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DötrneiHf»« Zettiing. Marvurg a. L. Mmtag, beit 31. Oktober 1932

Nr. 256

Aus der? Umgegend

Dean-kttstung und Racheakt?

Feuer in Rauisch-Holzhausen.

-o- Nauisch-Holzhausen, 29.Ott. Heute abend 7 Uhr brach in der großen, 30 Meter langen und bis auf den letzten Platz mit Stroh und Erntevorräten ge­füllten Scheune, des Landwirts Franz Kaiser, Feuer aus. Das Feuer wurde rechtzeitig bemerkt und konnte so nicht voll zur Entwicklung kommen. Die rasch am Brandherd erschiene freiwillige Feuerwehr Holzhausen sowie die Pflichtfeuerwehr und die Nachbarschaft konnten durch tatkräf­tiges Eingreifen das schwelende Feuer zu­nächst im Schach halten. Das Feuer hatte sich aber inzwischen mehrere Meter tief in den hier lagernden «ngedroschenen Weizen gefressen, und es war nicht an den Brand­herd heran zu kommen. Inzwischen waren auch die Wehren von Wittelsberg, Roßdorf, Mardorf, Amöne­burg und die Motorspritze von Kirchhain an der Brandstelle erschienen, da höchste Gefahr für ein Großfeuer be­stand. Durch die vereinten Bemühungen der vielen Feuerwehrleute gelang es dann nach stundenlangen Bemühungen, den Brandherd auszuräumen und zunächst die größte Gefahr zu beseitigen. Kreisbrand­meister Grün leitete die Löscharbeiten. Die Landjäg/erei unter Führung eines Kriminalkommissars der Landespolizei und die Marburger Staatsan­walschaft nahmen die ersten Fest­stellungen vor. Es liegt zweifelsfrei Brandstiftung vor; man spricht auch von einem politischen Racheakt. Die Stelle, an der das Feuer angelegt wurde, ist durch einen schmalen Winkel zu er­reichen. Hier befindet sich eine seit August nicht mehr geöffnet gewesene Türe; diese stand bei Ausbrechen des Feuers sonder­barerweise offen. Die Feuerwehren von Wittelsberg, Roßdorf und Holzhausen verblieben noch die ganze Nacht als Brandwache an der Brandstätte.

Wahlversammlung btt DNBP.

r. Rau sch en berg, 28. Okt. Die Deutsch-nationale Volkspartei hielt gestern abend im Seibertschen Saal eine gut belachte öffentliche Wahlversamm­lung ab. Der Redner, der frühere Land­tagsabgeordnete Justi, verbreitete sich über viele Fragen der deutschen Innenpolitik, er unterzog die Mahnahmen der früheren Koa­litionsregierungen, besonders der preußischen, schaffer Kritik und stellte der bisherigen parlamentarischen Regierungsform die Vor­züge einer Präsidialregierung gegenüber. In der Aussprache beleuchtete für die NSDAP der Landwirt Elmshäuser aus Cappel unter Betonung der Wichtigkeit einer ein­heitlichen Rechtsregierung kritisch einige Mah­nahmen und das bisher geübte Verhalten der

DNVP. Gegenüber der Ziellosigkeit der deutschen Regierungen seit Kriegsbcgmn be­fürwortete er die Bestrebungen der NSDAP als einer festen Grundlage zur Erkämpfung einer besseren deutschen Zukunft. Im Schluh- wort der teilweise im Meinungsaustausch recht lebhaften Versammlung versuchte der Hauptredner seinen Ausführungen auf Grund der Hugenbergschen Vorschläge besonderen Nachdruck zu verleihen.

-o- Kirchhain, 31. Okt. Unter grobem Andrang fand gestern hier der alljährliche .ft'a narienvogelmarkt statt. Unge­zählte Züchter aus den Kreisen Kirchhain, Alsfeld, Marburg, Ziegenhain, Frankenberg, ja selbst aus dem hohen Vogelsberg waren mit ihrer gefiederten Ware nach hier gekom­men. Die für gut und brauchbar befundenen Vögel wurden von einer Firnm aus 'Han­nover angekauft. Bezahlt wurden bis zu 3 und 4 Mark. Die Sänger werden zum größ­ten Teil nach Amerika exportiert.

.-o- Kirchhain, 29. Okt. Die von der hiesigen Ortsgruppe der NSDAP veranstal­tete Kundgebung in der Jahn-Turnhalle war überaus stark besncht. Es sprachen die Landtagsabgeordneten Bake-Hannover und Schmidt-Wiesbaden. Beide Redner ern­teten für ihre Ausführungen starken Bei­fall. Das Schlußwort sprach Dr. Adolf Wagner-Marburg.

Versammlung bet NSDAP.

Simtshausen, 30. Okt. Hier fanb eine gut besuchte Versammlung der Natio- nalsozialisuschen Deutschen Arbeiterpartei statt. Es sprach Herr Carstens-Schleswig über das Thema: „Regierung ohne Volk". Er führte aus, daß die heutigen Regie­rungsmethoden zwangsläufig zum Bolsche­wismus führen würden. Reicher Beifall dantte dem Redner für seine überzeugenden Ausführungen.

Versammlung bet NSDAP.

Dilschhausen, 30. Ott. In der Gast­wirtschaft Schmidt fand eine überaus gut besuchte Versammlung der NSDAP statt. Herr Carstens-Schleswig setzte sich eingehend mit dem Wirtlchaftsprogramm des Herrn von Papen auseinander. Dieses Programm gleiche einem Hause ohne Fundament und könne daher überhaupt nicht in die Tat um­gesetzt werden. Es sn ein totgeborenes Kind, denn ohne Volk könne man nicht regieren und erst recht nicht gegen das Volk. Am 6. November gelte es nun, endgültig Schluß zu machen mit dieser Politik vom grünen Tische aus, die das deutsche Volk immer mehr in den Abgrund stoße.

Aus dem SlttlrelS

Tödlicher Unfall.

0 Biedenkopf, 30. Okt. Durch einen eigenartigen Unfall wurde der Metzger- meister Ortmann aus Lirfeld aus dem Leben gerissen. Er hatte in Wolzhausen, Kr. Dillenburg, ein Rind geschlachtet und dasselbe aufgehängt. Plötzlich brach der Haken, an dem das Tier befestigt war und der Metzgermeister kam unter das Tier zu liegen. Der Mann mußte sich nach ein paar Tagen in das Krankenhaus begeben, wo er nun an den Folgen der schweren Kopfverletzungen — es handelt sich sehr wahrscheinlich, um einen Gehirnschlag — verstorben ist.

Bildung eines Kampfausschusses gegen die Aufteilung des Kreises Bieocnkovf.

0 Bi edenkopf, 30. Okt. Hier hat sich ein Kampfausschuß gebildet, der mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Front macht gegen die Zerschlagung des Hinterlandkreises.

Der Ausschuß betrachtet es als seine Aufgabe, die Kreisauflösung ju beseitigen.

Eine Gemeinde erhebt zum ersten Male Steuern.

0 Langenaubach, 30. Ott. Unter dem Zwange der Verhältnisse hat die Aufsichts­behörde der Gemeinde die bfache Bürger­steuer auferlegt und außerdem noch die an­deren Realsteuern auf den Landesdurchschnitts­satz festgesetzt. Seither erhob Langenaubach noch keine Steuern, sogar Wasser- aeld wurde nicht erhoben. Der große Waldbesitz und die zahlreichen Steinbrüche brachten der Gemeinde in den letzten Jahr­zehnten erhebliche Einnahmen, die aber sehr nachließen und heute durch die Wohlfahrts­lasten aufgezehrt werden.

XX All en darf (Eder), 30. Ott. Durch Verfügung der Reichsbahndirettion Kassel wurde der in Battenfeld wohnende Reichs- bahnbetriebsassistent Karl Koch vom hiesi­gen Bahnhof nach Silbach als Bahnhofs- aufseher versetzt. Als Ersatz für Koch wurde der Aushilfsweichenwärter Mitze von der Bahnmeisterei 2 Frankenberg dem Bahnhof Mlendorf ((Eber) vom Betriebsamt Fran­kenberg überwiesen.

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Der Unbekannte aus dem l>Zug.

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Frankfurt a. M., 29. Okt. Nach einer Meldung aus Berlin ist es bisher noch nicht gelungen, den Unbekannten, der in dem O-Zug Wiesbaden—Frank­furt—Berlin betäubt aufgesunden wurde, zum Sprechen zu bringen. Da der Mann seit gestern Morgen jegliche Nahrungs­aufnahme verweigerte, ist er in den Mittagsstunden vom Krankenhaus einer Heil- und Pflegeanstalt zur Beobachtung überwiesen worden. I

2400 Mark beim DHB. unterschlagen.

Hanau, 29. Okt. Der seitherige Leiter der Geschäftsstelle Hanau des Deutsch­nationalen Handlungsgehilsenverbandes, Kaufmann Matthias Mörschbach aus Koblenz, war, nachdem in seiner Kasse ein Fehlbetrag von 2400 Mark festgestellt worden war, wegen Unterschlagung unter Anklage gestellt worden, hatte jedoch vor dem Schöffengericht Hanau einen Frei­spruch erzielt, da man das Vorliegen von Irrtümern des Angettagten, die den Fehlbetrag verursacht haben könnten, nicht für ausgeschlossen hielt. Da di« Staats­anwaltschaft Berufung eingelegt hatte, mutzte sich am Freitag die große Straf­kammer Hanau mit dieser Sache beschäf­tigen, wobei das Vorliegen von Urkun­denfälschungen behufs Verschleierung der Fehlbeträge festgestellt wurde. Der An­geklagte wurde wegen fortgesetzter Unter­schlagung in Tateinheit mit gewinnsüch­tiger Urkundenfälschung zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Die Gefahren des täglichen Lebens.

Jeder Mensch ist stündlich den Gefahren des täglichen Lebens ausgesetzt. Alle Tage wird von Unfällen jeglicher Ätt, lleberfäl- len, Raub, Einbrüchen, Unterschlagungen und dergl. berichtet, immer und immer wieder liest man Mitteilungen über To­desfälle. Schützen dagegen kann sich nie­mand, denn kein Mensch kann seinem Schicksal entrinnen.

Aber vor den finanziellen Auswirkun­gen derarttger Schäden bewahrt man sich und die Seinen durch den Abschlutz einer entsprechenden Versicherung und hierin bieten die „Winterthur-Gesell­schaften" Qualitätsware.

Korrekte und überlegte Geschäftsführung sowie kulante Schadenregulierung zeichnen die „Schweizerische Unfallversicherungs- Gesellschaft in Winterthur" von jeher aus; sie führt die Sparten: Unfall, Haftpflicht, Kraftfahrzeug. Einbruch-Diebstahl und Beraubung Veruntreuung und Kautton und verfügt in diesen Versicherungszwei­gen infolge ihrer 57jährigen Tätigkeit über grotze Erfahrungen. Ihr Geschäfts­gebiet erstreckt sich außer auf die Schweiz auf Deutschland swo sie schon über ein hal­bes Jahrhundert bodenständig ist), und auf fast alle übrigen Länder der (Erbe.

Ein jeder wende sich daher vertrauens­voll an die „Winterthur-Gesellschaften", wenn er Versicherungsschutz benötigt; das in unserer Zeitung befindliche Inserat enthält die genaue Adresse der Gesell­schaften.

Gottesdienst , , . //. ".....

Dienstag, d en 1. November.

(Fest Allerheiligen.)

Katholische Kirche. Eottesbienstord- uung wie an Sonntagen. 18 Uhr: An­dacht und Predigt zum Gedächtnis der armen Seelen.

Schöne weiße Zähne

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(Nachdruck verboten!)

Der Rngling im Seimete»

Roman von Heinz Steguwert.

75. Fortsetzung.

Da fiel ein dumpfes, unterirdisches Männergeschrei in unser Schweigen. Irgendwo wurden Kegel geschoben. Ma­ria zuckte auf: „Welcher Tag ist- heute?"

Ich rechnete an den Fingern: „Mitt­woch!"

„Mittwochs ging Vater immer zum Kegeln. Komm, ' Mutter wird allein sein!"

Sie rutschte steif von der Karre, ich schob unsre Habe seitwärts durch ein düstres Tor, setzte die Holme ab und legte das Gepäck auf die Erde.

„Du mußt aber mitgehen, Manes!"

Ich hatte den Mut, dieser Ditte zu fol­gen. Also schlichen wir den weißen Gie­bel an, standen vor dem erleuchteten Fen­ster, äugten durch die tropfenden Scheiben ins Warme: Eine alte, freilich rüstige Frau satz bei der Tischlampe und schrieb einen Brief!

„Cie schreibt an mich, Manes!"

Mutter Selbach mutzte unsre Schtttte gehört und die Ankunft ihres Mannes vermutet haben. Sie raffte nämlich Tinte, Feder und Papier hastig zusam­men und stopfte alles in die Schublade. Maria ttopfte ans Fenster: „Mutter — Mutter--!*

Dann strömten die Tranen, freilich ‘amen sie mir auch. Die Alte lief in den Flur, stieß den Schlüssel ins Schloß, klinkte auf, sprach keinen Gruß, fragte nichts, sah nichts, hörte nichts, jammerte nur in wirren Brocken: „Ich yab's ge­

ahnt, den ganzen Tag war es mir schon so, den ganzen Tag---!"

Mutter Selbach klammerte sich an ihr Kind, und beide schrien, daß die Hühner unruhig wurden. Da hatte ich nun ein Dutzend Schlachten erlebt, da war ich durch ein Trommelfeuer von Not, Lüge, Hunger, Blut und Sehnsucht gelaufen, da hatte man fünf Jahre eines Friedens hinter sich, der einem den letzten Elaubens- tropfen aus der Seele preßte, da bildeten sich endlich Kohorten von Strohköpfen im Lande jenseits der brennenden Grenzen ein, sie rüttelten am Bestand der Welt,— und hier geschah das Wunder, daß das Herz einer Mutter vom Glück viel mehr wußte als alle die Stümper einer labprinthischen Zeit.

„Kommt herein, Kinder", stammelte Frau Selbach; ihr Gesicht war wie zer­schnitten, ihre Augen hatten feurige Ränder.

„Kommt, der Ofen ist an, ihr habt Hunger, grab' schrieb ich ’nen Brief an dich, der Vater ist kegeln, kommt, hier ist 'n Seffel--!"

Das stolperte alles als hilfloses Stück­werk aus diesem Munde, das quoll alles aus einer klaffenden Brust, und die Hände der Greisin tasteten von einem Stuhl zum andern, als sei sie schwach geworden, oder als fürchte sie, die alten Adern könnten zerspringen, weil der jähe Blutstoß des Herzens sich nicht beruhigte.

17.

Isegrim.

3a, Mutter Selbach war blind und ^ub. Maria gab mir zu verstehen, ich sollte nicht früher etwas sprchen, bis sich die alte Frau, die immer noch Worte und Dinge wie eine Irre durcheinander warf,

wieder gesammelt habe. Das dauerte wohl eine halbe Stunde, und in dieser Frist drückten sich Mutter unv Tochter nur die Hände, während die ledernen Lippen der Greisin nicht stille standen. Immerzu erzählten sie, wer inzwischen aus der Nachbarschaft gestorben sei, wieviele alten Leute schon ihre Möbel und Häuser ver­kauft hätten, um heute doch noch zu ver­hungern, denn ein Brot koste achthundert Milliarden, das könne ja fein Rentner bezahlen. Und andre Wichtigkeiten muß­ten wir anhören: Virnich habe jetzt Was­serleitung und elektrisches Licht, der Pastor sei versetzt worden, beim Gastwirt Spring­wittel habe sich im Juni der Eemeinde- bulle vom Ring gerissen...

Das stürzte aller auf uns ein, aber wir mußten es anhören und wurden unruhig im Herzen, weil wir auf ein schweres Ge­witter warteten. Endlich setzte sich Frau Selbach die Brille auf, und da sie sich um­blickte, merkte sie wohl, daß außer ihrer Tochter auch noch andre Leute ins Haus gekommen waren. Ich beneidete in die­sem Augenblick unser Hundevieh, das sich wunderbar sorglos neben den Kohlenkasten lümmelte und die Schnauze auf die Vor­derpfoten duckte, während der kleine Ma­gen vor Hunger kullerte. Ich beneidete auch unseren Sebastian, bet an Großmut­ters Brillenscheide kaute, um das pa­pierene Ding schließlich in Stücke zu reißen. Da schlug ihn Maria auf die Fin­ger, ein martialisches Geschrei war die Folge. Aber Frau Selbach wurde wacher, sie begriff endlich, daß sie ein Enkelkind hatte, und während Sebastian auf ihrem Schoß geherzt und gedrückt wurde, wan­derten die Augen der Alten seitwärts zu mir. Ich lächelte verlegen rote ein Cckul- bube, aber Maria kam mir zu Hilfe: „Das ist der Manes!"

Mutter Selbach lauerte fast feindselig, so daß Maria sich deutlicher erklärte: „Mutter, das ist mein Mann!"

Die Alte reichte mir zwar ihre kühle Hand, aber die Augen Zockten immer noch ratlos hinter der Brille und der Mund stand offen. Bis ich den ersten Gruß mei­ner Schwiegermutter in Empfang nehmen durfte. Sie meinte also: „Ich habe gehört, Sie könnten gut schwimmen —--?“

Maria lachte hell auf, und es war ein Segen, daß sie dabei die Mutter umarmte. Dennoch wußte Frau Selbach nicht, wie linkisch sie sich betragen hatte.

„Jawohl, Frau Selbach, ich kann gut schwimmen, ich glaube sogar, sehr gut schwimmen zu können, sonst wäre ich längst ertrunken!"

Maria unterbrach mich: „Weißt du, Mutter, er ist nicht rasiert, wir haben uns aber gern, die fünf Jahre waren sehr schwer, wir wollen dir das noch alles er­zählen!"

Frau Selbach seufzte, als habe man ihr ein enges Korsett angemessen. Und sie reichte mir abermals die Hand, die sich jetzt wärmer und fester anfühlte als vor­hin: „Witzen Sie, Herr Hermann, der Sebastian Klump ist ja gefallen km Krieg, er war aber ein braver Mensch und führte meinem Manne die Bücher--!"

Ich erfuhr zum ersten Mal, daß Marias Bräutigam Klump geheißen und in Vater Selbachs Ziegelei die Kontokorrente ge­führt hatte. Meine Frau berichtete noS die Offenbarung ihrer Mutter mit be­schleunigtem Eifer: „Manes, der Se­bastian war aber mehr Inspektor als Buchhalter. Der hatte sogar einjährig gedient und wollte sich später mal selbstän big machen, weil er doch ...“

(Suiijegung folgt.)

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