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1. Jahrgang.

Rümmer 51

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yefsifchr MmLMung

Casseler Menllzettung

Fernsprecher 951 und 952.

Donnerstag, den 2. Februar 1911

Fernsprecher 951 und 952.

fügen sanitären Maßregeln zum Schutz' gegen

Aus Paris berichtet uns ein T e l e g r a m in

zelheiten berichtet:

Essen, 1. Februar.

Givat academm!

Der Studenten Krieg in Galizien. (Eigene Drahtmeldungen.)

frei lasten.

Wie uns ein weiteres T e l e g t a m m mel­det, sind in Peking alle Straßen, durch die der deutsche Kronprinz seinen Einzug hal­ten sollte, sckon jetzt von der Saniiatspolizet

und daß die rusflsche Armee die Front ge­wechselt habe. Es würde nicht richtig sein, darüber noch weiter Illusionen zu hegen. Das russische Heer habe künftig nicht mehr die Mission, die Westgrenze zu verteidigen. Sein eventueller Gegner sei aber gewiß nicht

Auf Befragen durch den Verteidiger, Rechtsanwalt Niemeyer, mußte in der ge­strigen Verhandlung der Staatsanwatt im

Dte Laffeler gtatelte Nachrichten' erscheinen wöchentlich sechsmal und $n>or abenbS. DerDbonnementSpreiS beträgt monatlich 50 Pfg. bei freier Zu- stellung ins HanS, Druckerei, «erlag tu Redaktion: EchlachchoMratzs 28/30. Berliner Vertretung: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt IV, 676.

Schrecken ohne Ende.

Viertausend Opfer der Pestepidemie.

Sie Schwarze Hand.

Aus den Tagebüchern der Camorra.

(Vonunserem Korrcspondenten.7

Nom, Ende Januar.

Eine der Hauptfiguren aus der Deli- quentenschar, dte in den nächsten Tagen im schönen Viterbo bei Rom, derStadt der Brunnen und herrlichen Mädchen,- abgeurteilt werden soll, ist der Lehrer Rapi, der sich Jahre lang durch falsches Roulettespiel und durch Wucher unerhörtester Art unaestratt be-

Jm Essener Meinetdsprozetz er-! klärte zu Beginn der gestrigen. Verhandlung der Vorsitzende, daß seine vorgestrige An­sprache an die Geschworene» falsch verstanden worden sei. Er habe nicht gesagt: Es seien Zweifel laut geworden, ob Wohl der Schuld­beweis in ausreichender Weise geführt wor­den sei, sondern: Es seien Aweifel laut ge­worden, obwohl der Schuldbeweis in aus­reichender Weife geführt worden sei. Es wer­den dann eine Reihe von richttttichen Beam­ten vernommen, die bei den Urteilen gegen Schröder und Genosten sowie gegen den Re­dakteur Margraf mitgewirkt haben. Au der Aeugenvernebmung werden uns folgende Em-

(Telegraphische Meldungen.) Zuverlässigen Privatmeldungen aus Wla-

Um Recht und Ehre.

Ter Prozeß des Kaiser-Delegierten, (Bericht unseres Korrespondenten.)

=toferttontoretfe Dl- s-ch«g-spaU-ne Seile fte einheimische Geschäfte 15 Vf. 2 -n4ärttae Inserate 25 Pf; Reklamezeile für einheimische ®e- SäftMOW «te -urwartig- 60 Pf. SeWfWeHe: Kölnische Straße 5. L^AMyT^stri-drichgrabe 16, Telephon: Amt IV. 676.

Ne gesprengte Manz.

Das Ende des Awei-MSchte-Bundes? (Eigene Drahtmeldung.)

Deutschlan d."

Die Erklärungen Bruns, die die Bestäti­gung enthalten, daß ein o ffiziieIles Bünd­nis zwischen Frankreich und Rußland nicht mehr existiert, erregen in politischen Kreisen umsomehr Aussehen, als in dem Neulnhrstelc- aramm des Aaren an den Präsidenten Falliöres noch von demverbündeten Frank- r c i ch" die Rede war.

AuS C h a r b i n wird gemeldet, daß sich die Pest furchtbar ausbreitet. Das Chinescn- viertel Fudsjadjan ist in eine einzige TodcSstadt verwandelt. Alle Kaufleute und Beamte find geflüchtet. Da es un- möglich ist, alle Leichen sofort zu beerdigen, haben Spekulanten Leichendepots eingerich­tet, in denen sie die toten Körper gegen Ver­gütung a u f b e w a h r e n, um sie später den Angehörigen zur Beerdigung auszuliefern. Die Rusfisch-Chinesische Bank hat alle ihre Angestellten hoch versichert, um ihre Flucht zu verhindern. Die russtschen und ja­panischen Zeitungen verlangen inter­nationale Maßnahmen zur Bekämp­fung der Epidemie und zur Niedcrbren- nung der Pestherde aus Kosten Chinas. In der Rordmandschurei sind bisher der Seuche weit über viertausend Men­schen zum Opfer gefallen. In Fudfjadjan sind wegen der Pestgefahr die Hauptstra­ßen eingeäschert worden, und man glaubt, daß es notwendig fein wird, die ganze Stadt niederzubrennen. Die Einwohner verheimlichen die Todesfälle, aus Furcht, daß sic in die Isolierbaracken ge­schafft werden. Jeden Morgen sind die Straßen mit Leiche« bedeckt, die man nachts dorthin wirft. Alle Europäer, Japaner und Chinesen, die der Polizei uttb dem Eisenbahndienst angehöre«, tragen, um fich vor der Seuche zu schützen, Gazegewän- der, die mit Jodoform getränkt sind, Mund und Raie bedecken und mit die Augen

w I der aufnimmt, hat fich vielleicht auch die Rervo-

FgM. sität etwas gelegt, die noch als Rest von den

«Ne« kkabrt. I schweren Erschütterungen der letzten Jahre

« k nkttrinsp Drabt Nab I übrig geblieben ist, und die überall Konfliktstofi Gestern ^ete der oMzrose Draht, daß tolti£rt @rabc in bett jüngsten Tagen schwirrt der Kanzler sich verpflichtet gesehen habe,^beiNl mieber aöeiId unheildrohendes Geranne durch Kaiser den vorzeitigen Abbruch der Kton- unb toentt man Herrn Lexa von

Ä Wtb.3 I-.:

uen Ostens, hat der Reise ein frühes Ende be­reitet und angesichts der Schreckenskunde, die immer eindringlicher vom Osten zu Europens Weste« hinüber klingt, war es des Reichskanz­lers ernste Pflicht, den Kaiser auf die Größe der Gefahr aufmerksam zu machen. Man durfte den Erben der deutschen Kaiserkrone nicht unnöttg einer Gefahr aussetzen, die im günstigsten Fall den eigentlichen Zweck der Reise illusorisch machen mutzte. Denn nicht um die Quarantänematznahmen und die son-

Die Studenten-Unruhen in Galizien haben den Charatter einer förmlichen a k a d e - demtscken Revolution angenommen, der die Behörden machtlos gegeuüberstehen und deren Ende noch nicht abzusehen ist. In Lemberg kam es am gestrigen Tage zu einem förmlichenGefecht-, wobei mehrere Beteiligte nicht unerheblich verletzt wurden. Wir erhielten über die Vorgänge folgenden

Im Heimatland der Denker und Dichter hat man darüber gemurrt, daß in den Reise­berichten von der Asienfahrt hauptsächlich von den Jagden und sportliche,- Awüsi/nents des Krvnprtttzen zu lesen war. Dabei vergißt man aber, daß der Besuch Ceylons mehr den Charatter einer Vergnügungsreise trug, und daß auch in Indien die Verhältniffe dem Prinz- lichen Reisenden mehr die Rolle des Globe­trotters aufnötigten. Es ist etwas anderes, ob ein englischer oder ein deutscher Prinz Indien besucht, und gerade bei den in vieler Hinsicht recht unerquicklichen politischen Verhältnissen Indiens hätte eine zu starke Hervorkehrung des belehrenden Charatters der Reise auf die Eng­länder leicht verstimmend wirken können. Um­gekehrt hat sich der Kronprinz durch seine Freude an Jagd und Sport gerade die Sym­pathie der sporüiebenden Engländer erwor­ben, und so hat zweifellos die Kronprinzen- fahrt mit dazu beigetragen, die deutsch-engli­schen Beziehungen zwar nicht politisch, aber doch menschlich durch den Sonnenschein der Sympathie freundlicher zu gestalten. Daß man das politische Moment der Astenfahrt an Deutschlands grünen Tischen so emsig in den Vordergrund schob, war überhaupt kein Ausfluß ttuger Ueberlegung, hat vielmehr die Gegner ellen lasten, behend, die Saat des MißttauenS und des Argwohns zu säen.

Und daS Ueble im sonst recht heitern Bilde

K S m p f en. Mehrere Studenten wurden; hierbei verletzt. Sehnliche Krawalle gab es auch vor dem medizinischen Institut. Dort hatten sich die Freiheitlichen ringe- schlossen und verwehrten jedermann den Zutritt. Der Prorettor S i r r a d z k i erschien vor dem Tor, um Ruhe zu stiften. Kaum hatte man ihm geöffnet und er die Halle be­tteten, als er von einem unbekannten Täter mit einem Stock einen wuchttgen Schlag erhielt. Der Profestor an der philoso­phischen Fakultät, Twardowsky, der.^,^ .

seine Vorlesungen außerhalb der Universität (die nach deutschem Muster organisiert wurde) im Musikvereinssaal abhiett, telephoniette, einer gründlichen Drsinfektton unterzogen wor- als die Studenten randalierend in seinen den, und der Pollast ta bem ber ßtonpnn, Härsaal drangen, an die Polizei, die! bald gestellt. Die chinesischen Häuser find

erschien und die Exzedenten hinausbeforderte. > bCjBinfiätcrt worden. In Peking

- sind über hundett Aerzte mit der Bekämpfung der Pest beschäftigt. 5

Außenminister, glauben darf, sah der polittsche Horizont ringsum seit den Tagen des Marok­kolärms nicht mehr so düster und schicksal­schwanger aus, als gerade in diesen Nebelwo­chen. Eduards des Siebenten Spinnennetz-Po­litik gegenüber Deutschland hat zwar seit dem Todestag des King keinen neuen Faden mehr gewonnen, aber man fühlt instinktiv, daß den- ! noch überall der Argwohn züngelt, und die Jn- I rrigue auf leisen Sohlen durch Diplomatenstu- ! ben schleicht. Wir haben nicht Anlatz, uns darüber zu grämen, oder gar die Sorge auf-

, ------" - - - - Ikeimen zu lasten, denn Germaniens Schwert ist . ,«»»»» v-,

den Schwarzen Tod kennen zu lernen, hat der fd)arf unb .-eine Mehr blitzt stolzer alS je: Aber diw o stok zufolge, hat in einzelnen ©tobten Kronprinz die Fahrt zum Osten angetreten, au$ bcr Starke muß mit Hellem Auge sorg- der Mandschurei die P e st auf dre Bevollerung sondern um das gesamte wirtschaftliche Leben ff- f ber Wacht stehen, und wo der Arg- schwer deprimierend gewirkt Entgegen den und die Richtlinien der Verwaltung in Asiens manKeräusch vermeiden. Wwostoker ZK dZ

Zentren zu studieren. Das aber ist nur mog- Die frühe Heimkehr von der Asienfahrt^ist i L^von der Verw«

lich, Wenn Handel und Verkehr nicht durch I brmn mehr nützlich als llagenswert: Sie Imen but*au§ ungenügend sind. Die Schranken eingeengt werden, wie sie die Pest- ein Steinchen aus dem Weg, an dem Arbeiter der Charbiner Werkstätten wandten gefahr nötig gemacht hat. Aber wenn auch matt (bei schlimmem Zufallspiel) sich stoßen rlc(l an bfe Reichsduma mit der Bitte um gerade der wichttgste Teil der Kronprinzen- konnte. ** I " ~ "* ----

reise: Der Besuch des fernen Ostens,' aufgegeben werden mußte, so ist doch die Fahtt nicht ganz ergebnislos gewesen, sondern hat manches Nützliche erbracht, besten Wett erst später gebührend geschätzt werden wird.

Schwurgerichtsprozeß, Mantel!, zugeben, daß der damalige Erste Staatsanwalt Pe­tersohn in seinem Plaidoher ausgeführt habe, Parteihatz und Parteileiden­schaft könnten zu Verbrechen führen. Die Sozialdemokraten predigen: Proletarier aller Länder vereinigt Euch! und aus die­sem Grundsatz heraus seien die Meineide entstanden. Der Zeuge muß auch zugeben, daß der Erste Staatsanwalt die Zeugen, die dem christlichen Gewerkverein angehörten, den Zeugen gegenüberstellte, die dem sozialdemokrattschen Gewerkverein an­gehörten. Die folgenden Zeugen werden über den Leumund Mstnters vernom­men. Verschiedene seiner ehemaligen Kol­legen von der Gendarmerie bekunden, daß er seine» Dienst nur nachlässig versah, sich mit Kellnerinnen abgab und sich einmal an dem Heiratsgut der Gendarmen, das ihm zur Verwaltung übergeben war, ver­griffen hatte. Als die Sache gemeldet wurde, borgte er sich von einem Kame­raden in Rheine sechshundert Mark und deckte damit die Unterschlagung. Der Oberst ließ ihm Zeit dazu, damit die Sache nicht zu viel Staub aufwirbelte. Die Zeu­gen bekunden ferner, daß Munter zu Un­recht Personen, die ihm begegneten, auf das Tragen von Revolvern untersuchte: es sei dies sozusagen seine Spezialität gewesen. Magisttatsasseffor Wolff aus Schöneberg hat gegen Münter das Disziplinar­verfahren geleitet, das angeordnet wurde, weil Denunziationen eingelaufen waren, daß Münter Rechtsgeschäfte als Winkellonsulent betreibe. Es stellte sich dann weiter heraus, daß Münter versucht hatte, zwei Leute zu falschen eidlichen Aussagen zu verleite». Infolge- besten wurde die Untersuchung auf Verlei­tung zum Meineid ausgedehnt. Während die Untersuchung schwebte, hatte sich Mün­ter beim Oberpräsidenten und Minister be­schwert, sodaß das Disziplinarverfahren lange verzögett wurde. Es konnte auch nicht zu Ende geführt wßrden, weil Münter in­zwischen starb. Zefige Magistratsbeamter Haß hat mit Münter zusammen bei den Garde du Corps gedient. Er hielt ihn für einen großen Egoisten, von seltener Ueberhebung und ganz unglaubwür- d i g. Selbst wenn er etwas beschwor, glaubte ihm der Zeuge kein Wort. Zeugin Frau Melnick hatte sich in Thale eines Diebstahls schuldig gemach» und War des­halb in Berlin zu vier Wochen Gefängnis verurteilt worden. Es wurde ihr geraten, zu Münter zu gehen, der sichauf solche Sa­chen verstehe-. Münter, den die Zeugin zu­nächst für einen Rechtsanwalt hielt, hat ihr auch gesagt, er werde dafür sorgen, daß sie in der Berufungsinstanz freigesprochen werde. Sie hat ihm einen Vorschuß von fünfzig Mark gezahlt und Münter ist schließ­lich nach Thale gesahren, um (wie er sagte) zwei Bäckerjungen, die als Zeugen für den nächsten Prozeß geladen waren, zu bearbei­ten. Am Tage vor der Hauptverhandlung wurde in der Wohnung Müntcrs eine rich­tigeGerichtssitzung- inszeniert, wo­bei Münter als Vorsitzender fungierte. Den beiden Bäckerjungen hatte er ihre Aussagen auf Zettel geschrieben. Die beiden als Zeu­gen vernommenen damaligen Bäckerjungen bestätigten unter Eid die Aussagen der Zeugin.

Heber die heutige Verhandlung berich­tet uns ein Telegramm unseres Es­sener Korrespondenten: Die Zeu­genvernehmung wurde heute fottgesetzt. Auch die vormittags vernommenen Zeugen sagen über die Glaubwürdigkeit und den Leumund I Münters so ungünstig aus, datz man I sich wundern muß, wie all die heute bekundeten Eigenschaften des ehemaligen Gen­darmen im ersten Schröderprozeß nicht ge­richtskundig geworden sind. Man rechnet hier bestimmt damit, daß im neuen Prozeß die Staatsanwaltschaft selbst die Frei- Isprechung der Angeklagt en beantra­gen wird.

erschien unv Die irxzeoenren oinausoe/v-v^. gleicherw Der akademische Senat der Technischen Hock-1 $nb übeI schule wartet nach der Schließung die weitere Entscheidung des HnterrichtsministerS ab.

Die Studenten find entschlossen, auch bet einer etwaigen Schließung der Universität ihre Haltung nicht zu ändern und dann Straßen­demonstrationen zu veranstalten. Die Polizei hat umfangreiche Vorkehrungen ge­troffen, um weitere Aussckreitungen der Studenten zu verhüten, doch fürchtet man, datz sich am heutigen Tag die wüsten Scenen in der Universität wiederholen werden. Die Professoren weigern sich, die Hörsäle noch weiter zu betteten.

Schutz In der Reichsduma beabsichtigt man eine Interpellation einzubringen, lieber das Vordringen der Pest in Ostasien erhalten wir folgenden Drahtbericht aus

Petersburg, 1. Februar.

Drahtbericht:

Wien, 1. Februar.

Gestern abend mutzte die Lemberger Technische Hochschule gesperrt werden. Vielleicht sckon heute dürste es auch zur Schließung der Lemberger Universität kommen, so daß dann an drei galizischen Hochschulen keine Vor­lesungen abgehalten werden können. Die Lemberger freiheitlichen und sozialistischen Techniker hatten, wie berichtet, angesichts der Krakauer Vorgänge einen Sympathie­streik veranstaltet und versucht, den ganzen Tag über die Vorlesungen zu stören. Es kam zu ähnlichen Scene»-wie in Krakau, zu Prügeleien zwischen ben beiden studen­tischen Lagern, zur Demolierung von Türen und Kronleuchtern und zu wilden

würde sich zweifellos noch unerfreulicher offenbart haben, wenn der Kronprinz (dem ur­sprünglichen Reiseplan entsprechend) O sta s i e n besucht hätte. Die verschiedentlichen höfischen Ehrungen und Ovattonen aller Art, die man hier dem Besucher zugedacht hatte, hätten nickt nur den Studienzweck der Reise zurücktteten lassen müssen, sondern die Ueberschwenglich- keiten des überhöflichen Ostastens hätten leicht zuinternationalenVerstimmungen! führen können. Hat doch schon die Ankündi­gung, daß der Kronprinz nicht nur Zuttitt zur verbotenen Stadt- haben, sondern auch im Kaiserlichen Palast wohnen werde, der im­mer emsigen englischen Hetzpresse Anlaß zu al­lerlei Verdächtigungen gegeben. Wenn aber sckon die bloße Ankündigung eine solche Wirkung hervorbrachte: Um wie viel mehr würde erst der Groll aufgekocht fein, wenn der Kronprinz tatsächlich in Peking mit ungewöhnlichen Ehren empfange« worden wäre! In der englischen und der geistverwand­ten russischen Hetzpresse hätte man bann sicher­lich Deutschland wieder der schwärzesten Plane im fernen Osten verdächtigt unb einBündnis mit China- wäre zweifellos bas Mindeste ge­wesen, bas man als Zweck bei Reise mit ben Augen spähenden Argwohnsentdeckt- haben würde. Die Beklemmungen wegen des deutsck- russischen Abkommens in der Asien-Politik sind------------------------ .

ja ein charakteristischer Gradmesser für die HY- unseres Korrespondenten: In entern terie unsererlieben Freunde-. längeren Jnterview des PetitJournal

kt.r man fick I das in allen beteiligten Kreisen größtes nup

Unter biefenUmüdnbentann ma« li _ erklärt der französische Kriegs­fragen, ob der vorzeittge Abbruch der Reise General Brun, datz

nichtganzerwünscht kam. Wenn der russisch-französische Alli-

Kronprinz später einmal zu gelegnerer Zett I « *«- * < * «; tn<*fir#iiftiere

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