Nummer 25.
1. Jahrgang.
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Fernsprecher 951 und 952.
Dienstag, den 3. Januar 1911.
Fernsprecher 951 nnd 952.
Bin Königz-Srama?
Naundorfs oder Ludwig der Siebzehnte? Won unserm Korrespondenten.)
Paris, Sylvester 1910.
Kn Frankreich sind in den letzten Tagen die Diskussionen über die Frage, ob bet Thronprätendent Naundorfs wirklich ein Sohn des Hingerichteten Königs Ludwig XVI. war, wieder recht lebhaft geworden, und es ist inzwischen auch mancherlei neues Material zur Lösung dieses düsteren Staatsgeheimnisses zusammengetragen worden. Infolge der französischen Revolution kam bekanntlich im August 1792 auch der damalige Dauphin von Frankreich als Gefangener in den Templeturm, und nach der Hinrichtung feines Vaters, des Königs Ludwig XVI., wurde! der achtjährige Kronprinz von seinem Oheim, dem späteren König Ludwig XVIIL, «nter dem Namen Ludwig XVII., zum König von Frankreich proklamiert. Er teilte dann »och mehrere Monate die Gefangenschaft mit seiner Mutter. Sechs Monate nach dem Tode seines VaterS wurde er jedoch im Temple einem rohen Jakobiner, dem Schuster Simon, übergeben, der daraus ausging, ihn Physisch und geistig zugrunde zu richten. Seit Januar 1794 ließen die Schreckensmänner den .König ohne 8anb" in einsamer Zelle verkommen; monatelang wurde ihm jeder ärztliche Beistand versagt, und der Zustand des armen Königskindes verschlimmerte sich von Tag zu Tag, bis es am 8. Juni 1795 starb. So lautete wenigstens der offizielle Bericht, nach dem der Tod des Prinzen eine nicht anzuzweifelnde Tatsache war. Trotzdem verbreitete sich bald das Gerücht, daß der prinzliche Gefangene der Revolutionsmänner aus dem Gefängnis geflohen und errettet worden fei. Und nun tauchte eine ganze Reihe von Abenteurern auf, die die Rolle Ludwigs XVII. zu spielen versuchten. Der bekannteste von ihnen War ein Deutscher, Karl Wilhelm Rann- dorsf. Er wohnte mit seiner zahlreichen Familie zuerst in Spandau, dann in Brandenburg und später in Crossen, stand bn Rufe eines rechtlichen und fleißigen Mannes, und ernährte sich recht und schlecht als Uhrmacher.
Raundorfl gab sich für den Herzogder Normandie (diesen Tttrt hatte Lud- wig XVII. zuerst geführt) auS, schilderte in romantischer Weise seine Flucht aus dem Temple und wandte sich an die europäischen Mächte und an seine .Schwester", die Herzogin von Angouleme, mit dem Ersuchen um Beistand. Nach der Julirevolution ging er mit seiner Familie nach Frankreich, wo er wegen feines bourbonischen Gesichtsschnittes und der Aehn- lichkeit seiner Tochter mit Marie Antoinette viele Anhänger fand. Im Februar 1836 wurde er indessen beim Zuchtpolizeigericht zu Paris als Betrüger verklagt. Das Gericht sah In ihm nur einen Verblendeten, und sprach ihn frei; er wurde aber sofort aus Frankreich ausgewiesen. Seitdem lebte er mit seiner Familie im ziemlich guten Derhältniffen bald in Belgien, bald in, England, und starb im Jahre 1845 in Delft. Sein Sohn, der das Präten- dententum fortsetzte, und Oflizier in der holländischen Armee war, strengte 1873 einen Prozeß gegen den Grafen von Chambord an, wobei Jules Favre seine Sache vertrat: er wurde aber mit seinen Ansprüchen abgewiesen. Diese ganze Raundorff-Geschichte ist nun jüngst wieder aufgerollt worden, indem die Gegner der noch lebenden Abkömmlinge Raundorfss das im Archiv des Schlosses Frohsdorf bei Wiener-Neustadt aufbewahrte Testament der Schwester Ludwigs XVII» der Herzogin von Angoultzme, zum eisten Mal seinem vollen Umfang nach veröffentlichten, um zu beweisen, daß in dieser letztwilligen Verfügung der Herzogin die Ansprüche der Kinder des Uhrmachers von Spandau auch nicht mit einem Worte erwähnt seien.
Dieser Schlag der Antinaundorffisten, der dem Ludwig XVII.-Problem ein für allemal ein Ende machen sollte, rief aber fof*t einen verblüffenden Gegenschlag hervor: Eine Freundin der Naundorff-Bourbonen, Frau de la Tour du Pin, meldet sich mit ganz anders lautenden Dokumenten, die großes Aufsehen erregen dürften. Sie behauptet vor allem, daß die Herzogin von Angouleme den armen Naundorfs immer als ihren Bruder betrachtet habe, und daß sie ihm, so lange er tone, heimlich Unterstützungen habe zugehen lassen. Frau de la Tour du Pin teilt dann einige Briefe der Herzogin mit, aus denen man hei einigem guten Willen herauslesen kann, daß
die Tochter Ludwigs XVI. Raundorffs Behauptungen für wahr gehalten haben muß. In dem ersten Brief, der vom 24. Juni 1816 datiert und an eine Hofdame gerichtet ist, heißt es: .Wir werden hier ausgespäht wie Gefangene, und man darf den Namen meines Bruders um keinen Preis erwähnen." Achtzehn Jahre später soll die Herzogin einmal in Sachsen ganz plötzlich mit den Kindern Naundorffs z u s a mmen g etr o fs en sein: sie sei (so versichert Frau de la Tour du Pin) von den .bourbonischen Gesichtszügen" geradezu betroffen gewesen, habe die ganze Rächt geweint und geschluchzt und immer wieder: .Mein Bruder ! Mein Bruder!" gerufen. Am nächsten Morgen sei sie dann plötzlich abgereist. Kurz daraus habe sie zu einem Herrn ihres Gefolges, der sich geweigert hatte, einen Grafen U. zu empfangen, im Tone des Vorwurfs gesagt: .Warum wollten Sie ihn nicht empfangen? Weil er im Auftrage meines Bruders gekommen ist? Ach! diese grausamen Verfolgungen, diese enffetzlichen Leiden! Mein Gott! mein Gott!"
Als der Prozeß gegen Naundorfs eröffnet wurde, sandte die Herzogin an denselben Herrn aus ihrem Gefolge einen chiffrierten Brief, in welchem es hieß: .Sie finden hier alle Dokumente, die sich auf den Prozeß beziehen, vereinigt. Die Staatsraison über alles: Ihr muß ich mich beugen, ihr zuliebe mich mtt dem schmerzlichen Kompromiß einverstanden erklären. Ich sende Ihnen die Mitteilungen, die mir über die jüngsten Ansprüche meines Bruders gemacht worden sind." Auch in einem andern Briefe, der vom 27. November 1836 datiert ist, spricht die Herzogin von Naundorff als von ihrem Bmder: „Ich bin wie zerschmettert (schreibt sie), toell die moralische Gewißheit, daß es sich um meinen unglücklichen Bruder handelt, mich immer trüber stimmt". Einen Monat nach dem Tode Naundorffs, der in Holland mit königlichen Ehren begraben wurde, schrieb die Herzogin an eine üjrer Damen: »Endlich ist der Alp von mir genommen; ich habe die mir vorn hollällndischen Kurier überbrachte und vorn Bürgermeister un- terzeichnete TodeSurkunde in Händen. Das auf Befehl deS Königs von Holland niedergeschrie- dene Dokument erfüllt mir die Seele mit Trauer. Ich glaube darin die Hand Got- teS zu sehen. Wenn eS sich wirklich um meinen unglücklichen Bruder handelt, welcher Schmerz, welche Gewissenbisse für mich! Beklagen Sie mich! Ich glaube sterben zu müssen!" Fra« de la Tour du Pi« verbürgt sich für die Echtheit der Briefe, die, wen« sie wirklich echt sein sollten, ein erschütternde» 0e- wissenSdrama enthüllen würden.
Dr. Sch.
Um ehre Königskorie.
Exkönig Manuel und seine Getreuen. (Don «nserm Korrespondenten.)
London, 31. Dezember.
Die Gerüchte von dem Ausbruch einer Gegenrevolution in Portugal sind (wie aus der Umgebung des Exkönigs Manuel ver- stchett wird", schon seit zwei Wochen an das Ohr von König Manuel gedrungen. Schon am 24. November wurde in einem Briefe eines in Portugal wohnenden Royalisten an Manuel mitgeteilt, daß allenthalben Anzeichen einer drohenden Gegenbeweauna bemerkbar seien. Die Soldaten, die früher in der Hoffnung auf materielle Aufbesserung ihrer Lage ihren König im Stich gelassen hätten, seien jetzt mit der neuen Regierung ebenso unzufrieden und würden ohne viel Bedenken in das Lager des Königs übergehen.
Exkönig Manuel begab sich auf diese Mitteilung hin von seinem Schlosse aus sofort nach London, wo er im „Clandge-Hotel" Wohnung nahm. Durch Telegramme wurden der frühere portugiesische Gesandte in Paris, So u z a R o z a aus Paris, der römische Gesandte Senhor de Carvalho e Vas- concellos aus Nizza, und der frühere Gesandte in London, Marquis de Sove- ral (der auch weiterhin seinen Wohnsitz in London beibehalten hatte) zum Könige berufen. Hier fanden täglich von neun Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags geheime Verhandlungen statt und chiffrierte Depeschen wurden fortwährend abgeschickt und empfangen. Vor einigen Tagen sind die beiden Diplomaten Souza Roza und de So- veral aus London mit geheimen Aufträgen wieder abgereist und werden erst in vierzehn Tagen bis drei Wochen wieder zurückerwartet. Man erzählt in der Umgebung des Exkönigs, daß die Royalisten be
reits umfassende Matzuahmen für eine Wiedereinsetzung des Königs- tums in Portugal treffen. Der größte Fehler der Royalisten war bisher ihre unglaubliche Sorglosigkeit und Lässigkeit. Es fehlte ihnen vollkommen an einer zielbewußten Persönlichkeit, die die Ursachen der Unzufiiedenheit erforscht und beseitigt und der Organisatton der Republikaner eine eigene gefestigte Organisation entgegengestellt hätte. Man ist sich indessen nicht darüber im Unklaren, daß die augenblickliche Umsturzbewegung in Portugal eher alles andere als lönigsfreundlich ist. Der Spiritus rector der Unruhen ist her berüchtigte Malabo Santos, der Führer der portugiesischen Jakobiner, ein roher, anmaßender und ungebildeter Plebejer, der in der großen Masse über einen starken Anhang verfügt. Makado Santos, ein »Robespierre in der Westentasche" und ein lärmender Gernegroß, prahlt mit seinem Königshatz und mit seiner Machtstellung in Portugal. Trotzdem ober die Bewegung durchaus antimonarchifch ist, hegt die königS- trene Partei dennoch die Hoffnung, daß in den fortwährenden Unruhen und Auflegungen ein starker Wille Erfolg Bringen wird. Auch daS Heer, das in seinen besten Teilen von der Zügellosigkeit der Massen bereits angeekelt ist, wfld sich einem Zustand der Ordnung sicherlich gern wieder anschließen, besonders wenn vorher königsfleue Aufklarer und Agitatoren eine vorbereitende Arbeit getan haben werden.
Die Maßnahmen der Royalisten gehen augenblicklich in erster Linie dahin, die Offiziere und Soldaten für einen Zustand der Ruhe und Ordnung zu gewinnen. Ebenso wie die Jakobinerherrschaft in Frankreich nur kurze Zeit gedauert hat, wird sie in Portugal sich nicht lange halten können. Ob dann der Gedanke der Republik oder der Monarchie im Volke siegen wird, ist eine Frage der Zeit. Exkönig Manuel will aber sich nicht von den Ereignissen überraschen lassen, sondern die Lenkung der Geschicke selbst tatkräftig in die Hand nehmen. -to-
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Sie Situation in Lande.
(Privat-Telegramm.)
AuS PattS wird uns depeschiert: Die heut« auS Lissabon kommenden ministeriellen Erklärungen vermögen nicht, alle Gründe der B e - unruhigung über die Lage in Portugal zu etttfräften.
In der portugiesischen Arbeiterschaft hat namentlich der Erlaß deS Ministers der öffentlichen Arbeiten große Erbitterung erzeugt, welcher fordert, daß jederDtreik acht oder zwölf Tage tret Ausbruch ange» zeigt werden soll. Auch der Martueofli- zier Machado SantoS, dem das Gelingen der Revolution zugeschrieben wird, richtet scharfe Anklagen gegen die Richtung, die ihre Pflicht versäume, und fordert gut Vertreibung der ausbeuterisch en Beamten auf. Demgegenüber hat die Regierung den Sold der Truppen erhöht «nd sich an Frankreich und England gewandt, um der neuen Diplomatte der Republik ihren Amtsantritt zu erleichtern. Die Regierung übt eine scharfe Depefchenzensur auS, was kein Zeichen starken Selbstverflauens ist. Seitens der portugiesischen Gesandschaften im Auslände wird zwar die Tatsache einer gegen das gegenwärtige Regime gerichteten Bewegung bestritten, eS darf aber dessenungeachtet als erwiesen gelten, daß die Regierung Mühe hat, der aufleimenden Gegen- revolution Herr zu werden.
In den beiden letzten Tagen, als die Si- htotion sich schon sehr kritisch gestaltete, ist es der Regierung gelungen, in den wickttgsten Garnisonen größere Truppenkörper zu konzenttieren, aus deren Treue sie sich verlassen konnte, und diesem Umstand ist es zweifellos auch zu danken, daß die Unruhen vor der Hand keinen gefährlichen Charakter angenommen haben. .' ■
Spanische Sensationen. .
Der Ministersohn als Falschmünzer, (Spezial-Telegramm.)
Aus Madrid wird uns depeschiert: In Saragossa verhaftete die Polizei einen jungen Menschen, der aus einer hochangesehenen spanischen Familie stammt; man er zählt sich, er sei der Sohn eines ehemaligen Ministers. Der junge Mann hatte falsche Fünfzig-Pesetasnoten artgefertigt, auf denen als Tag der Emission der 14. September 1906 angegeben war, und diese in Um
lauf gesetzt. Die Fälschungen waren so vorzüglich ausgeführt, daß selbst einige Bankbeamte die Roten für echt hielten. Man mißt dieser Verhaftung allgemein große Bedeutung bet «nd glaubt, daß der Verhaftete in Verbindung steht mit den großen Falsch- münzerwerkstätten in Valenzia und Barzelona, die ebenfalls als Verfertiger bei falschen Fünfzig-Pesetasnoten in Bettacht kommen. Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Verhaftete einer der Hauptagenten der Fabriken von falschen Noten in Valenzia und Barzelona ist. Die Polizei bewahrt vorläufig über die Verhaftung das strengste Stillschweigen, da man den Mitschuldigen des Verhafteten auf der Spur ist.
Bantegies Millionen.
Fünf Millionen für Lebensretter
Wie totr schon kurz telegraphisch mitge- teilt haben, hat der bekannte amerikanische Multtmillionkit Andrew Carnegie, bet erst vor wenig Wochen zehn Millionen Dollars stiftete, soeben für Deutschland eine neue Millionen-Stiftnng verfügt, die et mtt einem Kapital von fünf Millionen Mark ausgerüstet hat. Kaiser Wilhelm hat zur Ehrung des Sttsters bet Stiftung bett Namen .Carnegie-Stiftung für Le- benSretter beigelegt und das Proirttorat über sie übernommen. Der Zweck der Sttf- iung ist die Linderung der finanziellen Notstände, die sich auS heldenmütigen Anstrengungen zur Rettung von Menschenleben ttn Gebiet des Deutschen Reiches «nd seiner Gewässer ergeben, sei es für die Lebensretter selbst, durch deren vorübergehende oder dauernde Erwerbs- Unfähigkeit, sei es im Falle ihres Todes für ihre Hinterbliebenen. In erster Linie sind dabei diejenigen Unglückssälle inS Auge gefaßt, die sich bei Ausübung fliedlicher Berufe, besonders derjenigen bet Bergleute, Seeleute, Aerzte, Krankenpfleger, Feuerwehrleute, Sisenbahi»- «nd Polizeibeamten ereignen Unter .Lebensrettern" werden auch diejenigen Petsonen bet* standen, beten heldenmütige Anstrengungen zur Rettung von Menschenleben von Erfolg nicht gekrSnt worden find. Zur Verwaltung bet Stiftung hat bet Kaiser ein Kuratorium eingesetzt, dessen Vorsitz zunächst dem Ches deS Geheimen Zivilkabinetts übertragen ist.
karuegie tmb der Kaiser.
Wie der Kaffer Carnegie kennen kernte... (Bon unser« Korrespondenten.)
Berfin, 1. Januar.
Die großartige Stiftung, mit bet bet am» rikanikche Philanthrop Carnegie das beuffche Volk an der Jahreswende überrascht bat, und deren Protettorat Kaffer WUHelm übernommen hat, weckt die Erinnerung an die per- sönlichen Beziehungen, die zwischen dem amerikanischen Milliardär und «nserm Kaiser bestehen. Kaiser Wilhelm hatte schon lange den Wunsch genährt, die Bekanntschaft des durch seinen Reichtum gleichermaßen tote durch fein humanitäres Wirken berühmten Amerikaners zn machen, aber erst die Kielet Woche im Jahre neunzehnhundertacht brachte die erwünschte Gelegenheit, um eine Begegnung bet beiden Männer herbeizuführen. Kurze Zeit darauf wellte Carnegie auf seinem mit fürstlichem Glanz ausgestatteten Schlosse in S k i b o Castle in Schottland, und hier war es, wo der amerllanische Stahlköniq sich feinen Gästen gegenüber, zu denen auch Bertha von Suttner zählte, über seine Kieler Eindrücke ausließ. Die bekannte Ftiebensprophetin erzählte seiner Zeit aus dem Gespräch mtt Car- negie folgendes, was gerade im gegenwärtigen Moment in Erinnerung gebracht zu werden verdient: Carnegie bestättgte (was man auch sonst schon verschiedenllich gehört hat), daß bei Verkehr mit dem Monarchen ein außerordentlich nngezwungener sei, und baj£ der Kaffer, selbst voll guter Laune und Humor, auch bei anderen gern Spaß verstehe. „Sie als amerikanischer Diplomat (bätte bet Kaiser be- merkt) müssen eigentlich auf Kaiser und König nicht gut zu sprechen sein?" »Das hängt ganz von dem Wesen der betteflenden Funktionäre 1 ab, Majestät." „Uebrigett3 (fügte Carnegie binz«) »Majestät sollten einmal nach Amerika kommen, der Empfang wäre sicher ein jubeln- f der". Der Kaiser versicherte, daß ihn eine solche Reise sehr interessieren würde; aber er könnte nicht so wett tmb so lange sich entfernen, man brauche «hn.
Darauf bat Carnegie nm die Erlaubnis, eine Anekdote erzählen zu dürfen, Seine Majestät dürfe aber nicht böse werden. „Rur zu.'", meinte der Kaiser. Daraus Carnegie: »Bei «ns zulaube war ein großer Kabrikve- |