Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

1. Jahrgang.

krummer 103.

hessische Wenweitung

Casseler Wrndzeitung

Fernsprecher 951 und 952.

Dienstag, den 4. April 1911

Fernsprecher 951 mrd 952.

Durch den ßotWetgttimteL

men.

große ttwäfferungsarbeiten nötig

bi

*** w»*ww****. »S S,*SXÄSÄ^Ä?JSS

eingedrückt. Gleichwohl vermochte das die Rettungsboote ansznsctzen und samt-

trunken, unter ihnen achtzehn Eisbären, die allein einen Wert von achtzigtausend Mark re­

präsentieren. Die Menagerie sollte ans dem Zirkus in Ehristiania über Stettin nach Berlin transportiert werden.Helfricd Bismarck" tras morgens in Malmö ein und landete die geret­teten Passagiere und Mannschaften.

Ein weiteres Automobilunglück wird uns aus Berlin berichtet: Vor den Augen zahl­reicher Passanten, die nicht mehr zu Helsen vermochten, fuhr gestern eine Antomobrl- droschke in eine Gruppe von Kindern. Mehrere Paffanten sprangen hinzu und zogen die vor Schreck besinnungslos gewordenen

wurden. Durch den 460 Meter langen Mittel­grabentunnel unterfährt die Bahn wieder einen Lawinengana und überseht nachher auf der 69

ffurovas Hexenkessel.

Die Albanesen auf dem Kriegspfad.

Konstantinopel, 3. April. (Privat- Telegramm.) Aus der Pforte wird versichert, dasi trott des Ausstands der Mal- lisoren die Reise des Sultans nach Mazedonien stattfinden wird. Der Kriegs­minister habe derartig umfaffende militäri­sche Maßnahmen getroffen, daß, sobald alle Truppenverstärkungen in Skutari und Sa­loniki» eintreffen, die Ruhe bald wieder hergestellt sein wird. Den letzten Depeschen zufolge haben die Albanesen die Stadt Tust eingenommen, während die Festung noch heftigen Widerstand leistet.

Die Leute am Goldnen Horn haben immer Sorgen, gleich, ob der Himmel blaut, oder die Luft voll düstrer Wolken hängt. Jin Demen gährt's seit Monden in beänstigender Weise, und das Choleragespenst schreckt die unterm Halbmondpanier kämpfenden Braven vorm Einmarsch ins Aufruhrland. Massendesertio­nen von Demen-Kriegern sind an der Tagesord- nung und Schefsket-Pascha, der Generalissimus und Kriegsminister der Türkei, sieht alle stra­tegische Kunst durch des Schicksals listige Fü­gung vereitelt. Und nun lohen auch in Alba­nien die Flammen der Revolution empor, die Arnauten sind auf dem Kriegspfad, und es scheinen sich in den albanischen Bergen Ereig­nisse vorzubereiten, die der Regierung am Gold­nen Horn ernste Sorgen aufzwingen. Der Meuchelmord an. dem deutschen Instruktions­offizier von Schlichting zeigt zur Genüge, wes­sen man sich von dem Charakter der Albanesen, von ihrer Heimtücke und ihrem Stolz zu verse­hen hat. Wenn der Albanese schon die bloße Berührung als eine Beleidigung empfindet, vis- nur mit Blut gesühnt werden kann, so darf sich die Türkei nicht wundern, wenn die Züch­tigung, den den Albanesen im vorigen Früh­jahr durch Schefflet Pascha zuteil wurde, nichts gefruchtet bat, sie vielmehr jetzt wieder aus ihren unzugänglichen, festungartiaen Bauern­höfen heraustreibt, um an den Türken Blut­rache zu nehmen und zu kämpfen für die Auf­rechterhaltung ihrer Sonderrechte auch unter der Konstitution. Das ist die Ursache des Kampfs, und Albanesen-Rache ist nicht gering

Der Lötschbergtunnel, der soeben durchstochen worden ist, ist nicht (wie man viel­fach glaubt) eine einheitliche, zusammenhän- gende Bergröhre, sondern setzt sich aus zahlrei­chen kleinern Tunneln und Viadukte» zusam­men. Ein Wanderung der Tunnellinie entlang gehört zu den intereffantesten Naturgenuffen, die das schweizerische Bergland bietet Aller­dings ist diese Wanderung augenblicklich noch mit großen Gefahren verknüpft, da der Tunnel erst bis reichlich zur Hälfte ausgemauert und die Brücken und Viadukte nur zum Teil fertig sind. Besonderes Jntereffe erwecken die Arbei­ten auf der Südrampe mit ihren überaus zahl-

nen ausgefübrt worden; besonders zu erwäh­nen sind die Verbauungen im Rotlauigraben, im Stockgraben und im Schintigraben. Die Arbeiten im Stockgraben verursachten große Kosten, weil d-s vom Waffer durchsetzte Terrain in steter Bew-?ung war und deshalb

Ei« Triumph der Technik.

(Von unferm technischen Mitarbeiter.) Bern, 2. April.

liche Passagiere und die Besatzung des schnell sinkenden ,.5a$o" zu retten. An Bord desSaxo" befand sich auch die W i ß -

Die,Dasseler Neueste Nachrichten* erscheinen wpchenttich sechsmal und zwar abend«. Ter AbonnementSpreiS betrügt monatlich 50 Pfg. bei tret er Zu. stellung ins Haus. Truüeret, «erlag u. Redaktion: Echlachthofsiraße 28/30. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt IV. 676.

Organisationsplau sestgelcgt Hot. An die Ber wirklichung dieses Entwurfs konnte jedoch io lange nicht hcrangetretcn werden, als die Mit­tel für die erforderlichen erheblichen Ko- st c n a u s w e n d u n g c n nicht gesichert waren. 7c$t ist der Zeitpunkt zur Durchführung des großen Werks gekommen.

Man geht hierbei von der Erwägung aus. daß die Richtung der Entwicklung deS Wirtschaftslebens lediglich von den großen ^erbändenundKartcllenderBe- rufsstände bestimmt wird, und daß ge­genüber den machtvollen Gcsamtorganisatio- nen der Großindustrie, der Großfinanz, der Landwirte und Arbeiter die unzähligen Ver­eine und Verbände des gewerblichen Mittel- standeS in ihrer Zersplitterung nichts errer- chcn können. Um diese Ungerechtigkeit zu be­seitigen. sollen die zersplitterten Teile des Mittelstandes zu einem großen, macht­vollen deutschen Bunde zusammenge­faßt werden. Der Bund beabsichtigt nickt, Sonderintereffen auf Kosten der Gesamtheit oder anderer Berufsstände zu verfolgen, son­dern die Förderung des allgemeinen Wohls und der gerechte Ausgleich der Interessen sollen ihm stets als oberstes Gesetz gelten. Die Gründung des Bundes soll hier in Dres­den auf dem Ersten Reichsdeutschen Mittelstandstage erfolgen, fitt dessen Abhaltung die Zeit vom 24. bis 26. Ium 1911 in Aussicht genommen ist.

Den Ehrenvorsitz dieses ersten reichsdeut­schen Mittelstandstages hat der vorbereitende Ausschuß einstimmig dem Oberbürgermeister von Dresden, Geheimrat Dr. B e u t l e r, ange- I tragen, der während seiner ganzen Amtszeit in hervorragender Weise für die Erhaltung de^. Mittelstandes tätig gewesen ist. Der Ausschuß batte ferner eine Audienz bei dem Staatssektt- I tS-- des Innern, Herrn von Delbrück, nack- aesuckt. in der sick dieser bereit erklärte, eine Deputation der Reichsdeutschen Mittelstands­vereinigung zur Entgegennahme der Mtttel- flandsförderungen zu empfangen. Auch werde sich die Reicksregierung auf dem ersten Reichsdeutschen Mittelstandstag vertreten las- jscn Auch die sächsische Staatsregie­rung hat ihre Beteiligung an der Tagung in Aussicht gestellt, ebenso die verschiedenen mittel- l und süddeutschen Staatsbehörden. Mrt der I Abfassung einer Denkschrift für die Reichsregie- rung ist von dem Ausschuß der Bürgermeister Dr. Eberle in Noflen in Sachen betraut worden. Dem Ausschuß gehören bereits Vertreter aller größeren deutschen Mittelstandsvereinigungen ' I an, sodaß nicht daran zu zweifeln ist, daß der ' | geplante Zusammenschluß und damit eine e i n- hertliche deutsche Mittelstandsbewegung er- | zielt werden wird. 'P$-

mann-Menagerie. Alle Tiere sind er

Lheaterkrieg am Rhein.

Palast-Revolution int Kölner Stadtthcatek. (Eigene Drabtmeldung.) Köln, 3. April.

Die neuesten Katastrophen.

Dampfer-Zusammenstoß im Sund.

(Privat -Telegramme.) Kopenhagen, 3. April.

Bei nebligem Wetter erfolgte in der Nacht zum Sonntag an der südlichen Einfahrt des Sundes eine fchwere Kollision Mischen dem Hamburger DampferHelfried Bismarck mit Stückgut nach Malmö bestimmt, und dem Kopenhagener DampferSaxo", der auf der Reise von Ehristiania nach Stettin mit Stuck­gut begriften war.Saro" wurde mitichrsss gerammt und an der Steuerbordseite auf grissen. Das Schiff sank wenige Minuten nach dem Zusammenstoß. .Helfried Bismarck,

zu achten!

Das Ländchen ist zwar nur klein und feine Bewohner sind nicht sonderlich zahlreich, aber jeder Albanese ist ein geborner Krieger und von der Wiege bis zum Grab geleiten ihn Schwert und Flinte. Es ist überhaupt ein ei­gentümlich Völkchen, diese zum Körper des türkischen Reichs, gehörenden Albanier, ein Volk von undefinierbarem Stammescharakter, das neben romanischen und slavischen Elementen auch einen starken germanischen Ein­schlag zeigt. Trotz ihres großen Freiheits­dranges, wie er namentlich unter Georg Ka- striota (genannt Skanderbeg) zum Ausdruck kam, konnten es die Albanier nicht hindern, daß sich Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts die Türken des Landes bemächtigten, und so hat es an Reibungen mit der Pforte seither nie gefehlt. Immer herrschte ein latenter Kriegs­zustand in Albanien, nur verstand es der jewei­lige Padischah am Goldnen Horn, diesen Kriegszustand nicht zu offener Empörung wer­den zu lassen, indem er aus den kräftigen Söh­nen des Landes, den Arnauten, feine Leib­wache bildete und diese Söldlinge mit Geldge­schenken, Privilegien und Bevorzugungen aller Art an sich zu fesseln suchte. Das gewann ihm bis zu einem gewissen Grade auch das Land selbst, zumal die türkische Herrschaft dort eigent­lich nur dem Namen nach bestand und man sich mit Rücksicht auf die Kriegstüchtigkeit der Al­banesen sehr hütete, in ihre Rechtsgewohnheiten und sonstigen Verhältnisse mehr als dringend nötig einzugreifen.

Diese ArtWaffenstillstand" änderte sich in­dessen, als im Lenz neunzehnhundertneun Ab­dul Hamid entthront ward und das absolute Regime der Konstitution wich. Mit der Despotie fiel auch die Ausnahmestellung, die die Albanier bisher im türkischen Reich einge-

mferttonSprelfe- DU kechSgespaltene Zeil- für einheimische Geschäfte 15 für auswärtige Inserate Me Reklame,eil« sirr einheimische E-. schäfte 40 Pf für auswärtige 00 P-. Geschäftsstelle: Kölnische Straße ä. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt IV 676.

notnmen hatten. Sie sollten Steuern zahlen, sich bei ihren Fehden der türkischen Gerichts­barkeit unterordnen und (was für die albani­sche Kultur von hervorragender Bedeutung ist auf das arabische Alphabet und die arabische Unterrichtssprache zugunsten des lateinffchen Alphabets verzichten. Dagegen wehrten sich die Albanier, so gut sie konnten. Sie nahmen fajon im Sommer des Staatsstreichjahrs eine für die neue Türkei drohende Haltung ein und ent­rollten im folgenden April die Fahne der om- *tctt Revolution. Erst nach wochenlangen

Infolge der Berufung des früheren Teno-i risten der Kölner Oper, Remond, zum Di­rektor der Vereinigten Kölner Stadtthea-i t e r ist es (wie wir schon berichteten) zu einer kleinen Palastrevolution unter den Köl­ner Künstlern gekommen, an der auch em gro­ßer Teil des Kölner Publflums lebhaften An­teil zugunsten der Künstler nimmt Der Ka­pellmeister L o h s e, der gestern, nachdem er fein Abschiedsgesuch eingereicht hatte, wieder das Dirigentenpult betrat, wurde mit demon­strativem Beifall des ausverkausten Hauses überschüttet. Das theaterbesuchende Publikum, das ohnehin durch die keineswegs hoch zu bewertenden Leistungen des Kölner Opernhauses stark verschnupft ist, wird, wie es heißt, bei der bevorstehenden Vergebung der Plätze, (nachdem die Verpachtung neu ausge­schrieben werden soll) gleichfalls Einspruch ge° gen die veränderten Verhältnisse einlegen und der Verpachtung fernbleiben. Diesbezügliche Schritte unter den Versteigern sind bereits un­ternommen. Der städtischerseits zu leistende^ge­waltige Zuschuß dürste in Zukunft eher noch eine Verstärkung als die von Jahr^ zu ^ahr er­wartete Verminderung erfahren. ^Unter^dmen E^rektionsMigkeit^unter wenig glücklichen I Steinen* die"^ark bluteten, unter dem Kraft-! reichen', zum Teil sehr Auivirien und es heißt bereits, daß der frühere wagen hervor. Die Verletzungen der Kinder schwierigen und kostspieligen Kunstbauten, TenoE es mit Rücksicht auf die Stimmung scheinen indessen glücklicherweise nur leichter talwärts von der Station Goppen-

des Publikums für geboten erachte, sein Amt Natur zu sein.__ stein. Gleich nachdem die Linie die Station

üfierhanöt aar nicht erst anzutteten. Die Kölner Goppenheim verlassen hat, Überschreitet sie auf

planen ihrerseits eine Art Thea rb ov- Die MMelftauds-Hausa.

I bic * toott ben fünf ^effttutt^ett btc = kott und.ie S^werwÄwM W de^alb w^- Ghte reichsdeutsche Mittelstands-Bereinigung. Viadukts hat die eine eine Spannweite von gen der wirtschaftlichen Gefährdung oe - (Von unserm Korrespondenten.) I zweiundzwanzig Metern, die vier anderen ha-

theater in ernster Sorge. Dresden 3 Avril ben eine solche von zwölf Metern. Jenseits des

. , m / ' Z »LT., Bauwerks tritt die Linie in den Rotlant-Tunnel

Die jahrelangen Bestrebungen des deut- , gefürchteten Lawinen-

schen Mittelstandes m Stadt und Land ""'g unterführt^ dieser Tunnel ist zwar nur zur Schaffung emer einheitlichen das ganze ^8Meter lang. war aber dennoch ein ziemlich Deutfche Reich mnfpannenden Organisation »^ck Arbeit und erfotbetie eine soll nunmehr Ende Juni des Jahres hier ihre g eSm: e" ist nahezu vollendet Verwirklichung finden. Rach monatelangen . fibei bei Bahnlinie sind in diesem Gelände Vorbereitungen ist es gelungen, die! bereits be- ^waltige Arbeiten zum Schutze gegen Lawi- stehenden und maßgebenden deutschen Mittel-1- .. .,s.. «

standsverbände im Reich zu einer großen reichs deutschen Mittelstandsver­einigung zusammenzuführen. Die erste Anregung zu dieser bedeutungsvollen Organi­sation gab bekanntlich eine Versammlnng von Delegierten aller großen deutschen Verbände des gewerblichen Mittelstandes, die am zwei- undzwanzigsten November 1909 in Leipzig ge­tagt hat. Aus dieser Tagung wurde ein Aus- ! schuß zur Vorbereitung der Gründunasarbei-

Kämpsen gelang es de» türkischen Truppen, der Albanier Herr zu werden, doch traute man sich nicht, nun wirklich mit der Einführung der Re­formen in Albanien Ernst zu machen, sondern begnügte sich damit, das Land nominellberu­higt zu haben. Tas hat sich 'wie sich jetzt zeigt) chwer gerächt: Heut befindet sich Albanien wieder im offenen Aufruhr, sodaß man in Konstantinopel genötigt ist, sortwiihrend neue Truppen in das Land zu entsenden, um der Ausständischen (beten Zahl man auf fünf« zehntausend beziffert) Herr werden zu können. Ob es überhaupt gelingen wird, die Berg-Krie- ger zu zähmen, bleibt noch abzuwarten.

Allem Anschein nach steht also den turn- scheu Truppen ein blutiger und schwieriger L o n d o n, 3. April. (Eigene Draht- Feldzug bevor. Und wenn auch die Türken Meldung.) Depeschen aus Portsmouth zu- sckließlich Sieger bleiben: Wer steht dafür, daß lfaIge ist auf dem deutschen DampferSylphia", nicht Montenegro, Serbien und SBuI = non Baltimore nach Hamburg unterwegs, garten diese innere Verlegenheit des Halb- ^c»er ausgebrochen. DieSylphia" signa- mondreichs benutzen, um den Türken in Maze- iisierie. als sie an Southampton vorüberfuhr, dunien durch Schürung der Bandenbewegung daß sie brenne. Nähere Nachrichten fehlen weitere Verlegenheiten zu bereiten und dannoch, doch scheint Gefahr für den Dampfer über Osmanien selbst herzusallen? Freilich: l nicht zu bestehe». > I

Der König von Montenegro hat erHart, daß er I --

die Verfolgung der Albanesen auf montenegn- M fliffet dkS AutllS.

nischem Gebiet gestatten werde. Aber das I (Eigene Draht Meldung.) klingt einigermaßen merkwürdig, wenn man sich Depeschen aus Paris berichten, ererg-

erinnert, daß es gerade Montenegxo Wat, | irt Sonntag-Nacht in Mentone

das die aufständischen Albanesen tm vorigen . dem Boulevard de la Madonna ein schwe-1 Jahr aufnahm und durchsütterte, und daß von l * Automobil-Unfall. Ein mit fünf I diesen Flüchtlingen die jetzige Empörung in I Personen besetzter Wagen rannte infolge Un- I Albanien ausging. Das stimmt also schlecht achtsamkeit des Lenkers gegen einen Baum und -ufammen und die Haltung, die Montenegro stürzte um. Einer der Insassen blieb sofort ctTr iütiei gegenüber einnimmt, ist zum tot, während drei andere schwere Verletzun-1 t»:ü

ÄÄ - ---««.«.«..M*«HL foStigenb werben fann, daß das Reich in Dienstenkeines Herrnfiebert »J ®ien banrt _________ in der Nacht zum Sonntag mehrere Freunde

zu einer1 Automobilfahrt nach Monte Carlo ein. Fünf Personen akzeptierten diesen Vorschlag. Der Chauffeur fuhr mit dem 120 ?8-Automobil von Nizza ab und raste mit wahnsinniger Geschwin­digkeit die Straße entlang. Hinter ber Steuer-Barriere von La Madonna machte das Automobil plötzlich eine heftige Wen­dung nach rechts und fuhr mit voller Ge­schwindigkeit gegen einen eisernen Leitungs- träger ber elektrischen Straßenbahn. Das Automobil wurde durch den Anprall voll­ständig zertrümmert. Die fünf Per­sonen und der Chauffeur wurden auf die Straße geschleudert. Einer der Insassen, ber Mechaniker Becherat aus Mentone, erlitt einen Bruch des Genicks und war auf der Stelle tot. Ein Oesterreicher erlitt einen doppelten Schädelbruch, der Chauffeur Groß­bauer hat mehrere Rippen gebrochen und schwere Kopfverletzungen davongettagen. Ein anderer Oesterricher hat zahlreiche Verletzun­gen am ganzen Körper erlitten. Ein Herr Karl R o s e l aus Magdeburg ist wunderba­rer Weise ohne jede Verletzung davongekom-