War doch d'cr Ahnbett Seiner Königlichen Hoheit jener geniale'- Herzog Karl August, der in der Geschichte des deutschen Geistes eine so wich-.----- .... . , iulu* w«uui »>«■ wiuumf«.»
tigc,.führendc Ralle spielt! Tie. Geschichtc erncr I könnte. Einige Wahlen von Aussichts-atstyit-! ^et Hauptstraße sich für den gesamten kron- Schicke wird durch DarlZgüstg der äußeren Ver-1 gliedern wurden nach den Vorschläge» erledigt, px^zlichen Hofhalt doch als nicht ausreichend hältnisse und Vorgänge nicht erschöpft. Wichst- A Bürgermeister und Schremergeselle. 2)er ertoiefen hat und eine andere, geeignete Resi- ger ist die innere Geschichte der geistigen und früher in Oberzwehren wohnhaft gewesene dcnz nicht aufzutreiben ist.
seelischen Einwirkungen auf die Jugend, und Schreinergeselle Konrad K. sollte den Burger-1 Direktor Obm im FrrenbaüS diese Einwirkungen sind unmeßbar. Wir wissen meister und den Polizeisergeanten von Ober-1 freilich, daß viele, viele Samenkörner verwehen,I zwehren beleidigt haben., Vom -schoffen- erstickt werden ustd nicht zur Frucht hetanrei-s gericht wurde er deshalb zu 50 bezw. 200 SUt fen Aber wir glauben und hoffen doch, daß Geldstrafe verurteilt. Die Strafkammer gar manches seinen Zweck erfüllt. Möge-die als Berufungsinstanz hob irdoch das Aussaat des Geistes und der Gesittung an un- Urteil auf und verurteilte den Angeklagten
gebung der Stadt, unter Schutt vergraben, Aussaat des Geistes und der Gepttung an un- urtetl auf und verurteliie oen
einen kostbaren Schatz, bestehend aus alten fern Anstalt eine immer reichere Ernte erzte- ledtgltch wegen Beletdigung des Ereiierge am I kn- Das ist der beste Segenswunsch den wtr bnten zu 50 MarkTMbstrafc. Im übrigen
spanischen Münzen, tut Werte von annähernd - wilhelmsgymnasium zu seinem fünfund- stellte das Gericht dem Angeklagten den §193 geben Millionen d-'iark Die glücklichen ^mder .manzigjäbrigen Jubiläum darhringen kön- (Wahrung berechtigter Interessen) zur Seite wurden durch btc Belohnungen für den Fund zwanzig,ayrtgeu v _s. I unb sp^ch ihn frei.
in die Lage versetzt, sofort in die Hemmt zu- j netL ___— I △ Die neue Automobil-Kehrmaschine. Im
rückkehren zu können. I /. Kirchditmolder und ihr neuer Stadt- «Laufe des heutigen Nachmittags wußten in der
---------- rat. Die Kirchditmolder hatten seiner Zeit Weser-, Magazin- und Schlachthosstraße die a ei »uv I iinrft in bet Erinneruna sein dürste) an I ersten Ve rsuchsfahrten Mit einer Anto-
$as Neueste aus Kassel. ->«
Ne gllbelftler de« -Ich«-', l,nt" b‘l 6b,T 8, «»,«!»- entfun^l tir s« „ich-.
Die Geschichte der Anstalt damals bevorstehenden , S t a d t rat sw a y i ren mif Pf^debetrieb.
tC..n h 1 m n tt' irt i n 6Ti rt e einen andern als den bisherigen Stadtrat zu Das Wetter am Donnerstag. Der amt-
. ~afnT s.” äU « I wählen. Bei der durch das Kollegium Mitte lichc Wetterbericht sagt für den morgigen Don-
wird von be6emanacnl Schülern in den Tagen ! März vorgenommenen Wahl wurde jedoch emc nerstag für Hessen-Nassau folgende Witttrung ?om W t cb etwa h l des Stadtrats beschlossen, voraus: Wossig, trübe rauhe, westliche Wmde,
lieber das Festprogramm haben wir bereits be-- Der Kirchditmolder Burgerve re t n Regenschauer, lern Nacotf s. richtet. Der Direktor des Gymnasiums, Pro- (von dem die Eingabe ausgegangen war) vc- fessor Dr. Goldscheidcr veröffentlicht jetzt faßte sich nun in seinerletzten, Vereinsversamm- in seinem Jahresbericht Wer das verflossene I x^ng mit dem Wahlergebnis und sprach sich Schuljahr einen geschichtlichen Rückblick, aus baMn auS „baß die Ansicht der Kirchditmolder dem folgendes entnommen sei: „Mit Abschluß L A bcn des Stadtverorduetenkolle-
dicses Schuljahres (Ostern 1910—1911) blirft PgJ gjgj ^se revidiert worden sei", das Wilbelmsgymnasium auf ein fünfund- ^ms m teturr ^ct,c revm zwanzigjähriges Bestehen zurück. Am Ä Dte „roft" Sträyenbahn und der Nou 4. Mai 1886 vormittags zehn Uhr wurde es wagen.. 2tm 6.
eingeweiht. Obwohl nun allerdings fünfund- mens> em Motorwagen der „ro en ^tratze^ zwanzigjährige Anstaltsjubiläen im eigentlichen babulmie ?! d'e Bahnhofstraße em amtlichen Sinuc nicht gefeiert werden, so woll- aus der abschüssigen S ratze (d,c infolge der ten doch die ehemaligen Schüler des Wil- damaligen großen H'tze durch dtestadtt'chen Helmsgymnasiums den äußeren Anlaß nicht SprengwagenHnr;bieiem vorübergehen lassen, ohne der Anstalt ihre An-' -'.....m die,em
hänglichkcit zu beweisen. Der Bau wurde im Mai 1883 begonnen, im März 1886 vollendet. Grund und Boden hatte die Stadt Cassel zur Verfügung gestellt. Die herrliche Lage bildet einen unverkennbar großen Vorzug der Anstalt. Vom Geräusch des Gewerbes und vom Straßenlärm wird sie wenig oder gar nicht^be- rührt; sie liegt hoch und grenzt an den Fürstenpark. Hinsichtlich der Schönheit ihrer Lage werden wenige höhere Lehranstalten mit der unseren verglichen werden können. Schön und würdig ist auch der architektonische Gesamteindruck des Schulgebäudes. In der Einrichtung des Inneren ist die prachtvolle große Aula be-
Auf die Nachricht von den Tumulten Bei Epernay beorderte der Unterpräfekt Dragoner und Gendarmen »ach Damery und Dizy, denen cs nach großer Mühe gelang, die Ruhe wieder herzustellen. Die Manifestanten teilten sich i» zwei Gruppen, die eine wich zurück, während die andere den Dragonern »och eine Zeit lang Widerstand leistete. Dabei ertönte der Ruf: „Es lebe das 17. Infanterie- regiment!" Dieses Regiment hatte stch vorIDrahtmeldnng.) Tic Kämpfe bei Tuzi vier Jahren in der Stadt Agde geweigert,!„„d Castrati dauern fort, jedoch sind Details gegen die revoltierenden Winzer vorzugehen, darüber nicht zu erlangen, da die Telearapben- Jn Reims und Epernay verbreiteten sich infolge Verbindungen von den Albanefen abgeschnitten der Tumulte die beunruhigendsten Gerüchte. Es worden sind. Die türkischen Truppen hieß, daß eine Schar von 20 000 Manifestan-! sollen eine Niederlage erlitten habens waten den Marsch nach Epernay aniretcn werden. 6ct es 14 Tote und einige 20 Verwundete ae- Das 106. Infanterieregiment und die in Cha- geben bat. Den Albanefe» ist es gelungen, sich lons garnisonierenden Jäger wurden nach I große Mengen Munition anzucigncn. Epernay entsandt. Auch in Reims riefen die Vorgänge in Domery große Beunruhigungen hervor. Man erzählte sich, daß eine "llge-, ^ meine Meuterei im Anzuge sei. Der Po- 5lrra„T»,n lizeikommiffar ließ die Tore der^StadtUentinnen der verschiedenen Hochschu- «rch Truppcn bcseben. ArX^ln len verhaftet, die sämtlich dem KoMionsrat stark wurde die Brücke von Epenmy besetzt, ^ln Ve^ersburaer Hochschulen anaebvren. Fer- ?»-,« “ « S, ÄÄ"« wfeÄdte» «„
I signiert, Patrouillen sind zum Etngr.t en bereu Heiterverbandes, P „ lowoo, verhaftet. | und Radtahrerpoliztsten durchziehen unausge-1 ' .
I setzt die Strasten der Stadt. Nack den letzten Ungern-«ternberg, der Hochverräter. Meldungen aus Domery gleicht das Dort einer .Petersburg, 12. April. (Etgerts belagerten Festung, in die die Drago- Drahtmeldung.) Der wegen H^verrats I ner vergeblich eintndringen tuchen. Viele I zu vier Jahren Zwangsarbeit verurteilte Jour- Frauen wetten sich vor die Pferde der Dra- nalist Baron vnaern-Sternberg wurde gestern notier, um diese am Vorrücken tu uerhindern. aus dem Untersuchungsattängnis ins Deporta- I T>te Cbamvaanettabrik von Castellni in Dity-I tionsaetönanis nberaeftihrt, wo er zum ersten- Maaenta wurde vollttändia zerbätt. An ande-1 mal Sträflingskleider zu tränen hat. Ungern« ren Otten w«*te die ratende Menae von Ka- Sternberg richtete vor etwa fünf Monaten ein votterie m.seinanderaetriebe» werden. (S. auch. Nittgetuch an den Zaren um Milderung der Die Politik des Tages.) Devottation, das dem Zaren sedoch noch nicht
---— f unterbreitet worden ist. Die Deportation soll erst nach der Entscheidung des Zaren erfolgen.