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Nr. 266

C»et»effif®e ZeMms. ÄatMtfl e. L. FtMag. bet 11. November issz

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handlunaen nicht zum Vorschein gekommen. Der Gesandte Pflügt, der Oesterreich betm. Völkerbund vertritt, ließ die Regierung be­reits vor längerer Zeit wissen, dag die West- mächte einer entsprechenden Aenderung im Friedensvertrag von St. Germain nicht wider-! sprechen würden. Auch die Delegation des österreichischen Heeresministeriums, «ektions» chef Hecht und 'Generalmajor Jansa, fanden, bei ihren Beftrechungen ein gewisies Sei»'

Der Inhalt dieses spontanen Hilferufs weist u. a. darauf hin, daß unter den Mitteln, die dem deutschen Volke aus seiner gegenwärtigen Lage wieder heraushelfen können, die Pflege der Forschung auf allen Gebieten .insbesondere der Volksgesundheit, der Entwicklung von Landwirtschaft, Industrie, Chemie und Tech­nik, unentbehrlich ist und mit an erster Stelle steht. Zugleich diene die Pflege der Forschung auf dem Gebiete der Geisteswissen- schaften der inneren Wiederaufrichtung unse­res Volkes und der Erstarkung seiner geistigen Haltung gegenüber den Prüfungen des Schicksals und im Ringen um die Welt­geltung in Kreise der Nationen.

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steht weithin sichtbar E. E. D w in g er. Mit innerer Notwendigkeit schreibt er nach den Berichten über das ungeheuerliche Leiden deutscher Kriegsgefangener in Sibirien l„Ar- mee hinter Stacheldraht") und über die Schrecken der Revoluttons- und Interven­tions-Kriege in Rußland („Zwischen Rot und Weitz") jetzt das abschlietzsnde Werk über die Heimkehr der Sibirier, ihre Versuche, in der verwandelten Heimat ein neues Leben anzufangen: „Wirrufen Deutschland" (Verlag E. Diederichs, geh. 4,50 SUI, leit. 5,60 SM, Leinen 6,80 SMC). Den äutzeren Rahmen bildet ein Gut in Ostpreuhen, auf dem die Heimkehrer in den irrsinnigen Jah­ren 1921—24 versuchen zu verstehen, was geschehen ist, während sie in der Ferne Un­sägliches erlitten für Deutschland — das Deutschland, das nun am Boden liegt, von autzen bedroht, im Innern sich zerfleischend, im Taumel und der Gier der Jnfiations- jahre sich betäubend; Sie rufen Deutsch­land und sie werden nicht ruhen, weil sie soviel erlebt haben, wie nie ein Volk. Drei Schanden haben sie erlebt, die Schande der Gefangenschaft mit sechshunderttausend To­ten, die Schande der Interventions-Kriege, in denen um Oel und Gold ein Volk in den Abgrund gejagt wurde von den Sieger» machten — und die Schande von Set« satlles, „jener öffentliche Hohn, mit dem die Welt der Gerechtigkeit ins Gesicht schlug, als man beschworene Versprechen mit tau­send Heucheleien brach. Sie heitzt Ostpreutzen und Korridor und Oberschteflen, sie heitzt Schuldparagraph und Kriegsentschädigung und Schwarzenschmach — sie heitzt soviel hundert Dinge, daß man sie einzeln gar nicht nennen kann". Hier s ch r e i t ein Mensch und Sagt an. Er scheut nirgendwo, Anrecht zu nennen, was Unrecht ist — mag es drautzen, mag es im eigenen Volk jein. Wie gebt er mit Wirth's Schlagwort „Der Feind sicht rechts" ins Gericht, wie höhnt er über die Schriftsteller „die vor lauter Fortschritt in­ternattonal find, aber die Internationalität des Leidens und der Ungerechtigkeit, des Hungers und der Gewatt fühlen sie nicht". Aber er weitz genau so gut, datz das Neue, was werden foA, was sie in Sibiriens Schrecken haben wachsen spüren, einen rest­losen Wandel der Gesinnung for­dert, datz kein Stand glauben darf, alte

Von den SignatarmÄhten werden kei­nerlei Schwierigkeiten gegen den Plan erwartet. Sie find auch bei den Der-

in einem sinnlosen Gemetzel, Deutsche ge­gen Deutsche kämpfend. Ihnen zur Sette steht nur der deutsche Gesandte Pillau, eins heroische Figur, bte ihresgleichen nicht hat. Er ist der Held dieses Buches. Er leidet mit gebundenen Händen Nod und Tod fei­ner Landsleute mit — und glaubt d och an Deutschland, nicht schwärmend, nicht pathe­tisch, auch nicht klagend und schimpfend. Aus dem Unglück schöpft er seinen Glauben „Deutschland ist jetzt eine so richtige Na- tion. wie es seit siebenhundert Iahren keine richtige Nation mehr war. Denn das Unglück treibt den Glauben, datz Deutsch­land eine herrliche Nation ist, jedem, der in Deutschland lebt, bis in die letzten Blut­fasern hinein. Und deshalb ist vor der Geschichte dies Unglück gar nicht s» schlimm." Wollte Gott, datz dieser Glaube an das Schicksal, an bte Kraft gerade der Auslanddeutschen, der jungen Weltwande­rer, an die gemein'chastbilbende Wirkung der ungeheuren Not uns allen zuteil wird! Man sollte dies Buch jungen Menschen in die Hand geben, mag es ihnen auch mit seiner hatten und nüchternen Männlichkett Tränen in die Augen treiben — es kann ihnen helfen zu erkennen, worauf es ankommt: auf Zu­sammenhalten im Innern, auf fraglose Ka­meradschaft, wie sie der Krieg lehrte, — aber ebenso auf Stärkung nach autzen, aut Macht, ohne die keine Innerlichkeit^leben kann, wie sie selbst auch nicht ohne Inner- lichkett sein darf. Edschmidt's, Glaube, wie er aus dem Gesandten Pillau spricht, ist em Glaube an seelische Kräfte, die nicht von technischer oder milttärischer Gewalt nieder- gehaften werden können. Dies Buch ist von einem unglaublichen Wirklichkeftsgehalt (Edschmidt hat lange Südamerika berept)— und zugleich von großer dichtencher Schön­heit; niemand wird es ohne irrgriftenheit aus der Hand legen — wenn er das erschütternde Schlußbild gelesen hat, wie ein deuticher Mann sterbend zwischen Niggern und In­dios noch einmal Deutschland liebt: „im silbrigen Dunst zarte Rebenhügel unter Fich­tenwäldern; Deutschland zwischen Kreuzen wieder wachsend, bis es von neuem den Stand erreichte, der ihm zukam, und für den 5U krepieren, keine Schande war. Mit diesem Bild rat Herzen konnte ein Mann schlietzlich für Deutschland auch in die Hölle fahren." (Fottsetzung folgt.)

find, wie die .Wiener Sonn- und Montags­zeitung" jetzt mit grotzer Aufmachung berich­tet bereits so weit gediehen, datz man in kür­zester Zeit mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Oester­reich rechnen darf.

Anstatt des jetzigen Sölimerheeres soll eine Miliz errichtet werden. Jeder waffenfähige Mann soll im Alter von 21 Jahren eine Dienstzeit von 6—8 Monaten in bet Miliz absolvieren. Dadurch würde auch die Höchstgrenze der bewaffneten staatlichen Exe­kutive nicht überschritten werden.

Man verspricht fich in Regierungskreisen von der Einführung der allgemeinen Wehr­pflicht gro’Re Vorteile. Nicht nur, datz sofort alle bewaffneten Formationen aufgelöst wer­den würden, könnte man darüber hinaus auch die Arbeitslosigkeit etwas ver­mindern.

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Wir glaubten, jetzt körne eine bessere Zett. Da irrten wir uns. Unsere Wachen wurden verdoppelt, wir wurden jetzt noch mehr schikaniett als früher. Wir Kriegs­gefangene werden diesen Tag nie ver­gessen. G. Roth.

Wie bereits gemeldet, befaßt man fich in den österreichischen Regierungskreisen mit Plänen, die daraus abzielen, die allgemeine Wehrpflicht wieder einzuführen. Die Vorbe­sprechungen und Verhandlungen, sowohl mit i den ehemaligen Feindstaaten als auch mit den Mitgliedern der Abrüstungskonferenz und 1 den Jnnenpolitikern und Parlamentariern.

der neue Gesandte bet Schweiz.

Stiiim ÄMllur in Met

Hilferuf deutscher Gelehrter an Hindenburg.

Hundertfünfzig der namhaftesten deutschen belehrten haben an den Reichspräsidenten von Hindenburg eine Adresse gerichtet, in deren letzten Sätzen sie die dringende Bitte aussprechen, datz der Reichspräsident seine Hilfe und seinen Beistand der deutschen For­schung und Wissenschaft nicht in einem Augenblick versagen möge, „roo es darum geht, die wissenschaftliche Forschung am Le­ben zu erhalten, die von jeher eine Stärke Deutschlands gebildet hat, und in der bisher deutscher Geist vor anderen Völkern glänzte."

Die Allgemeine Wehrpflicht in SfterreiÄ

Miliz mit sechs- bis neunmonatlicher Dienstzeit geplant

Vorrechte retten zu können. Der russischen Revolution {teilt er bie deutsche Revo­lution gegenüber, bie noch nicht gewonnen ist. Der seelischen Nemverdung mutz eine neue soziale Haftung, eine neue soziale Ord- nung entsprechen. Wem diese neue Hal­tung, die man gekost die der kcmservatwen Revolution nennen bars, so aus dem erleb­ten Leiden erwächst wie Dwinger, der darf so sprechen wie er. Patteimenschen aller Art werden das Buch ablehnen, der nur „ästhetisch" interessierte Leser rotrb sagen, es sei keine Dichtung — wem aber deutsche Not auf der Seele brennt, bei wird splttm, datz hier ein dichterischer Mensch ätS tief­stem Leiden heraus ein Werk der Gegenwart gestaltete, das in eine Zukunft weist, in der beutjjdje Menschen wieder gemeinsame Not tragen und der Menschlichkeit zum . Siege verhelfen, bie nichts mit Humanitätsduselei zu zu tun hat, — in der deutsche Menschen wie­der die atte Erde bebauen, „bie blanke Pflug­schar in den Grund drücken, datz bie Erde breit und fruchtbar auseinanberfällt, um neuen Samen m sich aufzunehmen."

Heute hat der deutsche Mensch, der sich sehnt nach dem Acker, den er bebauen darf, nach dem Werk seiner Hände, das ihm und seinen Kindern Brot gibt, keinen Raum m bei Heimat. Er brängt hinaus in fremde (Erbteile und über die Meere, — uich Heer ist er hilflos ausgeliefert fremder Gewalt und Willkür, weil kein mächtiges Land hinter Sjm steht. Die Heimat, die ihren Kindern nicht den Boden zum ackern geben kann, kann ihnen nicht einmal draußen Hilfe und Schutz zuteil werden lassen. Kasimir Edschmidt hat in seinem Buch: „D eut- sches Schicksal" (Verlag Zsolnay, Bin.) dieses Thema: Die Verlassenhett des Deut­schen drautzen infolge der Machtlosigkeit sei­nes Vaterlandes in ungeheuer aufwühlender Weife geschildert, so geschildett, datz man sein Werk ruhig neben Grimms „Volk ohne Raum" nennen darf. Schauplatz seines Wer­kes ist Südamertta, wohin sich sechs arbeite« los gewordene Kriegsteilnehmer begaben, um Militärdienste zu nehmen in einer der stän­dig von Revolutionen heimgesuchten dor­tigen Republiken. Sie erleben alles, was nur möglich ist an Elend: Wrttschaftsnot, Ker­ker, Flucht durch Urwald und Steppe — und fallen schlietzlich, Mietlinge im fremden Sotd,

Es war bie letzten Tage vor dem un­heilvollen Zusammenbruch unseres Daker- lanbes, wir gingen im Hofe der Kaserne „La-Toueh-Trevilles" in Rochefott s./Mer, Vie gleichzeitig als Hospital eingerichtet lvar, unseren Rundgang, als sich das eiserne Tor auftat, um amerikanische Autos hereinzulassen. Diese lArtvS — amerikanische SanttätSautos — brachten Kameraden aus der Front. Teils schwer, teils leicht verwundet hatten diese Armen eine Fahrt von drei Tagen hinter sich. ÖDir gesunden Kameraden wollten helfend beispttngen, aber französische Infanterie trieb uns vom Hofe weg ins Innere der Gebäude. Don den Fenstern aus sahen wir nun dem Ausladen unserer Kameraden zu. Hier lagen sie nun, direkt aus dem Schützengraben kommend, mit blutigen Ge­sichtern, Blut an den Händen, Blut die ganze Uniform. Wit blassen Lippen sich hilflos umsehend. Ein erschütternder An­blick! — Es war Deutschlands letzte Hoff­nung! Mtt ttänenerftietter Stimme fragte ich einen Kameraden: „Kamerad, wie fteht's draußen?" — Alles verloren — cklles vorbei!" wimmerte er. — Die jüng­sten unserer Jahrgänge waren es! Wie bie Kinder lagen sie in den Betten. Einer war dabei, der hielt dauernd ein Bild in der Hand, das er in die Gefangenschaft gerettet hatte — es war ein Schulbiid seiner Klasse. Sein Lehrer hatte bisse Aufnahme gemacht. — Er konnte sich nicht kennen von diesem Bild. — Er hatte nur den einen Wunsch, sein heißgeliebtes Datettand wieder zu sehen.

Ein paar Tage später, es war am 11. 11. 1918 vormittags, setzte plötzlich ein ohrenbetäubendes Sirenengeheul von ssämüichen Handels- und Kriegsschiffen des Hafens von Rochefott s./Mer ein. Gleich­zeitig ging der Tumult in den Skaßen der Stadt los. Die Franzosen waren wie irr­sinnig geworden. — Kreischende Frauen lund Kinder, Soldaten, Mukosen, alles sinnlos betrunken. Arm in Arm, auf und ab. — Dieses muh man selbst gesehen ha­ben, dieses siegestrunkene Frankreich, die­ses hahspeiende Frankeich. O, wenn sie uns arme Kriegsgefangenen an diesem Dag gehabt hätten — sie hätten uns in Stücke gerissen — wie die Bestien.--

„Dive l'Armistice!" Hoch der Wassen- stillstand! „Fint la Guerre!" Der Krieg fertig! „Guillaume en bas!" Herunter der Kaiser! „Guillaume ade!" Wilhelm geh sott! usw. Diese Ruse gellen einem heute noch in den Ohren. Für uns, die wir fett 1914 in diesem Hexenkessel sahen, eine trostlose, verzweifelte Lage. Hier die Säle voll verwundeter und Kanker Kame­raden — draußen der Orkan, der soge- naimte Steg Frankreichs.

ftänbnre.

Alles ist soweit gediehen, daß bet nett», ernannte ständige Delegierte Oesterreichs oeü der Völkerbunddelegation, Ministerialrat Leite -neuer, schon am 21. November tmj Rahmen der Abrüstungskonferenz für Oester» reich die Einführung der allgemeinen Wehr» pflicht fordern wird.

Allerdings wird die technische Durchführung des Planes noch auf mancherlei Schwierig­keiten stoßen. Die bisherigen Soldaten sind auf sechs Jahre hinaus verpflichtet. Durch ein Gesetz müßte entweder ihr Dienstverhält­nis sofort beendigt werden oder man könnte die allgemeine Wehrpflicht nur succesfive ein­führen. Im ersteren Falle müßte Oesterreich seine entlassenen" Soldaten in anderen Bundesbetrieben unterbringen.

In der Wiener „Sonn- und Montagszek hing“ hat General Schiebe! über diese österreichischen Pläne folgende bemerkens­werte Mitteilungen gemacht: „Wir find uns über die Vorteile, die die Errichtung einer Miliz in Oesterreich bedeuten würde, voll­kommen einig. Allerdings muß man voraus- schicken, daß es sich hier keineswegs um eine Miliz, wie in der Schweiz handeln kann wo jeder Soldat seine Waffen — der Kavallerist sein Pferd — mit nach Hause nimmt. Das wäre bei uns in Oesterreich nicht möglich. Bei uns ist die Errichtung eines Kaders vor­gesehen. Durch die Einführung der allgemei­nen Wehrpflicht wird zweifellos der Staats­gedanke wieder gestärkt werden. Sie würde eine Ertüchtigung der Jugend bedeuten, eine Zeitspanne der Erziehung, die gerade unter den heutigen Verhältnissen im Interesse der 1 jungen Leute sehr zu begrüßen wäre."

Lavier Sanckez Mejorada, Vittorio Cerutti.

der neue Gesandte von der neue Botschafter Italiens

Rem Bücher

von deutschem Schicksal und deutschem Wesen. I.

Wir sollten es alle längst gespürt haben, datz auch die Aufgabe der Dichtung s«h mit der gewandelten Zeit wandeln mutz und schon gewandelt hat. So wie keiner von uns mehr hoffen darf, die Zett vor dem Kriege zu- rüdnifen zu können, so kann kein Dichter mehr an eme bfldungsmätzig und geiellmzaft- iich herausgehobene Schicht sich wenden, zu ihr sprechen vom privaten Schicksal des Em- zelnen, und glauben, er könne sich der bis in den tiefsten Grund vordringenden Not des Gesamtvolkes entziehen durch die Flucht in das Gebiet einer vorgeblich „reinen", dem Alltagsleben entzogenen Kunst. Wir haben die Schwelle unwiderruflich überschritten: Die Ration, das durch fast zwei Iahrzehnte ge­meinsam ertragener, ungeheuerer Not geeinte Volk ist unser Schicksal. Und gewinnt nicht gerade dadurch die Didjtung ihre besondere Höhe und Würde, ja ihr eigenstes Wesen zu­rück, datz sie nicht mehr der Unterhaltung müßiger Einzelner dient, sondern ihrem Volk? Hat nicht echte Dichtung von je­her die Gegenwart gebeutet (nicht nur berich­tend dargestellt), das Erbe der Vergangen­heit gehütet und Wege in eine pfadlos schei­nende Zukunft gewiesen? Ja, mehr noch: Durch den echten Dichter hat ein Volk teil am Geist' — er sammelt in seinem Werk wie in einem Brennspiegel das Wesen des Volkes, das Ewige, was nicht von den Zufskkserschei- nungen des Tages abhängt. „Was bleibet aber, stiften die Dichter."

Lange genug haben diejenigen, die man uns als die Führer des Geistes hinstellt, in ihren Werken nichts von dieser Verbunden- hett mtt der Schicksalsnot ihres Volkes mer­ken lassen. Sie spüren zum Teil auch heute noch nicht, um was es geht. Um so dank­barer sind mir denen, die das Reue, Wer­dende spüren, mögen es alte ob« junge Kräfte sein, — um so freudiger begrüßen wir auch jedes Werk derer, die kotz der Verkennung und Nichtbeachtung lange Jahre hindurch dem Neuen, der oolkverbundenen Kunst und damit dem roerbenben Volk den Weg gebahnt haben.

Unter den jungen Menschen, die von der Notwendigkeit neue« Werdens überzeugt smd.

Mexiko in der Reichsbauptstadt. ,

Die neuen Vertreter Italiens, der Schweiz und Mexikos wurden jetzt in feierlicher Audienz vom Reichsvräsidenten empfangen, dem sie ihre Beglaubigungsschreiben überreichten

H. -1.1918!

WaUeMWan»

Eine Erinnerung an Sie französische Gefangenschaft