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40. Stiftungsfest -er Mm. Gardisten

22-25

18-21

I

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23-25 19—22 16—18 M—15

^nd dann noch eine Nachfeier Der ^ahresfesttag bildet zugleich den Auftakt für die bis zum Buh- und Bettaq dieser Woche dauernde Herbst-Eemeinsckafts- konferenz, dre unter dem Thema steht: „Kraft, die nur brauchen!" (nach Eph. 3 Vers 16), iu der icdermann herzlichst eingeladen ist.

40-44 39-42 35-40

. 29-31

„ 25-28

. 22-24

„ 39-42

. 35-38 28-34

-9ft 9tti t*n btt gonbflrofe*

Nach unserem Roman „Der Jüngling im Feuerofen" von Heny Steguweit, der trt un­serem Leserkreise begreiflicherweise begeister­ten BeffM gefunden hat, bringen wrr dem­nächst einen originellen humoristischen Ro­man .wie er Lesern und Leserinnen in der ge­genwärtigen schweren Zeit besonders wMom- mm sein dürfte. „Die Drei von der Land- strahe", von dem erfolgreichen rheinischen Erzählet R. S. Atsch, ist die abenteuerliche Geschichte von drei Menschen, die ein mut« williges Schicksal auf die Landstraße führte, wo sie der Natur am nächsten find und das goldene Leben der Freiheit mit allem Auf und Ab kamen lernen — ein Roman mit tausend heiteren Episoden und humorvollen Geschehnissen, um die sich Liebe, Freundschaft, Naturfreude, Lebensweisheit, llebermut und Ernst wie ein buntes Band winden. Ein alter «zentrischer Miflionär und zwei lieb­liche Frauengestalten voll Gemüt und Le­benstüchtigkeit — eine Gutsbefiherstochter und eine Filmdiva — vervollständigen die Reihe der Hauptpersonen der voll Tempera­ment, Frische und Freude am Stoff erzähl­ten spannenden Geschichte, die durch einen Glückspilz ein glückliches, lachendes Ende jjnhH

Austrieb: 1471 Rinder, darunter 305 Ochsen, 121 Bullen, 545 Kühe, 543 Färsen, ferner 601 Kälber, 165 Schafe, 4426 Marktverkauf: Rinder ruhig,Kälber und Schafe mittelmäßig, Schweine schleppest

Schone weiße Zr i

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S?® ' bet £uf ^ute Abend anqesetz! 18 d^ M bricht Freitag, den

^"^präsident Dr. Frie­densburg über „Die grundsätzlicken ztehungen zwischen Staat und Wirtschaft" Näheres hrerüber siehe Inserat '

.* Grieger. Und Landwehrvei* L) » M « r b n r g. Der Major d L. a. D. 1913 BereiEo^ndkr' hS? und^dann

ilt ^eeeinsvorfitzende, Oberst

~ hat der Familie seine

Anteilnahme ausgesprochen.

erhallen Sie bei täglichem Gebrauch von CI.-" der Zahnpaste von höchster Qnaliti«.

Verbrauch. Tube 50 Pf. und 80 Pf. Berlar..

Chlorodont und «eilen Sie jede» Lrfttz dajür zu.

* Polizeiliches. Wegen Zechprellers wurde gestern ein Mann von auswärts hier festgenommen und dem Richter vorgeführt.

* Marburger Schwimmverein. ;’rt. ier. Sonnabend-Nummer, Seite 3 ist Bet einem Werbeschauschwimmen der Schwtmmabtetlung des Turn- und Sport- e™”5, 1860 versehentlich die lleberschrift „Marburger Schwimmverein" gebraucht bitte?Marburger Schwimmverei-, h»rteU»nf btes berichtigen, er war an n»L-^4rBeüer“n[taItun9 überhaupt nicht SRintJ?!’ ” ro,rb aber noch im Laufe des Ä-L'" 8,06,5 W-.b-f-ft „„

Tagesanzeiger.

Montag, 14. Rovember.

BergnLgmigsanzeiser.

Kratz'fche Bierstube, Marktgasse: 17 und 20 Ahr: Künstlerkonzert der Kapelle WAy Otto.

Eafe Markees, Reitgasse: Ab 20. Ahr: Konzert, Hansi Äurtsch mit seinem Orchester.

Cafe Bett«, Reügasse: Ab 20 Ahr: Bobby Müller und seine Solisten.

Stadtkeller: 20 Ahr: Künstlerkonzert.

Restaurant Daub, Frankfurter Str.: 20 Ahr: Konzert mit Lanzeinlagen.

Eapttol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ahr: »Die 3 FratelliniS".

Kamera, Kasernenstraße: 17 u. 20.15 Ahr: „Konto 3E“.

Am Samstag, dem 12. November beging der Verein Ehemaliger Gardisten Mar­burg (Lahn) sein 40jähriges Stiftungsfest, den Zeitumständen nach sehr einfach, aber gediegen und der Würde des Tages ent­sprechend. Die Räume der Steinwegsäle waren überfüllt, ein Beweis dafür, daß der festgebende Verein im Mittelpunkt des kameradschaftlichen Lebens und der

Bersammlungen. Vorträge, sportliche

Veranstaltungen nsw.

Volkshochschule: 20.15 Ahr im HSrsaal 28 des Landgrafenhauses: Pfarrer Dr. Rit­ter: „Die Geschichte der Iugenbbewe- gung.

Hindenburggruppe: Vortrag füllt avS.

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Letzte NirWaftsmelburrgea

r. F r a nl f u r t, 14. Nov. Zum Wochen­beginn war die Tendenz an der Börse sehr ruhig. Die Spekulation bekundet auf Grund der ungeklärten innerpolitischen Lage Zurück- rückhaltung, da auch keine Anregungen vor­igen. Die Newyorker Börse lag freundlich. Farbenindustrie 94,75, Siemens 118. Rcichs- banr "121,50, Altbesitz 56,25, Schutzgebiet 6,30—6,40.

r. Frankfurt, 14. Nov. Der Frank­furter Getreidemarkt lag zu Wochenbeginn sehr ruhig und noch wenig verändert. Die Stimmung ist freundlich. Das Angebot ist gering.

r. Berlin, 14. Nov. Im Vormittagsver­kehr war das Geschäft am Produktenmarkt zrmltch unentwickelt. Die Tendenz ist freund­lich. Roggen behauptet, Weizen etwas höher genannt, Hafer und Gerste ruhig.

SchlMtvtrftmartt Franffmt o. 9L

14 November, mittags 12 Ubr. (Vorbericht) 1. Kinber:

Ochsen, ooMeischige ausgemästete Ztr. L'bg. höchsten Schlachtwerts jüngere Mr. 2->—31

r ältere „ 25-28

sonstige vollfleischige jünger« 22—24

Bullen, jüngere, vollfleischige

höchsten Schlachtwerts , 26—28

tonßtge vollfleischige od. ausgemästete ~ 22—25

hielt zahlreiche Ehrengaben: je einen sil­bernen Fahnennagel vom Krieger- und Landlvehrverein Marburg, vom Artillerie­verein Marburg, von der Kriegeriamerad- schaft Marburg, von der Vereinigung „Semper talis" (1. Garde-Regiment z. gj Marburg, vom Gardeverein Gießen; ein Standbild (Garde-Infanterist) vom Ka­vallerieverein Warburg, ein Standbild (Jäger) vom Verein ehern. Jäger und Schützen Marburg als Schieß-Wander­preis. Die Familie Wirges schenkte ein Bild des verstorbenen verdienstvollen Ka­meraden Peter Wirges, der 1897 bis 1922 Vorsitzender gewesen ist. Der „Stahl­helm" sprach dem Verein herzliche Glück­wünsche aus. Besondere Ehrung wurde dem Kameraden Otto Schneider zutell (Vorsitzender 1927 bis 1931), der von Sie­gen aus zum Feste gekommen war. Das Hoch auf 'die Frauen brachte der Kreis- Kriegerverbandsvorsitzende, Oberst a. D. Immanuel, aus. Ihm wurde die Auszeichnung zuteil, al« Ehrenmitglied in den Verein ausgenommen zu werden, wozu ihm eine schöne Arkunde und Mappe überreicht wurden. Die Musik, gestellt von der Kapelle Pauli, war vortrefflich und trug die alten Gardemärsche kraftvoll vor. Bemerkt wird, daß an dem Fest- abend zwei Anmeldungen für den Garbe- verein erfolgten. Es war ein stimmungs­voller, gemütlicher, eindrucksreicher Fa- mMenabend, der allen Anwesend«! un- vergeßlich bleiben wird.

daill« Philipps des Großmütigen mit den Widmungsworten:

Ernst von Hülsen, ihrem unvergeßlichen

Kurator, in Dankbarkeft die Philipps-

Universität.

Hierauf erfolgte die feierliche Uebergabe der Insignien an den neuen Rektor, Professor Dr. Merk. Er behandelte in seiner Antritts!ede den interessanten und lehrreichen Stoff:

„Werdegang und Wandlung der deutschen

Rechtssprache im Laufe der Jahrhunderte!"

Die deutsche Sprache und Rechtsentwicklung bildet eine unlösliche Schicksalsgemeinschaft zwischen Rechts- und Sprachbildern. Die deutsche Rechtssprachforschung beginnt mit Jakob Grimm. Die Geschichte umspannt einen Zeitraum von 2000 Jahren. Um das 13. und 14. Jahrhundert vollzieht sich der Uebergang von der lateinischen zur deutschen Rechtsaus­breitungssprache. So ist auch der Jurist an der Ausbreitung der neuhochdeutschen Schrift­sprache sehr beteiligt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts trat eine neue (Epodje der deutschen Rechtssprache ein, welche fremd­sprachliche Ausdrücke ausmerzte und durch deutsche ersetzte. Die sinnfältigste Reinigung der deutschen Rechtssprache war im letzten halben Jahrhundert. Am Schluffe seiner Aus­führungen betonte Professor Merk noch, daß das deutsche Volkstum nicht in erster Linie durch Uniformen, sondern durch die deutsche Sprache gefördert würde.

Mft der m allen Testen vollendeten Wie­dergabe und musikalisch aufs sorgfältigste ausgedeuteten Ouvertüre zu „Titus" von Mozart fand der Festakt einen würdigen Ab­schluß.

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Wie wir erfahren, verabschredete sich am Sonnabend Geh. Ober-Reg.-Rat Dr. von Hülsen von dem Rektor der Universität und von sämtlichen Beamten und Angestell­ten des Kuratoriums, des Sekretariats und der Universttätskasse. Für jeden einzelnen hatte der bisherige Kurator em liebenswür­diges Wort.

Ar MutrrM im Landkreise Marburg

Dne Sammlung für die Winterhilfe im Landkreise Marburg hat begonnen. Bisher stellten an Lebensmitel zur Verfügung:

Bellnhausen: 12 Ztr. Kartoffeln, 3,10 Ztr. Gemüse, 3 Laibe Brot.

G o ß f e l d e n: 16 Ztr. Kartoffeln, 1,25 Ztr.

Gemüse, 040 Ztr. Hülsenfrüchte, 0,10 Ztr. Obst

Holzhausen: 6v2 Ztr. Kartoffeln, 0,20 Ztr. Roggenmehl, 0,45 Ztr. Weizenmehl, 0,50

Gemüse, 0,20 Ztr. Hülsenfrüchte, 2 Laibe

Kernbach: 9,5 Ztr. Kartoffeln, 0,60 Ztr. Roggenmehl, 0,48 Ztr. Weizenmehl, 4 Pfd. Speck.

Nesselbrunn: 6 Ztr. Kartoffeln.

Todenhausen: 23 Ztr. Kartoffeln, 0,50 Ztr. Roggenmehl, - 4 Ztr. Gemüse, 0,30 Ztr. Hülsenfruchte, 6 Laibe Brot.

Winnen: 12,20 Ztr. Kartoffeln, 1,70 Ztr. Roggenmehl, 2,85 Ztr. Gemüse, 0,20 Ztr. Hül­senfrüchte, 2 Laibe Brot.

Zu der alljährlich üblichen Feier in der Umversitätsaula gaben nach dem Einzug des Lehrkörpers im Ornat und der Chargierten der Korporationen, die das Podium um­säumten, Fahnen einen Bunten wie festlichen Rahmen. Als Einführung erklang von dem Collegium musicum unter Leitung des Uni- versitatsmusikdirektors Prof. Dr. Stephani die Ouvertüre zu „Iphigenie in Aulis" von Gluck. Sodann verlas der bisherige Rektor, Prof. Dr. Thiel, den Jahresbericht, nach welchem drei Dozenten und vier Studenten heimgegangen sind. Eine merkliche Vergrö­ßerung erfuhr der Lehrkörper der Universität durch mehrere Habilitationen. Der Gipfel­punkt der Freguenz der Universität ist nach den Ausführungen des Redners bereits über­schritten, und diese wird sich infolge der be­stehenden wirtschaftlichen Verhältnisse in den nächsten Jahren voraussichtlich erheblich verringern. Auch ist die Relegation von sieben Studierenden durch bedauerliche Will­kürakte zu beklagen.

Die Allgemeine Studentenschaft erstrebt die ihr enffprechende Anerkennung, worüber Ver­handlungen im Gange sind. Erwähnt wurde ferner, daß der Sport, insbesondere auch der Wehrsport, durch die Studenten gut ge­diehen sind. Anschließend an diese Feststellung rouibett Wanderpreise an den ATV. Kurheffen verteilt vom Herrn Kurator. Das Bild vom Straßburger Münster an das Korps „Rhenania" und von dem Herrn Rektor ein tzindenburgbild an die Hochschulgilde „Sax- not".

Trotz der Anspannung der Finanzen konnte doch der llnterrichtsbetrieb durchgehalten wie auch bauliche Ausführungen an Universitäts­gebäuden — z. B. der Frauenklinik — vorge­nommen werden.

Sodann widmete der Redner Herrn Geh. Reg.-Rat Dr. von Hülsen, dem jetzigen Oberpräfidenten, warme Abschiedsworte mit gleichzeitiger Ernennung zum Ehrensenator der Universität und lleberreichung des Ehren­zeichens der Universität, die goldene Me-

jeting genährte

Kühe, jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwerts sonstige vollfleischige od.ausgemästete fleischige gering genährte

Färsen (Kalbinnen, Iungrinderj vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts vollfleischige .. «eiiduge Z. Kälber:

. e Ataft- und Saugkälber mittlere Mast- und Saugkälber geringe Kälber

3. Sch«ft:

Mastlämmer und jüngere

Mafthämmel Weidemast

Stallmast mittlere Mastlämmer, ältere Mast» Hümmel und gut genährt» Schaft fleischiges Schafvich gering genährtes Schafvieh .

i . Schweine:

Fettjchweine über 300 Pfd. Lebendgewicht oollfleijch.Schweine v. c6.240—300 Pf.Lbdg. vollfleijch.Schweine d.co.200—240 Pf^fddg. oollfleijch.Schweine v. c a.160—200 Pf.Lbdg. fleischige Schweine v. co.120—160 Pj.Lbdg. fleischige Schweine unter 120 Ptd.Ldbz.

Sauen

OWIB» 3tfhrwfl, Matt«« «. B» Montag, bat 14. November 1938

Festakt der Rektoreinführung

Die Goldene Medaille für Sberpralident von Sülsen

«sette 4--------—

Marburger Stadtzettung

Sahressest des Ziakonissen-Mutted W «Sebro»"

Das Diakoniffen-Mutterhaus „Hebron" des Deutschen,Gemeinschafts » Tiakonieverbandes feierte gestern sein 24. Jahresfest, bet dem Pastor Modersohn aus Lad Blankenburg (Thüringer Walds den Festgottesdienst hielt. Auf Grund des Wortes des Apostels Paulus aus Ap.-Eesch. 20 Vers 19 zeigte der Red­ner. daß zu einem gesegneten Dienst für Gott ein demütiger Sinn, ein priesterliches Herz und ein tapferer Mut gehört. Gerade in einer Zeit, wo die Gottlosigkeit immer mehr zunimmt und die Eottlosenbewegung drohend ihr Haupt erhebt, tut solch ein Dienst un­serem Volk mehr denn je not.

Nachmittags fand dann im überbesetzten Saale die eigentliche Jahresfestfeier statt, die wahre Lob- und Dankversamm­lung für alle erfahrene Durchhilfe Gottes im verflossenen Jahr. Der von der Hausmutter gegebene Jahresbericht ließ alle FestgSste hin- «infdjauen in die weitere Entwicklung des Mutterhauses, sowie m tue vielverzweigte Ar­beit auf dem Gebiete der Diakonie, die durch die Schwestern des Hauses in so vielen Orten unseres Vaterlandes und darüber hinaus an tonen Volksschichten, vornehmlich an den Elenden, Armen und Notleidenden und eben­falls „Brüdern von der Landstraße" geschieht. In Krankenhäusern u. Gemeinden, in (Semein» fchafts- und Jugendbundarbeiten, in Blau- ckreuz- und Fürsorgearbeiten ist der weitaus tzrößte Teil der mehr als 600 Schwestern Eta. Außerdem stehen Schwestern im be­sonderen Dienst an der weiblichen Jugend in Der Htmshaltungsschule, im Matthaheim und totnem Kindergärtnerinnen- und Hottnerinnen- semtnar. Nachdem der Hausvater des Mut­terhauses, Pastor Köhler, einen Einblick in Den äußeren Umfang und die weitere Aus­dehnung der Arbeit durch Neubesetzung von Stationen gegeben und an einigen Erleb- Uissen der Schwestern gezeigt hatte, wie Gott heute noch mitten in dieser Zeit der viel­gestaltigen Not allezeit Sieg schenkt durch feinen Sohn Jesus Christus und wie sich Menschenseelen auWließen für die frohe Bot­schaft von seiner Erlösung, ließ zum Schluß Der Direktor des Deutschen Gemeinschasts- Dtakonteverbandes, Pfarrer Krawielitzki, ms . Feierstunde ausklingen in das Wort: ''Wir haben einen Gott, der da hilft." Diese bMsche Wahrheit soll auch fürs kommende Jahr Leitspruch der Diakonissenarbekt sein, die so ganz m der Stille vor Marburgs Gefilden auf dem „Hebronberg" bei Webrda ihren Ausgangspunkt hat.

allgemeinen Wertschätzung steht. Die Ka­meraden des Vereins waren mit ihren Familien vollzählig erschienen. Die hiesi­gen Kriegervereine hatten starke Ver­tretungen gesandt. Auch vom Lande waren viele Kriegervereine vertreten. Aus Gie­ßen war eine 15 Kameraden starke Ver­tretung des dortigen Eardevereins zur Stelle. Die Leitung des Familienabends lag in den Händen des Vorsitzenden S u ck, der es trefflich verstand, in seinen An­sprachen und in der ganzen Führung den rechten Ton schlagfertig zu treffen. Den vom Kameraden L a n g k u s ch gedichteten stimmungsvollen Dorspruch trug Frl. Anna Vöth sehr gut vor. Auf der Bühne er­schien bei vielen Gelegenheiten im Ver­laufe des Abends eine zahlreiche Gruppe wn_ Vertretern des Gardekorps in den prächtigen Paradeuniformen der einzelnen Regimenter aller Waffengattungen: ein ergreifend schönes, Helle Begeisterung erweckendes Bild! Die Festrede hielt Oberst a. D. Immanuel, Vorsitzender des Kreiskriegerverbandes Marburg. In klarer, knapper, geistvoller Art entwickelte er die mehr als 200jährige Geschichte des Gardekorps, unvergleichbar an Ruhmestaten, Opfermut, Treue. Er schloß mit dem Gelöbnis, daß der deutsche Reichskriegerbund Kyffhäuser, in ihm der Eardistenverein Marburg, dieses Erbteil hochhalten werde: Einheit, Mannes- und Soldatentugenden, Wehrgeist, Kamerad­schaft. „Semper talis" — d. h. „Immer sich selbst gleich und getreu!" Die Rede klang in das dreifache Hoch auf das Vater-

' Wissensckr I la«v und in das „Deutschlandlied" aus. An für Damen und Herr^ ^-1"^EN Ehrungen wurden verliehen und vom Vorlesung von Privaldozmt T)r Kreiskriegerverbandsvorfitzenden mit kur-

StrtTtet über „Gnmdftcmen der oÄA 3en Ansprachen überreicht: je ein Bild des

gefchichte" findet am Mittwoch 16 ginnJm- Herrn Reichspräsidenten mit Arkunde den

- und Dettag), norm. 11.45 in,r I Kameraden Wilhelm Bamberger, MuWaal f>e5 JubSäumsbaues $aaI Dersch, Heinrich Hering, Jo-

Nach ernern zusarnrnenfassenden Rück- Hannes Huth, Otto Köster, Jost

beite ?s der ersten Vorlesung behan- I Kraft, die Mitgründer des Vereins find: astets mirh h£Ssn>Ur»\imbr I gleiche Ehrung dem Kameraden Peter

ters (l^^uttd 15 S.° f nl a n n als 20jährigem Vorstands-

rrachtung und DatsienAooelmam" Die ?'^lled: die Ehrenschleife für 25jährige

Vorführungen bring auf In «*ue Dereinszugehörigkeit, verliehen vom

sttumenten gespielt, Werke von Preußischen Landeskriegerverband, den

Vtkry, Guillaume Dufap, Gilles Bin- I Kameraden Paul Elaar, Heinr. Pinn- Kat s und Johannes Ockeghenu Auf I sch Midi, Ludwig Kirchhain, Karl me Darbtetm^ dieser ganz selten gehörten, I Spangeaberg, Hermann Schmidt.

‘ÄTSS, 'S 'M» »Mgf-E 2--.

merksam gemacht. — Es sei nocffals btSf fflMnTSm §ahnenband, geschmack- verwiesen, daß neben ermäßigtem Aboime- I bt>“ J?11? ®.Dl° auf weißer Seide gesttckt, pent für jeden Vottrag auch Emzelkarten I das Fraulein G r e t e K ü h n mtt wannen Abgegeben werden. * -----^»Worten überreichte. Der Gapdevereui er*