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der Redaktion von 10—11 und (
Anzeiger für (das frühere knrheffifche) Oberhessen Anzeiger der amtliche« Bekanntmachungen für Stadt und «reis Marburg.
Hitler mit der Kabinettsbildung beauftragt
Er soll den Nachweis einer arbeitsfähigen Mehrheit erbringen
Links : Geheimrat TheodorWiegand ist an Stelle Professor Rodenwaldts vom
Reichskabinett zum kommissarischen Präsidenten des Archäologischen Reichsinstituts ernannt worden
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Rechts: Die Kunsthalle Hamburg hat gelegentlich der Hundertjahrausstellung des Hamburger Künstlervereins eine von Paul W. Henle geschaffene Porträtbüste des Generalmusikdirektors amHamburger Stadt-' theater Egon Pollak angekauft
/^Gustav-Adolf-Gedächtnisfeier in Lützen. Im Beisein des schwedischen t2>nPrinzenpaares, geistlicher Würdenträger und Mihtärmissionen aus Schweden und j'knd fand am 300. Jahrestag des Todes Gustav Adolfs eine Gedächtnisfeier statt £hts ob en : Kronprinz Gustav Adolf von Schweden hält vor dem Gedenkstein Ji^nsprache. (Der Gedenkstein bezeichnet die Stelle, wo man Gustav Adolf tot aufiand) P*®: Der schwedische Kronprinz schreitet die Front der Traditionsfahnen ab Rechts nebenstehend: Trachtengruppe aus Schweden
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l°vorbildlicherVcrkehrsrichtungs weiser wurde in Görlitz aufgestcllt. Die chts erleuchtete Ampel ragt weit über die Straße und zeigt den Autofahrern den Weg
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Ein „eisiger“ Blumengruß für Elli Beinhorn Die deutsche Fliegerin Elli Beinhorn hat sich auf ihrem Weltfluge überall Freunde erworben. Sie hat jetzt von ihren australischen Verehrern eine Blumensendung erhalten, die, damit sie recht frisch ankäme, in einem Eisblock verpackt war
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ten Teil des Sonntags im Kaiserhof aufgehalten und eine Reihe von Besprechungen mit seinen engeren Parteifreunden gehabt. Ucber den Inhalt der Verhandlungen zwischen Nationalsozialisten und Zentrum wird auf beiden Seiten allerstrengtes Stillschweigen bewahrt, weil man unter -allen Umständen vermeiden will, datz der weitere Verlauf durch Indiskretionen gefährdet werden könnte.
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Neichstagspräsident Göring hat auch versucht, mit den Deutschnationalen in Fühlung zu kommen. Diese Absicht ist aber zunächst mißlungen, und zwar deshalb, weil die Deutschnationalen wohl erwartet hatten, datz Hitler selbst sich an sie wenden würde. Der „M 0 n t a g", der ja dem Geheimrat Hugenberg nahesteht, berichtet darüber, datz die Verhandlungen in der „etwas merkwürdigen Art" eingeleitet worden seien, datz Reichstagspräsident Göriug am Sonntag nachmittag durch seinen Adjutanten Geheimrat Hugenberg in das Palais des Reichstagspräsidenten zu sich bestellen lietz.
Dr. Hugenberg lietz nach der genannten Quelle darauf mitteilen, datz er Herrn Adolf Hitler wie stets, so auch jetzt zu einer politischen Besprechung zur Verfügung stehe. Er müsse es aber nach den Vorgängen der letzten Wochen a b l e h n e n, einer in so ungewöhnlicher Form erfolgten Aufforderung des Herrn Reichstagspräsiden- ten Göring nachzukommen.
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Warum Göring verhandelte.
Berlin, 20. Nov. An die Verhandlungen, die heute nachmittag beim Neichs- tagspräsidenten Göring stattgefunden haben, schloffen sich noch interne Besprechungen bei den Nationalsozialisten im „Kaiserhof", wo auch Adolf Hitler wohnt, und in engerem Kreise der Zentrumsführung. Von unterrichteter Seite erfahren wir, datz die Einladung Görings zu Besprechungen nicht nur auf das Zentrum und die Deutschnationalen beschränkt ist, sondern sich auch auf Deutsche Volkspartei und die bayerische Volkspartei erstrecken. Es ist also sicher, datz auch mit den Führern dieser beiden Parteien verhandelt wird.
Zur Konstruktion dieser ganzen Verhandlungen werden von nationalfoziall- stischer Seite folgende Gesichtspunkte unterstrichen: Die Nationalsozialisten sind bereit, positiv die Aufgabe der Regierungsbildung in Angriff zu nehmen, wenn der Reichspräsident ihnen die Führung überträgt, das beitzt, 5>errn Hitler d-n Auftrag erteilt. Dieser Auftrag liegt äisher nicht vor, und deshalb werden dis Verhandlungen auch nicht von Ado^f Hitler geführt. Vielmehr ist nach nat'onal- fozialistischer Auffaffung zunächst Reichstagspräsident Göring der gegebene Mann. Das werde einmal durch leine Stellung als Reichstaaspräsident bedingt, noch stärker aber durch die Tatsache unterstrichen, datz er von den Parteien gewählt ist, die vom Reichspräsidenten zur Fraas der nationalen Konzentration gehört worden sind. Seine Unterhaltungen mU den Parteien gehen von der Frage derNei^- tagseinberufvng aus, gelten weiter der Stellung der Parteien zum. Kabinett Papen und von da aus den Möglichkeiten, die zur Bildung einer neuen Regierung führen können. Es wird betont, datz diese Verhandlungen nur informatorisch find und vorbereitenden Charakter haben. ,