Einzelbild herunterladen
 

1. IsyrgLMg.

Nummer 104

tzessifche WmLMmig

Casseler Mrnvieitung

Fernsprecher 951 und 952.

1911

Mittwoch, den 5. April

Fernsprecher 951 und 952.

Zahl der An.

LUI T------- ' . .,

ter teilte die Herzogin von Chevrense nnr mit.

_ ...-anreife- Die lechSaespaltene Zeile für einheimische Leschäste 16 ^,eIt^amJrttne' "mierate PU Reklamezeile für einheimische E°- Eft°° E,Mr °nrmrriige M P!- iSeschästrNell-: Kölnifche Straß-° S^in-7D°rtr-tung- SV, Friedrichfiraße 16, Telephon. Amt IV. 676.

S)te .SasselerNenefieNachrichten" erscheinen wöchentlich sechrmal und zwar ab end S. Der AbonnementspreiS beträgt monatlich SV Pfg. bei freier Zn. stellung in5 HanL £ ruderet, Verlag u. Redaltion: CchlachthoMraße 28/30. Berliner Vertretung; SW, Zriedrichstrabe 16, Telephon: Amt 1V. 676.

daß eine" Abschrift der Dokumente nicht ge- schickt werden könne, Werl die Schriftstücke ganz Europa in die größte Aufregung versetzen und in Frankreich zu geradem revolutionären Uw *116 iDürbcit» bxefe JlttttoDn

etwas dunkel klang, war sic doch klar genug,

die Ausfolgung der Dokumente gegraubt, da ich wußte, daß zwei nach dieser Richtung unternom­mene frühere Versuche gescheitert waren, l.nter dem Kaiserreich batte einmal em hochansehener Franzose während seines Aufenthalts in Ber- int (um sich der Kaiferin Eugenik, die für die Ge'chichte der Königin Marie Antoinette und des Dauphins ein großes Interesse an den Tag legte, angenehm zu erweisen) den Fürsten «i z =vnna hi<> Tieruhinten To-

(Eigne Drahtmeldung.)

AuS Paris wird uns depeschiert: Wie das hiesigeJournal" auS Newyork berichtet, ist es in Laurel in Kalifornien zwischen den Weißen und Regern zu einem Kampfe ge­kommen, der während eines ganzen Tages andauerte. Auf beiden Seiten wurde mit gro- f. ßer Erbitterung gekämpft; zahlreiche Per-' kument«

Ein paar Zeilen, die gestern flüchtig Lurch ' die Presse, huschten, Müden die Tragödie 1 unsrer Zeit, die Krankheit des zwanzigsten < Jahrhunderts, und das Verhängnis der Ueber- kultur im Bann der Nervosität: Ein drei­zehnjähriges Mädchen, die Tochter achtbarer Eltern, stürzt sich aus Lern vierten Stock des elterlichen Hauses verzweifelnd auf's Straßenpslaster, weil es sich Ziner geringfügi­gen Unwahrheit schuldig gemacht hat und den Zorn des Vaters fürchtet. Die Kleine sühnt die Lüge eines flüchtigen Augenblicks mit dem selbstgewählten Tod, erachtet des jungen Da­seins sreiwillige Endung weniger schrecklich als den Rutenschlag von väterlicher Hand, und wird sterbend verzweifelten Eltern ins Haus getragen. Ein erschütterndes Pendant zu der tragischen Fülle der Schülerselbstmorde aus ge­kränktem Ehrgefühl und eine harte Anklage wider das Erziehungsfystem unsrer Zeit, das das psychische Rüstzeug der Werdenden so ge­schwächt hat, daß schon daS kleinste Steinchen am Weg des Lebens genügt, um die junge Seele des Gleichgewichts zu berauben und sie dem Wellenschlag der Verzweistung preiszuge­ben. Dort die Scham über den mangelnden Erfolg geistiger Arbeit, deren ewiges Training das junge, in der Entwicklung begriffne Ätrn überlastet und das Exarnina-Pensurn als höch­stes Ziel der Leistung proklamiert; hier die Furcht kindlicher Ohnmacht vor der Rache der Sünde: Tragödien der swäche, bereit Schicksalgehalt die Seele erschüttert und deren Furchtbarkeit tiefes Mle'd, mit den Opfern

Kinder unserer zeit

Die Tragödie der Werdenden.

auf die Frage bezüglichen Dokumente aus den Archiven entfernt worden

seien, sodaß im Auslande, und vor allem h Preußen, wo Ludwig XVII. lange gelebt babe. seine Geschichte weit bester bekannt fei, als in Frankreich. Die Prinzessin sagte dann wörtlich: .Die Herzogin hat mich gebeten, den Kaiser um eine Abschrift der auz Ludwig

den Reichskanzler Grafen Caprivi aesraat babe, ob man denn, da die Louis XVII.« Frage in Frankreich alle Gemüter beschäftige, die in Berlin befindlichen Dokumente nicht ein- mal ansehen könne. Caprivi wußte nicht viel von diesen Dokumenten, versprach ihm aber, sie bald nach seiner Rückkehr nach Berlin suchen lassen zu wollen, und sie ihm dann zu zeige». Als der Kanzler aber kurz darauf die Dokn- mente selbst gelesen hatte, sagte er zu fernem tFreunde:Sprechen wir nicht.mehr davon, ich dars Ihnen das nicht zei- gen." Im Jahre 1836 schon hatte Lavier La- prade, einer der Anwälte Ludwigs XVII., eine Reise nach Preußen unternommen, um die Do« kennen zu lernen, aber der damalige

$ Daß das Zeitalter des Luftschiffs, der Elek­trizität und der drahtlosen Telegraph e von Meer zu Meer die im Kampf ums Daftin ste-1 hende Armee der Erwerbenden und ' den zur Anspannung aller Kräfte spornt und die Nerven im ewigen Kreislauf der Pflichte erschlaffen läßt, ist schon eine bedauerliche Fol­geerscheinung hastender und überhasteter Cnt Wicklung, und ein Uebel am VolkskorSer unsre- Jahrhunderts, dessen Wirkungen wir in der Riesenzahl düstrer Tragödien zu beklagen ha­ben, die Tag um Tag die Gemeinschaft der ge­benden durch die abgrundtiefe Aufwuhlung des Elends erschüttern. Die Nervosität ist s, die der Menschheit die Kraft zum Ertragen der Widerwärtigkeiten des Daseins raubt, und die sie angesichts der wachsenden Schwierigkei­ten des Lebenskampfs erzittern läßt, ohnmach- äfl des Schicksals schroffste Harten durch die Kraft eigner Arbeit und starken Willens zu glat­ten. Die Uebertragung dieser Nervosität aus die nachwachsende Generation ist Gift für die Jugend, und alles, was gedgnet ist. in die na-

ProWor Neutwrg.

Verbrechen eines gräflichen Sekretärs. - (Telegraphische Meldungen.)

Breslau, 4. April. (Eig en e Drahtmeldung.) Bor der zweiten Straflammer des hiesigen Landgerichts hatte sich gestern der Professor Dr. Heinrich Rentwig unter der An­klage zu verantworten, in den Jahre» 1905 und 1906 als Bibliothekar und Pri- vatselretär desGrafen Schaf f g o t s ch in Warmbrunn zahlreiche Geldbeträge unterschlagen und Urkunden un­terdrückt zu haben. Rach eingehender Beweisaufnahme wurde Rentwig zu sie­ben Monaten Gefängnis ver­urteilt.

'veckt. . ' 11

Als die Schülerselbstmorde epidemisch zu werden drohten, wiesen gelehrte Psychologen darauf hin, daß in den meisten der zu betrau- ernden Fälle das an seiner empfindlichsten Stelle verwundete Ehrempsinden der im! Frühlenz des Daseins ans dem Leben Geschied- nen die Katastrophe veranlaßt habe, weil grade in der Entwicklungszeit die Psyche der Jugend den stärksten Erschütterungen aus-, gesetzt fei, und schon ein leiser Anschlag der Empsindungssaiten genüge, um die -seelcn«. Harmonie zur schrillen Dissonanz zu wandeln. Mag sein, daß diese Ausfassung dem W-ienI der Dinge nahe kommt; wahrscheinlicher ist in­dessen, daß weniger das verletzte Ehrempfm- den der Jugend die Todeswasfe in die Hand drückt, als das Bewußtsein der Schwa­che gegenüber den brutalen Gewalten und dem, Pflichtenzwang des Lebens; ein Bewußt!ein, dessen niederzwingende Last schon Stärkere er­drückte und das die Kinderseele, wenn sie dem | Bannkreis elterlicher Hut entrückt ist, zermürbt im quälenden Empfinden der Ohnmacht und des Verlassenseins in unverstandnem Weh. Wir haben es erlebt, daß ein Zehnjähriger we­gen verschmähter Liebe fein Leben von sich warf, daß ein andrer, dem erstenDaselN-Tezen- niunt noch nicht Entwachsner die Welt floh, weil er sich und die Seinen dem Elend und der Rot preisgegeben sah, und zu ben Tragödien dieser Kinder gesellt sich nun das Drama, der Dreizehnjährigen, die aus dem Leben scheide, weil sie in ihrer Angst vor Strafe die Kras ,um Erdulden verlor und in der Verzweiflung Rettung im selbstgewählten Tod suchte, -.ar die werdende Generation nicht infiziert von de nervösen Zeitkrankheit des zwanzigsten Jahr­hunderts: Das Kindliche im Kindesherzen würde die Welt nicht mit so düsterm Auge

M Aunamtter-Komtzwtt.

Cochinchina gegen Frankreich. (Eigene Drahtmeldungi

onen wurden verletzt. Ein Weitzer ist getötet Tie Polizei war der erbitterten Menge n-gcnüber machtlos. Aus den nächstgelegenen Garnisonen find Truppen beordert worden, da man neue Zusammenstöße befurchtet unö die Bevölkerung sich in höchster Erregun- pefindet. .

Rätsel Ser Weltgeschichte.

Wilhelm der Zweite und Ludwig der Siebzehnte, (Von unserm Korrespondenten.)

Paris, 2. April.

türliche Entwicklung des emporbluhenden Ge- chlechts hemmend ober störend einzugreifen, wird zum unsühnbaren Verbrechen an der menschlichen Gesellschaft. Ernsthafte und hu­man emofindende Pädagogen weisen fttt^ayr- zehnten auf die Gefahren der geistigen ^reib- hauskulrur hin, der unsre 3ugeu6 unterm Zwang des modernen Erziehungssystems un­terworfen wird, und es ist sicher kein -e.rug- schlnß, wenn die Belastung der Kindesieele mit der Zentnerlast geistiger Anforderungen im heutigen Schulbetrieb als ernste Gefahr für die allgemein-geistige und seelische Entwilllung bi- Kindes hart verurteilt wird.

Wäre es sonst denkbar, daß Kinder, m de­ren Seele sich des Daseins Bild doch lichter malen soll, als im Empfinden der vom Leben bereits Hari Geprüften, tm Tod Grloiung ;u- riien von Lasten, deren Druck ihre seelische Kraft nicht gewachsen war? Die Erscheinung ist so ungewöhnlich und ein fo krank­haftes Moment im Kulturbild unsrer Reit daß ihre Ursachen notwendiger­weise in den Schwächen und krankhaften Auswüchsen der Kulturarbeit an sich z» suchen fein muffen. Und hier treffen wir gleich auf die Spur des Verhängnisses: Unsre Jugend ist nicht mehr die Jugend vergangner, kraftbc- wußter Zeit, das Kind unsrer Tage mcht meyr das Produkt einer auf Kraft und Starke stoben Epoche, fonbem das Erzeugnis eines Btt- dungsfanatismus, der über der Unsumme gei­stiger Interessen und Bedürimsse die natürli­chen Forderungen physischer Kultur sträf­lich vernachlässigt und durch den kümmerlichen Notbehelf sportlicher Augenblicksregungen dre Sünde an der Volksgesundheit vergessen zu machen f"cht. Die RatjM brauchen einen gesunden, krasttzesta.-lt^ . ach wuchs, der im Ertragen stark und iM Erkämp­fen tatsroh ist; gerüstet mit allen Vorzügen der Rasse und des Menschheit-Fortschritts. Km- l der d i e s e r Art würden nicht das Leben flie­hen wenn des Schicksals harte Hand zum er­stenmal zerstörend und vernichtend m ihr jmv n»a Dasein greift: sie würden Kinder fein, Werdende der menschlichen Gesellschaft, deren Seelen das Kindheit-Ideal auch den -a- T aen des Leids nicht entschwinden wurde. Wann ' werden wir lernen, die Tragödien derKinder unsrer Seit" gerecht zu deuten und wann wird aus ihnen die Bekehrung zum Bessern emporkeimen .. F1

Die französischen Naundorffisten wollin auch trotz der schweren Niederlage, die te jüngst durch die Enthüllungen über die wahre Persönlichkeit ihresKönigs erlitten babcn niwt locker lassen und behauvten nach wie vor, daß Naundorfs derallein echte und rechtmäßige König Ludwig XVII? gewesen sei. c,cn »lcrlot de Bourüonne, der sich stolzPröfl^ dent be laSociete d'Etudes f»r Louis XVII - nennt und einer der eifrigsten Vorkämpfer des Raundorffschen Königtums ist verosfentstchi soeben imMatin" unter der AufschriftWck- belm II. und Ludwig XVII. erneu langen .lr- tifel in dem er zu beweisen sucht, das; man tn Sin int ®adje Naundorfs Akten besitze derenKundmachung

ganz Europa in Aufregung versetzten würde."Am dritten Oktober 1897 (schreibt ey kam die Tante der Kaiserin von Dent chlanch dis Vrinzessin Amalie von Schleswig. Holstein, von Pau kommend, nach Mris und erwies mir die Ehre, mich durch ihre Freundin, die Herzogin von Chevrense, um eine Unter­redung bitten zu lassen; sie wohnte tm vo'.el Liverpool.Die Herzogin ,von Cüevreuse (so

e sie zu mir) hat mit Sre als einen bei al wsten' und eifrigsten Parteigänger Lud­wigs XVII. und seiner Nachkommen bezeichne, I und ich habe mich bei Ihnen über den -rtand dielet bedeutungsvollen Frage unterrichten i wollen, denn der Kaiser wird mich, da er weiß, daß ich mich selbst seht dafür interessiere, | bei meiner Rückkehr nach Berlin sichet über die

... SSS

a'ntilranzöstsches*£ XVII^von Tag wTag grö'

deckte, das einen großen Umfang zu haben - b aber daß leidet in Frankreich dis scheint In einem ilsoliert liegenden Hause, Id das durch die Verschwörer besonders bezeich­net war, hat die Behörde eine eingehende Haussuchung abgehalten und unter den bei dieser Gelegenheit beschlagnahmten Papieren fand sich ein vollständiger Plan her Kolonie Cochinchina, eingeteilt tn Provinzen.

Au die Spitze jeder dieser Provinzen sollte , u L t h

Die Namen dieser Obersten sind, mit Aus- wr Nachricht erhalten babe und

nähme eines emztgen, nicht bekannt. [ «..2 <nnfitmpttte nicht ae-

Mitglieder doS Komplotts sollten sich auf ein gegebenes Signal hin erheben und soviel als LKLÄLLiL'LLL

nafittTer G^und starb^HospÜall^Drrn einem ganzen Erdteil Unruhen

rnntebfanb^aman noch die Ernennungs-! wußte, daß zwei nach dieser Richtung unternom- urkunden der Obersten und -^ziere sowie verschiedene Geheimpapiere von Ge- fellfcbaften und einen Brief, tn dem die schwöret in Cholon genau beschrieben wird.

h, wrs

hnn Vrmikttich erst in neuerer Zeit erworben, kumente eigentlich enthielten: ber Kanzler erwi- von rttanrreim e i G,fntetinbien unb berte ihm, daß er ohne die Zustimmung der vmlaßt eine Brwenslächc von 56 900 Quadrat- Mächte, die die Verträge von 1815 unterzeichnet den fttzten' ?erin'«"SWb« gin mWr einen

bn mn ,t!0*

S an bef Za»eTorbnung Die jetzige Aus I Graten Cavrivi

ruh-bewegung scheint aber ernstern Cbarakter zu haben, denn die französische Regierung hat umfassende Maßnahmen zu ihrer Unterdrückung

getroffen. e

Weitz »«d Schwarz.

der sensationellen Affäre werden uns von unserm Korrespondenten, aus Breslau noch folgende Einzelheiten berichtet: Professor Rentwig, Jahre hindurch als Privat­sekretär des Grafen Schaffgoffch tätig, war hier eine bekannte Persönlichkeit und spielte auch im politischen Leben eine Rolle. Die inkrimi- nierten Straftaten fallen in die Jahre 1905 bis 1908 und charakterisieren sich als Unterschla­gung und Betrug. Nachdem der Revisor der ....... . Herrschaft Warmbrunn Unregelmäßig* treben- feiten in den von Professor Nentwig gefiihr- ten Büchern entdeckt hatte, stellte die Kriminal­polizei umfangreiche Ermittelungen an, deren Resultat war, daß Prosessor Nentwig im Juli vorigen J'-Hres ber7?aftet wurde. Er wurde beschuldigt, Geldbeträge als Auslagen bezeichnet und bei der gräflichen. Hauskanzle, erbeben zu haben, die überhaupt nicht eriftierten, die an niemand gezahlt tour« ben und auch niemandem geschuldet wurden. Ter Angeklagte soll ferner Auslagen unter Zu­rückhaltung der Beläge von der gräflichen e.auskanzlei sich habe ersetzen lassen, dann mit« unter solche Beträge zusammengezogen unb nochmals liquidiert haben. In einigen Fällen hat et den Gläubigern nach längerer Zeit selbst Geld gesandt, über bie gezahlten Be­träge neue, in der Form absichflich täuschenbe Quittungen verlangt unb bann gegen Aushän­digung dieser Beläge sich die Beträge noch­

mals zahlen lassen. Weiter hat der Ange­klagte Zahlungen, die er durch die Post lei­stete, sich an zwei verschiedenen Stellen, afio doppelt wiederersetzen lassen, das eine mal gegen Aushändigung des Postfcheines, das andere mal gegen Quittung des Gläubigers. Außerdem hat er unquittierte Rechnungen von Kaufleuten im Kameralamt zur Begleichung eingereicht, nach erfolgter Zahlung der >.ent- kasse von dem Rechnungsstellerfür feine Ak­ten" eine zweite Rechnung mit Quittung ver­langt und dann diese quittierten Rechnungen zur abermaligen Erhebung der Betrage bn der gräflichen Hauskanzler benutzt. Schließlich soll Professor Nentwig noch Re z e nsi o n eremplare, die der gräflichen ^.iblw.hek eingefanbt worden waren, verkauft und von ihm gekaufte Bücher sich doppelt haben betahlen lassen. Die Beweisaufnahme in der gestrigen Verhandlung fiel stark zu ungu.istcn des Angeklagten aus, der im übttgen feine Ver- ae en mit seiner materiellen Notlage zu ent­schuldigen versuchte. Das Gericht billigte ihm Ech^ mildernde "umstände zu und verurttttte ihn zu der bereits eingangs nutgetutt.n Strafe. _______

Cochinchina macht Frankreich schon seit Vahren ernstliche Sorgen, denn das Etngebore- der französischen Herrschaft, und w'.eoeryou war Frankreich gezwungen, Aufstande N-" ÄftÄ

dauernde Sicherung der Ruye ist nweMN ivOrden und soeden foitiuii gus SÄaÄtie Sbe von der Aufdeckung eines gegen das französische Regime gerichteten Kompkotts Ein Spezial-Telegramm berichtet uns darüber aus

Marseille, 4. April.