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Oberbe ssisckk Atittmg, Marvurg «. L, S««ade»d, dm 24. Dertmber 1932

Ausland

Wichtige Besprechungen von Norman« i Davis — Hoover — Roosevelt.

fk. Washington, 24. Dez. Norman Davis, der amerikanische Hauptdelegierte bei der Abrüstungskonferenz, befindet sich auf dem Wege nach Albany, wo er heute, Sonnabend, eine Besprechung mit Roosevelt haben wird. Vor seiner Abreise hatte Davis eine lange Unter­redung mit Hoover und Stimson über Fragen der Weltwirtschaftskonferenz und der Abrüstungskonferenz. Nach einer Be­sprechung mit dem zukünftigen Präsidenten wird er nach Washington zurückkehren und seine Konferenz im Weihen Hause wieder aufnebmen. Man bofft, daß sein Besuch bei Roosevelt den Weg zur Jnangriff- nabme des Schuldenproblems ebnen wird. Präsident Hoover hat inzwischen leine an­gekündigte Ferienreise nach Florida ange­treten.

Charon über Frankreichs simmzielle Lase.

Paris, 23. Dez. Finanzminister Chö- ron gab heute vor dem Finanzausschuß der -Kammer Aufschluß über die finanzielle Lage. Er erklärte, daß rocgen ungenügender Steuer- erngänge das Schatzamt seit 3unt d. 3s. neun MMarden Franken in der Hauptsache durch Ausgabe von Schatzbonds habe auf- nehmen müssen. Um den Anforderungen der Nächsten Monate gerecht werden zu können, Müsse die Regierung vom Parlament die Ermächtigung nachsuchen, eine neue Tranche von Schatzbonds bis zur Höhe von 5 Mil­liarden aufzunehmen, so daß die gesamte schwebende Schuld auf 14 Milliarden Fran­ken anwachsen würde. Der Minister bezif­ferte das Defizit der letzten drei Budgets auf rund 17 MMarden und das Defrzit der Staatsbahnen auf 10 Milliarden Franken.

Die Beschädigung der venezianischen Löwen in Trau.

Belgrad, 23. Dez. Die Agentur Avala meldet aus Spalato: Bet der Behörde von Trau haben sich sechs junge Leute, die Orts­eingeborene smd, mrt der Selbstanschuldigung gemeldet, die venezianischen Löwen beschädigt zu haben. 3hr NationÄgefühl und ihr Pa­triotismus fer durch Herausforderungen der italienischen Presse aufs tiefste verletzt wor­den. Die jungen Leute wurden vom Polizer- gericht auf der Stelle zu fünf Tagen Ein­schließung verurteilt. Die Stadtbehörde hat Schadenersatzanspruch wegen Beschädigung stadteigener Güter gegen sie erhoben.

S4fiündiger Waffenstillstand zwischen Bolivien und Paraguay auf Wunsch des Papstes.

jJ(. Rom. 23. Dez. Dem Wunsche des Papstes entsprechend haben die Regierungen von Boli­vien und Paraguay über Weihnachten in einen 24ftünbigen Waffenstillstand eingewilligt beginnend am Heiligen Abend 22 Uhr. Der Papst hat den Regierungen von Bolivien und Paraguay feine Genugtuung zum Ausdruck bringen und seinen lebhaften Wunsch ausspre­chen lassen, daß auf den kurzen Waffenstill­stand rasch eine dauerhafte Befriedung kom­men werde.

Ruudfunkübertraguug der Papstrede bereits Sonnabend mittag.

Stadt des Vatikan, 23.Dez. Die liebertiagung der Weihnachsrede des. Papstes durch die vatikanische Radiosialion ist auf Sonnabend mittag 12 Uhr festgelegt worden.

Wird Professor Cohn abberufen?

Eine Erklärung von Rektor und Senat der Breslauer Universität

Breslau, 23. Dez. Am Donnerstag ge­gen 22 llbr wurde, wie die Polizei mitteilt, in die in der Dahnstratze im Hochparterre ge­legene Wohnung des Rektors der Universität Breslau, Professor Brockelmann, eine Bombe geworfen und zwar in das erleuchtete Wohnzimmer, in dem sich Dr. Brockelmann mit seiner Familie aufhielt. Verletzt wurde niemand. Um eine sofortige Ver­folgung zu verzögern, hatten die Täter die Gartentür mit einem Kupferdraht festgebun­den. Die Ermittelungen nach den Tätern wurden sofort ausgenommen.

Wie das halbamtliche Nachrichtenbüro mit­teilt, handelt es sich nicht um einen Bomben­anschlag. In das Wohnzimmer des Rektors wurde eine Flasche mit übelriechender Flüssigkeit geworfen. Anscheinend handelt es sich um einen Dummenjungenstreich.

Bertrauenserklärung des Senats der Uni­versität Breslau für Professor Brockelmann.

Breslau, 23. Dez. Die Universitäts- Pressestelle Breslau übermittelt folgende Er­klärung des Senats der Universität Breslau: In der letzten Nacht sind gegen unseren Rektor, einem Mann von bewährter natio­naler Gesinnung, in der Presse und im Land­tag unerhörte Angriffe und Beschimpfungen

erfolgt. Der Senat verurteilt diese Vor­kommnisse auf das schärfste. Er spricht dem Rektor sein volles Vertrauen und seinen Dank aus, dafür daß er sich mit Ruhe, Umsicht und Entschiedenheit für die Autorität unserer Hochschule und für die akademische Lehrfrei­heit eingesetzt hat.

Sine Erklärung von Rektor und Senat der Universität Breslau.

Breslau, 23. Dez. Die Unioerfitäts- pressestelle übermittelt folgende Erklärung von Rektor und Senat der Universität Breslau:

Rektor und Senat halten es für ihre wich­tigste Pflicht, die akademische Lehrfreiheit un­bedingt zu schützen. Deshalb sind sie mit aller ^."^H'.edenheit für die unbehinderte Lehr­tätigkeit des Herrn Prof. Cohn eingetreten. Es wäre eine selbstverständliche Pflicht des H<Mn Proh lfohn gewesen, unter den beson­deren Verhältnissen unserer Universität alles B vermeiden, was zu einer weiteren Ver- arfung der Lage führen könnte. Leider hat Herr Prof. Cohn neuestens diese pflichtmätzige Zuruckhaltung durch unnötiges Hervor­treten in einer umstrittenen politischen Frage vermissen lassen. Deshalb halten Rek­tor und Senat eine weitere Lebrtätig- t e 11 des Herrn Prof. Cohn an unserer schle­sischen Universität im Interesse der Aufrecht­erhaltung der Ordnung und eines ungestörten Lehrbetriebes für nicht tragbar.

Deutsches Reich

Bom Polizeioffizier in Notwehr «iedergeschosie«.

fk. Berlin, 24. Dez. Bei einem Streit in einem nationalsozialistischen Verkehrs­lokal in der Nähe des Anhalter Bahn­hofes gab ein Polizeioffizier in der Not­wehr zwei Schüsse auf oen Eruppenarzt Dr. Fritz Döpner ab, durch die dieser schwer verletzt wurde.

Protest bet gewerkschaftlichen Spitzenverbände gegen Beimischmtgspläne.

Berlin, 23. Dez. Die Vorstände des ADEB., des Afa-Bundes und des Allgemei­nen Deutschen Beamtenbundes haben, dem „Vorwärts" zufolge, gemeinsam an den Reichskanzler folgendes Telegramm gesandt:

Die unterzeichneten gewerkschaftlichen Spitzenverbände erheben hierdurch schärfsten Protest gegen jede Kontingentierung der Ein­fuhr von Margarinerohstoffen, gegen jeden Beimischungszwang zur Margarine sowie alle die Margarine als wichfiges Volksnahrungs­mittel Dcrteuemben ober verknappenden Maß­nahmen.

Die Frage der Beimischung von Butter zur Mmgarine. — Noch keine Regelung.

Berlin, 23. Dez. Wie wir zu den Presse- nachrichten über eine Verordnung, die den Beimischungszwang von Butter zur Margarine regeln soll, erfahren, ist die Frage noch durch­aus offen. Jedenfalls ist vor Weihnachten mit dem Erlaß einer solchen Verordnung nicht zu rechnen.

Die Verhaftung der Direktoren der Zigarettenfabrik Bergmann.

Dresden, 23. Dez. Die Staatsanwalt- chaft gibt zu der Verhaftung der beiden Direktoren der Zigarettenfabrik Haus Berg­mann folgendes bekannt Auf Veranlassung der Staakanwaltschaft Dresden wurden am Morgen des 22. Dezember der Generaldirektor Elaim Carl Bergmann und sein Bruder der Direktor Sindel Bergmann von der Haus

Bergmann A.-E. in Dresden wegen dringen­den Verdachts umfangreicher Zuwiderhand­lungen gegen die Devisenvorschriften verhaftet und sind inzwischen gegen die Stellung einer beben Sicherheit von der weiteren Unter­suchungshaft verschont worden. — Wie wir dazu weiter erfahren, beziffert sich die Kau­tionssumme auf eine Million Mark.

Die Waffeufchiebungen Suhler Wafsen- händler.

Ludwigshafen, 22. Dez. Im Zusam­menhang mit der Ende Juli in Thüringen und Sachsen aufgedeckten umfangreichen Maf- fenschiebungen zweier Suhler Waffenhändler, dre etwa 700 bis 800 Revolver und viele tau­send Schuß Muniffon an das Reichsbanner verkauft hatten, finden zurzeit in der Pfalz umfangreiche Haussuchungen nach Waffen statt. Ausgangspunkt dieser Haussuchungen ist der vor wenigen Tagen erfolgte Freitod des Vorsitzenden der Ortsgruppe Ludwigs­hafen des Deutschen Buchdruckerverbandes, Michel, der sich mit einem Revolver er­schossen hat. Die Polizei stellte bei der näheren Untersuchung des Falles an Hand der ^abriknummer des vorgefundenen Revol­vers fest, daß die Waffe aus den Suhler Waffenschiebungen stammte. Bei den Haussuchungen in Kaiserslautern wurden bei verschiedenen Reichsbannerangehörigen auch Waffen und Munition vorgefunden, die nicht aus den Suhler Waffenschiebungen stammen. Dagegen fand die Polizei bei einer Haus­suchung bei dem Vorstandsmitglied der SPD. der Pfalz, Bögler, der zugleich auch Vor- stmid der sozialdemokratischen Gefangenen­hilfe der Pfalz ist, mehrere Revolver, die aus den Suhler Waffenschiebungen stam­men. Bögler wurde verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert. Die Haussuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Rücktritt des peruanisch«« Außenministers.

fk. Lina, 24. Dez. Der peruanische Außenminister Charles Loayza ist zurück- getreten.

Anfang der Königsrede schon einen Tag vorher, nämlich am 20. Januar abends und den Schluß der Rede am 22. Januar morgens hörte. Man mußte beim Heben fuhren der Datumsgrenze einen Tag überschlagen.

Wenn uns nun auch die Einteilung der Erdoberfläche in Längen- und Breiten­grade eine von der politischen Landkarte unabhängige Ordnung gebracht hat, so bringt sie doch auch manche Heber- raschungen. Man kann in den ver­schiedenen Ländern ziemlich genau Be­scheid wissen, ohne indes ein Bild ihrer Einstellung zu ebendiesen Längen- und Breitengraden im Kovfe zu haben.

Man rechnet z.B. San Franzisko'viel weiter nördlich und hat kaum eine Ah­nung, daß diese Stadt auf dem gleichen Breitengrade wie die Nordküste Afrikas liegt. Man hat fetten beachtet, daß Neu- york noch südlicher liegt als Neapel, daß das sonnige Florenz und das halte Wladiwostok auf dem gleichen Breiten­grade liegen. Es erscheint uns unwahr­scheinlich, daß Berlin erheblich nördlicher liegt als London und daß die beiden Hauptstädte von Schweden und Norwegen auf dem gleichen Breitengrade liegen wie die Südküste Grönlands. Wußten Sie übrigens schon, daß unser schönes Mar­burg ebenso nahe am Nordpol liegt, wie der sibirische Baikalsee, bet von Ok­tober bis Ende Mai von einer meter­dicken Eisdecke bedeckt ist?

Außerordentlich interessant dürfte es fauch Jein, wenn wir Marburg einmal

diesen Gradmesser anlegen. Wir erleben da mancherlei Heberraschungen.

Hnser Meridian geht vom Nordpol durch das Nördliche Eismeer an Spitzber­gen vorbei in den Atlantischen Ozeüfi. Er durchschneidet Norwegen und läuft über den höchsten Berg dieses Landes, den Glittertind, durch den Skagerak über die dänische Halbinsel Jütland, Tondern, die Halligen, Cuxhafen, Bremen, Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Detmold, Marburg, Frankfurt a. M., Darmstadt, Konstanz, Winterthur, durch den Züricher See, östlich am St. Gotthard vorbei nach Locarno. Dann berührt er die italieni­schen Städte Magenta und Tortano, tritt bei Genua in das Ligurische Meer und läuft über Korsika und Sardinien durch das Mittelländifche Meer nach Afrika. Hier durchfchneidet er Tunis, die Wüste Sahara, Nigeria und tritt in der Nähe des Kamerunberges abermals in den Atlantischen Ozean, berührt noch einmal das Kap Lopez und verläuft sich bann burdj bas Südliche Eismeer zum Südpol.

Steigen wir nun in ein Luftschiff und verfolgen unseren Breitengrad, bann würben wir, von Westen nach Osten ge­rechnet, folaenbes zu sehen bekommen. Arnstabt, Glauchau, Chemnitz, ben Hohen Schneeberg, Tetschen a. b. Elbe, Schrei- berhau im Riefengebirge, Schweidnitz, Stieg, die polnischen Städte Tschen- stochow und Gtubeschow, Kiew in der Hhraine, die Wolgadeuts chen-Repudlik und das Land der Htal-Kosaken. Dann kommt die Kitgisenstepps des Afiafifchen

Rußlands — die jetzige Kofaken-Repu- blick —, wir sehen oen Baikalsee, den Nordzipfel der Mandschurei, die sibirischen Städte Alexandrowsk und Tambowsk, den Tatarischen Golf, die Insel Sachalin, das Ochotskische Meer, die nördlichste Insel Japans, das Kap Lopatka an der Südspitze der Halbinsel Kamtschatka. Dann kommt die Wasserwüste des Stil­len Ozeans, wo wir etwas südlich der unseren Kalender um einen Tag zurück- stellen. Von Amerika sehen wir Süd- Kanada. Wir passieren dieses Land bei Kap Scott an der Nordspitze der Vancou­ver Insel, überfliegen den berühmten Naturschutzpark des gewaltigen Rocky- mountains, ben Winnipegsee, die Süd- ufer der Hudson Bay, die Halbinsel La­brador, bas nörbliche Gebiet ber Insel Neufunblanb unb verlassen Amerika bei ber Insel Gray. Wir überqueren nun ben Atlantischen Ozean mit ber Richtung auf Süd-England, überfliegen bie eng­lischen Stäbte Exeter, Portsmouth' unb Brighton, ben Kanal, Boulogne, Dpern, Brüssel unb kommen über Aachen unb Düren nach Marburg zurück.

Ganz erheblich uninteressanter wäre ein Rundflug um die (Erbe, wenn wir ben gleichen Breitengrad, jedoch südlich vom Aequator als Richtlinie benutzen. Rinas um die Erde herum würden wir Wasser und immer nur Wasser zu sehen bekommen, allerdings mit zwei kleinen Ausnahmen. Die eine Ausnahme ist die Sübfpitze Ameriuäs mit ben Falkland­inseln. Unb suchen wir bei biefen Klei­

Nr. 3Q2

Schach

Geleitet Tom Marburger Schachklub.

Nr. 54(24. Dezember)

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von Dr. A. Chicco („Schwalbe“ Nov. 1932)

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von 0. Elzemann (Deutsche Schachblätter Nov. 1932.)

Weiß zieht und setzt mit dem dritten Zug® matt.

Weiß: Kg2,Dh8, Sc6, f8. Bb4, c5, f2, g3=8.

Schwarz: Kc8, Laß, Bb5, c7—4.

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Weiß zieht und setzt mit dem zweiten Zuge matt.

Weiß: Kf4. Db7. Tgl, gß, Lc8. Sg5, Bdß=7. Schwarz: Kh8, Tal, Lb3, Sd2, Bb4, c7, ei f3=8.

Für die richtigen Lösungen dieser beibeit Probleme sind eine Anzahl Bücherpreise aus­gesetzt. — Die Lösung des Zweizügers wirb mit 2, die des Dreizügers mit 3 Punkten bewertet.

Die Lösungen müssen in einem verschlosse­nen Briefumschlag bis zum 3. 3anuat 1933 beim Mar^burgerSchachklub ein­gegangen sein. Die Anschrift muß lauten: „Marburger Schachllub (Lösungsturnier). Marburg/Lahn". 3eber Teilnehmer gibt durch seine Einsendung stillschweigend die Ver­sicherung, daß er beide Aufgaben selbständig gelöst und die Lösung nicht an andere Per­sonen weitergegeben hat. Unter gleichwer­tigen Lösungen entscheidet das Los. Die Löserliste wird in ber Schachecke unserer Zei­

nen Stückchen Land ein Fleckchen Erde, das genau so weit südlich vom Aequa­tor entfernt liegt die Marburg nörd- l i ch, wir würden just auf eine Kleine In­sel stoßen, die zu Chile gehört und die in Deutfchland fo gut wie unbekannt ist, und diese Insel heißt — Hannover. Die andere Ausnahme sind die Auckland- Inseln, eine kleine Inselgruppe, die im Stillen Ozean etwa 300 Kilom. südlich Neuseelands liegt. Dieses kleine Eiland könnte — wenigstens was feine geogra­phische Breitenlage anbetrifft — die Antipoden ober Gegenfüßler Marburgs beherbergen, wenn es be­wohnt wäre.

Wildschweine schwimmen über den Rhein.

Als seltsame Gäste treiben sich leit einigen Tagen am Idsteiner Klotz und am Rheinvor- lattb Wildschweine herum, die offenbar durch Treibjagden in den benachbarten elsässischen Wäldern verscheucht wurden und über den Rhein geschwommen sind. Man hat auch schon wiederholt Rotwild beobachtet, das vom Elsaß durch den Rhein nach Baden herüberwechseltc.

Mit einem Pony die Kriegssront entlang­gefahren.

Mit einem Pony vor einem Motorradbei­wagen ist der Hamburger Friedrich Ganz am 1. September in Hamburg gestartet, hat Hol­land und Belgien durchquert, ist die Kriege- sront entlang gefahren und über Lille, Arras am 17. Dezember in Paris eingetrosfen. T,c Rückfahrt soll am 2. Januar wieder nach Ham­burg angetreten werden. Der Pony „NurmY hat die 2300 Kilometer zwar nicht im Lauf­schritt seines großen Namensgenossen aber m» beharrlicher Zähigkeit wohlbehalten zurück­gelegt.

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