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<)berdeM!che Rettung. Marvurg e. L. Donnerstag, den 22. Dezember 1932

Rr. 300

Sotnunti der ftluiMKen Steinteleltioung

Kanonen hinter aasgemalten Fenstern.

Die französischen Befestigungswerte längs der ganzen e l s ä f s i s che n Rhein­grenze haben in letzter Zeit wieder viel von sich reden gemacht. Man hat diese in wenigen Kilometern Abstand errichteten kleinen Forts und Maschinengewehrnester, die mit modernster Panzerung versehen und durch ein System von unterirdischen Gängen miteinander verbunden find, um nach Möglichkeit zu tarnen versucht, so daß diese fast ganz in der Erde ruhenden Be­tonklötze im Landschaftsbild kaum zu erken­nen find. Sie wurden mit neuen Grün­flächen oder kleinen Gärtchen umgeben, mit Faschinen umstellt, um ihnen nach außen hin ein möglichst harmloses Aus­sehen zu verleihen. Eines dieser Werke beim Rheinkilometer 65 hat man sogar in ein Landhaus verkleidet, indem man ihm ein rotes Ziegeldach aufsetzte, den Giebel mit einer Beranda schmückte und Rundboqenfenster auf die Betonwände aufmalte. In krasien Gegensatz zu dieser geivielten Idnlle stehen allerdings die Tct= fein mit der Aufschrift: ..Militärge- l 8 n d e“, „Betreten und Photographieren streng verboten sowie die Stacheldrahtver­haue, die alle dieie hübschen Plätzchen um­geben. Als Begleitmusik aus höheren Sphären kann man dazu den ganzen Tag über das Propellergeräusch der franzöfi- schen Militärflugzeuge hören, wirksam un­terstrichen von Kanonendonner und Ma­schinengewehrgeknatter, das von den zahl­reichen Truppenübungsplätzen längs der Grenze verheißend über den Rhein herüber- schallt und dem badischen Grenzbewohner tagtäglich Anlaß gibt, sich seine eigenen Gedanken über Abrüstung, Sicherheit und Gleichberechtigung zu machen.

Vetter spül als niemals

Der englische Dichter Bernard Shaw, besten witzige Lustsviele und Komödien auch viele deutsche Bühnen aufgesührt ha­ben, überraschte die Welt vor kurzem mit der Mitteilung, daß er trotz seiner 76 Jahre noch Unterricht in den modernen Tänzen nähme. Jetzt kommt aus England die Nachricht, daß der 1856 geborene Dich­ter soeben noch eine — Lebensversicherung über 10 000 engl. Pfund (also rd. 140 OOÖ Mark) abgeschlossen hat!

Es mag für manchen Leser schwer ver­ständlich sein, daß die englische Lebensver- ficherungs-Eesellschaft bereit war, eine solche Versicherung abzuschließen. Aehn- liche Fälle sind aber auch in Deutschland vorgekommen. So hat z. B. Hindenburg — was allerdings bisher der Oeffentlich- keit so gut wie unbekannt war — noch nach dem Weltkriege sein Leben versichert, also etwa im gleichen Alter wie Shaw. Im

Hinter -en Kulissen

Hörbiger darf den „Schinderhannes" nicht spielen

Das ist nun wieder einmal etwas ganz Neues. Gin Dheaterdirettor kann seine Schauspieler, wenn sie ihm nicht parieren, einfach ins Gefängnis stecken lassen. Der Kerker droht nun auch dem beliebten Schauspieler Attila Hörbiger, der an die Wiener Bühne Professor Rein­hardts bis zum 31. August 1933 vertrag­lich gebunden ist.

Hörbiger echielt vor kurzem den An­trag, in dem neuen Stück Zuckmayrs „Schinderhannes", das an der Ber­liner „Volksbühne" herauskommt, die Titelrolle zu spielen. Der Schauspieler nahm an, da ihn die Rolle ungeheuer interefsiette und er schon lange vor dem Berliner Publikum, das ihn bisher nur aus dem Film kannte, sich zeigen wollte. Die Premiere ist für den 23. Januar an­gefetzt und Hörbiger sollte bereits vor Weihnachten nach Berlin kommen.

Allerdings hatte es der Mime versäumt, ber Reinhardt um Arlaub einzukommen. Da jedoch Professor Reinhardt seinen Ber- ttag mit Hörbiger auch nicht eingehallen hat — es war nämlich besttmmt, daß er einen Monat im Jahr an einer Berliner Reinhardt-Bühne auftreten sollte — glaubte Hörbiger die Arlaubsfrage unter allen Amständcn regeln zu können.

Als das Theater in der Josef stakst in Wien von der Absicht Hörbigers, in Ur­laub zu gehen und in Berlin an der Volks­bühne zu spielen, erfuhr, verweigette es den Urlaub und sichette sich auch für die Zukunft. Es stellte nämlich den aufschen- erregenden Antrag, eine Sache, die bis­her in ber Theatergefchichte einzig da- steht, Hörbiger das Auftreten an einer anderen als einer Reinhardt-Bühne der- zell und bis zum 30. April 1933 zu ver­bieten. Im Zuwiderhandlungsfalle hat Hörbiger täglich 1000 Schilling zu bezah­len. Sollte .er aber trotzdem Anstallen

treffen, Wien zu verlassen, so wird feine zwangsweise Internierung verlangt, et wird also ins Gefängnis gesteckt.

Der Schauspieler äußerte sich zu diesem eigenartigen Vorgehen Professor Rein­hardts, daß ihm alljährlich ein einmonati­ger Urlaub vertragsgemäß zustehe, der ihm von seiten der Direktion mit Rücksicht auf Deschäfttgung in Wien verweigett worden sei. Jedoch können die Rollen, die er in Wien zu spielen habe, leicht mit anderen Kräften besetzt werden.

„Ich werde die Sache bis zum Schluß durchkämpfen und lasse es auf das Aeu- Herste ankommen. Ich schrecke sogar vor der Internierung nicht zurück. 0$ habe aber keine Lust, aus die Chance, in Berlin den „Schindechannes" zu spielen, zu ver­

zichten."

Die Direktion des Theaters in der Josef- stadt entgegnet demgegenüber, daß sie ge­zwungen ist, mit den schärfsten Mitteln Segen Hörbiger vorzugehen. Dabei han- ete es sich nicht um Maßnahmen gegen die Person dieses Künstlers, vielmehr soll damit das System gewisser Ber­liner Bühnenleiter getroffen wer­den, die mit allen möglichen terroristischen Mitteln versuchen, Schauspieler, die an­derswo im Engagement stehen, für ihre Vorstellungen zu bekommen.

Dieser Konflikt eines prominenten Schauspielers, der von seinem Direttor mitGefängniSbedroht wird, wenn er die Stadt verläßt, hat selbstverständlich überall und besonders in Künstlerkreisen ein ungeheures Aufsehen hervorgerufen. Man ist der Ansicht, daß das Gericht dem Antrag Professor Reinhardts stattgeben wird, da er sich auf den §386 der österrei­chischen Exekutionsordnung stützt, der es ermöglicht, den Gegner zur Einhaltung be­stimmter Verträge auch mit Gewalt zu veranlassen. M.—P.

allgemeinen führen die Lebensversiche­rungs-Gesellschaften in ihren Tarifen nur die Jahresbeiträge für ein „Eintritts­alter" bis zu 60 oder 65 Jahren; jedoch bestehen in Deutschland auch zahlreiche Le­bensversicherungen, die im Alter von 66 Jahren und in noch höherem Alter abge­schloffen wurden. Das für die Allgemein­heit intereffanteste Ergebnis der Alters- Statistik ist jedoch dieses: in Deutschland sind mehrere Millionen Männer und Frauen lebensversichert, welche das 40. Le­bensjahr bereits überschritten hatten, als üe die Lebensversicherung abschloffen. Das Bedenken mancher Familienväter, welche vor 1892 geboren sind, daß sie „für eine Lebensversicherung schon zu alt seien", ist

also durch das Beispiel von Millionen Männern und Frauen widerlegt!

Die BoxkLnste des Opernsängers.

Im Hause eines Fabrikanten in Neu­münster wurden nachts zwei Einbrecher überrascht. Ein Verwandter des Fabri­kanten, ein Opernsänger Sch. trat dem einen Spitzbuben gegenüber und versetzte ihm einen wuchtigen Kinnhaken. Der Komplize, dem die Boxkünste des Sängers offenbar imponierten, nahm reitzaus und entkam. Der zu Boden Geschlagene wurde sc,.genommen. Es handelt sich um einen „schweren Jungen" aus Hamburg.

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Da der unausgenützte Pendelschlag ber Uhr den Herrn Papa schon lange geärgert hat, verwendet er ihn jetzt als Wiege fernes Sprößlmgs. (Eine lustige Zeichnung aus dem neuen Schottenbuch „Tip und Tap" von Os­kar Berger.

Elektrizität segen Sutfcfranthtit

In der Behandlung der Zuckerkrankheit kommt einem von Prof. Dr. K.- Ziegler in Freiburg i. B. kürzlich entdeckten Verfahren augenscheinlich besondere SBebeutung zu. Es besteht, wie die „Münchener Medizinische Wochenschrift" mitteilt, in der Anwendung schwacher elektrischer Hautreize auf den Zucker­kranken, und zwar können sowohl galvanische als auch faraoische Ströme zur Anwendung gelangen. Durch den elektrischen Schwach­strom werden bestimmte, mit der Zucker- regulierung des Körpers in Zusammenhang stehende Teile des Nervensystems beeinflußt. Die wohltätigen Folgen zeigen sich in einer Abnahme des" Blutzuckers und der Zucker­ausscheidung, die unter günstigen Umständen völlig verschwindet. Während ferner der Blutdruck sinkt, können die sonst von Diabetikern so gefürchteten Kohlehydrate, wie beispielsweise Kartoffeln und Mehlspeisen, in ausreichenden Mengen gegessen werden, ohne daß eine stärkere Zuckerausscheidung tu besor­gen wäre. Allerdings muß eine Einschränkung insofern gemacht werden als. wie der Ent­decker des Verfahrens selbst betont, nicht jeder gall von Zuckerkrankheit sich für diese Art der ehandlung eignet. Eine vorherige ärztliche Untersuchung erscheint unbedingt geboten, wenn die Heilmethode, statt Segen zu stiften, nicht vielmehr Schaden anrichten soll.

Verlag Dr. C. H i tz e r o t h. Hauptichriftietter und verantwortlich für Po- ittik und Feuilleton: Dr. E r n it Scheller: für Kommunalpolitik, Provinz und Lokales: Lotbar Schneider. lämtlitb in Marburg.

ziehers Seneca Einfluß ging zunächst alles gut. Nero genoß das ungewöhnlich prunk­volle Leben bis zur Neige. Indessen Agrip­pina gelüstete es, größeren Einfluß auf die Geschicke ber Well zu gewinnen. Es kommt zu Konflikten, die Mutter droht sogar seinen Stiefbruder Btitannicus zum Kaiser zu er­heben. Nun folgt Verbrechen auf Verbrechen. Btitannicus endete durch Gift. Neros Ge­liebte Koppäa Sabina strebte nach der höch­sten Macht an seiner Seite, doch versperrten ihr Neros Mutter und Gattin den Weg. So mußten beide dahin: Agrippina fiel den Mör­dern des Kaisers zum "Opfer, Ottavia — Neros Gattin — ereilte das gleiche Schicksal. Auch den Burrus ließ Nero beseitigen. Im­mer schlimmer trieb es der Kaiser: den Brand Roms sollten die Christen verschuldet haben, und namenlose Matter verhängte er über sie. Mit wilden Tieren müßten sie kämpfen, öder sie erlitten den Flammentod am Kreuz, «ne Straße lebender Fackeln, durch die Nero auf einem Viergespann fuhr. Großzügige Bau­pläne verschlangen Unsummen, die aus Italien und den Provinzen erpreßt wurden. So kam es zu Verschwörungen, deren Nero zu­nächst durch schwerste (Strafen noch Herr wurde. Im Jahre 65 machte er eine längere Kunstreise durch Griechenland. Aber nun er­eilte ihn das Schicksal. Die Provinzen Gal­lien und Spanien erhoben sich. Nero mußte fliehen, vom Senat geächtet. Am 9. Juni 68 ließ er sich töten, da es ihm selbst dazu an Mut fehlte. — Das alles schildett uns Malkow in seinem Roman, der ein er­schütterndes Zeitgemälde einer nicht zu über­bittenden Pracht zttchnet. Neben Nero treten aber auch treffliche Figuren auf, so vor allem die vornehme Römerin Flavia, die sich, durch eine Predigt des Petrus in den Katakomben ergriffen zum Christentum wendet.

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** Johann Friedrach Cotta. Mit 4 Abbildungen, 2 Vrieffaksimiles. 12 bisher nicht veröffentlichten Briefen Goethes an Cotta und anderen unqedruckten Dokumenten, vornehm gebunden 3.00 JK. I E. Cotta'sche vuchhandlg., Stuttgart. — Am 29. Dezember werden 100 Jahre oerfloffen sein, seit Johann Friedrich Cotta, der große Verleger, der Freund Schillers und Goethes, der echt deutsche Mann, den praktische Eeschäststüchtig- keit und opferwilliger Enthu" 'smus für die Aufgaben der Kultur hoch aus der Zahl seiner lleit- und Berufsgenoffen heraushoben, feine

Augen für immer schloß. Bei dieser hun­dertsten Wiederkehr seines Todestages sein tatenreiches und fruchtbares Wirken der Welt wieder vor die Augen zu rufen, ihr zu zeigen, mit welchem universalen Bestreben diese starke schöpferische, wahrhaft bedeutende Persönlich­keit ihre Kräfte nicht nur als Buchhändler, sondern auch als Politiker und Staatsmann, als Industrieller und Landwirt, als Mäzen der Künste und warmherzig hilfsbereiter Menschenfreund einsetzte — das ist der Zweck dieser Schrift, mit der die Cotta'sche Buch­handlung ihres genialen, für die Geschicke des Verlags so entscheidenden Vorgängers dank­bar gebentt

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” Hanns Heinz Ewers, Horst $6eitel. Ein britisches Schicksal. Roman. Ganzleinen- banb RM. 4,80, Kattonbanb RM. 3,30. Verlag ber 3. G. Cotta'schen Buchhanblung Nachfolger, Stuttgart unb Berlin. Um ein junges, allzufrüh unb tragisch oollenbttes Le­ben geht Hanns Seins Ewers' neues Buch. Um bas Leben und Sterben bes Sturmfüh- rers Horst Wessel, ber fämpfenb unter Mör- berhänben fiel. Wenn ein Name aus dem unabsehbar weiten Heer ber ringenben Jugend unserer Tage Symbol geworben ist für auf- schreienbe Sehnsucht nach einer neuerstarkten deutschen Heimat, bann ist es der Horst Wes­sels. Wie Horst Wessel aus der behüteten Enge des väterlichen Pfarrhauses jung, unbe­rührt hinaustritt in bqs Leben, wie er, von den Stürmen mit fortgeriffen, selber nun Stürmer wird und wie er, immer nur das große, reine Ziel vor Augen, schließlich als Opfer seines Kämpsettumes und Bekenner- mutes fällt — diesen kurzen Inhalt eines Le­bens hat Hanns Heinz Ewers, dem Mutter und Schwester des Heimgegangenen eine Fülle besonderer Mitteilungen überließen, mit stärk- ster Wirkung in seinem Schicksalsbuche zu- sannnengefaßt. Was aber das Beste an die­sem Denkmal für Horst Wessel bleibt, ist, daß es mehr bedeutet als die Schilderung des Ein­zellebens, daß es fern jeder parteimäßigen Enge ein Denkmal für die Gesamtheit ber neuen deutschen Jugend ist, die suchend ringt und ihren Weg zum Licht für unsere deutsche Zukunft finden wird.

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-"Köhlerfche Deutsche Kalender .Der Wunsch, einen Blick in die Zukunft tun zu können, liegt tief in der menschlichen Natur begründet. So werden denn auch beim ersten

Durchblättern des soeben in gewohnter Reich­haltigkeit erschienenen Köhlerschen Deutschen Kalenders für 1933 (Wilhelm Köhler Verlag, 'Minden i. W.) die meisten Leser wahrschein­lich zuerst die Seiten aufschlagen, auf denen sie erfahren, was ihnen persönlich die Astro­logen für das nächste Jahr verkünden und wie sich das Schicksal unseres Vaterlandes 1933 gestalten soll. Man barf aber nicht benten, daß mit dem Hinweis auf diese ber Zukunft gewidmeten Beiträge auch nur das Wesentlichste über den Inhalt des neuen Deut­schen Kalenders gesagt ist, vielmehr bietet sich der neue Jahrgang, 224 Seiten stark, mit über 100 Abbildungen und einem farbigen Kunstblatt geschmückt, mit einem Wandkalen- yr als Beilage, in einer Ausstattung unb Vielseitigkeit des Inhalts dar. daß man kaum versteht, wie es möglich war. für nur 70 Pfennige so unendlich viel zu bitten. Er ent­hält eine Fülle interessanter Aufsätze und Plaudereien und eine Reihe spannender, reich illustrierter Erzählungen bekannter Schriftstel­ler. Der Landwirt findtt das vollständige Verzeichnis der Messen und Märfte, interes­sante Schaubilder, auch eine Wettervoraus­sage für 1933. So reiht sich Köblers Deut­scher Kalender 1933 fernen fü~fia Vo-gürmern würdig an und ist wieder ein lknferhaltt'vgs- und Nachschlagebuch von bleibendem Wert. Jeder Buchhändler hat ihn vorrätig.

— „Ravensburger Sviele." Der Verlag Otto Maier in Ravensburg weiß guten Rat. Seine „Ravensburger Spiele“ hallen eine zeitgemäße Linie ein. Qualität in jeder kttnsi-bt unter Verzicht auf „Aufmachung", nicht Wgre, sondern form« gewordene Spielfteiide, gute Idee. Ta ift Taxi (2 JO - schon bas hiftiae Titelbild bringt Stimmung —. wo 4X4 Snielsiguren es schrecklich eilig haben, nach Hause, b h- nach verschlebenen Zielen zukommen. Eines bet seltenen Sviele, bei benen schon Vier­jährige mitmgch-n und Erwachsene sich nicht langweilen. (Nr. 476 150 J(.) Eine neue Gruppe sogen. Geschickllch^itsfnjele vetttttt „Boccia auf bem Tisch" INr. 471. 2 JO, dem bekannten italienischen Bolkslviel ngch- gebildet. Statt der Äuaeln sind Scheiben ge­wählt, die mit einer einfachen Flachfchleuder beweat werden. S-annenb bis mm Schluß ist es bei einfachster Regel auch für (Err'n*rene geeignet, zumal man das kleine Kästchen überallbin mitn-hmen kann. Auch bas „Ge- duldspiel", d. h. bas Unterhaltungssptel für

einen, ist mit zwei „Schiebesvielen mit Bunten Steinen" vertreten, die in Anlehnung an das etwas nüchterne Fünnehnersniel schon, durch die schönen Bunten Steine verlocken. Die Aus- gaBe mit Quadraten (Nr. 472, 1,50 JO ist leicht und einfach zu spielen, während die an­dere mit verschränkten Rechtecken (Nr. 473, 1,50 JO schon einiges KopfzerBrechen machen kann. Für einen größeren Kinderkreis sei noch Besonders ein entzückendes Frag- und Antwortspiel (Nr. 426, 2 JO mit neuen Texten und Bildern erwähnt, fürs Vorschul­alter ein textloses Vilderquartett (Nr. 427, 1,80 JO mit kleinen Bunten Bildchen. Eine spiels ist das sog. Beschälligungssoiel. NeBen einer Reihe von preiswerten NeuausgaBen klassischer Themen sind Besonders die sehr be- ll-bten Aus-mben Kl-be-"b»'ten mi+ Bunt« Blättchen vertreten, z. B. Postkartenkleben mit Blütenformen (Nr. 446, 1 JIA und Weih- nachtsyostkatten (Nr. 447. 1 JO. Der Laub- fägearBeit werten neue Wege gewiesen durch die f>efte ..Figuren fürs Kinder­spiel" (Nr. 1913. 0 75 JO m;* Vorlagen für buntes Svielleug unb „Weihnachts- fchmuck" (Nr. 1912, 0.75 JO mit allerlei An­regungen für Christbaum und Weihnachts- zimmer. Hierher gehören auch die Beiden in Anlehnung an eine alle Tradition de? Ver­lags erschienenen KrivvenBogen „Weih­nachtskrippe" (Nr. 1809. 1 JO und „Die hl drei Könige" (Nr. 1810, 1 JO mit Bunten Figuren zum Ausschneiden unb Aufstellen nach Originalen von Ella EisgruBer. Ge­stalten von kraftvoller Schlichtheit, die an mittelalterliche Plastik erinnern. Die bunten Bauhefte Bringen neuen Stoff: Auto? (Nr- 1807, 0,50 JO zum Ausschneiden unb Model­lieren mit einer Garage und Flugplatz tNr. 1806, 0,50 ,4t) mit 9 kleinen Flugreugen Halle und Stationsgebäude. Größere Geschicklichken erfordern die „Technischen BauBogen", die — ebenfalls aus Karton — originalgetreue. Be­wegliche Modelle von Verkehrsmitteln ent­stehen lassen. Den im Vorjahr erschienenen Verkehrsflugzeug, Segelflugzeuge. Kabriolett. Motorboot und Segelboot folgen jetzt „Rennwagen und Lastauto" (Nr. 1705, 1,75 JO und eine wuchtige 6achsige Schnell- zugslokomotive '(Nr. 1706 2,50 JO. Alles er­forderliche Material wie Achsen, Räder ufw- ist beigegeben. Einen Ueberblick üBer die wichtigsten AusgaBen gibt der Verlag mit einem Prospekt, der kostenlos zur Nerfugune steht, die Ausgaben selbst liefern die ort ansässigen einschlägigen Geschäfte