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Freitag, feen 23. Dezember

Fernsprecher 951 und 952,

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Ne Gruben-Kataftrophe in Agland

Die furchtbarste Katastrophe der Neuzeit.

Dreihundert BergLeute eingeschlofseu.

Keine Aussicht aus Nettuug. Die Grube ein einziger Feuerherd.

Seminar-Absolventen, diesem Drängen auch gewissen Bedingungen sogar eine Abschluß-

st u d i u m für jeden Einige Staaten haben nachgegeben und unter das Studium erlaubt,

aus em-

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Unsere Lehrer.

Neue Wege zu alten Zielen.

Seit Jahren fordert die deutsche Lehrer­schaft das Recht zum Universitäts-

Tie Kunde von einem neuen furchtbaren y',rben-Unglück erschüttert die Welt, und wledcr ist es England, das den Schauplatz des Dramas bildet. Dreihundert Menschenleben ftnd vom Tode bedroht, oder werden vom dunklen Verhängnis bereits ereilt sein, und die Lebenden müssen, der Naturgewalt ohn- michrig gegenüüerstebend, untätig zuschauen, wie das Schicksal seinen schrecklichen Gang geht. In der Kohlengrube der Hilton- Gesellschaft im Bezirk von Lancashire hat inl Verlauf der letzten Monde das Unglück schon öfter Einkehr gehalten, aber von einer größeren Katastrophe war baß Werk bis­her verschont geblieben. Nun ist das Unheil mit furchtbarer Gewalt hereingebro- chcn, und Hunderte von Witwen und Waisen beweinen den Gatten und Vater, der 'm Schah der Erde ein frühes Grab gefilnden hat. Noch läßt sich der ganze Umfang der Katastrophe nicht überleben, aber schon Das. was bisher über die Wirkungen des Unglücks bekannt ge­worden ist, so furchtbar, dah das Herz er­bebt und menschliche Anteilnahme uni di; Ovfer zittert, die dieser Schlag des Schicksals gefor­dert hat. Ueber die Katastrophe (deren erste Künste wir bereits gestern telegraphisch mittelsten) werden uns in Privat-Tele- g r a nr in c $i aus London folgende Einzelheiten berichiet:

Prüfung geschaffen, die neue Laufbahnen eröff­net. Andere wieder gestatten den Volksschul­lehrern für einige Jahre den Besuch der Uni­versität auf Grund ihres Einjährig-Frei- willigen-Zcugnisfes, lassen aber entweder über­haupt nicht die Ablegung einer Prüfung zu oder nur unter bedeutender Erschwerung. Eine dritte Art schließlich verweigert den Volksschul­lehrern jedwede Immatrikulation. Er­wähnenswert ist die besondere Stellung der Akademie zu Posen: An ihr kann eine Divlom- Prüfung abgelegt werden, auch von Volkssckml- lehrern; sie schließt aber keinerlei Be, rechtigungen in sich. So verschiedenartig demnach die Verhältnisse an den einzelnen Universitäten liegen, haben sie doch alle das eine gemeinsam: Daß kein Volksschullehrcr auf Grund bestandener Lehramtsprüfungen als vollgültiger Student immatrikuliert wird. Auch in Leipzig (das sonst durchaus human verfährt) werden die Studenten der Pädagogik trotz ihrer »Zulassung zur Doktor­promotion den übrigen Studenten nicht gleich­geachtet. Dies geht schon daraus hervor,, daß für die immatrikulierten Volksschullehrer der Uebergang zu einem Fakultätsstudium ausge­schlossen ist. Auch sind ihnen die höheren Stellen im Schuldienste, von einigen Ausnah­men abgesehen, nicht zugänglich. Es kann deshalb für die deutsche Lehrerschaft kaum als ideales »Ziel gelten, die »Zulassung zum Uni« versitätsstudium unter der Bedingung zu er­wirken, daß die Seminar-Absolventen ähnlich wie in Leipzig als Studenten zweiter Ord­nung betrachtet werden; sondern ihr Bestreben darf sich nur auf die Erreichung einer voll­gültigen Immatrikulation richten.

Diesem berechtigten Verlangen werden die zuständigen Behörden jedoch stets entgegen­halten: Eure Bildung ist der eines Abiturien­ten nicht gleichwertig. Bekanntlich berechtigen bisher nur die Reifezeugnisse der Gymnasien, Realgymnasien und Oberrealschulen zur voll­gültigen Immatrikulation, und die Volksschul­lehrer mögen noch so viele Anstrengungen machen, durch Nebeneinanderstellung der Lehr­pläne und Stundenzahlen die Gleichwertigkeit der Seminarbildung mit der der neunstufigen höheren Schulen nachzuweisen: Die Leute am grünen Tisch wirb das nie überzeugen. So bleibt denn nur einerlei zu fordern übrig: Reform der Lehrerseminare in dem Sinne, daß die wissenschaftliche Vorbildung derjenigen der Gymnasial- und Oberrealschul- Abiturienten dem Werte nach als gleichwertig anerkannt wird. Aber cs ist leichter, eine der­artige Reform zu fordern als zu erwirken, und da es bei jeder Reform nicht in letzter Linie auf die Geldausgaben ankommt, wird nur ein in dieser Beziehung leicht zu propagierender Vorschlag, der zugleich von vornherein einem wiederholt ausgesprochenen Wunsche der Lehrerschaft entgegenkommen möchte, Aussicht auf Verwirklichung haben. Die Lehrerschaft hat seit langem ausdrücklich betont, daß bei einer Neugestaltung der Seminare die allge­meine Vorbildung von der beruflichen getrennt werden soll. Demzufolge dürste nach­stehender Reformvorschlag zu empfehlen sein: Sechs Jahre sind für den Besuch der Präpa- randen-Anstalt und des mit ihr innig verbun­denen Seminars anzusetzen. Von dieser Zeit mögen fünf Jahre der Allgemeinbildung ge­widmet werden. Es sind aber nicht wie bisher nur eine, sondern zwei Sprachen zu lehren: Englisch und Französisch.

An diese fünfstufige allgemeine Bildungs­anstalt schließen sich zwei nebeneinander- . laufende Abschlußklaffen mit verschiedenen »Zie­len: Eine Lehramtsklasse und eine Hochschulklaffc. Der Lehramtsklasse ist die gesamte, rein berufliche Vorbildung unserer Volksschullehrcr zu überweisen. Es würde da­mit eine ähnliche Einrichtung geschaffen wer­den, wie sie bereits im G r o ß h e r z o g t u m Hessen für Abiturienten höherer Schulen besteht. Wer aber kein V o l k s schullehrer zu werden gedenkt, sondern sofort weiterstndiercn möchte, der tritt in die Hochschulklasse über, die ihn im Laufe eines Jahres für die Abiturien- tcn-Prüfung (an der Oberrealschule) vorberei­tet, aber nicht an allen Seminaren vorhanden zu sein braucht, da sie sonst sicher stets -u wenig

Schuler zählen würde. Demnach müßte auf dem Wege der Uebersiedelung für eine gc- nugendc Frequenz der Hochschul, klassen gesorgt werden. Außerdem soll es ledem Absolventen einer Lehramtsklasse ohnch weiteres gestattet sein, nachträglich noch Hochschulklaffc zu besuchen (auch noch nach Ja ren), und umgekehrt. Auf diese Weise wür das Seminarstudium freiwillig auf siebe Jahre verlängert und somit jedem Volkä schullehrer der Universitätsbesuch ohne nieder haltende Einschränkung ermöglicht. Auf dies« Weise würden auch die Seminare unter die , höheren Schulen erhoben und gewiß auch von solchen Schülern in größerer »Zahl besucht werden,, die sich von der Volksschule aus einen Weg zumAbitur" bahnen möchten, also nicht das »Ziel haben. VolksschuNehrer zu werden/ So wäre mir einem Schlage zwischen Volks! schule und Hochschule, zwischen Lehrerseminar" und Universität eine Verbindung geschaf, fen, die uns zu gleicher »Zeit eine glücklich« Form der heißcrsehntcn Einheitsschul« bescheren könnte. **

konnte bisher nicht mehr als 200 Meter wert Vordringen. Trotzdcnr fand sich schon eine Anzahl von Leichen. Die Retter drücken alle die Besorgnis ans, daß von den im Schacht eingeschlosscnen Leuten nie­mand mehr am Leben sein kann. Man nimmt an, daß an 50 Arbeiter sich zu einem entfernt gelegenen Gang arbeiteten und daß diese zum Teil vielleicht noch zu retten sind. Cs sollen zu diesem Zweck im Lause des heutigen Tages noch besondere Vorkehrun­gen getroffen werden, die es ermöglichen, zu dein betreffenden Mang zu gelangen. Sämtliche RettungsmErschaften sind mit Sicherungsvorichtunge» gegen die drohende Rauchvergiftung versehen und füh­ren Feuerlöschapparate mir sich, um den Brand in der Grube zu bekämpfen.

Sie ötzisve von Sorsim.

Englische Offiziere vorm Reichsgericht.

(Bericht unseres Korrespondenten.)

Leipzig, 22. Dezember.

In der gestrigen Verhandlung im Spio* nageprozeß gegen den englischen Kapitäü Trench und den Seeleutnant Bran­don vor dem Reichsgericht (über dessen erste Phasen wir bereits gestern telegraphisch berichtet haben) ereignete sich

eine sensationelle Wendung, als der Vorsitzende die Frage erörtert, ob in Interesse der Staatssicherheit die Oeffent- lichkeit auszufch ließen sei. Der Oberreichsanwalt Tr. Z weigert erklärt:

Ich halte es nicht für erforder- lich, im Interesse der Staatssicherheit die Oeffentlichkeit auszuschlietzen. Ich Hal'' da­gegen es im Interesse der Angeklagten, ber auch im Interesse Deutschlands für geboten, daß wir in voller Oeffent-s lichkett verhandeln. Die Oeffentlichkeit soll erfahren, wie gefährlich kür unsere Landesverteidigung die Handlungen der An­geklagten waren. Es ist bisher in der eng­lischen Presse stets behauptet worden: Deutschland beabsichtige einen Angriffs­krieg gegen England. Durch die Verhandlung wird erwiesen werden, daß Deutschland nichts ferner lag, als einen Angriffskrieg gegen England zu pla­nen. Dagegen geht aus der Art und Weise » hervor, wie zwei englische Offiziere, Mit4 glieder der englischen Marine, bemüht was ren, unsere lediglich zur Defensive bestimm^ tcn Seebefestigungcn auszukundschaften, dass eher England einen Angriffs? krieg gegen Deutschland plane. Es liegt im Interesse Deutschlands, daß dies öffentlich bekannt wird. Deshalb er­suche ich, die OcsfcntlichkeU nicht auszu- fchließen. Ich behalte mir allerdings vor, bei einzelnen Teilen den Ausschluß der Oes- feMlichkeit zu beantragen.

Der Vorsitzende erklärt sich mit den Ausfüh- rungen des Oberreichsanwalts einverstanden, und es wird infolgedessen vorläufig in voller Oeffentlichkeit verhandelt.

Nacht-Gespenster".

Es wird sodann in die Zeugenver­nehmung eingetreten. Ter erste Zeuge ist der Artillerteleutnant Buchmann. Er bekundet: In der Nacht vom 21. zum 22. August wurde mir gemeldet, daß in der Bat­terie vom Posten ein Engländer festge- n o m m e n worden sei. Er habe sich den Arrestanten sofort vorführen lassen. Dieser. gab an: er sei englischer Student, be­finde sich auf einer Vergnügungsreise und habe sich die Festung einmal näher ansehen wollen. Er habe mit dem Mann sofort eine Untersuchung vorgenommen und eine Reihe Aufzeichnungen über alle möglichen militäri­schen Dinge, ein Notizbuch und einen pho­tographischen Taschenapparat vor-. gefunden. Infolgedessen habe er den Mann fcftgehalten. Sehr bald habe sich der zweite EnMnder Trench freiwillig gemeldet.

Es wird hierauf als Sachverständiger der Korvetten-Kapitän Traegert vom Admiralstab vernommen. Er macht folgende Aussagen: Die Art, wie

am Nordostseekanal die Kanonen abgeschoffen würden, fei nicht geheim zu halten da dies jedem zugänglich sei. Dagegen fei di- Länge der Brücken in Sylt, die Fahrtiefe de, Schiffe, ganz besonders aber die Einrichtuni

Als Zpfrr dsr KaLaftrMe.

Zweihundert Familien-Väter.

(Eigene D r a h t m e l d u n g.)

London, 22. Dezember.

Wie nunmehr festgestellt ist, befinden sich in der Grube zurzeit noch 28 0 Personen, von denen die weitaus meisten Familien­väter sind, die seit Jahren auf der Hilton- Grube in Arbeit standen. Vor dem Eingang zum Werk harren seit gestern nachmittag H u n- derte von weinenden Frauen und Kindern auf die Leichen- und Verwunde- ten-Transporte, die aus den brennenden Schäch­ten heraufbefördert werden.

Die verzweifelten Frauen gebörden sich wiewahnsinnig und jeder neue Trans­port wird von dem lauten Wehklagen der Menge begleitet. Zwei der Berg­mannsfrauen wurden, als sie der Leichen ihrer Gatten ansichtig wurden, die man furchtbar verstümmelt aus der Grube herauf­beförderte, vor Schmerz wahnsinnig und mußten int Irrenhaus unterge- bracht werden. Die schreckliche Verstüm­melung der zutage geförderten Leichen läßt darauf schließen, daß die Explosion auch im Innern der Grube furchtbare Verwü­stungen angerichtet hat und daß alle Gänge und Schächte unter der Gewalt des Luftdrucks zusammengebrochen sind. Ein Ingenieur gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß unter diesen Umständen die Arbeit von mindestens sechs Tagen erforderlich sein werde, um zu den in der Grube kingeschlossenen Bergarbeitern gelangen zu können. Da das Feuer in der Grube das Vordringen in die Tiefe aber erschwere, so sei nicht daran zu denken, daß im alten Jahre noch an die Eingeschlossenen heran zu gelangen sei.

In London sind heute früh zahlreiche Beileidskundgebungen cingetrofsen, unter anderm vom Deutschen Kaiser, vom Präsidenten Fallisres, vom Präsidenten Tast usw. Tie Londoner Presse plant die Ver­anstaltung einer Sammlung im ganzen Lande, deren Erträgnis den Hinterbliebenen der unglücklichen Opfer zugewandt werden soll.

Aus London trafen noch im Laufe der Nacht Regierungsvertreter und Ingenieure ein, um die Unglücksstätte in Augenschein zu nehmen. Ueber dem ganzen Grnbenselde lagert imdurch.dringlicher Qualm, der den brennenden Schächten zur Oberfläche pordringt.

Das Drama in der HrnSe.

Eine Explosion unter Tags. (Prtv a t-T ele g ramm.)

London, 22. Dezember.

Die sircktbare Katastrophe an» der Hilwn- grubc libite durch eine Erplosion unter Tage herbeigefübrt, die die ganze Grube in wenigen Snaenblicken in Brand setzte. Die in den Schächten arbeitenden Bergleute wur­den von dem Unglück webrlos vberrafeft und fast niemand vermochte sich recht'eitig in Si­cherheit zu bringen. Bisber sind fünf Mann der Belegschaft lebend gerettet und zwölf Leichen geborgen worden. Das Feuer wütet fort.

Die Katastrophe stellt sich als eine der furchtbarsten der Neuzeit dar. Noch sind 250 bis 300 Mann eingefchlof- f en und bisher ist man fast nurauf Lei­chen gestoßen. Tie Explosion wurde durch Kohlengase verurfacht und war nach allen Beschreibungen von Augenzeugen von schrecken erregender Gewalt. Der Boden erbebte meilenweit wie vom Donner einer Lawine und eine Stichflamme schoß 80 Fuß hoch aus dem Schacht. 800 Mann befanden sich in zwei Schächten, in dem Prätoria- und Arley-Sch Tie Explo­sion zerstörte die Berbinoung zwi­schen beiden und die Förderanlage des einen Schachtes wurde zertrümmert. Aus dem Ar- lry-Schacht konnten jedoch 400 Manu an die Oberfläche geschafft werden. Helfer stürzten von allen Seiten herbei. Der Unterinspektor der Grube drang bei einem heroischen Versuch, den Unglücklichen Hilfe zu bringen, ohne Apparat vor und erlag den giftigen Gasen. Seine Leiche wurde an die Oberfläche gebracht. Er hin­terläßt eine Witwe und zwei Kinder. Etwa ein Dutzend Leichen ist bisher geborgen.

Ein Mann der Rettungskoloune hat sich da­hin ausgesprochen, daß so gut wie keine Hoffnung vorhanden sei, die eingeschloffe- nen Bergleute zu retten. Es ist der Rettungs­mannschaft unmöglich, in die Grube ein­zudringen, und es müssen infogedeffen die Ret­tungsarbeiten zeitweise eingestellt wer­den.

... - *

England it! Tramr.

Die Stimmung int Lande.

(Eigene Drahtmeldung.)

Aus London wird uns depeschiert: Die Unglücksnachricht aus Lanrashire hat im gan­zen Lande einen niederschmetternden Eindruck hervorgerufen, der umso tiefer ist, als die Hilton-Grube' als eine der sichersten und best- eingerichtetsteu in ganz England gilt. Die heutigen Frühzügc und zahlreiche Extrazüge, die noch während der Nacht von allen Haupt- vcrkehrSpunkten des Landes al>gelassen wur­den, haben Zehntausende von Menschen nach der llnglüüSstätrr getragen, wo seit den Abend stunden ein furchtbares Gedränge herrscht. Aus allen Teilen des Landes eilen freiwillige Rettungsmannschaften zum Schauplatz der Katastrophe, um sich am Rettungswerk zu 6c- teilim

Jas verhSngNiZvollö Zündholz.

Die Ursache der Katastrophe.

(P r i v a t - T e l e g r a m m.)

London, 22. Dezember.

Es wird vermutet, daß die Explosion in dem Boltoner Kohlenbergwerk durch An- zünden eines Zündholzes oder Zerbrechen einer Lampe Herborge­rufen wurde, da die Grube eine der sichersten im Lande ist. und über vortreffliche Einrichtun­gen verfügt.

Tie Rettungsarbeiten werden durch die Flammen und die --.ach"ür enden Trüm litt! aufs schwerste behindert und äußerst gefahrvoll gestaltet. Die ReltunaSkolonne

Nummer 17«

1» Jahrgang.

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Casseler Adenltzeitung

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