Einzelbild herunterladen
 

Lssselrr Mrueste Mschrichten

Erster Jahrgang.

guna doch selber zugebe»! Denke» Sie ja »icht. I endlich den Ausschlag. Rur ihm die Ruhe lch?age das, um Sie und Heinz definitiv zu wiedergeben! Aber wre? Das warnur mog.

Fl Vergnügungs-Anzeiger '

Zonblld-Theoter!

Centrnl-Klno!

Anfang 8>/. Uhr. Ende 10*/» Uhr.

fiß. Bas Sepauranl ist auch Michtchrsttrdrfuchmi Mgäog- iich. Lnrnturük Osckdrstrllnn§ru ndjtjritig rrdrtru.

Verein Her Schlesier, Cassel

G

85

0

s

GQ

Stadt Stockholm

= Mittelgasse,

Frau Clever.

Z. Weihnächte!

®

®

®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®®

— ForLsetzrm.y VergAugUAgs-Amsmeu sb” der 4* Seite der ersten Beilage Md 4. Seite Handlblatt.

öm

B

H

Margot, Ein Diener

a B

3 es B

ffl a B

Klare Suppe Zunge tn Madeira Gänsebraten mit Grünkohl Mirabellen Kompot

L Feiertag: Bouillon mit Siersttch Filetbraten garniert Zunge Mastente an Salat Liplomaten-Kreme.

lich, wenn er vor unumstößliche Tatsache» ge­stellt wurde. Wenn er von ihrem Verlöbnis mit Herrn von Sommern Kunde erhielt, dann würde für ihn noch eine böse Zeit kommen, vielleicht sogar würde er sie verachten, aber nur ihm die Ruhe wiedergebeu. uur ihm und den gute» OberamtmannS. „

Und eines Morgens beim Frühstück ging sie aus Herr» RühlÄg zu und sagte mit fester

1. Welhnachistas:

Ochsenschwanz-Suppe

Stangenspargel mit rohen Schinken

Rehkeule mit Jagersalat

Torte

L Beilage.

Sonntag, 25. Dezember 191»

Fräul. Baldamus.

Herr Eggenburg. Fräulein Griebe.

Herr Steinecke.

B~ "uL Krüger, ul. Eberle.

Jakubowsky. u Krüger. uhJakubowsky.

Fräul. Cordraly.

Herr Engelhardt.

on!*

> sich und gab dem

Mittagstisch

a Couv. 80 Pfg. u. 1,20 Mk. Ab. 70 Pfg. n. 1,00 Mk.

Reichhaltige Abendkarte. . ■

von 6 Uhr ab.

Peter Jung.

II. Feiertag: Lchfenschwanz- Suppe Kasseler Rippespeer mit

Königliches tzosthrster. Ifoyer-Srstsursnt Trirphun 426L Trirphaa 42BL

SsiShrruil ürr Wrihvachtsfrirrtsgr, Silvester ncö am Zirojahrstagk:

Diners u. Soupers sowie ä la carte. KusrrirskM Mrmdsrtr.

Ojlfkner Lier a. d. Lrsnrrrr Snrpf. Mrftxnderg-- Lrsu. tzacherdrsn Machen. Luglijche ßirrr.

®®@®®®®®®® ®®@ ®®a®®®@®®®@

I Restaurant „zur neueu Bast" 1

® Hoheuzollernstr. 25. Ferufpr. 1397. Ecks «arthäuferstr. D

Stdume:

.Herr Oberamtmau», ich habe auSgekälllpft und habe eine Bitte an Siel*

Gespannt blickte» Heinz' Eller» auf.

.Laden Sie Herrn Oberstleutnant von Sommern aus ei« paar Tage ein, die Errflchei- düng aber behalte ich mir vor k*

Da stand der Oberamtmann aus uubfchüt» fette ihr die Hand.

.Ich danke Ihne». «S soll sofort ge­schehen!* ,

Und während der Oberamtuunm Stott Briefe schrieb, eine» an de« Oberstleutnant, den anderen an Heinz nach Gogulkowo, iuwel- chem er ihm mttteilte, daß er wahrscheinlich schon im November nach Straßburg komme« würde, weinte sich Klara Herbart am Herze» ihrer mütterlichen Freundin aus.

X.

Heinz hatte die Liebe egoistisch gemacht. Auf der Fahrt von 3«i» mrch Frankfutt am Main sann er hin und her, ob er sich Lackel Reuter anvertrauen sollte. Einmal war er Mt entschlossen und dann tarnen ihm wieder Be­denken. Gewiß würde er noch so leidend sein, daß ihm Erregungen ferngehalten werden muß­ten. Schließlich sagte er sich: Ich werde ab­warten, fängt Onkel an, mrr auf deu Zahn zu fühlen, so soll er bie ungeschminkte Wahr­heit hören. Er wußte auch gar nicht. Wie todt sein Vater den Freund unterrichtet hatte, eine Ahmmg von seiner Herzensnot «mßte er haben, denn Karl deutete in einem Briefe nach Goau^ kowo, ungefähr vor vierzehn Tagen, an. daß sich sein Herr sehr freue, sein Patenkind bald in Frankfurt begrüße» zu können, er solle dann aus seinem Herzen kerne Mördergrube m^ew (Fortsetzung folgt)

u,«mSie auch mitunter hart klingt — Sie sind Geld, reich an Schönheit und an edlem ßStüt Sie haben auch arbeiten geleimt sind ffu^älles Eigenschaften, die Sie besagen, £ anständigen Manngwcklich zu machen. Ich sage Ihnen keine Schmeicheleien, dazu kew E Sie mich wohl gut genug, — nicht wahr?

Stumm nickte sie mit dem Kopse.

Bis jetzt hätte ich mithin recht, mit allen Behauptungen, die ich to dv» letztm mm Minuten ausgestellt. — mm weiter. Zugegeve», ihre Krau ist in ihren Empfindungen zattfüh- tatoS Mann, das ist schön so^nd gut ih so muß sie doch, wen» sie einmal im-Leben steht, wie Sie, Fräulem Klara, die notigen Korckeauenzen tragen können, die ihr das Schicksal aufgepackt hat Soll öetße»E^,^ f^n fich nicht verrennen, dürfen alst Ihren Ge- fMlm nicht freien Laus lassen, sondern müssen sie in Bahnen lenken, die für Sie Passen, denn Sie sind - Gott fei’« geklagt, - nun mal ein aümes Mädel. Und an sie ist vmc nicht lcmger $>eit einer herangetreten, der Ihnen in leder Hinsicht eine gesicherte Zubmst v^burgt Ehr Loch, de» Abertausende Ihrer Mitschwestern mit Freuden zum Manne nehmen würden, die t» einer viel günstigeren Position sich befinden plS Siek*

Fräulein Herbart ist rot geworden, sie will etwas entgegne«.

Bitte, lasse» Sie mich erst meinen Ge- dankengang bis zum Ende auSspnchen, 's mag ja hott klingen, aber glaube» Sie mir nur, in

Schauspiel in fünf Aufzüge» von Schiller.

I» Szene gefetzt von Herrn Oberreglsseur Hertzer. Gewöhnliche Preise.

Kafleuöffnung « Uhr. Anfang 6‘/. Uhr. Ende IE/. Uhr.

$ienstag, den 27. Dezember 1910.

(Abonnement D. 20):

Die luftige Witwe.

Operette in drei Akten von Viktor Löon und Leo Stein. Musik von Franz Lehar,

In Szene gefetzt von Herrn Regisseur Bartram. Gewöhnliche Preise.

Act: „Das fleißige und das faule Mädchen.

Eine Komödie für Kinder tn sechs Bildern— Nach dem gletch- namigen Märchen bearbeitet von C. A. Görner. Musi, von Eatenhufen. — In Szene gesetzt von Herrn Verend.

Kleine Preise.

Kaffenöffnung l1/» Uhr. Anfang 2 Uhr. Ende 4*1« Uhr.

Montag, den 26. Dezember 1910.

(Abonnement C 20.)

trennen, das geschieht auch ohne Herr« von Sommern, meine Energie kennen Ste, mich leitet dabei der Gedanke an Ihre Zukunft,— Ihr Glück, Fräulein Klara, glauben Sie mir das! Ich habe in meinem Hause und bei der Erziehung meiner Kinder immer ganz beson­ders aus eines geachtet daß man meine Jftttprität unbedingt anerkennt und wenn es zum Biegen oder Brechen mit meinem IuugiM kommt. dann verlasse» Sie sich darauf, ich werfe sie i» die Wagschale und was ich Hei»! be­fehle, ich, der Vater, das wird auch ausgeftihrt Aber gerade in diesem Falle möchte ich ihnen schonen nach Möglichkeit, demr das Verhälttns zu meinem Jungem der in mir nicht nur den Vater, sondern den tteuesten Freund sieht würde einen Riß bekommen, der nicht leicht zu kitten wäre. Und nun geben Sie mir jetzt keine Antwort, Fräulein Klara, lassen Siesich ruhig durch den Kopf gehen, was ich Ihne« sagte, Watten Wir die nächsten acht oder vrer- zehn Tage ab, prüfen Sie sich und bekenne« Sie mir dann Farbe, darüber aber seien Sie sich klar, meinen Jungen bekommen Sie nicht well ich es nicht verantworten kann, ttotz aller Hochschätzung Ihrer Persc

Klara Herbatt erhob Oberamtmau» die Hand.

.Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit uud daß Sie mir Zeit gegeben, mich zu Vrufen ich werde es ernstlich tun und dabei meine Arbeit nicht vernachlässigen!*

.Recht so! Wenn ich Sie nicht für ein ver­nünftiges Mädel gehalten hätte, wurde ich mdrt so deutsch mit Ihnen gesprochen haben, ich weiß, es hat Ihnen weh getan — mir wahrlckh auch. Ihnen das sagen zu muffen, aber so ist-s am besten gewesen. Und sind Sie in vier­zehn Tagen noch nicht klar, die Antwott eilt nicht!" —

Für Klara Herbatt kamen Nächte doll Kämpfe. Und mochte Sie noch so gearbeitet haben tagsüber, kein erquickender Schlaf wollte sich einstellen. Immer wieder überdachte sie des Oberamtmanns Wotte und sie mußte zu- gebeu: er hat Recht! Aber sie liebte Heinz mtt jeder Faser ihres Herzens! Und ihre Liebe gab

Mligüche Schauspiele

Somwbeud keine Vorstellung.

Sonntag, den 25. Dezember 1910.

(Abouu. B. 20):

Die Walküre.

aassBHBSBHaa Bane bhhhbebb bshbob hsssbsmhcq QQ _ _ GB

Hasenbraten mit Salat. MI Sbst b Torte.

erster Linie denke ich an Sie und nicht cn | meinen Jungen, denn der mutz, wie es auch das Schicksal fügt, schwer leiben, aber dafür ist er ein Mann, und mutz mft sich fettig werden, sonst wäre er ja eine erbarnmche Memme. Nun will ich in meiner unterbrochenen Auseinandettetzung fortfahre»! Also Abeüau- sende Ihrer Mitschwestern würden täglich Gott auf den Knieen danken, ein solcher Wann freite um sie. Gewiß, es ist eine schöne Sache, um die alles überwindende Liebe, aber das Leben ist keine Poesie, sondern verdammte Prosa; solange die Not nicht an die Türe klopft, die Verzweiflung, Fräulein Klara, sieht man alles gern durch die rosige Brille, aber wenn erst ein Kladderadatsch nach dem andern kommt, und sind dann noch Kinder da, kttegt die ganze Sache ein anderes Gesicht Und nun denken Sre mal, eines schöne» Tages müßte» Sre mtt Heinz runter von Wernsdorf, hinein in die Rot — und Sie müßten sich sagen, denn ein Unglück pflegt täten allein zu kommen, Sie hätten dadurch auch Wackerbatths mtt tu« Unglück geritten, denn die würden mit^hnen noch den letzter» Dreier teilen. Und was bamu Ein verpfuschtes Leben und Kinder, die Sor- gen machen, krank, widerst andsunfahig, uh wiederhole, — was bann? Ich will Ihnen sagen, was dann kommt — die Rene und zum Wledergutmachen iffs zu spät! Wen« Sie in das kummervolle Gesicht Ihres Mannes blick­ten, würde sich Ihr Hem zusammenkrampfeu vor Weh, sehen wir mal ganz ab von ben Kindern, für derev Zukunft zu sorgen Sie ja bie Pflicht haben. — Unb nun hat Oberstleut­nant von Sommer« um Sie, das ganz arme Mädchen, geworben! Er muß Sie lieben, denn, reden wtt deutsch, et in seiner Stellung, mit seiner Zukunft, hat die Auswahl unter ben Töchtern des Landes unb es wird nur wenige geben, selbst aus ben vornehmsten und reichsten Häusern, bie ihn nicht mtt Freuden zum Mann nehmen würden. Mir, tote meiner Frau, er­scheint es über alles Zweifel erhaben, er liebt Sie von ganzem Herzen. Ein Mann von vierzig Jahren, noch dazu in seiner Stellung, ist aber gereift, den treibt weder eine fluchtige Nei­gung, noch ein ungestümes, jugendliches Tem- perament zu Ihnen, sondern aufrichtige, wahre Liebe. Das müssen Sie bei richiger Uebetle-

Personeu:

Baton Mirko Zeta, pontevedrinischer Ge- sandtet in Paris .

Salencternte, seine.Fra» . ■ ■ •

Graf Danilo Danilowitsch, Gesandfchaftsse. Herr Warbeck. kretär, Kavalletteleutnant t R-. . . . „ . r .

Hanna Glawatte Fr. Erhard-Sedlma.-.

Eamille de Rosillon - Herr Koegel.

Vicomte Cascada ....... • Herr Groß.

Raoul de St Brioche . . . . • • • - Herr Eberle.

Bogdanowitsch, pontevedrinischer Konsul. - §err Sttial.

SÄoiane, seine Frau.. . . . - - - - - *—

Kromow, pontevedrinischer Gefandfchaftsrat Olga, SromoroS Fran . . ■

Pntschitsch, pontevedrinischer Oberst tn Pen­sion und MilitärattachS

Praskowia, seine Frau . . .... ■ • - Njegus, Kanzlist bei der pontevedttnifchen Gefandtschaft

Dienstag, den 27. Dezember (3. Festtag) in ,Schaubs Garten“, Wolfschlucht

WmW

fflnäerDestheruns .*. MerBdL

Landsleute und Gönner des Vereins herzlichst willkommen.

Anfang Abends 8 Uhr.

Der Vorstand. ____DD

Set Liebe tot

13) Sou Horst Bodemer.

Muhdruck Verbote».)

«as rede» Sie da für 'nen Uusiim. Stint- ste 5W. S&Ä

xALLm^fehen Sie das ein?'

^Zweifellos

M fflolif

Den geehrten Vereinen und Gesellschaften Cassels bringe ich meinen

großm Saal mit W«W Buhne

(neue Dekorationen)

für die Winiettarion in empfehlende Erinnerung.

Ss»iir0k wie SarifitGße M zii tooM

B. Hildebrand.

vaffenöffnung 6 Uhr. .

Montag, ben 28. Dezember 1910.

Nachmittags 2 Uhr, mit aufgehobenem Abonnement:

Frau Holle

K ellner Herr iso) toll er. .

Pariser u.' pöntevedttnische Gesellschaft. Musikanten. Trenerichatt Ort der Handlung: Paris. Der erste Akt spielt im Salon des pontevedmiischen Gesandschastspalais, der zwecke und dritte All einen Tag später im Palais der Frau Hanna Glawarn

Musikalische Leitung: Herr Dr. Zulauf.

Spielleitung: Herr Regisseur Bartram

Dekorative Einrichtung: Herr Oberinspektor Watzmuth. Kostümliche Einrichtung: Herr Inipektor Haag.

Gewöhnliche Preise.

Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang 7V, Uhr. Ende 10 Uhr. Spielplan: „ ,, ™ ,

Mittwoch den 28. Dezember (Abonn. A. 21): Zum ersten Male: „Zantris der Karr." Anfang 7 - Uhr.

Lenl Kaufmann, Soubrette.

Tiger Lilly, excentrische Tänzerin.

Original Relandinos, das Wunder weiblicher

Aunska, Geigen-Virtuoein, in ihrer Scene »Five o’clock in der Puppenstube.“

Emmy Busse, Humoristin.

Smeerlapes dressierte Wunderschwefne.

Jana und Mara Tabu’s, Tanzpoesien.

The 3 Sellons, Bravour-Equilibristen.

Texas Haitie, Tanzseilkünstlerin.

Engelbert Sassen, Humorist

Droese’s optische Berichterstattung:

a) Eine Reise durch Wales, b) Die Kinder des deutschen Kronprinzen, e) Der verliebte Zweig.

Im Parterre-Saal:

♦♦ mit neuem Weihnachts-Programm. ♦♦

Kaisersäle.

--- An den beiden Feiertagen: =====

Nachmittags 4 Uhr und 8 Uhr abends • pn<i folgende Tage 8 Uhr abends: :

Das diesjährige

(fleihnnchts-Star-Programm

1 Marktgasse 19 und —

HollMsthes-Theater

Holländische Strasse 39.

An jedem Feiertag vollständig neues Programm.

Um gütigsten Zuspruch bittet

Die Direktion. ■■

Paul Müller.

Solo, Dodo, Grisetten.

Montag: Sulperknochen. = Eigene Schlachterei.

--- Abends reichhaltigen Stamm. —■