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Sonnabend, den 25. Februar 1911.
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Wohltat oder Plage?
Jmpfgesetz, Hygiene, Recht und Ethik.
Aus Münster im Westfalenland kommt die Kunde, daß das dortige Provinzial-Schul- kollegium gegen einen Oberlehrer, der dem bekannten .Verband deutscher Jmpf- gegner-Vereine* als Präsident vorsteht, ein Disziplinar-Vorsahren eingeleitet hat, und zwar (toie’8 in dem Sühneantrag der Provin- zial-Schulbehörde heißt) »wegen öffentlichen agitatorischen Auftrtens gegen das Impfgesetz/ Es bleibt abzuwarten, ob die Schulobrigkeit dem Verlangen des Münsterschen Kollegiums entsprechen und den , anti-impfgesetzlichen Oberlehrer-Agitator" im Weg der Disziplinargerechtigkeit zur Verantwortung ziehen wird, weil er als Beamter ein zu Recht bestehendes Gesetz befeindet und für seine gesetzgegnerischen Ideen als Präsident des Impfgegner-Verbandes Propaganda treibt. Der Fall ist zum mindesten neu und überrascht einigermaßen durch die Schroffheit des Mit: tels: Der Münstersche Oberlehrer, über dessen Haupt das Damoklesschwert des hochnotpeinlichen Disziplinarverfahrens schwebt, ist nämlich nicht erst seit gestern der Führer der Jmpf- gegner-Bewegung, steht seit Jahren an der Spitze der Organisation und hat bisher unangefochten sein »öffentlich ggitawrisches Auftreten gegen das Jmpfgesetz" unter den Augen der Obrigkeit und der Münsterschen Schul- däter fortsetzen können. Und nun plötzlich der »Blitz aus heiterm Himmel. . . !*
Fürs erste: Das Jmpfgesetz besteht (trotz aller nachdrücklichen Anfeindungen) heut noch zu recht, und ein Gesetz ist zu achten. .Die Schulväter im Land der roten Erde folgern ferner auch nicht unzutreffend, daß mehr noch als irgend ein andrer unbewürdeter Sterblicher der in Amt und Brod des Staats Stehende zur Achtung und Erfüllung obrigkeitlicher Gesetze verpflichtet sei, und daß demgemäß der impfgegnerische Oberlehrer die seinem Amt schuldige Rücksichtnahme verletzte, als er Lurch die Gaue zog und den Kampf wider das Jmpfgesetz predigte. Die einschienige Logik des Münsterlands würde indessen auf der andern Seite naturnotwendig zu einer vollkommenen Ausschaltung der freien Meinungsäußerung aus dem Bannkreis amtlicher Pflichten führen müssen, wenn sie konsequent bleiben und etwa dem im Kampf wider die Jmpfgegner-Bewegung aufgestellten Prinzip allgemein Geltung verschaffen wollte. Daß dadurch allerdings ein Zustand herausbeschworen werden würde, wie er unerfeulicher und für das gesamte Beamtentum deprimierender nicht auSzudenken ist, wird auch den Männern von Münster kaum verborgen geblieben sein, und eben aus diesem Grund erscheint die plötzliche Kriegansage seltsam und befremdlich. Abgesehen davon, daß auch beträchtliche sachliche Argumente gegen den Zorn der Jmpfstreiter sprechen.
Die Kampftruppe gegen den Impfzwang ist in Deutschland im Verlauf weniger Jahrzehnte auS Keinen Anfängen zur Legion angewachsen, und es läßt sich (mag man im übrigen zu der Bewegung sich stellen wie man will), nicht verkennen, daß in dieser starken Strömung sich schwerwiegende Interessen krystallisteren, an denen auch der überzeugte Jmpffreund nicht achtlos vorübergehen kann. Im Reichsparlament ist erst dieser Tage wieder von den gesundheitlichen Schäden der Lymphe- Impfung die Rede gewesen, und das in den Organen der Jmpfgegnerbewegung veröffentlichte statistische Material (zuverlässigen und wissenschaftlich-beachtlichen Quellen entnommen) darf auch zu denken geben. Das Eine darf demgemäß als festgestellt erachtet werden: Die Kampfbewegung gegen das Jmpfgesetz entspringt nicht politisch-agitatorischen oder parteilichen Indessen, sondern gründet sich auf die Ueberzeugnug von den Schäden und Gefahren eines durch Gesetz zum Zwang erhobnen Brauchs. Wer aber Gefahr und Schäden erkennt, hat als Staatsbürger das Recht (und im Dienst der Ueberzeugung auch die Pflicht), mit den gesetzlich erlaubten Mitteln für deren Beseitigung zu wirken: Denn nur dem Kampf ums Bessre verdanken wir den Fortschritt und die Erstrebung des Vollkommeneren. Die Mehrzahl unsrer modernen Kultur- und Rechtsgesetze ist erst durch den Kampf wider das Alte, Ueberlebte und Vermorschte crstritten worden und immer noch gebar das Ringen um den Fortschritt erst den Erfolg.
Soll nun (wie's nach dem Verdammnisspruch der Schulväter von Münster den Anschein gewinnt) der mit Last und Bürde des StaatsamtS Beschwerte von diesem Bürger
streben ausgeschlossen bleiben und lediglich als widerwillig Duldender dem trotz der Rechtskraft doch der Jrttumsmöglichkeit unterwor- fnen Gesetz unterstehen, ohne die Hand zum Bessern regen zu dürfen? Die Jmpfgegnerbewegung ist keine Revolutton, kein Umsturz und kein aus dem Groll gegen die bürgerliche Gesellschaft heraus aufquellender Leidenschaftskampf, der mit roten Fahnen und Schleifen die Bürgerruhe schreckt, sondern sie ist das Produkt ernsten Reform st redens, dessen ethische und sitüiche Bedeutung auch der ihr kühl Gegenüberstehende nicht leugnen kann. Darf man in dem Sühneantrag wider den Münsterschen Oberlehrer etwa das Vorzeichen eines gegen die Jmpfgegnerbewegung im allgemein en geplanten Schlags wittern? Fast scheint's so, denn der seit Jahrzehnten in breitester Oeffentlichkeit geführte Kampf gegen den gesetzlichen Impfzwang hat bisher kein sichtlich Aergernis erregt, bis jetzt das Münstersche Provinzial-Schulkollegium in dem »öffentlich-agitatorischen Auftreten gegen das Jmpfgesetz" den »Stein des Anstoßes" entdeckt hat. Es wäre zu bedauern, wenn diese späte Entdeckung tatsächlich Anlaß zu peinlichen Weiterungen geben würde, denn der Staat würde damit den Beweis liefern, daß er die Ursachen der Jmpfgegnerschaft weiter Volkskreise nicht anders als durch Anwendung von Gewalt gegenüber der vom guten Recht ihrer Sache überzeugten Kritik zu beseitigen vermag. Und ein solcher Beweis ist immer: Ein Zeugnis innrer Schwäche' F. H.
Sie Weilburg-Katastrophe.
Noch immer keine Klärung!
(EigeneDrahtmeldung.)
Die Erklärungen, die militärischerseits vor einigen Tagen in der Budgetkommission des Reichstags über die Katastrophe des »Zeppelin II" bei Weilburg gegeben wurden, haben in fachmännischen Kreisen st a r k e s Kopfschütteln verursacht, da man in diesen Kreisen die Erklärungen der Militärverwaltung nicht nur nicht billigt, sondern ihrem Bericht zweifelnd gegenübersteht. Ein eige- nerDrahtbericht meldet uns dazu aus
Köln, 24. Februar:
Man erinnert sich, daß alsbald nach dem Unfall eine tiefgehende Meinungsverschiedenheit zwischen dem Führer des Luftschifts und dem Snezial-Sachverständigen der Zeppelin-Gesellschaft darüber entstand, weil die hauptsächliche Forderung des Sachverständigen, genügende Verankerungen und eine sachgemäße Ueberwachung des Luftschiffes zu sichern, unberücksichtigt geblieben war, was aus dem Grund doppelt schwer ins Gewicht fiel, da bei dieser Landung geschulte Lustschiffertruppen nicht zur Stelle waren. In der Untersuchung über die Ursache der Weilburger Katastrophe wurde übrigens eine vollständige K l a r h e i t n i ch t herbeigesührt, daß die Hauptsachver- ständigen nur als Zeugen gehört und sie um ihre Meinung über dieUrsache des Unfalls garnicht befragt wurden. Der Befehlshaber des Lufffchiffes machte damals übrigens seine erste selbständige Fahrt, die zum Verhängnis wurde, weil er die Ratschläge des das Schiff begleitenden technischen Führers (der inzwischen aus dem Dienst des Lufffchifferbataillons ausgetreten ist) nicht beachtet hatte Diese Ratschläge gingen dahin, bei den ungünstigen Witterungs- Verhältnissen die Rückfahrtnichtanzn- treten, und die Landung bei Weilburg nicht zu vollziehen, da das Gelände zum Abstieg durchaus ungeeignet und jede erfahrene Oberleitung bei der Ueberwachung des Luftschiffes an der Berankerungsstelle fehlte.
Wie unser Korrespondent erfährt, besteht in nationalliberalen Parteikreisen die Absicht, die Weilburger Katastrophe gelegentlich der Etatberatung im Reichstag abermals zur Sprache zu bringen, und die Regierung soll dann ersucht werden, über die Ursachen des Unglücks durch Befragung der Sachverständigen volle Klarheit zu schaffen. Man steht in parlamentarischen Kreisen nämlich auf dem Standpunkt, daß die in der Budgetkommission abgegebenen Erklärungen der Militärverwaltung beunruhigt, aber nicht die Sachlage gestatt hätten, weshalb eine abermalige Erörterung der Angelegenheit im Reichstag geboten erscheine.
Die Wolke im Osten.
Russisch-chinesische Verständigung in Sicht?
(Eigene Drahtmeldungen.)
Es gewinnt den Anschein, bar- es gelingen wird, den offenen Bruch, und damit den kriege- ttschcu Konflikt zw^'-en Rußland und
China zu verhüten. Das russische Ultimatum hat jedenfalls bei der Regierung in Peking seine Wirkung nicht verfehlt, und es scheint, daß China gewillt ist, durch Entgegenkommen gegenüber Rußland kriegerischen Verwicklungen aus dem Wege zu gehen. Ein Spezialtele- gramm meldet uns dazu aus
Brüssel, 24. Februar:
Einer als zuverlässig bekannten hiesigen Depeschen-Agentur geht aus Peking die Meldung zu, daß der chinesische Minister des Aeußern sich gestern in die russische Gesandtschaft begeben und dort eine längere Unterredung mit dem Gesandten gehabt habe. Der Minister habe bei dieser Gelegenheit wiederholt, daß der Regent bereit sei, den russisch-chinesischen Vertrag zu erneuern, allerdings mit einigen Abänderungen, die durch die veränderten Verhältnisse geboten erschienen, die indessen die russischen Interessen nicht beeinträchtigten. In der russischen Gesandtschaft habe man die Hoffnung, daß es gelingen werde, eine befriedigende Verständigung in aller Kürze herbeizuführen, nachdem auch von Petersburg aus an den Gesandten die Weisung ergangen sei, nach Möglichkeit auf einen friedlichen Ausgleich der bestehenden Gegensätze hinzuwirken. Man werde ruffischerseits bemüht sein, einen kriegerischen Konflikt möglich st zu vermeiden.
Ein weiteres Spezialtelegramm berichtet uns aus New York: Die hiesigen chinesischen Kaufleute hielten gestern eine große Versammlung ab und beschlossen, eine Resolution an den Waiwupu (die Zentralregierung) in Peking zu kabeln, in der dieser aufgefordert wird, dem russischen Vorgehen a g r e s s i- ven Widerstand entgegenzusetzen, da die russischen Forderungen nichts anderes als eine Demütigung Chinas bedeuteten, der schon aus nationalen Gründen widerstrebt werden müsse. *
Der Kampf gegen Die Pest.
(Eigene Drahtmeldung.)
Ein Spezial-Telegramm meldet uns aus P e t e rs b u r g: Depeschen aus CHarbin berichten von einem günstigen Zusammenwirken der Chinesen und Russen bei der Bekämpfung der Pest. Gemischte russische und chinesische Detachements durchziehen das Pestgebiet. In Fudjadsjan hat sich die Sage bedeutend gebessert, was besonders auf die bewundernswürdigen Arbeiten des chinesischen Arztes Ulliando zurückzu- fiihren sein soll. In Charbin sind gestern zwanzig Chinesen an der Pest gestorben. In der Nachbarschaft von Charbin befindet sich eine Ortschaft in der sämtliche Bewohner der Pest zum Opfer gefallen sind. EL ist indessen jetzt eine Abnahme der Sterblichkeitsziffer zu konstatieren.
Kriegsmirüster Brun t.
Frankreichs Kriegsminister plötzlich gestorben. (Telegraphische Meldungen.)
Paris, 24. Februar. (Privat- Telegramm.) Der französische Kriegs- minister, General Brun, ist gestern vormittag plötzlich verstorben. General Brun hatte am Vormittag des gestrigen Tages mit seinem Kabinettchef Ebener noch Regierungsgeschäste erledigt. Als der Kabinettchef gegen ein Uhr nachmittags das Bureau verließ, erlitt der Minister einen Schlaganfall, dem eine Viertelstunde später ein zweiter folgte der den sofortigen Tod herbci- fühtte.
Zum plötzlichen Tode des Ministers liegen uns noch folgende Privat-Tele- gramme aus Paris vor: Kriegsminister General Brun litt seit 10 Tagen an der Grippe. Noch eine Viertelstunde vor seinem Tode unterhielt er sich angelegentlich mit dem Vorstand seines Kabinetts, dem Obersten Ebener. Kaum hatte dieser das Zimmer verlassen, als ein' Diener, der zurückgeblieben war, mit der Meldung nachgestürzt kam, der Minister habe soeben einen Schlagawfall erlitten. Ebener gelang es, seinen Chef einen Augenblick wieder ins Bewußtsein zurückzurufen, doch trat bald ein zweiter Schlaganfall ein, der den Tod durch Blutstauung zur Folge hatte. General Brun ist zweiundsechzig Jahre alt geworden. Er hat seine militärische Laufbahn als Artillerieunteroffizier in Metz begonnen. In dieser Eigenschaft machte er 1870 die Belagerung von Metz mit und geriet in deutsche Gesangeuschaft, Lach dem Frie-
densschluß kehtte er in sein Regiment zurück. Er war spater Professor an der höheren Kriegsschule, deren Kommando ei nach dem Rücktritt des Generals Lacroix übernahm, im Jahre 1905 wurde er Chef im großen Generalstabe und zwei Jahre später übertrug Briand ihm das Kriegsportefeuille. Brun hatte, als er 1909 das Kriegsministerium übernahm, ein umfassendes Reformprogramm ausgearbeitet, dessen Hauptpunkte die Ausgestaltung des Cadregesetzes, eine erhebliche Verstärkung der Artillerie und die Verjüngung des Offizierskorps waren. Das Begräbnis Bruns soll auf Staatskosten stattfinden. Bei Bekanntwerden der Todesnachricht vertagte sich gestern die Kammer. Präsident Brisson führte aus, nicht nur Heer und Marine, sondern auch ganz Frankreich habe durch den Tod seines Kriegsministers einen großen Verlust erlitten.
*
Der neue Kriegsminister.
(EigeneDrahtmeldung.)
Wie uns ein Telegramm unseres Korrespondenten aus Paris berichtet, sprach man gestern abend in den Wandelgängen der Kammer davon, daß General Mau- noury und General Berteaux die meisten Aussichten haben, Nachfolger des verstorbenen Kriegsministers zu werden. Es gilt als sicher, das Kabinettchef Briand nur einen G e - neral als Kriegsminister Vorschlägen wird. Auch die Generale Dahlstein und Galkins werden als Kandidaten für den Posten des Kriegsministers genannt, dessen Ernennung wahrscheinlich schon morgen stattfinden wird. Bis zur Ernennung des neuen Kriegsministers wird Ministerpräsident B r i a n d die Geschäfte des Kricgsministcriums führen.
Ein Abend in Paris.
(Eigene Drahtmeldung.)
Aus Paris meldet uns ein Stele* gramnt unseres Korrespondenten: Die gestrige Vorstellung von „A pres moi" von Henry Bernstein in der Comedie Franyüse wurde wiederum von Camelots du Roi mehrfach unterbrochen. Diese Szenen, die berefts im 1. Akt begannen, steigerten sich von Akt zu Akt und die Polizei war gezwungen, sechsundzwanzig Verhaftungen vorzunehmen Während der Zwischenfälle wurden drei P o l i- zei-Ageuten verwundet. Einer erlitt eine schwere Bißwunde an der linken Hand, ein anderer erhielt einen Trittvor ben Unterleib, während einem dritten mit einem Stock das Käppi vorn Kopfe geschlagen wurde, wobei er leichte Verletzungen ba- bontrug. Nach Schluß der Vorstellung kam es vor dem Theater zu turbulenten Szenen. Camelots du Roi und die Mitglieder der »Mion Francaise" empfingen die Theaterbesucher mit Pfeifen und Schreien, und es dauerte bis eine halbe Stunde nach Mitternacht, bis der Platz vor dem Theater von bei Polizei geräumt werben konnte.
Set Fall Richthosen.
Ein Nachspiel zur Pfeil-Affäre.
(Von unferm Korrespondenten.) Liegnitz, 24. Februar.
Vor der hiesigen Strafkammer gelangt heute die vielbesprochene Steuerangelegenheit des konservativen Reichstags- und Landtagsabgeorbneten Freiherrn von Richthofen auf Wertschätz zur gerichtlichen Erörterung, und zwar in einem Strafprozeß, der sich gegen den früheren Inspektor des Frei- Herrn von Richthofen, Karl Kasten, richtet. Bekannllich hat das Abgeordnetenhaus vor einigen Wochen die Genehmigung zur eidlichen Vernehmung des Herrn von Richthofen in diesem Prozeß erteilt, sodaß man damit rechne» kann, daß in ihm
die ganze Steueraffäre aufgerollt wird, die im Sommer vorigen Jahres Monate hindurch die Oeffentlichkeit und auch das Preußische Abgeordnetenhaus beschäftigt hat. Den äußeren Anlaß zu den anffehenerregenden Anschuldigungen des Inspektors Kasten gab die viel erörterte Affäre der Gräfin Pf eil: Die Gräfin kämpft bekanntlich seit einem Jahrreh nt um die Wiedererlangung ihrer beiden Kinder, die sich seit ihrer Trennung von ihrem Gatten, dem inzwischen verabschiedeten ehemaligen Gradenzer Infanterie-Hauptmann Grafen Hans von Pfeil und Klein-Ellguth in der Pflegschaft des Abgeordneten von Richthofen befinden. Die Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung gegen den Grafen Pfeil durch das Kriegsgericht der sünfunddreißigsten Division wegen Mißhandlung von Untergebenen, Dieb»