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Nr. 276

OberhesiifÄe Zeitung, Marburg a. L. Donnerstag, den 24. November 1932

Seit« 9

Die Ausstellung

sei auch das Gewerbe in der Lage, lroeit zu geben. Mit Ernst müsse

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Filmschau

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bedürftigen in unserer Stabt, denen man durch Gaben an die Winterhilfe eine Weih- nachisfreude machen könne. Wenn die Auffor­derung :K aufe a m Platze!" anfgenom-

scken Volke gewinnen, wenn es unter sich einig sei. Mit der Hoffnung, daß sich die Aus­stellung zum Segen für Handwerk und Ge­werbe sowie für die ganze Stadt auswirken möge, erklärte Oberbürgermeister Müller die Ausstellung für eröffnet.

Im Namen des Stadtverbandes Marburger Frauenvereine sprach Frau Prof. Jensen. Sie betonte u. a., daß die Oeffentlichkeit durch die Ausstellung gezeigt werde, was ein starker Frauenwille vermöge. Hoffentlich gehe auch alles in Erfüllung, was die Ausstellung be­zwecke.

versetzt, Arbeit zu geben. Mit Ernst müsse man dafür sorgen, daß die gegenwärtigen An­fänge einer Aufwärtsbewegung in der deut­schen Wirtschaft nicht einfchliefen. Die Welt werde nur dann wieder Vertrauen zum deut-

feflstellen, des letzten deutschen Film­werkes der Lilian Harvey und daher auch des Zusammenspiels zwischen der

Kamera. Sei der Berliner Urauf­führung mutzte die Presse einen außerge- wohnlicheu Publikumserjolg dieses Filmes

Ein Äiabetgerten im Rahmen der Deurfchen Woche

verdient noch besonders erwähnt zu werden. Der Hausfrauenverein hat nämlich im kleinen Saal des Hotel Freidhof einen Kinder­garten eingerichtet, an den alle Mütter, die die Ausstellung besuchen wollen, ihre Kinder abgeben" können. Die Kleinen werden dann hier unter Obhut solange beschäftigt, bis die Mutter wieder zurückkehrt.

W.

Phot. Q

ta dem Üb-Tonfilm der Erich Pommer-Produktion -Der blonde Traum

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Und schließlich verdient noch eine kleine Sonderschau unter dem Motto

Was die Landfrau in die Stadt trägt" besonders genannt zu werden. Gleichsam als erfreulicher Blickfang in der Mitte ein sauber gedeckterBauerntisch", an dem man sich gerne niederlassen möchte. Darauf kerniges Roggen­brot, goldgelbe Butter, delikate Wurst, frische Eier, Zwetschenmus und was sonst das Herz bezw. der Magen noch begehrt. Daneben zei- gen verschiedene Molkereien, Güter, aber auch kleine Landwirte ihre Erzeugnisse.

Die Obstbauanstalt der Landwirtichaftskam- mer zu Kassel wartet mit deutschem Obst auf, auch die deutsche Bienenzucht i't ins rechte Licht gestellt. Der ländliche Hausfrauenverein in Wetter und die Echwälmer Vauernstickerei in Willingshausen sind wiederum mit f>anb= arbeiten vertreten; daneben verdienen noch kostbare Hesientruhen, geschnitzte Stühle, ein köstliches Spinnrad und schließlich das Modell eines hessischen Bauernhofes besonders ge­nannt zu werden.

Es kann nicht Aufgabe der Presie sein, alle die Dinge, die in dieser Ausstellung zu sehen sind, restlos beim Namen zu nennen. Die kurze Schau deutet aber wenigstens an, wie reich- Öunb vielseitig sie ist. Jedenfalls hat der arger Hausfrauenverein e. V. unter Lei­tung feiner rührigen Vorsitzenden, Frau Prof. Strecker, keine Mühe und Arbeit gescheut, um die Ausstellung zum Ziel zu führen, sr.

Die Deutsche Woche

Die Eröffnungsfeier in den Stadtsälen - Ein Gang durch die Ausstellung

Das Programm von heute

Zur Ausstellung wird uns noch geschrie­ben: Heute, Donnerstag, werden m der Hausfrauenlehrküche Stollen und Weih­nachtskuchen gebacken und die Besucher können sich durch Kostproben überzeugen, ob auch alles gut geraten ist. Meldungen zum Fifch-Pr eiskochen werden auch heute noch angenommen. Die dazu nötigen Fische werden den Hausfrauen nachmittags in der Biegenstraße 501 zum Mitnehmen nach Haufe kostenlos ausgehändigt. Die fertigen cello- phanumhüllten Fifchplatten müssen morgen bis 1 Uhr in der Lehrküche abgeliefert fern, wo sie bis 5 Uhr zur Besichtigung und Be­urteilung ausstehen. Heute nachmittag ist im Philippshaus um 4 Uhr die große Kleiderfchau, die im Kurhotel Ortenberg so großen Anklang gefunden hat. Es ist auch gleich Gelegenheit geboten, ich an Kaffee und Tee zu laben und die guten Kuchen und Schnittchen zu ganz billigem Preis zu vtt- uchen. Der Kindergarten im ^rewhof hatte gestern auch schon ein gut besetztes Haus und die Kleinen fühlten sich sehr glücklich bei den lieben Tanten dott, die so herzig mit den Kindern spielten. Heute gibt es auch Eratis- Kaba für die Kleinen.

WinterMfrr im

Seit einigen Tagen durchziehen eine Anzahl Winterschäfer die Wiesengründe des Wel- schaftstales. Die eine Herde mit etwa 350 Schafen hatten vor einigen Wochen ihren Hei- matson in Medebach verlassen und hat die Ab­sicht, bis in die Gegend von Hanau zu ziehen. Die andere Herde mit etwa 450 Schafen stammt aus Bromskirchen und ist Eigentum des Be­sitzers Vesper. Die Schäfer haben die Abncht, bis in die Gegend von Frankfurt a. M.. Weil­burg und Köln zu ziehen. Sie hoffen, daß der diesjährige Winter nicht allzu streng werden wird und sie Ende April wieder in ihrer alten Heimat sind. s-

* Urchristentum und 20. Jahrhun­dert. In der angekündigten Vorttagsreihe findet der dritte Vortrag von^Lic. Robert Goebel statt am Freitag, dem 25. November, 20.15 Uhr, im Raum der Ehristengemeinschaft, Nikolaistratze 1. Das genaue Thema lautet: Christliche Märtyrer und <b = ifr ljche Ketzer (in den frühchristlichen Jahr­hunderten)." Die Vorträge sind öffentlich und können auch als Einzelvorträge gehört werden.

« Erfolgreiche Zuzugs Werbung. Der Verkehrsverein der Stadt Landau hat eine nachahmenswerte Einrichtung getroffen, um Venfionäre Rentner ufw. dorthin zu bringen.

Verbindung mit der Stadtverwaltung ist ee ihm bisher gelungen, Familien in Landau aw- aufiebeln- Zu diesem Zwecke wurde diesen Fa- mitten ein Umzugszuschuß gewährt.

Direktor Göbel von der Landwirtschafts­schule Marburg hob hervor, dah wie aus der Ausstellung ersichtlich Volkswirtschaft vor Weltwirtschaft gehe. Die Landwirtschaft habe sich daher berufen gefühlt, an dem Zustande­kommen der Ausstellung mitzuwirken, die von deutscher Qualitätsware beredtes Zeugnis ab­lege. In der Landwirtschaft bemühe man sich, nur beste Ware auf den Markt zu bringen. Wenn gegenwärtig in Marburg Gerüchte um­gingen die im Bau befindliche Genossen- schafrsmolkerei würde die Milch ent­rahmen und nur minderwertige Milch in den Handel bringen, so sei das eine Entstellung. Die Landwirtschaft spreche die herzliche Bitte aus:Kauft deutsche landwirt­schaftliche Erzeugnisse!" Wenn die drei bis vier Milliarden Mark, welche jährlich für Lebensmittel ins Ausland gingen, im eigenen Lande bleiben könnten, würde es in Deutschland anders aussehen. Und wenn die Hausfrauen zusammenständen und in diesem Gedanken arbeiteten, wäre ein großes Stück Selbsthilfe geschaffen. Die Hausfrauenvereine stellten Vereinigungen dar, mit denen alle Be­rufe zu rechnen hätten. Großer Dank gebühre besonders der zielbewutzten Arbeit von Frau Prof. Strecker. Direktor Göbel entbot ferner

in Vertretung des verhinderten Landrats Schwebe! die Glückwünsche der Kreisoerwal- tung, des landwirtschaftlichen Kreisoereins so­wie des Hessischen Bauernvereins. Er dankte Frau Landrat Schwebe! für die unter ihrer Leitung zusammengetragene Ausstellung des ländlichen Hausfrauenvereins und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Ausstellung immer mehr zur Verbundenheit zwischen Stadt und Land beitragen möge.

Frau v. Blanckensee dankte im Namen der Reichsleitung des V.D.A. dafür, daß es er­möglicht wurde, in einer kleinen «ander- ausftellung im Philippshaus die Bestrebungen des V.D-A. zu unterstützen. Auch das Auslandsdeutschtum trage trotz seiner Nöie zur Hebung der deutschen Wirtschaft bei.

Schulrat Geldner übermittelte den Dank der ihm unterstellten Schulen, denen in der Ausstellung ein trefflicher volkswirtschaftlicher Anschauungsunterricht geboten würde denn es gelte, die deutsche Jugend zum deutschen Ge­danken und zu deutscher Qualitätsarbeit zu er­ziehen.

Weiter sprachen im Namen des Marburger Handwerks Klempnermeister W e r n e ck und der Berufsschulen für Mädchen Frl. Rohde

organische Rechenmeihoden

(Schauendes Rechnen)

von der Volkshochschule Marburg ausgenommen.

Im Anschluß an ihren mit großem Beifall aufgenommenen Einführungsvortrag wird Frl. Dr. H a d I i ch die angekündigten vierstündigen Kurse, für die schon zahlreiche Anmeldungen vorliegen, für Schüler und Schülerinnen aller Schulgattungen und Studierende zum er­mäßigten Preise durchführen. Der Unterricht findet für Schüler Montag und Frei­tag von 56 Uhr, für Erwachsene Dienstag und Freitag von 89 abends in der Südschule statt. Beginn:Fre>- tag den 25. November. (Siehe Inserat.)

Hierzu schreibt uns Frl. Dr. Matta H a d - l i ch noch folgendes:

Ueberwindung der Ziffer bedeutet keines­wegs Zurückdrängung oder Abschaffung undBe- seittgung, sondern nur Befreiung von einer Versklavung, der wir tatsächlich in höch­stem Matze verfallen find. Kann uns derer­dachte Schnörkel" der Ziffer tatsächlich über bas ,Mesen" der Zahl etwas aussagen. Ist sie nicht vielmehr ein konventionelles Geheim­zeichen wie jedes geschriebene oder gedruckte Wort, das im Gegensatz zur bildlichen Dar­stellung derWirklichkeit" nur dem voll ver­ständlich ist, der dieWirklichkeit", auf welche dasselbe Bezug hat, schon kennt und in oer Lage ist, sich beim Anblick diesesVerkehrs­zeichens" die materielle oder seelische Wirklich­keit in allen Feinheiten ihrer Struktur vor das geistige Auge zu stellen. Würden wir ja auf den Gedanken kommen, beim Hören oder Lesen von Worten, daran hängen zu bleiben, wie wir es tatsächlich bei der geschriebenen Ziffer tun. Und wenn wir nach derseelischen Wirklich­keit" fragen, die jeder Mensch bei dem Gedan­ken an eine Zahl in sich vorfindet, auch dann, wenn er jeglicher Schriftzeichen unkundig ist. nach einer Vorstellung, die aus dem Innersten eines jeden Menschen unabhängig von Er­ziehung und Umgang mit anderen, Menschen herausgewachsen, mit dem Kern seines We­sens integriert" ist, so kann es nur Vorstellung von Strecken ober was praktisch auf dasselbe herauskommt, von Punkten in ge­wissen, gleichen Abständen sein. Auch wenn ein Mensch 'des Augenlichts und damit der inner- optischen Vorstellung beraubt ist, die räumlich- orientierte Zahlenvorstellung, die ebenso gut der Tastsinn vermittelt, ist niemandem ver­sagt. Ich habe in meinem Einsührungsoortrag überSchauendes Rechnen" gezeigt, welche autzerordentliche Erleichterung diese Pflege des inneren Zahlenbildes" für das Kopfrechnen bedeutet und ich suche insbesondere unter Lehrern und Studierenden der Mathematik und Psychologie einen Stoßtrupp zur wirk­samen Weiterverfolgung und Durchsetzung die­ser Bestrebungen.

Dr. Maria Hadlich, Bismarckftr. 14.

Harvey und Willy Fritsch, das dies­mal noch durch einen Dritten im Bunde, Willy Forst, vorteilhaft ergänzt wurde.

Der Erfolg ist also in erster Linie zu danken diesen drei Stars, die auf der Hohe ihrer Publikumsbeliebtheit stehen, unter­stützt von dem Vertrauen, das sich die Pommer-Produktion der Ufa dank ihrer Routtne in derWunschtraumfabrikation" zu erwerben wutzte.

Er ist aber nicht begründet durch irgend­einen geistigen und inneren Wert. So auch hier: Ein Zirkusmädel glaubt sich nach Hollywood engagiert, fällt aber vor­her in die Freundesarme zweier Fenster­putzer, die sie in ihre Eisenbahnwagen- Laubenkolonie entführen. Bleibt dort in trauter Harmonie, bis die Eifersucht dem Idyll ein Ende macht. Zum Schluß dann: Ausgeträumter Hollywood-Traum und glückliche Einfahrt mit Willy in den Hasen der Ehe, während Willy mit dem großen Filmmann nach Amerika abdampft.

Es ist also ein reiner Unterhaltungs- film, der aber auch viele Feinheiten auf­weist. Lilian Harvey spielt wieder mit der ihr eigenen liebenswürdigen Grazie und Lebendigkeit. Den beiden Salonlöwen Willy Fritsch und Willy F o r st steht die Montur braver Fensterputzer recht gut, Paul Hör- b i r g e r spielt eine philosophierende Vogelscheuche" und der Hund Buffallo wedelt begeistert mit Schwanz und Ohren zu dem harmlos-heiteren, leicht sentimenta­len Volksstück, an dem das Publikum schon wie der Besuch auswies seine helle Freude hat. ' *

Wie bereits kurz mitgeteilt, wurde gestern mittag die Weihnachtsausstellung des Mar­burger Hausfrauenvereins im Beisein einer Anzahl geladener Gäste eröffnet.

In einer längeren Ansprache führte die Vor, ätzende des Hausfrauenvereins, Frau Professor Strecker, u. a. aus, dgtz die Ausstellung die Zusammenhänge von Hauswirtschaft und Volkswirtschaft lebendig bartun unb die Mit­hilfe ber Hausfrauen an ber Förderung der deutschen Wirtschaft ganz bewußt zeigen wolle. Die Ausstellung unter dem Motto:Was wünsche ich, was schenk ich dir, nur Deutsches bringt bas Christkind h i e r. Ob eine solche Ausstellung in wirt­schaftlich schwerster Zeit gerechtfertigt sei, habe man vorher ernstvoll geprüft und bejaht. Die Hausfrauen bildeten die größte Verbraucher- gruppe und bemühten sich, der notleidenden deutschen Wirtschaft Verständnis sowie Unter« stütiung entgegen zu bringen. Bereits seit fünf Jahren propagiere ber Reichsverband deutscher Hausfrauen durch Veranstaltung von Deutschen Wochen in großzügiger Weise den Verbrauch deutscher Erzeugnisse unb Waren. Um den ein, heimischen Handel zu stützen, habe man aus­wärtige Firmen von der Ausstellung ausge­schlossen. Nur in einer großen Schau konnten die Wechselwirkungen von Hauswirtschaft unb Volkswirtschaft praktisch erfaßt unb geförbert werden. Die Schau all der schönen Dinge, welche deutscher Geist geschaffen, solle den Käuferkreis zum Einkäufen anspornen, um Freude zu bereiten unb anderen wohl zu tun. Kaufleute unb ©eroerbetreibenbe hätten burch ihre große Mühewaltung am Aufbau der Aus­stellung ihren Dienst am Kunden bewiesen. Die Ausstellung wolle eine Brücke schlagen von Berufsstand zu Berufsstand, vom Land zur Stadt. Sie möge ein Baustein sein am Wie­deraufbau der deutschen Wirtschaft. Mit Dankesworten an alle, welche zum Gelingen der Ausstellung beitrugen, schloß die Rednerin ihre Ausführungen.

Oberbürgermeister Müller, der sodann dos Wert n^m, aedochte zunächst des schweren Sprengunglücks am Kaff weg, das die Freude bei Eröffnung der Ausstellung leider trübe. Er bankte dem Hausfrauenverein, insbesondere Frau Prof. Strecker, für das Zustandekommen der Ausstellung, welche zeige, daß Marburger Kaufmannstand und Gewerbe Gutes und Preiswertes bieten könnten. An allen, die noch zum Kaufen in der Lage feien, liege es nun, die Mühewaltung ber Ausstellung zu unterstützen. Nicht vergessen solle man dabei die mehr als 4000 Unter st ützungs-

HeBer Sinn unb Zweck dieser Ausstellung noch etwas zu sagen, erübrigt sich nach den Eröffnungsreden, festgestellt aber werden darf, daß die Ausstellung des Marbur­ger Hausfrau en Vereins e. V. ihre Aufgabe im Rahmen der Deutschen Woche voll und ganz erfüllt, nicht allein durch die Att der Ausstellung, durch ihre Gliederung und die sorgfältige Auswahl ber Ware, auch durch die Stimmung, die mit ihr verbunden ist. Der Besucher wird frier, ofrne bag er es vielleicht will, auf bas nahe W e tfr - nachtsfest vorbereitet, bas Fest, bet dem jeder dem anderen eine Gabe unter den Christbaum zu legen, zu dem aber auch die Geschäftswelt von altersher sorgfältige Vor­bereitungen zu treffen pflegt. Hier ist schon eine kleine Auswahl dessen, was die Marbur­ger Geschäftswelt zum Weihnachtskauf zu bitten hat, in geschmackvoller Weise aus» gebreitet. Da sind Sptelsachen aller Att, wie sie die Kleinen auf den Wunsch­zettel setzen werden: Der Puppenwagen für die kleine Puppenmutter, Soldaten, Bau­kästen oder technisches Spielzeug für den Buben. Da sind auserlesene M ö b e l st ü d e, von der modernen, schlichten Flurgarderobe angefangen bis zu dem schwerstm Büfett. Eine reiche Auswahl geschmackvoller kleiner Tüche, um eine Wohnung heimisch zu machen, dazu die passenden Brücken, Teppiche und Gardinen. Kunstgewerbliche Sachen, vom Papierkorb bis zur feingeschliffenen Blumen­schale oder zumMarburger Dibberchen". Dann all die Dinge, die unmittelbar das Reich der Hausfrau berühren: Wäsche und Strümpfe in reicher Auswahl, Hunderte von praktischen Hausgeräten, Staubsauger, Otten und eleftriche Küchenherde, Nähmachmen und schließlich die verschiedenen Stände, an denen bas Kochen praktisch vorgeführt wirb unb habet bie Kostproben verteilt werden, fet es Kaffee, Kakao, Pudding ober eine far­bige Limonabe. Auch Seife, Wasch- unb Putzmittel fehlen nicht in ber Ausstellung, ebenso wie optische Geräte unb Schreibma­schinen ausgestellt imb.

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