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80. Geburtstag des Generalobersten a. D. Karl vonEinem, des bekannten Heerführers aus dem Weltkriege und ehern. Preuß. Kriegsminister. Er ist aus dem Ulanen-Regiment Nr. 14 hervorgegangen und kämpfte schon 1870/71 mit
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Die Unterredung Roosevelts und Norman Davis.
ff. Alb a n h (Neuyork), 27. Dez. G«t- verneur Roosevelt uni) Norman Davis erörterten bei ihrer bereits gemeldeten Zusammenkunft die Abrüstungs- frage, die Weltwirtschaftsfon- ferenz und die Probleme der Tarif a b ä n de rnng. der Währllngs- stabilisierung und der Aufwertung des Silbers.
Norman Davis erklärte nach Beendigung der Besprechung:
Wir brauchen Abrüstung, ttm das Vertrauen wieder herzustellen.
Dena Vertrauen bedeutet Kreditgewährung und Kredit ist die treibende Kraft des Handels.
Er erklärte ferner, die Weltwirtschaftskonferenz werde bei ihrem Zusammentritt Anfang nächsten Sommers nur dann wirksame Arbeit leisten können, totim sich die Hauptmächte über chr Borgten geeinigt haben. Roosevelt soll, wie es weiter heißt, in dieser Unterredung die These vertreten haben, das Gefühl der Sicherheit zwischen den Nationen werde genau in dem Maße zunehmen, in dem die Zahl der Kriegswerkzeuge vermindert werde.
Er habe in diesem Zusammenhang en eine Bemerkung Clemeaceaus in Versailles erinnert, daß Frankreich sicher sein werde, sobald die Gewähr
Luftschutzübung in Bochum In Bochum-Gerthe fand eine große Luftschutzübung statt, an der sich die zuständigen Behörden und Organisationen sowie die Bevölkerung lebhaft beteiligten
Links oben: Abtransport von Verletzten durch Mannschaften der Sanitätskolonne
Darunter: Schülerpatrouille zu Rad, die zur Alarmierung herangezogen wurde
Links:
England gewinnt knapp den Fußball-Länderkampf gegen Österreich. Mehr als 60000 Menschen sahen dem Kampfe zu, dessen Verlauf auf fast alle europäischen Radiosender übertragen wurde: Eine interessante Angriffszone auf das österreichische Tor
Der neue Sachsenbischof. Die 34. Deutsch - evangelische Landeskirchenversammlung Rumäniens wählte in Hermann- stadt den Stadtpfarrer von Kronstadt, D. Dr.
Victor Glondys zum Sachsenbischof
f jenen ab. Bisher konnten neun Leichen geborgen werden. Es muh befürchtet werden, dah auch die übrigen 43 Bergleute durch ein* stürzende Eesteinsmassen oder durchdiegiftigen Gase den Tod g e* funden haben.
ling-Anleihe ist noch nicht völlig geklärt, wenn auch mit größter Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen ist, daß die Kammer einen diesbezüglichen Gesetzvorschlag spätestens am Mitttooch verabschiedet.
Ministerpräsident Paul Boncour. Finanzminister C h e r o n und Anterstaats- sekretär Piere Cot haben sich am Montag vor dem Finanz-Ausschuß der Kammer über die Beteiligung Frankreichs an dieser Anleihe geäußert. Wenn das Lausanner Abkommen vom 13. Januar 1932 nicht vor dem 31. Dezember ratifiziert werde, so würden neue Schwierigkeiten in Mittelund Osteuropa zu erwarten sein. Cheron fügte hinzu, daß er grundsSWch allen Anleihen an ausländische Regierungen feindlich gegenüberstehe .daß es sich aber in diesem Falle um eine internationale Finanz-Operation handele.
Der französische Hafenstreik dehnt sich aus.
Paris, 26. Dez. Der Streik der Hafenarbeiter von Le Havre und SaintNazaire hat sich jetzt auch auf Brest ausgedehnt, wo seit Samstag, viele Schiffe vor Anker liegen und auf die Löschung ihrer Ladung warten.
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i Norman Davis
Weihe einer Goethe - Büste in New York
In Gegenwart des New-Yorker Oberbürgermeisters sowie zahlreicher Vertreter von Behörden, deutschen Organisationen und literarischen und wissenschaftlichen Vereinigungen fand die öffentliche Einweihung einer Goethe- Büste statt: Vor dem Mikrophon Oberbürgermeister von New York, Mc Kee, neben dem Bürgermeister (nach links der zweite) der deutsche Botschafter Freiherr von Prittwitz
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beste Spielzeuges, das ht einen Schaufenster ausgestellt war, auf die leicht entzündbaren anderen Gegenstände der Fenfterdekoration übersprang. Der Schaufensterbrand dürfte sich dann mit rasender Geschwindigkeit erweitert haben.
Reick>shaushalt durch Nctvrordnung?
Berlin, 27. Dez. Zu den Resiort- arbeiten der Reichsminister, die schon in dieser Woche ausgenommen werden, gehört, wie der „Tag" erfährt, auch die Vorbereitung des neuen Reichshaushalts für 1933 — 34, da der Reichs- Haushalt für 1932—33 mit dem 1. April 1933 abläust. Die Frage, ob der kommende Reichshaushalt dem Reichstage vor- gelegt und von ihm beschlossen, oder durch Notverordnung des Reichspräsidenten in Kraft gesetzt werde, sei noch ofse». Da aber der Reichstag nicht arbeitssähig sei, bestehe die Wahrscheinlichkeft einer Inkraftsetzung des Haushalts durch Rot- v«wrdm»ng des Reichspräsidenten.
Schleicher in Berlin.
Berlin, 26. Dez. Reichskanzler von Schleicher hat das Weih.mchtsfest in, Berlin verbracht. Auch die übrigen Reichsminister blieben größtenteils bis auf den Reichsangenminister und den Reichstmährungsminisier in der Reichshauptstadl.
Die deutsche Handelspolitik im Jahre 1932
die Entwicklung der handelspolitischen Begehungen des Deutschen Reiches zum Ausland int vergangenen Jahre.
Bereits die handelspolitische Entwicklung »es Jahres 1931 lieh die Befürchtung auf* lammen, dah mit Fortschreiten dieser Entwick- .ung das Jahr 1932 eine wesentliche Ber» chlechterung unserer Handelsbilanz bringen Derbe. Besonders empfindlich ist, dah das Lusmah der deutschen Aussuhrschrumpfung »öfter ist als es dem Rückgang ber Weltwirt- chaft entsprechen würbe.
In einer Darstellung dieser Dinge, die das Reichswirtschaftsministerium veranlaht hat, werden hierfür folgende drei Gründe genannt:
„Es ist leider zweifellos richtig, dah wir unter den heutigen Umständen in der Ausfuhr nur dann auf sicheren Absatz rechnen können, wenn es sich um ausgesprochene Monopolartikel handelt, llederall, wo man sich an deutsche Spezialitäten fEisenwaren, Textilien. Maschinen. Spielwareu, Lederwaren usw.) gewähnt hatte, wird versucht, unter dem Schutz von Zöllen, Kontingenten, Einfuhrverboten, Deviseumahnahmen usw. unsere Produkte nachzumachen oder die gleichen Waren aus dritten Ländern zu beziehen.
Der Sturz des englischen Pfundes und die englischen Schutzzölle haben erst in diesem Jahre ihre vollen Rückwirkungen ausgeübt. Richt nur, dah uns der englische Markt für viele Artikel verloren gegangen ist, ebenso lchlimm ist es, dah die Währungsgleichheit «ent englischen Kaufmann die Möglichkeit gibt, dem deutschen überall stärkste Konkurrenz zu machen. Die Währung der nordischen Länder ist bekanntlich dem Kurs des Pfundes gefolgt, wodurch die Aufnahmefähigkeit dieser Märkte noch eine zusätzliche Schwächung erfahren hat. Aehnlich liegt es im Rahen und Fernen Osten mit den Wirkungen, die sich aus der Abschwächung der japanischen Währung ergeben haben.
Dazu kommt schliehlich, dah die von deutscher Seite unter dem Zwange unmittelbarer Notwendigkeit getroffenen Mahnahmen zum Schutze der Währung und der inneren Wirtschaft leider nur allzuoft im Auslande als mutwillige und unfteundliche Handlungen ausgelegt werden und Anlah zu unbegründeten Angriffen gegeben haben."
Es ist erklärlich, dah die heftigen Angriffe des Auslandes sich gegen die deutsche Devisengesetzgebung richteten, die in diesem Ausmah ausschließlich von ber Sorge um bie Aufrechterhaltung ber Währung bebingt war.
„Um die Hemmnisie, bie sich hieraus für ben Warenverkehr ergeben muhten, zu lockern, würben mit einer Reihe von Länbern Devisenabkommen abgeschlosien, welche bie Bezahlung ber Wareneinfuhr nach Deutschland erleichtern sollten, ohne gleichzeitig die Devisenbestände der Reichsbank in Anspruch zu nehmen. Als Gegenleistung wurde hierbei — neben handelspolitischen Konzessionen — von bet Gegenseite regelmäßig bie Zusage erlangt, dah bas früher im Handelsverkehr mit dem betreffenben Lanb bestehende Verhältnis von Ein- unb Ausfuhr aufrechterhalten bleiben müsse. Danach besteht die wesentliche Bedeutung dieser Abkommen darin, dah sie eine Belebung des Warenverkehrs ermöglichen."
Aus den Ausführungen des Reichswirtschaftsministeriums über die Entwicklung der handelspolitischen Beziehungen des Deutschen Reiches zum Ausland im Jahre 1932 sind noch folgende Einzelheiten bemerkenswert:
„Während des ganzen Jahres 1932 wurden Verhandlungen geführt, um die Schwierigkeiten und Mihhelligkeiten zu beseitigen bezw. auf ein erträgliches Mah herabzumindern, bte als Folge der von ber Deutschen Regierung zum Schutz ber beutschen Butterproduktton ergriffenen Mahnahmen auftauchten.
Auch im Jahre 1932 bat.es an Versuchen der Staatsmänner und Regierungen nicht gefehlt, die Welt aus dem Ciclus mtioms ber*
M.-