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OderdeWche Zett-ng, Marburg a. L.. Sonnabend, den 3. November 1932

Nr. 261

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wohl gerade unter ihnen die Schuldigen zu suchen, die einzelne Wohnungen bis zum letz­ten Stübchen zu belegen wußten.

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Marburger Winterhilfe

Halb Kommt die Straßensammlung. — Alles vorbereiten!

Hier liegt zweifellos ein Verkehrs-Kuriosum vor. Anlieger dürfen bekanntlich auch die Einbahnstraße in der sonst „verbotenen" Fahrtrichtung benutzen, um zu ihrem Heim zu kommen. Zwischen Deutschhausstraße und Robert-Koch-Stratze liegt aber noch die kleine Bunsenltraße- an der gerade ein Hotel ge­legen ist. Will also jemand von der Bahn­hofsstraße aus per Auto oder Rad zu diesem Hotel — sei es der Fremde oder sogar der Hausburlche — dann darf er erst spazieren fahren, die Bahnhofsstraße hinauf, Elisabeth- straße und wieder die Deutschbausstrahe hin­unter. Uns scheint hier des Guten zu viel. „Leben und leben lassen" gilt nicht allein für die Zimmervermieter, sondern auch für das Hotelgewerbe, das heute besonders schwer zu kämpfen hat. Außerdem ist Marburg ja Fremdenstadt! s—r.

Verblassen. Also Strich oder einen löschen.

„Einbahnstraße." U.™ „„ -v„. ...... ......—

bei der Verkehrsordnung sind, noch ein paar Worte zur Einbahnstraße, zu der bekanntlich auch die Robert-Koch-Stratze zählt.

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Marburger Allerlei

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Auch in diesem Jahre wird also an die Eebefreudigkeit und das soziale Empfinden unserer Mitbürger appelliert, denn die Rot ist groß. Es empfiehlt sich schon jetzt Kam­mern und Schränke auf Kleider, Wäsche, Schuhe usw. durchzusehen. damit die Sam­meltätigkeit reibungslos und flott durchge- fiihrt werden kann. Wie auch im vorigen Jahre wird auch dieses Mal der Hornist mel­den. wenn der Wagen vorgefahren ist. Heute ergeht darum an unsere Bürgerschaft die herzliche Bitte: Alles vorbereiten für die Winterlstlfe, die den Bedürftigen nur helfen kann, wenn die Bürgerschaft hinter ihr steht.

Nachstehend veröffentlichen wir den Plan der Straßensammlung, aus dem jeder einzelne ersehen kann, wann er an die Reihe kommt.

Als eine der bemerkenswertesten Vorfüh­rungen sind die Staffeln in Flohsack und Zeltbahnbündeln zu nennen. Gerade sie geben einen Ausschnitt aus der ernsteren Tätigkeit des Soldaten. Ohne weitere technische Hilfs­mittel muh er in der Lage sein, Flußhinder­nisse zu überwinden. Aus Zeltbahn und Stroh oder Heu werden Bündel zum Tragen der Bekleidungsstücke beim Ueberqueren des Waflerlaufs hergSstellt, mit denen der Schwimmer unter dem Feuerschutz der Waf­fen seiner Kameraden das andere Ufer er­reichen muß. Auch dieser Feuerschutz wird im kleinen Umfange durch ein Maschinengewehr zur Darstellung gebracht.

Zuletzt sei noch erwähnt die Vorführung aus dem Gebiet des Rettungsdienstes, die einen Teil der Schwimmausbildung darstel- len. Denn auch das Reichsheer hat sich den Grundsatz der D. L R. G. zu eigen gemacht: Jeder Deutsche ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Retter.

Das Ausbildungs-Bataillon eröffnet am 7.11.32 die Werbewoche.

Im Rahmen der Werbewoche hat sich das A.-B. I.-R. 15 auch dieses Jahr wieder zur Verfügung gestellt, um an zwei Abenden uns Marburgern fchwimmfportltche Vorführungen und Wettkämpfe zu zeigen. Obermusikmei­ster Pfrieme mit seinem Musikkorps sorgt dafür, daß .auch die Freunde der Militär­musik auf ihre Kosten kommen.

Auch durch die diesjährige Veranstaltung erhält der Besucher wieder einen Einblick in die vielseitige Ausbildung, die der junge Re­krut durchzumachen hat, ehe er als vollwer­tiger Soldat zum Feldtruppenteil entlaflen wird. Für jeden, der mit Interesse die Tätig­keit unseres kleinen Reichsheeres verfolgt, dürften diese Abende eine Freude fein, und auch derjenige, der sie bisher nicht kennen gelernt hat, kann sich einen klaren Einblick verschaffen in einen" Teil der Ausbildungs­arbeit. den Schwimmsport.

Leider war es nicht möglich, den Olympia- Teilnehmer in der Springkonkurrenz, den Gefreiten Esser uojn A. R. 6, für diese Ver­anstaltung zu gewinnen, da er infolge dienst­licher Beanspruchung nicht erscheinen kann.

Nun zu den Darbietungen: Staffeln m und unter Wasser und in Uniform zeigen, welche Leistungen die Rekruten in fünfwöchiger Aus­bildung bereits erzielt haben. Auch das Kunstspringen, teilweise sogar in Uniform, kann man mit Spannung erwarten. Es mutz besonders erwähnt werden, daß gerade das Springen im feldmaschmäßigen Anzug und, wie bisher nie gezeigt, mit aufgesetzter Gas­maske hohe Anforderungen an Mut, Ge­schicklichkeit und Stiftung des Springers stellen.

„Simmet zu vermieten." Das Winter­semester hat begonnen und die Straßen unse­rer Stadt zeigen wieder das gewohnte Bild: Studenten in bunten Mützen, die Kolleg­mappe unterm Arm. Studenten auf dem abendlichen Bummel und in den Gaststätten. Die stillen Ferienmonate sind wieder einmal glücklich überstanden (der Geschäftsmann atmet erleichtert auf) und Marburg ist wie­der das, was es ist: die alte Mufenstadt. Gegen frühere Jahre hat sich aber manches geändert, fo auch die „Buden-Frage". Es gab eine Zeit, da liefen unsere Studenten, trotz­dem sie an Zahl geringer waren als heute, treppauf, treppab, und waren herzlich froh, wenn sie ein bescheidenes Stübchen ergattern konnten. Heute hängen noch, trotzdem das Semester schon offiziell begonnen hat, zu Hun­derten die zu Marburg gehörigen Schilder „Zimmer zu vermieten , an den Fenstern. Jeder möchte vermieten, möchte einen Neben­verdienst, denn das Geld ist rar und oft ist in den Familien Schmalhans Küchenmeister ge­worden. Die Zeiten find für jeden hart, beson­ders hart für solche Familien, bei denen das Gespenst „Arbeitslosigkeit" am Herde sitzt und bei all denen, die einst nach Marburg zogen, in der Hoffnung, durch Vermieten ihr Leben w fristen bezw.. die kleine Witwenpension ein wenig aufbessern zu können. So wurde mit Recht schon wiederholt in unserer Zeitung die Bitte geäußert, daß nur solche Familien Zimmer vermieten möchten, die es wirk­lich nötig haben. Gewiß wird die Frage der Bedürftigkeit nicht immer leicht zu ent­scheiden fein, denn gar zu oft liegen die Ver­hältnisse des cin’elnen gant anders, als es nach außen hin scheint. Aber es gibt schon Fälle — und das mutz ganz deutlich ausgespro­chen werden — wo man ein wenig mehr soziales Empfinden erwarten könnte. Zahlreiche Zuschriften an unsere Adresse be­weisen das. Wenn es Familien gibt, die an sechs und mehr Studenten zu vermieten glauben müssen, bann kann man sich nicht wundern, daß dafür andere Familien voll­kommen leer ausgehen. Die Anweisung der Zimmer erfolgt durch das Studentische Woh- nunosamt, unserer Auffassung nach dürfte es möglich fein, datz auch von dieser Stelle aus dem Engros-Ve^mieten ein Riegel vorgescho­ben wird. Selbstverständige Voraussetzung ist dabei, daß den sogenannten „S ch l e p p e r n“ die in letzter Zeit am Bahnhof zu beobachten waren, das. Handwerk gelegt wird. Einmal beschwerten sich mit Recht die ankommenden Studenten und Fremden über die Zudring­lichkeit dieser Personen, des anderen sind

„Der weiße Strich." Mitte Juni ds. Is. kam auch für Marburg die polizeiliche An­ordnung: „Du sollst auf dem Strich gehn und fast über Nacht wurden an all den Punk­ten, die unserer Polizei in verkehrstechnischer Hinsicht die meisten Sorgen machen, weihe Striche gezogen, die dem Publikum sagen sollten, wo der Fußgänger von heute noch die Straße zu überqueren hat ober bie ben Auto­mobilisten zu einer vorschriftsmäßigen Kurve veranlassen sollten. Das Publikum tot benn auch mit und schlug den gewünschten „Haken". Daß es nicht immer leicht war, zeigt folgende Episode: Kommt da eine Frau das Lahntor herunter, um bei der Firma Bersch etwas einzukaufen. Der diensttuende Polizeibeamte weist sie auf die neue Ver­kehrsordnung hin, aber sie will partout den weißen Strich nicht „begreifen“. Menschen­auflauf und Disput, bis bann schließlich ber Beamte ben Weg frei gibt mit den Worten: „Na, wenn Sie gar nicht anders wollen, dann lassen Sie sich den Kürbis kaputt fahren." Diese Ausforderung war gewiß nicht schlecht gemeint, aber wie steht es denn mit dem weißen Strich? Uns scheint, er ist stark am entweder her mit dem

Reichswehr und ber Freiwilligen Sanitäts- kolonne eine Straßensammlung zu Gunsten ber Marburger Winterhilfe veran­staltet und zwar erstmalig am Freitag, dem 11. November, bann jeweils an ben folgenben Dienstagen unb Freitagen. In ber Weih­nachtswoche fall letztmalig am Dienstag, dem 20 Dezember gesammelt werben, nach ber Weihnachtswoche wieder am 3. Januar. Bei der Sammlung, die dieses Jahr an 16 Tagen durchgeführt wird, soll gleichzeitig eine Zeich- nungsliste für Geldspenden mitgesuhrt werden, da im vorigen Winter mancher, der keine Kleider usw. geben konnte, stattdessen eine kleine Geldgabe geben wollte.

Auch in diesem Jahre soll in ber Zeit vom i 7. bis einschl. 13. November durch abwechs- | lungsreiche, fpannenbe Vorführungen unb Wettkämpfe für unser schönes Luisadab ge­worden werben. Dank, ber Mitwirkung bes Ausbildungs-Bataillons, bes Stabtoerbanbes für Leibesübungen, ber Stubentenfchaft. so­wie ber Schwimmabteilung bes Turn- und Sportvereins unb ber Turngemeinbe wirb dem Zuschauer ein auserlesenes Sportpro­gramm geboten. Die Veranstaltungen bes Ausbildungs-Bataillons unb ber Studenten­schaft werden überdies durch Darbietungen des Mufikkorps des Bataillons umrahmt. Da­neben wird die Jugend Gelegenheit nehmen, in öffentlichen Schwimmwettkämpfen ihr Können unter Beweis zu stellen.

Um allen Kreisen die Benutzung der Ein­richtungen des Luisabades zu ermöglichen, er­fahren während der Dauer der Werbewoche die Badepreise eine Ermäßigung bis zu 5 0 Prozent. Jeder 500. Besucher der Werbewoche erhält eine Freikarte (Mo­natskarte).

Die Eröffnungsveranstaltung hat diesmal entgegenkommenderweise das Ausbil­dungs-Bataillon übernommen. Das Programm der einzelnen Veranstaltungen in der Werbewoche wird kommenden Montag veröffentlicht. Die Bürgerschaft von Mar­burg und Umgebung wird schon jetzt zum Be­such der Werbewoche und der einzelnen Ber- anstaltungen freundlichst eingeladen.

Der Reinertrag aus den Schwimmveran- ftaltungen fließt der Marburger Winter- Hilfe zu.

Der Plan der Sira'-ensammlung.

1. Tag: Fünfhau'en. Alte Kasseler Straße, Neue Kasseler Straße Schützenstraße. Elsässer­straße. An der Schäferbuche. Eeorg-Voigt- Straße, Ortenbergstraße, Sommergartenweg, r Hindenburgstraße, Andrestraße, Lothringer­straße. Huteweg.

2. T a q : Asföllerstraße. Mauerstraße, Cölber Straße. Zimmermannstraße, Eisenstraße, Bahn­hofstraße.

3. Tag: Obere Rosenstraße. Untere Rosen- ftraße, Lkhnstraße, Mannkovsstraße. Bun'en- straße. Firmaneistraße Deutlchhausstraße.

4. Xaq: Diegenstraße Uferstraße, Heusinger­straße, Savignystraße. Wolfstraße, Rudolss- platz.

5. Tag: Am Grün, Jägerstraße, Schul­straße. Aus der Meide. Meiden, Weidenbausen.

6. Tag' Capveler Straße, Kaffweg, Gal- genroeg, Hansenbauser. Kirchhainer .Weg, Höblsgasse. Großseelheimer Straße, Körner- straße.

7. Tag: Frankfurter Straße. Dörffler- straße, Werderstraße, Eisselberger Straße, Rollwiesenweg, Frauenbergstraße, Zeppelin­straße. Schwanallee. Wilhelmsplatz.

8. Tag: Friedrichstraße, Friedrichsplatz, Moltkestraße, Weißenburgstraße. Orleans« kraße. Sedanstraße. Bismarckstraße.

9. Tag: Haspelstrake. Wörthstraße, Wil- helmstraße, Universitätsstraße. Kasernenftratze.

10. Tag: Pilgrimstein, Mühltreppe. Reit­gasse, Wettergasse. Neustadt. Steinweg.

11. Tag: Wehrdaer Wea. Elisabethstraße, Ketzerba-d. Zwi'ckenhausen. Morbacher Weg.

12. Tag: Friedrich-Siebert-Weg, Wein­berg, Wilbelm-Roser-Sttaße. Am Schlag, Hainweg, Auf dem Schloß. Schloßtreppe. Rotergraben, Sauers Gäßchen, Renthosstraße, Gartenweg, Leckerqäßchen.

13. Tag: Markt, Marktgasse, Hirschberg, Echuhmarkt. Metzgergasse, Lahntor.

14. Tag: Untergasse. Hofstadt, Langgasse. Augustinergasse, Am Plan. Aulgasse. Krebs­gasse, Barfüßerstraße. Barfüßertor.

15. Tag: Kugelgasse, Nikolaistraße, Lu- cherischer Kirchhof. Sybelstraße. Lutherstraße. Bebringweg, Sandweg, Rotenberg. Calvin- fkafce.

16. Tag: Ockershäuser Allee, Habichistal- Ssse, Taubenweg, Am Grünen Hang, Ockers- usen.

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Montag, ben 7. November.

6.15: Wetterbericht. — Anschließend: Mor­gengymnastik. — 7.20: Schallplatten-Konzert. — 12.00: Schall platten-Konzert. — 13.30: Konzert. — 15.20: „Wie kann ein Mädchen sprachliche, pädagogische ober künstlerische Be­fähigung beruflich ausnützen?", Vortrag. — 17.00: Konzert. — 18.25: „Die große Rolle", Vortrag. — 18.50: Englischer Sprachunter­richt. — 19.30: „Wer ist es?", literarische Rätsel. — 19.50:Werner Beumelburg spricht über sein Buch: „Bismarck gründet das Reich". — 20.05: 3. Montags-Konzert des Frankfurter Orchester-Vereins. — 22.00: Aus der Arbeit der Winterhilfe. — 22.30: Zeit­angabe, Tagesnachrichten, Wetterbericht, Sportbericht. — 22.45: Nachtmusik.

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Reue Berechnungsgrundlage.

2m Reichsanzeiger wird eine Verordnung zur Aenderung der Durchführungsbestimmun­gen zur Steuergutscheinverordnung vom 31. Oktober veröffentlicht, die die Berechnung der Delegschaftszahlen vereinfacht, entstandene Zweifel unb Härten beseitigt und bie Berech­nungsart in Uebereinstimmung mit der­jenigen der Tariflockerungsverordnung bringt.

Steuergutscheine werden gewährt, wenn im Durchschnitt eines Kalenderjahres mehr Ar­beitnehmer beschäftigt werden, als im Durch­schnitt der Monate Juni, Juli, August 1932 oder — bei Saisongewerben — im Durch­schnitt des entsprechenden vorjährigen Ka­lendervierteljahres. Dieser Durchschnitt wird nach der neuen Fassung des Paragraphen 19 s o berechnet, daß festgestellt wird, wieviel Arbeitsverhältnisse durchschnittlich an jedem Tage bestanden haben. Es kommt also nicht auf bie tatsächliche Beschäftigung, sondern auf das Bestehen eines Arbeitsver­hältnisses an, sodaß Zweifel über bie Berücksichtigung der Sonntage, der Feier­schichten, ber Kranken ober beurlaubten Ar­beitnehmer nicht mehr entstehen. Krümper werden immer mitgezablt, auch wenn in der Zeit bes planmäßigen Aussehens ihr Arbeits- verttag nicht fortbestanden hat.

Nach Paragraph 22 dürften neueinge­stellte Arbeitnehmer . die mindestens 24, aber nicht 40 Stunden in der Woche be­schäftigt werden, nur dann mitgezählt werden, wenn ihre Arbeitszeit der durchschnittlichen Arbeitszeit ber Arbeiterschaft ober der Ange­stelltenschaft entsprach. Noch der neuen Fassung wird nur verlangt, daß bie Neueingestellten die gleiche Arbeitszeit haben, wie die Gruppe von Arbeitnehmern, der sie nach der Art ihrer Arbeit angehören. Wenn bei'piels- weise in einem Textilbetriebe die Spinner und die Weber verschiedene Arbeitszeit haben, so müssen neueingestellte Weber, um mitgezählt zu werden, die Arbeitszeit ber Weber, neuein­gestellte Spinner die Arbeitszeit ber Spinner haben.

Zugleich mit dieser Verringerung wird die Bestimmung der Saison- und Kampagne-Ee- werbe vom 26. Sepetmber 1932 in erweiterter Fassung neu erlassen. Die wichtigste Aenderung ist die Aufnahme des gesamten Einzelhandels (mit Aus­nahme des Handels mit Drogen und Apo­thekerwaren) in die Liste der Saison- I g e ro e r b e. Das ermöglicht, die, Sonderbe- I stimmung des Paragraphen 23 Abs. 2 Satz 2 der Durchführungsbestimmungen zu streichen, wonach Mehrbeschäftigung im Zusammenhang I mit Sonderverkäufen oder Saisonfchluß- oder I Jnventurverkäufen oder dem Weihnachtsge- I schäft nicht mitanzurechnen sind.

I Die Aenderungen entsprechen den Wün'chen I der beteiligten Wirtschaftskreise.

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I x Wie wir erfahren, ist in der philoso­phischen Fakultät der Universität Bres- I l a u der Privatbozent für Physik Dr. Lud­wig Bergmann zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt wor­den. Dr. Bergmann, der aus Wetzlar (Lahn) gebürtig ist, promovierte in Eie­hen, bekleidete eine Assistentenstelle bei Prof. König am dortigen Physikalischen Institut, wirkte später als Ingenieur im Empfanglaboratorium der Fa. Telefunken I in Berlin und kam 1925 als Assistent an das Marburger Physika­lisch e I n st i t u t, wo er sich auch habili­tierte. Seit 1926 ist Bergmann Assistent I in Breslau.

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