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Mir M te» nicht im Reichstag'

nur des.

ibertönen vermochte. Schließlich legte er

Das

er Erregung glätteten sich, und die Set:

erspräsi. ,ine Hände an den Mund, indem er sie Egeoro» 9ie ein Sp achrohr formte und ichrie in en Saal:Aber, meiner Herrschaften, ich auch,jr tzgch nicht im Reichstags rtg von ß0It wirkte anscheinend, denn die Wogen tttzmann, ...... - - -

indtaas- nt des

3leiÄs- 3n einer politischen Versammlung in ferlin war es zu heftigen Auseinander- . ctzungen gekommen. Es wurde getobt J®» inb gelärmt, und Tätlichkeiten schienen ' r kZ* mmittelbar bevorzustehen. Der Vor- : nteoer. ^xnde schwang verzweifelt die Glocke, tttnJ2n eren schwacher Ton den Tumult nicht zu

leutnanf a in de,

fier.

die voi ird, bei, in ihrer ISDAP, Strasser ion Ver­enge in Zeitschrift ung die- :id) aus- sich dra- r nativ-

M

in An-

ichstags-

©ir George Clerk,

in

Angora, soll der Nachfolger von Sir Rum- bold und damit Botschafter in Berlin

Verden.

ibt hatte.

)r. Frick

Zeitschrift bef gegenwärftge englische Botschafter zeseizliche - - - ' ~ " - ""

r Rcichs-

t Fall

Er

en Po-

es im Reichstag tatsächlich oft drunter

Beleidigung des Reichstages erblickt, einen Strafantrag zu veranlaßen. Da die

iagsabgeordneter, fühlte sich aber durch liefe Redewendung verletzt, da er erst »enigen Reichstagssitzungen beigewohnt fltte und alle Einzelheiten des parlamen-

Jinleitung eines Strafverfahrens geben, rfügungfeb er das tun wird, ist zweifelhaft, denn auf biefcet Bereinsvorsitzende, der sich zu dieser legen den Reichstag gerichteten Bemerkung >at binreiben laßen, soll bereit sein, einen lewisien Wahrheitsbeweis anzutreten Er

Hnterl tarischen Lebens noch nicht -kannte.

zu ba int deshalb, wie dieWandelhalle" er- fch und ährt, bei seiner Fraktion angeregt, wegen iran ge- j^ser Bemerkung, in der er eine schwere rd) mit» - - - - ~ ' " *

tg, wu mb drüber geht, bgeord- _

Front", artlichen '--------------------- ~

dt, ver- Handlungen konnten fortgesetzt werden, erstatte -in anwesender frisch gebackener Reichs-

rutzt die Fraktionen zur Zeit nicht versammelt find, findung jirb bte Angelegenheit erst im neuen ^Ti9i<n ^re in einer Fraktionssitzung zur Ent- 57^ heidung kommen. Dann würden sich der um den leltestenrat und der Eeschäftsordnungs- llrr Er- Ausschuß mit der Angelegenheit zu beschäf- polizei- igen haben, und schließlich müßte der führung^eichstag selbst die Genehmigung zur lich den

: davon isergeb-i cherdem llig tm- t, mehr »ill das Reichstagsvräsidium und die Frak- A-Füh- ionsfübrer als Zeugen daftir benennen,

alsozia- vachsen,

n, dck ill bal- 1 Ver- hl nicht is seine iegnern re Be- , durch cetende schoben

ausen.

. Dez. ihausen lärung Ehauf- >er be- t wor- nb sie st ent- en die hungs- mehr, ib be» t end-

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»ungs- inngen i rund Ein vielen e iin . Hei- ungcn en $u : und diese»

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mmn Wal'ers tinttin in VedrülWis

Ein New Borker Modehaus strengte ge­rn die Gattin des aestürzten Oberbür^er- leisters von New Port. Jimmv Walker, ine Klaae an. Frau Walker aalt in der »udson-Metrovole als Gesetzgeberin auf em Modeaebiet. Für die Anschgiinng rueiter Toiletten, die dann in den New lorfei Salons als lefeter Modeschrei be- undert wurden, gab die Gatftn des )berb'""-aermeifters aroße Geldsummen us. Nach dem Rücktritt ihres Gemahls lieb Frau Walker verschiedenen Mobe- nrih Schnhaer-^^fken b<-be""nde ielbbeträge schuldig. Während ein Mode- vus auf Zahlung von 50 000 Mark klagt, hniiRerf stch Frau Walker in einem luxu- iöfen Stranbort in Floriba. Sie bringt ort ein neues Babekostüm zur Schau, das 6ren geänderten Berhältn'fien entspricht, kit rühmenswerter Bescheidenheit er- arte nämlich die Gattin des Büraermei- erg. daß diese Kreation nur noch 600 Mk. -stet.

Fahrt ohne Ragen gelebt

Ein medizinisches Unikum ist in Bam- erg in dem Gärtnermeister Johann Neu- «ues im Alter von 51 Jahren gestorben, keubauer war vielleicht der einzige tonsch, der seit 11 Jahren ohne Magen ebte. Er hatte sich im Sabre 1921 dazu "erstehen müßen, seinen Maaen durch Sine Operation entfernen zu laßen. Die Operation war im Bamberger Kranken- «us voraenommen worden und zwar durch miversitätsvrofeßor Dr. Lobenhoffer den -eiter des Krankenhauses. Neubauer et« fielt dadurch eine Verlängerung seines «beng um elf Jahre und befand sich, ab­gesehen davon, daß er nur weiche Speisen fließen konnte, bei bestem Wohlbefinden.

ist nun einem Herzschlag erlegen. Die Angehörigen haben den Wunsch der Wis- "niiftaii, Die Eingeweide des Verstorbenen wißenschaftliche Zwecke in Anspruch Nehmen zu dürfen, erfüllt.

Oderdesstsche Zeitung, Marburg «. L.. Dmmecstag, de« 29. Dezember 1932

Sette 3

Das fliegende Hotel /

Bon Prof. C. A. Breuhaus-Düffeldorf

Das Luftschiff LZ 129 geht seiner Vol­lendung entgegen. Prof. C. A. Breuhaus, der Architekt, der dieBremen" und Europa" eingerichtet hat, ist gerade damit beschäftigt, die Jnnenräume des ZL 129, des größten Luftschiffes der Welt, auszu­statten. Ueber den gegenwärtigen Stand der Arbeiten berichtet er unserem Mitar­beiter wie folgt:

Im Berliner Westen, hoch im 6. Stock­werk eines Neubaues befinden sich die Lehrateliers von Profeßor Breuhaus, in einer Flut von Licht und Luft und bevöl­kert von einem eindrucksvollen Aufgebot von Mitarbeitern und Schülern. Man glaubt sich zunächst in ein Kinderparadies versetzt. Seltsamer Anblick: Puppenstube reiht sich an Puppenstube. Die erwachse­nen Menschen beugen sich über Möbel­stücke und scheinen zu spielen.

Spielzeug . . .! Vielleicht. Aber dieses Spielzeug kostet uns bereits zwei Jahre Kopfzerbrechen." Mit offenbarer Genug­tuung stellt dies Profeßor Breuhaus fest. Diese Puppenstuben find nämlich d i e Modelle für das Riesenflug­zeug, für den LZ 129. Der Jnnenarcht: tekt steht grade hier vor einer eigenarti­gen Aufgabe. Es ist ihm ein geringer Spielraum gelaßen. Hier heißt es zweck­mäßig und nochmals zweckmäßig sein, je­des Gramm zuviel ist ein nutzloser Ballast und jede künstlerische Idee muß fich voll­kommen dem Grundsatz der Zweckmäßigkeit unterordnen. Natürlich finde ich gerade diese Aufgabe besonders reizvoll. Denn ste deckt fich mit meinem Grundprinzip, künst­lerische Formen unter dem Gesichtspunkt ihres Verwendungszweckes zu schaffen."

Profeßor Breuhaus ist ein wahrer Fa­natiker dieser Idee. Und es interessiert ihn von diesem Gesichtspunkt aus nicht nur die große Aufgabe, wie etwa eine Bremen" einzurichten oder ein Riesen­luftschiff, sondern ebenso sehr eine Gabel, die Form eines Aschenbechers, einer Tür­klinke oder eines kleinen bescheidenen Ge­genstandes, der dem Laien gar nicht ins Auge fällt oder gar problematisch er­scheint.

Die Technik stellt an den Künstler im­mer neue Aufgaben", erklärt Profeßor Breuhaus.Sehen Sie, für den neuen Zeppelin z. B. galt es, ich möchte fast sa­gen. eine neue Architektur zu schaffen, eine Luftarchitektur. Bei dem letzten Luftschiff stand der Verwendungszweck noch nicht uranz fest. Und so war dort die Traghülle der wesentliche Teil und die Gondel, man möchte fast sagen, ein Anhängsel. Jetzt ist gerade bas Gegenteil der Fall Es gilt für den Passagier ein bequemes Reiiemittel zu schaffen, das allen Comfort enthält, ohne durch Luxus belastet zu sein.

Schauen wir uns einmal dasflie­gende Hotel", wie LZ 129 treffend ge­nannt wird, näher an. Es umfaßt eine Grundfläche von 15 mal 25 Meter. An einem Fallreep steigen wird in dasErd­geschoß", das sogenannte A=T>ecf, ein. Zur rechten eines breiten Mittelganges befin­den sich Brausebad und Toilet­ten. anschließend ein Frisiersalon na­türlich olles mit fließendem Kalt- und Warmwaßer und ein kleines Rauch­zimmer. Auf der anderen Seite liegt die Küche, die vollelektrisch betrieben wird, und mit Kühlschränken und den modern­sten Haushaltapparaten ausgestattet ist.

Erst im nächsten Stockwerk, dem soge­nannten P-Deck. beginnt die Hmmtarbeit des Innenarchitekten. In der Mitte be­findet stch eine geräumige Halle von 10 mal 4 Meter. Diese wird einfach gehalten fein und als einzigen Wand­schmuck Reilebilder und Graphiken auf­weisen. Dem Verwendungszweck ent­sprechend werden die leichten Metallrohr- möbel in diesem Aufenthaltsraum etwas bequemer gehalten sein. Teppiche in freundlichen Farben werden hier eine heimliche Atmosphäre schaffen und bte nüchterne Sachlichkeit des Raumes erwär­men.

Der auf Backbord lanooedehnte Speisesaal, der stch über 15 Meter er* streckt und 4 Meter breit ist, vermag 40 bis 80 Personen gleichzeittg aufzu­nehmen.

Die Einrichtung dieses Raumes, der al­lem Anschein nach der fteundlichfte werden wird, weist im Modell, eine seltene fiat« benireude aus; allerdings ist eine letzte Entscheidung über das endgülttge Aus­sehen noch nicht gefallen.

Für das Schreib- und Lesezim­mer. das stch auf Steuerbord befindet, ist eine Wandbespannung aus ariiner Zep­pelinseide vorgesehen. Die Wände find nicht ganz bis zur Decke gezogen, sodaß man nach der Seite nach oben hinaus noch einen Ausblick hat. Vier Schreibvulte und einige Klubsessel werden für die nötige Bequemlichkeit sorgen.

Im übrigen find Stühle, Tische und die übrigen Einrichtungsgesenstände aus Dur-

aluminium in der heute allgemein ver­wendeten geschwungenen Rohrform ange­fertigt. Holz und andere Materialien scheiden für die Möbel wegen des höheren Gewichts vollkommen aus. Auch die 26 ein bis zweibettigen Kabinen, die fich in vier Betten erstrecken, find mit Zeppelin- seide mit leicht gemusterten Figuren in allen Farben ausgestattet. Aehnlich wie im D-Zug-Schlafwaaen ist in jeder Ka­bine ein zusammenklappbares Bett ausge­stellt. dazu ein Kleiderschrank und ein Koiferplatz vorgesehen.

Die Attraktion wird nattirlich der Bromenadengang an den Seiten des Schiffs darstellen, der sich in zwei Hälften von je 15 Meter Länge teilt.

Kroße Fenster, dien einer Linie in die Zeppelinhülle überführen, find schräg nach unten und schräg nach oben gehalten. Ein

breites Geländer führt die herrliche Glas­front entlang und gestattet ein bequemes Aufstüben beim Hinausblicken. In kurzen Abständen find je zwei Seitensitze in Eisenbahnordnung angebracht. An Wand­schmuck, wieder nur Landkarten, die die Teilstrecken der Reiseroute wiedergeben. Auch im ll-Deck ist ein Rauchzimmer vor­gesehen. das mit seinen Darstellungen des nördlichen und südlichen Sternenbmmels eine Art von Planetarium im Kleinen bildet!

Alle Arbeiten hat Profeßor Breuhaus in engster Fühlung mit den Erbauern des Zeppelins Dr. Eckener, Dr. Dürr und Dipl.-Jnq. Ehrde durchgeführt. Neben den kleinen Ateliermodellen stnd in Friedrichs­hafen noch größere Modelle erbaut war­en, an denen Reise- und Derkehrsstudien gemacht werden.

Ein uralter bayerischer Dreikönivstassbrauch

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Das Stern singen" in Bischofswiesen bet Berchtesgaden.

Zwischen Reujabr und dem Heiligen Dreikönigstag (6. Januar) geben in den bayerischen Eebirgs» gegenben Schulkinder als die 3 Könige verkleidet von Haus zu Haus und fingen fromme Lieder. Dieser Brauch, der tief ins Mittelalter zurückreicht, wirdSternfingen" genannt.

Gins Tänzerin erbt 40 Millionen

Sensationeller Erbschaftsstreit in Monaco.

In Monaco erregt gegenwärtig ein Erbschaftsprozeß, der um die gewaltige Summe von 40 Millionen Franken geht, das allgemeine Jntereße. Ein ehemaliger Hotelkellner und späterer Eintänzer wurde von einer 76jährigen Frau zum Universalerben ihres großen Vermögens eingesetzt. Die Verwandten der alten Dame, die leer ausgingen, strengten nun einen Prozeß an. Die ganze Angelegen­heit geht auf bas Jahr 1902 zurück.

Da lernte der Privatsekretär des bekarmten amerikanischen Milliardärs Danderbild in Monaco die 47jährige Maria Luise Bael kennen und lie­ben. Das Paar zog zusammen und be­wohnte eine herrliche Villa in der Nähe von Monaco. Als Le Roy, der Privat­sekretär, am 5. Juli 1926 im Alter von 75 Jahren starb, vermachte er seiner Lebens­gefährtin Maria Luise sein gesamtes Ver­mögen im Betrage von 40 Millionen Franken, sowie seine Villa.

Die damals schon 71iährige Maria be­gann nun noch den Nest ihres Lebens gründlich auszukosten. Sie gab fich allen erdenklichen Vergnügungen hin und lernte eines Tages den früheren Kellner Louis Baezo als Eintänzer kennen. Er stammte aus Chile, verstand es die alte Dame für fich zu gewinnen und bald zog er in die prachtvolle Villa als Hausherr cm.

Die Verwandten der alten Frau, die um den Einfluß des Eintänzers auf ihre Erb­tante besorgt waren, versuchten mit allen Mitteln, den Chilenen zu vertreiben. Aber die jugendliche 71jährige vertrieb die Verwandten, die ihr den jungen hübschen Freund nicht gönnen wollten.

Am 2. November 1931 machte die Mil­lionärin vor zwei Notaren ihr Testa­ment, in dem sie ihren Freund als einzi­gen Erben einsetzte. Achtundvierzig Stun­den später war fie tot. Nun aber regte sich die Verwandtschaft. Sie brachte ein ärzt­liches Zeugnis bei, nachdem die Greisin bei Abfassung des Testaments nicht mehr im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte gewe­sen sei, und focht den letzten Willen der

Toten an. Man ist nun gespannt, ob der Eintänzer siegreich aus dem Erbwettstreft hervorgeht.

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Das 8. Weltwunder wurde elukewetht

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Blick auf die Rockefeller-Gfth in Äeuhork, wie sie nach ihrer Ferftgstellung aussehen wird.

Mit größtem Pomp wurde jetzt im Zen­trum von Neuhork der erste fertiggestellte TeU des größten Bauprojektes der Dell, der Rockefeller-Cith (die ursprünglich Ra- dio-Cith heißen sollte), eingeweiht. Awei riesige Wohnviertel mußten verschwinden, um dem künftigen im Monumentalsftl er­stehenden Wollenkratzerkompiex Piatz zu schaffen.