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,®ln Unglück ist geschehen, kommen Sie so-

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MEXIKO

'■Manza/iiw-

im Sterben.

dischen in Nor!

buiet". Der beleidigte Vater regt sich in ihm.

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gEn'seine Regierung. Nun haben gerade in Nordmexiko die ausländischen und ^beson­dere die amerikanischen Kapitalisten "

teressen zu wahren. Daher dursten dre Ame­rikaner erneu Einmarsch rn iene zr vinzen planen. Die Operationen werden

L »Sä

1, .

Sonnabend, 11» 1911

werden, der aber zunächst in Washington bleibt und von dort aus den Aufmarsch der Truppen leitet Ein Geschwader von Panzerkreuzern unter dem Konteradmiral Stanton wird der Galveston an.der Küste des Golfs von Mexiko Aufstellung nehmen und dort auch lMO^ee^ soldaten ans Land setzen. Das Hauptquartier der ^andtruppen wird in San Antonro (Te­xas) ,"200 Meilen von der nwxikanischen Grenze, aufaeschlagen werden. (Die neuesten Depe­schen über die weitere Entwicklung der ^ing veröffentlichen wir auf der ersten Seite des Hauptblatts.)

s»r bunt Dause abwesenden C------ ,,

Da tut di- Tür stch^auf, die barmh^ige Schwester steht vor dem Konsul. Mit stockender Stimme nennt er seinen Name«. tut die erste ^raae böri die Antwort, und mit großen Au- L°Lht ihn bei seinem .Gottlob- die Schwe-

sein Sohn, nur sie. Wos aber küm. . mert ihn das kleine Mädchen, daS ihm nie als I seines Sohnes Frau gegolten!

I Dann aber geht er doch mit vorsichtig g dämpften Schritten zum Wohnzimmer hinüber, aus dessen Tür die Schwester deutet.

Keiner hört sein

oei 1 eines W0i)nes

wort auf seinen eigenen Brief, zerrissen un harten Tones gesagt: .Nun ist es aus! der

•— - ■ ' !—i anderen Brief, von

Der Präsident der «ctetmgien y » fiat (wie wir schon telegraphisch mitg-teilt ha­ben) -ine t - i l w e i s e M ° b i l m a ch u n g der amerikanischen Streitkräfte angeordnet, die angeblich einem „Wintermanover gilt, tatsäch­lich aber eine kriegerische Maßregel gegen Me­xiko darstellt. Porftrw Diaz, der greise Prä­sident der mexikanischen BundesreMblck^ Ueg^

Medr weiß er nicht — Weitz nicht, ob der

Brief, den er zurückgesandt, ihm schon dre Mer- , _ , v .

düng des Unglücks bringen sollte. Ohne erst mit harter Hand auf i

„Du kommst zu früh. Sie lebt ra noch.

Kein Laut der Antwort klingt zurück. Wie festgebannt hängen des Konsuls Augen an dem Sohn. Der redet weiter zu ihm, wie zu einem Feind: „Willst du zusehen, wies gewirkt Hat, daß du ihrem Brief die Annahme verweigert Es hat gewirkt, es hat! Und du ioM auch die Wirkung fpüren! Sollst doch ihren Bries lesen, ja, du sollst!" Aus seiner Brusttasche hat er dre ganz zerwühlten Blätter h-rausgerissen, stütz sie dem Vater hin. .Nimm. Lies. So gre, doch zu! Es klebt kein Blut daran, und deine s>and bleibt rein. Auch meine Hand ist rem geblieben, und hat sie doch zu Boden geschla- aen, und ist zur Mörderhand an ihr geworden. Wir alle sind ihre Mörder geworden, du auch, und du zumeist. So lies doch, .lies.

Der Konsul hat den Brief genommen, die Blätter dünken ihm fo schwer. Noch immer spickt er kein Wort. Seine Augen suchen um­her, wo er zu lesen beginnen soll. Er fteht daS offene Nebenzimmer, geht dort hinüber und I drückt hinter sich die Türe zu. (Schluß folgt.»

der Stube zu fein. Das seltsame esw' finden von Groll und Weichheit ist wieder m ihm. Was soll er hier? Heinz ist ia nichts ge­schehen, und wenn sie stirbt, io rst s das beste. Er möchte wieder gehen und tritt doch ttefer in das Zimmer hinein — bis hm zum Tisch, d bleibt er wieder stehen, blickt nieder auf die Platte. Ein zersetzter Briefumschlag liegt darauf. Er kennt den Umschlag, der

seine eigne Schrift ihm zeigt. Tastend will seine Hand sich heben und zuckt wieder zuruck. Sein Blick wird starr. Dort drüben m d-roft fetten Balkontür steht einer, und seme Augen glühen ihm entgegen — zwei ,xeuerbrande m ganz verfallenem Gesicht.

Ist der dort denn dem Sohn?

Des Konsuls Fühe rühren sich Nicht vom I Boden, er findet kein Wort — starrt nur den an. den er wie die Verkörperung des lachenden Glücks in der Erinnerung getragen. Und das d0r.Dknenn-n "die glühenden Augen dicht m die seinen hinein. Vor semem Vater steht I *' Ci^u — was willst du hier?"

Das Wort ist ein Hinausweisen. Seines Vaters Anblick jetzt trifft 'hu wie Gertzelhiebe I in blutige Wunden hmem. Was will er letzt. Hat er erfahren, was sich zugetragen. Treibt . ibn die Freude her? Will er über ihrer Lerche 11 dem verlorenen Sohn noch einmal die '-ater-

Gattin Rncklebr I dem «« W«-.»** « '»”• b“

‘ “Ä*SSÄ ä; läut'et^nicht/ist^abgestellt. Der «"rm'fällt ihm herab. Ein Bild, das er auf der Herreise im­mer wieder gesehen, steigt^grausend vor ihm empor; sein Sohn — sem ^unge.

.11 —»_ fgT ./

Kilometern jj

Die Mobilmachung in Amerika. _

_____ ... Staaten von dem Ches des amerUanischen General-

Um zwei schöne Augen.

Roma« von H. Abt.

(Nachdruck verboten.)

XXVI.

Der Morgen ringt mit der Rächt. Rot- schimmernde Hände zucken am Horizont ernvor, kämpfen an gegen die grauen Schattenarme, die ] aus dunkÄwallendem Gewölk sich strecken. Der Mann, der hoch droben fteht auf dem Ballon, sieht nicht deS neue« Tages goldwmkende Hand, er steht nicht die duckenden Gespenster der Rächt, nur eins steht -r und immer nur eins - dort über dem Klematiskasten daS zer­brochene Gitterwerk und davor am Boden den umgestürzten Stuhl. Und er hort nur ein- und hört eS immerzu:

„Denn nun ist alles wieder gut, Adele.

Ls «t ihm ins Hirn'hinauf wie WA sinn und starrt als hohnlachende Fratze ihm ins Gesicht. L . I

„Denn nun ist alles wieder gut, Adele.

Dort dttnnen von der Tür haben sie ihn I mit Gewalt hinwegzwingen müssen. Er hat hineittdctooIlt LU tbr, ßctttcittt, fic ctttpot I reißen zu müssen, dem Sterben sie abringenzu I müssen und wär- sie tot, vom Tod sie wieder ins Leben zwingen, daß sie s ihm schwur. Es ist nicht wahr! Es log ihr Brief, sie hat s nicht selber getan! Grimm will ihm kommen, toben­der Groll, daß sie ihm das hat antun konnen, dass sie in ihres Herzens Wirrfal nicht den Weg gefunden, den sie einzig hätte gehen müs­sen^ den Weg zu ihm! Sagen soll sie s ihm, daß sie es nicht getan!

Sie haben ihn nicht zu ihr gelassen, ihr Mund hat nicht geredet. Da haterwi-d-r und immer wieder ihren Brief gelesen, hat nach dem Wort gesucht, das noch eiuen Zweifel ließ, u-nbMÄ L “ä* dämmern die Tore öffnet, hat lhm entg-geng^ starrt, als er hinaus auf den Balkon gestürzt ist; jetzt breitet der erwachenden Sonne blasse- Frühlicht die violetten Teppiche — er merkt den Wandel nicht, hört nicht, tote drunten in den Sttasten das Leben sich wieder zu rühren be- Silteine Droschke kommt dahergerastelt. Der Kutscher peitscht auf seinen Gaul ein, dan der die -uaesicherte Doppeltaxe verdiene. Aus dem Maa-nkenster heraus biegt sich ein barttger Männerkopf, sckarfspähende Auge» zahlen M Atoielicht die Hausnummern ab, eine erreate । ■S“. uh: .»«».Mil-, urt lenden Gefährt springt Konsul Wernevural heraus, wirft dem Kutscher em Goldstück zu und eilt zum Haus hinüber. Es ^t bereits ge­öffnet und er hastet die Treppen hutan. Was mar geschehen? Ein Unglück, das weiß er, das hat die Depesche ihm gesagt — ein Telegramm von Herta Ellgenrodt:____

in den „Casseler Neueste Nachrichten- sollten «glich Ihr leb- bastestes Interesse finden. Schon heute erfreut »ich die Rubrik Meine Anzeigen" in de» „Caffeler Neueste Nachrichten eine» enormen Zuspruches. Keine andere Zeitung m Casiel ha> auch nur annähernd so viel „Kleine Anzeigen" (Stellengesuche und-Angebote,Wohnungsgesuche und Venniettlngen.Ankailfe, Verkäufe,VerloreN,Gefunden,Heiratsgesucheusw.u,w.)wledie Caffeler Neueste Nachrichten

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