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Nr. 303

CbednmTflk ScttHirtt. Marburg <t L. Dienstag, bei 27. T*$entbet 1932

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Teutjches Neich

Ausdehnung der Speere für Einheits­preisgeschäfte.

In der nächsten Nummer des Reichs­anzeigers wird eine Verordnung veröffent­licht, die unter Abänderung der Bestim­mungen des dritten Teiles der Notver­ordnung vom 9. März 1932 die bisher nur für Städte mit weniger als 100000 Ein­wohner geltende Sperre der Errichtung von Einheitspreisgeschäften auf alle Städte ausdehnt. Damit gilt in Deutschland das Verbot der Errichtung von Einheitspreis­geschäften ohne räumliche Einschränkung bis 1. April 1934. Zur Ausdehnung der Sperre hat die Feststellung geführt, daß feit Erlaß der Notverordnung vom 9. März 1932 in den von der dort angeord­neten Sperre nicht betroffenen Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern sich die Klagen des gewerblichen Mittelstandes über den Wettbewerb.der Einheitspreis­geschäfte erheblich vermehrt haben. Diese Klagen Haben auch dazu geführt, daß von der großen Mehrzahl der Regierungen der Länder eine Ausdehnung der Sperre für Einheitspreisgeschäfte schlechthin als vor­dringlich bezeichnet worden ist. Die Ver­ordnung enthält weiter eine gewisse Ver­schärfung der für die bestehenden Einheits­preisgeschäfte geltenden Betriebsvorschrif­ten, insbesondere hinsichtlich des Verkau­fes zu anderen als Einheitspreisen.

llnweihnachtliches Wetter in Bayern.

München, 26. Dez. Das diesjährige Weihnachtsfest litt in Bayern unter einer sehr unweihnachtlichen, nebligen und naßkalten Witterung. Von Schneefall war keine Spur. Der Weihnachtsverkehr wurde durch diese Witterung sehr beeinträchtigt. Winter- sportler wurden an den Feiertagen nur 7340 in die Berge befördert gegenüber rund 29 000 im Vorjahr. !

Ausland

„Nasses" Amerika erst unter Roosevelt.

Washington, 26. Dez. Wie „Uni­versal" meldet, hat Präsident Hoover vor seinem Urlaubsantritt im Freundeskreis erklärt, daß er kein Gesetz über die Frei­gabe von Bier oder sonstige Erleichterun- gen des Alkoholvevbots unterzeichnen werde. Eine Aenderung des amerikani­schen Trockenlegungsgesetzes ist daher erst nach dem Amtsantritt Roosevelts zu er­warten.

। Ozeanfliever Johannsen erprobt bis neuartige Segelfluymafchine von Hans Richter

Das neue Segelflugzeug auf dem Flughafen in Temvelhof.

In der Mitte Johannsen, rechts Pans lichter.

Auf dem Berliner Flugplatz Temvelhof machte der Flieger Johannser, der im vorigen Jahre bei feinem Ozeanstug 7 Tage auf dem Wasser treiben mußte, interessante Flugversuche mit einer von dem bekannten Konstrukteur Pans Richter erbauten Segelstugmaschine, deren Flügel nach Art der Vogellckwingen konstruiert sind.

Schwierigkeiten bei der englischen Withe Star-Line. — Verkauf der Flotte?

London, 26. Dez. „Sunday Expreß" zufolge befindet sich die englische White Star-Dampfschiffahrtsgesellschaft in finanziellen Schwierigkeiten. Zu Beginn des neuen Jahres werde ein Viereraus­schuß eingesetzt werden, um die Interessen der vier Hauptgläubiger der Gesellschaft einschließlich des englischen Schatzamts und der nordirdischen Regierung zu wahren. Die Lage der White Star-Line sei ein gro­ßes Problem für die englische Regierung und die übrigen Gläubiger. Ein stückweiser Verkauf der Flotte würde angesichts der Schiffahrtskrise einen großen Verlust be­deuten. Andererseits sei zu befürchten, daß bei einem Verkauf im Ganzen die Flotte in die Hände der ausländischen Konkurrenz übergehen könnte.

Arbeitslosensturm auf Pariser Nacht­lokale.

Paris, 26. Dez. Unter dem Ruf „Brot oder Arbeit" versuchte eine größere | Anzahl von Arbeitslosen gestern abend in verschiedene Nachtlokale in Montmartre

einzudringen. Die Polizei zerstreute die Demonstranten und verhaftete 200 Per­sonen.

Amerika stundet Griechenland.

Newyork, 26. Dez. Das ameri­kanische Schatzamt hat einer amtlichen Mitteilung zufolge die griechische Schul­denrate von 130 000 Dollar, die am 1. Ja­nuar fällig ist, auf zwei weitere Iahre bis Ende 1934 gestundet.

DEUKA

Da die Lage auf dem Geldmarkt nach wie vor sehr gespannt ist, hat die „DEUK A". Deutsche Kapital- und Mobilcar - Gesellschaft m. b. H., Hambur g, Neuerwall 75, Bürgermeister­haus, entschlossen, die bei ihr im Monat in hohem Maße eingehenden Spargelder den Sparern der Gesellschaft ht Form zinsloser Darlehen schnellstens wieder zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grunde hat die DEUKA ihre Bedingungen dahingehend ge­ändert, daß die Zuteilungen der Geldbeträge j allmonatlich erfolgen. 3m Monat Dezember J wurden erneut 3Ut 141400 für die zutei- I lungsberechtigten Sparer zur Verfügung ge-

mtt im Laufe dieses Jahres SUL 600 000 überschritten. 3m Laufe des Jahres hatte die DEUKA ‘ einen Zugang von rund 15 000 Sparerkonten zu verzeichnen.

fteÄL Die Gesamtzutestungssumme hat so-

Tagesanzeiger.

Dienstag, den 27. Dezernder.

Vergnügmigsanzeigee.

Männergesangverein .Liederkranz": In den Stadtsälen: 15.30 Uhr: Kinderbescherung, 19.30 Uhr: Weihnachtsfeier.

(Safe Markees, Reitgasse: Ab 20 Uhr: Konzert, Hansi Nurtsch mit seinem Orchester.

Eafe Detter, Reitgasse> Ab 20 Uhr: Bobby Müller und seine Solisten.

Stadtkeller, 20 Uhr: All Buesher mit sei­nen Solisten.

Restaurant Dcrub, Frankfurter Str.: 20 Uhr: Konzert mit Tanzeinlagen.

Eapitol, Biegenstraße: 15 Ahr: Alpen- Kulturfilm „Tirol, Bayer. Alpen, Arl­berg und Salzkammergut"; ferner 17 and 20.15 Uhr: „Das Schiff ohne Hafen".

Kamera, Kasernenstraße: 15.30, 17.30 und 20.15 Uhr: „Liebe auf den ersten Ton".

Lichtspiele, Bahnhofstraße: 15.30, 17.30 und 20.15 Uhr: „Mein Leopold"; ferner 22.30 Uhr: »Der ungetreue Gckehardt".

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in der Silvester-Nnmmer der Oberhessischen Zeitung. Sie sparen dadurch Zeitu,Geld

Stäöt. Bekanntmachung

Vom 1. Januar 1933 ab bis auf Weiteres gelten die Schülerkarten der Straßenbahn auch während der Ferien, sowie an Sonntagen.

Marburg, 27. Dezember 1932. 7236

Direktion der gewerblichen Betrieb« der Stadt Marburg a. d. Lahn.

smmwau

** Die schönsten Geschichten von Otto Funke. Auswahl in 3 Bänden. Ge­sammelt und herausgegeben von Hans Bern eck. Band III: Der Weg nach Hause. Mit Otto »uncke in Freud und Leid. Geschichten und Gedanken von Otto Funcke. 176 Seiten Oktav. (Stiftungsoerlag. Potsdam.) Fein in Leinen geb. RM. 2,95. „Mit Otto Funcke m Freud und Leid" heißt der Untertitel die­ses abschließenden Bandes erlebter Geschich­ten und erkämpfter Gedanken in der neuen dreibändigen Auswahl der schönsten Geschich­ten von Otto Funcke. Und nicht mit Unrecht: bringt doch dieses Buch, das es in einzigartiger Weise versteht, die für reden Men'chen wiätig- ften Fragen nach dem Woher und Wohin, nach dem Glücklichwerden und Stillesein schlicht und dockend zu beantworten, neben tiefstem Ernst wiederum eine große Fülle des Fröhlichen und Crquidenben. Wer Otto Funcke durch sein Seben (Bbi. I „In der Schmiede Gottes", 15. tausend) und auf feinen Reisen (Bd. II „Mit Ctto .Funcke auf Reisen", 10. Tausend) be- glettet hat, wird ihn hier als einen alten »reunb unb Wandergenossen froh begrüßen «nb bald von neuem eingesponnen sein in die iebensfrische unmittelbare Betrachtung von Lingen und Menschen, die Otto Funcke eigen par Die Aufrichtigkeit und Wahrhaftig- »tt dieses seltenen Mannes Gott und seiner Wrtroelt gegenüber macht ihn uns auf un- *rem Wege nach Hause durch Freud und ">d zu einem Führer und Halt, dem wir uns Setrost anvertrauen dürfen.

" Otto Brües, Die Wiederkehr Ro- "ton. (Erote'schc Sammlung von Werken Ugenössischer Schriftsteller. Bd. 194). Ee- xftet 4 Mark, geb. in Leinen 5,80 Mark, d. Grote, Berlin. Dem Rheinländer Otto $nies, ber zu ben Begabtesten bet jungen 'Wiftftellergeneration gehört, ist in der :Wieberkehr" ein dichterisches Werk von star-

Besonderheit gelungen. Die Kraft einer Wrngluben atmosphärischen Schilderung v"t es, aus der unvergänglichen Schönheit A-^ernischen Landschaft und ihrer kultur- “fctltgten Vergangenheit. Denn in der Ver- Migenheit in den Tagen des Kurfürsten Jemens August von Köln spielen die seit- dnen Geschehnisse, die sich aus zwei scheinbar v'itenfern voneinander geschiedenen Zweigen

Lebens tneinanberranlen zu einer inner- ^bewegenden Frage. Diese Frage L^tet: Ist eme Wiederkehr der Begebnisse «v Heilsgeschichte möglich, und würden sie unabänderlich genau wiederholen? An

dieser Frage rätselt der Kurfürst von Köln her­um, diese Frage wird ihm zum Maßstab aller Beziehungen zu Menschen und Dingen, be­unruhigen seinen glanzvollen barocken Fürsten­hof bis zum Ende des hohen Herrn.

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*' Wilhelm Lobsien, Hafen binnen. Halliggeschichten. Martin Warneck, Verlag, Berlin W 9. Katt. 0.90 RM. Wem Lobsien noch nicht bekannt wäre als einer der besten Kenner der Halligwett, dem öffnet dieses kleine Bändchen die Augen. Es erweist ihn daneben durch die Meisterschaft der Dar­stellung und Gestaltung erneut als wirklichen Dichter. Was ist in diese vier straffen und konzentrierten Novellen für eine Fülle des Lebens gebannt! Leben und Tod, Haß und Ueberwindung, Trutz gegen den blanken Hans trotz aller vernichtenden Sturmseen. Auch wer die Halligen selbst nie sah. auch wer ihre friesischen Bewohner in ihrer herben und zähen Art nicht kennt, muß hier die Echtheit Der Verlebendigung durch die Dichtung spüren, weiß aus überzeugter Gewißheit um die innere Wahrheit der hier zum Leben ge­rufenen Welt.

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•* Arno Moyzischewitz: Fe'fjeIn fal­len. Ein deutsch-französischer Roman. In Ganzleinen RM. 4.80 (Verlag Gerhard Stal» ling, Oldenburg i. O.) Im Straßburg der Vorkriegszeit wächst Kühne, ein junger Elsäs­ser, als preußischer Offizierssohn auf. Dort, sowie während der Studienzeit in Paris und Grenoble lernt er französisches Wesen kennen. Leidenschaftlich liebt er eine junge Französin, die ihre Verlobung mit dem Deutschen bei Kriegsausbruch löst. Erst 1918 erfährt Kühne von Raoul Fournier, einem kriegsgefangenen Franzosen, mit dem ihn nahe Freundschaft aus Straßburger Schulzeiten verbindet, daß das junge französische Mädchen kurz nach der Geburt eines Sohnes, dessen Vater er ist, starb. Kühne muß mit der französischen Familie seiner früheren Braut um Veraus­gabe des unehelichen Kindes und um sein Adoptionsrecht einen langwierigen Kampf führen. Dieser dramatische persönliche Stoff ist in eine politische Handlung hineingewebt. Kühne erlebt den Zusammenbruch von 1918 unb bas Elenb ber Nachkriegszeit voll Vater- Icnbsiiebe unb heißer Sehnsucht nach nationa­ler Wiedergeburt. Langsam kommt er zu ber lleberzeugung, daß nur durch einen Interes­senausgleich mit Frankreich, weitab von pazi­fistischen Ideen unter scharfer Betonung des Lebenswillens Deutschlands die großen natio­nalen Ziele erreicht und dauerhaft gesichert werden können. Er packt gemeinsam mit sei­

nem Freund Fbumier die Aufgabe an, einer fried'ichen Auseinander'etzimg zwischen Deutsch­land und Frankreich die Wege zu ebnen. Der Verlag hielt es trotz des tiefen Miß­trauens, das die nationale Leserwelt einer Einigung mit Frankreich für die Zukunft ent­gegenbringt, für seine Pflicht, diesem Buch in seiner Eigenschaft als einer an Frankreich gerichteten Mahnung Gehör zu verschaffen.

* Mar Reuschle: Poseidonia. Tempel- Hymnen. München 1932. Verlag Georg Müller. Mar Reuschle stellt sich mit seinen hymnischen Versen ebenbürtig in die große Reihe der schwäbischen Tradition, die in Höl­derlin gipfelt. In seinen Hymnen an die Tempel von Paestum verbindet sich ein Le­bensgefühl, das sich Hellas ursprünglich ver­bunden weiß, mit philosophischer Lebensdeu­tung. Wie sich i hm in den klassischen Formen der Säulen und Giebel die Allgegenwart ber ewig einen Gottheit offenbart, so bietet sich ihm wie selbstverständlich auch für seine Bette bas klassische Formbikd bar. Die Ehr­furcht, mit ber er sich dem klassischen Formen — und Gedankengut naht, die Erlesenheit sei­ner Sprache werden seine Verse all denen lieb und teuer machen, die mit ihm glauben an die ewige deutsche Aufgabe ber Begegnung und schöpferischen Auseinandersetzung mit dem hellenischen Geist.

** Eckart-Ratgeber, rin Führer durch das Schrifttum der Gegenwart. Siebentes Jahr 1932. Eckart-Verlag, Berlin-Steglitz, (kart. 4,40 RM.) Der Eckirt-Ratgeber, her­ausgegeben vom Kreise ber Zeitschrift Eckart in Verbindung mit der Fichte-Gesellschaft, verfolgt weiter seine Aufgabe, das Gegen- wartsschrifttum vom Standpunkt einer dem Volkstum verpflichteten evangelischen Haltung aus kritisch ju beurteilen. Einen großen Raum nimmt dabei naturgemäß das Schrift­tum ein, das sich mit Weltanschauungs-, Glaubens- und Kirchenfragen befaßt. Doch kommt weder das historisch-politische, noch bas wissenschaftliche Schrifttum zu kurz. Der eigentlichen Dichtung ist ein Viertel des Buches gewidmet. Leider macht es der frühe Erscheinungstermin unmöglich, die wichtigen Neuerscheinungen der letzten Woche zu be­rücksichtigen. Dies Versäumnis wird freilich iew-stls im kommenden 3abr nachaehott. Der Ratgeber ist wegen seiner Zuverlässigkeit und seines ruhigen Urteils sehr zu empfehlen.

** Kalender für Geflügelzüchter auf bas Jahr 1933. 35. Jahrgang, herausgegeben unter Mitwirkung bekannter

Züchter von Fritz Pfenningstorff. An 700 Seiten mit etwa 80 Abbildungen und zwei Farbtafeln. In Halbleinen gebunden mit Tasche und Bleistiftöse, Preis 1,30 Mark franko. Verlag Fritz Pfenningstorff, Berlin W. 57, Postscheck 393 59. Dieser (Beflügel- zuchtkalender ist ein kleines Wunderwerk der Buchtechnik, denn er vereinigt auf einem ver­hältnismäßig kleinen Raum so viel Wissens­wertes mit so viel praktischen Anleitungen, daß man immer wieder staunen muß, wie es möglich ist, dieses Jahrbuch zu einem wirklich geringen Preis heranszubringen. — Wie auch schon im letzten Jahre, bringt der Kalender auch diesmal wieder die Berichte der etwa 20 deutschen Lehr- und Versuchsanstalten für Geflügelzucht über die Erfahrungen unb Versuche bes laufenben Jahres. Darüber hinaus aber enthält ber Kalender neben Ab­handlungen über alle Gebiete der (Beflügel- zuchtbettiebslehre wie Stallbau, Fütterung, Brut und Aufzucht. Krankheitsbekämpfung so viel Merk- und Notizblätter, daß wir bas recht nett ausgestattete unb gut illustrierte Jahrbuch wirklich jebem^ unserer Leser mit voller lleberzeugung empftUen können!

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— Athenaion-Kalenber „Kill- turunb Natur" 1933. Als Abreißkalen­der eingerichtet, mit einem farbigen Titelbild nach einem Gemälde von Willi ter Hell und 220 Abbildungen m Doppeltondruck. Mit einem originellen, unterhaltenden Preisaus­schreiben hn Werte von 1000 Preis 2,40 3UI. Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion m. b. H., Potsdam. — Der Athenaion-Kalenber „Kultur und Natur" nimmt auf ben ersten Blick das Interesse des Beßhauers unb Lesers gefangen. Wohl nicht zum mtnbeften mag bas an dem freunblichen unb schönen Titelbild liegen, bas in satten Farben eine deutsche Mittelgebirgslandschaft von ber Meisterhand des bekannten Land­schafters Willi ter Hell zeigt. Aber dieses echt deutsche Stimmungsmoment, durch das ber neue Abreiß-Kalender für sich wirbt, bestätigt sich nicht nur beim weiteren Be­schauen und Durchblättern, sondern verstärkt sich zu einem nachhaltigen unb tiefen Eindruck. von Schönheit, Vielseitigkeit und Zweckmä­ßigkeit, baß man wohl lange rotrb suchen können, um einen ähnlich inhaltsreichen Ka- lenber zu finben. Dieser Kalender ist so recht geeignet ein Volkskalender tm besten Sinne zu werden, ein freundlicher und froh machen­der Begleiter für jeden Tag des Iahres, ein stets wellkominenes unb habet preiswertes Geschenk.