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Sette 4

CBeröemw Zeit»««, ®tetewrg t L. Mtttrooch, beit 23. November 1932

Nr. 275

Marburger Skabtzeilung

Deutsche Woche

Heute vormittag wurde in Gegenwart der städtischen und sonstigen Behörden, Vertretern des Handwerks und der Landwirtschaft, der Schulen usw. die Weihnachtsausstel- l u n g des Marburger Hausfrauenvereins (Reichsverband) mit einer Ansprache des Oberbürgermeisters Müller eröffnet. Wir werden auf bU Ausstellung morgen zurück­kommen.

Militärkonzert auf dem Marktplatz.

Zur Eröffnung der Deutschen Woche fand gestern am Spätnachmittag ein Militärkonzert der Kapelle des Ausb.-Bat!s Jnf.- Regts. 15 unter Mitwirkung des Spielmann­zuges statt. Eine überaus grohe Menschen­menge hatte sich eingefunden. Besonderen Reiz bekam das Konzert dadurch, daß das Pro­gramm nur deutsche Märsche enthielt. Zum Schluß wurde der Kapelle sehr starker Verfall zuteil.

Sonntagsfahrkarten für die Dentsche Woche.

Anläßlich der Weihnachtsausstellung im Rahmen der Deutschen Woche werden im Um­kreis von 35 km um Marburg von der Reichs­eisenbahn Blanko-Sonntagsfahrkarten an allen Stationen ausgegeben. Die Gültigkeit dieser Sonntagskarten beginnt am Donnerstag, dem 24. November 0.00 Uhr und endet am Montag dem 28. November 12 Uhr. Die Karten Haven Donnerstag und Frei­tag nur eintägige Gültigkeit, das heißt von 04)0 bis 24.00 Uhr (Antritt der Rückreise).

Schweres Sprengstoff-MM am Kaffweg 1 Toter un- 3 Schwerverletzte

Heute morgen gegen 8.30 llhr ereignete sich am Kaffweg, wo bekanntlich zur Zeit ein Abhang abgegegraben und Spren­gungen vorgenommen werden, um Erde für den Ausbau der Autoumgehungsstraße za gewinnen, eine Sprengstoff- Explosion. Dabei wurde der Arbei­ter Riehl aus Haddamshausen, gebürtig aus Sterzhausen, auf der Stelle getötet. Die Arbeiter Simon, Klee und B r u s i us von hier bezw. aus Ockershausen wurden schwer verletzt.

Zu dem llnglücksfall ist noch folgendes mitzuteilen: Die Unglücksstelle liegt gerade gegenüber dem ATV.er Haus am Kaffweg. Am Montag waren hier zwei Sprengstoff- ladimgen angebracht, die zur Erplosron ge­bracht worden waren. Am gestrigen Tage wurden nun zwei weitere Schüsse in einer Tiefe von 1,80 Metern gelegt mit der Be­stimmung, daß, falls von den ersten Spreng­ladungen noch etwas übrig geblieben war, durch die neuen Sprengungen der Rest be­seitigt würde.

Heute morgen fingen nun die Arbeiter an zu arbeiten und dabei schlug der getötete Arbeiter Riehl mit einer Spitzhacke auf die steckengeblirbene Sprengpatrone.

Diese muß zur Erploston gekommen sein und das Unglück herbeigeführt haben. Der Ar­beiter Riehl wurde 6 Meter wert auf die andere Straßenseite geschleudert. Dre Schädeldecke war dem Bedauernswerten voll­kommen abgerissen. Die drei in der Nähe befindlichen Arbeiter wurden erheblich verletzt und später in die Chirurgische Klinik emgeliefert.

Ob und wie weit ein Verschulden der Bau­leitung oder des Sprengmeisters vorliegt, muß die eingeleitete Untersuchung erge- 6en. Der Sprengmeister wurde sofort auf der Polizei einem eingehenden Verhör unter­zogen. Die Gerüchte über die Verhaftung des Sprengmeisters entsprechen nicht den Tat­lachen.

Die Erplosron wurde heute vormittag fast in der ganzen Stadt gehört.

Eigentlich ist es ein Wunder, daß die Ar­beiten bisher ohne größeres Unglück verlre- fm, denn durch die Sprengungen werden die Steine oft, wie uns Augenzeugen berichten, bis zur Hötzlsgasse geschleudert. Gestern flog z. B. ein Stein durch ein Fenster des ATV.er Hauses in das Zimmer eines dort wohnenden Studenten, der glücklicherweise aber nicht verletzt wurde.

Die Arbeiten an der Baustelle mutzten in­folge des Unglückes für heute eingestellt wer­den.

Sausmufik

Man schreibt uns: Hausmustk gibt es so etwas überhaupt noch? Verdient vielleicht die Musik, die jetzt aus jedem zweiten Hause her- ausklingt und durch Drücken auf einen Knopf herbeigeholt und abgestellt werden kann, diesen stolzen Ramen? Oder ist nicht gerade dieser Musikersatz die Ursache, daß wirkliche Haus­munk immer mehr zurückgedrängt wird? Wo bleibt bei dieser Art Musik die eigene Betäti­gung, die letzten Endes wie nichts anderes ge­eignet ist, Verständnis und echte Musikfreude zu fördern!--Daß der Trieb zur Musik

und zu eigener musikalischer Betätigung rn jedem Menschen steckt, kann man schon im frühesten Kindesalter beobachten, und der Er­zieher macht sich einer großen Versäumnis schuldig, der diesen Trieb nicht pflegt und aus­bildet. Ist es nicht in unserer Zeit gebotener als je, ein Gegengewicht zu schaffen gegen das Mechanische und Technische, das uns zu er­sticken droht? Und ist es nicht mehr wie je Pflicht, all die seelischen Kräfte zu wecken und zu pflegen, die für den Menschen wahren, un­zerstörbaren Reichtum bedeuten? ,Üm mit Nachdruck auf den Wert der Hausmustk hinzu­weisen, veranstaltet die Ortsgruppe Marburg des R.D.T.M. im Anschluß an den Tag der deutschen Hausmustk, zu dem die Deutsche Musikerschaft aufruft am 26. No­vember, abends 6 Uhr, in der Aula des Gym­nasiums einen offenen Hausmusikabend. Dort kann jeder sich überzeugen, welche Quelle der Freude eigenes Musizieren Mr den Menschen sein kann. I. V.

Die Hurte« Lohn wirbt Mt Holland.

In der am Montag in Limburg statt­gefundenen Sitzung Des Verkehrsver- bandes für die Lahn wurde zunächst Bericht erstattet über den Fremdenverkehr im Jahre 1932. Der Bericht stellt unter Berück­sichtigung der wirtschaftlichen Berhältnisie fest, daß der Fremdenverkehr an der Lahn als zufriedenstellend bezeichnet werden kann. Der Touristenverkehr hat einen starken Auftrieb erfahren, dagegen ist die Aufenthalts- bauer zurückgegangen. Das Haupt- besucherkontingent stellten die Holländer. Im Jahre 1933 wird man anläßlich der vorge­sehenen großen Feiern zum 4 00. Todes­tag Wilhelms von Oranien eine ver­stärkte Werbung in Holland veranstalten. Auch will man, um weiteren Kreisen der Be­völkerung einen Ferienaufenthalt zu ermög­lichen, Pauschalpreise einführen.

* Polizeiliches. Entwendet totcrbe hier in der Zeit vom Freitag, dem 18. d. M., 16 Ahr bis zum Sonnabend, dem 19. d. M., 14 Ahr ein schlvarzseideneS Kleid (Rock und Jäckchen) mit Miederband, sowie weihen Kleiderbügel mit der der Auf­schriftElegant, Wert: 80 RM. Ferner wurden entwendet am 21. d.M. gegen 18 Ahr in der Gisselberger Straße von einem in einem Dorgarten abgeftellten Fahrrad die Karbidlarnpe und gegen 20 Ahr von einem auf dem Bürgersteig in der Schwan­allee abgestellten Fahrrad die elektrische Lampe. Mitteilungen über die Täter­schaft, auch vertrauÜch, erbittet die Kriml- nalpoNzei.

* Wissenschaftliche Vorlesun­gen für Damen und Herren. Die dritte Vorlesung von Privatdozent Dr. Herbert B i r t n e r überGrundfragen der Musikgeschichte" findet am Mittwoch, dem 23. November, 20.30 Uhr pünktlich im Mufiksaal des Jubiläumsbaues statt. Das Thema dieser Vorlesung ist die Musik im Zeitalter der Renaissance und des Humanismus (ausgehendes 15. und 16. Jahrhundert), die sogenannte n-capella- Periode. Zur Vorführung gelangen vier- und fünfstimmige Vokalwerke von Ockeghem, Obrecht, Josquin, .Isaac, Laj^o und Palestrrn-. _

Seim Minna pumpt...

Ein juristische Plauderei.

Daß Hausangestellte in Verlegenheit sind, soll öfter vorkommen. In einer sol­chen Situation befand sich auch Minna, als sie von ihrem Arbeitgeber, dem Kauf­mann T den Auftrag bekam, beim benach­barten Schlächter zwei Pfund Rindfleisch zu holen. Das dafür erhaltene Geld be­hielt sie für sich und erklärte dem Schläch­ter, daß sie im AichMae von Herrn T komme und ihn bäte, die Wäre Kredit zu geben. Als nach mehreren Tagen der Schlächtermeister Herrn T mahnte, kam natürlich der ganze Sachverhalt heraus.

Da sich aber Herr T weigerte, den Be­trag seinerseits nochmals an den Schlächter direkt zu zahlen, klagte dieser mit der Be­gründung, daß der Käufer für die Schwin­deleien seiner Angestellten hafte, da diese in feinem Namen gehandelt habe. Das Amtsgericht wies die Klage ab und erklärte, daß der Kaufmann für die Hand­lung der Angestellten nicht haste, da er ihr den Betrag bereits ausgehändigt habe, und es sich frier rechtlich um ein Auf­trags- und nicht um ein Doll- machtsverhältnis gehandelt habe. Die Hausangestellte sei zu derartigen Handlungen nicht bevollmächtig gewesen und aus den Auftragsgrundsätzen des BGB. lasse sich eine Haftung des Ar­beitgebers nicht herleiten. Der Beweis, daß die Hausangestellte in Vollmacht des Herrn T gehandelt habe, sei nicht er­bracht worden.

Minna wird also wohl oder übel den Betrag wieder herausrücken müssen oder einer Anklage wegen Unterschlagung und Betrug entgegensehen. Eine bedeutsame Entscheidung im übrigen für alle Ge­werbetreibenden, die auf Veranlassung der Hausangstellten wie es oft üblich fit anschreiben".

* Festgenommen wurde in Bürgeln ein Geisteskranker, der sich von der Landesheil- anstalt entfernt hatte,

* Bullenversteigerung. Ars die Bullendersteigerungen in Fulda und Kirch­hain, die heute hn Inseratenteil ange- kündigt werden, fei besonders hingewiesen.

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Mitteilmgen aus dem Leierkreiie

Wieviele Geldbriefträger solle« «och über­falle« «nb ermordet «reiben?!

Angesichts der Häufung von Ueberfällen auf Eeldbriefträger ist es ernsteste Pflicht Aller, auf Abhilfe zu drängen. Soll es so weiter­gehen, daß jeder Lump durch eine an sich selbst aufgegebene Postanweisung von wenigen Groschen den armen Eeldbriefträger zwingen tarnt, mit einer gefüllten Geldtasche in jede beliebige, vorher genau ausbaldowerte Höhle der Großstadt zu kriechen und sich dort nieder­schlagen oder erschießen zu lassen? Als schwächliches Schutzmittel hat die Postverwal­tung angeordnet, datz der Eeldbesteller nur in Begleitung des Vermieters oder der Vermie­terin ein fremdes Zimmer betteten soll. Soll das ein Schutz fein? Der Verbrecher schießt eben einfach, rote es in Köln geschah, die Ver­mieterin ebenfalls tot! Txx gegenwärtige Zustand ist ein direkter Anreiz zum Ver­brechen. Das einzige Mittel, diesen Anreiz zu beteiligen, bietet die frühere bayerische Praxis, die dann bestand, datz dem Adresiaten nicht bas bare Geld sondern die P o st - anwei'ung selbst zugeftellt wurde. Der Adressat versah das Formular mit seiner Unter'chrift und bolle sich das Geld auf dem nächsten Postamt- eine kleine Unbequemlich­keit, die aber bewirkte, datz in Bayern keine Ueberfälle auf Geldbriefträger vor kamen, als

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solche in Norddeutschland, vom Fall Sobbe angefangen, sich stetig wiederholten. Denn mit einer Tasche voll unquittieitei Post­anweisungen kann ein Verbrecher nichts an- fangen, also fällt der Anreiz zum Verbrechen fort. Diese alte bayerische Einrichtung, die um 1900 leider dem Drängen der Geschäfts­leute zum Opfer gefallen ist, mutz wieder für das Reichspostgebiet aufleben. Die praktischen Anordnungen sind gewih von der ehemaligen bayerischen Postverwaltung zu erfahren.

Prof. Jabricius, Marburg.

Tagesanzeiger.

Mittwoch, 23. Rovember. Vcrgnügungsanzeiger.

Theater-Cafe: 16 Ahr: Kaffee-Konzert.

Kratz'sche Bierstube, Marktgasse: 17 und 20 Ahr: Künstlerkonzert der Kapelle Willy Otto.

Cafe Markees, Reitgasse: Ab 16 u. 20 Ahr: Konzert, Hansi Rurtsch mit seinem Orchester.

Cafe Detter, Reitgasse: Ab 20 Ahr: Bobby Müller und seine Solisten.

Stadtkeller: 20 Ahr: Rheinisches Winzer­fest.

Restaurant Daub, Frankfurter Str.: 20 Ahn Konzert mit Tanzeinlagen.

Hotel Hamburger Hof: 20 Ahr: Konzert.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ahr: Das Lied einer Rächt".

Kamera, Kasernensttaße: 17 u. 20.15 Ahr: «Der blonde Traum".

Versammlungen, Vorträge, sportliche Veranstaltungen »sw.

Elisabethchor: 19.30 Ahr im Oberlyzeum: Probe.

Vollshochschule: 20.15 Ahr im Zoologi­schen Institut: Professor Dr. Tönniges: «Die Wunder des Lebens im Wafser- tropfen.

Wissenschaft!. Vorlesungen für Damen und Herren: 20.30 Ahr im Musiksaal des Kunstinstituts: »Grundfragen der Mu­sikgeschichte".

Donnerstag, 24. Rovember.

Versammlungen, Vorträge, sportliche Veranstaltungen «sw. Marburger Hausfrauenverein e. V.: »Deutsche Woche".

Bette Sftff6oft6mef»imotn

r. Fran kfurt, 23. Nov. Am heuti­gen Dormittagsverkehr herrschte ziemliche Stille. Der unsichere Verlauf der Neuyorker Börse sowie die Berichte vom Arbettsmarkt konmten keine Anregungen geben. Jedoch schien sich die freundliche Grundstimmung zu erhalten, wozu die günstigen Berichte insbe­sondere vom Stickstoffmarst beitrugen. Man nennt allgemein unveränderte Kurse wie I. G. Farben 95,50, Reichsbank 127, Akku 56,5057.

r. Berlin, 23. 2lov. Die Grund­stimmung am Berliner Getreidemarkt ist stetig. Das Inlands-Angebot ist bei der geringen Rachfrage ausreichens. Roggen ist etwas besser nominiert, Hafer und Gerste liegen ruhig. Am Lieferungsmarkt nennt man für Weizen und Roggen ge­strige Schlußpreise.

Letzte Meldungen

Vor Ueberreichung der Antwort Hitler» ff. Berlin, 22. Nov. Im Kaiser host fanden den ganzen Vormittag über noch Besprechungen statt, in denen die endgül­tige Fassung der Antwort Hitlers an den Reichspräsidenten abgefatzt wurde. Di« Antwort wird in den frühen Nachmittags- ftunden überreicht werden, so datz mit der Bekanntgabe der Einzelheiten erst hn Laufe des Nachmittags oder Abends m rechnen ist. Es gilt aber schon jetzt als sicher, datz sie auf der Linie liegt, dte ins bereits gestern berichtet wurde, datz näm» lich ein Mehrheitskabinett nicht in Frage kommt, aber gewisse Vorschläge für du Bildung einer Präfidialregierung gemacht werden. In polittschen Kreisen diskuttett man schon heute vormittag lebhaft die Möglichkeiten, die sich aus der Antwort Hitlers für die weitere Entwicklung er­geben. Trotzdem find aber die weiteren Entscheidungen des Reichspräsidenten für beute nicht mehr zu erwarten. Der Reichs­präsident wird vielmehr die Antwort Hit­lers mit aller Ruhe und Sorgfalt prüfen und sich dann über seine weiteren Schritte schlüssig werden. '

Enthält die Denkschrift in der SatTk Ablehnung der MehrheitSbildung, so bleibt nur die Möglichkeit eines Präsidialkabmetts. lieber ein solches Kabinett liegt die Ent­scheidung, wie sich schon aus der Bezeichn Ttung ergibt, einzig und allein beim Reichs­präsidenten. Zn polittschen Kreisen hält man überhaupt den Gedanken eines Prä- fidial-Kabinetts Schacht, von dem viel ge- sprochen wird, als praktisch unwahrschern- lich oder gar gegenstandslos.

Revolte im Osloer Gefängnis.

tf. D s l o, 23. Nov Am Dienstag abend kam es im Osloer Akershus-Landes- -esängnis envuf zu einer Meuterei. Die E'fangenen, die in der Schmiedewerfstatt .-»leiteten, steckten mit glühenden Eisen st angen die Malerwerk- statt in Brand. Andere Gefangene überfiele-i die Aufseher und entrissen ihnen die Schlüssel. Da dies« aber nicht zu den Schlössern der großen © iängnistore paßten, konnten die Ge­fangenen nicht entweichen. Erst Hersts« gerufener Polizei, die mit Stahlhelm aus­gerüstet war, gelang es, die Meuterei nie­derzuschlagen. Die aufrührerischen Ge­fangenen, etwa 40 an der Zahl, wurden in Panzerwagen in andere Gefängnisse überqesührt. Die Schmiede und Maler­werkstatt find völlig niedergebrannt. Es ist auffallend, daß fich in dem Gefängnis etwa alle drei Monate eine Meuterei er­eignet. Zur Zeit waren in der Anstalt rund 160 Gefangene untergebracht.

30 isländische Fischer vermißt.

ft. Reykjavik, 23. Nov- Man befürch­tet, daß 5 Motorfischerboote, die am Som­abend ausgefahren sind mit einer Besatzun- vcm etwa 30 Mann an Bord in dem Sturm, der am Somtag an der Küste Islands herrschte, untergegangen sind. Motorschiffe und Dampfer sind jur Suche der vermißte« Boote ausgefahren, haben aber keine Spw der Vermißten finden können.

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

19. Rovember 1932

2. Ziehungstag

331656 337293 337914

Auf jede gezogene Rümmer sind zwei gleich hohe Gewinne gefalle», und zwar je einer auf di» Lose gleicher Nummer i» den beide» Abtellungen I eeb n

Gewinn auszvg

t. Klasse 40. Preutz.-Süddeutsche (266. Preutz.) Staats-Lotteri«

4 ®etmnxe je 6000 ®.

2efetem 8* 3000 M.

14 Oeeriwee zs 2000 M.

195426 283795 335098

26 Gewinn« in 1000 M. 119436 127140 266185

Sn der heutigen Dormittagsziehung wurden Gewiu« . über 400 M. gezogen ______*

4 Mnu m 10000 72396 147728 ... ----- 309032 345768

l 40 ».Winne SU 800 M. 42064 49784 64950 81 «8 83726 91856 113681 114491 145935 14«*! 232391 247959 264167 255948 259458 814«'

337097 374124 385269 391553

58 «ewtnn. m 500 M. 15603 31416 36997 410G 49735 85254 105898 140259 140886 1595g 169605 181534 192951 208511 228973 23207

266786 273728 276105 309406 344932 3578j}

358253 363864 381440 386006 386273 3925»'

396444

Die Ziehung der 3. Klasse der 40. PrcußiA Süddeutschen (266. Preußischen) Siaais-Lott«' findet am 14. und 15. Dezember 1632 statt.

340467 354041 360055 368559

38 «wimu U 800 M. 53464 79266 89170 8961» 90117 96438 120258 136529 157963 19612» 202325 221567 271120 298100 327086 327061

339960 341797 363955 .

58 U«W'N°< n 500 M. 7616 19473 39114 4470 78614 76743 88846 101871 136679 1546*

164744 168042 173467 193141 196700

239790 255755 264595 275467 283941

295903 326876 360131 364336 367992

898958

8« der heutigen Nachmittagsziehung wurden Dewin* l. über 400 M. gezogen

2 «tMan |1 50000 SB. 120743

| 2 »ennnn« t» 10000 5B. 214721

' 4 Stimm« I« 5000 M. 200639 227664

6 »«wttttt« 3000 W. 145305 323041 3643*

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24 SODittM m 1000 an. 83194 125691 166711

215424 216150 230279 269373 296472 3169*

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76514 87112 17846»

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