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Nummer 8V.

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hessische MmdMung

Caffrirr MenLMung

Fernsprecher 951 und 952*

Sonnabend, den 18. März 1811

Fernsprecher 951 und 952*

den beteiligten Kreisen nahestehender

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. -a«-I-rR««st«N<uhrichto>- erschein« wöchmUtch ,echrnialimd,n>ar Th/nhS $er«bonnementSrreis beträgt monatlich 60 Pfg. bet freier Zu- «tellnna titi fcouä. Druckerei, Verlag tu RedaMon: Schlachthosftratze 28/30. sSSre Berttetuns; SW, grtedrichstratze 16, Teler-Hom Amt IV. 676.

Der Theaterttieg wird ernst!

Norm Einmarsch der Amerikaner?

kern überläßt. .

WtrMch kein Schauspiel für Gotter, sondern ein mit allen peinlichen Erdenresten beschw ri r Hexentanz de»Allzumenschlichen, dem sicher -uL der krasseste Materialist keinen Geschmack

(Telegraphische Meldungen.)

Es scheint nun doch, daß die Vereinigten

London, 17. März.

Nach einem Telegramm derEvening-Post" aus San Antonio (Mexiko) wird die a m e r i - konische Armee demnächst die mexika- Nische Grenze überschreiten. Eisen- bahnzügc stehen für diesen Zweck schon bereit | und ebenso sind auf dem Bahnhofe der der mexikanischen Grenze benachbarten Southern- Pacific-Bahn Vorkehrungen für umfangrei­che Trupentransporte nach dem Süden getrof­fen worden. Es ist damit erwiesen, daß die Vereinigten Staaten von vornherein mit einen, Einmarsch amerikanischer Truppen nach Mexiko gerechnet haben.

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Ablauf be» W»ig 8gBerliner! öaaje «0^ einmal uis^ bann dem Wan- hp°bmK®irtuo^entum. Erwäbnt sei noch, daß inÄÄIStnur noch! luf Kastspttke be'ch^änkte, die er schließlich auch auf Gastspiele veimro gehörte zu den be­redtesten Darstellern der deutschen Bühne. «ÄÄaroßeAnziehungskraft beruhte auf der originellen Anfiassunq. ^Äe^be^bamS itürfc seiner LustsPielrollen waren unübertrefs- liet> Ru Haases besten Rollen gehörten bet (Mräf Klingsberg. Gutzkows Graf Thorane, der Chevalier Rochesercier und der Harlergh in Sie ist wahnsinnig". A- bch-

Friedrich Haase f.

An der Bahre eines greisen Künstlers.

Berlin, 17. März. (Privattele- gramm.) Der frühere Hofichauspieler I Friedrich Haase ist heute ftüh kurz nach vier Uhr nach längerm Krankenlager sanft entschlasen. Haase stand im fünfundacht­zigsten Lebensjahre. Seit etm-> drei Wo­chen hatte sich feine Krankheit, °n der er seit Fahren litt, derart verschlimmert, daß an eine Genesung nicht mehr zu denken war. |

Mit Friedrich Haase (der schon seit längerer Zeit dem Theater mtsagt hatte) geht zwar kein Großer der deutschen Bühne dahin, ober doch einer ihrer f e inst en, fesse lnd» I st en C har alte re. Haase wurde am ersten November 1825 zu Berlin ««boren, wo sein Vater erster Kammerdiener des Königs Frte drich Wilhelm des Vierten war. Früh regte sich in dem Verstorbenen die Liebe zum Thea­ter in dessen Kunst ihn zuerst Ludwig Tieck unterwies. Im Jahre 1846 trat Haase zum I erstenmal auf. Im Hostheater zu Weimar gab er den armen Poeten im -H°^Err in tau­send Aengsten". Dann zog er, dem schon die Sonne des Erfolgs winkte,^von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Von Weimar aus

I nina er nach Potsdam. 1849 gastierte et am | I Berliner Hoftheatet. Gtoße Ttiumphe errang gÄÄÄÄ »» Uhren der gefeiertste Darsteller der deutschen

^Rack Deutschland zurückgekehrt, wurde Haase irr -um Direktor des Hoftheaters zu Coburg. Gotha ernannt Bald dmcauf^urlehrte aber- -seine erste Tournee^ nack Arnika, tthrw^ave^

Seit Wochen erzählt man sich in de« Kreisen, die gewohnt sind, sich für dasLe­ben bet Hofe" zu interesiieren, die Kronprin- zenteise nach Ostasten sei nur deshalb unternommen worden, um einen möglichst langen Aufenthalt der Kronprinzestin Cä­cilie in südlichem Mitttelmeerklima unauffäl­lig zukaschieren". Auch die Rückkehr des Kronprinzen werde in einem gemeinsamen Aufenthalt des kronprinzlichen Paare» in Aegypten übergeleitet, um der Kronprinzestin möglichst lange Gelegenheit zu einer streng vorgeschtiebenen Luftkur zu geben. End- lich sei die Einladung nach Korfu da» letzte Glied in der Kette vonmaskierten" Verlän­gerungen diese» südlichen Aufenthaltes. Die- ser Aufenthalt aber sei von den Aerzten als einzige Rettung der hohen Fraä vorder Weiterentwicklung eines Lungenleidens angeordnet worden. Soll diese Version nicht Bestandteil einer vollständig falschen Anschauung deS Publi- kums werden, so muß man ihr hiermit offen und ehrlich entgegentreten. Offen: Indem man auSspricht, waS dieheimliche Zeitung lüstert. Ehrlich: Indem man sagt, WaS dar- an wahr ist. Wahr ist lediglich, daß die Kronprinzestin durch die Geburt ihrer Kin­der wie jede, auch die kräftigste Frau, an ihrer durchaus gesunden Konstitutton et- was eingebüßt hat, und daß dieser Zu- stand der Schwächung durch Retsen, Luftver­änderung und neue Anregungen gehoben werden soll. Alles weitere ist unwahr. Ein organisches Leiden liegt nicht vor, und die Reise nach dem Süden und der ausge­dehnte Aufenthalt hat keinen heimlichen, son­dern den ganz offenen Zweck, die Gesundheit der deutschen Kronprinzestin zu heben und zu stärken. Alle beunruhigenden Erzählun­gen seien somit energisch dementiert. Von Kronprinzens" wird aber noch etwas ande­res kolportiert, und das greift bereits in das Gebiet der Politik über: Nämlich dte Mär, die Uebersiedelung deS Kronprinzen­paares auf einige Jahre nach -cm^g und die Uebernahme des Kommandos bcS er^ Leibhusaren-Regiments durch den Kronprin zen sei das Werk und die Folge der E i f e i« ncht der kaiserlichen Hoses aus die wachsende Beliebtheit deS Kronprmzenvaa- res Kronprinzens" wären schonzu po­pulär". Das höfische Jntereste konzentrier« sich^neuerdings nicht mehr auf die königlich- kaiserliche Sphäre, sondern zwelge zur lron- prinzlichen Hofhaltung ab, und das rufe al- lerband gesellschaftliche Schwer, rigkeit en, formelle Reibungen und sor­gen der Etikette hervor. Auch neige bet Kronprinz allzufehr zu den leichten Gen- 1 res der Theaterkunst. interestiere sich zuviel

tnfettionSvretf* Di« fe^Sgefpatt«« Zell- für einheimische DeschäfNUi W, X» -tnfetate Ö Pf* R-Ham-r-il- für einheimische ®f

toäft"T<BMur auäTirttB« 60 »t S-fchäft-st-ll°- »ölntsche Staißei Sn«sÄ8: SW Friedrichfirab. 16, Telephom Amt IV* 67B.

Dem Krieg oer ipiuieiiv-.c» «*>- s übt und namentlich Herr Professor Sehnng mtt , Angriffen verschont werde" D-r Herr Minister nannte das:Im Jntereste des F r i e d e n und der Versöhnung wirken.

Mag sein, daß infolge d-r Windstille der Wirbel neuen Staubs unterblieben ist- Bester wär's indessen wohl gewesen, das Chaos^d r Reden und Gegenreden, der Wahrheit und - - tung gründlich zu entwirren, denn sch-iemlch handelte er sich doch darum, Z» ermitteln, w nun eigentlich der Rufer rm Streit und °m wessen Schulter die Schuld am Uebel z 3ürben war. Die Bemühungen um Mepen und Versöhnung, die von allen S-tten mit Sa- matUcreifer betrieben wurden, haben nichts »eiter zuwege gebracht, als E, Gemüt und Empfinden gleichmäßig bedruckende Unklarheit und Verwirung der Sachlage, die weber de Beteiligten nutzt noch (wie die Unterhausreden zeigen, die Oeffentlichkeit beruhigt bat: , Dte Lefsentlichkeit, In deren Gasten damrls die streitenden Profestoren ohne sichtbaren .iwang flürf-teten, um auf dem Meinungsmarkt dte Fehde auszutragen. Erreicht ist nichts, als das Eine: Waffenstillstand zwischen erbitterten EE nern, Beunruhigung der Oefientlichkeit naw überlangem, hitzigem Kampfschaufpiel, Ratloug- leit an der sonst maßgebenden -leHe, unb die Wahrscheinlichkeit, daß der Krieg, der bis daht» corampublloo gesührt wurde, nun hinterm »er- hüllenden Vorhang der Kathederpolitik umto intensiver weitergekämpft wird. B's^der eine oder andre der Recken In den Sand »nkt, oder denPlatz an der Tonne" ermattet den Star-

War soll geschehen?

Der Parlaments-Epilog zum Profefforenkrieg.

Run hat auch das Preußen-Parlament im Augenblick, da man das üble *tnterme;zo dos Berliner Profefsorenkrregs -'-ade vergessen wollte, über den Lapsus noch ein paar Worte gesprochen, und es steht zu erwarten, daß diese paar Worte ausreichen werden, um» das glücklich verglimmende Feuerchen für un­bestimmte Zeit aufs neue anzufachen denn d Minister des Geists und der Wissenschaften ,ft gelegentlich der kritischen Nachlese imParla­ment gesagt worden, daß auch « frei von Schuld" erscheine, und daß das SyL- tusministerium in der peinlichen Affäre eine stark einseitige Haltung an den Tag «eie« habe. Herr von Trott zu Solz wird natürlich bemüht fein, den Hauch dieses Vorwurfs aus dem Bereich seiner Amtsstube zu scheuchen, und da von parlamentarischer Seite dem Minister auch nahegelegt worden ist, den int Professo­renkrieg hartbedrängten Herrn Ludwig Bern­hard in einen andern, neutralem Wirkungs­kreis zu verpflanzen, umeinen großen Kampf zwischen Universität und Ministerium zu ver­hüten", so wird man in nicht zu fernen Tagen sicker noch die Nachwehen des Faustkampfs gei­stiger Recken spüren. Herr von Trott zu Solz hat zum Schluß seiner Erklärung tm Abge­ordnetenhaus selbst verzweifelnd S^agt: Was soll nun gescheh«? Nun: Vor allen Dingen wär's nötig, W i e d er h o l u n g e n der vor al­ler Welt verhandelten Unerbaulichkelten vorzu-

Freiheit auf die Dauer von sechs Monaten auf-1 gehoben werden, falls gegen die Eisenbahn-1 ,uni> Telegraphenlinien Attentate verübt wer­ben sollten. Fünftausend mexikanische Insur­genten belagern augenblicklich die ®tabt Chi­huahua, die durch zweitausend Mann Fode- ral-TrnpPen verteidigt wird. Die Lebensmit­tel sind in der Stadt bereits rar geworden. Tre Insurgenten erwarten eine weitere Verstärkung von achthundert Mann, die sich augenblicklich aus dem Marsch besindet. Zwischen den Fode- raltruppen und den Insurgenten steht eine Schlacht in der Nähe des Berges diiggerhead gegenüber Arjona bevor. Die mexikanischen Truppen haben gestern das Städtchen Doug- Ilas besetzt. Die Situation wird mit federn

Bor und hinter den KuNsieu.

(Telegramm unseres Korrespondenten.) Berlin, 17. März.

(Eigene Drahtmeldung.) Newyork, 17. März.

Die Nachrichten von der mexikanischen Grenze über das Borrücken der amerikanischen Truppen haben in den ganzen Vereinigten Staaten Helle Begeisterung geweckt, und cs scheint säst, daß die Amerikaner den ..Theater^ krieg" gewiffermaßen als einenationale Ehrensache" betrachten, an deren Erfüllung lalle Kräfte gesetzt werden muffen. Es bestätigt sich, daß etwa zehntausend, Freiwill^ g e nach dem Süden aufgebrochen sind, um sich den vorrückenden Truppen anzuschließen. E- herrscht zurzeit in den Vereinigten Staaten ge­nau dieselbe Stimmung wie von Jahren beim Kubanerkrieg, und dies- Volkserregung nbt auch einen sichtbaren Druck auf die E«1- schlietznngen der Regiernng aus.

Ein weiteres Telegramm berichtet uns aus Ohio: Die Gerüchte, nach denen Meii- »o" mit Japan einen Vertrag bebuiS Errich­tung einer javanischen Schiffsbaus in Rleriko ab geschloffen hätte, dürften dadurch entstanden sein, daß eine javanische Damvfschiffabrtsgesell- chaft die Konzession für ein Kohlrndevot in Meriko erbeten und erhalten hat. Irgend ein anderes Ziigeständnis ist Japan indessen von gverik» angeblich nicht aemacht worden, und Vie Meldungen über angeblichstrateaische Ab­machungen"'zwischen den beiden Ländern ent­behren völlig der Begründung.

* * »

M Revolutto« in Mexiko.

(Eigene Drahtmeldungen.) Mexiko, 17. März.

Die permanente Kongreßkommif- sion nahm gestern einstimmig eine Vorlage an. durch die die Garantieen der venonlichen

Lar Buch der Legende.

Wahrheit und Dichtung am Kaiserhof.

(Von unferm Korrespondenten.)

Berlin, 17. März. (Privattele- gramm.) Jnverläffigen Mitteilungen ans unterrichteten Kreisen zufolge ist die Ernennung des Kronprinzen rum Regi­mentskommandeur der Totenkonchusaren auf seinen eignen Wunsch zurückzuführen, den er vor seiner Abreise nach Indien aus- aedrückt hat, als es sich darum handelte, die weitere militärische Tätigkeit des Kron­prinzen nach der Rückkehr von seiner ge- planten Weltreise festzusetzen. Der Kaiser hat diesem Wunsch jetzt durch die Erneu- nung des Kronprinzen zum Regiments­kommandeur in Langsuhr entsprochen. Im Zusammenhang mit dieser Meldung, gehen unferm Berliner Korrefpon- deuten von einem Herrn, der über die Dins« und Vorgänge am Kaiferhof genau »nta- richtet ist, folgende intereffante Mitteilungen zu: Es gibt neben der Presse noch eine andere Zeitung", deren Inhalt nie gedruckt vorliest, die aber nicht minder interessant und unter ! Umständen so sensationell ist, daß - - - die öf­fentliche Preffe das Recht und die Pflicht Hatz cinzugreifen, um einmal gründlich zwischen Wahr und Falsch aufzuräumen. Die heimliche Zeitung des Klatsches hat (wie die gedruckten Blätter) auch eine Rubrik für Hofnachrichten. Aus diesen Spalten mutz heute einiges mttge- teilt werden. Warum weilt die Kronprin­zessin so auffallend lange im Süden und warum übersiedelt das Kronprmzenpaar in diesem Jahre von Berlin nach Danzig, und zwar (nach den neuesten Dispositionen) aus zwei bis drei Jahre? So lauten die Fragen, und die Antwort daraus ist meist ein Ge milch von Vermutungen und Kombinationen, die sich hu dem tollsten Klatsch und Tratsch versteigen. Worum es sich dabei handelt, geht aus folgen« der Darstellung hervor:

Berlin, 17. März.

°eXr Minister hat zwar erklärt, er sei nicht Es scheint, daß die ProfestorenIAeg-Te- berechtigt^den Professor Bernhard zu versetzen. üaitc <m Abgeordnetenhaus "e Gegensätze > würde doch nur begreiflich sein, wenn .Zischen den Mitglieder der nattonalokono

iu Wit.«». I« brn U »Ul,°d-» W«, »°U« «8

ihm nicht grade nächstenlieb mitgespielt worden den beteiligten Kelsen nabestehender

ist DieNaturgeschichte" des Professoren- $ ye bafj nunmehr einer ber J&een entftfjlofr Zegs ist auch heut noch nicht zweifelfrei aufge- ^ f'cin foU, selbst »di- Konsequenzen »u Härt; festgestellt scheint nur, daß feer üon Jet- Lieben" und aus dem Lehrkörper der ^kultat neu Fakultätskollegen grimmig ^ebd°te auszuscheiden. Profeffor Bemhard süh. Herr Bernhard sich nicht des Wortbruchs burd) bie Stellungnahme des Parlaments,

dig gemacht hat, dessen ihn die Gegner geziehen uni) namentlich durch die Erklärungen des ^Ku - hatten (im Parlament ist das mit befonderm wsministers beschwert und hat angeblich bc- Nachdruck und ohne Widerspruch zu erfabren, I reüg Schritte eingeleitet, um eine ander- betont worden). Der Kultusminister hat dann zeitige dienstliche P--w-ndung, zv

------ ----- «-*<*>« vnwit iu er-1er(angen- Es ist auch wahrscheinlich, daß die­sem Ersuchen entsprochen werden wird.

seinerseits die Hitze des Gefechts damit zu er-, klären versucht, daß Schmollet und Wagneraus übertriebner Gmb sinfelichkeit" feen Kampf wieder ausgenommen hätten, als der Hader bereits gefchlichtet cklen Das alles sind Dinge, bie um bie Gegner Bernhards nicht grade das EngAklnd Unschuld weben, und es wirkte deshalb auch

frevler Antastung zu schirmen, cin oiii- daraus schließen, daß ein entscheidender Schlag

Wilhelmstraße nahestehendes, ^weilen ft dar bisher von Wafhingion

ziös vlauderndes Blattveranlaßt . daß in 0 u bestritten wurde, daß die

dem Krieg der Professoren "Zurückhaltung «e- Unil)n irgendwelche agressiven Absichim hege.

---- ^hTtna 1 Der Ernst der Situation geht aus emem Tele- gram m hervor, das uns über London über­mittelt wird, und in dem es heißt:

abgewinnen kann. ES darf bie Oeffentlichkeit I ziemlich kühl lassen, wie sich die Wissenschaft mit feem auch für sie nicht ganz belanglofen fchnöden Mammon abfinfeet, und welche Tei- lungsmethode ihre Vertreter bei der Abgren­zung des bekanntenMarktwerts geistiger Ar­beit" als besonders ersprießlich erachten. Et- j was anders ist's indessen, wenn feer Priester- ,krieg im Tempel des Geists aller Welt o sfe n- b a r wird und auch bei den Duldsamen das Empfinden des Aergernisses weckt, wie es im Reckenkamps der Volkswirtschaftler zwei­fellos der Fall gewesen ist. Es kommt fchlietz- lich nicht darauf an, ob Herr Ludwig Bernhard mit den drei Kollegen ältern Jahrgangs m Frieden untern Feigenbaum der Sozial««- iia» ^nd es gewinnt immer mehr

N.E SÄlto Ät,pSWta, M dl. R-,lE- d-n W» d°- M«»en « »ich« ----ch'-» *"

der deutsche« Wissenschaft und der Vater- *

ländischen Gelehrtenwelt vorm Nebel au ~ begeisterte MvU.

profanierenden Verdachts zu bewahren. Und s v

das durfte nicht durch schwächlich Friedenbitten und versöhnelndes Beschwören der Geister ge­schehen, sondern es müßte mit energischem Be- semttich der Tempel gesäubert werden. Nun klagen die Zauderer um die welkende Palme des Friedens, und der Minister des Geists fragt beklommen: Was soll nun geschehn. .

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