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Ed, alt-eutscher WMachtsmarN wird in den NKltner RrfieWen aufgrbaut

de Lagaliöre, der bet Eroß-Iätzersdoff die Spitze gebalten, dem Drängen ferner Leute

3toenMt Bi<W mehr sawnfähig.

Den Zigeunern, die sich außer in ihrem SeimaÄcmd Ungarn hauptsächlich in der Tschechoslowakei aufhalten, ist em schwerer Schlag versetzt worden. Die tschechische Re­gierung sieht die Zigeuner nicht mehr als salonfähig an und roiQ ihnen allmählich bas Betreten des Landes verbieten. Zunächst sMen bts zum 1. März 1933 alle Zigeu­ner aus der Landeshauptstadt Prag ausge­wiesen werden. An zweiter Stelle sollen die zahlreichen Badeorte der Tschechoslowakei folgen, und schließlich soll das Verbot sich aus den größten TeS des Landes erstrecken. Die Zigeuner sollen in Siedlungen zusammenge- faßt werden. Die erste derartige Kolonie soll schon in nächster Zett erstehen.

zoken sehr. Er war bekanntlich m gewissem Sinne ein Vorläufer Wagners, tndem er t«r Musik größere dramatische Ausdrucksmogltch- ketten zu verleihen versuchte, Milde dann aber durch Wagners reifere Kunst m Pans m den Schatten gestellt. Auch die sogenannten „heimlichen" Deutschen, von denen Heer Na­men wie Brahms und Carl Mana von We­ber genannt seien, finden. ,m Auslande to­bet verhältnismäßig wenig Beachtung. Be­sonders Brahms erscheint ihm zu pro­blematisch.

Nachgab und dem Anprall des Gegners wider i ausdrücklichen Befehl wich.

preßten sich aufeinander.

Die Fahnenkompanie des dreizehnten Re­giments, des namenlosen!

„Degradäe, la Canaille!" so waren des Königs Worte gewesen, als der Hauptmann

Sot 75 Fahren starb der Ml-Hauer Rauch

Ar Mm im tetWiten Regiment

Skizze mm Georg Pa»L Lücke.

Der Tag vor Leuthsn.

‘ Settwärts bet Reumatkter Straße hiett im Westfturm bet König. Hinter ihm wehende Mäntel, fliegende Feberbüsche, die Generosität. Erzgegossen stand der Schim- | Mel Condö. Nur seine Mähne flatterte ihm über die Augen, daß er imroillig den edlen Kopf schüttette.

3m Gleichschritt zog bas Heer heran.

„Habt Acht!" Muskeln strafften sich, Augen leuchteten, Köpfe flogen bem König zu, Tritte knallten auf hart gefrorener Straße nn Tatt bei Disziplin.

Majestät hob die Hand zum Gruß. So logen ste vorüber, die schlachterprobten Re­gimenter. des Königs Grenadiere, goldbe- mützt, weißbestrumpft. am Bandelier die Zündgranate. des Seydlitz blitzende Küras- ftere, die rote Z »et en schar, Forgadesche Jä­ger, die Regimenter Braunschweig und Wm- terfelbt.

Trockener Staub wogte auf, Trommelklang, das Geschwirr der Querpfeifen, Smgenbes Spiel. Schulterriemen und Koppein knarr­ten. Griffe schlugen.

Dann, inmitten verblichener Farbenpracht ein dunkler Schatten. Der Königs Genera« erstarrten. Stirnfalten bildeten sich, Lippen

Re AnmMSrse unierte Wwwtm

Bon Wilhelm Hochgreoe.

Bei der Beurteilung der Srnnesschärfe der Wildarten ist zu beachten, daß viele von ihnen neben einem oder zwei hervorragend scharfen Sinnen einen oder mehrere msroetlen geradezu stumpfe Sinne aufweksen. Haden doch bekanntlich alle Vögel einen vorzüglich scharfen Gesichtssinn, daneben meist ernten sehr guten Gehörsinn, keiner aber emen fernen Eertchsfinn. Selbst unter den Wildenten fm- den sich absolut keine, „Nasentiere", tote vermögen auch auf wenige Schritte und bet

Jetzt wuchtete des Königs Ungnade auf der Kompanie. Kein schrmmerndes Zeichen, kein Orden, kein Pottepee hob das Schwarz- Mau der Uniformen.

Der Leutnant Lagaliöre führte die Fah­nenkompanie, die Unteroffiziere Schwerdmtz und Seckendorf gaben seine Befehle werter. Der Gefrette Hompesch trug bte m schwarze Lederhülle gepreßte Fahne. Keine Trom­mel schlug, kein Singendes Spiel rühne sich. Vergeblich suchten sehnende Augen den Blick des Königs, der über bte Bajonette hinweg, kalt und fremd, im grauen Wruternebel sich verlor.

Doch äks die Strafkompanie vorüber, stäubte die Hand den Prisenrest vom grau­grünen Rock, flog doch em Lächeln nach. Und wieder hob sich die Hand zum Gruß den Regimentern Ketth und von Schwer«. —

Die Schlacht von Leuthen stand.

Friedrichs Armee hatte den ersten Stoß des Lothringers aufgefangen. Daun bemühte sich, den rechten Flügel der Oesterreich« zu neuem Angriff zu sammeln.

Auf dem Hi«el hiett der König. Sem Blick schwerste üb« bas wette Feld, ruhte nachdenllich auf d« Spitze des Zentrums, wo die „degradierte Kanaille" um die einge­hüllte Fahne stand. Rechts und links knat- terten die Feldzeichen der anderen nn Winde, hoben sich auf ihnen die preußischen Adler wie zum Flug.

„Vorwärts, zum Sturm!" lautete des Ko-

Adjutanten preschten, Rossenüstern schnaub­ten, Kornette flogen von Linie zu Linie. Der „Hohenfriedberger" dröhnte auf.

Doch schon fuhren die Säbelblihe der Erdödyhusaren in die linke Flanke, streß das Regiment Toskana wuchttg vor, malmten des Lichtenstemers Kartätschen nn Zentrum. Sorge kam auf im blauen Auge des Königs. Die Llügel wantten unter bem Stoß des

für sie günstigem Winde den Jäger auf dem Anstand nicht zu wittern. Dagegen äugen sie ausgezeichnet, und ihr Gehörsinn ist normal. Daß das Hörvermögen bei den Vögeln nicht so scharf sein kann wie beim Haarwild, verrät schon die Ohrsorm. Em« Ausnahme machen hier die Eulen, die als Nachttiere teilweise stärker als die Tagraub­vögel neben dem scharfen Sehvermögen ans das Gehör angewiesen sind, und denen dre Natur zum Teil Federbüschek über den Ohren schenkte, die in gesträubtem Zustand wre die Lauscher des Rotwildes ober bte Löffel des Hafen als Schallfänger wirken. Dte Hauptwaffe und das sicherste Schutzmittel der Vögel und vornehmlich auch unseres Feder­

wildes im Kampf ums Dasein ist fraglos ihr wunderbar scharfes Auge. Das Sehver- mögen der gefieberten Wilbarten steht dem ber Haarwild art en nicht nach, wenn cs bres nicht gar übertrifft. Eine Wildtaube äugt aus Kirchturmhöhe eine Felbbohne auf der Stoppel, eine Krähe aus ähnlicher Höhe em Stück Aas, auch wenn dieses längst boden- farbig geworden ist. 3n hoher Lust rüttelnd, äugt der Turmfalke im Kraut, die Maus. Staunenswert ist auch ber Gesichtssinn der Adler und noch mehr ber Geier, bte ja aufs Finden weniger auffälliger, weil „stiller' Beute sFallwilb, Aas) angewiesen sind und solche auf kilometerweite Entfernungen wahr­nehmen. Unter unserem Flugwild haben wohl die Trappen, dann die Wildgäme, Auer- und Birkwild besonders scharfsichtige Augen. Heber einen scharfen Gesichtssinn voxfügm auch unsere Haarwildarten mit Aus­nahme des Schwarzwildes, bas beinahe schlecht äugt. Dafür aber hat es wohl bas schärfste Gehör unter Men Nutzrorldaffen. Sauen winben auch vorzüglich, wie der Geruchssinn bei Men unseren Haarwilbarten aufs feinste entwickelt ist und damit ihre Hauptwaffe im Kampf ums Dasein bedeutet. Benn Rotwild wie beim Damwild sind wohl alle drei Hauptsinne ziemlich gleichmäßig gut aus- gebildet, beim Rehwild nur graduell gerin­ger gegenüber dem Hochwild. Windet Rehwild beispielsweise den Menschen bei für dieses günstigem Winde auf 300—500 Meter, so bläht ein Stück Rotwild unter Umständen chon auf 700 Meter den Windfang, wenn Menschenwttterung ihm zusteht. Sehr gut ist die Nase und vorzüglich das Gehör des Fuchses. Daß der Hase ein guter „Horcher" ist, deuten schon seine langen und breiten Löffel an, die, aufgerichtet, den Rand der Sasse überragen und jeden Schall auffangen, so gut wie die Lauscher und Gehöre des Schalenwildes. Er äugt und windet normal Ber den Mardern sind wohl alle Sinne, vornehmlich aber Nase und Ohr, fein ent­wickelt. Die Nase der Katzen ist nicht so schaff wie ihr Auge und besonders das Ohr. So viel wäre auf begrenztem Raum über die Hauptsinne unserer Wild affen zu sagen. Von der Norm abweichende und oft das Gegenteil besagende Erlebnisse smd individuell zu bewerten und meist bedingt durch beson­dere Umstände und Zufälligketten: sie düffen uns bei der allgemeinen Bewertung nicht be­einflußen.

religionspsychologische Ursachen zurück, dem englischen Presbyterianer sagt Handel beson­ders statt zu. während.man dr« vom Fran­zosen od« vom Italien« nicht behaupten kann. Wenig Anklang im Auslaiche fmbet heute der gute alte Papa Haydn. Abgesehen von einzelnen Oratorien ist er inzwischen von dem Konzeffprogramm ander« Lander fast völlig verschwunden. Das Gleiche.Ml von dem einst in Pans so gezeieffen Ritt« von Gluck. In den siebzig« Sichren des vorigen Jahrhunderts schätzten ihn ine Frau-

Gegners. Nur die Mitte stand in eiserner Linie, in die das Feuer b«etts blutige Ka­näle gebohrt. ,

De Sagaliere war nicht mehr. Sern to­desstarres Auge gegen den Feind gerichtet, so hatte er die Schuld seinem König bezahlt. Schweidnitz und Seckendoff todeswund ihm zur Sette. „ „

Da riß d« Hompesch die Hülle vom Tuch, daß der Sturm in jähem Stoß die Fahne entfaltete: „Kameraden!. Wir haben im Leben dem Fritz die Treue nicht beroteien. So sei es im Tod!" .

„Hell Fridencus Rer!" dröhnte rote Don­ner übet der Schlacht, daß auch des Königs Ohr den Ruf vernahm. .

Klirrend fuhren die Bajonette, zum Stoß berett, in die Waagerechte, dröhnte das Kalb­fell unter dem Srurmroffbel, und jauchzend grüßten sie den bleichen Tod.

Da hob d« König stumm die Hand, zu grüßen, die -off vorroäffs brachen m das feindliche Gehege, daß ihre Wucht die wan­kenden Uügel mtt sich riß.

Dtt Sieg von Leuthsn leuchtete in die Sonne, die -den Nebel durchbrach.

«Schreiben Sie! Das Regiment von War­tensleben ist hiermtt fatoieret. Major de Lagaliöre übernimmt die Führung des ersten Bataillons. Die Hauptleute von Schweid­nitz und von Seckendoff sind zur ersten und zweiten Kompanie kommandieff. D« Leut­nant von Hompesch geht nach Potsdam zur Kriegsakademie. Don heute ab trägt die Regimentsfahne den Adlerorden im Feld."

So sprach der König, in dessen Augen gkitzernde Feuchte stand. Adjutanten presch­ten, Rossenüstern schnaubten, Kornette rasten durch Schweiß und Mut.

Sie fanden einen dunklen Hügel um den zersplitterten Schaff geballt, an dem die Fahne, zeffetzt und zerrissen, siegkündend rm Winde Mette übex d« totes Kompanie.

Siu Fachwerkhaus wächst empor.

In den Ausstellungshallen auf dem Berliner Mrsiegelände wird gegen wattig ein altdeut­scher Martkvlatz naturgetreu aufgebaut, auf dem dann eine Weibnachtsmesse abgebalten werden soll. Sicherlich wird der stilechte Rahmen besonders mel Kauflustige anzieben.

Christian Daniel Rauch, der große klassizistische deutsche BMhffu«, dessen 75. Todestag am 3. Dezember begangen wird. Rauch, der 1777 in Arolsen geboren wurde, war ein Schüler von Schad ow. Seine Hauptwerke sind die unvergleichlich schöne Marmorbüste der Königin Luise für bas Mausoleum in Eharlottenburg, die 6 koloff salen Viktorien für die Walhalla und bas Berlin« Denkmal Friedrichs des Großen, in- dem er die Summe seines Könnens in momk« meffalem Aufbau und realistischer Bildnis» fünft zusammenfaßte.

ttuliwe MR« im Auslände

Don Dr. Sans Hillebrand.

Die deutsche Musik hat heute noch nichts von ihrer Weltgeltung eingebüßt, xnt Gegen- teil, seit Kriegsende begann sie erneut ihrai Siegeszug durch fremde Länder und wußte sich insbesondere in dem uns feindlich ge- imtten Ausland so erfolgreich durchzusetzetr. daß alle Welt ob biet« seltsamen Kunde überrascht aufhorchte. Es wäre allerdings nicht mehr zutreffend, wollte man die heutige Wirkung deutsch« Musik mit bepemgen der Vorkriegszeit ohne weiteres gleichsetzen.

Das scheint vor allem für die Bewertung Mozatts zuzutreffen. Es mag seltsam an­muten. beruht ab« auf Wahrheit, daß vor «niaer Zeit, als der „Don Giovanni iN Parma aufgefühff wurde, «in Berichterstatter der „Corriere della Sera" es für notwendig hielt, seinem Blatt die Inhaltsangabe dieser Mozaffschen Oper 'telegraphisch zu übermtt- teln Auch den Franzosen ist «.den wir Deutschen selbst mehr als den Vertret« des spezifisch österreichischen Rokokos denn, als Kerndeutschen empfinden, fremb, merkwür­digerweise zu „deutsch" Nur werm deuffche Gäste in der französischen Hauptstadt wei­len. hött man dott Mozatt. Ueberragend steht Beethoven nach wie vor nn Musik­leben des Auslandes. Gr ist rote Goffhe dem Ausländ« nicht W sehr ber beuW Musiker als vielmehr b« universelle Mensch und Künstler des neunzehnten Jahrhunderts. Es fehlt altobings auch nicht an kleinlichen Angriffen, denen « gelegentsich «msgesetzt wird Erwähnt seien hi« nur der Franzose Debussy sowie die Russen Tschaikowssi und Strawinski, die verschiedentlich bas Pathetisch- Gefühlsbetonte in den unst«bsichen Wetten : des Meisters bemängelten.

Hinsichtlich der Breitenwirkung stehen auch heute noch die Romantiker unter den deut­schen Musikern im Vordergründe ausländi­schen Interesses. Wir kennen die Vorliebe der Franzosen. Engländer und Arnerikan« für Richard Wagner, wissen ab« vielleicht nicht, daß Robett Schumann gegenwärtig der meist- gekchätzte und meistgespielte deutsche Kom- > ponift unt« allen deutschen Musikern den lebenden wie den v«storbenen! — nn Aus­lande ist! Daneben beherrscht Wagn« bte Opernbühne in Rom und Paris, während Künstler wie Bruckner, Hugo Wolf und Reger sowie Mahler in anderen Ländern nur dem Namen nach wenigen Musikkennern geläufig sind. Nach Ansicht des Wien« Musikhistori­kers Dr. Otto Karpfen haben andererseits Mann« wie Johann Sebastian Bach und Händel im Auslande noch an allgemeiner Wertschätzung gewonnen. „Bachsche Fugen erklingen nirgends machtvoller als von den Kchen Orgeln von St. Sulpice oder Notre e, und die Matthäus-Passion läßt die Herzen kaum höh« schlagen als auf den großen Musikfesten kn Leeds und Birmmg- ham." Das mag vielleicht für deutsche Be- . griffe übertrieben klingen, beweist aber, mit welch« Anhänglichkeit oct Ausländer unserem großen Sebastian die Treue wahrt. Die Hän- vesverehrung in England führen Musikwissen­schaftler nicht so sehr auf den lieb erliefe« ningshang des Briten als vielmehr auf

Rach Feieraben-

Unterhaltungs-Beilage der Oberhessischen Zeitung