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Telegramm aus

Metz, 24. Januar

haben

die neuen Steuer«

richt aus

London, 24. Januar.

Irr Hansabmd in Kassel.

Ein stürmischer Abend im Stadtparisaal.

wirrt und widersprachen sich teilweise. An­derseits sollen sich jedoch auch weitere Anhalts­punkte für ein wirklich geplantes Ver­brechen ergeben haben.

laut veröffentlichter Tagesordnung einen rein wirtschaftspolitischen Charak­ter haben sollte) einen so stürmischen Verlauf nehmen würde. Man konnte es umso weniger annehmen, nachdem man den Vortrag des

Zwei neue Wenbahn-llnfAK.

Die Katastrophe bei Pontypridd.

(Telegraphische Meldungen.^

Wie wir schon gestern kurz berichteten, hat sich am Montag in England ein schwerer Eisenbahnunfall ereignet, bei dem zahl­reiche Menschen getötet und schwer verletzt wor­den sind. Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Pontvvridd aus dem durch das Flußtal des Taff führenden Schienenweg. Wir erhalten darüber folgenden telegraphischen Be-

Kohlenzug. Der Schaffnerwagen am Ende des letzteren wurde bei dem Zusammenprall zertrümmert, und die Wagen des Personen­zuges entgleisten. Die Ursache des Un­falles ist noch unbekannt, ebenso die Anzahl der Verletzten. Die unverletzten Passagiere sprangen herzu, rissen die Türen der zertrüm­merten Wagen auf und arbeiteten nach Kräften an der Bergung der Verletzten. Den letzten hier eingegangenen Meldungen zu­folge übertrifft das Unglück auf der Tafftal­bahn noch bei weitem den furchtbaren Unfall des schottischen Erpreßzuges, der hier noch frisch im Gedächtnis ist. Vierzehn Per­sonen wurden (wie jetzt feststeht) sofort getötet, vierzig wurden mehr oder minder schwer verletzt. Unter den Toten befinden sich zehn Männer, drei Mädchen und ein Knabe. Unter den Getö­teten sind auch drei Mitglieder des Exeku­tivausschusses des Bundes der Berg­arbeiter von Süd-Wales, die nach London reisten, um an der allgemeinen Bergar­beiterkonferenz teilzunehmen.

Ein zweiter Eisenbahnunfall, der glück­licherweise weniger schwere Folgen hatte, wird uns aus Berlin gemeldet: Der Kopen­hagener v-Zug 12, der um neun Uhr abends auf dem Stettiner Bahnhof eintreffen' sollte, kollidierte gestern bei der Durch­fahrt durch Vollratsruhe in Mecklenburg mit einem Güterzug. Ein Wagen des v-Zuges entgleiste. Ein Reisender wurde leicht verletzt. Die Gleise waren längere Zeit ge­sperrt. Der v-Zug konnte mit vierstündiger Verspätung seine Weiterfahrt nach Berlin fort­setzen.

den Kapitalisten und was haben sie dem Mittelstand an neuen Lasten auf erlegt?" Diese Frage beantwortete Herr Rahardt dahin, daß der ganze Mittel st and von der Reichsfinanzreform am meisten betrof­fen worden sei. Dann kam der k l e i n e B e - fähigungsnachweis und die Siche­rung der Bauforderungen an die Reihe. Der Redner bezeichnete es alsF«7". wenn heute ein alter Handwerker, der sich iic dreißigjähriger selbständiger Tätigkeit bewährt habe, die Genehmigung der Aufsichtsbehörde zur Unterweisung von Lehrlingen einholen müsse. Das Gesetz zur Sicherung der Bau­forderungen werde erst dann seinen Zweck er­füllen, wenn auch sein zweiter Abschnitt Ge­setzeskraft erlange. Bevor Herr Rahardt die Wünsche des Mittelstandes formulierte, gab er zunächst seine Stellung zu einigen politi- schenFrayen bekannt. Er ist für

ein geheimes und direktes Wahlrecht

in Preußen und empfiehlt seinen Hand- wcrkskollegen, bei den kommenden Wahlen nur diejenigen Kandidaten zu unterstützen, die diesen Standpunkt zu vertreten sich verpflichten. Dringend notwendig sei auch die Schaffung der sozialen Ver­sicherung für die Privatbeamten- schäft. Dann kamen die Wünsche des Handwerks und des Gewerbes an die Reihe, die man immer wieder vorbringe,

Man konnte es nicht voraussehen, daß die von der Ortsgruppe Cassel desHanfa- bundes für Gewerbe, Handel und Industrie" gestern abend in den Stadt­

berichtet uns über den Brand noch folgende Einzelheiten: Die Entstehungs­ursache des Feuers ist unbekannt. Der Dachstuhl ist eingeäschert, ebenso ein Teil des zweiten Stockwerks, in dem sich die Kam­mervorräte befinden. Von den Feuer­wehrleuten wurden einzelne leicht ver­letzt. Drei Feuerwehrleute, die zu e r st i k - len drohten, wurden mit dem Sauerstoff­apparat ins Leben zurückgerufen, und konn­ten ohne weitere Beschädigungen ihren Woh­nungen zugcführt werden. In einem Um­kreis von mehreren hundert Metern verbrei­tete das Feuer eine fürchterlicheGlut, sodaß es fast unmöglich war, an dis Brand­stätte heranzugelangen. Die Feuerwehr kämpfte mit allen zur Verfügung stehen­den Dampfspritzen gegen den Brand an; es gelang ihr aber erst in den frühen Morgenstunden, das Feuer ganz zu bewältigen. Das ganze Gebäude ist ein einziger rauchender und glühen­der Trümmerhaufen. Fast die ge-

Reval zwischen England und Rußland ver­handelt worden war und als Gegenwehr ein Wiederaufleben der Türkei zur Folge hatte, suchte man nun der Potsdamer Aussprache un­terzulegen und dadurch die Türkei endlich (wie man es nach der Revolution vergebens unter­nommen hatte) von Deutschland abzudrängen: Man erfand das tolle Märchen, daß Deuffch- land in Potsdam Bestandteile der Türkei so­zusagen an Rußland ausgeliefert habe!

Alles war so schön im Zuge: Da zeigte sich plötzlich eine wirkliche Bedrohung türkischen Besitzes, aber nicht etwa von Deutschland aus, sondern aus der Nachbarschaft einer britischen Kolonie. Man zog in London an zu vielten Fäden, und die Fäden haben sich infolgedessen (wie man so sagt) mit einander .verheddert". Der Ausstand der mit britischen Waffen ver­sehenen Araber im Demen kam etwa? zur Unzeit: Mußte er doch die Türkei gerade in dem Augenblick, in dem mit Eifer versucht wurde, Deutschland bei ihr zu verdächtigen, wieder recht deutlich daran erinnern, von welcher Seite aus ihr tatsächlich die e r n st e st e Gefahr drohe. Eine Frage für sich ist auch, ob der neue Ausstand im Demen sehr geeignet ist, die englisch-französischen Beziehungen m ihrer freundschaftlichen Intimität zu festigen: Arabien gehört so gut wie Aegypten zu den alten englisch-französischen Reibungsslächen. Am Ausgang des Roten Meers stehen die kleine französische Kolonie Obok auf afrftani-

Auf der durch das Tal des Flusses Taff im Walliser Kohlengebiet führenden Bahn stießen gestern vormittag ein Per­sonenzug und ein K o h l e n z u q bei Hopkinstown zusammen. Der Anprall war so hefttg, daß sich die ersten Wagen des Per- fonenzuges teleskopartig ineinan­der schoben; die anderen Wa; :n wurden umgestürzt und bilden einen wüsten Trümmerhaufen. Eine Anzahl von Personen ist getötet worden: bisher wur­den elf Leichen unter de- Trümmern hervorgezogen. Rettungsabtei: 'gen und Ambulanzen sind von Cardiff nach der Un­fallstelle abgesandt worden. "Auge:.Zeugen be­richten: Der Personenzug überholte den

Feuer im Lazarett.

Ein Brand im Metzer Garnison-Lazarett. (Telegraphische Meldungen.) Einem Telegramm aus Metz zufolge brach gestern nachmittag im Dachstuhl des dor­tigen Garnisonlazaretts eine Feu­ersbrunst aus, die schnell um sich griff. Die Feuerwehr beschränkte sich auf den Schutz der benachbarten Gebäude, da an eine Rettung des Lazarcttgebäudes bei dem herrschenden Winde nicht zu denken war. Ein Privat-

RervoWt!

Die Welt im Zeichen der Unruhe.

Im Sommer neunzehnhundertacht fei- trte man die Festtage der Tripleentente Am neunten Juni traf das britische Königs­paar vor Reval zum Besuch des Zarenpaars -in, und folgenden Tags wurden zwischen den beiden Monarchen jene Trinksprüche gewechselt, denen die offizielle Mitteilung über die e n g - lisch-russische Verständigung in der persischen und in der mazedonischen Frage folgte. Einige Wochen später stattete auch der Präsident der französischen Republik dem Za­ren einen Besuch ab; und um das Eisen zu schmieden, so lange es warm war, eilte der nervös geschäftige Iswolski noch im August nach Karlsbad zu einer Konferenz mit dem Kö­nig von England und dem französischen Mi­nisterpräsidenten. Inzwischen aber war die Saat von Reval aufgegangen, so ganz anders allerdings, als Iswolski und der siebente Eduard es sich hatten träumen lassen: Am Goldnen Horn hatte man in Erfahrung ge­bracht, daß in Reval das Erbe deskranken Mannes" geteilt worden war. Dieses Ansto­ßes hatte es gerade noch bedurft, um denkran­ken Mann" zu neuem Leben gesunden zu las­sen. Anfang Juli trat England mit seinen Reformplänen für Mazedonien hervor: Vier­zehn Tage später gab das jungtürkische Komi­tee die vom Sultan bestätigte Wiederherstel­lung der Verfassung bekannt! Obwohl Eng­lands Beutepläne es gewesen waren, die den letzten Anstoß zu der großen Umwälzung in der Türkei gegeben hatten, machte England nunmehr doch äußerste Anstrengungen, die Sympathien der Jungtürken für sich zu ge­winnen und namentlich von Deutschland abzu­lenken. Das Einkreisungswerk sollte auch im Südosten noch seinen letzten Abschluß und als­bald seine Krönung finden.

Aber es kam anders: Die Ereignisse von neunzehnhundertneun und neunzehnhundert­zehn offenbarten die große Lücke in dem festen Ring, den Eduard und Jswolki hatten schmie­den wollen; und schließlich wurde, nachdem der King durch eine höhere Macht aus seinem Wirken abberufen und der unruhige Iswolski von der Newa an die Seine versetzt worden war, die Brüchigkeit der Tripleentente offen­bar, als der britisch-russischen Verständigung von Reval die deuffch-russische Aussprache von Potsdam folgte. Rußland hatte in­zwischen mit England in Persien wieder seine eigenen Erfahrungen gemacht: Die alten Inter­essengegensätze in Asien waren wieder ausge­lebt, und man hatte an der Newa wieder den Wert eines sreundnachbarlichen Verhältnisses zwischen Deutschland und Rußland erkennen gelernt. In London und Paris war man über diese neue Sicherung des Welffriedens nichts weniger als erbaut. Auch Herr von Iswolski (der sich in Paris keiner stärkeren Kraft als Herrn von Schoen als Vertreter der deut­schen Interessen gegenüber sah) betätigte sich schleunigst wieder als diegroße Unruhe" in der europäischen Politik und inszenierte ein umfangreiches Spiel von Preßintriguen aller Art. Besonders versuchte man es nach Pots­dam mit einer Analogie zu Reval. Was in

cher, das britische Aden auf arabischer Seite einander eifersüchtig gegenüber, und am Aus­gang des Persischen Meers haben die Fran­zosen seinerzeit versucht, einer künftigen engli- chen Alleinherrschaft durch Erwerbung von Maskat vorzubeugen. Das Unternehmen be­kam ihnen damals nicht anders als der unge- ähr gleichzeitige Versuch, bei Fashoda an den Oberlauf des Nils vorzudringen und der Aus­breitung der englischen Herrschaft eine Grenze zu ziehen. Wie Großbritannien den Türken Aegypten aus den Händen gewunden hat (und zwar in durch ein volles Jahrhundert durch­geführter Konkurrenz mit Frankreich), so trach­tet es unablässig danach, ihnen auch Arabien aus den Händen zu ringen, was natürlich wie­derum von den Franzosen nicht ohne starke Eifersucht beobachtet wird.

Das Ziel englischen Strebens ist vor allen Dingen, die heiligen Otte des Islam unter sei­nen Einftuß zu bekommen und von hier aus durch einen ihm gefügigen Khalifen anstelle des Sultans die mohammedanische Welt in seinem Sinne geleitet zu sehen. Der Aufstand im Demen ist nur ein Vorspiel, aber gerade gegenwättig ein vom britischen Standpunkt aus doch etwas gewagtes Vorspiel, denn der Versuch, die Türkei gegen Deutschland aufzuhetzen, muß durch diesen Zwischenfall illusorisch gemacht werden. Die britisch-russischen Beziehungen kann es auch nicht gerade fördern, wenn in dem Persien be­nachbarten Arabien das unersätttiche Welt­machtstreben Großbritanniens so wenig verhüllt zutage tritt; und auch die französische Eiser­sucht muß dadurch (wie schon angedeutet) aufs neue geweckt werden. Der ewig unruhige Iswolski (der ja viel mehr französische und englische als russische Politik treibt) wird es an Bemühungen nicht fehlen lassen, zwischen den alten Freunden alles in Ordnung zu hal­ten; je mehr aber England allein die Türkei anzuknabbern" versucht, um so brüchiger wird schließlich die Triple-Entente werden. Diese Gefahr freilich erklätt es zugleich genügend, wie sehr man in ihren Kreisen augenblicklich wieder die Aufmerksamkeit von den eignen An­gelegenheiten abzulenken und die deutsche Politik zu verdächtigen ttachtet. Die deutsche Diplomatie und die deutsche Presse sollten die Antwott darauf nicht schuldig blei­ben, denn dieAera Schoen" ist doch in der Berliner Wilhelmstraße überwunden, und Kiderlen-Wächter pflegt im allgemeinen keine Glacehandschuhe anzuziehen, wenn es sich darum handelt, derb und zielbewußt zuzu­greifen. -A-- D-

Herrn

Obermeisters C. Rahardt, des Landtagsabgeordneten und Vorsitzendem der deutschen Mittelstandsvereinigung in Ber­lin, gehört hatte, in dem in leidenschaftsloser, aber ernster Weise die Forderungen des Mittelstandes an die Gesetzgebung zum Ausdruck gebracht wurden. Bei der Be­urteilung, die der Hansabund von den verschie­densten Seiten erfährt, konnte es nicht verwun- dern, daß der S t a d t p a r k s a a l bis auf den letzten Platz besetzt war. Auch zahlreiche Damen nahmen an der Versammlung teil, was als Zeichen des wachsenden Interesses der Frau am politischen Leben betrachtet werden darf. Obermeister Kniest eröffnete die Ver­sammlung mit herzlichen Begrüßungsworten, die er noch besonders an die beiden Abgeord­neten Rahardt - Berlin und Geheimrat Schröder- Cassel richtete. Der Redner des Abends, Herr Rahardt, ging in seinem Vor­trag von dem Blockreichstag aus und verweilte des längeren bet der Reickssinanzreform. Aus dem Steuerbukett zerpflückte er Blume um Blume und unterzog die Steuerpolitik der Mehrheitspatteien einer scharfen Ktttik.Was

sammten Kammervorräte sind ein Raub der Flammen geworden und der angerichtete Materialschaden beziffert sich infolgedessen auf _____________________

viele Tausende von Mark. Augenblicklich ist | p a r t f a a I einberufcnc^ Versammlung (die die Feuerwehr mit den Aufräumungsarbei- ' ""

len beschäftigt, die infolge der Glut, die der gewaltige Trümmerhaufen ausstrahlt, sehr erschwert sind. Es wird mindestens noch zwei Tage dauern, bis die int In­nern noch fortglimmenden Trümmer sich so weit abgekühlt haben werden, daß an eine

Räumung der Brandstätte herangegangen werden kann. Außer den Feuerwehr­leuten, die auch nur leichte Verlet­zungen erlitten haben, sind Menschen bei dem Brande nicht zu Schaden ge­kommen, da die Insassen des Lazaretts rechtzeitig in Sicherheit gebracht, werden konnten.

Wie uns ein weiteres Telegramm un­sres Metzer Korrespondenten mel­det, ist der Brand im Garnisonlazarett wahr- cheinlich durch Kurzschluß in der elek­trischen Leitung herbeigeMrt worden. Rach einer oberflächlichen Schätzung berechnet man den durch Versicherung voll gedeckten Schaden auf mindestens zweihundert- t a u s e n d M a r k. Die Kammer-Vorräte sind ausnahmslos von den Flammen zerstört wor­den, ebenso der größte Tefl der Jnnen-Einrich- tung. Von dem Gebäude selbst ist nur das un­terste Stockwerk geblieben, das als kahle, rauchgeschwärzte Ruine in die Luft ragt.

Das Rätsel von Bremen.

Ein Bombenattentat auf den Bremer Dom? (Eigener Drahtbericht.)

Im Bremen hat sich soeben eine sehr my­steriöse Affäre zugetragen, die größtes Aussehen erregt. Falls die Geschichte mcht bte Phantasiegeburt eines anschei­nend Geisteskranken ist, handelt es sich um nichts geringeres, als daß zwei Verbre­cher nachts denDomund das Ratscafs in Bremen in die Luft sprengen wollten. Vorläufig ist es der Kttminalpolizet noch nicht gelungen, das geheimnisvolle Dun­kel der Sensationsaffäre zu lichten. Unser Bremer Korrespondent depeschiert uns darüber folgende Einzelheiten:

Bremen, 24. Januar.

Den D o m und das neu erbaute Rats-Cafe in die Luft zu spren­gen, soll in der vergangenen Nacht der Plan zweier geheimnisvoller Männer gewesen fein. Um Mitternacht wurde ein laut um Hilfe rufender Mann aus der Wefer gezogen, der der Polizei gegenüber bekundete, zwei gut gefleidete Männer hätten ihn auf der Sttaße effucht, ein Boot an Land zu ziehen. Bei der Weser angekommen, sagten beide zu ihm, er solle das Boot liegen lassen. Sie zeig­ten ihm eine Handtasche mit zwei Bomben und gleichzeitig ein mit Bank­noten gefüllten Potteseuille und boten ihm dreitausend Mark, wenn er die grö­ßere Bombe beim Dom und die lleinere beim Ratscas« niederlege. Hierauf follte er die Zündschnur mit einer brennenden Zigarre anzünden, die einer der bei­den Unbekannten wegwerfen würde. Als er sich weigerte, den Plan auszuführen, fei er von den beiden Männern insWasser ge­worfen worden.

Weiteren Meldungen aus Bremen zufolge steht die dortige Polizei den Angaben des Mannes, der angeblich .in den Anschlag gegen den Dom" verwickelt sein soll, sehr skep­tisch gegenüber. Seine Aussagen waren ver-

Fernsprecher 951 und 952.

Mittwoch, den 25. Januar 1911.

Fernsprecher 951 und 952.

1. Jahrgang.

Nummer 44.

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Hessische Menürrttlmg

Casseler Menchettung

^nferttonäpr. /:-: Die s-chSgespalten- Zeile für einheimische DeschäftetS Vf., für auSroärti-.' Inserate 25 PK Reklamer-ile für einheimische ®e- Hätte 40 Pf. kür auswärtige 60 Pf. Geschäftsstelle: Kölnische Straße 5. Berliner Der:r-:unz: SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt VI, 676.

Die »Casseler Neueste Nachrichten" erscheinen wöchentlich sechsmal. Bis auf weiteres werden die »Neueste Nachrichten" allen Familien in Cassel völlig kostenlos geliefert. Trucisrei, Berlag u. Redaktion: Schlachthofftraßs 28/30. Berliner Vertretung; SW, Friedrichstraße 16, Telephon: Amt VI, 676.