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l. Jahrgang

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Dienstag, den 28. Feöruar 1911

Fernsprecher 951 und 952.

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Verbrecher oder Märtdrer?

Der Todesspruch gegen Breuer.

Der höchste deutsche Gerichtshof hat dieser Tage, entgegen dem Antrag des Reichsan- walts, das zweite Todesurteil gegen den Rennfahrer Breuer bestätigt, und die vom Verteidiger des Verurteilten gegen das Schulderkenntnis des Trierer Volksgerichts ein­gelegte Revision als begründeten Anlaffes ent­behrend zurückgewiesen. Der Fall, daß das Reichsgericht ein Todesurteil bestätigt, dessen Aufhebung der Anwalt des Reichs selbst bean­tragte, ereignet sich nicht oft, und da im höch­sten Tribunal nur rechtsgelehrte Richter wir­ken, das Reichsgericht als Revisionsinstanz auch nicht in eine Prüfung der materiel­len Einzelheiten des Straffalls eintritt, so bleibt nur die Annahme übrig, daß der Leipziger Gerichtshof die ge­gen das Trierer Todesurteil vorgebrach­ten prozessualen Rügen als für die Urteilsfin­dung nicht wesentlich erachtet hat, während der Reichsanwalt diese Rügen als berechtigt aner­kannte, und sie für hinreichend bedeutsam er­achtete, den Spruch der Schwur-Richter von Trier zu kassieren. Mit der Zurückweisung der zweiten Revision scheint nun das Schicksal des seit fast zwei Jahren in enger Haftzclle um sein Leben zitternden Angeklagten besiegelt, und da er, heut wie am ersten Tag der Haft seine Unschuld beteuernd, es abgelehnt hat, des Königs Gnade anzurufen (da er »Recht, aber nicht Gnade" will), so wird für den vom Ge­richt des Mordes schuldig Gesprochnen viel­leicht bald die Stunde schlagen, da er sich zum Abschied von diesem Leben zu rüsten hat.

Der Verteidiger des im Sumps des La­sters Verkommenen, Rechtsanwalt Dr. Wert­hauer (der Geschätztesten einer in der dichten Corona reichshauptstädtische^ Strafjuristen, und ein Mann, dessen Urteil ^-uch in der O e f- fentlichkeit des Gewichts»nicht ermangelt) hat nach beendetem Revisionsverfahren seiner Ueberzeugung dahingehend Ausdruck gegeben, daß nach Lage der Umstände an der Tatsache des Selbstmords des (angeblich von Breuer erschossenen) Mühlenbesitzers Mattonet kein Zweifel bestehen könne. Es gewinne indessen den Anschein, daß für den Angeklagten Breuer, der ein wenig rühmliches Leben hinter sich habe, bei seinen Richtern wenig Sympathie bestanden, und daß diese Abneigung möglicher­weise auch die Ueberzeugung Won der Mord­schuld des Leichtsinnigen beeinflußt habe. Der Verteidiger des zum Tode Verurteilten würde nicht einmal einen Fehlgriff der Gerechtigkeit darin erblickt haben, wenn Breuer durch den irrenden Spruch der Schwur-Richter zu schwerer Strafe verurteilt worden wäre: Die Sünden früherer Tage würden dadurch ausgleichende Sühne gefunden haben.Daß aber (so schloß der Verteidiger) jemand hingerichtet werden und ein Mordverdrechen mit dem Tode büßen solle, der in der Tat nach sicherm Wissen nicht getötet habe, erscheine so furchtbar, daß das Gerechtigkeitsempfinden sich dagegen sträube, und die Menschlichkeit ein Mittel zur Abhilfe und zur Verhütung eines nicht wieder gut zu machenden Irrtums finden müsse."

Es ist nicht anzunehmen, daß hier eine einfache Annahme leichtfertig ausgesprochen worden ist, oder das Verteidiger-Interesse das Rechtsempfinden des kühl prüfenden Juristen beeinflußt hat, sondern es handelt sich offen­bar um eine aus dem Tatbestand dem objek­tiven Beurteiler sich aufdrängende Ueber­zeugung, deren düstre Ausdrucksformung von der Erkenntnis der Schwierigkeiten der Ver­hängnis-Verhütung bestimnit worden ist, und deren Pendant in dem Hinweis auf die man­gelnde Sympachie für den durch die Gosse des Lebens strauchelnden Angeklagten angedeutet wird. Der ehemalige Bergmann, spätere Rennfahrer und endliche Tagdieb Breuer hat Jahre eines von wüsten Ausschweifungen be­makelten Lebens hinter sich, ist den Geboten bürgerlicher Ehrbarkeit geflissentlich ausge­wichen und hat die Höhle des Verbrechens zweifellos nah gestreift. Kein Wunder also, daß er im Trierer Land, wo der Sitten Strenge durch stark ausgeprägtes religiöses Empfinde« noch verschärft wird, den Richtern des Volks als dergeborne Verbrecher" er­schien, dessen Hand auch die Mordptstole ein vertrautes Werkzeug war. Die Aufdeckung des Vampyr-Daseins Breuers und die Feststellung seiner sittlichen Verkommenheit mögen das üble Charakterbild des vor den Richtern Stehenden noch verdüstert haben, und angesichts all dieser Momente wär's verständlich, wenn in dem nicht juristisch-logisch geschulten vom Ge- Iühlseinflnß abhänaiLern Rechtsempfinden der

Männer auf der Geschwornenbank der Arg­wohn sich mählig zur Ueberzeugung von der Schuld des Sünders verdichtet hätte.

Im Bannkreis dieser menschlich verständ­lichen, und durch menschliche Unzulänglichkeiten erzeugten Empfindungsmöglichkeiten lauert gleichzeitig aber die dem Recht und der Ge­rechtigkeit drohende Gefahr, und der Erklä­rungsversuch Werthauers für den zweimaligen Todesspruch trotz (nach seiner Ueberzeugung) einwandfreier Schuldentlastung gewinnt des­halb weitreichendere Bedeutung. Wie aber der Gefahr begegnen? Wie die Konsequenzen eines etwa entstandnen Irrtums verhüten, nachdem das Reichsgericht das abermalige To­deserkenntnis der Trierer Richter bestätigt, und damit das dem Angeklagten das Leben ab­sprechende Urteil Rechtskraft erlangt hat? Rechtliche Handhaben sind dazu nicht gegeben, denn der Todesspruch gründet sich auf Indi­zien, deren Schlüssigkeit den Richtern Breuers zwar nicht unklar erschienen ist, deren Vor­aussetzungen andrerseits aber starken Zweifeln begegnen, und ein Rechtsmittel gegen den Spruch der höchsten Instanz steht dem Verur­teilten nicht mehr zur Verfügung, nachdem durch den Tod des einzigen Tatort-Zeugen (der Breuer mit der Pistole in der Hand neben der Leiche stehen sah) auch die Möglichkeit einer etwaigen Wiederaufnahme des Verfah­rens ausgeschaltet ist. Das Rätsel vom Gerol­steiner Wald scheint also ungelöst bleiben zu sollen, aber der Breuerprozeß ist (neben der Tragödie desKaiserdelegierten" Schröder in Essen) ein neues Beweisstück für die Unzu­länglichkeit unsres strafprozessualen Ver­fahrens, denn ein Rechtssystem, das Vertrauen und Zuversicht heischt, muß auch die Möglich­keiten besitzen, de« Irrtum und den Zweifel b a n n e n zu können, dürfte also auch int Fall Breuer die Frage nicht offen lassen, ob in der Sünderzelle ein Verbrecher gder ein Märtyrer seines Schickasls harrt!

F. H.

*

Breuer-Plakate in Trier.

(Telegramm unseres Korrespondenten.)

Aus Trier wird uns depeschiert: In der Nacht zum Sonntag wurden i« der Stadt von unbekannter Hand Zettel angeschlagen, auf denen geschrieben stand:Breuer sei un­schuldig; es liegt ein Justizmord vor, ge­gen den man protestieren mutz. Die Bürger­schaft mutz sich dagegen verwahren, datz un­schuldiges Blut in den Mauern der Stadt vergossen wird!" Es handelt sich offenbar um einen Dummenjungenstreich, und die Polizei hat in der Angelegenheit bereits eine Unter­suchung eingeleitet. Die Zettel, die an zahlrei­chen Stratzenecken währendderNachtan- geklebt worden waren, waren handschrift­lich mit der Aufschrift versehen worden, und die Polizei nimmt an, datz es sich um mehrere Personen handelt, die sich einenschlechten Scherz" haben leisten wollen.

Der Tag der Entscheidung.

Die französische Kabinettskrise in der Schwebe. (Eigene Drahtmeldungen.)

Aristide Briand wird nun doch von der Bildfläche verschwinden, und es ist eine herbe Ironie des Schicksals, daß der Urheber des Ge­setzes über die Trennung von Kirche und Staat wegen . . . allzu nachsichti­ger Anwendung eben d i es e s Gesetzes seinen Gegnern weichen muß. Wie uns ein Spe­zial-Telegramm aus Paris berichtet, wird

die Demission des Kabinetts Briand heute mittag um zwei Uhr offiziell er­folgen. Briand wird dem Präsidenten FallisreS in der um halb zwei Uhr nachmit­tags im Elysee ftattfindcnden Ministerrat- Sitzung seinen und seiner Kollegen Entschluß mitteilen . Briand wird in einem längeren Schreiben an den Präsidenten der Republik die G r ü n d e darlegen, die ihn z u m R ü ck - t r i t 1 z w i n g e n. Die Präsidenten der Kam­mer und des Senats werden heute mittag von Fallisres empfangen werden. Nach Mit­teilungen aus offiziellen politischen Kreisen ist es wahrscheinlich, datz der Kammer-Prä­sident Briand sich für eine einheitliche und entschlossene Politik der re­publikanischen Partei aussprechcn wird. Der SenatS-Präfident wird sich dieser Erflärung anschlietzen.

Die Verworrenheit der Lage wird deutlich durch ein Telegramm unseres Korre­spondenten illustriert, in dem es 6» 6t»

Paris, 27. Februar.

In politischen Kreisen wird angesichts der verworrenen parlamentarischen Lage, die durch die jüngsten Abstimmungen in der Kammer zutage getreten war, ernstlich die Frage erwogen, das Parlament aufzu­lösen. Die Schwäche des Parlaments wird auf die große Anzahl der Gruppen und Untergruppen zurückgeführt, die in letzter Zeit fast täglich in großer Zahl entstanden sind. Auch das BlattAction Francaise" macht sich zum Echo dieser Ansicht und erklärt in einem längeren Artikel, daß das Parlament auf­lösungsreif sei.

Die kommenden Männer.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 27. Februar.

Präsident Fallisres wird sofort, nach­dem die Ministerkrisis offiziell geworden ist, die Vorsitzenden der beiden Kammern nach dem Elysee berufen, um mit ihnen über die Lage zu beraten. Damit werden die par­lamentarischen Besprechungen ihren Anfang nehmen. Es wird versichert, datz die Präsiden­ten der beiden Häuser, Dubos und Brisson, sich zuungunsten des früheren Kabi- netchess im Ministerium Waldeck-Rous­seaus, Monis, äußern werden. Es erscheine allerdings sicher, daß Präsident Falliöres, be­vor er einen endgültigen Entschluß fatzt, mit Pioncars verhandeln wird. In politischen Kreisen ist man der Ansicht, daß das neue Ka­binett eine andere Physiognomie ha­ben wird als das jetzige. Die Regierung soll nämlich aus den verschiedenen Gruppen zusam­mengesetzt werden, darunter die um D e l - casss, Berteaux. Miller an d, Crup- p y, Walls und Gauthier. In dem neuen Kabinett wird sich kein Mitglied des jetzigen Ministeriums befinden. P i ch o n hat bekannt­lich in letzter Zeit wiederholt den Wunsch ge­äußert, sich vom parlamentarischen Leben zu­rückzuziehen und wird kein Portefeuille mehr übernehmen.

Delcaffe redivivus?

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 27. Februar.

Wie u«serm Korrespondenten aus guter Quelle mitgeteilt wird, wird Präsi­dent Fallisres den früheren Minister des Aus­wärtigen, DelrassS, mit der Bildung des neuen Kabinetts beauftragen. Für den Fall aber, daß Delcaffs die Neubildung nicht übernehmen würde, gilt es trotzdem als sicher, daß er als Mitglied dem neuen Kabi­nett angehören und dann wahrscheinlich das Portefeuille des Marineministers überneh­men wird. Andererseits wird der frühere Mi­nister PoincarS als eventueller KabinettS- chef genannt, ferner der frühere Minister M o - n i s und der frühere Kabinettschef C o m b e s. Gestern fanden verschiedene Versammlungen von politischen Gruppen statt, in denen die po­litische Lage zur Beratung stand. Briand emp­fing im Lauf deS Sonntags zahlreiche poli­tische Persönlichkeiten und unterhielt sich auch mit dem Finanzminister Klotz und dem Han­delsminister DupÜY.

Baronin Vaughan.

Die beste und intelligenteste Frau der Welt". (Von unserm Korrespondenten.)

König Leopolds morganatische Witwe, die unter dem Namen Baronin Vaughan bekannt ist, heiratete (wie man sich erinnern dürfte) im August des vorigen Jahres einen ihrer intimen Freunde, Herrn Anton Du- rieux. Die Ehe scheint aber nicht besonders glücklich zu sein, und schon vor einigen Mona­ten war das Gerücht verbreitet, daß die beiden Ehegatten sich getrennt hätten; damals de­mentierten sie indessen selbst diese Nachricht, in­dem sie sich auf einem Spaziergang, bei dem te Arm in Arm und im traulichen Gespräch durch die Straßen von Paris schlenderten, von etlichen Photographenüberraschen" ließen. Diesmal aber scheint s mit der Trennung Ernst werden zu sollen. Aus

Brüssel, 26. Februar wird uns dazu geschrieben: Die Nachricht von der bevorstehenden Ehescheidung der Baro­nin Vaughan bestättgt sich, und die Baronin hat selbst die Ehescheidung beantragt. Am letzten Dienstag begaben sich die beiden Ehe­gatten mit ihren Anwälten zu dem Präsi­denten der Pariser Ehescheidungskammer, der die üblichen Versöhnungsversuche unternahm. Da die Baronin von einer Versöhnuno ab-a

nichts hören wollte, wird das Ehescheidungs« verfahren seinen Fortgang nehmen. Bei den Untertanen" der Baronin, das heißt bei den Bauer«, die auf ihre« Besitzungen wohne«, hat die Kunde von der bevorstehenden Schei­dung der Schloßherri« eine gewisse Bestür­zung hervorgerusen. Man wußte von in­diskreten Dienern, daß in der neuen Ehe der Vaughan die Eintracht nicht zu Hause war; da man die Baronin aber häufig mit ihrem Manne mit ihren beiden Kindern längere Autofahrten unternehmen sah, war niemand auf eine gewaltsame Lösung der Ehe gefaßt. Die Pförtnerin des Schlosses Balincourt be­streitet ganz entschieden, daß es zwischen bett Ehegatten zu Gewalttätigkeiten ge­kommen sei; sie kann sich daher gar nicht er­klären, warum das Scheidungsverfahren ein­geleitet wurde, und beklagt diese Wendung der Dinge aufs aufrichtigste, indem sie jedem, der es hören will (und es wollen es jetzt viele hören) versichert, daß die Baronindie beste und intelligenteste Frau der Welt" fei, eine Frau, die viel geliebt, aber auch viel gelitten habe, und der schon umdeswillen viel verziehen werden müsse Es scheint übrigens, daß die beiden Gatten die Trennung in gegenseitigem @ in« Verständnis beantragt haben, nachdem sich herausgestellt hat, daß ein ferneres friedliches Zusammenleben nicht angängig ist. Baronin Vaughan, alias Frau Durieux, beabsichtigt, sich mit ihren Kindern auf das ihr vom Kö­nig der Belgier hinterlassene Schloß zurück­zuziehen und sich in der Einsamkeit ganz der Erziehung ihrer Kinder zu widmen Von einem neuen Ehebunde will sie nichts wis­sen.

Herr Durieux seinerseits beabsichtigt, sich der Pferdezucht zu widmen, und er will zu diesem Zweck ein der bekannten Sängerin Cavalieri gehöriges, seinen Besitzungen benachbarte Terrain ankaufen, um dort die Pferdezucht im Großen zu betreiben. In ein» geweihten Kreisen wird allerdings behauptet, daß die auf den Kauf bezüglichenUnterhand­lungen" die Herr Durieux mit Frau Cavalieri angeknüpft hat. in irgend einer Weise mit dem Scheidungsantrag der Baronin Vaug­han zusammenhängen. Herr Durieux bestreitet dies indessen aufs Nachdrücklichste.

An Drama auf @ect

Der Untergang des Dampfers Hurryet.

(Eigene Drahtmeldung.)

Wien, 27. Februar.

Depesche« ans Konstantinopel zufolge ist in der Nähe von Djedda am Sonnabend abend der große PaffagierdampferHur» r y e t" gestrandet nnd gesunken. An Bord be­fanden sich zur Zeit der Katastrophe sechshun- dert Pilger, etwa zweihundert Soldaten und fünfzig Reisende. Wie die letzten Telegramme besagen, konnten von den gesamten Passagieren nur etwa hundert gerettet werden, die übrigen sind mit dem Schiff versunken. Da die Katastrophe während der Nacht erfolgte, wur­den die Passagiere im Schlaf von der Gefahr überrascht und es entstand einefurchtbarr Panik an Bord, die die Rettung der Passa­giere fast zur Unmöglichkeit machte. Die ge­samte Besatzung und das an Bord befindliche Militär sind umgekommen, und die Geretteten find in der Hauptsache Pilger, während die fünfzig Reisenden ebenfalls Opfer deS Meeres geworden sind.

Set deutsche Handwerkertag.

Die sechste Generalversammlung in Berlin.

(Bericht unseres Korrespondenten.)

Berlin, 27. Februar.

Unter zahlreicher Beteiligung seiner Dele­gierten aus ganz Deutschland trat gestern hier in denGermania-Sälen" der Bund Deut­scher Handwerker zu seiner sechsten Ge­neralversammlung zusammen, um zu einer Reihe wichtiger Tagesfragen Stellung z« neh­men. Unter ben Erschienenen befanden sich die Reichstagsabgeordneten Werner-Charlotten- burg, Pauli-Cochem und Malermeister Irl. Ter Vorsitzende des Bundes, Schneidermeister Voigt-Friedenau eröffnete die Tagung und referierte sodann über das Thema:

Handwerk und Reichstagswahlen.

Der Redner führte unter anderm aus? Während man früher über den Bund als einen Popanz" spottete, kann man jetzt nicht mehl mit Stillschweigen an ihm vorübergehen. Ma» hat ihn als überflüssig bezeichnet, da es bv. reits Jnnungsverhände und Handwerkskam- taerr oMia Aber diesen Organisationen ist eZ