Einzelbild herunterladen
 

Sette 5

OverveMK? Ztttmts. Mardura a. L. Dmmerstog. den 10. November INS

Nr. 265

EtaWelm-WMIvott-Tm in Rmbms

wird.

Doch durch das Büchlein, das ich in bet Dahn fand, wurde mein Stummer in heve Freude verwandelt. Wie das kam? Nun: das Büchlein enthielt eine Menge neu« Winke, die der Verjüngung des Gesichts gar­ten. 2ch las erst gleichgültig, dann aber nahm mein Interesse mehr und immer mehr zu. Nachdem ich das Büchlein aus hatte, «s ich es gleich noch mal, so sehr gefiel es mtr. Wieviel neue Einsicht habe ich daraus ge­schöpft!

Wie hieb das oieigetob-te Mittel, das in dem Büchlein so ost als überraschend hel­fend genannt wurde und das vielen Eestchtern zu neuer Jugend und zu wirklicher Schönheit verhalfen hat? Den Namen muhte ich mtr merken: Marylaw-Lreme.

Kinoschau fpielerrmien, Aerste, Damen und Herren aller Streise und Beruf« hatten «

Der Kampf um öle Saar

Die Mahnung eines Saarländers: Geld einig!

mehr <ds 25 000 Dankschreiben ihre größte Zufriedenheit, die sie durch Mcrrylaw-Lrerne erziÄt hatten, bekundet. Die Zahl der Dcmk- briefe ist übrigens notorieti beglaubigt!

Natürlich brannte ich darauf. Marylan- Creme kennen zu lernen. Nach ziemlich kurzer Zett spürte und erkannte ich deutlich, wie wohl diese wundersame Creme meinem Ge­sichte tat. Meine Haut lebte förmlich auf, wurde zart und elastisch. Müdigkettsfatten entwichen. Und bald wurde ich wegen mei­ner Verjüngung und Verschönerung von mei­nen Bekannten staunend angesprochen und befragt, welchem Mittel ich diesen Erfolg verdanke.

Soweit es mir angebracht erschien, nannte ich meine grobe Helferin: Marylan-Lreme. Und ich preise den Glückstag, an dem ich em

Es ist zu erwarten, daß das Programm -dieses Tages, das man wohl in allen seinen Teilen wegen seiner abwechslungs­reichen Ausgestaltung freudig aufnehmen wird, dem Stahlhelmgedanken weitere Freunde zuführen wird. Die Eintritts­preise für die große öffentliche Abend­veranstaltung sind so volkstümlich gehalten, daß jedem der Besuch möglich gemacht

teresse sein.

Wenn bei diesen wehrsportlichen Vor­führungen das Auge viel zu sehen be­kommt, so soll das Ohr nicht vergessen sein. Ab 11.15 Ahr konzertiert auf dem Spvtt- platz die hier in Marburg rühmlich be­kannt« Bundeskapelle Halle. Die Leistung dieser Kapelle ist bekannt und dürste sich allein deswegen ein Gang zum Spottplatz lohnen.

Aach dem gemeinsamen Mittagessen der Kameraden findet am Nachmittag ein Ge - neralappell in den Stadtsälen ffrtt, der aber nur für Stahlhelmkame­raden zugänglich ist.

Am 20 Ahr findet dann, für die Oef- fentlichkeit bestimmt, ein großer Stahl­helmabend in den Stadtsälen statt, dessen Besuch wegen der Reichhaltig- kett der Darbietungen nur allen empfohlen werden kann. Es spttcht der weithin be­kannte nationale Vorkämpfer, der stell­vertretende Bundeskanzler des Stahlhelms Und Führer des Stahlhelmstudentennnges Langemarck Kamerad Dr. Eduard Stadt- ler überWehrspott. das Gebot der Stunde"", Und Major Schmidt, Berlin über den Stahlhelmgedanken. Gleichzeittg wird Marburg durch ein« Filmvor­führung den 13. Reichs-Frontsoldaten­tag in Berlin 1932, im Bilde miterleben können, einen Stahlhelmaufmarsch, der durch die erstmalige Teilnahme seitens der Reichs- Und Staats-Behörden, inSbeson-

Ein Glückstag

Wohl jeder Mensch hat Bücher gelesen, die ihm einen Weg wiesen und denen er innerlich viel verdantt. Dab aber ein kleines Büch­lein, das ich tm Gepäcknetz der Eisenbahn * fand, mir soviel geben würde, so auberordent- lich viel, wer konnte dies ahnen?

Ich bin keine junge Schwärmerin mehr. Die Tage der Jugend hegen wett hinter mtr. Ich liebe Bücher, dre mtr seelisch et­was geben, mich aufrichten, und aus denen ich etwas lerne.

Aber kann alle Erquickung, die ich dmch gute Bücher davontrage, verhindern, datz bte Spuren meiner Jahre in meinem Eeqcht zunehmen? O, diese Spuren! Wreviel Stum­mer machten sie mir!

Personalien. Finanzobersekretär Grabow wurde von der staatlichen Kreise Kasse in Neumünster an die staatliche Kreis­kasse in Marburg versetzt.

Im Nahmen der Marburger Hoch­schul w o ch e sprach gestern abeno irn großen Hörsaal des Landgrafenhauses, Stadtschulrat Martin aus Saarbrücken über das Thema Stampf um die Saar".

Das neue Buch des bekannten Essener Rechtanwalts GrimmFrankreich am Rhein" beginne mit der Unterredung mit einem französischen Journalisten, der nach dem Urheber des Weltkriegs gefragt Richelieu nannte, der seinem Volke die Idee eingab, Frankreich bis zum Rhein auszu­dehnen Diese Politik der Eroberung habe man fortgesetzt bis zur Gegenwart.

Wohl habe sich der Rheinplan zerschlagen, aber der Stampf um die Saar, der in 2'A Jahren zur letzten Entscheidung steht, sei noch nicht abgeschlagen. Das Interesse Frankreichs an diesem, seit Jahrhunderten urdeut­schen Land, sei zu grob, daß es nachlatzt m diesem Stampf, der einmal geht nm das reiche Industriegebiet, aber auch das Absatz­gebiet, das Frankreich gern für sich haben möchte, das aber auch Deutschland bitter nötig hat. Die Sehnsucht der Saarlander nach einer Rückgliederung ihres Landes an Deutschland sei groß und nie dufte Zweifel darüber aufkommen, datz das Saarland deutsch ist und nichts anderes.

Zum vierten Male in der Geschichte sei die Saarfrage nach dem Striege akut geworden, als Frankreich den Lumpenschwindel begann und in Lothringen (nicht tm Saar­land!) Unterschriften sammelte, um dieAlliier- ten von der Notwendigkeit einer Loslösung des Saarlandes zu überzeugen, als dann die Abtrennung vom Mutterlande für ^fünf­zehn Jahre kam, die Gruben an Frankreich übereignet wurden, tue Eingliederung in oas sranzöi*sche Zollgebiet kam, eine französisch« Verwaltung und französische Schulen, em ge­achtet wurden. Da die glatte Amienon des Saarlandes mißlungen war, so wollte man wenigstens die Vorbedingungen für sie schaf- fen. Kontrolloffiziere schnüffelten alle für Frankreich günstigen Möglichkeiten aus, man versuchte in einer Zeit der Not bte Bevölke­rung durch Verteilung von Lebensmitteln zu gewinnen, versuchte die Wittschast in fran­zösische Sand zu bringen, indem, man bet 80 bis 85 Prozent der Saarindustrie dte Mehr­heit der Aktien erwarb und überall fran­zösische Beamte und Ingenieure in bte leiten­den Stellen setzte. Man hätte meinen Men, der Saarländer sei unter diesem Druck mürbe geworden, aber das Gegenteil sei der Fall.

Als der Stampf an der Ruhr begann, legten 60 000 saarländische Arbeiter die Arbeit we­der, um den Franzosen ihre Abhängigkeit von der deutschen Ruhrindustrie zu beweisen. Und als dann Frankreich mit den härtestenNot­verordnungen" einschretten wollt«, begann so­lange der Abmehrkampf, bis Frankreich dre Segel streichen mutzte. Auch üb« die Zoll- mauer, die am 10. Januar 1925 zwischen Deutschland und dem Saarland errichtet wurde, kam man trotz all« Rot hinweg, in­dem vor allem bas Reich durch ine Ein­richtung der Vorzugszölle autzerordentlich ent» ^Wichtig« ab« als all diese Wirtschcstts- fragen sei der Kulturkampf,, mtt dem Frankreich das Saarland annektiotwr«f M machen such«. Ms die französischen Werkschu- len errichtet wurden, glaubte jeb« Saarländer zunächst, datz sie für die Kind« der Iran« zösischen Beamten errichtet worden seien. Dann wurde man ab« belehrt, datz bte bejniajen Bergleute ihre Stinber in diese «chulen schicken sollten. D000 deutsche Kinder wan­derten die Eltern wurden gezwungen tn die französische Schule ab. Heute setm es ab« nur noch 3000 von 110 000 saarlandtichen Kindern, so datz auch hi« Frankreich unter­lag. dank d« Daterlandstteue b« Saar­länder.

Der svköbergbau eingestellt

Der von der Preutzag auf dem Eisen­berg in Waldeck betriebene Eoldberg- bau ist in diesen Tagen eingestellt wor­den. Der größte Teil der Belegschaft wurde entlasten und nur eine geringe Zahl von Arbeitern und Angestellten wei­ter beschäftigt, die die Schächte und Anla­gen betriebsfähig halten sollen. Wie man hört, war den Aufschlußarbeiten bitzher kein Erfolg beschieden. Die Ausbeutung des goldhaltigen Metalls genügt nicht, um eine rentable Gewinnung möglich zu machen. 3m nächsten Frühjahr sollen die Ilntersuchungsarbeiten allerdings fortge- führt werden. Ein endgültiger Beschluß hierüber liegt zwar noch nicht vor. Er wird einer demnächst stattfindenden Ge­neralversammlung vorbehalten.

So müstc man sich fragen, auf was Frank­reich eigentlich noch hoffe? Bet der Ab­stimmung im Iahte 1935 habe der Saarlän­der das Recht, für Frankreich, oder Deutsch­land, aber auch für die Autonomie zu stimmen. Und gerade letztere glaube Frank­reich aufrecht erhalten zu können in dem Glau­ben, datz der Saarländer diegünstigeren Lebensbedingungen in Frankreich ' vorziehen werde. Das fei aber nicht der Fall, selbst b« Kommunist im Saarland sei sich bewutzt, datz er in der deutschen Wirtschaft bestere Lebensbedingungen findet.

Die Jahre der Abtrennung des Saar­landes vom Mutterlande, bedeuten für den Saarländer Jahre des Duldens, aber auch -der Freude, da man sehen konnte, was deutsche Einigkeit gegen femdltche Willkür vermag. Der Tag der Abstimmung erfordere allerdings eine sturke d eutsche Regierung, darum der Ruf aus dem Saarlande an die deutschen Bruder: Seid ainig! Das Saarland wolle zurück zu Deutschland, restlos und für immer.

Der Vortrag, bei dem der Redner auch Lichtbilder aus dem schönen Saarland zeigte, wurde mit Beifall aufgenommen.

Fast beschämend wirtte allerdings der schlechte Besuch, beim nur etwa 40 Sttidierende interessierten sich für den Kampf,, der stünd­lich im Saargebiet ausgetragen wird, sr.

gendettüchttgung, hört man soviel das Wort Wehrsport. Dabei machen sich die meisten Menschen in der Regel ein höchst unklares Bild über diese Art deut­schen Sportes und haben keine Ahnung, welch ungeheure Bedeutung dem Wehrspott als Volkserziehungsmittel zukommt. Der Verdienst, dem Gedanken des Wehrsportes zum Siege verholfen zu haben, gebührt wohl in erster Linie dem Stahlhelm Bund der FWntsoldaten, der in mühseliger Ar­beit bte Erfahrungen bei bei wehrsport­lichen Erziebun-, feine1' Mitglieder gesam­melt hat, auf bei heute aneikannteimaßen sich bie Aibeit bes Reichskuiatoiiums für Jugenbeitüchtigung aufbaut

Am nun auch bet Marburger Oeffent- lichkeit einen kleinen Einblick in das Ge­biet des Wehrspottes zu geben, veran­staltet der Stahlhelm, B. d. F., Kreis­gruppe Marburg a. d. L., am kommenden Sonntag, dem 13. November, hier in Warburg einen Wehrsporttag, der gleichzeitig zeigen soll, wie der deutsche wehrfähige Mann ttotz aller Versailler Fesseln seinen Körper für den Dienst am Vaterland schulen kann. Dieser Tag soll nicht ein rauschender Festtag sein, srudern ein Tag ernster, stiller Arbeit, getragen von dem Wollen, alle Brüder deutscher Zunge zusammenzuschweihen im Kampf gegen unsere außenpolittschen Gegner. Am Sonntag um 1 Ahr morgens nimmt der Wehrsporttag seinen Auftakt: verschiedene Gruppen werden zum 15-Kilometer- Gepäckmarsch mit 20 Bfd. (int Assen) in Marsch gesetzt. Anterwegs werden die­sen Gruppen kleine Aufgaben gestellt, tote: Entfernungsschätzen, Ziel-Erkennen u. a. Während dieser Zeit nehmen die anderen Kameraden die sich nicht am Gepäckmarsch beteiligen öm G o t t e s d i e n st in der re« formierten Kirche teil, um dann gegen 9,30 Ahr die zurückkehrenden Gruppen auf dem alten Sportplatz am Dammweg zu begrüßen. Hier haben die. Gruppen sich im Keulenzielwurf zu messen und den schwiettgsten Teil der Aufgabe zu lösen: sie müssen über die 200-Weter - Hi n - Hernisbahn gehen, die aus einer 2 Meter hohen Kletterwand, einem Weit­sprung,.'einem Kriech- und einem Weit- Hoch-S^rung-Hindernis besteht. Gerade dieser Teil der Hebung wird das größte Interesse erwecken, ähnlich wie das sich anschließende Baumftammwerfen. das ne­ben großer Kraft auch eine gewisse Ge­schicklichkeit und Technik erfordert. Zum Schluß werden Bewegungen in der Gruppe und im Zug vorgesührt; für die alten Soldaten dürfte das von besonderem In-

Die ArbeitSmarktlage

Im Laufe des Monats Oktober bs. 3s. weist bie A rb eit smarktl age im Bezirk bes Arbeitsamtes Mar­burg eine leichte Besserung auf. Die Zahl bei männlichen Aibctt- suchenben ging um 88 unb bie bet weib­lichen um 27 zurück. Mit zwei Maßnah­men im Rahmen bes Arbeitsbeschaffungs- Programms bet Reichsregierung, dem Bau einer Autoumgehungsstraße in Mar­burg unb bem Ausbau bet Straße Bad WUbungenBattenberg, würbe begonnen. Zu einer gleichen Maßnahme wurde in ben Bezirk bes Arbeitsamtes Gießen eine Anzahl Plasterer unb Steinbrucharbeiter vermittelt . In bet Forstwirtschaft haben bte Vorarbeiten für bie diesjährige Hau- periobe begonnen. Der Einschlag wirb in einigen Oberförstereibezirken stärker als im Vorjahre sein, bagegen in anbeten Be­zirken infolge von Mangel an Absatzmög­lichkeit noch wettet eingeschränkt werden müssen.

Mehrere Betriebe führten bie 40-Stun- benarbeitswoche ein unb nahmen entfpre- chenbi Personaleinstellungen vor. In den Außenberufen mutzten einige Baustellen infolge bes anhaltenb ungünstigen Wetters vorübergehend stillgelegt werden. Die Landwirtschaft konnte aus dem gleichen Grunde mit bett Herbstbestellungsarbeiten nicht voran kommen. Die Lahnregulie­rungsarbeiten wurden infolge des einge­tretenen Hochwassers eingestellt.

Im fteiwilligen Arbeitsdienst wurden trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit wet­tere Arbeiten ausgenommen. Am 31. Ok­tober waren bei 43 Mahnahmen 843 Ar- beitsdienstwillige beschäftigt. Die Zahl der Notstandsarbeiter betrug am gleichen Tage 144 und die der Fürsorgearbeiter 118.

Unterstützt wurden am 31. Oktober 465 Personen aus der Arbeitslosenversicherung unb 979 Personen aus bet Krisenfürsorge gegen 453 bezw. 981 am 30. September dieses Jahres.

etemnfflMt Ito Stwahhmetn

Nach ben Durchführungsbestimmungen zur Steuergutschein - Verordnung erwirbt bet Steuerschuldner bei der Enttichtung von Um­satzsteuer, Gewerbesteuer und Grundsteuer den Anspruch auf Steuergutscheine. Gutschetn- fähige Beträge sind die Steuerbeträge, tn deren Höhe Steuerquischeine ausgegeben tuet« den, unb zwar bei der Umsatzsteuer, bet bet Gewerbesteuer und bei der Grundsteuer tn Höhe von 40 vorn Hundert bei in d« Zeit nom 1. Oktober 1932 bis 30. September 1933 traft Gesetzes fällig gewordenen und entrich­teten Setidge. Für die Hauszinssteuer wer­den keine Steuergutscheine ausgegeben. Steuerbeträge, die vor dem 1. Oktober 1932 traft Geseires zu entrichten waren, aber erst nach dem 30. September 1932 entrichtet wer­den. sind bei der Berechnung der gutschein­fähigen Beträge nicht mitzurechnen. Dte Steuergutscheine werden von dem Finanz­amt, das für die Besteuerung des Eutschein- berechtigKn nach dem Umsatzsteuergesetz zu- ständig ist, oder, wenn der Gutscheinberech­tigte nicht umsatzsteuerpflichtig ist, von bem Finanzamt, bas für seine Besteuerung nach dem Einkommen zuständig ist, auf Antrag des Eutscheinberechtigten ausgegeben. Damit die in der Zeit vom 1. Oktober 1932 bis 30. September 1933 fälligen und von den Steuer­pflichtigen an bte Stadthauptkasse in Mar-

I bürg gezahlten und noch zu zahlenden Be­träge an Gewerbesteuer und Erundvermögens- fteuer dem für die Ausgabe der Steuergut­scheine zuständigen Finanzamt rechtzeitig mit­geteilt werden können, müßen die Gewerbe­treibenden und Grundeigentümer sofern dies noch nicht geschehen ist umgehend bet Stadthauptkasse hier mitteilen, welches Finanzamt für die Ausgabe von Steuergut­scheinen für sie zuständig ist und wie die Steuernummer beim Finanzamt lautet. Die Stadthauptkasse benachrichtigt alsdann nach dem Ende jedes zweiten Monats des Ka­lendervierteljahres das zuständige Finanz­amt, welche Bettäge anrechnungsfähig sind.

I Der Gutscheinberechtigte kann auch bei der I Stadthauptkasse beantragen, datz die von ihm I eingezahlten und bei der Ausgabe von I Steuergutscheinen zu berücksichtigenden Be- I träge alsbald nach Einzahlung bem Fincmz- I amt mitgeteilt werden. Hierbei wird aus- I drücklich darauf hingewiesen, datz der Anttag I auf Aushändigung der Steuergub I scheine nicht bei der Stadthauptkasie, son- I dern bei dem zuständigen Finanzamt zu I stellen ist. Die vom Finanzamt ausgegebenen I Steuergutscheine werden in jedem der Rech- I nungsjahre 1934 bis 1938 (dte Gutscheine bis I 50 R^k zu je V,) auf alle Reichssteuern, mit I Ausnahme der Einkommen- unb Körper- I schaftssteuer von den Finanzämtern zum volle Nennwett, plus 4 Proz. Aufgeld, vom I 1. April 1934 ab in Zahlung genommen. Da I die Steuergutscheine auf den Inhaber lauten, können sie auch beließen ober verkauft wer­den; sie find auch zum Börsenhandel zuge­lassen. Hi«durch ist den Jnhab«n von

I Steuergutscheinen die Möglichkeit gegeben, bie Schein- sofort nach Empfang zn verwer­ten und sich daburch Mittel zu beschaffen. Um baldmöglichst bte Vorteil« der Steungut- I scheine genießen zu können, wirb es sich I empfehlen, mit bem Anträge an das Finanz- I amt auf Ausgabe der Steuergutscheine gleich­zeitig zu beantragen, daß jeweils Steuergut- I scheine üb« 50 !RJl ausgehändigt werden I sollen, well andernfalls in der Regel I Steuergutscheine erst üb« 500 R.4( ausge- I geben weiden, wenn also bie in Frage form I menben Einzahlungen den Bettag von 1250 I 9Ut «reicht haben.

Büchlein las, das mich zu einer begeisterten Verehrerin der Marylaw-Crsme machte.

Sie sollten bie nützliche MMchlan-Ereme ebenfalls kennen lernen. Bechaftm Ste sich doch bie kostenlose Probe unb bas Buchlem über kluge Schönhettswmke von bem sprach, und dem ich alles verdanke. Beides, auch das Büchlein, bekommen Sie kostenlos unb portofrei. Stecken «tc bariim^gle 4 bm enbstehenben Grattsbezugchetn m emen Brnp- utnvMrin frankieren Sie diesen mit enter 4-Pfennig-Marke, und toreiben S'-e auf b$e Rückseite Ihre genaue Adresse.

Kr-ttisberugschein: An den Marylan-Ver- ® 461, Friebrichstt. 24. Senden

Sie mit bitte völltg kostenlos und porto- hei eine Probe Mamlan-Creme und das lehrreiche Schönheitsbüchlein mit den Abbik bungen.

Uten IchrÄbl UM: In diesen T-g-n. seit , dem 'ein

*?*«R-ich-Inr-t°rinm-m 3» A.

nannten S-tahchelm--Bundeskapelle Halle unter persönlicher Leitting des Obermusik­meisters Kamerad Seis.rt statt, in dem be­sonders alte Armeemärsche und deutsche Volkslieder zu Gehör gebracht toerden. Mit dem Schlachtentongemälde und dem Großen Zapfenstteich erreicht der Dtahl- helmabend seinen Höhepuntt.