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Casseler Neueste Rachrichteit

Nr. 3. l. Jahrgang.

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herein in den Genuß der Quote, auf die sie kraft ihres Felderbesitzes und ihrer Produk­tionsfähigkeit einen Anspruch haben. Die »rtvaten neuen Werke dagegen muffen erst eine längere Wartezeit durchmachen, bevor sie in die staatliche Vertriebsgemeinfchaft ausge­nommen werden. Dann freilich haben sie auch ein unbedingtes Recht auf einen Anteil am Absätze des Syndikats. Diese Entwicklung, die der deutsche Kalibergbau (entschieden ge­gen den Willen der Schöpfer des Kaligesetzes) jetzt nimmt, kann von zwei Gesichtspunkten betrachtet werden. Vorerst ist es ohne Zwei­fel ein volkswirtschaftlicher Schaden, wenn immer neue Betriebsmittel in einen Bergbau gesteckt werden, dessen schon vorhandene Ka­ntalien weitaus genügen, dis notwendigen Leistungen auszuüben. Der deutsche Kaliberg­bau ist schon lange üb e rka p: t allste rt und wird es immer mehr werden, sieht man aber von diesen Schäden der nächsten Zukunst ab, so kann nicht verhehlt werden, daß die ganze Entwicklung nut Macht auf einen Punkt hindrängt: Auf eine möglichst umfassende Ausdehnung des Ab­satzes, die nur durch Verbilligung erreicht werden kann. Je größer die Kaliproduktion wird, desto drängender wird eine Herabsetzung der Preise, die in erster Linie der d e u t s ch e n Landwirtschaft zu gute kommen muß. Damit begibt sich aber die Kaliindustrie auf den Weg. den ihr vor einem Jahrzehnt der alte Kaufmann Hermann Schmidtmann gewie­sen hat, der stets für eine Herabsetzung der K a l i p r e i s e und für die V e r g r o ß e - rung der Produktion emgetreten »st. Sein Kaliwerk Aschersleben ist denn auch ne- be»i Sollstedt heute noch in der Lage, nicht nur seine ganze, ihm vom Gesetz zugewiesene in­ländische Beteiligung voll zu liefern, sondern auch noch die amerikanischen Lieferun­gen auszuführen, die um ein vielfaches über diele inländische Quote hinansgeheu Durch diese Anspannung der Produktion aber wer­den die eigenen Kosten so herabgedruckt, daß der Gewinn doch noch bedeutend bleibt.

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zu benutzen und von der Verteilung einer Dividende abzusehen. Für das laufende Geschäftsjahr Wird ein etwas gün- tigerer Ertrag erwartet.

* Die Stabeisen-Konvention. Wie cm Telegramm meldet, hat die Konvention mit der Huftener Gewerkschaft (Abteilung Soester Eisenwerk Gabriel u. Bergenthal), ferner mit der Sieg-Rheinischen Hütten- Akt-Ges. (Friedrich-Wilhelmshütte Trois­dorf) und mit dem Faffoneisen-Walzwerk Lud­wig M a n n ste d t u. Co. Verhandlungen über den Beitritt dieser drei Werke zur Konvention

• Die Sollstedt-Kuxe. Der zum 1. Dezem­ber fällige Betrag von 250 000 Dollars »st als zweite Rate des Kaufpreises, den die Inter­national Agricultural Corporation für die Sollstedt-Kuxe an die Kaliwerke Aschersleben zu zahlen hat, an diese Gesellschaft bereits überwiesen worden. Die Jnternatlonal Agn- cultural Corporation, die somit den Besitz der hundert Kuxe der Gewerkschaft Sollstedt bezahlt hat, verteilt, wie aus Newyork ber»ch- tet wird, im ersten Geschästsjahr 10 P r o - zent Dividende auf die Stammaktien.

* Eisen und Stahlwerk Schladern ®. m. b. H., Siegen. Das der Firma August Stauf in Siegen gehörige Feinblechwalzwerk Schla­dern a. d. Sieg, das seit 2 Jahren still lag, wird den Betrieb demnächst wieder aufnehmen. Am 1. Dezember hat sich zur Uebernahme des Werkes eine neue Gesellschaft gebildet, die un­ter dem Namen „Eisen- und Stahlwerk Schla­dern G. m. b. H." eingetragen werden soll.

* Kaligewerkschaft Reichenhall. Das Unter» nehmen, das zu den Gründungen der Bank- sirma Laupenmühlen u. Co. gehört, hat seinen Schachtbau bei der Ortschaft Grethen an- gesetzt und die Vorbereitungen so gefördert, daß Anfang Januar das eigentliche Abteufen ausgenommen werden kann. Die Deutsche Schachtbaugesellschaft hat für das zur Anwen­dung kommende Gefrierverfahren die Garantie des Gelingens übernommen.

* Anhalt-Deflauische Landesbank in Dessau. Die Direktion teilt mit, daß die Bank, soweit es sich bis jetzt ersehen läßt, für das Geschäftsjahr 1910 die gleiche Dividende wie für das Vorjahr (6% Prozent) zur Ver­teilung bringen kann.

* Leonhard Tick A G. ist Köln. D»e Firma bat in Köln die Grundstücke von der Tietz-Passage bis zu der neuen Straße (bisher ohne Namen) zwischen Hochstraße und Schil- dergasse angekaust und wird daselbst fernen Monumentalbau errichten. Mit dem Bau wird im Laufe des nächsten Jahres be­gonnen werden. In Anschluß daran verlautet, daß die Firma Gustav Cords, deren Ge­schäftshaus von diesem Kauf mit betroffen wird, an anderer Stelle Grundstücke erwerben wird, um dortsclbst zu bauen.

* Hannoversche Eisengießerei. Der Auf­sichtsrat hat beschlossen, der a,!f den 27. De­zember einzuberufcnden Generalversammlung vorzuschlagen, den Gewinn zu Rückstellungen

Fünf neue Kalischächte.

Man schreibt uns: Die Wirkungen des K a l i g e s e tz e s, das zur Verhinderung von Reugründungen erlassen worden ist, werden immer toller. Nachdem eine ganze Reihe pri­vater Kaliwerke sich entschlossen haben, neue Schachtanlagen zu bauen, sieht der preußische Fiskus keine andere Möglichkeit, seine Vor­machtstellung in der deutschen Kaliindnstrie zu behaupten, als daß er s e l b st den Bau von fünf neuen Schächten in Angriff nimmt. Ter Fiskus hat in dieser Beziehung vor den privaten Werken noch einen Vorteil. Seine neuen Schächte treten nämlich gleich von vorn-

Spott mid Spiel.

Der neueste Damenfport.

Noch ehe die eigentliche Zeit des Winter­portes beginnt, beschäftigen sich die Sports- lcute mit der Ausklügelung der neuesten Sportarten. Denn so interessant und amüsant der Sport in seiner Ausübung auch sein mag: Man huldigt hier, wie überall, dem Prinzip, daß die Abwechslung ergötzt. Und so haben sich denn die Damen, die sich dem Sport, und namentlich dem Wintersport, mit großer Leidenschaft ergeben, auch für einen Ausbau des Schlittschuhlaufens erklärt

Es handelt sich um das Schlittschuh­laufen mit dem Segel, und man ist der Ansicht, daß dieser Damensport ebenso amüsant, tote graziös und unterhaltend »st. Selbstverständlich kommt bei dem Segelschlitt- chuhlaufen nur das Schlittschuhlaufen in der Ramr in Betracht. In den dänischen Ost­seehäfen soll das Schlittschuhlaufen mit dem Segel schon längst ein bekanntes Fortbewe­gungsmittel sein. Im letzten Jahre haben einige kühne Pioniere des Eislaufsportes d»e- en neuen Sport auf dem Hudfon vorgefuhrt, und unter der sportlustigen Jugend erregte das Segel auf dem Rücken des Schlittschuhläufers wahre Sensation. Nunmehr wollen die sport- treibenden Dame»» das Segelschlittschuhlaufen zu ihrem Monopol erheben. Ein solcher Segel­schlittschuhläufer, resp. eine Läuferin, bewegt sich nicht durch die Kraft ihrer Füße vor­wärts, sondern sie läßt sich vom Wiude treiben. Das Segel wird mit einet Stange an der Schulter befestigt, oben trägt es eine Art Rae und in der Nackenhöhe eine zweite ähnliche Einrichtung. Zwei elastische Stäbe, deren untere Enden an den Zipfeln des . Se­gels befestigt sind, während die Sportslady die oberen Enden in den Händen hält, dienen nicht nur dazu, das Segel ausgespannt zu hal­ten, sondern es auch derartig zu regieren, daß es sowohl den von hinten, als den von den Seiten kommenden Wind ausbält. Eine ge­schickte Schlittschuhseglerin wird somit alle Manöver und Bewegungen ausführen können, die mit einem Segelboot oder einem Segel­schlitten möglich sind. Sogar gegen den Wind ankreuzen wird einer gewandten Lau­ferin gelingen. Die größte Schnelligkeit aber wird man zweifellos haben, wenn man einen schwachen Wind im Rücken hat. Es ist kein Zweifel, daß das Schlittschuhsegeln dem Schlittschuhlaufen in dieser Saison arge Kon­kurrenz machen wird. Jedenfalls kann man sich das Bild einer „lebenden Segelregatta' auf der gefrorenen Fläche eines Sees so schon lebhaft ausmalen, wie eine Segelregatta auf dem Wasser. In St. Moritz, Ärosa und den anderen Orten des Wintersportes wird daS Schlittschuhsegeln in dieser Saison fraglos Sensation erregen. 'llf-

* Armeeg-väckmarsch in Bad Homburg. Der erste gioHe nationale Armeegevackmarsch findet im kommenden Frühjahre in Bad Hombur g v. d. H. statt. Die Veranstaltung siebt unter der Protektion der hervorragend­sten Sportleute Deutschlands und wird in Be­zug auf Organisation und Durchführung da» bedeutendste sportliche Ereignis des Fruhiah- rcs werden.

* Rugbvwettfpiel Frankfurt - Hannover. Am letzte.» Sonntag kam in Frankfurt zw - fchen den ersten Mannschaften des Futzssi-rt- vereins von 1397-Hannover und des Fußball­klubs Frankfurt von 1880 ein interessantes Rugbywettspiel zum Austrage. D»e Süddeutschen gewannen nut 4:0. Diese er- ixdte Frankfurt durch emen «prungtresfer.

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Billige Kohlen.

(Bon unserem Börsen-Mitarbeiter.)

Vor längerer Zeit schon hat das Rhei­nisch-westfälische Kohlensyndikat die Richt­preise für mehrere Sorten Kohle herabge­setzt. Diese Maßnahme ist ziemlich überra­schend gekommen, und die Oefsentlichkeit hat noch keine Zeit gefunden, sich mit ihr abzufin- dcn. Vergebens ist bisher versuch: worden, hinter den Grund für dieses „Geschenk" des Kohlensvndikats zu kommen, denn nach den laugen Erfahrungen sträubt sich das Herz, an eine aus eitel Güte erfolgte Guttat zu glauben. Quidquid id est, timeo Danaos, et bona fe- rentes: Auch das Kohlensyndikat fürchten seine Verbraucher, wenn es Geschenke zu bringen scheint. In einem Schreiben hat die Verwal­tung der Harpener Bergbaugesellschaft einem Berliner Blatt, das an sie mit der Bitte um Lösung des Rätsels herangetreten war, er­klärt, das Syndikat habe auf diese Werse ver­meiden wollen, daß es für die billigen Aus­landskäufe den Zechen Subventionen zahlen müsse. Die Wirkung werde wahrscheinlich in einer Herabsetzung der Umlage nachsolgen. Das scheint in der Tat der springende Punkt zu fein. Das Syndikat erhebt nämlich eine Umlage auf den von ihm vermittelten Koh- lcnverkauf, aus der die Kosten des Verkaufes und die mannigfachen Spesen gedeckt werden können. Da nun infolge der billigen Aus­landsverkäufe diese Spesen in den letzten Jah­ren ins Riesenhafte gewachsen sind und auch jetzt noch diese Tendenz haben, so ist auch die Umlage dauernd gestiegen. Während früher 5 Prozent und 6 Prozent des Verkauserlöses von der Syndikatsverwaltung einbehalten wurden, ist dieser Prozentsatz jetzt aus 9 Pro­zent für Kohlen und auf nicht viel weniger für Koks und Briketts gestiegen. Das heißt, daß sich die Abzüge fast verdoppelt haben, und daß die Zechen infolge der niedri­gen Erlöse für die ausländischen Lieferungen immer weniger für ihre inländischen vom Syn­dikat herausbekommen.

Bei den meisten macht die Erhöhung der Umlage schon eine ganz beträchtliche Reduzie­rung der Dividende aus. Zugleich aber ist dem Syndikat eine Angriffsfläche siir die Kri­tik seiner Preispolitik entblößt wor­den. Dem soll jetzt durch die Ermäßigung der Richtpreise abgebolsen werden. Diese Richt­preise sind die Unterlage für die Verkaufs­preise in» Jnlande wie int Auslande. Nur decken sie sich auf keinen Fall mit ihnen. Die inländischen Verkaufspreise sind nämlich in der Regel Höher, die ausländischen niedriger als die Richtpreise. Nur in den inländischen Gebieten, wo die rheinisch-westsälische Kohle einen Wettbewerb mit der englischen auszu­halten hat, geht auch innerhalb der schwarz- weiß-roten Grenzpfähle das Syndikat mit feilten Preisforderungen unter die Richtpreise herunter. Den Zechen werden nun aber die Verkaufspreise vergütet. Halten diese sich ein­schließlich der Frachten unter den Richtprei­sen, so muß das Syndikat noch etwas zur Lieferung zuzahlen, würde also wiederum die Umlage erhöhen müssen. Bei einer Er­mäßigung der Richtpreise (auch, wenn sie nicht so groß ist) sällt dies aber weg, und die Ze­chen erhalten eben von vornherein weniger für ihre Lieferungen. Deshalb besteht nicht der geringste Grund für die deutschen Kohlen- konsumenten, die Herabsetzung bet Richtpreise durch das Kohlensyndikat als ein Entge­genkommen auszufassen. Der inländische Verbraucher, der im konkurrenzlosen Absatz­gebiet wohnt, wird nach wie vor seine hohen Kohlenpreise zahlen müssen.

Das Hütten Stahlwerks-Kontor. Aus Essen wird uns berichtet: Die Mitglieder des Hütten-Stahlwerks-Kontors werden nunmehr auf den 21. ds. Mts. zu einer neuen Ver­sammlung einberufen, um über die Frage der Verlängerung des Kontors, das am 31. Dezember 1910 abläuft, endgültig Beschluß zu fassen. In der am 2. d. Mts. stattgehabten 'Scrfai Xjung war es nicht möglich, die Ver­längerung des Verbandes zu vollziehen, well noch von einigen kleineren Werken E»ni- gungssorderungen gestellt wurden, die nicht die Zustimmung der Versammlung san­den. Die sührenden Werke in der Versamm­lung sind untereinander einig und wollen ge­gebenenfalls auch ohne die Beteiligung jener Gruppe kleinerer Werke den Verband ver- l“n9* Insolvenzen in der Leder und Schuh­branche. Bei der Zahlungseinstellung der Wilhelm Rockmann, Leder- und Haute- Handlung in Straßburg i. E l s., die mit dem Konkurs der Ledersabnk L. Nebmger- Graubner u. Scholl zusammenhängt, werden die Passiven auf ca. 1 Million Mark geschaht, die zum großen Teil aus Wechselengagements herrühren. Die Aktiven sollen sehr gering sem. — Paul S. Friedländer, Lederhand- lung in Berlin, geriet in Zahlungs­schwierigkeiten und strebt ein Arrangement aus Basis von 40 Prozent an. — Fritz Schmitz, Treibriemenfabrik in A l l e n st e i n, ist tu Konkurs geraten. Die Passiven betragen 200 000 Mark. Die Masse wird auf 15—20 Prozent geschätzt. - Die Firma Hübner u. ®iftoriu8, Schuhwareu m Leipzig, ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten, nachdem ihr 'seitens der Hauptlieferantin der Kredit entzogen worden ist. Die vorhandenen Akttven 'm6^Gewerkschaft Hildesia. Der Gruben­vorstand beruft auf den 10. Dezember die Ge­werken zu einer Versammlung ein, die über die eVrwertung der bisher stilliegenden Ge-

eingeleitet.

* Ein Verband deutscher Filial-Betriebe. Vor einigen Monaten hatten die Berliner Filialbesitzer sich zu einer V e r e i n i g un_g znsammengeschlossen unter dem Gesichtspunkte, Abwehrmaßregeln gegen die von den Behörden auf dem Gebiete der Besteuerung, der Gewerbegesetzgebung usw., drohenden Schäden der jFilialbetriebe zu treffen. Zu gleicher Zeit mit der erwähnten Berliner Ver­einigung hatte auch innerhalb Deutschlands eine Bewegung eingesetzt, die die gleichen Ziele verfolgte. Diese beiden Vereinigungen sind nunmehr unter dem Namen „Verband deutscher Filialbetriebe" vereinigt worden. Zum Vorsitzenden des Verbandes wurde Regierungsrat Somerguth, Mitinhaber der Firma Loeser u. Wolff, gewählt.

* Deutsche Abflutzrohr-Berkaufsstelle G. m. b. H., Frankfurt a. M. Wie vrlautet, haben die Werksbesitzer beschlossen, das Syndikat um ein Jahr zu verlängern. Mit einem Werk war bisher eine Einigung nicht zu er­zielen, doch dauern die Verhandlungen fort, und es ist Aussicht vorhanden, daß es auch mit diesem Werke zu einer Verständigung kommt. iDe Verlängerung ist deshalb einst­weilen nur um ein Jahr erfolgt, weil die Dauer des ostdeutschen Abflußröhren-Syndi- kats auch nur noch ein Jahr beträgt, und man dann im nächsten Jahre ein allgemeines deutsches Abflußröhren-Syndikat zu Hilden die Absicht hat.

* Braunkohlen im Rheinland. Einem Telegramm aus Köln zufolge haben in der Nähe von Köln in jüngster Zeit ausge­führte Bohrungen in 50 Meter bis 70 Meter Teufe Braunkohlenlager nachgewiesen, die abbauwürdig feilt sollen. Ein für die Er­schließung und Ausbeutung der Vorkommen gebildetes Konsortium beabsichtigt, dem­nächst bei Weiden einen Schacht niederzu-

Mittwoch, 7. Dezember 1916.

rechtsamen der Forstgenossenschast Groß-Esch- erde, Klein-Escherde ,Emerke, Sorsum, Him­melstür und Betheln durch Uebersührung in eine selbständige Rechtsform und über die hierzu zu treffenden erforderlichen Maßnahmen beschließen soll.

* Hessische Aktienbrauerei, Cassel. Das am 30. September beendete Geschäftsjahr erbrachte einen Rohgewinn von 243 013 Mark (im Vor­ahr 200 918 Markt. Rach Abschreibungen in Höhe von 99 358 Mark (108899 Mark) ver­bleiben 54 441 Mark (92 019 Matt) zur Ver­fügung der Generalvettammlung. Hieraus ollen 52 500 Mark (57 750 Mark) als 5 Proz. (5/ Proz.) Dividende verteilt und 1941 Mark (3603 Mark) auf neue Rechnung vorge­tragen werden.