OwetieWWe Stfhntt, *et»wte «. L. Mchtt«, den 28. Stostmwr rssz
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über dos Scheitern der Wirffchaftsfanie- rung eingetroffen seien. Nach einer Kritik an verschiedenen Regierungsmaßnahmen des Reichsimremninisters Frhr. von Gayl and des Aeichswehrministers von Schleicher befaßte sich Hitler mit der Außenpolitik. Er erklärte, daß bei einer Beibehaltung des jetzigen Kursus der Außenpolitik die Isolierung Deutschlands in wenigen Monaten noch viel schlimmer als jetzt sein werde. Im übrigen betonte Hitler, er habe sich nicht als Kanzler aufgedrängt. In wenigen Monaten werde man die Nationalsozialisten wieder zu Hilfe rufen. Wenn man ihn aber rufe, solle man das nur dann tun, wenn es ehrlich gemeint sei. Dann werde man auch nicht sagen können, daß die Nationalsozialisten sich vor der Not drücken wollten. w
Hänger der altbelgischen kakhMschen Anion aufeinander. Die Sozialisten waren offenbar zum Zwecke der Herausforderung aus den angrenzenden aWelgischen Gemeinden herangezogen. Es kam zwischen den beiden Gruppen zu einer heftigen Prügelei, die über eine Stunde dauerte und äst durch den Einsatz der Gendarmerie aus Der- viers beendet werden konnte. Bei den Zusammenstößen wurden sechs Personen verletzt. Zwischen Deutschen Und 2llt- Belgiern kam es auch im Dorfe Kettenis zu ZusammenftSßen. Auch hier mitßte die Gendarmerie eingreifen. 3n Antwerpen gerieten Katholiken und Sozialisten aneinander. Elf Personen wurden verletzt, vier darunter schwer. In Berviers, Mons und im Zechengebiet gab es Verletzte. In Muscron (Weftflandän), einer Arbeiterstadt, griff Rote Garde das Gewerkschaftshaus der christlichen Schachtverbände an, dessen Fassade völlig zertrümmert wurde. Die Ortspolizei zeigte sich machtlos. Erst ein Gegenstoß katholischer Kampfverbände konnte die Rote Garde zur Vernunft bringen.
Ausland
Eisenbahnfähre über den Aermelkanal.
sk. London, 28. Roo. Den Blättern zufolge hat die Southern Railwaq beschlossen, einen Eisenbahnfährdienst zwischen Dover und einem französischen Hafen, wahrscheinlich Diin- birchen, ein zurichten. Mit der Fähre sollen Hauptsächlich Güterzüge befördert werden, em das zeitraubende und kostspielige zwei- maltze Umtoben von Waren zu vermeiden. Die Fährboote, von denen drei gebaut werden Dollee, werden ober auch imstande sein, Fahr- Döfte zu befördern. Der neue Dienst soll im
Der Wahltag in Belgien verlief nicht vhne Zwischenfälle. Soweit bisher zu übersehen ist, kam es am Sonntagmorgen zu allen möglichen Zwischenfällen, die besonders heftig im ehemaligen deutschen Gebiet Eupen-Mglmedh waren. In Eupen stießen deutsche Sozialisten und An-
Ein Braunschweiger Hochschulprofessor wegen Dienstvergehens entlassen.
Braunschweig, 26. Nov. Vor der Dienststrafkammer für nichtrichterliche Beamte begann heute eine Verhandlung im Dienststrafverfahren gegen den früheren Rektor der Technischen Hochschule Braunschweig, Prof. Dr. Schmitz. Prof. Dr. Schmitz, der seit 1921 einen Lehrstuhl für mechanische Technologie an der Technischen Hochschule inne hat, erhielt 1928 seitens der Sowjetregierung einen Ruf zur Errichtung eines modernen Konstruktionsbüros. Aus dieser nebenamtlichen Tätigkeit entstanden Prof. Schmitz Auseinandersetzungen mit dem ReichSwirtschaftSmini- sterium. Daneben wird Prof. Schmitz zum Vorwurf gemacht, Au privaten Arbeiten staatliches Eigentum und staatliche Unterstützung benutzt zu haben. Weiter soll Prof. Schmitz aus Rektoratsakten Abschriften hergestellt und sie an die Vorstände der Sozialdemokratischen Partei und des, Zentrums zur Veröffentlichung zu- geleitet haben, um damit gegen den damals an der Pädagogischen Akademie in Frankfurt a. Dl. tätigen und strafversetzten Prof. Kriegk Stellung zu nehmen, sowie den braunschweigischen Kultusminister herabzufetzen.
Braunschweig, 26. Nov. Die Dienftstreitkammer hat Professor Dr. Schmitz wegen Dienstvergehens zur Strafe der Dienstentlassung verurteilt. Die Begründung des Urteils erfolgte unter Ausschluß der Oeffentlichkeit.
Geheimrat D. Theodor Kaftan sestorbm
Baden-Baden, 26. Nov. Der Wirk- ttche Geh. Oberkonfistorialrat D. Theodor Kaftan ist hier am Sonnabend im Alter von 86 Jahren gestorben. D. Kaftan wirtte jahrzehntelang in Schleswig, wo er es zu den höchsten kirchlichen Äemtern ge- bracht hat. Zuletzt war er General superm- tendenten von Schleswig.
Der freiwillige Arbeitsdienst
Starke Einschränkung im Winter
Rur ein Drittel de« Sommerstande, Imre noch aufrecht erhalten werde».
Berlin, 26. Nov. In einem ausführlichen Erlaß an die Bezirkskommissare beschäftigt sich der Reichskommissar für den Freiwilligen Arbeitsdienst mit der Durchführung des Arbeitsdienstes im Winter.
Zunächst wird festgestellt, daß infolge der günstigen Entwicklung des Freiwilligen Arbeitsdienstes die zur Verfügung stehenden Mittel Anfang Dezember verbraucht sein werden. Mit Zustimmung der Reichsregierung ist aus den Mitteln der Reichsanstalt. ein weiterer Betrag zur Verfügung gestellt worden. Ein Teil der Außenarbeiten muß zwar in den Mntermouaten zum Erliegen kommen, immerhin wird es möglich sein, den Freiwilligen Arbeitsdienst auch in diesen Monaten auf einem Drittel des bisherigen Standes zu halten.
In erster Linie sollen die geschlossenen Arbeitslager ausrechterhalten bleiben, denn es wird hier der Eemeinschastsgedanke des Arbeitsdienstes bester verwirklicht als bei den offenen Maßnahmen. Der Reichskommistar bezeichnet es als Ziel, nur ein Drittel aller Maßnahmen als sogenannte offene Maßnahmen zuzulasten. Um Unterkunft und Be- lleidung den Bedürfnissen des Winters anzu- pasten, kann bei bisher niedrigerem Föroe- rungssatz auf den Höchstförderungssatz von 2 RM. je Tagewerk und Arbeitsdienstwil- lkgen hinaufgegangen werden.
«äESÄäx. Die Wahlen in Belgien
von Neuilly, fand in Sofia eine große Pro- I __, < , _ . — .
testoersammlnng statt. Mitglieder nationa- Starke Verluste der Liberalen — Zunahme der Sozialisten
itt Verbände und verschiedener Minderheiten- I u '
Der Erlaß beschäftigt sich auch mit der Frage, in welcher Weise den im Winter ausscheidenden Ärbeitsdienstwilligm geholfen werden kann. Hingewiesen wird zunächst aus die von der Reichsanstalt vorgesehenen beruflichen Bildungsmaßnahmen, die durch Heraufsetzung der Altersgrenze auf 25 Jahre als Auffangvorrichtung angesehen werden. Darüber hinaus wird es als erforderlich bezeichnet,
de» Wille» der arbeitslose« Jugend, sich in gemeinschaftlicher Selbsthilfe über de» Winter hinwegzuhelfen, nach Kräften z«
unterstütze».
Als Form einer derartigen Selbsthilfe werden ernannt: gemeinsame Zusammenkunft von Arbeitsdienstwilligen, gemeinsame Veranstaltungen, gemeinsame Herttchtung von Mahlzeiten, gemeinsame Tagesgestaltung unter Be- nutzung von Heimen, Herttchtung und Ausstattung von zur Verfügung gestellten leeren Räumen mit den einfachsten Mitteln unter Benutzung von ebenfalls zur Verfügung gestelltem Material.
Der Erlaß schließt mit einem Aufruf an die Bezirkskommistare, zu prüfen, ob und in welcher Wttse durch gemeinsames Vorgehen aller an einer Hilfe für die arbeitslose Jugend interessierten Stellen den Arbtttsdienstwil- ligen mit Rat und Tat geholfen werden kann.
Große Effektenschiebungen in Bad Godesberg aufgedeckt.
Bad Godesberg, 26. Nov. In Bad Godesberg ist man Effektenschiebungen aus die Spur gekommen, in die angesehene Persönlichkeiten aus Godesberg und Waldbröl verwickelt sind. Wie die Zollfahndungsstelle Köln mitteilt, hat eine rheinische Erbengemeinschaft in Bad Godesberg durch Vermittlung eines Majors a. D., eines Bankdirektors und eines Notars bei Banken in Köln und Berlin I.-G- Farbenaktien im Werte von 150 000 SJt verkauft und den Erlös unberechtigt ins Ausland geschafft. Der Bankier wurde festgenommen. Der Major ü. D. und der Notar sind flüchtig Es ist Haftbefehl gegen sie erlassen worden.
Die Effekten wurden in Holland aufgekauft, über die Grenze geschafft und hier unter Umgehung der Devisenbewirtschaftsbe- stimmungen zu der erheblich höheren deutschen Börsennotierung verkauft. Der Erlös ist dann wieder ins Ausland geschafft worden.
Wieder zwei Devisenschieber verhaftet.
Wien, 26. Nov. Von der Wirtschafte poltzer wurde der Bankier Adolf Gold- kein sowie der Börsenmaller Ernst Löff funläßlich einer Devisenrazzia verhaftet. Die Verhaftung ist auf Grund der Anzeige eines Spitzels erfolgt, der mit Löff em Scheingeschäft abschloß, um sich die Erareiferprämie zu sichern. Die Polizei erschien in dem Hause gerade, als Löff den in dem Schein- geschäst verlangten Dollarbetrag von 5880 Dollar auszahlte. Das Geld wurde be- chlagnahmt. Da sich Löff damit verantwortete, den Betrag von Goldstein erhalten zu haben, wurde dieser ebenfalls in einem Stadt- Ecrfö von Organen der Polizei durchsucht, wobei 6000 Dollar und 26 000 Schilling bei tihm gefunden wurden, die ebenfalls der Be- chlagnahme verfielen. Goldstein wurde mit einer Geldstrafe von 20 000 Schilling und mit 90 Tagen Arrest bestraft. Der Bör- maller Löff bekam 14 Tage Arrest.
Deutsches Reich Landgemeindewahle« in Bremen. Gewaltige Verluste der SPD.
ff. Bremen, 28. Nov. In den 14 Gemeinden des bremischen Landtages fanden am Sonntag die Landgemeindewahlen skatt, die ruhig verlaufen sind und als besonderes Merkmal eine starke Abnahme der sozialdemokratischen Stimmen aufzu- weisen haben. Die Wahlbeteiligung betrug 80 Prozent.
„Deutsches Grenzvolk in Rot.-
Köln, 27. Nov. Die Arbeitsaemcin'chaft landsmannschaftlicher Vereine Kölns veranstaltete am Samstag nachmittag in der Kölner Messehalle eine große Kundgebung Deutsches Grenzvolk in Not. Nach dem Einzug der Fahnen, und Trachtengruppen zahlreicher Vereine begrüßte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Dr. Schwandner, die Ehrengäste und Teilnehmer. Der Zweck und Sinn der Arbeitsgemeinschaft, so sagte et, gehe dahin, durch die Pflege der Heimatliebe und Heimattreue die Quellen des gegenseitigen menschlichen Verstehens zu erschließen und damit die Grundlage zu einer wahren Volksgemeinschaft zu bilden. In der Verfolgung dieses Zieles sei die Arbeitsgemeinschaft besonders berufen, heute der deut'chen Brüder und Schwestern in den abgetrennten und in den durch die Abtrennung schwer geschädigten deutschen Gebieten zu gedenken. Der Reichsminister des Innern, Freiherr von Gayl, war als Redner für den deutschen Osten vorgesehen. Wegen der augenblicklichen politischen Lage mußte er in letzter stunde absagen. Oberregierungsrat Hoffmann- Berlin, der Vorsitzende des Reichsverbandes der Heimattreuen Ost- und West- pveußen sprach bann an Stelle des Freiherrn n- Gayl. Als hervorragender Kenner der Polin fax n und wirtschaftlichen Vorgänge im oaargeßiet sprach bann, von lebhaftem Beifall wiederholt unterbrochen, der bekannte Saar- industrielle Kommerzienrat Dr. h. c. Hermann Röchling. Nach Vorträgen von Männcr- chören und Sprechchören wurde eine Entschließung gefaßt. Das Niederländische Dankgebet bildete den machtvollen und harmonischen Schlußakkord der Kundgebuiig.
Der Hausbesitz als Arbeitgeber flemeinfame Eingabe «xm Hansbesitz und Handwerk an die Reichsregierung.
Berlin, 26. Nov. Der Zentralverband Deutscher Haus- und Grundbesitzervereine und der Reichsverband des Deutschen Handwerks haben in einer gemeinsamen Eingabe an dir Reichsregierung darauf hingewiesen, daß sich die hinsichtlich der Wiederinstandsetzungsakti«, des Hausbesitzes gehegten Erwartungen rtft, los erfüllt hätten. Die von der Reichsregierung bereitgefteCten 50 Millionen 9U Reichszuschüsse seien bereits restlos ausgebraucht. Dies bedeute, daß innerhalb wenj. ger Wochen für rund eine Viertelmiliiarde SR<4 Aufträge an das Handwerk gegeben werden konnten. Die Erfahrung von nur zwei Monaten habe gezeigt, daß beim deutschen Haus- besitz ein nahezu unerschöpfliches Arbeitsge- Met brach liegt, das bisher wegen der fteuer* liehen Ueberlaftung nicht erschlossen werden konnte. In der Eingabe wird beantragt, so* fort einen weiteren Betrag von 200 Millionen SRJt für die Gewährung von Reichszuschüffen bei Instandsetzungen unter grundsätzlicher Beibehaltung der Mshettgen Bedingungen bereitzustellen. Falls es jedoch angesichts der fchwiettgen Finanzlage de» Reiches nicht tnög* lich fein sollte, den ganzen Bettag von 200 Millionen in Bar zur Verfügung zu stellen, soll die Zuschußgewährung auch zum Teil unter Einbeziehung der Hauszinssteuer in das Steuerguffcheinvettahren erfolgen. Grundsätzlich vertritt aber der Hausbesitz nach wie vor die Auffaffung, daß die Hauszinssteuer beschleunigt befeitigt werden muß.
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Vermischtes vom Tage Unvorsichtigkeit mit der Schußwaffe, fk. Düsseldorf, 28. Nov. Ein Reichswehrsoldat, der hier zu Besuch weilt, führte auf der Strahenbahnfahrt einem Begleiter eine Pistole vor. Plötzlich ging ein Schutz los. Der Begleiter wurde in die Magengegend getroffen. Der Reichswehrsoldat versuchte, die Waffe gegen sich selbst zu richten, wurde jedoch daran gehindert.
Schweres Seilschwebebahn-Unglück bei Freiburg i. Br.
Freiburg i. Br., Aus der Schau-in» Land-Bahn ereignete sich am Sonnabend gegen 21 Uhr ein schwerer Betriebsunfall. Eine in Fahrt befindlich« Kabine der Seil« schwebebcchn stürztt ab. Dabei wurden bet Schaffner und ein Fahrgast getötet und ent Fahrgast schwer verletzt.
Nach dem vorläufigen Befund ist ersichtlich, daß das Unglück auf Fahrlässig- keit des tödlich verunglückten Schaffners zurückzuführen ist, der den Wagen vor der Fahtt ins Tal nicht auf beide Zugseile kuppelte und auch während der Fahrt bis zur Unfallstelle diesen Fehler nicht rechtzeitig bemerkte. Die Untersuchung hat wefter er« geben, daß der Schaffner von den verschiedenen Möglichkeiten, beim Vorliegen von Fehlern den Bahnbetrieb stMzulegen, keinen oder zu späbm Gebrauch gemacht hat.
Der schwerverletzte Insasse ist ein in London wohnender Vertreter eines Freiburger chemischen Laboratoriums, der sich seit einigen Tagen in Freiburg geschäftlich aufhält. Er ist britischer Staatsangehöriger, heißt Wilhelm Kühlental und stammt aus Tanten am Rhein. Sein Zustand ist sehr ernst. Sein Begleiter, der bei dem Unfall getötet wurde, ist ein Freiburger Chemiker.
orgcmisationen forderten in ihren Ansprachen I M
tarn die nach Tausenden zählende Menge die I ft. 811 f I e 1,28. Nov. Die Ergebnisse
Aenderung des VertvWes. Die Polizei hatte I bet Kammerwahlen, soweit sie wahrend der umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der K„h
Gesandtschaften der Entente und Nachbar- bekannt geworden find, zergen starke floaten getroffen. Kundgebungen unter freiem I Derluste der Liberalen, die wahrscheinlich SÄShÄÄ Titze verlieren werden. Die Sozia, angeblich auf Grund vorheriger diplomatischer I , *, . . , . "
SBarmmgen. Dagegen fanden in allen bub I Ith en gewinne« »ter bis fünf «arischen ©tobten geschlossene Versammlungen I Sitze. Auch die Katholiken haben einen öÄ^'n?^bunden mit Geldsammlungen. In I großen Stimmenzuwachs zu verzeichnen, dw dmt Völkerbund Mgelet- besonders in Flandern, wo sie wahrschein- skttedm^erttaoes' lich 1—2 Sitze gewinnen. Die Komm«.
!-°-n i» MMch, Tharleroi mb Neuilly mit Trauerrand. Das beabsichtigte Genf zugenommen Sie gewinnen Geläut aller Glocken sowie Sirenengeheul zweiSttze. Die flämischen Nationalisten mußten infolge polizttlichen Depots unter- I haben zahlreiche Stimmen verloren, ttttr bleiben. I in Gent und Brügge haben sie noch zuge-
Mach Beendigimg der Kundgebung in Sofia I nommen. Sie werden wahrscheinlich einen bildete sich trotz des Verbots ein großer Um- | Si verlieren, zug. Die Poliztt griff scharf ein und zer- ftreute die Menge. Dabei gab es auf beiden ©eiten Verwundete durch Steimoürfe und Säbelhicke.
«»weihnng eines Goethe-Denkmals in Newyork.
Äemgotf, 27. Nov. Ms Abschluß der in all« Teilen bet Vereinigten Staaten zum tOO. Todestage Goethes veranstalteten Gedächtnisfeiern wurde heute nachmittag im Btyant-Park eine Goethe-Büste feierlich ent- Lillt. Das Standbild ist ein Geschenk der Goethe Society of America an die Stadt New, iwrt, der es bei der heutigen Feier vom Prä- Meuten der Gesellschaft, Dr. Emanuel de Mar- nay-Baruch, übergeben wurde. Namens der Stobt nahm Bürgermeister Joseph MeKee das Denkmal in Besitz. Ansprachen hielten der deutsche Botschafter von Prittwitz und Eaffron, ferner der Präsident des College of the City os Newyork Dr. Frederick V. Robinson und Park-Kommiffar Walter R. Harrick.
Die Bronzebüste ist eine Schöpfung des verstorbenen Weimarer Bildhauers Friedrich Fischer: der Sockel aus schwarzem Granit der eine Widmungstafel trägt, ist ein Werk des Bildhauers Victor Frisch. Das Standbild befindet stch in einem der belebtesten Viertel von Newyork, in unmittelbarer Nähe bet Public Stbrari). Seine Enthüllung ging mit großem Gepränge vor sich, ein 800 Köpfe starker Kinderchor brachte deutsch« Volkslieder zum Dor- ttag Vor Uebergabe des Standbildes an die «Stobt Newyork fanb zu Ebren bes deutschen Botschafters em Frühstück im Hotel Astor statt.
Schwedische Zollerhöhung für Kartoffel».
Stockholm, 27. Nov. Die Regierung hat in Ausführung eines Reichstagsbeschlusses heute eine Verordnung erlassen, durch die in der Zeit vom 1. Januar bis 1. Juli bet Zollsatz für Kartoffeln um eine Krone je Doppelzentner erhöht wird.
Eingebotenenangtiff ans portugiesische Kolonialsoldat«».
Lissabon, 27. Nov. Sn Portugiesisch- Guinea sind ein Korporal und sechs eingeborene Soldaten bei der Eintreibung von Steuern von der eingeborenen Bevölkerung angegriffen worden. Der Korporal und drei Mann sollen erschlagen, zwei Mann verletzt worden fein.
Das Befinden Painleoes.
Jßaris, 27. Nov. Das Befinden des Mi- Äfters Pamleve. der in der Kammersitzung am Donnerstag während der Debatte über bie *6ro postale feine Rede wegen eines Schwächeanfalls unterbrechen mußte, hot stch Doch nicht gebeffert ।