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MMwoch, bett 30. November 1932
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Abschluß -er Deutschen Woche
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er weiter aus, hat keinen Anspruch auf höhere Entwicklung. Ein Volk, das stolz seine Eigenart bewahrt, wird in der Weltgeschichte geachtet und wird in der Geschichte der Völker die Rolle spielen, die ihm zugedacht ist. Dann schildert der Redner eingehend den Wert und den Zweck der Deutschen Wochen, die auch dazu angetan seien, die Arbeitslosigkeit im deutschen Volke zu steuern. Sie sollen den deutschen Bürger darauf Hinweisen, daß es eine Pflicht ist. deutsche Ware der Auslandware vorzuziehen. Das Volk müsie wieder zurückgeführt werden zu dem, was die Väter wollten und was die Väter geschafft haben — zur vaterländischen Eigenart.
' „Heber den Wert östlicher Siedlungsgebiete für die Probleme der Arbeitsbeschaffung" svrach der Ausländsdeutsche sind, theol. Horhausen. In sehr verständlichen Worten verstand es der Redner darauf hinzuweisen, welchen Wert die Ostgebiete für die Ernährung des Deutschen hätten. Wie sie unter dem Friedensvertrag Deutschland entrisien wurden, wie die deutsche Bevölkerung unter dem fremden Joch zu leiden hätte. Der Osten sei in Gefahr. Jeder müsie dazu beitta- qen. daß der Osten dem deutschen Vaterlande erhalten bleibe, denn es sei eine Lebensbedinquna für das deutsche Volk. Tue feder seine Pflicht für den deutschen Osten, dann wird auch unser Vaterland helleren Zeiten entgegen gehen.
Dann wurde das unterhaltende Programm fortgesetzt und eine Eruvpe H a n s- Sachs-Spieler brachte^' das schone deutsche Dolksspiel „Der Krämer- korb" mit solcher Begeisterung zur Aufführung, daß die Zuschauer in laute Lachsalven ausbrachen.
Ein Glanzpunkt des Abends war das Deutsche Turnen, das von einer Riege der Turngemeinde 1885 e. V. in vollendeter Art gezeigt wurde. Von den einfachsten bis zu den schwierigsten Hebungen wurde von den einzelnen
Turner gezeigt, was Disziplin «nd Ausdauer erreichen kann. Besondere Geschicklichkeit erfordern die Hebungen am Barren, die stch dann bei den Hebungen am R e ck bis zum höchsten Selbstvertrauen steigerten. Turner Ebers- b ä ch e r zeigte eine mustergültige Kunstfreiübung, die Zeugnis davon ablegte, wie in der Deutschen Turnerschaft die Körperschule gepflegt und durchgeführt wird. Für die Leistungen spendete die Zuschauermenge begeisterten Beifall und war des Lobes voll über die Kunst- Übungen einzelner Turner.
Richt weniger Beifall erntete auch Lehrer Trieschmann mit feiner Spielerschar „Ob e r h e s s i s ch e Spinnstube". Man hat die Spieler schon oft gesehen und kann sie immer wieder hören und sehen, noch dazu, wenn der Text auf eine Begebenheit wie die Deutsche Woche zugeschnitten ist. Gesang, Tänze und Diolag waren fehr gut und es war kein Wunder, daß die Spielerschar sich zu Zugaben verstehen und sich mehrmals mit dem Leiter vor der Rampe sehen lasien mußte.
Ein flotter Tanz für Alt und Jung beendete den vortrefflich verlaufenen Dolks- kulturabend und damit auch die diesjäh-
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3.
KAISERS
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An Marburger filmt
Mitte August erschien die Aufforderung: „Für den Film „Tratsch" Laim-Darsteller gesucht!" Darauf liefen bei der Herstellungs- ftrma — Dr. Edgar Beyfutz, Film-Produktion in Berlin-Steglitz — über 7000 Bewerbungen ein. Nach tagelang er Arbeit blieben 150 Bewerber übrig. Diese mußten mtt kur- zen Sätzen ihr schauspielerisches Können beweisen. Dadurch schmolz die Zahl auf 36 herunter. Nach einer nochmaligen Prüfung durch eine 3um von Künstlern und Filmfachleuten blieben nur noch 8 übrig, die sich als Hauptdarsteller für den Tonfilm „Tratsch" eigneten. Zu diesen 8 gehört auch der Schriftsteller Ernst Funk aus Marburg, dem die Rolle des Musikprofessors an der Hochschule übertragen wurde. Der Tonfilm ist dieser Tage gedreht und wird in etwa 14 Tagen in Berlin seine Uraufführung erleben. Dann dürfte er seinen Weg über die hiesigen Lichtspielhäuser nehmen. Ernst Funk ist- vie- tai Marburgern bekannt. Für diese dürste
Mit dem gesttigen Kulturabend hat die vom Reichsverband Marburger Hausfrauen veranstaltete Deutsche Woche einen würdigen Abschluß gefunden. Der Besuch war gut, hätte in Anbetracht des überaus reichhaltigen Programms, noch bester sein können, denn was geboten wurde, hat die Erwartungen bei weitem übertroffen.
Kurz nach 8 Uhr leitete der Elifa- Seth-Chor unter Leitung von Lyzial- mustklehrer H. Engelhardt mit Liedern aus dem 16. Jahrhundert das Programm ein. Die Vortragsfolge war von dem Leiter sehr geschickt gewählt, denn sie brachte die Seelenstimmung eines schwer geprüften Volkes voll und ganz zum Ausdruck, war aber auch dazu angetan, auch in den schwersten Zeiten die Hoffnung an die Zukunst' nicht zu verlieren. Die folgenden Volksliederchöre bewiesen, daß das deutsche Volkslied in dem Chor eine gute Pflegestätte gesunden hat. Lebhafter Beifall dantte dem Chor, daß er sich in den Dienst der guten Sache gestellt hatte.
Frau Prosestor Strecker nahm dann Gelegenheit, darauf hinzuweisen, daß mit dem Kulturabend die diesjährige Deutsche Woche ihr Ende gefunden hat. Im Namen der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Woche begrüßte sie alle Gäste und dankte ganz besonders dem 1. Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Woche für das Rhein-Main-Eebiet, Syndikus Dr: Langsdorf - Frankfurt a. M. für sein persönliches Erscheinen. Dank gebühre allen, so führte sie aus, die sich in uneigennütziger Weise für den Abend zur Verfügung gestellt hätten.
Dann nahm Dr. Langsdorf das Wort zu seinem Vortrag „Was will die Deutsche Woche?" Ein Volk das nicht alles setzt auf seine Ehre und seine nationale wittschaftliche Selbstbehauptung, ist wert, daß es von der Weltgeschichte verschwindet. Ein Volk bas nicht versteht einen Damm zu errichten gegen jede fremde Art des eigenen Marktes, so führte
• Beethovensche SBibürtfondtetf, und zwar die 1., 4. und 10., werden im Rahmen der Veranstaltungen des Musikwissm- schastlichen Seminars am Sornrtagvormtttcrg, 11.30 Uhr, im Jubiläumsbau zum Borttag kommen. Es ist hierfür eine Karlsruher Pianistin gewonnen worden, die wegen ihres glänzenden Zusammenwirkens mit dem Leipziger Gewandhausguattett auch in Marburg schon hoch gefeiert worden ist: Gertrud Eyth. Die Krttik rühmt ihre „grofeügige, lebensprühende Gestaltung, blendende Technik und ihren seelenvollen Vortrag". In Lil» Gebhard dürfte sie die ebenbürtige Partnerin gefunden haben.
* National-Sozialistische triebszellen-Organisation (N.S. D.O.). Heute, Mittwoch, den 30. No- vember, spricht abends 20-45 Uhr im Saale der Lahnluft (Wehrdaer Weg) der Rottenarbeiter Hilmar Stock (Kastel). An dieser Versammlung können außer den N. S. B.
gffedern auch alle N. S. D. A. P. - Mitglieder teilnehmen. Freunde der Bewegung können eingeführt werden. Eintrittsgeld wird nicht erhoben.
bien. Aber es hat zweifellos Bei ihnen in bieTem Jahr eine bestimmte Scheu bestanden, ins Reich zu fahren. Waren da vornehmlich die Verhältnisse im eigenen Lande die Ursache, so sind von den Ausländem sehr viele durch die polttischen Mordtaten abaeschreckt worden, die in der ausländischen Presse — oftmals zu Gunsten einer anderen Fremdemoer- büna — vielfach aufgebauscht und entstellt worden sind. Die mutigen Besucher aus dem Ausland haben sich denn auch nicht genug über dm Frieden in Marburg wundern könnm.
Die Gesamtzahl der mindestens Mr eine Woche voll eingeschriebenen Kursteilnehmer betrug 78. Davon haben sich 32 an der Studimfahtt beteiligt. Bei der folgenden Aufstellung verzeichnen wir die Zahlen von 1931 in der Klammer: Gesamtzahl also 78 (190). Davon Deutsche 27 (111) und Ausländer 51 (79). Die Zahl der Deutschen ist danach erheblich stärker zurückgegangen als als die der Ausländer. Von den Deutfchm warm 11 (57) Reichsdeutsche und 16 (54) Ausländsdeutsche. Die 78 Tellnehmer verteilen sich im einzelnen auf folgende Staaten: Deutsches Reich 11 (57), Großbritannien 20 (24), Niederlande 11 (10), Vereinigte Staaten von Amettka 6 (11), Dänemark 4 (3), Italien 4 (4), Polen 4 (21), Belgien 4 (9), Tschechoslowakei 3 (11), Rumänien 3 (11), Frankreich 2 (3), Norwegen 1 (1), Lettland 1 (-), Estland 1 (1). Brasilien l (-), Sud- skawim 1 (-), Chile 1 (-), Schweben (6), Ungarn — (4), Schweiz —■ (4), Finnland — (4), Oesterreich — (3), Litauen — (2), Luxemburg - (1). Nachbar 7<?lk-zugAwng. leit waren 27 (Ul' Deutsche. 18 (24) tönten, 12 (16) Niederländer, davon 10 (10) Nord- Niederländer und 2 (6) Flamen, 5 NI) Nordamerikaner, 4 (2) Danen, 3 (3) Stanener, 2 (3) Franzosen, 2 (-) 3ren. I (2) Ruman^ 1 (8) Schwede. 1 (1) Norweger. 1 £—) Javaner, 1 <—j Chilene, — .(2) Polen, — (2, Magyaren. — (2) Tschechen, — .(2) Fin- Tten, — (1) Slowaken.
Fast alle Themm sind von dm Herrm bestritten roorben, di« dafür vorgesehen warm. Höhere Gewalt hatte nur in jeder Woche einen Wechsel eintreten lassen. Für den erkrankten Rudolf Smend tcaf Gustav Adolf Walz, für dm zum Reichsfinanzminister er- nannten Grafen Schwerin von Krosigk der nunmehrige preußische Finanzminister Johannes Popitz und für dm polittsch anderweitig in Anspruch genommmm Gregor Straffer der Vorsitzende des letztm Reichstagshaushaltsausschusses Fritz Reinhardt ein.
Nebm dem Gmeralthema stand als zweite Darbietung: DenNche Sprache und Literatur. In diesem Rahmen wird nch- tiger Unterricht getrieben. Er gilt dm Ausländern, von dmm manche nicht kämen, wenn diese Aufgabe nicht im Programm stände und von uns sehr ernst genommen würde. Seit dem oorigen Jahr wurde diese mehr schulmäßige Arbeit stärker ausgebaut, und wenn das Prozentverhältnis der Ausländer weiterhin größer werdm soll, wird man diese Lime nicht verlasim dürfm. Nachdem sich heraus- gestellt hat, daß auch solche Ausländer nad) Marburg kommen, die überhaupt noch kein Wort Dmtsch oerstehm, so wurde ein neuer Kurs für Anfänger eingerichtet. Als Lehrer konnte man die bewährten Marburger Kräfte der letztm Jahre wiedergewinnm.
Die morgendlichen Leibesübungm unter Herrn Dieterich und Fräulein Koll zogm diesmal besonders an. Nammtlich die Damm warm immer vollzählig vertreten. Gern folgte die Leitung her Bitte, noch mehr Stundm einzulegm, als ursprünglich beabsichtigt war. Schwieriger hatte es Herr Dr. Holle in dm besetzten Nachmittagsstunben seine Tellnehmer zu dm musikalischm Hebungen zusammenzubringen. Umso staunenswerter war es, welche Leistungen bie Eingespannten sowohl auf vokalem wie instrumentalem Gebiet in so kurzer Zeit zu Wege brachten. Nachdem tmr einen Vorgeschmack bereits bei einem Gesell- schaftsabend genossen hattm. fiel bas Konzert in bet großen Turnhalle des Instituts für Leibesübungm glänzmb aus. Die Führungen durch Marburg hatte freundlicherweise Herr Vaurat Lütcke übernommm, während die Vorbereitung auf die Fahrchzu dmuSlSt^
tat der fränkischen Kunst in dm Händen des Kursletters lag.
Die ganze Ferimkurszeit war diesmal vom schönsim warmm Wetter begünstigt. In dm Nachmittagsstundm lockte bie Lahn zum Baden. Kein Wunder, daß der Sprachunter- richt infolgedessen an mangelnder Konzen- tration zu leiden hatte. Der Besuch der Abenboeranstaltungm war umso reger. Unvergeßlich werden die drei Tanzveranstaltungen auf dem Kurhotel Ortenberg bleiben, an benen jedesmal Marburg in schimmernder Pracht vor uns ausgebreitet lag. Wie üblich hatte ein Abend der Ausländer die gefeiligen Veranstaltungen eingeleitet. Die sonst so star- km Eindruck oermittelndm Zusammenkünfte der Grenz- und Auslandsdmtschm litten unter der geringen Zahl. Sie konnten im Amtszimmer des Kursleiters abgebalten werdm. Dagegen erfreuten sich bie biesmal wieder aufgenommenen Besprechungsabmde mit dm Dozenten im oberen Saal des Cafe Markees großer Beliebtheit. Endlich muß noch des Kirchenkonzerts in der Stadtpfarrkirche gedacht werden, bei dem die Kunst August Wagners wie immer die Zuhörer in ihren Bann schlug.
Die wittschaftliche Sage brachte es mit sich, daß. sich die Somttagsausflüge zürne, st auf bie nähere und weitere Umgebung von Marburg beschränkten. Ein größerer unb besonders lohnender Ausflug wurde am -ersten Wochenmd an dm Rhein von Mainz nach Koblenz unternommen. Von dem schönen Abmd in Geisenheim war in der nächsten Zeit immer wieder die Rebe.
Die Zahl der Teilnehmer hat stark enttäuscht. Natürlich hatten wir von vornherein mit einem Rückgang infolge ber Wirtschaftskrise gerechnet. Daß sie sich aber in diesem Ausmaße äußern würde, hatte man nicht erwartet. Trotz des anziehenden Themas und ttotzdem in ber Werbung nicht nachgelassen wordm war, blieben die Reichsdeutschen tast völlig ans. Auch die Marburger haben dm Erziehungsproblemen int Vorjahre ein größeres Interesse eutgegengebracht als diesmal dm Problemm der Politik. Die starke Ver- rinaerung ber Zahl der Ausländsdeutschen er» gab, lich aus^der Verminderung der Stipm^
Marburger Serienkurie 1912
Aus dem Bericht über den 29. Jahrgang der Marburger Ferienkurse in der Zeit vom 1.—28. August d. 3s. entnehmen wir folgendes:
In den nun abgelaufenen Marburger Ferienkursen des Jahres' 1932 war die Leitung bei der Auswahl des Gmeralthemas wieder zur P o l i t i t im weitesten Sinne zu- rückgekehtt. Wie früher war sie dabei davon ausgegangen, daß sowohl der Auslands- dmtsche wie der Ausländer, soweit er überhaupt ein Interesse an den Zuständen in der Fremde hat, sich vor allem über die gegenwärtigen Verhältnisse im Reich unterrichten möchte. Daß diese heute mehr denn je politisch bestimmt sind, ist allen deutlich. Es durfte auch damit gerechnet werden, daß ebenso Reichsdmtsche gern die Gelegenheit ergreifen würdm, sich in einem akademischen Hörsaal die Nöte der Zeit Hären und entwirren zu lasim.
Angesichts dieser drei Gruppen von Gästm war es notwendig, bei ber Darstellung ber deutschen Gegenwart bas Nur-Aktuelle, bas vornehmlich Tagespölitische ganz hinter bas Wesentliche unb wirklich Große unserer Zeit zurücktretm ju lassen. Trotzdem die Ferim- kurse im Rahmen oer Universität «^gehalten werden, lag der Leitung daran zu Sekunden, daß zum sachlichm Urteil über die Gegenwart nicht nur Professoren, sondern auch Wittschastler unb Politiker berufen sind. Bei ben letztm Gruppen war es einleuchtend, daß ihre Vertreter kaum in Marburg gefunden werdm kormtm. Aber auch bei ber Auswahl ber Wissenschaftler hat bie Leitung nicht vergessen, daß das besondere Kennzeichm der Marburger Ferimkurse bann liegt, daß sie schlechthin „Dmtsche Ferienkurse in Marburg" sind, daß sich deshalb ihre Dozmten aus ganz Dmtschlanb rekrutterm müssm. Von ben zum Gmeralthema sprechenden neunzehn Herren warm fünf aus Marburg, sieben aus Berlin, je zwei aus München unb Köln unb je einer aus Wim, Hamburg unb Frankfurt.
Die feierliche Eröffnung ber Marburger Ferienkurse fand am 2. August in ber Aula ber Philipps-Universität statt.
Zn Wetzlar hielten bie 21 Vereine des Lohnt alg-Sängerbundes ihren obentlichm Bundestag ab, auf bem eine Reihe wich- ttger fragen erörtert wurden. Die Versammlung übte lebhafte Kritik cm bem Plan des Hesiischm Sängerbundes, im kommenden Jahr in Gietzm em Sängerbundesfest abzu- haltm, da der Lahntal-Sängerbund für ferne nächste Veranstaltung m dem gleichen Jahr das nahegelegene Grünberg m Hessen bestimmt hat unb infolgedessen, in dem Plan des Hessischen Sängerbundes eine Beeinträchtigung der eigenen Veranstaltung sieht. Eine Protestentschliebung soll dem Hessischen Sängerbund zugehm. Anläßlich des 70jöhrigm Jubiläums eines Marburger Mrt- glied v er eins wird sich der Gau mA einem Ehrensingen unb einem Massei^chor in Marburg der Oeffentlichkett vorstellen. Don besonderem Interesse war die Mttta- lung des Vorsitzmdm, Lehrer Gmgnogel- Erünberg über die Aufnahme, des MGV. „Frohsinn" Bad Nauheim, bte m der letztm außerordentlichen Bundestagung erfolgte. Der Verein gehörte bereits in ben Jahren 1862 bis 1879 dem Lahntalbund, dem Bor- gänger des Lahntal-Sängerbundes, an.