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Blatt 2

«ach Feierabend, Beilage der Oberhessischen Zeittrns

Nr. 302

Nr. 1

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5. Baurn, 6. Längenmaß,

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fehlshaver, 13. Ort in Tirol, 14. orientalisches Frauengemach, 16. Zeche, 17. Mädchenname, 18. Hülsenfrucht, 19. Tierlaut, 20. Flufdm Si-

>»Wir wissen, daß wir in Eanada als Kaufleute und ohne Kenntnis der engli­schen Sprache keinerlei Aussichten IjaSm, tertö sind darauf vorbereitet, irgendwelche Arbeit onHunchmen. Wir haben jeder gegen hundert Dollar in der Tasche, und wenn die alle sind, haben wir hoffentlich irgendwelchen Verdienst gefunden, wenn nicht anders auf einer Farm bei der Ernte. Was uns veranlaßt hat, nach Canada Kl gehen, ist hauptsächlich der Umstand, daß uns jemand, dem wir vertrauen, aesaat

Das Prioil Maßr bers o worin sprochi Lestin

Kreitzworträtsel.

Waagerecht: 2. Schiffsseite, 4. Naturpro­dukt, 5. Teil des Wagens, 6. Teil der Milch, 8. Flächenmaß, 9. Abkürzung für Aktiengesell­schaft, 10. TeÜ des Schiffes, 11. türkischer Be-

18. Hülsenfrucht, 19. _ birien, 21. chinesisches

fct« vorstehenden 47 Silben sind 20 Wörter zu bilden, deren Anfangs- und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, den An- fang ernes jetzt viel gesungenen Liedes ergeben. Die einzelnen Wörter bedeuten: 1. Natur- erscheinung, 2. Zahl, 3. Mädchenname, 4. Stadti« der Äuchtz, 5. Baum. 6. Lünaenmaü.

17. italienische N>^e.

..... Nätselhafte Äeihnachttiuschkft.---

Senkrecht: L sFest., ».Neben­fluß dar Donau, 3. Schornstein, 5. Schweizer Kanton, (ü=u.) 6. Israelitischer Lörüg, 7Ucuü>- wirtschaftliches Gerät, 9. Aaubdogel, .9. @ttt in Brasilien, 12. Singvogel. 16. Qeito ftumm.

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(Fortsetzung folgt.)

Submisfionsblüten bis y2 Million 9L* Unterschied.

Für bestimmte Arbeiten an der Neubau­linie Türkismühle-Kusel (Trier) wurden 106 Angebote abgegeben. Diese Angebote bewegen sich bei den Arbeiten „Los l A“ zwischen 58 977 und 429 168 R.tk, bei Los I B zwischen 107 377 und 617 623 N^k, Sei Los II B zwischen 90 484 und 510 104

(Nachdruck verboten!)

„Sie Mittler in €annba"

Roman von Emil Droonberg. Copyright 1930 bh Heft« & Becker Verlag, Leipzig.

Die „beiden Herren aus Pforzheim", denen Mühlberg vertraulich zunickte, waren zwei gutgekleidete junge Männer, die die Zwanzig kaum überschritten haben konnten. Sie entstammten anscheinend besseren Ver­hältnissen, denn der eine brachte eine gol­dene Ahr zum Vorschein, um die Zeit zu vergleichen, als die Schiffsglocke drei Gla- sen schlug.

„Es sind nämlich Kaufleute," fügte Mühlberg hinzu.

„Wäre es für Sie nicht besser gewesen, wenn Sre in Deutschland geblieben wä­ren?" fragte Prefser.

„Ich denke nicht," entgegnete der eine, Fritz Weckerle. „Wir haben uns die Sache reiflich überlegt. Wir waren in Stellung in Pforzheim. And was hatten wir da für Aussichten? Entweder dott zu bleiben und mit den Jahren Seine Zulagen zu unserm Gehalt zu bekommen, oder die Stellungen M wechseln, bis wir alt und grau wurden." - »Sie konnten doch auch einmal selbstän- dig werden," warf Presser ein, indem er einer Möwe nachsah. die sich eben auf einer Rahe des Bordermastes niedergelas-

»Das konnten wir natürlich," entgeg­nete der andere Herr aus Pforzheim, Kon­rad Werner, etwas spöttisch. ^Irgendein Keines Geschäft anfangen, bei dem man hundertmal bedaUett, daß man nicht in seiner Stellung geblieben ist."

^And Sie glauben, daß das in Eanada anders sein wird?" fragte Mühlberg.

Wo ist denn nur die Käuferin des Christ- baumes geblieben?

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Silbenrätsel, a — auf — be — ben — da — den

ist-d-rs etwas anderes," wandte er sich un. an üe beiden jungen Man.

mir «US Pfor^heÄn. „Öre sind auch in bet Stadt groß geworden und Kaufleute, also zum Farmerberuf nicht erzogen. Aber Ä« sind noch jung genug, um Umzulernen ti» sich als Farmer die nötigen Kenntnisse an. zueignen. Wenn das geschehen ist, werden Sie auch eine Farm finden, die Sie mir geringen Mitteln bewirtschaften können."

„Wieviel Kapital, glauben Sie wohl, fft für die Aebernahme einer Farm erforder­lich?" fragte Werner.

„Das hängt von vielen Amständen ab. Don Heimstätten brauchen wir gar mich M reden. Die bekommen Sie ja allerdings umsonst, aber nicht mehr in Gegenden, wo sie etwas wert sind, ich meine m der Näh einer Bahnlinie. Auch sonst ist es aus vielen Gründen gar nicht so vorteilhaft, eine Heimstätte zu haben. Sie müssen ba die Prärie brechen und haben erst nach zweit 'Jahren eine Ernte, müssen also auch Kapital haben, Um diese Zeit durchzu. halten. Es gibt ja nun auch freilich Leute, die ohne Kapftal auf eine Heim, stätte gehen. Sie sind dann aber ge­zwungen, die meiste Zeit Lohnarbeit zv tun, und für das eigene Land bleibt nicht allzuviel übrig. Denn Sie brauchen doch schließlich auch Geräte, Pferde, Saat Und wie viel Dinge mehr. Auf Kredft können Sie nicht alles nehmen, selbst wenn Sie es bekommen können, was aber noch gar nicht sicher ist, »denn niemand gibt einem Heim- stätter gern Kredft. Wie soll er es denn schließlich bezahlen? Mit der geringen Ernte, die er nach zwei Jahren erzielt, nach­dem er die meiste Zeit auswärts gearbeitet hat? Trotzdem muß ich sagen, daß die meisten Heimstätten gerade auf diese Weis« von mittellosen Leuten ausgenommen wer­den. Früher, ich meine so vor zwanzig Und fünfundzwanzig Jahren, war das so­gar die Regel. Die Verhältnisse habe» sich ober geändert."

seien« dort größer als irgendwo. Stimmt

„Das ist unzweifelhaft richtig," bestä- tigte Mühlberg. „Natürlich sind es immer nur einzelne, denen es gelingt, aber ihre Zahl ist sicher größer als woanders. Frei­lich wenn Sie der Sache nachgehen, so fin­den Sie fast immer, daß es dieser oder jener günsttge Zufall gewesen ist, der ihnen dazu vecholfen hat. Verstand brau­chen Sie fast gar nicht dazu. Der Ver­stand, die Intelligentia, sitzt in den Stlldten; zu Hunderten. Hat es aber nur selten dahin gebracht, zu wissen, wovon er die nächste Woche leben soll. Aeberall hören Sie von den Leuten, „die Schwein gehabt haben", und jeder hofft, daß er morgen, oder übermorgen, oder doch we­nigstens im nächsten Jahre auch an der Reche sein wird, wenn auch die unmittel- ba ren Aussichten so dunkel wie möglich

Er lehnte sich mit dem Rücken gegen die Bordwand, stützte sich mft dem rechten Ellbogen auf. und indem er in dieser lässi­gen Haftung die Amstehenden besser ins Auge faßte, fuhr er fori:

„Es wird gut fein, wenn ich Sie vor dem kolossalen Optimismus in Eanada etwas warne. Er wirft ungemein erfrischend auf den Deutschen, der aus einer Atmosphäre Des Mißtrauens und des Pessimismus kommt, und dem man bisher immer nur sagen konnte: „Arbeiten und nicht verzwei­fln!" Es war der beste Rat, den man dem deutschen Volle geben konnte. Denn Deutschland hat seft dem Kriege doch schon Großes gekeiftes, und manches, was zuerst wie ein nicht wieder gutzumachendes An­glück aussah, Hot sich anders äuSgewirft, als unsere Feinde erwartet haben. Es kann jetzt schon als eine Preisfrage an» gesehen werden, wer den Krieg gewonnen hat. Der Pessimismus in Deutschland ist in seinem Ausmaße ebensowenig gerecht­fertigt wie der Optimismus in Eanada. Dort glaubt jeder an die Zukunft des Ämdes, jeder spricht von ihr und über­zeugt den andern noch mehr davon, bis er die oft recht trübe Gegenwart vergißt und hofft und hofft. Dabei gehen die Ge­schäfte dort nicht besser als in Deutschland, alles wird auf Abzahlung gekauft imb ver­kauft. niemand hat bares Geld, denn selbst die reichen Leute sind meist mir „land- reich", dos heißt, sie besitzen Grundeigen­

tum, das sie aber wiederum nur auf Kredft verkaufen können."

fSt Unterbrach sich, indem er sich eine Zigarette anzündete und ein paar Züge tat. Darm fuhr er fort:

„Eanada braucht natürlich ben Optimis­mus. Es wäre nicht das. was es hätte ist. ohne ihn. Niemand zweifell daran, daß Eanada mit seinen reichen Hilfsquellen und ungeheuren Reichtümern an Holz, Kohlen, allen möglichen Metallen, Fi­schen, Pelztieren und beinahe allem, was die Well braucht, eine große Zukunft hot. Aber Eanada ist so groß wie Europa, und die Ziffern, die die Regierung alljährlich veröffentlicht, bedeuten, wenn man sie aiuf eine so große Landfläche verteill, für die einzelne Ortschaft sehr wenig. Holten Sie sich immer an das, was heute ist. Und spe­kulieren Sie nicht auf das Morgen. Es kommt unbedingt, aber doch mir schr lang­sam, so langsam, daß die meisten es nicht mehr erleben werden. Ich kenne Eanada seit zehn Jahren und tonnte Ihnen nicht eine einzige Stadt nennen, die sich in die­ser Zeit in einer irgendwie bemerkenswer­ten Weise vergrößert hätte. Das ist aber schließlich Nebensache, denn Sie gehen doch nicht nach Eanada wegen seiner Zukunft. Ich wollte Sie auch nur vor einer Aeber- schätzung dieser warnen, was vielleicht nicht ganz unnötig ist, da man überall davon sprechen hört und sich leicht ganz falsche , Vorstellungen davon macht. Immerhin hat aber Eanada noch eine Zu­kunft. und es gibt nicht viele Länder, von denen man das gleiche sagen könnte. Ich meine natürlich in wirtschaftlichem Sinne."

„Sie sind also der Meinung, daß Ca- nado ein gutes Auswanderungsland ist?" fragte Prester.

„Für den Wann mft etwas Kapital, der sich auf dem Lande niederlassen will. Un­bedingt. Für diesen ist es sogar weit bes­ser als in Amerika, berat trort hat eine ungesunde Spekulation die Landpreise fo in die Höhe getrieben, daß der Farmer kaum noch etwas herauswirtschaften kann. GS ist auch ein großer Irrtum, zu glauben, daß sich jeder zum Farmer eigne. Land­wirtschaft will genau so gelernt sein wie fedes andere Geschäft. Leute, die in Städten aufgewachsen sind und ihr Leben in Büros oder unter ähnlichen Verhäll- msten verbracht haben, sollten das Ex­periment lieber nicht machen. Bei Ihnen

e — eb — el — fei — fei — gei — ger — ken — le — lert — E — mu — ne — ne — ni no — ncr — o — par — ra — ra — rau ro — rük — aa — satz — schmerz — se a — sie — bo — son — ta — ta — tar

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Hier ist ein Weihnachtszitat genau nach den Sprüngen des Rössels eingetragen. Wer setzt dasselbe wieder richtig zusammen?

Schlüsselrätsel.

Für die einzelnen Zeichen sind Buchstaben zu setzen, die Wörter untenstehender Bedeu­tung ergeben. Die Zeichen des Spruches müssen dann mit den Ergebnissen verglichen,

Die Buchstabengruppen ergeben, richtig g: ordnet, den Anfang eines altbekannten und vielgesungenen Weihnachtsliebes.

CHI

SIS

die betreffenden Buchstaben dafür eingesetzt werden. Man erhält einen Weihnachtsspruch.

AätseWsmlgen ans dies« Rümmer.

»reazwortrStsel: Waagerecht: 2. Lee, 4. Eis, 5. Achse, 6. Sahne, 8. Ar, 9. A.-G., 10. Bug, 11. Aga, 13. Ala, 14. Harem, 16. litte, 17. Mia, 18. Erbse, 19. io, 20. Lena, 21. Li.

Senkrecht: 1. Weihnachten, 2. Lech, 3. Esse, 5. Aargau, 6. Saul, 7. Egge, 9. Aar, 10. Bahia, 12. Amsel, 15. Aera, 17. mi.

Rätselhafte Weihuachtsiuschrist: „Dies ist der Tag, den Gott gemacht, Sein werd' in aller Welt gedacht." (Stets 4 Felder überspringen.)

RSsseflpruug:

Wft iammeln uns um Wchterbäume, und reichen liw^vll die Hände, aus Feietterzen strahlen Träume der Sehnsucht um die Winterwende. Tort riefen sie zum Gott der Sonne, und jene nach dem Frühlings­werden, wir hofften auf Erlösungswonne, doch alle: Foeden auf der Erden! (Franz Kaibel.)

Silbenrätsel: 1. Ebbe, 2. sieben, 3. Ida, 4. Sorau, 5. Taxus, 6. Elle, 7. Jli, 8. Norden, 9. Rose, 10. Oder, 11. Saratow, 12. Emu, 13. Notar, 14. Tafelaufsatz, 15. Sonne, 16. Parsifal, 17. Rückenschmerz, 18. Ura> ma, 19. Neger, 20. Gellert. „Es ist ein Ros' ent- sprungen, aus einer Wurzel zart."

Zitatenrätsel: „Ehre sei Gott in der Höhe.»

Snchbild: Bild auf die rechte Seite stellen, die Käuferin erscheint rechts oberhalb der Häuser

Schküsselrätsel: Raubvogel-Adler, Laubbaum = Linde, Amphibium = Frosch, Nagetier = Maus. Verkehrsmittel = Wagen.

„Friede auf Erden und den Menschen -in Wohl gefallen."

7- ftluß in Zentralasien, 8. Himmelsrichtung. 9. Blume, 10. deutscher Strom, 11. Stadt der Wolga, 12. Säugetier, 13. Beruf, 14. Haus­gerät, 15. Himmelskörper, 16. Oper von Wag- «er, 17. krankhafte Erscheinung, 18. Göttin, 19. Menschemasse, 20, Liederdichter.

Zitatenrätsel.

Ehre, dem Ehre gebühret.

Friede sei chr List' Geläute.

Großer Gott, wft loben dich.

In reinlichen Windeln das himmlische Kind. Der Gott, der Eisen wachsen ließ.

AltiKer Höhe steht ein Haus.

”06 jedem der obenstehenden Zftate fit ein Wort zu en. Diese Wörter nennen, auemand einen alten schönen Weih- nachtsspru

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