Einzelbild herunterladen
 

Blatt 2

-"ch Feierabend, Besage der Overhessifchen Zeitung

«r. 290

Die heutige Rümmer MM 20 Seiten

Spitzenrätsel.

muß

Sa

Ben

reich

ver

das

aul

Her,

y

schNe

Nch

6en

6ot

tnüf

®u

ee

es

7/

dran

nicht

man

man

Ben

ches

re

man

0"

7

k

Ben

dann

freund

kn

was

beim

stav

fein

Sie

18

Ben

Eie

Sa

wie

heu

reich

ein

le

Frens

ter

fon

In

freund

man

Suchbild.

und

vir

ef

m

wenn

Wo ist die Kirchgängerin?

Rätselhafte Inschrift.

Bilderrätsel.

@000 SSSS

Verlag Dr. L. H i tz e r o 1 h. Sauptschriftletter und verantwortlich für Po- - litik und Feuilleton: Dr. Ern st Scheller t für Kommunalpolllik, Provinz und totales' Lothar Schneider, sämtlich in Matburg.

Silbenkreuzwortrütsel.

Waagerecht: 1. Gutsverwalter, 3. Wohl­geruch, 6. Volk in Ostafrika, 7. Stadt in Süd- tirol, 8. Rechenergebnis, 9. Weinort in Spa­nien, 10. Bäumtest, 12. Fluß in Braunschweig, 13. Kesselarmatur, 14. Farbe, 15. Zarenname, 17. Haustier, 19. Seemacht, 20. Stadt in Thü-

böfZ ff \

Wort, 2—6 zwei Selbstlaute, «k—9 gärtnerische Anlage, 4—12 Stadt im preußischen Regie­rungsbezirk Liegnitz, 5—8 Teil eines Gewäch­ses, 11—15 schmaler Flußübergang. Die untere waagerechte Reihe nennt ein Berg- schloßThüringens.

Rösselsprung.

Der Rösselsprung ist der Gang deS Rössels oder Springers über sämtliche 64 Felder des Schachbrettes. In das abgebildete Schach- brett ist der Ausspruch eines deutschen Schrift­stellers sowie dessen Name genau nach den Sprüngen des Rössels eingetragen. Es gilt

wohl für immer verloren. Ggentlich war sie es <mch, wenn er hier blieb, der Weg zu Peter Paul Falke war nach dem Ge­schehenen ja umnenMich weit.

Hell und klar und leuchtend stieg der Ostermorgen herauf, die Schwarzwaldberge hatten sich in durchsichtige, schimmernde Sonnenmäntel gehüllt und Glockengeläut zog über Berge und Täler, kündete die frohe Botschaft: Christ ist erstanden! And die Erde war auch auferstanden. Früh­lingsjubel lag in der Luft, und die Ge» sicKer der Menschen schienen froh und be­lebt. Zu Füßen des Berges, der jetzt seine Dahn erhalten, und der noch ein Stück von Freiburg entfernt lag, breitete sich ein kleiner Ort. Im besten Hotel dort wohnten Dr. Dillfang und Joachim Rade­macher. Sie saßen schon in aller Herr­gottsfrühe beim Frühstück in Dr. Dillfangs Zimmer am offenen Fenster und besprachen sich. Joachim lächelte ein bißchen ttau- rig: tut mir weh, heute abseits stehen

zu müssen, aber ich Habs verdient. Ich werde mich später unter das Publikum mischen und mit hvchfahren, wenn die Be­hörden und Ehrengäste längst wieder fort sind."

Der andere nickte stumm, denn eben klopfte es. Er rief herein und Werner Josef trat hastig ein, mit einem der beiden für die Bergbahn engagierten Mechaniker aus dem Städtchen. Er war sehr erregt.

„Herr Doktor, lieber Herr Doktor, was soll das nun werden? Mein Kollege kommt erst heute mittag aus Freiburg zu­rück, und ich habe keine Ahnung, wo er zu finden ist. Bei uns aber ist heute früh ein Junge angekommen, doch um meine Frau steht es verzweifelt. Ich kann sie diesen Vormittag nicht allein lassen. Sie jammert, wenn rch nur für Minuten von ihrem Lager gehe. Der Arzt sitzt jetzt Bet ihr und meine Mattier, da bin ich schnell hergelaufen." Sein sonst gut­mütiges Gesicht sah leidverzogen und zor­nig aus. „And wenn es meine Stellung kostet, auf die ich mich so gefreut habe, heute kann ich nicht vor dem Fahrschalter stehen und das Bähnchen leiten. Sorgen Sie für Ersatz, ich bin dazu nicht imstande."

Dr. Dillfang schüttelte den Kopf.

„Mann, Josef, Sie haben die Stellung angenommen und müssen heute um jeden Preis auf Ihrem Posten sein. Wenn Ihr Kollege aus Freiburg zurück ist, kann er

5 X?

In jedes der weißen Felder ist ein Buchstabe derart einzutragen, daß Wörter folgender Bedeutung entstehen: 1—3 weibliches Wesen, 4—5 Mädchenname, 7—8 Gleichwort für Herrscher, 10-11 Stimmlage, 14-13 Für-

ringen, 21. Gewichtsbezeichnung, 22. Verzeich- ms. 24. Oper von Richard Strauß, 25. Ton­halle.

Senkrecht: 1. Amerikanerin, • Bvuch- stück, 3. türkischer Männername, 4. Rechen- künstler, 6. Papierausschuß, 11. Stadt in Hol- land, 12. Stadt in Japan, 15. Zierpflanze, 16. veränderlich, 18. Staatsgebiet, 22. Ge- birgsstock der Karpathen, 23. Papstname.

Die Summe der Augen in allen senkrechten, waagereckiten und in den beiden diagonalen Rechen beträgt 12.

Worträtsel: Luchs, Lachs.

Smhbild: Bild auf die linke Seite stellen, das Schwein erscheint sodann in den Zweigen des Baumes.

Rösselsprung: Eine tägliche Übersicht des Ge- leisteten und Erlebten macht ^rst, daß man seines Tuns gewahr und ftoh werde; sie führt zur Ge­wissenhaftigkeit. Fehler und Irrtümer treten bei solcher täglichen Buchführung von selbst hervor.

W. von Goethe.

Silbenrätsel: 1. Drama, 2. Uranus, 3. Ramses, 4. Circe, 5. Harmonium, 6. Dachau, 7. Idealismus, 8. Eros, 9. Sense, 10. Eber, 11. Havelock, 12. Ohio, 13. Herbarium, 14. Latium, 16. Elke, 16. Garde­legen. Durch diese hohle Gasse muß er kommen. (Schiller, .Wilhelm Teil".)

Krenzworträtsel: Waagerecht: 1. LandeS- vater, 8. Edam, 9. Karo, 10. Bach, 11. Gnu, 12. gis, 13. Esten, 17. Kamin, 18. Steig, 21. Eiter, 23. Dach, 25. Fee, 26. Amt, 27. Egon, 28. Oboe, 29. Lerchen­sporn.

Senkrecht: 1. Leberknödel, 2. Adam, 3. nach, 4. Sense, 6. Tag, 6. Erich, 7. Rosengarten, 13. Elite, 14. Notar, 15. Ems, 16. Tee, 19. Stein, 20. Lage, 22. Amor, 24. Chor, 26. Abo.

Bilderrätsel: Was plötzlich kommt, hat stets des Wunders Kraft.

UmsteNrätsel: Remus, Irene, Christ, Halm, Ampel, Regal, Delta, Saunt, Traum, Rinde, Arno. Urne, Seil, Selma. Richard Strauß.

nun diesen Ausspruch sowie den Namen wieder zusammenzusetzen. Die Schachspieler werden das zustande bringen. Schv«erer ist die Aufgabe für jene, die noch nicht vor dem Schachbrett gesessen haben; aber wer sich genau merkt, daß das Rössel stets schräg ins dritte Feld springt, der wird bei fleißiger Übung auch zum Ergebnis kommen.

Sie vertreten, solange Sie wollen. Aber denken Sie daran: lieber alles bie Pflicht!"

Der Wann schüttelte energisch den Kopf.

„Auf meine sogenannte Pflicht pfeif« ich, mit Respekt zu sagen, wenn meine arme Frau vielleicht deshalb sterben müßte. Ich will bei ihr bleiben, das be­ruhigt sie. Der Doktor sagt, sie darf sich nicht aufregen. Sie haben mir die gute Stellung verschafft, Herr Dottor, ich war glücklich darüber, aber jetzt ist mir alles gleich. Wenn's nicht anders geht, setze ich sie eben aufs Spiel." Er schluckte laut. „<5te müssen wissen, ich habe meine Frau lieb, sehr lieb sogar, und wenn ich mir vorstelle, ich soll da üben am Fahr- schalter stehen, soll starr zu gucken, wie die Züge auf- und runterpendeln mit luftigen Leuten, die sich von oben die schöne Well beschauen wollen und derweil ruft daheim meine arme todkranke Frau nach mir, dann wird mir übel vor mir selbst. Nichts für ungut, Herr Doktor, aber ich tonn nicht anders.

Dr. Dillfang bat: „Aber, lieber Wann, Sie bringen ja die ganze Eröffnung m Gefahr unsere Monteure sind gestern abend schon abgereist, und ich kann doch keinen Zug ohne Führer gehen lassen, sonst könnte Sie ja einer von ihnen vertreten. Aber die müssen doch am Platz sein für alle Fälle."

Joachim Rademacher sprang auf.

„Herr Doktor, lassen Sie mich an Jo­sefs Stelle treten heute vormittag."

Der Mechaniker drückte ihm die Hand.

„Gottlob, das ist ein guter Gedanke, so halten Sie mir zugleich auch meine Stellung. Tausend Dank, Herr In­genieur." Seine Wotte überstürzten sich „Ober im Maschinenraum hängt meine neue Uniform und Mütze. Ich wollte mich heute oben umziehen. Wir haben dieselbe Figur —“ Er brach ab, lief zur Mr. „Ich muß nach Hause, behüt Gott!"

• Fortsetzung tolnr

Krenz-Wort-Rätsel.

(Nachdruck verboten.) Anschluß nach Meichen! Roman von Anny von Panhuys.

(Fortsetzung.)

Riemand sprach mehr von Joachim Rademacher, der so plötzlich hier wieder verschwunden war, wie er aufgetaucht, lltor Lis st dachte viel an ihn, aber ruhig und zufrieden. Dr. Dillfang hatte sich ja seiner angenommen. Und auch Peter Paul Falke dachte manchmal an ihn. Bedauernd. Je mehr sich der Eindruck der Aeberraschung abschwächte, daß der James Maker, den er kannte, wirklich nur Jo­achim Rademacher hieß, um so mehr emp­fand er Bedauern über seine Uebereilung. Es war ja alles gar nicht so schlimm. Die Torhell Joachim Rademachers hatte Ver­gebung verdient. Es gab so wenige Men­schen mit seiner Begabung. Vergebung wäre besser am Platze gewesen wie Hätte. Peter Paul Falke bereute schon manch­mal, was er getan.

And auch Ama dachte zuweilen an ihn. Sie trug jetzt den Ring des Herzogs von Grenshire, und der Herzog verbrachte einige Zeit in ihrer Rähe. Sie empfand seine Küsse als Anbeguemlichkeit und dachte mit seltsamer Wehmut an jenen einen Kuß Joachim Rademachers zurück. Aber dann verlachte sie sich selbst. Am eines Herzogs KrönleinS willen, kann man schon ein paar leichte Unannehmlichkeiten in den Kauf nehmen. Gewohnheit stumpft ab. Gin so hoher Titel war auch ohne Liebe schön.

20.

Bis Anfang März arbeitete Joachim Rademacher in der Waggonfabttk, an des­sen Direktor ihn Dr. Dillfang empfohlen, dann traf er, nach vorheriger brieflicher Verständigung mit Dr. Dillfang wieder tm Schwarzwald ein, um bei den Schluß«rbei­ten der Bergbahn dabei zu sein. Viel war diesmal Dr. Dillfang mit dem Jüngeren Zusammen und ost besprachen sie das Thema, wie auch Joachim Rademacher James Maker wurde, und wie er sich wie-' der zurückverwandelte. Durch Dr. Dillfang erfuhr Joachim Rademacher auch von der Verlobung Amas und er wunderte sich, weil ihn die Mitteilung gar nicht erregte.

Dr. Dillfang fragte: „Tut der Herz­muskel jetzt nicht weh?"

Er konnte ruhig antwotten: „Mcht ein bißchen. Die zukünftige Herzogin ist mir völlig gleichgültig geworden."

Der kluge Dr. Dillfang dachte, es war gar kein Grund sich darüber zu wundem. Das Herz Joachim Rademachers hatte schon Ersatz gefunden, ehe ihm das Bild Amas getrübt wurde. Lissi sah Ama ver- blüfffend ähnlich, aber wo bei Ama Be­rechnung wohnte, war bet'Lissi Güte un­echtweibliche Hilfsbereitschaft. And daß Joachim Rademacher den kleinen Dackel verwöhnte als wäre er ein geliebtes Kind­chen — man spöttelte sogar ein wenig dar­über — war wohl auch nur der Tatsache zuzuschreiben, daß Frechdechs ein Geschenk Lissis war. Der Hund mußte immer in seiner Rähe sein und zuweilen sah man ihn, den Hund auf dem Arm, dem kleinen, krummbeinigen Geschöpf Wotte zuflü- sternd. Das mochten wohl zättliche Wotte sein, die eigentlich Lissi galten.

Dr. Dillfang nahm sich vor, nach Ostern einmal gegen Joachim Rademacher bei Peter Paul Falke anzuklopfen. Vielleicht konnte er offiziell bleiben, der jetzt heim­lich mitarbeitete, dann brauchte er die neue Stellung im Auslande nicht anzu­nehmen, die er schon, dank seiner guten Verbindungen, für ihn bereit hielt. Häufig schrieb Lissi an Dr. Dillfang und mit größ­ter Pünktlichkeit bestellte er die Grüße, die Lissi 'für Joachim Rademacher mitsandte, und bie dieser immer mit so seltsamem Ge» sichtsausdruck entgegennahm, wie ein glück­liches, staunendes Kind.

Ostern nahte, die Bahn war vollendet und man begann alles für die Eröffnung vorzubereiten. Dr. Dillfang brachte am Vortage Joachim die Nachricht, Peter Paul Falke käme mit feinen beiden Töch- tern.x Lisft hatte geschrieben. Sie schrieb: Herr Rademacher soll sich nur gut* abseits halten, damit er dem Vater oder Arna nicht in die Quere läuft. Im übrigen kom­men wir wohl beinahe erst im letzten Augenblick an, so daß ich ihn vorher kaum noch sprechen kann, aber ich hoffe, es findet sich später eine Gelegenheit. Ich möchte mich nämlich gern überzeugen, wie es sei­nem Hunde geht.

Dr. Dillfang ließ Joachim selbst die Stelle lesen und beide Männer lächellen sich an. Dann senkte der Jüngere den Kopf und seufzte. Er würde bald ins Ausland gehen und bannt war ihm Lissi

Silbenrätsel.

a — » — an — bet — chi —dee — der—des doh — e — eu — fer — ge — ge — gel grn — ha — ha — i — i — je — le — lern lert — li — mar — -mor — na — nel — ni nie — nord — or — ö — phi — pi —» reich ri — row — ru — sa — schieb — se — ater te — them — ti — tik — tur —' u — vi wa — wind — zen.

Ans vorstehenden 54 Silben sind 17 Wörter zu bilden, deren Anfangs- und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Zitat aus Schillers „Jungfrau von Orleans" er­geben. Die einzelnen Wörter bedeuten: 1. Stadt in Palästina, 2. Blume, 3. Getreide­art, 4. Fremdwort für Flugwesen, 5. Wissen­schaft, 6. Teil eines europäischen Landes, 7. dramatischer Dichter, 8. Fabeldichter, 9.

griechischer Tragiker, 10. Insel im Atlantischen Ozean, 11. Fluß in England, 12. russischer Staatsmann im Anfang des vorigen Jahr­hunderts, 13. Mädchenname, 14. Vogel, 15. Naturerscheinung, 16. griechische Sagengestalt, 17. Gestein.

Rätsellösungen ans der vorige» Nummer.

Spiel mit Würfeln:

... -------- ... - ... .„ —

Wer errät den Text?

W