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Sportbeilmge derOberhessischen Zeitung" Montag, den 12. Dezember 1932

Nr. 291

fer ein. Wehrda liefe immer mehr im Tempo nach. Ein Strafitofe brachte das 5. Tor. Das harte Treffen wurde von Schiedsrichter Feutzner-Friedensdorf zuf.ieden- stellend geleitet.s.

Mellnau 1. Schönstadt 1. 4:1 (2:1).

Gestern hatte Mellnau ihren Gruvpen- gegner Schönstadt zu East, um das fällige Verbandsrückspiel auszutragen. Punkt 2 Uhr pfiff der Schiri Trusheim-Marburg das Spiel an. Schönstadt war wohl anfangs durch die flotten Angriffe der Mellnauer sehr zerstreut. Mellnau hatte verschiedene Umstellungen vor­genommen, welche sich sehr gut bewährten. Nach chöner Kombination ging Mellnau durch seinen Linksaußen in Führung. Mit 2:1 ginge in die Pause. Danach drängte Schönstadt wenige Minuten sehr stark, aber an der guten Hintermannschaft der Mell­nauer prallten sämtliche Angriffe ab. Mell­nau konnte dann das Spiel auf 4:1 stellen. Mit dem Schlutzpfiff trennten sich Mei faire Mannschaften. Dich Mellnau im Kommen ist, muhte Schönstadt anerkennen, auch bafe es nicht möglich war, gegen den Tabellenletzten zu gewinnen. Schiri Trusheim leitete gut.

®.

Weiter« Ergebnisse:

Frankenberg Marbach 6:2. Michelbach Goßfelden 3:6. Wallau 2. Holzhausen b. El. 4:1 Friedensdorf 1. Buchenau 1. 1:4 Friedensdorf 2. Wolfgruben 1. 1:5

Jugend.

WfB.-Kurh. 1. Germania 1. 7:1. Freie Tur ne r schäft.

MDB. Marburg Londorf 5:2.

Westdeutscher Spiel-Perband e. V.

Der Eauvorstand Marburg (Jugend) teilt amtlich mit:

Arn Sonntag, 18. Dez. vormittags 9.30 Uhr findet in Marburg, Rest. Fronhof, eine Iugendleitersitzung statt. Bezitts-Jugend-Re- ferent Christ, Kassel, wird über Jugendfragen referieren. Die Vereine sind angewiesen ihre Jugendleiter zu dieser Tagung zu entsenden. Es ist unbedingt nötig, bafe alle Jugend- leiter erscheinen, ba durch die weitverzweigte Sage unseres Gaues eine solche Gelegenheit zur Aussprache aller nicht sobald wieder mög­lich ist. Feufener.

Reitsport

Das Institut und der Studentische Aus­schuß für Leibesübungen teilen mit: Am Donnerstag, dem 15. d. Mts., 18 Uhr, findet im hiesigen Reitinstitut das diesjährge Weihnachtsreiten statt. Wie auch im vorigen Jahre wird die Feier zusammen mit dem Reit- und Fahrverein Marburg veranstaltet. Zur Vorführung gelangen verschiedene Stu­dentenabteilungen, eine Kinderabteilung, die sich zum ersten Mal öffentlich vorstellt, und «ine Vorführung des Reit- und Fahrvereins, genannt das Weihnachtswunder, über das vorerst nichts Näheres verlauten soll. Das Programm ergänzt sich durch mehrere Reiter­spiele, Ueberraschungen und das Erscheinen des Weihnachtsmannes zu Pferde.

Sportnouivketten tn Kürze

Oesterreich kam in Brüssel beim Kampf gegen Belgien zu einem neuen prächtigen Fußball-Erfolg; die Wiener siegten vor 15 000 Zuschauern ganz überlegen mit 6:1 (3:0).

Zwei neue Gruppenmeister wurden am Sonntag in Süddeutschland ermittelt: Fusiballsportverein Frankfurt (Gruppe Main) und Mainz 05 (Gruppe Hessen).

Die Klärung der Berufsspielerfrage ist nunmehr auf einer DFB.-Sitzung im Ja­nuar, an der alle Landesverbände teilneh­men, zu erwarten. Man rechnet neuer­dings bestimmt mit der Einführung des Professionalismus.

Die süddeutschen Schlufespiele beginnen auf der ganzen Linie an den beiden Weih- nachtstaäen. Bayern und 1860 München haben aus diesem Grunde die für Weih­nachten mit mitteldeutschen Bereinen, bezw. mit Rom vereinbarten Privatspiele abgesagt.

Beim Tennisländerkampf Deutschland <-<gen Dänemark in Kopenhagen führte die deutsche Vertretung nach dem ersten Tage mit 2:1 Punkten.

Berliner Schlittschuh-Club und Wiener Eislauf-Verein trennten sich beim Eis- bockenkamps im Berliner Sportpalast 0:0.

Die Dorrundenbeaeqnung um den Bor- Pokal des DRFAB. zwischen Mittel- feutfdjlänh und Brandenburg endete mit 8:8 unentschieden. Oberschlesien siegte in Beuthen über Mittelschlesien mit 9:7.

Kanadas Eishockey-Repräsentative siegten im letzten Spiel auf englischem Boden übe; Englands Nationalvertretung mit 6:0

Poseidon Köln gewann beim internatio­nalen Schwimmfest in Vrüsiel die 5 mal 50 Meter Crawlstaffel, das 200 Meter Brustschwimmen und das Wasierballspiel gegen Antwerpen mit 3:2. Geschlagen wurden die Kölner nur in der 5 mal 100 Meter Crawlftasfel.

Westdeutsches Berbundsgericht

Der Westdeutsche Spielverband gibt in seinen Amtlichen Mitteilungen vom 6. De­zember bekannt:

Die der Spruchkammer bekanntgeworde­nen Verstöße gegen die Amateurbestimmungen sind mit dem Verbands-Vorstand eingehend besprochen worden. Aus Wunsch des D. V. er­geht folgender Beschluß:

a) alle Vergehen von Nichtspielern (Ber- einsvorständen) und zwar Veruntreuungen, Berstöfee gegen die Ämateurbestimmungen usw. werden weiter verfolgt und verurteilt, die Urteil« in den A M. veröffentlicht, b) Alle Vergehen von Spielern gegen die Amateurbestimmungen werden nach wie vor untersucht. Die Urteilsfällung wird aber ausgesetzt, soweit nicht das Ergebnis der Untersuchung eine völlige Einstellung des Verfahrens zuläßt. Die Untersuchungen, auch in den schwebenden Fällen, gelten infolge­dessen nicht mehr als Verfahren im Sinne des § 39 der Satzungen, soweit nicht die Ein­leitung desselben den Beteiligten nach der Veröffentlichung dieser Beschlüsse besonders mitgeteilt wird.

Das Verfahren gegen den VfR. Ohligs 07 wird mit folgendem Urteil zum Abschluß ge­bracht: Auf die Dauer von zwei Jahren wer­den aus dem Verband ausgeschlossen: der erste Vorsitzende Oskar Knipper und die frühe­ren Vorstandsmitglieder Heinrich Kürten und Karl Bremer. Auf ein Jahr ausge­schlossen werden Kurt Freund und Arthur Bäcker. Der Verein wird mit einer Geld­strafe von 500 Jl belegt. Die Strafe mußte verhängt werden, weil erhebliche Verstöße gegen den 8 66 (Amateurbestimmungen!) der Satzungen festgestellt wurden, für die die Ge­nannten in erster Linie verantwortlich ge­macht werden müssen. Ohne auf die Fälle im einzelnen einzugehen, muß hier jedoch festge­stellt werden, daß die Kassenführung eine reichlich undurchsichtige gewesen ist, daß fin­gierte Quittungen ausgestellt, daß weiter die Einnahmen, die der Verein hatte, zu einem nicht unerheblichen Teil ihrem eigentlichen Verwendungszweck entzogen worden sind. Die persönliche Unbescholtenheit der Genannte» soll keineswegs in Zweifel gezogen werden. Den sportlichen Gesetzen haben sie in der Zeit ihrer verantwortlichen Tätigkeit zuwider- gehandelt.

Cs wurde hier ein System zum Prinzip er­hoben, das letzten Endes daz« führte, den sportlichen Erfolg auch durch geschäftliche Methoden zu sichern, die in krassem Wider­spruch zu den Amateurbestimmungen stehen und den gemeinnützigen Charakter unserer Bewegung schädigen.

In dem Verfahren gegen den VfL. Ven­rath 06 e. V., wegen Verfehlungen gegen die Amateurbestimmungen ergeht folgendes Urteil: Die bisherigen Vorstandsmitglieder Groß, Hunger, Deutzmann und W. Schmitz werden dauernd aus dem Verbände ausgeschlossen. Der Verein wird in eine Geld­strafe von 500 Jl genommen. Die Prüfung

der Bücher, Belege und Dersammlungsberichte hat ergeben, daß seit langer Zeit nicht unbe­deutend« Unregelmäßigkeiten in der Verwal­tung vorgekommen sind. Abgesehen davon, daß den Spielern regelmäßig Barzuwendun­gen (Spesen) gemacht worden sind, hat man nebenher bei den Spielen auch noch die Be­köstigung (Essen und Getränke) auf die Der- einskasse übernommen. Wie weit bi« mit nachträglich ausgestellten Quittungen belegten etwa 4000 J( noch zur Bezahlung von Spie­lern gebient haben, läßt sich nicht feststellen. Tatsache ist aber, daß die Vorstandsmitglieder Groß, Hunger, -Deutzmann und W. Schmitz diese Quittungen unterfertigten und damit den Anschein erwecken wollten, daß die Gelder im Interesse des Vereins ausgegeben worden seien. Wenn schon die Vorstandsmitglieder sich regelmäßig Verstöße gegen die Amateur- bcstimmungen schuldig gemacht haben, so ist bei der Beurteilung erschwerend, daß man in den sich selbst zugedachten Entschädigungen, die nachträglich nur durch Quittung ohne ge­nauere Spezifikation belegt wurden, eine per­sönliche Bereicherung erblicken mutz. Daß Ver­einsführer sich fast leben Schritt bezahlen las­sen, was im vorliegenden Fall durch die außerdem vorhandenen Belege bestätigt wirb, ist nur zum Schaden der Gesamtbewegung. Die Verfehlungen erforderten ein scharfes Durchgteifen, um zu verhindern, daß das Ziel unserer Bewegung verfälscht und die Gemein­nützigkeit unserer Verbandsarbeit in Frage gestellt wird.

Verfahren Schalke 04 wegen Verfehlungen gegen die Ämateurbestimmungen: Die Vor­standsmitglieder von FC. Gelsenkirchen- Schalke 04 e. V. Mün st ermann. Ehren­berg, Kierstein, Pieneck und Lut­te r forst werden dauernd aus dem Verband ausgeschlossen. Der Verein wird in eine Geldstrafe von 1000 Jl genommen. Bei Ab­schluß des Verfahrens, das vor etwa 2 Jah­ren gegen Schalke 04 schwebte, übernahm Herr Münstermann im Namen seines Vereins aus­drücklich die Verpflichtung, neue Verstöße gegen die Ämateurbestimmungen zu verhin­dern und das Vereinsoermögen ordnungsge­mäß zu verwalten. Herr Münstermann und seine verantwortlichen Mitarbeiter sind ihren Verpflichtungen in keiner Weise gerecht ge­worden.

Die vorgenommene Buchprüfung hat er­geben, dafe die Bereinsgelder in einer un­verantwortlichen Weife hauptsächlich zu­gunsten der ersten Mannschaft verausgabt wurden.

Für die Jugend und die übrigen Sportabtei­lungen sind Aufwendungen in dem Kassenbuch kaum zu finden. Ein solches Gebühren ver­stößt in der gröbsten Weise gegen die Ama­teurbestimmungen. Es gefährdet unsere ge­samte, auf Gemeinnützigkeit aufgebaute Be­wegung in crheblichm Maße. Bei Bemessung der Strafe gegen Vorstandsmitglieder uni)-' Verein fiel der Rückfall erschwerend ins Ge­wicht."

Wie wir erfahren, hat Schalke 04 gegen das Urteil Einspruch erhoben.

OMaflUg xMWMWWO

Unter der Leitung des Fluglehrers W. ©treib, der als Nachfolger von Turn-und Sportlehrer N. Klemm die ©egelflug« fchulung derAkademischen Fliegergruppe" (QUaflieg) übernommen hat, begann die Semesterschulung mit einer Schulungswoche (23.10.32 bis 30.10.32) auf dem Flug- aelände in Cyriaxweimar. Außer einem C-Piloten hatten sich zu dieser Schulungs­woche nur Anfänger gemeldet. Wer in jener letzten Oktoberwoche einmal einen Spaziergang machte nach dem nahen Hasenkopf, der konnte Zeuge eines regen Flugbetriebs werden; und wer Glück hatte, konnte sogar einen Kuppenstatt der Lei­stungsmaschinePrüfling" beiwohnen, der ihm, bet der eleganten, schnittigen Form der Maschine, eine bleibende Erinnerung sein wttd.

Doch erst recht ist die Teilnahme an der Schulung, und gar ein eigener Flug ein Erlebnis für den Flugschüler selbst. And dieses gemeinsame Erlebnis schmiedet eine Gruppe von Kameraden zusammen, in der einer für den andern gern und fröhlich schafft. Denn Segelfliegen ist ja keine reine Freude; in einer Gruppe von, sagen wir 11 Flugschülern, muß elfmal die Ma­schine gestartet und elfmal wieder auf die Kuppe zurücktranspottiett werden, bis der erste Pilot wieder einen Statt erhält! Drückeberger also können bei uns nicht zu Hause sein; denn Fliegen heißt Arbeiten.

Nun. in dieser Schulungswoche wurde gearbeitet; morgens um 8 Ahr traten wir am Wilhelmsplatz an, und in einer halben Stunde waren wir draußen. And dann folgte Start auf Statt, bis die Mittags­pause herankam; anschließend Fottsetzung der Schulung bis zum Einbruch der Dun­kelheit. Regentage waren jedoch keine Ruhetage;wenn ungünstige Witterung den Slugbetrieb unmöglich machte, dann waren alle Wann in der Reparaturwettstatt des Instituts für Leibesübungen beschäfttgt.

SeerlWtt

DasJahrbuch der Turnkunst 1933" tritt soeben in schmuckem Gewand, das hinweist auf das 15. Deutsche Turnfest in Stuttgart, vor den Leserkreis. Zum 27. Male ist dies der Fall, em Beweis, wie stark doch das Jahrbuch mit der Deutschen Tur­nerschaft verwurzelt und wie groß das Be­dürfnis nach ihm ist. Der Preis ist auf 1,50 SLM für das broschierte und auf 2,50 9UM für das gebundene (Exemplar festgesetzt worden. Das Jahrbuch ist durch den Wil- Helm-Limpett-Verlag, Dresden Ä. 1, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen. Für den gediegenen und guten Inhalt bür­gen die Namen des Herausgebers und der Mitarbeiter. Der gesamte Vorstand der DT.: Dominicus, Dr. Neuendorff, Dr. Thie­mer, Schill und Stedrng, ist an der Mitarbeit beteiligt, ebenso alle Fachwatte der DT. und die Obleute derjenigen Fachgebiete, die eine selbständige Entwicklung in der DT. genom­men haben. Viel Anregung strömt infolge­dessen das Jahrbuch aus, die sich. m der Gestaltung des turnerischen Lebens im ©au und im Verein aufs beste bemerkbar machen wird. Auch der Berichterstattung über große turnerische Ereignisse ist in jeder Hinsicht Ge­nüge getan. Die Kreisturnfeste werden in vergleichender llebersicht behandelt, die Fahtt der Deutschlandriege nach Aarau, das Tur­nen auf den Olympischen Spielen usw. sind

Hier wurde die im vergangenen Semester zu Bruch gegangene SchulmaschineZög­ling" wieder instand gesetzt.

Die Früchte dieser Anfängerfchulung konnten naturgemäß in der Schulungs­woche selbst nicht mehr geerntet werden. Erst jetzt, während des Semesters, waren einige Anfänger so weit vorgeschutt, daß man sie zu einem Prüfungsflug, zur A- Prüfung (Geradeausflug von 30 Sekunden Dauer) statten konnte; Und allen in Frage kommenden Kandidaten konnte das A- Abzeichen zuerkannt werden. Es waren die Herren: L. Franke, G. Ibach, K. Dörf­ler, E. Eibach, E. Decker und Ftt. R. Eickmann. Ferner hatte die Akaflieg am letzten Novembersonntag noch eine schöne Genugtuung! Wir wissen, daß unser Ha- senkopfgelände keins der besten ist, daß auch eine zum Segeln (längeres Fliegen

über Statthöhe) nötige Mindestgeschwin­digkeit von 10 Meter Sek. verhältnismäßig selten hier gemessen wird. Daher verdient ein Segelflug aufPrüfling" von 3 Min. 3 Sek. Dauer bei 8IQ Meter-Sek. Wind, den der C-Pilot H. Denker ausführen konnte, besonders beachtet zu werden; denn damit ist der Beweis erbracht, daß unser Gelände am Ha senk Pf wirklich ein Se­gelgelände ist. daß >ei günsttgem Wind und vor allem mit e ner neuen Maschine beliebig gesegelt werden kann.

Sie jüngste Wiener EislunWuferln als Gast im Nerliier Svorivalast

Hilde Holovsky,

die 16jährige Wiener Eiskunstläuferin, zeigte in Berlin wiederum ihr großes Können. Die kleine Hilde gilt der Welt­meisterin Sonja Henie als ebenbürtig und dürfte bei den Weltmeisterschaften im nächsten Frühjahr wiederum einen der ersten Plätze belegen.

Wetterbeobachtungen 11.12. Dez.

Höchste Temperatur atrll. Dezemb. -1.5 Eelsius

NieNrwN- Temveratur evte RackN -10.0 Eel^us

PHOTO-BÖHLER - BRILLEN-BÖHLER

Wettergasie 30 Bahnhofstr. 9

Marburg üahn

Zeit

Oatometerit. reduziert auf m. N.

Tempe­ratur

Relative Luft- feucbtig- fei

11.12 2 Ubr

767 6 mm

-3.6 Lei'.

97 1.

nachm.

-7.7 Lei

85

11.12. 9 Uhr

'68 1 mm

no-trn.

12.12.7 Uhr

768.6 mm

-9,8 Leb

891.

vorm.

Fernruf 2248.

Wetterbericht.

Heber Südengland bat schwacher Luft­druckfall das im Raume zwischen England und Island liegende Hoch etwas abge­baut Da über Osteuropa der Luftdruck ansteigt, ist eine wesentliche Aenderung der trockenkalten Witterung zunächst nicht zu erwarten. Bei mehr aufgehettertem Himmel verschärfen sich die Froste, beson­ders nachts. _. ...

Witterungsaussichten für Dienstag. Trocken, falt, Winde vorwiegend aus Ost.

gewürdigt worden. Selbstverständlich ist die Grundlage des Jahrbuchs, die Stqtutit, voll und ganz erhalten geb.ieben und iogar ned) erweitert worden, und nach wre vor w-rd das Jahrbuch allen denen, die für die DT. ar­beiten ein wettvolles Nach'chlagewerk lein, das ihnen den Verkehr in der DT. und mit anderen Verbänden und die Arbeit gewaltig erleichtern wird. Das Jahrbuch ist, auch dar­auf fei noch hingewiesen, als Ehrengabe, als Gechenk für guten Turnbesuch, als Ausze.ch- nung für Wettkämpfer in hervorragendem Maße geeignet.

** Der (Eisläufer. Von Dozent A. Vieregg. 3. Auflage, 142 Seiten, mit vielen Figuren und Tafeln. In Leinenband IRX 3,60. Verlag von Quelle L Meyer in Leip­zig. Vieregg ist ein Meister seines Ge­bietes. Tausende haben sich mit Hilfe seines Buches in der Kunst des Figurenlaufens vervollkommnet. Der Kenner wird beson­ders die zahlreichen Figurentafeln begrüfeen. die eine unerchöpfliche Fülle neuer Anre­gungen versprechen. Sehr lehn ich und m- iereiiant sind die beigegebenen Taseln, die die großen Weltmeister in besonders charakte­ristischer Haltung ze gen.