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Die neue

Schatzkammer

des Aachener

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Die vordere Schmalseite es Martenschreins, der die roßen Aachener Heilig - irncr enthält. Ira Jahre 1259 rurde er hinter dem Ma­ienaltar auf vier Säulen hoch aufgestellt, daß beim Umschreiten des unter dem Schrein hindurchging.

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Scharfe Angriffe Leon Blums General Weygand.

Kanzel (Ambo), Geschenk Heinrichs II., die einzige Metallkanzcl, die sich aus dem frühen Mittelalter erhalten hat

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Im Mittelalter hatte man in der als Sakristei dienenden Mathias- kapelle Wandschränke hergerichtet für alle die Kostbarkeiten, die da­mals nicht unmittelbar , in der Kirche selber auf oder bei den Al­tären aufgestellt waren. Kaiser Wenzel hatte dazu prachtvolle, Ge­mälde gestiftet, die die Flügel dieser Schranktüren schmückten. Später wurde dann, als den veränderten Zeiten zufolge die mittelalterliche Altarform einer neueren Gestaltung weichen mußte, ein größerer Raum für die Aufbewahrung dieser Schätze erforderlich. Erst gegen Ende 1930 entschloß man sich, die viel zu kleine alte Kapelle zunächst auf fast das Dreifache zu ver­größern und dann in allen Teilen mit allen unserer Zeit zur Ver­fügung stehenden Sicherungen aus­zustatten.

Oberhalb der am Ende der Schatz­kammer angelegten Altarnische sieht man das Monogramm Karls des Großen. Schon der tonnenge­wölbte Raum ist an sich ein kost­bares Erinnerungswerk an die Zeit Karls des Großen. Es ist das Ge­wölbe, das neben dem Portikus lag, der die Pfalzkapelle mit dem könig­lichen Hause verband. In der Nische hat eine Altarmensa Aufstel­lung gefunden, die ehemals als Er­löseraltar auf dem Hochmünster stand. Darauf findet man das schönste und kostbarste Werk der ganzen Schatzkammer,, das Lothar- kreuz aus der Zeit Kaiser Ottos III. Auf der Mittellinie des Raumes stehen die beiden großen Aachener Reliquienschreine; der 1225 voll­endete Karlsschrein, der die Ge­beine Karls des Großen enthält, und der Marienschrein mit den vier großen Aachener Heiligtümern, die alle sieben Jahre ganz nach mittel­alterlichem Brauch öffentlich ge­zeigt werden. An den beiden Längs­seiten und der oberen Schmalwand sind durchlaufend feste Schränke eingebaut, in denen hinter Spiegel­scheiben in mit rotem Samt ausge­kleideten Abteilen die vielen Klein­odien zur Aufstellung gebracht sind, mit unsichtbaren elektrischen Lampen so beleuchtet, daß der me­tallische Glanz und die prächtigen Emails und die farbigen Steine mit

Die ursprünglich ganz <iffcnc spätromanischc Arkaden­wand wurde hei der Herrichtung der Schatzkammer mit gepanzerten Wänden geschlossen

st ihm vorgefchlagenen Abänderungen dem Plan nicht vorgenommen würden, sn Blum sagt, es gehe nicht an, daß ul Boncour eine weitere Vertagung der rüstungskonferenz beantrage, nur weil den französischen Militärs nicht paffe, ; Abrüstungsweg zu beschreiten. Die zierung solle lieber auf die weitere tarbeit Weygands verzichten, als lnkreichs Ansehen in der Welt in Frage stellen.

is wäre geradezu ein Skandal, Satz ie Lösung der schwersten politischen -ragen, die auf Frankreich und der anzen Welt lasten, von den Entschlüs- n eines Militärchefs abhängig ge­macht werde.

m wendet sich sodann direkt an die Re- ung und droht mit aroffen politischen Gierigkeiten, wenn sie dem Vorr°cht militärischen Reaimes die Interessen ^Friedens und die Sicherheit Frank- opfere. x

rsfen Rarbunt.

chtigung

sicht in Europa

vier großen Weltmächte erreicht würden, so könnte Europa in politischer Hinsicht ruhig sein, ttftb vielleicht würde auch die wirtschaft- Uche Krise ihrem Ende entgegengehen.

Was nun die deutsche Forderung auf Gleichberechtigung anlangt, so ist sie nach Auffassung des Faschismus vollkom- tten berechtigt. Das muh man so klar wir möglich anerkennen. Solange "ber die Abrüstungskonferenz noch dauert, k-nn Deutschland nicht fordern, sich entsprechend auf, «rüsten. Wenn die Konferenz aber ergebnislos zu Ende seht, kann Deutschland nicht im $51» kerbund bleiben, solange nicht diese Entrechtung, die Deutschland erniedrigt, beseitigt ist.

Den autzenpolitischen Teil seiner Rede schloff Mussolini mit den Worten ab: Wir wünschen keine Hegemonien in Europa. Wir werden gegen die Aner­kennung von Hegemonien jeglicher Art hin, insbesondere aber dann, wenn eine Hegemonie eine Position offenkun­diger Ungerechtigkeit ver­ewigen will.

Jnnerpolitisch führte Mussolini noch aus, Faschistische Partei nehme wieder neue Mitglieder auf. Allein in Turin lägen Uach den Angaben des Parteisekretärs

fk. Paris, 24. Okt. Leon wende sich im „Populäire" Warf gegen den Ehef des großen General­stabs, General Weygand, der durch seine Kritik an dem französischen Sicher- Heils- und Abrüstungsplan die Be­mühungen der französischen Regierung in Genf erschwere und das Ansehen Frank­reichs herabwürdige. Der Führer der Sozialisten fordert die Regierung auf, energisch gegen die Einwendungen Wey­gands Stellung zu nehmen. Er verweist in diesem Zusgmmenhang darauf hin, daß Wcygand dem Studienausschuß des Ober­sten Landesverteidigungsrates mit seinem Rücktritt gedroht habe, falls die

Idle Aachener Münsterkirche, die seit der Gründung des Aachener Bistums die Kathedrale der jungen Diözese geworden ist, hat als ehe­malige Kröuuugskirche der deut­schen Könige und als Pfalzkapelle Karls des Großen größte geschicht­liche Bedeutung. Sie verwahrt viele Kunstwerke, namentlich Me- tallarlfeiteu, aus den verschieden­sten Kunstepoehen. Dadurch, daß bei den vielen Kriegszeiten, die das stolze Bauwerk überdauert hat, diese Kunstschätze regelmäßig rechtzeitig an sichere Orte ge­bracht worden sind, haben sich hier herrliche Werke erhalten. Vieles, wie die berühmten Bronze­werke der karolingischen Kirche, die ehernen Tore und die acht Rüstungsgitter, sodann die goldene Altartafel aus der Zeit Kaiser Ottos III.. die reiche Metallkanzei Kaiser Heinrichs II. mit ihren vie­len Kostbarkeiten, und die das Ok­togon noch heute schmückende Liehterkrone Kaiser Friedrich Bar­barossas steht heute noch unmittel­bar mit dem eigentlichen Innern der Kirche in Verbindung. Viele Reliquiarc und Kunstwerke jedoch bewahrt dis Schatzkammer.

ihrem Filigranschmuck bestens zur

— _ Geltung kommen. Reiche alte

der die Gebeine Karls des Großen Stoffe und Paramente beleben In

enthält, aus dem Jahre 1115 farbiger Wirkung das Ganze.

alle Völker folgen, wenn es, wie er — Herriot — 1924, bas Ende des mörde­rischen Hasses verlange. Das Werk von 1924 habe Frankreich in Lausanne und Genf fortgesetzt. Frankreich wisse, edel­mütig zu sein, wenn es sich rtur um mate­rielle Interessen handele;

es wolle dieses Werk fortsetzen, und deshalb stehe es im Begriff, einen Plan vorzuschlagen, der die Ab» rüstnng mit der Sicherheit «nd den Verzicht auf die Rüstungen mit den wachsenden Kräfte« des

Rechtes verbinde.

ie französische Vrelse ;ur Rede Mussolinis

ie Ausführungen Mussolinis in Turin )en auch von der französischen rgenpresse stark beachtet und aus- lich wiedergegeben. Eigentümlicher- e verzichten die Blätter jedoch zum ten Teil auf jede Stellungnahme.

der außenpolitische Berichterstatter „Echo de Paris" stellt fest, daß sich selbst nach einem eingehenden »ium der Ausführungen des italie- rn Diktators kein klares Bild über die .stftige italienische Politik machen . e. Im großen und ganzen weiche die ung Mussolinis nicht wesentlich von derjenigen Erandis ab. Die italienische Regierung sei sehr wahrscheinlich in der Abrüstungsfrage soweit mit Berlin einig, als es sich darum Handels, die Militär­macht Frankreichs zu erschüttern. Seine Ausführungen könnten ferner als eine Unterstützung der englischen These zur Eleichberechtigungsforderung der Reichs­regierung angesehen werden. Nichts­destoweniger scheint die italienische Außen­politik angesichts der noch zögernden Hal­tung Englands immer noch keinen festen Weg eingeschlagen zu haben. Die Rede Mussolinis mache es jedenfalls unmöglich, über die zukünftige italienische Politik ein klares Bild zu schaffen.

Der „Qu 0 tidien" und „E r e N 0 u- volle" wollen in der Mussolini-Rede eine direkte Bedrohung des Friedens sehen. Das Blatt Herriots zieht aus den Erklärungen des Duce die Schlußfolgerungen, daß sich für Frankreich mehr denn je die Notwendigkeit ergebe, für den Frieden zu arbeiten und feine eigene Sicherheit zu garantieren. Der „Q u 0 tidien" sagt, der Friede, von dem der italienische Diktator träume, soll an­scheinend die Krönung einer erneuten Um­wälzung der europäischen Karte bezw. eines neuen Krieges sein.

Herriot, obwohl er gesagt hatte, daß er keine politische Rede halten würde, eine Anspielung aiif die Abrüstung gemacht hat. Er erklärte, Frankreich werde oft verkannt und entstellt, well man es nicht kenne. Man wisse nicht, das es geradezu Unsterbliches fei, was durch den Wiederaufbau französische Bauern und Arbeiter geleistet hätten. Rur könne man von einem Volke nicht verlangen, daß es in Ewigkeit heldenhaft sei, denn dabei ver­liere ein Volk seine beste Substanz. Alles in dieser vorn Kriege heimgesuchten Ge­gend erinnere daran, für die Aussöhnung der Völker -u arbeiten, alles hier in dieser Gegend lasse die Größe, ien Adel uNd die Nützlichkeit des Friedens hervortreten.

Der Friede beruhe nicht auf Worten. Nicht die seien die größ­ten Pazifisten, die ihren Friedens» wünsch am lanteste» beteuern.

Bevor man den Frieden bei den anderen verwirkliche, müsse man ihn erst einmal im eigenen Lande herstellen. Man werde es wohl nicht seltsam finden, daß er verlange, bevor er die anderen Völker liebe, erst ein­mal seine Landsleute zu lieben. Hsrrivt erinnerte an seine Bemühungen um das Genfer Protokoll im Jahre 1924 und fuhr fort, wenn man damals auf ihn gehört hätte, würden die Ereignisse der Zwischen­zeit vielleicht einen anderen Verlauf ge­nommen haben. Die 75000 Deutschen, die auf dem Friedhof in Lens ruhten und -

dem südlichen in den ticfcrliegenden nördlichen Teil. Das den Raum abschließende Tonnen­gewölbe ist aus der Zeit Karls des Großen

diquiar mit derSchä- • '■"tldecke Karls des Großen ln ”rn tus dem 14. Jahrhundert

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