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SCHMUCK

Seite 16

EIN LOCKRUF DER MODE

Ihre Verlobung geben bekannt

voluminösen Ring

Moderner Phantasieschmuck: Halsketten und Armreif

Weilburg

Marburg (L.)

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Maria Keil

Adolf Weber

Verlobte

Marburg a.d.Lahn, Weihnachten 1<

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(vastem — Salzburg

rechn. Büro: Marburg-Lahn, Pllgrimstein 8

Heute (Helllgatienm bleibt das Theater geschlossen

S.SturpeL R»urba»se»45,KL>iedenf.

Käthe Kehrmann Walter Schneider

Elisabeth

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Domstra

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Wiehe a. Unstrut

Marburg (Lahn)

Frankfurtcrstrafee 28

Empfang, Sonnabend, den 31. Dez. 1932 Sonntag, den 1. Jan. 1933.

Otto Pomnife Maria Pomnifc

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Steinstraßc 86

Hassenhausen, Weihnachten 19" (Kreis Marburg)

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Verlobungs- und Vermählungskärfen

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Goldene Halskette mit bunten Steinen in den einzel Gliedern. Dazu passend Armreif und Ring

Zigarettenetui und -spitze aus chromiertem Metall; Manschettenknöpfe mit Phantasiesteinen

schaffen und aus dem Abzeichen der Knechtschaft wurde ein belieb­tes Schmuckstück.

Die Laune einer Frau ändert sich mit dem Kleid und dem dazu pas­senden Schmuck, den sie trägt. Ein modernes Kleinod, das heute jeder zugänglich ist, bleibt das letzte ge­wisse Etwas, das Persönliche, das die Trägerin enthüllt. Stendhal sagt, die Eitelkeit sei eine schar­mante Aufmerksamkeit, die sich aus dem Wunsch zu gefallen und einer instinktiven Erziehung zur Anmut zusammensetzt. In den Hän­den der Zauberer, die die Frau in­spirieren, verwandeln sich Straß, Kristall, Jet, Perlmutt, Lapislazuli, Jade, Onyx. Man komponiert aus ihnen zarte, schwarz - rote, rot­weiße, grün-silberne, rosa, blaue, metallene Wunderdinge. Glitzern­den Reptilien gleich legen sich die aus gegeneinandergestellten be­weglichen Plättchen gebildeten Ket­ten um die schlanken Hälse, breite, fein ziselierte Goldplatten fesseln die schwachen Handgelenke, Bi­jouteriemotive halten — in der Farbe des Kleides — die Drapie­rung, enorme Ringe schmücken die Finger. Ein Filmstar ist sogar auf den originellen Gedanken gekom-

geb. Becker

Vermählte

Marburg - Lahn

Wilhelm-Roserstr. 8

24. Dezember 1932

Links und rechts: Halsketten aus chromiertem Gold. Der glatte Armreif wird über dem Handschuh getragen.

SpLtvorstellrrrrg

(Täglich 10.30 Ubr abends) Ralph Arthur Roberts— FriO Schulz

Der nWllm Echehardt

Ein übermütiger Tonfilmschwank

Eintritt: 5-0 und 70 Pfennig

H och nie war die Herrschaft des Phantasiesehmucks so groß wie in diesem Winter. Er ist das amüsan­teste Toilettenbeiwerk, das gar Nicht die Absicht hat, irgend jeman­den zu täuschen, sondern auch dem einfachsten Gewand eine diskrete, charmante und sehr moderne Note verleiht.

Da gibt es originelle „clips“ und Schuheinfassungen, breite und schmale Armbänder, Ringe, Gürtel- schnallen.Handtaschenscblösser, Ohr­gehänge und Halsketten, Broschen und Hutmotive. Kennt man über­haupt den Ursprung jener Ringe, mit denen weibliche zartrosa Ohr­läppchen heute sich so gern schmücken? Im Altertum wurden Kriegsgefangene ein paar Stunden lang mit den Ohrläppchen an die Tür ihrer Herren genagelt. Um das Zeichen ihrer Sklaverei, die Wunde, zu erhalten, führte man kleine Holz­stäbchen in sie hinein. Diese Holz- stäbchen wurden später durch gol­dene oder silberne ersetzt und die eleganten Damen jener Zeiten, denen die glitzernde Wirkung sehr ge­fiel, ließen sich ihre Ohren so schmerzlos wie möglich durchboh­ren und schmückten sie so gut sie konnten. Die Ohrringmode war ge­

statt Karten

Ihre Verlobung

Martha Henkel Werner Hillmer Verlobte

fümflakon enthält. Auf diese Weise erspart man sich das öffnen der Handtasche: „Nachbarin, euern Ring!! . . .“

Was sollte aus der Mode ohne den Phantasieschmuck werden, der sie in so reizvoller Weise begleitet und unterstützt? Gleich den pri­mitiven Barbarenstämmen werden die Frauen vom glitzernden Ge­schmeide geradezu fasziniert. Man muß es mit dem Kleide wechseln, den einen Tag „Dame mit Perle“, den anderen „Dame mit Straß“ sein können. Die Art, wie ein Kollier, eine Schnalle, ein „clip“ getragen wird, bringt Hals, Schul­tern oder Taille ja erst zur rich­tigen Geltung, genau so wie das Profil eines Gesichts, die Schön­heit einer Hand durch Ohrgehänge oder aparte Steine gehoben werden.

Die moderne Goldschmiedekunst zeigt hervorragende Resultate. Frauen, die noch im Besitz echter Juwelen sind und es sich leisten können, lassen sie umarbeiten und in moderne Fassungen bringen. Die anderen begnügen sich mit den be­zaubernden Imitationen. Glänzende Wirkungen gehen von den Hals- hängern aus, deren Enden über die Brust herabhängen.

Bewundernswert ist überhaupt die große Auswahl, die der Phantasie­schmuck den Frauen darbietet. An Grazie, Reichtum und feiner Fas­sung steht er dem echten nicht nach. Aber ganz besonders reiz­volle Dinge werden in Metall­schmuck herausgebracht, der, wenn man so sagen darf, der Schmuck der hohen Schneiderei ist, weil die Kolliers, Armbänder, Ohrringe, Ringe und Schnallen mit den Klei­dern kombiniert werden und durch ihre kostbaren Zeichnungen wert­volle Mitarbeiter sind.

Die Kunst der Goldschmiede bringt im Verein mit der der Schneiderei, das kostbarste Juwel des Weltalls, die Frau, zu aller­bester „glänzendster“ Wirkung.

Ihre Verlobung geben bekannt

Tilly Hechteiberger

Joachim Hoffmann

Studienreferendar

Statt Karten!

Ihre Verlobung beehren sich zuzeigen

Erna Baer

Hans Adler

men, sich einen _____

anfertigen zu lassen, der sich mit­tels verborgen angebrachter Feder öffnen läßt und ein winziges Par

ffUUl 9MHIWtV - 9HW pnvwiuuv 3 o gt« >1 icke Zutritt

Am 2. Feiertag: 2.30. 4. 6 und 8.15 Uhr

Wochentags: 3.30, 5.30 und 8.15 Uhr

Bis 6 Ubr: ab 50 Pfg. Nach 6 Ubr: ab 70 Pfg.

Wim? »och morgen (1. Feiertag) s». 4. 6 und 8.15 Ubr

Die «eWSl TÄigt Tonfilm-Komödie M. ä ee M

mit

Max Pall«S>erg, Heinz RLHmann, Doll» Haas

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WSella-Eruvve mit Boesvitzc I

3152 m ü. d. M. I

Weihnachten 1932

Marburg (Lahn) Crossen (O<

Deutschhausstraße 44

Karte» von 0.80 bis 1.80

Schüler halbe Preise.

llt Stunde vor Beginn an der Theaterkasse

Weihnaditen 1932 b

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