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Sette 4

vderhestische Zeitung, Marburg e. L. Mittwoch, bet 7. Dezember 1932

Sir. 287

Marburger Etadtzeitimg

Rlkolaus-Zag

Der Winter beginnt zwar offiziell erst am 22. Dezember, aber wenn der Nikolaus den ersten Schnee mitbringt, dann find unsere Kinder auch nicht gerade böse. So war die lleberraschung groß, als heute zum ersten Mal für dieses Jahr die Stadt in einem weißen Kleide aufwachte. Es fragt fich allerdings nur, wie lange die Herrlichkeit dauern wird, aber zunächst haben unsere Buben und Mädels ihre Freude an dem Schnee und rüsten bereits zum ersten Wintersport- Sie tui es mit einer gewißen Erleichterung, nachdem der Nikolaus glücklich erschienen ist; denn als er die Treppen hinaufpolterte, fiel doch manchem sein ganzes Südenregister ein. Erst als die Äepfel und Nüße in die Stube polterten, war die Spannung ge­löst und man lobte den alten Nikolaus über aller Maßen.

Es gab gestern aber auch Nikolause in unserer Stadt, denen das Nehmen seliger erscheint als das Geben. Das waren die kleinen, oft merkwürdig vermummten Ge­stalten, die an der Türe ihre Sprüche auf­sagten:

„Ich bin ein armer Sünder, hab' neunundneunzig Kinder." Oder:

„Ich bin der kleine Dicke

und wünsche dir viel' Glücke.

Wünsch' dir viel Heil und Segen, sollst mir auch paar Pfennige gestrn"

Der Sack, den die kleinen Nikolause auf dem Rücken trugen, wurde dann auch immer dicker. Und das war gut so, denn mancher von ihnen wird, in diesem Jahre von dem Christkind nicht gerade mit Gaben überschüttet werden. Darum sollte man ihrer auch zum Heiligen Abend durch eine kleine Gabe gedenken. Der Gelegen­heiten, Gutes zu tun, sind viele. s—r.

Nikolausfeier des fallt Wrerveretns

Der katholische Lehrerverein Marburg hatte vorgestern abend $u seiner schon seit Jahren beliebten Nikolausfeier eingeladen. Sehr zahlreich hatten die Mitglieder des Vereins, sowie einige Gäste, der Ein­ladung des Vorstandes Folge geleistet, so­daß der 1. Vorsitzende, Herr Dr. Lizins, in seiner Eröffnungsansprache seine Freude darüber zum beredten Ausdruck bringen konnte. * Zur Unterhaltung brachte die gut­geschulte Hauskapelle mehrere Musikstück­chen und nach Beendigung einzelner Ne­ber erschien unter freudiger Anteilnahme der Nikolaus mit langem Bart, großem Sack und einer Rute. Er verstand es in vortrefflicher Weise, allen Anwesenden ein kleines sinnvolles Geschenkchen mit einem humorvollen Gedicht zu überreichen.

In angeregtem, frohem Zusammensein, zu dem alle Anwesenden ihren Teil bei­steuerten, vergingen rasch die gemütlichen Stunden, die Santt Nikolaus in den dunk­len Alltag hineingezaubert hatte.

WeihnachWitte

Nur noch kurze Zeit und die Weihnachts­glocken werden erNingen und uns das Fest der Liebe anzeigen. Gerade unsere lieben Kleinen find besonders erfreut, wenn sie unter dem in Kerzen strahlenden Tannen­baum ein kleines Geschenk finden, woran sich ihre Herzen ergötzen können. Auch wir möchten am Weihnachtsfest den fich in unserem Haus befindenden Kindern eine Freude machen und bitten daher durch Gaben uns hierzu die Möglichkeit zu geben. Für jede Gabe find wir von Herzen dankbar und ist unsere Ober­schwester Mathilde zur Entgegennahme derselben gerne bereit.

St. Elisabethhaus, Kaffweg 2.

* A^si*."ommev wurden zwei Männer aus K a f f« t bte sich hier Zechprellerei zuschulden hatten kommen lassen. Weiter wird ihnen jur Last gelegt, ein Fahrrad in der Nahe der Siadtsäle gestohlen zu haben. Das. Fahrrad wurde heute vorgen von einem Be­amten des Ausbildungsbataillons gefunden und der Polizei übergeben.

* Der Deutkchlandflug Adolf Hitlers im Film. Heute nachmittag 16 Uhr und abends 20.30 Uhr läuft in den Stadtlälen der Film „Hitlerjugend in Potsdam" und der Film vom Deutschlcmdstug Adolf Hitlers. Vorverkauf in der Buchhand­lung „Sturm" am Pilgrimstein.

* Wissenschaftliche Borles wa­gen für Damen und Herren. Die fünfte Vorlesung von Privatdozent Dr. Herbert B i r t n e r über „Grundfragen der Musikgeschichte" findet am Mittwoch, dem 7. Dezember, 20.30 Uhr pünktlich int Mufiksaal des Jubiläumsbaues statt. Sie wird das Zettalter der musikalischen Klassik (18. Jahrhundert) behandeln. Re­ben Erammophonvorführungen werden Werke von Wagenseil, K. PH. E. Bach, Joh. Ehr. Bach, Haydn, Mozart und Beethoven am Cem­balo, Clavichord und Hammerflügel zu Ge­hör bringen.

KrMeuemehrÄerban- Marburg

Versammlung -er Srtöbran-meister

Unter dem Vorsitz des Kreisbrandmeisters Eckhardt fand am Sonnabend, dem 3. Dezember, im Gasthaus Becker, Rettgasse, eine Versammlung der Bezirks- und Ortsbrandmetster statt, zu wel­cher 31 Bezirks- und Ortsbrandmeister er­schienen waren.

Es wurden zunächst die von der Regierung herausgegebenen llnfallverhütungsvorschriften eingehend besprochen und die Ortsbrand- meister darauf hrngewiesen, die nach den gen. Vorgriffen geforderten Ausrüstungsstücke (besonders Ledergurt, Nackenschutz für die Steiger, Rohrführer und Ottsbrandmeister) durch ihre Gemeinden beschaffen zu lassen, so­wie im weiteren genau nach den gen. Vor­schriften, besonders bei den Uebungen, zu verfahren.

Laut Vorschrift soll jedem Feuerwehr­mann 1 (Exemplar der gen. Vorschrift aus- gehändigt werden, außerdem müssen dieselben m den Gerätehäusern aufgehängt sein.

Da bezüglich der Beschaffung der gefor- detten Ausrüstungsgegenstände viele Otts­brandmeister befürchten, bei ihren Gemein­den dieserhalb auf Schwierigkeiten zu stoßen, pNftrbe Kreisbrandmeister Eckhardt gebeten, veranlassen zu wollen, daß die Bürgermeister der Gemeinden durch das Landratsamt auf­gefordert werden, die nach den llnfallverhü- tungsvorschristen geforderten Ausrüstungs­stücke für ihre Feuerwehren zu beschaffen.

Ein Antrag des Ottsbrandmeisters Ckaar- Cappel wegen Festsetzung des Tagesordnung und wetteren Besprechung des nächstjährigen tn Moischt stattfindenden Kreisfeuerwehr- tages wurde für später zurückgestellt.

Auf Anfrage verschiedener Ottsbrand­meister bezüglich der Vergütung derselben bet Teilnahme an der Feuettchau, wurde vom Kreisbrandmeister bekannt gegeben, daß bet Heranziehung der Ottsbrandmeister zur Feuerschau die betreffenden Gemeinden zur Zahlung einer Ent'chädigung verpflichtet sind.

Die an den Kreisbrandmeister ergangene Anfrage wegen evtl, anderweiter Eintei­lung ihrer Bezirke infolge Auf­lösung des Kreises Kirchhain, wurde ebenfalls eingehend besprochen und be­schlossen, die seitherige Einteilung der Kreisbrandmeisterbezirke bei­zubehalten.

Bezirksbrandmeister Pfeffer-Roth hat gebeten, ihn von seinem Amt als Bezirks- Brandmeister infolge seines hohen Alters zu entbinden und ist für dessen Bezirk die Wahl eines Ersatzmannes in aller Kürze vorge­sehen.

Nachdem noch einige Anfragen bezüglich der Zuerkennung von Prämien für zuerst auf dem Brandplatz eintreffenden Wehren be­sprochen war und vom Kreisbrandmeister nochmals auf die Gründung von Freiwilligen Feuerwehren hmgewiesen war, wurde die Ver­sammlung um 15.45 Uhr geschlossen.

Aus -em Gerichtssaal

Es bleibt bei den Strafen des ersten Richter».

In einem Otte des früheren Kreises B i'c - bcniopf war in diesem Jahre einBrand ausgebrochen und ein Mann des Ottes war in den Verdacht geraten, diesen Brand ange­legt zu haben und sollte nun von dem Ober­landjäger festgenommen werden, lleber diesen Vorfall hatten sich eine große Anzahl von Bewohnern aufgeregt und dem Oberlandjäger Widerstand g e l e i ste 1, sie sollten auch gerufen haben: „Ziehtdie Feue rwehr- uniform aus und werft kje ins Feuer". Das Schöffengencht hatte alle Beteiligten zu Gefängnisstrafen von einigen Monaten verutteilt. Zwei von diesen hat­ten Strafen von sechs Monaten erhalten und jeder sollte einen Monat absitzen, der Rest sollte dann ausgesetzt werden. Die einge­legte Berufung wurde verworfen, aber den Angeschuldigten für die ganze Strafe Be­währungsfrist auf drei Jahre zugesprochen mit der Maßnahme, daß jeder 30 Matt Buße an die Eerichtskasse zahlt.

Der zweite Angttlagte stammte auch aus dem Kreise Biedenkopf. Es ist ein Mann, der früher in sehr guten Verhältnissen gelebt hat, und im Laufe der Jahre wegen Ar­beitsmangel mit den Strafgesetzen in Kon­flikt gekommen ist. Dieser Angellagte war vom Schöffengencht wegen Betrugs zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis ver­utteilt worden. Gegen die Höhe der Strafe hatte der Angellagte Berufung eingelegt. Von Beruf Architekt, machte er in seinem Wohn­ort ein Büro auf und veröffentlichte An­zeigen, aus denen sich ergab, daß er einige Bauten auszuführen hatte und die Handwer­ker sich zur Ausführung her Arbeiten melden

sollten. Die Bedingungen seien von seinem Büro gegen entsprechende Gebühren zu be­ziehen. Es meldeten sich auch ungefähr 150 Handwerker, die auch das Geld für die Be­dingungen einsandten, aber nie wieder was von dem Auftraggeber bürten und somit ihr Geld oerloreen hatten. Er hatte auch zwei andere Personen mit Darlehen betragen. Das Gericht war der Ansicht, daß das erste Ur­teil für Recht besteht und beließ es auch in diesem Fall bei der Strafe. Der Angellagte, der seit März in Unterfuchungshaft gesessen hatte, wurde au? freien Fuß gesetzt. —n.

• *

Noch ein« Schwurgerichtsperiode in diesem Lahre.

Dor einiger Zeit hat das Schöffengencht in Marburg eine Meineidklage gegen einen Kaufmann S. aus Herborn zuständig­keitshalber dem Schwurgericht überwiesen. Aus diesem Grunde ist auf den 15. D e z e m - ber eine Sitzung des Marburger Schwur­gerichts anberaumt. Auch der 16. Dezem­ber ist als Verhandlungstag für eine wei­tere Meineidssache vorgesehen, die auch voraussichtlich zur Aburteilung kommen wird, da der Beschuldigte auf alle Fristen verzich­tet bat.

Den Vorsitz führt Landgerichtsrat Vock. Als Geschworene wurden ausgelost: Maurer­meister Heinrich Brück aus Frankenau, Lebrer Karl Simon aus Cyriarweimar: Former- meister Heinrich Aß mann aus Eckelshau­sen: Eastwitt Heinrich Euler aus Weißen­born bei Oberaula: Landwirt Rupert Schmidt aus Sterzhausen und Landwirt Franz Nau aus Schröck.

Der Arbeilsmarkt

Keine wesentliche Beränderung.

Die Arbeitsmarktlage erfuhr im Bezirk des Arbeitsamts Marburg im Laufe des Monats November keine wesentliche Verän­derung. Die Zahl der männlichen Arbeit­suchenden stteg von 5163 am 1. November um 61 auf 5324 am 30. 11. ds. 3s.; die Zahl der weiblichen ging von 315 um 16 auf 299 zurück. Die Zahlen der Unterstützungsempfänger ver- ändetten fich ebenfalls nur geringfügig. Am 30. 11. wurden 451 männliche und 32 weib­liche Personen aus der Arbeitslosenunter­stützung und 966 männliche und 29 weibliche aus der Krisenfürsorge unterstützt.

Die Forstwirtschaft hat mit dem diesjährigen Holzschlag begonnen. In der Landwirtschaft zeigte fich keine Verän­derung. Bei den Außenberufen bestanden noch Beschaftigungsmöglichkeiten in der Basalt­industrie und vereinzelt im Baugewerbe, des­gleichen bei einigen Straßenbauten int Rah­men des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsregierung und bei Notstandsarbeiten. Im freiwilligen Arbeitsdienst find einige Maßnahmen beendet und andere trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit neu aufge­nommen.

Rach der letzte» Zähl»ng beträgt die Zahl der im Bezirk des Arbeitsamtes Marburg im fteiwilltgea Arbeitsdienst tätigen Personen 893. Insgesamt find 28 Maßnahmen im Sauge, von denen 2 als geschlossene Lager (Renhös, »nd Roßberg) mit 23 bezw. 30 Ar­beitsdienstwilligen durchgeführt werden.

Z» Arbeiten im Rahmen des Arbeits­beschaffungsprogramms der Reichsregierung würben im Laufe des vergangenen Monats im Bezirk des Arbeitsamts Marburg 67 Per­sonen zugewiesen. Die Lahnregulie­rungsarbeiten würben als Fürsorge­arbeit wieder aufgenommen. Pei Notstands- . ..arbeiten-waren am 38. 1L bs. Se. 56 Per­

sonen und als Fürsorgearbeiter 102 Personen tätig.

Für die Angestellten waren die Vermitt­lungsmöglichkeiten auch weiterhin sehr gering. Das bevorstehende Weihnachtsgeschäft brachte bisher keine Entlastung.

Wochenmarkt.

Butter Pfd. 1.00-1.20

Eier Sick. 12—14

Or. Handkäse n 15—20

Handkäschen „ 5

Kasematte Pfd. 25

Kochkäse „ 50

Kartoffeln Ztr. 2—2.50

„ Pfd.3—4 J

Wirsing „ 10

Weißkohl „ 6—8

Karotten „ 10

Rotkohl „ 8—10

Mohrrüben „ 10

Zwiebeln „ 12

Grüne Bohnen —

Gelbe Bohnen —

Rosenkohl Pfd 25—30

Spinat 10—20

Grünkohl 15-20

Pilze , 20-35

Tomaten „ 35—50

Birnen „ 10-30

Zwetschen „ —

Weintrauben „ 25—40

Pflaumen „ —

Brombeeren „ 20—25

Schwarzw. „ 25-30

Preißeibeeren „ —

Rote Rüben . 10

Radieschen BdL 10

Sellerie 10—"0

Endivien Stck. 8—15

Blumenkohl , 30—60

Grüner Salat „ 5—10 Oberkohlrabi „ 5—8

Unterkohlrabi 6>f

Salatgurken „ —

Meerettich 35—50

Rettich Stck. 10—15

Knoblauch „ 5—10

Lauch „ 10

Aepfel Pfd 10—30

Gänse Pfd. 70

Hähnchen „ 80—100

Hühner „ 60—70

Enten „ 80—100

Tauben Stck. 40—50

Reh Pfd. 50-80

Hasen O—50

Rhabarber „ —

Stachelbeer. —

Feldsalat 15—20

Kürbis 5—8

Rebhühner 80—100

Gottesdienst.

Donnerstag, den 8. Dezember.

H au s B et h an t en am Ortenberg. 20.30 Uhr: Gemeinde-Bibel stunde, Pfr. Reese.

Eltsabethhaus. 20.15 Uhr: Bibelbe- sprschjttmde für Männer.

* Nochmals der Brückenbau. & dem Artikel Brücken-Jubiläen wird uns wei­ter noch geschrieben: Mit der Bauausführun« des Bauwerks, wurde die bewähtte Brücken- baA-Firma, die oyd) die Wehrdaer Lahn- Brücke und die beiden Stadtbrücken im Zug, der Bunsen- und Deutfchhaussttaße, Mar­burg, Heinrich Bieker I. aus Cölbe hp traut welcher es gelang das umfangreiche Bauwett einschließlich Matenallieferung in der kurzen Bauzeit vom 8. März bis Ende No­vember herzustellen. Der Erbauer Heinrich Meter I. welcher heute im 77. Lebensjahr steht, erfreut sich heute noch bester Gesundheit Bsch.

Tagesanzeiger.

Mittwoch, 7. Dezember.

VergnLgungsanzeiger.

Kratz'sche Vietttube, Marktgasse: 17 und 20 Uhr: Künstlerkonzett der Kapelle Willy Otto.

Cafe Spangeuberg, Dahnhofftr.: 20 Ahr: Fall, Lehar und Kalman.

rEafe Markees, Reitgasfe: Ab 16 u. 20 Ahr: Konzett, Hansi Auttsch mit seinem Orchester.

Cafch Detter, Reügasse: Ab 20 Ahr: Bobby Müller und seine Solisten.

Stadtteller: 20 Ahr: Künstlerkonzett.

Restaurant Dcrub. Frankfutter Str.: 20 Ahn

Konzett mit Tanzeinlagen.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ahr: „Trenck, den Günstting des großen Kö­nigs".

Kamera, Kasernenstraße: 17 u. 20.15 Ahr: „Die Herrin von Aüantts".

Lichtspiele, Bahnhofsttaße: 15.30, 17.30 Und 20.15 Ahr: „Die blonde Venus", ferner „Liebeskommando".

Bersammlungen, Borträge, sportliche Beranttaltungev usw.

Vaterländischer Frauenverein vom Roten Kreuz: 16.30 Ahr im Mutterhaus: M- ventSfeier.

Volkshochschule: 20.15 Ahr, im Zoologi­schen Institut, Ketzerbach: Professor Di. Dünniges: „Die Wunder des Lebens int Wassettropfen".

Stadtsäle: 16 und 20.30 Ahr: Tonfilm „Hitlerjugend in Potsdam" und „Deutschlandflug Adolf Hitlers".

Wissenschaftliche Vorlesungen für Damen und Herren: 20.30 Ahr im Musiksaal des Kunstinstituts: „Grundfragen der Musikgeschichte".

Schützenverein Marburg: 20.30 Uhr im Hotel Ritter: Auherordentl. Hcmptvei- sammlung.

Technikerverein: 20.30 Ahr: Monatsver- sammlung.

Stuft WWKMlMldMMN

r. Frankfurt, 7.Dez. Im Einklang mit dem festeren Neuyork war die Stim­mung im heutigen Dormittagsverkehr als zuversichtlich zu bezeichnen., Doch herrscht an den Banlbüros nur geringe Geschäfts­tätigkeit. Die Spekulation scheint aW* Watten, ob seitens des Publikums Kam- auf träge getätigt werden. Bon dem Koh­len-, Eisen-, Rohftos'mattt liegen giw ftige Anregungen vor. Man hötte Far- benintmftrie 97-/2, Gelsenkirchen 461/2—«. Stahlverein 291 2, Neichsbankl2S^2, Akts 54, Mannesmann 60, Hapag 18*4, Lloyd 19-/4.

r. Berlin, 7. Dez. Bei schleppender« Geschäft ist die Tendenz am Ge.reidematn schwächer. Das Jnlandsangebot tritt Harte- in Erscheinung. Hafer schleppend, G^egw behauptet. Am Lieferunqsmarkt liegt Rogge«

1 Mark und Weizen Ve Mark niedrigen

PHOTO-BÖHLER - BRILLEN-BöHLt*

Wettercmsie 30 Bahnhofstr. ’

Marburg/Lahn

Fernruf 2248

Wetterbeobachtungen 8.7.0ereB-

Höchste Temperatur am 6. Dezemb. 1.7 Celsn^ si?i»hTintfo Temnernfur lehre 'N(,dn -1,0 Erb’"

Wetterbericht.

lieber dem Nordmeer und Stand inao^ liegt ein ausgedehntes Hochdruckgebiet, » sich in den nächsten Tagen noch versturi wird. Unsere Witterung wird von ihm 1 wesentlichen beherrscht werden. Schwa» Tiefdruckreste in Ostdeutschland gtelU vorübergehend noch bis in unfern Bez ' über und verursachen zunächsten noch wiegend bewölktes Wetter. Vereint kann es auch zu leichtem R i e f c I r e gc kommen.

Witterungsaussichten für Donnerstag Vor allem nachts weitere Abkühlung, 1^ . Fortdauer des im wesentlichen trocken und zeitweilig aufheiternden Wetters.

Zeit

■Barometerit. reduziert auf N. N.

Tempe­ratur

Relativ'

Vutt; feud’tiS' fei*

6.12 2 Uhr na 6m.

6.12. 9 Ubr nackm.

7.12.7 Uhr norm.

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