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Besonders die Hochfrequcnzheilgeräte sind ge­fürchtete Störer des Rundfunkempfanges. Aber auch diese Fehlerquellen können durch entsprechende Vorrichtungen leicht unschädlich gemacht werden

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3et Anzefgenpref« beträgt für Sen 11 geftxrlt. Zestennkillimeter 0.08 ®9R„ Aamilienan,eigen M BorzahL 0.07 GM., amtl. n. au#« wärttgeAnz. 0.10 DM Sog. kleine Anzeigen nach Svezialtarkf.Vrund- schrift: Avlonel. Bei schwierig.Satz. sowie bei Platzvorschrift 50'1. Auf­schlag. — ©antmelam eigen 100*1« Aufschlag NekIam.-MMtm. 0.40 GM. Grundschrift! Petit. Jeder «Rabatt gilt at« Barrabatt. Ziel 5 Tage. Offerteu-Sevützr r 25 Pfg., bei Zustellung der Ansebote einschl. Porto — 60 SM Belege werden berechnet. Erfüllungsort Marburg.

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Hielter sucht mit seinem Störungssuchgerät die ttclle. Er hat in der linken Hand eine Tastan- hs Suchen des Störers geschieht dadurch, daß Abtastantenne an die Schalter für elektrische ■üg oder an die Druckknöpfe der elektrischen lein anlegt und Lautstärkenunterschiede feststellt

Ber ein Demonstrationsmodell dieses neuen Kon- •ehen. Das aufgeschnittene Bügeleisen (im Bild vom) zeigt die Stelle des Einbaus

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Störungen, die immer gerade dann mit der sprichwörtlichen Tücke des Objekts auftreten, wenn eine Übertragung stattfindet, die unser be­sonderes Interesse hat!

Die Mittel, mit denen man diesen Störquellen zu Leibe geht, sind Drosseln und Kondensatoren und deren teils recht komplizierten Kombina­tionen. Man kann aber schon mit rel.’iv ein­fachen Mitteln, elektrische Haus- und Heiigeräte nachträglich entstören. Sogar für die gefürch- tetsten Störer, die Hochfrequcnzheilgeräte, sind ganz einfache Abhilfen gefunden worden. Trotz aller biisherigen Erfolge sind aber die diesbe­züglichen Bemühungen durchaus noch nicht ab­geschlossen, und eins der augenblicklich viel untersuchten Probleme ist z. B. die Störung durch elektrische Straßenbahnen.

Wie oft hat schon der Radiofreund seinen Empfänger durchsucht. Er weiß aus Erfahrung, daß häufige Störquellen im eigenen Apparat liegen. Er sucht schlechte Kontakte oder Draht­brüche in den Schnüren, kontrolliert die An­schlüsse an Heiz- und Anodenbatterie, prüft, ob die Röhren und Spulen fest eingesteckt sind, ob nicht etwa durch schadhafte Ableitungswider­stände der Grund für Gitterentladungen gegeben ist, welche taktmäßige Knaekgeräusehe hervor­rufen. Er versucht durch Auswechseln der Ver­

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Warum Göring verhandelte.

Berlin, 20. Nov. An die Verhand­lungen, die heute nachmittag beim Reichs­tagspräsidenten Göring stattgefunden haben, schlossen sich noch interne Be­sprechungen bei den National­sozialisten im „Kaiserhof", wo auch Adolf Hitler wohnt, und in engerem Kreise der Zentrumsführung. Von unter­richteter Seite erfahren wir, daß die Ein­ladung Görings zu Besprechungen nicht nur auf das Zentrum und die Deutsch­nationalen beschränkt ist, sondern sich auch auf Deutsche Volkspartei und die bayerische Volkspartei erstrecken. Es ist also sicher, dasi auch mit den Füh­rern dieser beiden Parteien verhandelt wird.

Zur Konstruktion dieser ganzen Ver­handlungen werden von nationalsoziali­stischer Seite folgende Gesichts­punkte unterstrichen: Die Nationalsozia­listen sind bereit, positiv die Aufgabe der Regierungsbildung in Angriff zu nehmen, wenn der Reichspräsident ihnen die Füh­rung überträgt, das beisit, 5>errn Hitler h»rt Auftrag erteilt. Dieser Austrag liegt msher nicht vor, und deshalb werden die Verhandlungen auch nickt von Adolf Hit­ler geführt. Vielmehr ist nach national­sozialistischer Auffasiung zunächst Reichs- taqspräsident Göring der gegebene Mann. Das werde einmal durch leine Stellung als Reichstaasyräsident bedingt, noch stärker aber durch die Tatsache unter­strichen, daß er von den Parteien gewählt ist, die vom Reichspräsidenten zur Fraae der nationalen Konzentration gehört wor­den sind. Seine Unterhaltungen mit den Parteien geben von der Frage der Ski * *- tagseinberufung aus, gelten weiter der Stellung der Parteien zum. Kabinett Papen und von da ans den Möglichkeiten, die zur Bildung einer neuen Regierung führen können. Es wird betont, daß diese Verhandlungen nur informatorisch find und vorbereitenden Charakter haben. ,

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: Nr. 2054 u. Nr 2055 Pastscheckkont»: Ami Frankfurt a. M. Nr. 5015. — Svrechzett bet Redaktion von 10—11 und

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ten Teil des Sonntags im Kaiserhof auf­gehalten und eine Reihe von Besprechun­gen mit seinen engeren Parteifreunden ge­habt. Ueber den Inhalt der Verhandlun­gen zwischen Nationalsozialisten und Zen­trum wird auf beiden Seiten aller­strengtes Stillschweigen be­wahrt, weil man unter -allen Umständen vermeiden will, daß der weitere Verlauf durch Indiskretionen gefährdet werden könnte.

Reichstagspräsident Göring hat auch versucht, mit den Deutschnationa­len in Fühlung zu kommen. Diese Absicht ist aber zunächst mißlungen, und zwar deshalb, weil die Deutschnationalen wohl erwartet hatten, daß Hitler selbst sich an sie wenden würde. Der „M o n t a g", der ja dem Geheimrat Hugenberg nahe­steht, berichtet darüber, daß die Verhand­lungen in der „etwas merkwürdigen Art" eingeleitet worden feien, daß Reichstags- präsident Göring am Sonntag nachmittag durch seinen Adjutanten Geheimrat Hu­genberg in das Palais des Reichstagsprä­sidenten zu sich bestellen ließ.

Dr. Hugenberg ließ nach der genann­ten Quelle darauf mrtteilen, daß er Herrn Adolf Hitler wie stets, so auch jetzt zu einer politischen Besprechung zur Verfügung stehe. Er müsse es aber nach den Vorgängen der letzten Wochen a b l e h n e n, einer in so un­gewöhnlicher Form erfolgten Auffor­derung des Herrn Neichstaaspräsiden- ten Göring nachzukommen.

T^trund ein entstörter Staubsaugermotor. Der Junger zeigt auf den kleinen Spezialkondensator, •Cetit entstört. Dahinter ein Tischfächer. Durch l* «ks kleinen Kondensators, dessen äußere An- 1 Vordergrund links noch einmal zu sehen ist, wird der Tischfächer entstört

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Hitler mit der Kabinettsbildung beauftragt

Er soll den Nachweis einer arbeitsfähigen Mehrheit erbringen

stärkerröhre und durch Kontrolle eines etwa übersteuerten Lautsprechers die Wiedergabe zu entzerren. Schließlich kann er noch nachsehen, ob — falls er einen Wechselstrom-Netzempfänger hat — die Siebmittel ausreichend bemessen sind, und als allerletztes bleibt die Kontrolle der *1- tennenanlage, die ein Knattern und Rauschen hervorrufen kann, wenn z. B. die Antenne mit geerdeten Teilen, wie Fensterblechen, Dachrinnen und dergleichen in Berührung kommt. Nun hat er alles geprüft, was in seiner Macht steht. Und • doch — eben hat eine ihn sehr interessierende Übertragung begonnen und schon wieder ist das zur Verzweiflung bringende Knacken und Rau­schen zu hören.

Vor drei Jahren wurde unter dem Vorsitz des Reichsrundfunkkommissars unter Mitwirkung aller Sendegesellschaften und der interessierten Industrien der „Ausschuß für Rundfunkstörun­gen“ gegründet. Dieser Ausschuß hat technische Kommissionen eingesetzt, welche die wesentlich­sten Störerscheinungen untersuchen und Vor­schläge zur Abhilfe ausarbeiten. Durch die frei­willige Mitarbeit begeisterter Funkfreunde haben die „FunkheWer“ den Kampf gegen die Rund­funkstörer aufgenommen.

Nach Verständigung mit der zuständigen „Be­zirksfunkhilfe“ kommt ein Funkhelfer, der mit Hilfe eines Suchgerätes, wie es in verschiedenen Typen auf der Funkausstellung gezeigt wird, die Störungsursache ausfindig macht. Fast immer gelingt diese Jagd auf Störer, wobei die in der Praxis erworbenen Kenntnisse die Arbeit des Suchgerätes wesentlich unterstützen.

Abgesehen von Fehlern des Empfangsappa­rates und von atmosphärischen, bisher nicht be­wältigten Störungen (z. B. durch Gewitter) sind die hauptsächlichsten Störquellen die elektrischen Starkstromgeräte und Maschinen. Jeder, auch der kleinste Funke, der bei Kontaktunterbrechung bei der Klingel, beim Elektromotor, beim Heil­gerät auf tritt, verursacht die ärgerlichen, uner­wünschten Geräuscheffekte beim Funkempfang.

Neben Störungen im eigenen Empfangsgerät und solchen durch Starkstromgeräte und Ma­schinen können weitere Störungen auf treten durch fremdt drahtlose Sender (Durchschlagen und Überlagerung*, ferner durch benachbarte Empfangsanlagen (z. B. das Rückkoppelungs­pfeifen und Schwankungen der Lautstärke, her­vorgerufen durch feste Kuppelungen der Erde und Antenne, wenn beispielsweise die gleiche Wasser- und Gasleitung benutzt wird).

Wenn nun der Funkhelfer die Störquelie ge­funden hat, gibt er die geeigneten Beseitigungs­mittel an, die dann durch einen von der Funk­hilfe vorgeschlagenen Installateur eingebaut wer­den können.

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Anzeiger für (das frühere kur-hessisches Oberhessen

Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen Mr Stadt «nd Kreis Marburg

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Auf der Jagd nach den Störern des Rundfunkempfangs Entstörung von Automobil-u. Gasmotoren.

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