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Besonders die Hochfrequcnzheilgeräte sind gefürchtete Störer des Rundfunkempfanges. Aber auch diese Fehlerquellen können durch entsprechende Vorrichtungen leicht unschädlich gemacht werden
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Hielter sucht mit seinem Störungssuchgerät die ttclle. Er hat in der linken Hand eine Tastan- hs Suchen des Störers geschieht dadurch, daß Abtastantenne an die Schalter für elektrische ■üg oder an die Druckknöpfe der elektrischen lein anlegt und Lautstärkenunterschiede feststellt
Ber ein Demonstrationsmodell dieses neuen Kon- •ehen. Das aufgeschnittene Bügeleisen (im Bild vom) zeigt die Stelle des Einbaus
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Störungen, die immer gerade dann mit der sprichwörtlichen Tücke des Objekts auftreten, wenn eine Übertragung stattfindet, die unser besonderes Interesse hat!
Die Mittel, mit denen man diesen Störquellen zu Leibe geht, sind Drosseln und Kondensatoren und deren teils recht komplizierten Kombinationen. Man kann aber schon mit rel.’iv einfachen Mitteln, elektrische Haus- und Heiigeräte nachträglich entstören. Sogar für die gefürch- tetsten Störer, die Hochfrequcnzheilgeräte, sind ganz einfache Abhilfen gefunden worden. Trotz aller biisherigen Erfolge sind aber die diesbezüglichen Bemühungen durchaus noch nicht abgeschlossen, und eins der augenblicklich viel untersuchten Probleme ist z. B. die Störung durch elektrische Straßenbahnen.
Wie oft hat schon der Radiofreund seinen Empfänger durchsucht. Er weiß aus Erfahrung, daß häufige Störquellen im eigenen Apparat liegen. Er sucht schlechte Kontakte oder Drahtbrüche in den Schnüren, kontrolliert die Anschlüsse an Heiz- und Anodenbatterie, prüft, ob die Röhren und Spulen fest eingesteckt sind, ob nicht etwa durch schadhafte Ableitungswiderstände der Grund für Gitterentladungen gegeben ist, welche taktmäßige Knaekgeräusehe hervorrufen. Er versucht durch Auswechseln der Ver
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Warum Göring verhandelte.
Berlin, 20. Nov. An die Verhandlungen, die heute nachmittag beim Reichstagspräsidenten Göring stattgefunden haben, schlossen sich noch interne Besprechungen bei den Nationalsozialisten im „Kaiserhof", wo auch Adolf Hitler wohnt, und in engerem Kreise der Zentrumsführung. Von unterrichteter Seite erfahren wir, daß die Einladung Görings zu Besprechungen nicht nur auf das Zentrum und die Deutschnationalen beschränkt ist, sondern sich auch auf Deutsche Volkspartei und die bayerische Volkspartei erstrecken. Es ist also sicher, dasi auch mit den Führern dieser beiden Parteien verhandelt wird.
Zur Konstruktion dieser ganzen Verhandlungen werden von nationalsozialistischer Seite folgende Gesichtspunkte unterstrichen: Die Nationalsozialisten sind bereit, positiv die Aufgabe der Regierungsbildung in Angriff zu nehmen, wenn der Reichspräsident ihnen die Führung überträgt, das beisit, 5>errn Hitler h»rt Auftrag erteilt. Dieser Austrag liegt msher nicht vor, und deshalb werden die Verhandlungen auch nickt von Adolf Hitler geführt. Vielmehr ist nach nationalsozialistischer Auffasiung zunächst Reichs- taqspräsident Göring der gegebene Mann. Das werde einmal durch leine Stellung als Reichstaasyräsident bedingt, noch stärker aber durch die Tatsache unterstrichen, daß er von den Parteien gewählt ist, die vom Reichspräsidenten zur Fraae der nationalen Konzentration gehört worden sind. Seine Unterhaltungen mit den Parteien geben von der Frage der Ski * *- tagseinberufung aus, gelten weiter der Stellung der Parteien zum. Kabinett Papen und von da ans den Möglichkeiten, die zur Bildung einer neuen Regierung führen können. Es wird betont, daß diese Verhandlungen nur informatorisch find und vorbereitenden Charakter haben. ,
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: Nr. 2054 u. Nr 2055 Pastscheckkont»: Ami Frankfurt a. M. Nr. 5015. — Svrechzett bet Redaktion von 10—11 und
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ten Teil des Sonntags im Kaiserhof aufgehalten und eine Reihe von Besprechungen mit seinen engeren Parteifreunden gehabt. Ueber den Inhalt der Verhandlungen zwischen Nationalsozialisten und Zentrum wird auf beiden Seiten allerstrengtes Stillschweigen bewahrt, weil man unter -allen Umständen vermeiden will, daß der weitere Verlauf durch Indiskretionen gefährdet werden könnte.
Reichstagspräsident Göring hat auch versucht, mit den Deutschnationalen in Fühlung zu kommen. Diese Absicht ist aber zunächst mißlungen, und zwar deshalb, weil die Deutschnationalen wohl erwartet hatten, daß Hitler selbst sich an sie wenden würde. Der „M o n t a g", der ja dem Geheimrat Hugenberg nahesteht, berichtet darüber, daß die Verhandlungen in der „etwas merkwürdigen Art" eingeleitet worden feien, daß Reichstags- präsident Göring am Sonntag nachmittag durch seinen Adjutanten Geheimrat Hugenberg in das Palais des Reichstagspräsidenten zu sich bestellen ließ.
Dr. Hugenberg ließ nach der genannten Quelle darauf mrtteilen, daß er Herrn Adolf Hitler wie stets, so auch jetzt zu einer politischen Besprechung zur Verfügung stehe. Er müsse es aber nach den Vorgängen der letzten Wochen a b l e h n e n, einer in so ungewöhnlicher Form erfolgten Aufforderung des Herrn Neichstaaspräsiden- ten Göring nachzukommen.
T^trund ein entstörter Staubsaugermotor. Der Junger zeigt auf den kleinen Spezialkondensator, •Cetit entstört. Dahinter ein Tischfächer. Durch l* «ks kleinen Kondensators, dessen äußere An- 1 Vordergrund links noch einmal zu sehen ist, wird der Tischfächer entstört
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Hitler mit der Kabinettsbildung beauftragt
Er soll den Nachweis einer arbeitsfähigen Mehrheit erbringen
stärkerröhre und durch Kontrolle eines etwa übersteuerten Lautsprechers die Wiedergabe zu entzerren. Schließlich kann er noch nachsehen, ob — falls er einen Wechselstrom-Netzempfänger hat — die Siebmittel ausreichend bemessen sind, und als allerletztes bleibt die Kontrolle der *1- tennenanlage, die ein Knattern und Rauschen hervorrufen kann, wenn z. B. die Antenne mit geerdeten Teilen, wie Fensterblechen, Dachrinnen und dergleichen in Berührung kommt. Nun hat er alles geprüft, was in seiner Macht steht. Und • doch — eben hat eine ihn sehr interessierende Übertragung begonnen und schon wieder ist das zur Verzweiflung bringende Knacken und Rauschen zu hören.
Vor drei Jahren wurde unter dem Vorsitz des Reichsrundfunkkommissars unter Mitwirkung aller Sendegesellschaften und der interessierten Industrien der „Ausschuß für Rundfunkstörungen“ gegründet. Dieser Ausschuß hat technische Kommissionen eingesetzt, welche die wesentlichsten Störerscheinungen untersuchen und Vorschläge zur Abhilfe ausarbeiten. Durch die freiwillige Mitarbeit begeisterter Funkfreunde haben die „FunkheWer“ den Kampf gegen die Rundfunkstörer aufgenommen.
Nach Verständigung mit der zuständigen „Bezirksfunkhilfe“ kommt ein Funkhelfer, der mit Hilfe eines Suchgerätes, wie es in verschiedenen Typen auf der Funkausstellung gezeigt wird, die Störungsursache ausfindig macht. Fast immer gelingt diese Jagd auf Störer, wobei die in der Praxis erworbenen Kenntnisse die Arbeit des Suchgerätes wesentlich unterstützen.
Abgesehen von Fehlern des Empfangsapparates und von atmosphärischen, bisher nicht bewältigten Störungen (z. B. durch Gewitter) sind die hauptsächlichsten Störquellen die elektrischen Starkstromgeräte und Maschinen. Jeder, auch der kleinste Funke, der bei Kontaktunterbrechung bei der Klingel, beim Elektromotor, beim Heilgerät auf tritt, verursacht die ärgerlichen, unerwünschten Geräuscheffekte beim Funkempfang.
Neben Störungen im eigenen Empfangsgerät und solchen durch Starkstromgeräte und Maschinen können weitere Störungen auf treten durch fremdt drahtlose Sender (Durchschlagen und Überlagerung*, ferner durch benachbarte Empfangsanlagen (z. B. das Rückkoppelungspfeifen und Schwankungen der Lautstärke, hervorgerufen durch feste Kuppelungen der Erde und Antenne, wenn beispielsweise die gleiche Wasser- und Gasleitung benutzt wird).
Wenn nun der Funkhelfer die Störquelie gefunden hat, gibt er die geeigneten Beseitigungsmittel an, die dann durch einen von der Funkhilfe vorgeschlagenen Installateur eingebaut werden können.
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Auf der Jagd nach den Störern des Rundfunkempfangs Entstörung von Automobil-u. Gasmotoren.
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