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HrmLertvienmdfünfzig Menschen getötet, über hundert schwer verletzt. Leichtfinn und Nachläsfigkeit eis Ursache der Katastrophe. Ser Berzweiflungskampf der Spfer. Hebet hunderttausend Menschen vor der Leichenhalle. Sie Feuerfallen von Rewyork. Sine neue Panit und neue Spfer.

8m Seichen des Reglements.

Detrete, Paragraphen und Verbote.

Einer vom Bau, der nationalliberale Ab­geordnete Schiffer, der in langer juristischer Praxis alle Leiden des Reglement- Jahrhunderts durchkosten mußte, hat die­ser Tage im preußischen Abgeordnetenhaus ge­legentlich der Etat-Kritik darauf hingewiesen, daß das Uebermaß veralteter Polizeiverord- nungen die Gerichte erschreckend belaste, und den juristischen Bettieb mehr erschwere als alle übri­gen Schwächen und Mängel des Rechtspflege- Apparats. Als charakteristisches Beispiel führte Herr Schiffer die Tatsache an, daß allein die vom Polizeiherrn von Berlin im Lauf der Jahre alsim Interesse der Ruhe, Sicherheit und Ordnung" unerläßlich erachteten Verord­nungen und Vorschriften drei voluminöse Bän­de füllen, und der Kritiker fing mit Recht, wo in der Millionenzahl von Berlinern ein bewür- deter oder anderer Untertan der Polizei zu finden sei, dessen sterblich Hirn diese Unmenge gesetzgeberischer und verordnungsfreudigcr Weisheit zu fassen vermöge. Herr von Dall­witz, an dessen Adresse die Anfrage gerichtet war, streckte angesichts der Wucht der Argu­mente entmutigt die Waffen und erklärte nur tröstend, daß angeordnet worden sei. veraltete Polizeiverordnungen nach Tunlichkeit zu besei­tigen. Ein Tröpfchen Trost auf den Feuerstein des Nebels: Herr von Dallwitz wich den Ak­tenstaub modernder Verordnungsfreudigkeit ebensowenig beseitigen können, wie Die, die vor ihm am Ministertisch saßen, denn es handelt sich hier nicht um ein akutes, sondern ein chro­nisches Uebcl. aewissermaßen sogar um eine Nationalkrankheit.

Wir haben les »st. noch nicht lange her) den Fall erlebt, daß eine Uebeltat, die nach dem Strafgesetz mit Geldstrafe bis zu bundertfünfUa Mark oder mit entsprechender Haft zu ahnden ist. wegen besondrer Begleitumstände de? Fre­vels nach einer Volireiverordnnna gerochen wurde, die im Jahre 1782 die Fürsorge der Obriakeit ersann, und seltsamerweise kam auch die Gerichtsinstanz, die sich mit der Baqatelle zu befassen hatte, zu dem Erkenntnis, daß der Strafbefehl aufgrund der in der Urschrift seit länger als einem'Jahrhundert vermoderten Polizeiverordnung zu Recht bestehe. Man konnte daraus also schließen, daß unser moder­nes Strafrecht imgrunde genommen beträcht­lich mangelhaft ist. und in der Praris der stil­len Anleihen bei der gesetzgeberischen Findig­keit vergangener Jahrhunderte nicht entraten kann. Dabei erklärte schon Otto von Bismarck einmal ingrimmig: Man könne im deutschen Vaterland nicht mehr vom Schlafzimmer zum Kaffeetisch gehen, ohne stch der Uebertretuna dieser oder jener der vieltausendfältigen Poli- zciverordnungen schuldig zu machen. DaS Strafgesetz an sich ist noch bescheiden: der Reglemcnt-Chimborasso fängt erst bei den un­tern Verwaltungsinstanzen an, in deren Macht­bereich aufgrund des Gesetzes über die allge­meine Sandesverwaltung der Möglichkeit spe­zialverordnender Gesetzgebefreudigkeit kaum noch sichtbare Schranken gezogen sind. Das führt dann natürlich zur beängstigenden Häufung der Dekrete und aus der Wohltat wächst die Plage erschreckend groß empor.

Ein Schulbeispiel: Vor ein paar Jahren richtete im Reichswesten die immer sorgende Behörde ihr Augenmerk mit besonderer Schärfe mcf unsre treuen Hausgenossen, die Hunde, und cs begann eine förmliche Antibundebewegung mit dem Ziel, das freie Umherlaufen der ar­men Vierbeiner im Wege der Polizeioerord­nung zu verhindern. Der Entschluß war der Anfang babylonischer Hundegesetzverwirruna, und wer damals das Unglück hatte, mit seinem Schnauz! bei einer Wanderung über Land die Grenzen dreier Dorfgemeinden zu passieren, Mußte dreierlei Utensilien bei sich führen, um seinem Hündchen das freie Umberlaufen zu ver­leiden. Die verschiednen Polizeiverwaltunaen waren nämlich in dem Bestreben, das als nütz­lich erachtete Ziel zu erreichen, auf die verschie­denartigsten Maßnahmen verfallen, und da die sich gegenseitig widersprechenden Verordnungen für den Bezirk der einzelnen Gemeinde rechts­verbindliche Gültigkeit hatten, konnte auch der gewissenhafteste Staatsbürger' und Untertan ht schlimme Kalamitäten geraten, wenn er sich bei einem Gang über Land nicht von vornher­ein mit einem Magazin von allen nur erdenk­lichenVerhinderungsmitteln" ausrüstete und beim Betteten jeder neuen Gemeindegrenze prompt das »System" wechselte. Und tote mit dieser Hundegefchichte ist's noch mit vielem an­dern: Die Häufung der Dekrete vermin-

Die Spfer der Katastrophe.

(Telegraphische Meldungen.)

Rewyork, 28. März. (Privat-Te- legramm.) Bei dem vorgestrigen Rie­senbrand sind, wie jetzt feststeht, 154 Per­sonen getötet und über 10 0 ver­letzt worden. Bon diesen letzteren liegen zwölf in kritischem Zustande darnieder. Un­ter den Toten befinden sich ungefähr 125 Mädchen, und von diesen find über achtzig Deutsche oder deutscher Ab­kunft, der Rest Italienerinnen. Die straf­rechtliche Untersuchung wegen der Schuld­frage ist cingeleitet worden. Man erklärt, daß zahlreiche Wolkenkratzer in Rewyork ebenso feuergefährlich seien, wie dieFeuerfalle" am Washingtonplatz.

Weitere Privat-Telegramme auS Rewyork berichten uns noch folgende Einzelhei­ten: Einschließlich dreier, gestern noch gefun­dener Leichen wird als Gesamtzahl der Toten behördlicherseits auf 142 angegeben, welche Zahl, indes allgemein als zu niedrig gehalten wird. Von den Toten sind 87 agnosziert, dar­unter 16 Männer, von den weiblichen Toten war ein Mädchen 14, eins 15, sechs waren 16, zwölf 17, dreizehn 18 und zwölf 19 Jahre alt. Als Ursache der Katastrophe wird jetzt angege­ben, daß jemand eine brennende Zi­garre weggeworfen habe. Die Leichen­halle wurde gestern von rund hundertPer- sonen p ro Minute besucht. Es mußten besondere Wachen auf dem anderen Ufer des Eastriver aufgestellt werden, da viele Verzwei­felte sich zu e r t r ä n k e n versuchten. Besonders traurig ist der Fall eines Italieners, der die halbverkohlten Leichen seiner drei Schwe- tern identifizierte, und dessen alte Mutter, die ihre in der Fabrik arbeitenden Töchter hatte besuchen wollen, ebenfalls in den Flammen um­gekommen ist. Bei dem ersten öffentlichen Ver­hör über das Brandunglück sagten die Zeugen aus, es habe sofort die größte Panik geherrscht. Die Treppen des Gebäudes seien z u e n g und die andern Ausgänge feien sämtlich ver- chlossen gewesen, während die einzige Feuernotleiter unbrauchbar war. DaS Vaudepartement wird in der Durchführung der Fcuerlöschvorschriften der Nachlässigkeit be­schuldigt, da es an der erforderlichen Kontrolle gefehlt habe.

An der Bahre der Spfer.

(Privat-Telegram m.)

Wie uns aus Rewyork berichtet wird, suchten im Laufe des gestrigen Tages über hunderttausend Menschen die Eastriver Landungsbrücke auf, die in eine zeitweilige Leichenhalle umgrwandelt ist, um die ver­kohlten und verstümmelten Leichen zu rekog­noszieren. Den ganzen Tag über spielten fich berzzereißende Szenen ab. Die Rote Kreuz-Gesellschaft eröffnete einen Hilfs- f o n ds für die durch die Katastrophe in Rot aeratenen Opfer und Angehörige. Ein weiteres Telegramm meldet uns:

Rewyork, 28. März.

Bor der Leichenhalle an der Eastriver-Lan- dunqsbrücke spielen fich fortwährend die e r - schütterndstcn Szenen ab. Siebenund­dreißig Leichen find noch nicht identifiziert. Die Menschen warten stundenlang auf Einlaß. Die von der Behörde unverzüglich cingelei- teten Untersuchungen ergaben mehrfache Verletzungen der Bauvorschriften; aber auch die Baugesetze selbst stellen fich als recht un­zulänglich heraus. Gestern brach auf einen falschen Feueralarm eine neuePanik auS, dei der Dutzende von Menschen nie- dergetrampelt und viele erheblich verletzt wurden. Der Chef der Feuerwehr erklärte, daß fich in Rewyork noch dreißigtau- fcnd solcher Feurrfallen befänden, bei denen die baupolizeiliche Feuersicherheit ebensoviel zu wünschen übrig lasse Wie an dem jetzt aus­gebrannten Wolkenkratzer am Washington­platz. Was fich nach dem Ausbruch des FeuerS in und vor dem brennenden Gebäude abspielte, war von einer Gräßlichkeit,

dert den Wertgehalt, verwirrt auch die Verstän­digsten und trägt ins Rechtsleben jenen Zug ,der Unsicherheit, der durch die mangelnde Sta­bilität der Rechtsform bervorgerufen wird und

die das Blut in den Adern der Zuschauer ge­rinnen machte, Man sah Polizisten, Feuer­wehrleute, Milizsoldaten, Zeitungskorrespon- dcnten vor Entsetzen in Ohnmacht fallen. Einige Zeitungs-Korresponden­ten standen dem brennenden Gebäude so nahe, daß sie von Blut und Gehirn überspritzt wur­den .

Wie sich herausgestellt hat, ermangelt die Kontrolle der Rewyorker Baupolizei jeglicher Zuverlässigkeit. Es gibt seuergefähr- liche Fabrikgebäude mitten im Industrieviertel, die Jahrzehnte hindurch von der Po­lizei nicht revidiert worden sind, und deren FeuersicherungS-Einrichtungen alles zu wün­schen übrig lassen. Die Stadtverwaltung hat insolgedessen die schleunigste Reorganisa- tion des Baupolizei-Departe­ments in die Wege geleitet und eine sofortige Revision aller Jndustriegebäude angeordnet. I» der Presse werden die Anklagen gegen die Baupolizei immer lauter.

Wer tragt die Schuld ?

(Eigne Drahtmeldung.)

Rewyork, 28. März.

Die wirkliche Ursache der Brandkata­strophe ist noch immer nicht mit Sicherheit er­mittelt, und die darüber umlaufenden Gerüchte gründen sich lediglich auf Kombinationen. Tatsache ist jedenfalls, daß die Dynamo­maschine in dem Betrieb der Fabrik nicht ordnungsmäßig funktionierte und feit Mona­ten für die Sicherheit der Fabrikanlage eine schwere Gefahr bildete. Trotzdem ist es niemand eingefallen, Abhilfe zu schaffen. Es scheint auch, daß die feuerpolizeilichen Vor­schriften im Bettieb gänzlich außer Acht ge­lassen worden sind,und daß es sich auf dieseWeise auch erklärt, daß im Augenblick der Kata­strophe alle Rettungsmöglichkeiten völlig versagten. Selbst die Fahr­stuhlanlage war defekt und wies keinerlei Vorkehrungen für den Fall der Gefahr auf, sodaß, als die geängstigte Menge nach den Fahrstuhlschächten drängte, im nächsten Mo- ment die Fahrmöglichkeit und damit die Ret­tung der Bedrohten gesperrt war. In den Fahrstuhlschächten lagen die Leichen zu zehn und zwanzig übereinander, geschichtet auf einem Haufen, und die An­lage des Fahrstuhls war von oben bis unten zertrümmert, ein Beweis, wie verzweifelt die Unglücklichen um Leben und Rettung gekämpft haben.

Reue Katastrophen.

(Eigne Drahtmeldung.)

London, 28. März.

Im Hippodrom von Middlesbrough rief gestern abend ein Mann während der Reit­vorführung in böswilliger Absicht plötzlich Feuer". Unter den Anwesenden entstand eine furchtbare Panik. Einige Personen stürzten in ihrer Angst vom Pferde und wurden überritt en. In dem entstandenen Gedränge wurden drei Personen getötet, und elf schwer verletzt. Erst dem Eingreifen der herbeigeeilten Feuerwehr gelang es, das Publikum, das sich wie rasend gebärdete, all­mählich zu benuhigen und weiteres Unglück zu verhüten. Das Innere des Hippodroms wurde von der verzweifelten Menge gänzlich demo­liert. Die Getöteten und Schwerverletzten sind fast ausnahmslos Frauen, die von den Männern im Kampf um die Ausgänge nie­dergerissen und im Gedränge zertre­ten wurden.

Verdrossenheit und endlosen Reglement- Krieg zeugt.

Herr Schiffer hätte also nicht nur die be­ängstigende Menge längst veralteter Po­

lizeiverordnungen zu rügen brauchen, sondern er hätte mit demselben Recht auch an der ver- wirrenden Vielgestaltigkeit der Verord- mungen überhaupt Krittk üben dürfen, und man wäre ihm dafür Dank schuldig gewesen Man denke: In Berlin schrecken drei Bände Polizeiverordnungen den friedlichen Bürger, und eine jede dieser Verordnungen betrifft eine andre Bürger- und Untrrtanenpflicht, deren Unterlassung die Staatsautorität mit Sttafe bedroht. .Gesetzesunkenntnis schützt bekanntlich nicht vor Sttafe, und der Berliner Bürger, der wohlgefällig und unbescholten durchs Erdenda­sein wallen will, sieht sich also in die erschrek- kende Notwendigkeit versetzt, die drei Bände Verordnungs-Fürsorge wenigstens dem Haupt­inhalt nach sich geistig anzueignen, wenn er's vermeiden will, hier und dort am Weg in die unbekannte Fußangel irgend eines seltsamen und nicht gradpopulären" Paragraphen bin­einzugeraten. Aehnlich wie in Berlin ist's auch anderwärts, und selbst wenn Herr von Dallwitz nun auch den ungeheuren See der Dekrete und Reglements durch die Schleusen der Reform etwas abtreiben läßt: Der Quell wird sicher' nicht versiegen, und bald wird man die alte Klage mit neuem Nachdruck hören. Es wird eben allgemein zu viel reglementiert, und die Einfachheit und klassische Kürze napoleoni­scher Gesetzgebung (an der sich nach Jahrhun­derten noch die Justiz erbaut) ist uns nicht mehr geläufig. Bei uns ersetzt die Masse den Gehalt, und so kann's eigentlich nicht wundern, daß selbst Herr von Dallwitz Grauen empfin­det und sich anschickt, dem GötzenReglement" zur Ader zu lassen. F. H.

Kasseler Wahlkampf-Begim.

Die Deutfch-Sozialen im Stadtpark.

In einer gestern abend im großen Stadt­parksaale abgehaltenen öffentlichen po­litischen Versammlung (die vom Wahlkreisverband der deutsch-sozialen Partei für Cassel-Melsungen einberufen worden war) sprach zunächst ein Bäckermeister Rieseberg in eineinhalbstündigen Ausführungen über das ThemaWir Handwerker und der Hanfabund." Er tadelte zunächst, daß man von anderer Seite eine Sonderver­sammlung einberufen habe: Mir kommt es so vor, als ob man in Cassel von gewisser Seite nicht vertragen kann, auch einmal eine geg­nerische Ansicht zu hören. (Lebhaftes: Oho!) Ich komme grade von Braunschweig vom ersten niedersächsischen Mittelstandstag und da habe ich den Eindruck gewonnen, daß unser Mittelstand gut selbst in der Lage ist, sich zu organisieren, und sich nicht anderen Orga­nisationen an die Rockschöße zu hängen braucht. Die 1905 noch Gegner einer Bewe­gung wie die des Hansabundes waren, sind heute zu ihren Freunden geworden. Der Hansabund erklärt zwar, er will praktische Mit­telstandspolitik treiben, und auch dem Hand­werk seine Vertretung im Parlament lassen. In Wirklichkeit stellt er aber den Handwerker- Kandidaten Gegenkandidaten gegenüber: er versucht damit, den Handwerker

aus dem Reichstag hinauszutreiben und durch Großindustrielle zu ersetzen. Wir können eine Partei nicht beurteilen nach ihren Schlagwotten (der Redner polemisierte hierbei gegen die Nationalliberalen), sondern"t müssen ihren Taten folgen. Und so frage ich denn: Hat Ihr Abgeordneter seine Schuldig­keit getan? (Lebhafte Zurufe: Nein, nein. Lattman sitzt auf der Bühne am Dorstandstisch macht sich Notizen und lächelt.) Ihr Abgeord- neter hat feinen Mann gestanden, wie jeder von uns. Wenn der Hansabund ihm aber einen Gegenkandidaten gegenüberstellt, so liegt das daran, weil Ihr Abgeordneter dem Hansabund nicht genehm ist, da er für das mobile Kapital belastende Steuern ge­stimmt hat. Entgegen dem Hansabund ver­treten auch wir nicht die krasse Forderung: Fort mit den Beamten-Konsum. vereinen!", da wir wohl wissen, d"'- die Machtmittel hierzu nicht ausreichen. Dies: krasse Form schafft Gegensätze und die wollen wir vermeiden. Ter Hansabund hat auch zur Warenhausfrage keine Stellung genommen, weil in seinen Reihen Leute sitzen, die jenen Kreisen nahe stehen. Hat doch kürzlich erst der Verband der Warenhausbesitzer ein vertrau­liches Schreiben versandt, das zur Sammlung von Gaben für den Wahlfonds des Hansa­bundes auffordert, damit (je größer die Summe) das Gewicht des Verbandes im Han­sabund verstärkt werden könne.

Auch hier in Cassel kann man in dieser Beziehung ein Schauspiel für Götter erleben. Hier scheint es noch Hand­werker zu geben, die das Warenhaus alsmo­derne Erscheinung" hinnehmen und glauben, es unterstützen zu müssen. Der Kampf gegen die Warenhäuser liegt auch im Interesse der

Paris, 28. März. (Telegramm.) In den Werkstätten des Feuerwerkslabor a- t o r i u m s zu Lagonbron ereignete fich gestern während der Aufladung von Geschütmatronen eine Explosion, durch die sechs Arbei­ter verwundet wurden. Ein gleichzeitig auSgebrochenerBrand konnte rechtzeittg gelöscht werden.

1. Ia-egcmg.

Lasttier

hessische UbenüMung

Fernsprecher 951 und 952.

Fernsprecher 951 mrd 952.

Mittwoch, den 29. März 191T

gnferttonipretfe: $te sechSgespaltene Zeile für einheimische SefchäftelS Pf. für anSwürtig, Inserate Ä Pfe Siellamezeile für einheimische Se. schüft» *> Ps. für an-württge 80 Pf. Seschüftrftelle: Kölnische Straße 5. Berliner Bertretung: SW, Friedrichüraß» 18, Telephon: Amt IV, 676.

too®Rre,ettt*Pret< betrügt monatlich 50 Psg. bet fteterfl» taient, ««lag «. Redaktion: SchlachchowraßT^ Berliner Bertretimg; SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt IV. 676.