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Ne. 73. — I. Jahrgang.

Dienstag, W. Februar 1911.

land werde sich daher auf die von China

gegen die Warenhäuser Opposition

Stelle

Musik und Mode

Ein moderner Kunstkritiker bemerkt sehr richtig, daß früher die Musik rbythmisch-zeich- nerisch war, heute aber sich dem Melodisch-Kolo- rrsiischen runeiat. Es ist ia nicht zu verken­nen, daß die Instrumentaltechnik iri jüngster Zeit eine Neubelebung erfahren hat, wie die Tech­nik der Malerei eine solche durch den Impressio­nismus erfuhr. Doch ebenso, wie es der Jm- vreffionismus tat, verschwendet sie zu oft die interessanten neugewonnenen Ausdrucksmittel Man möchte sich mit dem bokmunasvollen Wort

, Nun »st es aber sehr merkwürdig, daß ge- ^ade Russen und Italiener, die nicht als nie« mansch besonders strenge gelten, am meisten Lust und Liebe zum Liede zeigen, sich in einer ge­wissen Art von Musik wie kn ihrem eigensten Element bewegen. Ich habe unter Russen Trun­kenbolde, moralisch heruntergekommene Leute gekannt, die, ans Klavier gesetzt, hinreißend waren. Aber der rechtliche Engländer sinat ohrenzerrerßend. Wir sehen alle Tage brave Leute, die ihre blutarmen Töchter baut anhal- ten, hier Stunden und mehr am Klavier zu nben. Niemand scheint sich sittlich zn entrüsten über die Wunder der Dressur, die gequälte, oft talentarme Pianistinnen in allen möglichen Konzertsalen produzieren: es scheint also nicht unmoralisch zu fein, das Nervensvstem durch die Kunststücke der modernen Technik zu untergra­ben. Das Kunststück wird immer mehr bewun- dert als das Kunstwerk. Das mag als Ent­schuldigung dienen für die Bewunderung, die unverschämtes Virtuosentum und musikalische Seiltanzerei jeder Art heute mehr als je fin­den. das Vornehme in jeder Kunst schändend, aber besonders in der Kunst, die am geistigsten wirken sollte.

sckungsmittel, unheimlich giftig, gleich dem Ab- sinth Nichts ist schwerer, subtiler, als die mo­ralische Wirkung eines musikalischen Werkes unbedingt feststellen zu wollen, und es wäre der allerlächerlichste Gedanke, eine Art musikalische Zensur aufzustellen, die zuträgliche oder mora­lisch unzuträgliche Musik auswittern müßte. Und doch ist die Sehnsucht nach Musik heute so allgemein, ihr Genuß in allen Schichten so selbstverständlich, wie in Italien zur Re- naissaneezeit alles von den bildenden Künsten durchdrungen war. Die Musik ist so sehr ein wichtiges, geistiges Volksnahrungsmittel ge­worden, daß es auch dem Laien, dem sogenann­ten Unmusikalischen, dem Unparteiischen erlaubt sein muß, vor Verfälschung dieses Rahrungs- mittels zu warnen. Richt an öffentliche Bevor­mundung soll dabei gedacht werden, sondern wir wollen uns selbst und andere nur ermuti­gen. das eiaene ästhetische Gewissen zu stärken, uns gegen Modetorheiten zu stemmen und das wtderlrch Geschmacklose zu verwerfen.

Der verschwundene Bürgermeister. Wir uns aus Berlin berichtet wird, haben die Nachforschungen nach dem verschollenen Bürger- meister Trömmel von Usedom (Trömmel war früher Bürgermeister von Kirchdit­mold) bis jetzt wenigstens anscheinend das Ergebnis, daß der Vermißte noch am Leben ist. 9tm Sonnabend soll er auf dem Bahnhof Kreuz gesehen worden sein. Es wird erwartet, daß , Trommel, der anscheinend in einem Zustand nervöser Ueberreizung planlos um- hcrirrt, noch heute ermittelt und nach Usedom zurückgebracht werden wird.

fünf Jahren durchgeführt. Ein weiteres Tele­gramm meldet: Die Petersburger Polizei ver­haftete bei der Entdeckung einer Geheimdrucke- ret das gesamte studentische Komitee

zum großen Teil tm ganzen befriedigt und kein Anlaß zu ernste- ren Komplikationen vorliege, verlautet ans ■ em Recht sonst gut unterncyreter Quelle, daß eine vorbe-

Zur Ehre der alten Komponisten sei aber gesagt, daß diese Begeisterung nichts hysterisch .leberspanntes hatte, sondern nur eine naiv gr­ünde Sinnlichkeit auslöste, ihr Rausch wirkte, wie der Rausch, den Champagner erzeugt, und nicht wie manches moderne musikalische Berau-

unter von fremden Leuten

,, ------,.......... ieiner Wwwteger-

- ... mutter geschlossen, hat man nichts mehr von von ihm gehört. Die Familie Molitor hat inzwi-

, ,, vuiiet. Die massen­

haft. gedruckten Aufrufe an die Arbeiter zum

Im Grunde ist das Kriterium doch wieder einfacher, als man glaubt. Denn der normal Veranlagte empfindet instinktiven Abscheu ge­gen jede Ungeheuerlichkeit. Wenn du, von seli­gem Rhythmus gewiegt, deinen Kummer über­windest, wenn du erquickt, tatcnmutig, tatendnr- mg. menschengläubia von einem Kunstwerk Leidest, dann hast du in dem Künstler einen ffreund! Dock wenn du abgespannt, schlaff und schmachtend bist, zu Gedanken hingerissen, die du nicht gern im Kreise holder Frauen offen­bartest, dann hast du einem Verführer, einem Feind gelauscht! Dann war es der Rattenfän ger von Hameln, der die Kindlein, die Mägd­lein und Iünglinae entführt in wildem Tanz bis in die Rerghöhle voller Frevel und un- beiliaer Verzückungen. Den Taumel müssen sie mit ihrer armen Seele befahlen. Aber der ed­lere Seelensänger ift der Spielmann unter der Linde, der die Jugend um sich schart zu frisch- srobem Sang, zu seligem Lied. Und wenn et immer schöner und schöner fiedelt, so daß schließlich die Paare stehen bleiben und auch die Alten herbeikornmen, um bei den Klängen llwer Iugendträume zu gedenken, und mancher "."willkürlich die Hände faltet, dann hat Mu- rl « 'chonste, ihre im höchsten S-un morali­sche Aufgabe erfüllt.

~ ~M«) nicht über die

begehe, >n denen China scheinbar alle

Etne Hochzeitstragödie. Einer Mel. du»« aus K at t o w i tz zufolge gerieten in ^udwrcko an der schlesisch-russischen Grenz- Mel Hochzeitsvater wahrend des Tanzes in heftig wurde, daß der Bauer Krakowrek seinen Gegner durch einen Messer- stich ermordete. Der Täter wurde ver­haftet.

ur Die Folgen einer Verleumdung. AuS München meldet ein Telegramm: Der Ma- schlnenheizer Aß mann tötete hier seine Ge­liebte Franziska Niederer und entleibte sich dann selbst durch einen Revolverschuß Das Motiv der Tat soll in Verleumdung gen liegen, durch die Aßmann das Vertrauen seiner Vorgesetzten verlor.

r^Zwei Opfer der Schundliteratur. Nach ! emer Depesche aus Olmütz erhängten sich tm benachbarten Zwittau zwei Volksschüler aus ^urcht vor Entdeckung ihrer Näschereien. Bei den Leichen wurde ein Detektivroman mtl dem Bild zweier gemeinsam erhängte, Knaben gefunden.

Karlsruhe, 28. Februar.

Seitdem sich vor mehr als drei Jahren die

ner Palestrinas Musik für unmoralisch er- ttarte, weil sie Melodien hat, so wäre dies ein Vergehen gegen ehrwürdige, älteste heidnische Frömmigkeit, deren Melodien Palestrina vom großen Gregor, und dieser vom antiken Tem- peldtenst geerbt hat. Doch gibt es wirklich eine Moral und Unmoral in der Musik, eine Musik die gesund eine Musik, die ungesund macht? Trotz des letdemchaftlichen Protestes von Nietz­sche ,m berühmten .Fall Wagner" sind wir heute tm allgemeinen geneigt, die Musik an sich für moralisch anzusehen und den Einfluß je­der Musik für segensvoll zu batten. Diese Ueberzeugung drückt sich in dem Worte ans: »Bose Menschen haben keine Lieder".

weise verkantet, daß der Großwesir be- retts demissioniert habe, und daß der Senats - , V/l Said-Pascha an seine

treten werde.

Bon Alexander von Gleichen-Nußwurm.

Niemand wird leugnen, daß auch die An­schauungen über moralische Wirkung sehr der Mode unterworfen sind. Ein besonderes Bei­spiel bietet der Umstand, daß sich heute zwar mancher über Mangel an Moral in Bild und Wort entsetzt, aber gar nichts von Moral oder Unmoral in der Musik merken will, daß be­sorgte Eltern, die ihre Heranwachsende Jugend ängstlich vor dem Anblick harmloser Nacktheit hüten, vor gefährlicher Musik gar kein Beden­ke« tragen. Anders dachte einst Plato, als er für die Jugend die Kenntnis edler Rhythmen und begeisterter Hymnen als notwendigen Er­ziehungsfaktor verlangte, ober die ionischen Weisen, sowie die orientalisch-üppigen Flöten- und Zimbelklänge verbot. Denn er fürchtete entnervenden Einfluß. Fast alle Philosophen des Altertums svrechen von der Macht der Mu­sik. Besonders der Harfe und der Lyra wurde ein besänftigender, edler, moralischer Einfluß zugeschrieben, während die Flöte als sinnlich aufregend galt.. So besänftigt David den Saul durch Harfenklang. Orpheus zähmt die wilden Tiere mit seiner Lyra. Es besteht seit alters Feindschaft zwischen den Repräsen­tanten religiös-weihevoller Musik und den Ver­tretern berauschend-sinnlich süßer Klänge: so wird Orpheus von der zimbelschlagenden Ge­folgschaft des Dionysos vernichtet und Apollo tötet streng den flötenblasenden Marsvas.

Die orientalischen Völker wußten ganz ge­nau den Zauber der Musik zu werten und zu verwenden, selbst wilde Stämme fermen ■ die Macht gewisser monotoner Musikgeräusche, ge- tofTet Dissonanzenfolgen, die den modernsten Musikern alle Ehre machen würden, und errei­chen ebenso wie diese Berauschung, Exaltation bis zur Hysterie.

Wir besitzen aber nicht nur Erinnerungen ?? alte Musik, die zum lockeren Gewerbe ge- **sondern auch Erinnerungen an die mo- ralische, an die religiöse Art antiker Musik. Die VSenb£ erzählt. Gregor der Große habe von ™ lern Antiphonarium empfangen.

^eute er sich nicht, Motive alter Dempelgesänge für den Kultus zu /^rnso toie Säulen und Marmor mürben bcn Kirchen gegeben

wurden. Wenn, wie Nietzsche behauptet. Waa-

sestgelegt. die der Vorstand als Richtlinie!depeschiert- Im hiesigen Taubstummen für die Ortsgruppen bezeichnete: das unter dem Protektorat der Zarin-

Der Bund unterstützt jeden bürgerlichen “9" sind eine halbe Million Kandidaten, der das Programm des Bundes 19 9 ,9' HJ3efbcr unterschlagen worden, anerkennt. Kommen mehrere Kandidaten die-1/9 Rentmeister Kusmin wurde ver-

fer Art in Betracht, so unterstützt er denieni A. - hatte die Venintreunngen innerhalb gen Kandidaten, dess-n Person den Handwer- - --------

fern in Bezug auf nationale Gesin­nung die bessern Gara»ckien bietet.

Mauclairs darüber trösten: „Les idöes qui veulent se faire enoncer, se font parfoTs d,6 1<?r m°yen d’6nonciation!“ (Sic Gedanken, die verkündigt werden sollen schicken manchmal die Ausdrucksmittel dieser Verkündigung voran.) Es ist nicht würdig eines großen Musikers, bewußt auf gewisse amnesteise hinzuarbeiten, denn ihm fehlt die Naivität der antiken Kurtifanen, die alle ur­sprünglichen, brünstigen Lockrufe des Frühlings Unbefangen in ihrer Musik zum Ausdruck bracb- »st gerade in der Musik die mo- ralische Wirkung von vielen Kulturfaktoren, die Mit der Mode zufammenlaufen, abhängig und eine Bewertung darum befonders schwierig. ,, Uns allen ift noch der gehässige Kampf zwi- fchen Wagnerianern und Antiwagnerianern ae- genwartig und dessen krasse Auswüchfe, wie zum Beispiel der Klatsch über des großen Mei­ers kleine Putzmacherin. Noch schlimmer wü­tete ernst in Paris der Kamps zwischen den Anhängern Glucks und Piccinis, des italieni- nhen Komponisten, zwischen den Gluckisten und den Pteeinisten. Seltsam genug. Glucks Mu- nk. die heute so gemessen und streng amnutet, wirkte damals aufregend, für krankhaft ange- rZ9e,.5atutert toMr kupplerisch. Während einer Gluckschen Arie sank Julie de Lespinasse im trauten Logendunkel in des Verführers Anne Die Melodien eines Donizeifi ufw., die jetzt fast kindlich und unverfänglich dünken, wirkten berauschend auf die Zeitgenossen dieser Kompo­nisten. Balzac und Stendhal beschreiben sehr eingehend die Wirkung, die sie in ganz Italien ausubten, und wie sie mitschuldig wurden an tausend heimlichen Seligkeiten. Die beredten Seufzer der Logenbefucher in Mailands Scala, m Venedigs Fenice, ins Ohr der geschmückten Schonen, wahrend einer der berühmten fügen Duette geflüstert, rissen die Signora zu ihrem «chrcksal hin. Heute wirken die gleichen Duett» beinahe possierlich, jedenfalls lassen sie kalt, und nichts mutet veralteter an als Stendhals Begei­sterung und die Wichtigkeit, die er dielen Opern emraumt

Arztes, der bei Berlin wohnt, geworden eUC" Karl Hau büßt feine Strafe im Zuchthaus hu Bruchsal und hat die Hast bisher gut über' standen. Er beschäftigt sich gegenwärtig damit ein Werk des bekannten Rechtslehrers Jhe- r i n g ms Englische zu übertragen. Wie er in eiÄ0£ f£iner Jugendfreunde mit- T-ed)t wochl; vor allem hätten die Abgeschlossenheit und die Stille feines Auf­enthaltsortes „nach Jahren wilder Dollarjäge- r Je,”e Nerven wieder beruhigt und sein Ge- samtbestnden gehoben. Von der Erlaubnis alle sechs Wochen einen Brief zu schreiben' macht et ausgiebig Gebrauch; von Zeit zu Zeit lieht er auch Freunde aus feiner Jugendzeit. In ®9uben und das Vertrauen in feine "och nicht aufgegeben haben.. Ob­wohl sich cme Reihe von neuen Momen- u,C»fr»!,t89nCtt bie ber Frage eines even- I wellen Wiederaufnahmeverfahrens >ohr ms Gewicht fallen würden, hat sich Karl Hau noch nicht zur Stellung eines entsprechen- dbu.In/rags bewogen gefühlt. Die schweren I ^chicksalsschlage, insbesondere der V e r - zweiflungstod seiner grau, haben

ZU sehr erschüttert, sodaß (wie er in einem anbern Briefe schreibt) der Wunsch nach völli­ger Weltabgefchiedenheit, selbst hinter Zucht- Hausmauern, bisher so übermächtig in ihm ge­wesen fei, daß er sich zu einem erneuten Kampf um Freiheit und Ehre noch nicht hat entschlie­ßen können. Doch erscheint es nach Lage der Sache Nicht ausgeschlossen, daß man in abseh. banea£?’lnaV!cfcr Ritchung hin manches von Karl Hau hort. ,tj7

Reue» bom Tage.

Karl Hau im Zuchthaus.

(Don unferm Korrefpondenten.)

Sie PoPM des Tages. , -rvucu. L-ie ’jcamt t|t tnDcfien ruhig

S Unsere Heeresslieger. Wie eine SScrJm99"fre". llnh .9e Ausständigen konnten ohne siner S'orrofhnnbem erfahren bähen mit wer httutvergießen uherwalttgi werden, den von Anfang Avril d. I. ab" etwasech--" '

Offi4tere aller Waffen nach bemk^fibenf

Trnvpenubungsvlatz Döberitz zur freiwilliaen 1 , ben<

d-n liberalen KandikateneingetretenWir fortbttdungsschuldirektor Hai es fertig gebraZ? f.en, sondern die sofortige Annahme Rnb auch für die Erbanfallsteuer und verlangen mtr W“»««. man merke es meinem Stil und Durchführung f ä mt I ich e r S?o r - dafür nur zum Ausgleich eine Kotierungssteuer 5a-r,n,**La"’ ba6 ”n Handwerker fei. (Hört! derungen, und zwar vo rbehaltlo s und die auch das mobile Kapital trifft, die Leute, |, 51’’ fommt davon, weil jene Herren ob ne Einfchränkung, in nachdrücklichster die ihr Geld auf der Englischen Bank haben !eJ" e Nbnuna haben, was ein Handwerker Form verlangen. Die bereits vor Ueberreickmna Hier üttterfdheiben wir uns von den Konser- m der Welt zu eristieren. Da- der ersten russischen Note in Iorkent und Wer-

vattven und dem Zentrum. Sollte I ^ll§ «Kart sich auch, daß die Pslickitsortbil- »Y zusammengezogenen fliegenden Kolonnen

die gewerbsmäßige Berleumdung gegen uns wla^^b"en" T k,ö2,ffaffcnb mäßiaen Er haben neuerdinas wieder Befehl erhalten.' siw

Platz greifen, dann werden"", UV ”«n ” " ° *' * )»l

, i ,Pr.°a,

ein Hoch auf den Kaifer, den Schirmherrn deZ SiefOittttOtt pelegramm.) Ans Petersburg wird

Handwerks aus. (Lebhafter Beifall.) Der Kor- ------ " ' “ ~ ~

referettt Malermeister Martin- Alsfeld be­tonte die Rotwendiakeit einer straften Organisa- iion des Handwerks, ohne politischen und re­ligiösen Einschlag.

Reichstagsabgeordneter Werner refe­rierte hierauf über das Thema: „Das Hand­werk und der Hansabund" Der Han- sabund sei von Großindustriellen und Kommerzienräten gegründet worden, als die Kotierungssteuer abgelehnt wurde. Als Herr Rabardt dem Hansabunde beitrat, hat er einen dicken Strich unter seine Vergangenheit gemacht. Er als ehemaliger Freund des Be­fähigungsnachweises hält diesen jetzt für un­durchführbar. Die Leute vom Hansabund kön­nen unmöglich für das Bedürfnis des Hand­werks das nötige Verständnis haben, sie kön­nen auch nie

..................... ... it-Häch" .»»••“

Wie muy unfere Gesetzgebung gestaltet I.,? Ucn 311 laßen, die maßgebenden Kreise > um das Handwerk vor böswilligen J'ersttmmt" haben. (Ob das der alleinige Schuldnern zu schützen?" Der Redner empfahl lvnmd der geplanten Veränderung ist? Herr

.—--------------------------------------------Casseler Neueste Nachrichten.

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ttr Die Uankees und die Krönungsfeier. Wie uns aus London gedrahtet wird, ist der neue Dampfer .Olympia" der White Star Linie r'2." ett!£r.bon fünfzig amerikani- s ch e n M i l l r o n ä r e n gechartert worden, die sich mit ihren Familienmitgliedern und der Dienerschaft zu den Krönungsfeierlichkeiten nach

Politik auf nationaler Grundlage können die Verhältnisse besser werden.

gefinnte Leute, wenn es auch nicht leicht ist, in. nl heutiger Zeit seine nationale Gesinnung zu be- ”v!v?ruu",B Henauer i

wahren. Dem Beamten der am ersten de« q»». 21,”’ um das Handwerk vor böswilligen 17-, <-r|ttnrmt haben, nats weiß, was er zu fordern hat fällt es nicht ^$“{öncrn -u schützen?" Der Redner empfahl ,0f^ant£n Veränderung ist? Herr

schwer, seine nationale Gesinnung'zu bekund-n ^erfur3un9 der Verjährungsfrist von Forde- Maltzahn ist bekanntlich der Oberpräsident, wohl aber dem Handwerker, da die Parteien ™”^n auf sechs Monate, Reformen im Zu- "" vor nicht langer Zeit von der Presse als der

M. «.8 L","L,af"-VKm-° Niktz^LL T-d.l äuml

HÄ&Ätt "S" ?6VUVJSnVhSrt""iU Ve- „r

bte Reichstagskandidaten sich zu be- ftrent, Ingenieur Petit- Berlin trat der Wm- Lt a ?! n<k- Petersburg wird uns depe- stimrnten Forderungen stellen. Von der Regle faffitng entgegen, als ob die Handwerker^ * ®lC a^erc ^age wird heute hier als

rung haben wir bisher n u r B r o ck e n erhal- Feinde der Forth ldunasschitte ””ä £ 1 a r «"gesehen. Trotz verschie-

ten. Wir wollen die Entlohnung im Handwerk sei-.» Kelnoe rer Forivlivungsschulc I dener Crklaningen von Mitglieder des Aus- fchutzen, wir verlangen die Einführung des !> t p ;f5ttrt,,et£ btc f.altun0 der Fach- warttgen Amts, daß die Antwortnote Chinas im allgemeinen B e f ä h i g u n g ä n a A. e ”* b'eser Frage die zum großen Teil1"" - ---- ’ 1

weises, wir verlangen den ^Schutz b er ^L!lUr Ql!i 0ra£® gelieferten Reklameorganen B a «forderungen. Man hat uns in der K 'am!ne.ttfcXe- Der Handwerker habe c „— Tresse den Vorwurf gemacht, wir seien eine ! ,faus,m Fortbildungsschulfragen mitzureden I haltlose Zufriedenheit auch konfervativ-agrarische Gründung. Das ist eine kk m einseitig denken- Punftc denen iLyina scheinbar alle

Unterstellung Wir unterstützen jeden Kandi- rfSÄ*”«r!lbe' unf”e” jungen Rechte Rußlands anerkannt und die Durchsüh-

baten, abgesehen von den Sozialdemokraten, ^-^^^^^^"Eschaftlich zu erziehen. Wie rung seiner Forderungen zugesagt habe Ruß- ber unsere Forderungen unterschreibt. In steht es manchmal tn dem Kopfe eines land werde sich daher auf bie von China anac- Landsberg-Soldin sind wir beispielsweise für E/? Beamten und Lehrers aus. Ein Pflicht- strebte Behandlung der Frage nicht einlas-

In der Diskussion wurde g»ch die Frage k^^ rk- studentisck |erörtert und bejaht, ob der Verein auch D em o- f -, 3l Ir^oh,,tonarert Partei.

raten unterstützen solle. Nach dem ,™ - ,uUl

sck>fffts bericht zählte der Bund am Schluß , “ !5”br und zur Revolution wurden des Geschäftsjahres 114S6 Mitglieder, was ac- kenfrsziert.

oen das Vorjahr eine Zunahme von 4090 Revolte im N'ldiz-Kiosk. (Tele-

Mttqliedern bedeutet. Im abgelaufenen Jahr «ramm.) DepesHen aus Konstantinopel zu­wurden vom Bunde 312 Versammlungen ahne« I wlge revoltierte eine für Yemen bestimmte im halten. Die Ortsgmyven gaben für Oraani- V'ldiz-Kiosk lagernde Batterie Artillerie und latton und Wahlen 7272 Mark aus. das Bun- k e r w e i g e r t e den Abmarfch Der desvermogen beläuft sich auf 9800 Mark. Korpskommandant ließ den Yildiz-Kiosk mn- -sh I ttngeln, um die Aufrührer zu bestrafen. Man

benachrichtigte die Bevölkerung, nicht zu er- schrecken; falls während der Nacht Schüsse ge­bart werden fallen. Die Nacht ist indessen ruhig hrrfnitf»« ttttk

machen, die man jetzt mit einer Umschreibung .Großdetaillistengefchäfte" nennt. Wenn irgend eine Organisation P art eip oli t ik treibt, fo ist es der H a ns a b u n d. Fortbildung, die man dem Handwerk (auch zuletzt nodi im Han- sabunde) immer empfiehlt, macht es nicht allein, auch akademisch gebildete Leute können Hun­gers sterben. Im Hansabunde sind alle mög­lichen Berufsstände bereinigt, deren Interessen weitauseinandergehen. Wenn Geheimrat Ries-, OT[ll( tt

. fet die alle zusammenbringen will, dann ist er Teilnahme an einem zweimonatigen miU'

em größerer Mann wie Napoleon. (Beifall und tär-aviatiscben Kursus abkomman Heiterkeit.), Der Korreferent <B a it tf ft a b t JMert w-rden. Zn diesem Ansbildnnasknrsns

« .auf die Notwendigkeit hin, die sollen Oberleutnants und Leutnants rnaelalsen

Eristenzfabigkeit der Landwirtschaft zu erhol- werden, die unverheiratet sind und über befoit- &ÄTÄ "M- «*•

Werks, jeder Handwerker folle'ihm *** Lat^ ^e q^r a^m m^ r!' I nw vor mehr als drei Jahren die

die Gefolgschaft verweigern. berichtet wird soll 7ockLes^l-.»NL Ahauses hinter Karl Hau'

Fräulein Emma Ho mann-Berlin for- Obervräsident' von Pommeru1 a,eir n o n Mörder seiner Schwieger-

berte^ebenfalls auf, gegen den Hansabund Maltzahn, durch den Oberpräsi?e^ten Elosien. haf — --

gront zu machen Man müsse danach streben, IPosen, Herrn von Woldow, ersetzt werden.