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Rr. 269

Marburger Etadtzeitung

3663 Studierende

Mehr als im Vorjahre.

Mit dem heutigen Tage ist die Imma­trikulation für das diesjährige Winter­semester abgeschlossen worden. Die Gesamt­zahl der Studierenden beträgt 3663 und hat somit die Zahl des vorigen Semesters überschritt en. Die Studierenden ver­teilen sich wie folgt:

Theologen: 435 Männer, 30 Frauen; Rechts- und Staatswissenschaft: 617 Män­ner, 27 Frauen; Medizin: 931 Männer, 190 Frauen; Philosophie: 907 Männer, 526 Frauen. Zusammen 2890 Männer, 773 Frauen.

Dazu komme« noch 50 Gasthörer. Einige Nachzügler find noch zu erwarten.

Die Ausgestaltung

-er Krlegsgrüberslütten

Nach dem Versailler Vertrag sind zwar die ausländischen Regierungen verpflichtet, die deutschen Kriegsgräberstätten in ihrem Lande 3U achten und instand zu halten. Diese Für­sorge beschränkt sich aber nur auf 'das Not­wendigste hinsichtlich Ordnung und Sauber­keit. Erst seitdem sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Mitwirkung an der Ausgestaltung der deutschen Kriegsgräber­stätten gesichert hat, werden diese nach deut­schem Empfinden als dauernde Ehrenstätten ausgebaut, eine Pflicht, die nicht nur die Treue zu den Gefallenen, sondern auch das Ansehen des deutschen Volkes uns allen auf­erlegt.

Der Volksbund hat bisher nahezu 80 Fried­höfe in Arbeit genommen. Sie tatirben mit Hecken oder Mauern umgeben und mit Bäu­men, Sträuchern und Rosen bepflanzt. Neue Eingangstore wurden angebracht und die Sammelgräber, in denen bis zu 22 000 Tote ruhen, würdig ausgebaut und schlichte ein­drucksvolle Erinnerungsmale errichtet. Die besten deutschen Künstler haben sich dieser Aufgabe angenommen und Mustergültiges ge­schaffen. Es ist nicht leicht, geeignete Lösun­gen zu finden, um mit den Mitteln, die uns in unserer schweren wirtschaftlichen Lage zur Verfügung stehen, geschaffen werden zu können.

Die Kriegerfriedhöfe im Ausland müssen im Gegensatz zu Heimatfriedhöfen, die dauern­der Pflege sicher sind, so gestaltet werden, daß sie auch in späteren Jahren als ein­drucksvolle Gedenkstätten erhalten bleiben. Der Volksbund hat deshalb ganz besondere Aufmerksamkeit auf die Behandlung der Era- berflächen gerichtet. Diese erstreckt sich auf das Aussäen einer Grab- und Wildblumen­mischung, die in späteren Jahren durch Ver­filzung von selbst niedrig bleiben soll. Bei diesen Ruhestätten von bisher ungekannten Ausmatzen ist eine Pflege des Einzelgrabes wie in der Heimat einfach nicht möglich. Die Gräber gehören auch nicht nur den Hinter­bliebenen, das ganze deutsche Volk hat ein Anrecht auf dieses heilige Vermächtnis, und es kann in der Behandlung der einzelnen Grabstätten keinen Unterschied machen oder zulassen: Die Gefallenen sind ihm alle gleich wert und teuer.

Den Besuchern der Gedenkfeier am Mitt­wochabend wird Gelegenheit gegeben, durch den Volksbund ausgesÄltete Gräberstätten im Lichtbild ju sehen.

Die Durchführung der großen Aufgabe, die fich der Volksbund gesetzt hat. erfordert natür­lich auch grobe Mittel. Wie im Vorjahre, so veranstaltet der Volksbund auch in diesem Jahre am Totensonntag wieder eine behörd­lich genehmigte Straßen- und Haussamm­lung. Gebe jeder, soviel er vermag.

Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ortsgruppe Marburg.

Schiedsrichter-Versammlung«.

Morgen findet m Wetter um 1.30 Uhr in der Gastwirtschaft Sauer eine Regelbesprech- stunde für die Schiedsrichter und Anwärter von Wetter und Umgebung statt.

Um 4.30 Uhr ist für die Ortsgruppe Mar­burg im Restaurant Fronhof eine Schieds­richter-Vollversammlung: da u. a. neue Regelauslegungen besprochen werden, ist voll- zähllges Erscheinen aller Schiedsrichter und Anwärter Pflicht.

* Ein Fehlgriff beim Schlachte- f e st. Bei einer Hausschlachtung in Großscel- heim ist es zu einem unliebsamen Fehlgriff gekommen. Ein Landwirt hatte mehrere Schweine, von denen eins geschlachtet werden sollte. So begab man sich denn in. den Stall, um das Schwein herauszuholen. Die Frau ging noch einmal in die Küche und als sie wieder auf den Hof kam, mutzte sie feststellen, datz dieMuck", welche in 8 Tagen ferkeln sollte, dem Messer des Metzgers zum Opfer gefallen war, und das Schwein, das eigentlich geschlachtet werden sollte, sich noch munter im Stall befand. Dem Landwitt ist durch den Fchlgttff schwerer Schaden entstanden.

* Volkshochschule. Die vorgesehene Führung durch die Karl-Bantzer-Aus- stellung findet morgen (Mittwoch) statt Da sie ungefähr 2 Stunden dauern wird, mutz der Anfang auf 1r Uhr angesetzt werden. Den erklärenden Vorttag hat Museumsleiter Dr. Kippenberger übernommen. Neu hinzukom- mende Teilnehmer zahlen einen Betrag von 60 Pfg. 1

Bußtag

In die Zeit der grauen, nebelverhangenen Tage fallen Bußtag und Totenfest. Mit dem Hinsterben von Baum und Strauch, mit dem Zurruhegehen der gesamten Natur Kreisen auch unsere Gedanken um ernste Dinge: Um Tod und Lebenszweck. Sinnbild und Mah­nung ist uns der Herbst. Sinnbild und Vor­bild sei uns die sterbende Pflanze, die auf ein erfülltes Leben zurückschaut, auf ein Leben anderen zur Freude, auf ein Leben, das ein einziges großes Schauen nach oben, nach dem Lichte war. So wollen wir auch einmal das Haupt aus dem Staub des täglichen Lebens erheben, nach oben schauend, weit hinaus über das kleine Leben des Alltags. Wir wollen den Geist spüren, der uns über alle Lebe­wesen dieser Erde erhoben hat und uns zu­gleich die Verpflichtung gab, unser Leben in- haltooll und würdig zu leben.

Sinnbild ist uns der Herbst und Mahnung. Und der Bußtag ruft alle auf, dieser Mah­nung zu lauschen, Rechenschaft abzulegen dar­über, wie wir mit dem Leben fertig werden. Es geht ein eigener Geist aus von diesem Tage, dem der Mensch sich nicht entziehen kann. In der allgemeinen Ruhe, in dem Rasten jedes Verkehrs und Geschäftsbekiebes trägt der Bußtag seine eigenste Bestimmung: Selbstbesinnung!

Wie wir diesen Tag verleben und wie wir ihn erleben das hängt von uns selbst ab.

Diele werden still daheimblekben tmb, wäh­rend draußen im verschwimmenden Grau des Herbsttages die letzten Blätter zur Erde tau­meln, aus der Geborgenheit und Stille ihres Heims hinausttäumen in die vergehende Welt. Viele werden vielleicht hinauswandern in den Wald, wo der Dunst des feuchten, modernden Bodens zwischen den Stämmen liegt und sich die fahle Sonne vergeblich müht, ein bißchen Helle zu spenden. Viele auch werden schon heute auf die Friedhöfe hinausgehen, um die Gräber für den Totensonntag zu schmücken. Für uns alle aber bringt dieser Tag ein Glei­ches: er schlägt eine Brücke zu den Wurzeln unseres Wesens, er führt uns hin zu den Tie­fen unserer Seele, er läßt uns Zwiesprache halten und Abrechnung mit unserem Gewissen.

Tag der Buße Tag der Besinnung! Da ist fast in jedes Menschen Leben etwas, das nicht im Einklang steht zu seinem persönlichen Wesen, irgend etwas, über das er selbst hin- ausmöchte, das er überwinden könnte, wenn er immer auf Sie Stimme in seinem Innern hören würde. Es fallen so oft in unserem Leden häßliche, harte Worte, Lieblosigkeiten, deren wir uns später schämen. Wenn die Stille und die Stimmung des Bußtages dazu beitragen, daß viele von uns zur Erkenntnis dieser Tatsachen kommen, so ist schon der Zweck und Sinn dieses Tages erfüllt.

* Museum. Die Bantzer-Ausstellung ist mit Rücksicht auf den für die letzten Tage der Ausstellungsdauer zu erwar­tenden noch stärkeren Besuch vom morgi­gen Bußtag an schon von 10 ilfjr an bis 1 Ahr und nachmittags von 2.30 Ahr bis 4.30 Ahr geöffnet. Morgen wird reger Besuch aus der Schwalm erwattet. Am kommenden Sonntag wird die Ausstellung geschlossen, bei ihrer Verlegung nach Kas­sel wird sie in der Großen Galerie unter­gebracht.

Steuerinspektor Müller f. Wie bereits gestern mitgeteilt, starb im Alter von 83 Jahren Steuerinspektor Eduard Müller. Im Jahre 1850 in Eölleda (Thüringen) geboren, kam der Verstorbene 1872 nach Marburg, wo er von 1884 bis 1910 in der Stadtverwaltung tätig war. Mit Herrn Müller ist ein Mann zur ewigen Ruhe gegangen, der sich sowohl als Beamter, als auch Mensch außerordentlicher Beliebtheit erfreute. Auch um das Vereinsleben unserer Stadt hat sich Herr Müller schr verdient ge- - macht.

* Müllabfuhr. Wegen des Butz- uns Bettages findet in der Müllabfuhr eine Ver­schiebung statt, die im amtlichen Teil bekannt gegeben wird. /

* Luisabad. Morgen Mittwoch ist die Badezeit von 912 Uhr. (Siehe Anzeige.)

* Westdeutsche Akademische Rundschau. Heute wird die zweite No­vemberfolge derWAR den Professoren, Studierenden und Beziehern zugestellt.

* Kreiskriegerverband Mar­burg. Auf zwei Veranstaltungen werden hiermtt dle Kameraden m Stadt und Land aufmerksam gemocht: 1. Am Mittwoch, dem 16. Nooemoer (Buß- und Bettag), 20 Uhr, Gedenkfeier für die lm Weltkrieg Ge­fallenen im großen Stadtsaal: Redner Pfar- ret Lippoldt-Homburg v. d. H.:Eindrücke von den Grabstätten m Frankreich und Bel­gien" mit Lichtbildern. Eintritt frei. 2. Am Freitag, dem 18. November, 20 Uhr, Werbeabend des deutschen Hoch­seesportoerbandes Hansa (Kamerad­schaft Marburg) im großen Hörsaal des Landgrafenhauses, mit Lichtbildern: Redner Fregattenkapitän a. D. Apel-Stuttgart und cand. phil. Löhlein, lleberschuß an die Niobe"-Volksfpende.

«UeberdieGrotzeTotenmeffe für vier Eesangssolisten, Thor und Or­chester von Felix Draeseke, die am Sonn­abend und Sonntag in der Lutherischen Pfarrkirche zur Aufführung gelangt, schreibt die Presse:Sind die ersten Teile durch eine wunderbare Polyphonie der Ge­danken und ganz neue, tief zu Herzen drin­gende Harmonien ausgezeichnet, so find die letzten drei Teile so herrlich melodisch, datz ihre Eesangsweisen einen überirdischen Eindruck machen, sie enthalten Melodien, wie sie keiner Draeseke nachschreiben wird." Im Mittelpunkt des Werkes ist der über ein Jahrtausend alte ehrwürdige Text der Totenmesse in überaus kunstreicher Weise durchwoben von dem ChoralJesus meine Zuversicht". Diese gewaltige Musik wird den Ausklang des Totenfestes zu einer tiefergreifenden Feier gestalten.

Der Deutsche Hochseesportverband H a n s a" (Kameradschaft Marburg, Gruppe für Hochseesport im Ä.W.K. Marburg) veran­staltet am kommenden Freitag, dem 18. No­vember 1932, 20 Uhr pünktlich im Großen Hörsaal des Landgrafenhauses einen Werbe­abend zum Besten derR i 0 b e" - Volks­spende. Fregattenkapitän a. D. A p e I, der als aktiver Offizier Aufstieg und Niedergang der deutschen Kriegsmarine im In, und Aus­land miterlebt hat, wird sprechen über Deutschland auf See und über See, einst und jetzt". . Anschließend spricht cand. phil L ö h - lein überDie Wehrsportarbeit des Deut­schen Hochseesportverbandes ^onfa mit Lichtbildern und Film. Der Unkostenbeitrag ist auf nur 30 L festgesetzt, so daß es Jedem ermöglicht ist, diese Veranstaltung, die äußerst interessant und lehrreich zu werden verspricht, zu besuchen. Ein zahlreicher Besuch würde der Veranstaltung im Hinblick auf den vaterländischen Zweck zu wünschen fein.

* Zum Wehrsporttag des Stahl­helms. Anstelle der ursprünglich geplanten Rede des Führers des Stahlhelm-Studenten­ringesLangemarck" übernahm der Kreis­führer Berlin-West Major a. D. Schmidt das ReferatStahlhelmaeift". Er führte u. a. aus: Der Grundgedanke des Stahlhelms ist der Idealismus: hierdurch unterscheide er sich von den Parteien. Der erste Bundesführer Franz Seldte habe immer den Kameraden er­klärt, als Dank für die Mühen und Opfer könne et von den Kameraden immer nur noch mehr Opfer und Arbeit verlangen. Der Stahl­helm sei völlig unabhängig von allen Par­teien. Seine Aufgabe erblicke er in der Pflege desewigen Soldatentums", d. h.

* Holzhausbauten. Wie wir hören, hat sich die Firma Otto Nimmrich, norm. Robert Becker, nach eingehender Vorbereitung entschlossen, die Herstellung von Holzhausbau­ten aufzunehmen. Durch die Mitarbeit erster Architekten ist die Firma in der Lage, alle Anforderungen, die an ein modernes Holz­haus gestellt werden, zu erfüllen. Marburg in feiner waldreichen Umgebung ist ganz "be­sonders berufen, bei den modernen Bestrebun­gen des Holzhausbaues mit an erster Stelle zu stehen. Das Holz, das aus erster Hand aus unseren schönen Waldungen zur Verfüg­ung steht, stellt in Verbindung mit Baustof­fen, die ebenfalls aus Holz oder Holzfaser hergestellt sind, ein ideales Bauelement dar. Ein Holzhaus nach den neuesten Konstruktio­nen mit einer Wandstärke von 1520 cm ent­spricht in der Wärmehaltung einer 4550 cm starken Backsteinwand. Dies ist ganz beson­ders zu beachten bei der billigen und schnel­len Heizung dieser Häuser. Von forstwirt­schaftlicher Seite ist es sehr zu begrüßen, wenn der Verbrauch von deutschem Holz geför­dert wird, denn der Waldbesitz Deutschlands birgt so viel Möglichkeiten in sich, die auszu­nutzen mehr wie je für unser Wirtschaftsleben nötig sind.

Schwester Oarissa,

Sie sehen so blaß aus, was fehlt Ihnen f* * -=

Ach, Schwester Jolanthe, seit Tagen plagen mich die Hämorrhoiden so arg, daß ich kaum meinen Dienst versehen kann.

Das tut mir leid. Gehen Sie zum Chefarzt, Schwester, und lassen Sie sich Posterisan ver­schreiben, das ist ein Mittel von überraschender Wirkung. Die Patientin von Nr. 17 hat es sogar vor der Operation bewahrt!

In allen Apotheken: Posterisan-Salbe RM. 1,59^ Posterisan-Zäpfchen für. RM--2,37«

Erziehung zur selbstlosen Vaterlandsliebe Wehrhaftigkeit und Kameradschatt Redner kennzeichnete den dornenvollen 14jährigen W«, des Stahlhelms. Poung-Plan Stahlhelm- Volksbegehren, Harzburg und Reichspräfid«,. tenwahl find Marksteine auf diesem Wege. Sie kennzeichnen den überparteilichen Einsatz des Stahlhelms. Die Aenderung des Regi«, rungssystems begrüße der Stahlhelm, da bk Beseitigung des Parlamentarismus, des Par- teihuchoeamtentums und der Korruptions- Wirtschaft immer die Forderung des Stahl­helms war. Kämpfen und Dienen sei sein« Aufgabe. Der Stahlhelmgeist müsse die Grundlage eines neuen Reiches werden, wenn wir einmal einer glücklicheren Zukunft ent­gegengehen wollen.

Tagesanzeiger.

BerMügtmgsanreigrr. .,

Dienstag, 15. Dovember.

Kratz'sche Bierstube, Marktgass«: 17 und 20 Ahr: Künstlerkonzert der Kapelle Willy Otto.

Cafe Mattees, Reitgafse: Ab 20 Ahr: Konzert, Hansi Aurtsch mit seinem Orchester.

Cafe Detter, Rettgasse: Ab 20 Ahr: Bobby Müller und seine Solisten.

Stadtteller: 20 Ahr: Künstlerkonzert.

Restaurant Daub, Frankfutter Str.: 20 Ahr: Konzert.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ahr: Tannenberg".

Kamera, Kasernenstrahe: 17 u. 20.15 Ahr: Theodor Körner".

Lersammlnngen, Dortrage, sportliche Leraaftaltungen «sw.

Volkshochschule: 20.15 Ahr in der Süd­schule: Pttvatdozent Dr. WiSkemann: Wirtschaftspolitischer Diskussionsabenb. Desgl. 20.15 Ahr in der Südschule: Lektottn Deichmann:Englisch", Leh- rettn Doelitzsch:Französisch". Des­gleichen 20.15 Ahr in der Turnhalle der Universität: GymnastiKursus für Damen.

Mittwoch, 16. November. (Buß- und Bettag.)

Capitol, Diegenstraße: 15.30, 17.30 und 20.15 Ahr:Tannenberg".

Kamera, Kasernenstrahe: 15.30, 17.30 und 20.15 Ahr:Theodor Körner".

Cafe Wattees, Reitgasse: Ab 16 u. 20 Ahr: Hansi "Ruitsch mit seinem Orchester.

Cafe Detter, Reitgasse: Ab 16 und 20 Ahr: Bobby Müller und seine Solisten.

Kratz'sche Weinstube, Marttgass«: 17 und 20 Ahr: Künstlerkonzert der Kapelle Willy Otto.

Stadtteller: 20 Ahr: Bußtags-Konzert der Kapelle Al' Duesher.

Wissenschafttich« Vorlesungen für Damen Und Herren: 11.45 im Musiksaal des KunstinstitutsGrundfragen der Musik­geschichte".

Volkshochschule: 1517 Ahr: Museums­leiter Dr. Kippenberger: Führung durch die Katt-Banher-Ausstellung.

Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge: 20 Ahr im großen Stadtsaal: Gedenk­feier für die Gefallenen im Weltkrieg.

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Mittwoch, den 16. November. (Buß- und Bettag.)

Pfarrkirche. 10 Uhr: Gottesdienst, Psr. Dr. Geller; 17 Uhr: Gottesdienst. Psr. Bott. i

Elisabethkirche. 10 Uhr: Gottesdienst. Psr. Wattemath; 14 Uhr: Gottesdienst. Sup. t. R. Wernrich.

Reformierte Gemeinde. 10 Uhr: Gottesdienst, Psr. Dr. Ritter (Tett: Ap- Gesch. 10, 42 u. 43); 11.15 Uhr: Kin­dergottesdienst fällt aus; 11.30 Uhr: Mi­litär- und Gemeinde-Gottesdienst, Pfr. Veerhvsf; 17 Uhr: Gottesdienst, Psr. Veerhoff; 20.30 Uhr: Ltturg. Beichtfeier, Psr. Dr. Ritter.

Selbständtge ev.- luth. Gemeinde, Michaels-Kapelle. 10 llhr: Predigtgottes­dienst, Sup. Martin.

Diakonti l.-MutterhausSebro n" Wehrda. 10 llhr: Gottesdienst, Pfr. Köhler.

Neuapostolische Gemeinde, Heu« fingersttaße 5. 9.30 llhr: Gottesdienst.

Die Christengemeinschaft (Bewe­gung f. religiöse Erneuerung), Nikolaistr. 1. 930 llhr: Predigtgottesdienst, Rudolf Meyer.

«errtlicher Sonntagsdienst am 16. November:

San. Rat Dr. Schröder, Frankfurter Straße 26, Fernsprecher 2342.

Dr. Wintzer, Neustadt 27, Femsprecher 3509.

Zahnärztlicher Sonntagsdienst am 16. November:

Zahnarzt Dr. Ruez, Wilhelmstt. 2, Fern­sprecher 3602.

Für Mitglieder der Allgem. Ottskrankenkasse:

Zahnarzt Dr. Ruez, Wilhelmstt. 2, Fern­sprecher 3602.

(Sprechstunde von 1011 llhr.)

Stäöt. Bekanntmachung

Müllabfuhr!

Wegen des Buß- und Bettages wird Haus- müll und Straßenkehricht in den Straßen, in welchen die Abholung sonst Mittwochs erfolgt, am Sonnabend, de« 19. Rouember 1932, ab­gefahren.

$lar- ' ' n 15. November 1332. (6397

Stadtbauamt.

Hilmer.