#t. 109. — 1. Jahrgang.
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Dr. Elias, Rechtsanwalt, Spohrstrasse 1. Telephon No. 577.
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Die vorstehenden Familien-Nachrichten sind nach hiesigen und auswärtigen Blättern zusammengestellt.
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Cassel, den 6. April 1911.
Der Königliche Polizei-Präsident.
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Es soll die Lieferung der Bespannung des Gefangenenwagens der Polizeidirektion und die Ausführung der erforderlichen Fahrten vom 1. Juli ds. Js. ab anderweitig vergeben werden: Bewerber wollen ihre Angebote verschlossen und mit der Aufschrift „Angebot auf Lieferung der Bespannung des Gefangenenwagens" bis zum 15. Mai ds. Js. einsenden. Die Bedingungen nebst Verzeichnis der täglich auszufübrenden Fahrten sind an den Werktagen während der Dienststunden in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags im Polizci-Dienstge- bäude Zimmer Nr. 24, 1. Stock, einzufehen. Zuschlagsfrist 4 Wochen.
Cassel, den 7. April 1911. Der Königl. Polizei-Präsident.
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Hiesige Todesfälle: Postschaffner a. D, Wilhelm Bachmann (78 J.) Beerdigung Dienstag nachm. 2 Uhr von der Friedhofskäpelle aus. — Kath. Lohr, geb. Hoffmann, Beerdigung Dienstag 2 Uhr vom Trauerhause Vor der Schlagd Nr. 1 aus. — Christian Willhardt, Beerdigung Dienstag nachmittag 43/. Uhr von der Friedhofskapölle aus. — Anna Elisabeth Henkes (22 J.) — Clementine' Lindemeyer, geb. Pabst, Beerdigung Dienstag vormitttag 11 Uhr von der Friedhofskapelle in Wehlheiden, aus. — Horst Rudolph (2 J.) Beerdigung Dienstag mittag 12 Uhr vom Trauerhause aus.
Auswärtige Todesfälle: Antoinette Loewenstein geb. Gotthelft (76 J,) in Frankfurt a. M. — August Herwig in Frankfurt a. M. — Heinrich Schmidt in Frankfurt a. M...— Buchdruckermeister Joseph Kreger in Frankfurt a. M. — Schneider Julius Strobel (68 J.) in Frankfurt a. M. — Regina Schmitt (3 J.) in Frankfurt a. M. — Schneider Hermann Brocks (49 J.) in Frankfurt a. M. — Privatier Johannes Selbach in Wiesbaden. — Gdrtrud Pilf (14 J.) in Wiesbaden. — Robert Pfeiffer <17 J.) in Wiesbaden.
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Heute nachmittag 4'/- Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden im 43. Lebensjahre, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante
Clementine Lindemeyer,
geb. Papst.
Cassel, Niederjentz, Eschwege, 8. April 1911.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Carl Lindemeyer, Kgl. Eisenbahn-Lademeister.
Die Beerdigung findet Dienstag vormittag 11 Uhr von der Friedhofgkapelle in Cassel-Wehlheiden aus statt.
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Während des Mongts März 1911 sind die nachstehend aufgefübrten Gegenstände, deren Eigentümer unermittelt geblieben sind, als gefunden hier angemeldet. Nähere Auskunft wird im Fundbureau, Königstor 31, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 12, an den Wochentagen von vormittags 8 bis nachmittags 3 Uhr erteilt. Bei Nachfragen ist die vor dem betreffenden Gegen- tande stehende Nr. anzugeben.
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Trotz der vielen Konkurrenz hier am Platze vermehrt sich meine werte Kundschaft von Tag zu Tag immer mehr, und warum? 1. Durch billige Ladenmiete. 2. Durch meinen großen Umsatz bin ich int Stande, größere Posten billiger einzukaufen. 3. Vielfache Gelegenbeitskäufe zu billigeren Prellen. 4. Ach halte mich nur an gute Waren. 5. Durch billige Bevieuuug fettens merner größeren Kinder und tüchtigen Personals. Außerdem eine ganze Anzahl großer Ersparnisse im geschäftlichen Betriebe; durch dieses alles bin ich in der Läge, meine werte Kundschaft billiger zu bedienen.
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ein weißseideuer Tamenkopfschal,
ein Paar weißwollene gestrickte Herrenhandschuhe, ein Nickelkneifer mit schwarzer Schnur, ein kleiner Drücker, eine Herren-Photogravhie (Einj. Freiwilliger), ein weißes Taschentuch, gez. C. L., eine vergoldete Brosche mit weißen Perlen (Halbmond), ein kleiner schwarzer Pinscher,
zwei Messingzangen und ein Pplvermaß (gefunden im Dezember 1909),
ein lilafarbenes Portemonnaie, Inhalt 2.20 Mk., eine anscheinend goldene Damen-Schlüsseluhr mit Kette, ein weiß und schwarz gesprenkelter Talmatinerhund mit ■ schwarzen Flecken (Rüde),
eine Heckenschere,
ein graubrauner Kinderpelzkragen,
eine Herrenuhrkette und ein gelbes Medaillon zum Oeffnen mit zwei Photographien,
ein brauner Tameupelzkragen, gefunden im Februar d. As., eine Federpelzboa mit braunem Futter, gefunden im Februar d. Zs.,.
ein Türschlüizel,
fünf weiße Taschentücher mit Monogramm J. L., eine gelbe Brosche (Anker, Kreuz und Herz)/ ein kurzer Türschlüssel,
ein bundseidener Arbeitsbeutel mit Inhalt,
ein vergoldeter Kneifer, Gläser ohne Einfassung in einem braunen Futteral,
ein anscheinend goldener Trauring, ein schwarzes Portemonnaie, Inhalt 0.50 Mk., eine kurze Tabakpfeife,
ein anscheinend goldener Ring mit einem blauen Stein und zwei weißen Perlen,
ein Türdrücker mit einem Einschnitt,
ein deutscher Schäferhunds Farbe schwarz und gelb mit weißen Vorderpfoten.
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Familien-Nachrichten aus Stadt und Provinz.
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B Verlobungen: Hugo Isaac in Köln mit Meta Wiesner q B in Cassel. g
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