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es
Ihre Verlobung geben bekannt
Weilburg
Marburg (L.)
fc
Maria Keil
In dem sich noch der Mann befand, den ß 1 dem
Adolf Weber
beobachtet hatten.
(Fortsetzung soV
Verlobte
Käthe Kehrmann Walter Schneider
Elisabeth
Johann Mi
Empfang, Sonnabend, den 31. Dez. 1932 Sonntag, den 1. Jan. 1933.
Ließen
Steinstraße 86
Hassenhausen, Weihnachten 19"
(Kreis Marburg)
Marl
Untergas.
kurzen Brief an Mr. Barker schreiben." „Was?"
„Ich werde ihn Ihnen diktieren, wenn Ihnen recht ist. Sind Sie bereit?" —
„Sehr geehrter Herr!
„Also gut, verbringt den Tag, wie ihr wollt", sagte Holmes, ihm fröhlich auf die Schulter klopfend. „Tut, wonach euch der Sinn steht, geht, wohin cs euch gelüstet, und dann wollen wir uns, wenn es dämmert, hier wieder treffen; aber zuverlässig, Mr. Mac — unbedingt zuverlässig."
„Tas klingt schon etwas mehr nach Vernunft."
„Und trotzdem, mein Rat war vortrefflich, aber ich bestehe nicht darauf, wenn wir uns darüber einig sind, uns erst dann wieder zu treffen, wenn ich Sie brauche. Und nun möchte ich noch, bevor wir uns trennen, einen
Statt Karten
Ihre Verlobung
Statt Karten!
Ihre Verlobung beehren sich zuzeigen
Erna Baer
Hans Adler
an der Klingel zog. Alsbald hörten sie M innen heraus das Knarren von Riegeln, inj der verblüffte Arnes stand im Torw« Holmes schob ihn wortlos beiseite inj stürmte, von allen gefolgt, in das ZimnM
Ihre Verlobung geben bekannt
Tilly Hechteiberger Joachim Hoffmann
Studienreferendar
Weihnachten 1932
Marburg (Lahn) Crossen (O<
DeutschhausstraBe 44
„Watson behauptet immer, daß ich Anl^ zum Dramatiker habe", sagte er.
Künstler in mir rührt sich und verlangt eti dringlichst eine gut inszenierte VorstclluM Sie müssen zugeben, Mr. Mac, daß uiri3 Beruf eintönig und trübselig wäre, total wir nicht gelegentlich einmal einen SchA effekt zur Verherrlichung unserer Bemüht gen aufbauen könnten. Die ungeschmrvD Beschuldigung und das brutale Aus-si;^__
Schulter-Klopfen — was kann man daraus machen? Aber die blitzartige bination, die listige Falle, die kluge Voraus, sicht kommender Ereignisse, die triumphierende Rechtfertigung kühner Theorien, j» dies nicht der Stolz und die Bejahung ein« Lebensaufgabe? Wir genießen jetzt die Spannung einer Situation, ähnlich der dl; Jägers vor der Falle. Wo wäre diese Spannung geblieben, wenn meine Worte so knap und präzise wären, wie die Ausdrucksweij eines Kursbuches. Alles was ich von Ihn verlange, Mr. Mac, ist etwas Geduld; wird Ihnen alles klar sein."
„Ich will nur hoffen, daß der Stolz,. Bejahung und alles übrige sich einslell wird, bevor wir einen Schnupfen wcghaben sagte der Londoner Detektiv in komischer gebung.
Auch die anderen hatten alle Ursache, stzs diesem Wunsche anzuschließen, denn ihn Wacht war lang und höchst ungemütlich Langsam senkten sich die Schatten auf bii ausgedehnte, düstere Fassade des alte, Hauses. Sie froren bis auf die Knochen, ira| die Zähne klapperten ihnen in dem kaltetz feuchten Dunst, der aus dem Festungsgrabo emporstieg. Im Eingangstor sahen sic em einzige Lampe brennen, die Bibliothek tooi hell erleuchtet. Alles andere war still uch dunkel.
„Wie lange soll das noch dauern?" fragt der Inspektor plötzlich. „Und auf was war ten wir überhaupt?"
„Wie lange das noch dauern wird, toei ich ebensowenig wie Sie", antwortete Holm« mit einer kleinen Schärfe im Ton. „G wäre für uns sicherlich bequemer, wenn di Verbrecher sich ihre Handlungen ebenso Pa grammäßig cinrichten würden, wie die Eisei bahn ihre Züge. Und was wir erwarten? - Aha, seht, das ist es, was wir erwarten!"।
Während er sprach, wurde her Lichischch in der Bibliothek zeitweise durch eine Gestaii die vor dem Licht auf- und abging, vei dunkelt. Tie Lorbeerbüschc, in denen jj lagen, befanden sich- fast dem Fenster gegq über und keine fünfzig Schritte davon ent feint. Unmittelbar darauf hörten sic bj Knarren der Scharniere, als das Fenster M öffnet wurde, und sahen die dunklen Uinrtfl eines männlichen Oberkörpers im Fcnstq rahmen erscheinen. Ter Mann blickte in bi dunkle Nacht hinaus uud hielt versiohlä und heimlich Umschau, um sich zu VÄ gewissern, ob er unbeobachtet sei. Tati beugte er sich vor, und sie hörten in der tiq sten Stille das sanfte Plätschern bewegtet Wassers. Er schien im Festungsgrabcn tut einem Gegenstand, den er in der Hand hiets hernmzurühren; dann zog er plötzlich etwj empor, wie ein Fischer seine Beute, — großes, rundes Paket, das den Lichtscheu fast gänzlich verdeckte, als es dnrch hj Fenster gezogen wurde.
„Jetzt", rief Holmes, „kommen Sie." H Alle sprangen auf und stolperten mit stch gefrorenen Beinen ihm nach, während ä blitzschnell über die Brücke rannte und hesth
Inhalt des bisher Abqcdrilckte»: Auf dem allenglischen Herrensitz Birlstone lebt seit Jahren mit seiner Frau und zahlreicher Dienerschaft in ziemlicher Zurückgezogenheit John Donglas, ter über reichliche Geldmittel verfügt, die — wie man sagt — aus den kalifornischen Goldfeldern stammen. Häufiger Wohngast bei ihm ist Cecil Barker, der von früher her mit ihm befreundet ist. Eines Nachts wird Douglas in seinem Bi- bliothckszimmer von Barker ermordet anfaesunden. — Der Meisterdetekliv Sherlock Holmes nimmt mit seinem Freund und ständigen Begleiter vr. Watson, vom.>iriminalinspektor McDonald von Scotland fllard, der von Mason, dem Leiter der Grafschaftsxolizci zur Aufklärung dieses sensationellen Mordanichlages berufen wurde, eingeladen, an der Mord- aufklärung teil. Tie Tat ist mit einem Jagdgewehr amerikanischer Herkunft verübt worden, dessen Läufe äbzesäzt und dessen beide Drücker mit Draht untereinander ver- bnnden waren, so daß der xopf des Toten, der die volle grobe Schrotladung ins Gesicht bekomme» halte, völlig zertrümmert wurde. Fusispuren am Fensterbrett scheinen daraus hinzuwcisen, daß der Täter durch das Fenster, das auf den seichten Wassergraben führt, der rund um das Schloß gezogen ist, geflohen ist. An der Hand des Toten fehlt der Ebering. "Ein in der Mitte des rechten Unterarms eingebranntes Geheimzeichcit, ei» Dreieck inmitten eines Kreises, gibt zu denken. Auch liegt neben dem Ermordeten eine Karte mit der Beschriftung: VV 31t. Auch ein Hammer liegt auf dem Boden, scheint aber unbenutzt. Sherlock Holmes hält die Aussagen Barkers und der Frau des Ermordeten für bewußt falsch. Er hat sich nackts im Mordzimmer cinschlicßen lassen. y. Fortsetzung
„Was haben Sie dort getan?"
„Nun, nm nicht ans einer höchst einfachen Sache ein dunkles Geheimnis zu machen, will ich Ihnen sagen, daß ich nach der fehlenden Hantel gesucht habe. Dies endigte damit, daß ich sie fand!"
„Wo?"
„Aha! Hier kommen wir an die Grenze des Unbewiesenen. Geben Sie mir noch etwas Zeit, nur rin ganz klein wenig Zeit, und ich verspreche Ihnen, daß Sie bald alles wissen werden, was ich weiß."
„Nun gut, wir müssen Sie wohl so * nehmen, wie Sic sind", sagte der Inspektor. „Aber was das betrifft mit dem ,Die-Sache- fallen-lasscn', warum im Namen aller Heiligen sollten wir die Sache fallen lassen?"
„Aus dem einfachen Grund, mein lieber Mr. Mac, weil Sie noch gar keine Ahnung von dem haben, was Sie suchen und untersuchen wollen."
„Wir haben die Ermordung von Mr. John Douglas im Herrenhaus von Birlstone zn untersuchen."
„Sehr richtig, das haben Sie. Aber geben Sie sich keine Mühe, den geheimnisvollen Fremden mit dem Zweirad aufzuspürcn. Ich gebe Ihnen die Versicherung, daß es zu nichts führt."
„Also, was schlagen Sie uns dann vor?" ^,Jch will Ihnen ganz genau sagen, was Sie tun sollen, vorausgesetzt, daß Sie cs tun werden."
„Nun gut, ich will Ihnen zugcstehen, daß Sie gewöhnlich ernste Gründe für Ihre sonderbaren Handlungen haben. Darum werde ich Ihren Rat gern entgegcnnchmen."
„Und Sie, Mr. White Mason?"
Ter Provinzdetektiv blickte ratlos von einem zum andern. Er war mit Holmes' Eigenarten noch nicht vertraut.
„Ich meine, was dem Inspektor recht ist, kann auch mir recht sein", antwortete er endlich.
„Famos", rief Holmes. „Also dann rate ich Ihnen, einen hübschen kleinen, fröhlichen Spaziergang über Land zu machen. Ich hörte, daß man von dem Hügelkamm hinter dem Dorf eine wundervolle Fernsicht über den Forst haben soll. Für das Mittagessen wird sich sicherlich ein nettes Landwirtshaus finden. Meine Unkenntnis der hiesigen Gegend macht es mir indessen unmöglich, Ihnen einen bestimmten Vorschlag zu machen. Tann am Abend, wenn Sie müde, aber zufrieden heimgekehrt sind —"
„Mann, das geht über den Spaß", rief McDonald, indem er sich ärgerlich vom Stuhl erhob.
Wir halten es für unsere Pflicht, das Wasser aus dem Festungsgraben abzulassen, in der Annahme, daß wir darin —" „Das ist unmöglich", sagte der Inspektor. „Das habe ich bereits festgestellt."
„Nur Ruhe, mein lieber Herr, schreiben Sie, bitte, was ich Ihnen sage."
„Also gut, vorwärts."
„vielleicht etwas finden, das für unsere Untersuchung von Wert ist. Ich habe bereits alle Vorkehrungen dazu getroffen und benachrichtige Sie hiermit, daß die Arbeiten morgen früh damit beginnen werden, das Bett des Grabens —" „Unmöglich", wiederholte McDonald.
zu verlegen. Ich hielt es für notwendig, Sie hiervon in Kenntnis zu setzen." —
„Haben Sie das? Also gut, dann setzen Sie Ihre Unterschrift darunter und schicken Sie den Brief ungefähr um vier Uhr durch Boten. Zu dieser Zeit wollen wir uns in diesem Zimmer wieder znsammensinden. Bis dahin wollen wir uns mit anderen Dingen beschäftigen, denn ich versichere Ihnen, daß in der Untersuchung eine Pause eintrcten muß."
— Der Abend senkte sich hernieder, als sich alle wieder znsammenfandcii. Holmes war in sehr ernster Stimmung, Dr. Watson war neugierig, während sich die beiden Detektive offensichrlich in einer kritischen ärgerlichen Laune befanden.
„Meine Herren", sagte Holmes, „ich werde Sie nun bitten, einer abschließenden Nachprüfung meiner Beobachtungen beiznwohnen, und Sie können sich dann selbst eine Meinung darüber bilden, ob die Schlußfolgerungen, zu denen ich gelangte, gerechtfertigt sind oder nicht. Es ist ein kühler Abend, und da wir nicht wissen, wie lange unsere Expedition dauern wird, würde ich Ihnen raten, sich einen warmen Überrock mitzunehmcn. Es ist von höchster Wichtigkeit, daß wir an Ort und Stelle sind, bevor es dunkel wird, und darum wollen wir, wenn Sie gestatten, sogleich aufbrechen."
Sie hielten sich entlang der äußeren Umrandung des Parkes, bis sie an einen Platz kamen, wo in der Umzäunung eine. Öffnung war. Durch diese schlupften sie und folgten dann Holmes in der hereinbrechenden Dämmerung bis zu einem Buschwerk, das nahezu gegenüber dem Haupteingangstor und der Zugbrücke lag. Die letztere war noch herahgeiasscn. Holmes kauerte sich hinter der dichten Wand von Lorbeerbüschcn nieder, und die anderen folgten seinem Beispiel.
„Was gibt's nun für uns zu tun?" fragte der Inspektor in ziemlich ungehaltenem Tone.
„Unfre Seelen in Geduld zu fassen und so wenig Geräusch wie möglich zu machen", antwortete Holmes.
„Wozu sind wir überhaupt hier? Ich glaube wirklich, Sie sollten etwas offener zu uns fein."
Holmes lachte.
Weihnachten 1932 b
Martha Henkel
Werner Hillmer
Verlobte
Marburg (Lahn) Eiser
FrankfurterstraBe 28 Domstra
Weihnachten 1932 b
Marburg a.d.Lahn, Weihnadflen 1<
<
b3353
rechn. Büro: Marburg-Lahn, Pilgrimstein 8
Heute (Heiligabend) bleibt das Theater gesdilossen
Wiehe a. Unstrut
Vertobungs- und Vermählungskarten
Otto Pomnife Maria Pomnife
Spatvorstellung
(Täglich 10.30 Uhr abends) Ral»k Arth«Roberts — FritScknlr
Karten von 0.80 bis 1.80 Schüler halbe Preise.
‘It Stunde vor Beginn an der Theaterkasse
WStüdlhütte — Teichnitzglet- icher — Stüdlgrat — ÄööntS- gletzscher — Adlersrnhe — L »Herzog - Johann - Hütte — Oesterreichs höchste Bcrgiintze
3798 m ü. d. M.
Rundblick auf die Hohentauern
geb. Becker
Vermählte
Marburg - Lahn
Wilhelm-Roserstr. 8
24. Dezember 1932
Muui mawM« - pnve pnvevtunv 3o gte >1 icke Antritt
Am 2. Feiertag: 2.30. 4. 6 und 8.15 Uhr
Aäichentags: 3.30. 5.30 und 8.15 Uhr
Bis 6 Uhr: ab 50 Pfg. Nach 6 Uhr: ab 70 Pfg.
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