Einzelbild herunterladen
 

Aus -em KrelsauWuß

auch in

Weltwirtschaft und nationaler Wirtschaftsraum

tilt

Ptd.

Pfd.

Lauch Aepiel Gänse Hähnchen Hühner Enten Tauben Reh Hasen

Rettich Knoblauch

Stck. Pfd.

10 10 IC-15 8-15 10-60 5—10 5-8 5-30 40-70

Käsematte Kochkäse Kartoffeln

Wirsing Weißkohl Karotten

Rotkohl Mohrrüben

Rosenkohl Spinat Grünkohl Pilze Tomaten Birnen

11-12

15—20

5

25

50

10 6—8

10 8-10

10

12

30 10-20 15-20 20-35 35-50 10-30 15-20 25-40

20—25 25-30

40-50

50-80

40-50

15-20

80—100

rend des Winters einige Wärter die Ar­beit aussetzen.

Dem vorgelegten Entwurf, eine Der. gnügungssteuerordnung für die Landgemeinden des gesamten neuen Land­kreises Marburg, stimmt der Kreisausschutz zu. Die Erhebung der Vergnügungssteuer

an dem Vruttoaufkommen mit 45% be­teiligt. Die bisherige Vergnügungssteuer der Gemeinden fällt weg. Wenn auch Städte die Veranlagung und Einziehung durch den Kreis wünschen, soll dem ent­sprochen werden.

Auch die B i e r st e u e r wird für die Landgemeinden des früheren Kreises Kirchhain ab 1. 11. 1932 vom Kreis ver­anlagt und eingezogen. An dem Auf­kommen sind die Landgemeinden mit 45% beteiligt. Auch hinsichtlich der Biersteuer soll Anträgen der Städte auf Veranlagung und Erhebung durch den Kreis entsprochen werden.

Für den landwirtschaftlichen Versuchsring in Kirchhain wurde eine Beihilfe bewilligt und einem Anträge auf Durchführung von Jnstandsetzungs- arbeiten in der Landwirtschaftsschule Kirchhain entsprochen.

Die vorgeschriebene neue Satzung für die Kreissparkasse wurde angenommen.

Einem Anträge auf llebertragung einer Eastwirtschaftskonzession aus Rollshausen wurde stattgegeben.

Rote Rüben , Radieschen BdL Sellerie Endivien Stck. Blumenkohl , Grüner Salat „ Oberkohlrabi „ Salatgurken „ Meerettich

Rhabarber „ Heidelb. , Stachelbeer.,, Feldsalat Kürbis 5—8 Rebhühner

Ueber dieses hochaktuelle Thema sprach gestern abend Gauvorsteher A u e r - b a ch Frankfurt a. M., in einer Ver- ® ■ $er hiesigen Ortsgruppe des Deutschnattonalen Handlungsgehilfen- Verbandes.

Ztr. 2-2.50 Pfd.3—4 J

Stck. 10-15

1 „ 5—10

„ 10

Pfd 10—30

Pfd. 70

„ 90-100

„ 60-70

„ 90—100

Zwiebeln „ Grüne Bohnen Gelbe Bohnen

Zwetschen

Weintrauben „

Pflaumen „

Brombee. en „

Schwarzw. ,

Butter Piu.

Eier Stck.

Gr. Handkäse „ Handkäschen „

3n der Sitzung am 20. ds. Mts. wählte der Kreisausschutz zunächst das Mitglied, Gutsbesitzer Kaiser (Cyriaxweimar), zum Stellvertreter des Landrats im Vor­sitz des Kreisausschusses.

Zu Vertrauensmännern für die Auswahl der Schöffen und Geschworenen im neuen Amtsgerichtsbezirk Kirchhain wurden bestimmt: East- und Landwirt Konrad Roemer in Schweinsberg, Land­wirt Konrad Altheinz in Pirchhain, Gast­wirt Konrad Altheinz in Kirchhain, East- meinderechner Jos. Rieh, Erfurtshausen, Reinhard Kreyling in Rauschenberg, Schreiner Stephan Röder in Vurgholz und Maurer Heinrich Preitz in Niederklein.

Hinsichtlich des früheren Kreis- hauses in Kirchhain beschloß der Kreisausschutz, dem Staate ein Kauf- a n g e b o t zu machen, das im wesentlichen auf einer Schätzung des Hochbauamts i in Marburg beruht. Das frühere Ge­bäude des Kreiswohlfahrts- °Lmtes Kirchhain nebst zugehörigen Grundstück soll öffentlich zum Verkauf aus­geschrieben werden.

Für ein Baudarlehn der Reichsversiche­rungsanstalt für Angestellte und für ein Darlehn der Deutschen Bodenkultur- Aktiengesellschaft für eine Drainage in Er­furtshausen wurde ausnahmslos die Bürg­schaft des Kreises übernommen.

Hinsichtlich der Landwegewärter des ehemaligen Kreises Kirchhain beschloß der Kretsausschuh eine gleiche Regelung, wte sie bereits für den früheren Landkreis Marburg getroffen ist. Danach sollen wäh-

I Der Redner ging von den Gründen I aus, die zu dem gegenwärtigen Durch­einander in der Wirtschaft geführt haben. ?,c Voraussetzungen des Funktionierens I • das Vorhandensein

I wirtschaftlich noch unerschlossener Ge­biete, allgemeiner Weltfrieden, Freihan­del und internationale Kredite fehlen heute vollkommen. Die Weltwirtschafts- krlse ist nicht so sehr eine Krise des Ka- I prtalrsmus, sondern des verhinderten Ab- I Atzes und Güteraustausches infolge des I Krieges, einer Ctrukturwandlunq in der Weltwirtschaft und politischer Eingriffe. Daraus folgt daß in weltwirtschaftlicher I Beziehung der Sozialismus unserem Lande nicht helfen kann. Not tut eine Verständigung der Völker, die Frankreich I aber hintertreibt.

Die Frage: Autarkie oder Weltwirt- I [w sei, so führte Gauvorsteher Auer­bach weiter aus, in dieser radikalen Fas- I Völlige Autarkie bedeute Abschluß vom Weltmarkt sowohl auf der Einfuhr- wie auf der Ausfuhrseite. Schon letzt gehen Ein- und Ausfuhr ständig zu- I Xycfe. Gs seien aber für den Export in I I ^aischland 3,6 Millionen Arbeitnehmer I tätig Sie würden bei völliger Autar­kie ihre Arbeitsplätze verlieren. Dar- I über hinaus würde die Gesamtwirtschaft I rn schwerste Mitleidenschaft gezogen. Die Antwort des Auslandes auf die Kon- I nngentierungspolitik der gegenwärtigen I I r^chsregierung Zeige deutlich, wohin Eser Weg führe. Das autarke Wirt- I Nastsideal fei der sich selbst versorgende Bauer, der alles auf dem eigenen Hof I herstelle. Die Verwirklichung dieses I Ideals würde Deutschland auf die Seit I vor dem Jahr 1800 zurückwerfen. Autor- I hie sei die Resignation eines Volkes, das ,ld} vor Schwierigkeiten verkriecht, kei- I nen Willen zur 28eltpolit|t, keinen Er- I panftonsdrang mehr habe. Nach der gan- zen politischen, geographischen und kli- | matischen Lage Deutschlands sei die voll- I kommene Autarkie für uns unmöglich. I V^lr brauchten die Verbindung mit der I Weltwirtschaft. Eine beschränkte Autor- I hte sei vielleicht vorübergehend eine | ^asfe ttn außenpolitischen Freiheits- I dein erstrebenswertes 3iel. I Jul fei die möglichst weitgehende Durch- I dringung der Welt mit deutschen Wert- I erseunniffen, aber nicht der Abschluß I vom Weltmarkt. ’ 8 I

< bei* grien, festen EmaklkeSberxng verseh«» I werden. — Um die nötigen Plätze bereit stel- I iS" N können, ist rechtzeitiges Lösen der zur I Verfügung stehenden Fahrkarten zum Preise I von 1,20 Mark, Biegenstrabe 501, erforder- I sich. Die Meldefrist endet Sonntag abend. I Die Fahrt beginnt am Dienstag, 25. pünkt- I lich 2.15 Uhr mittags am Rudolfsplatz und I führt durch eine landschaftlich reizvolle I Gegend.

• Deutsch-nationaler Handlungs- I gehilfen - Verband. Am Sonntag, I dem 23. Oktober d. Js., vormittags 10.45 I llbr findet die Besichtigung des KuM- institutes und der Bantzer-Ausstell-ung statt.

I Freunde des DHV. können sich beteiligen. I ' National fozi alistischeBeam- I tenarbeits gemein schäft. In Er- I kenntnis der auberordentlichen Wichtigkeit der I bevorstehenden Reichstagswahl, die über die | Zukunft und somit über das Schicksal Deutsch- I lands bestimmen soll, hat es sich die Be» I amtenarbeitsgemeinschaft rm vollen Bewubt- I [ein ihrer Pflicht dem deutschen Volke gegen« I über nicht nehmen lassen, in den Kampf um I die Erringung jeder einzelnen deutschen Dolks- I seele tatkräftig einzugreifen. Aus bieffem I Grunde hat sie für Montag, den 24. d I Mts, den Mittelschullehrer Pg. Schultze- I Langendorff. Schönebeck (Elbe), als

Redner verpflichtet. Pg. Schultz e-Langen- I dorff, welcher allgemein als einer der besten I und beliebtesten Beamtenredner wett bekannt I ist, spricht über das Thema: „Vernichtung I des Berufsbeamtentums oder seine Rettung I durch die NSDAP und somtt Rettung des I Miffelstamdes." Da die Beanttenfrage auch I gleichzettig eine Frage des Mtttelstandes ist, I dürste der Versammlung auch von diesen I Volksgenossen ein besonderes Interesse ent« I segne gebracht werden, zumal der Referent I auch als ein vorzüglicher politischer Redner I bekannt ist. Den Beamten sowie der Bür- I gerschaft, die schwerer denn je um ihre Eristenz I und somit um die Erhaltung ihrer Berufs­gruppen ringen, kann der Besuch dieser Ver­sammlung nur empfohlen werden.

* Allgemeine Viehzählung am 1. Dezember. Das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Lan- | desregierungen durch Rundschreiben aufgefor­dert, am 1. Dezember 1932 eine allgemeine Viehzählung und in Verbindung damit eine Ermittlung der nichtbeschaupflichtigen Haus- schlachtungen von Schweinen in der Zeit vom 1. September bis 30. November 1932 durch- zuführen. Auf die Zählung von Eseln, Maul­eseln und Maultieren, Kaninchen und Pelz­tieren wird in diesem Jahre' verzichtet. ,

‘ Leichter Rückgang der Zahl der Rundfunkteilnehmer im letzten Vier- tc-iahr. D:e Zahl der Rundfunkteilnehmer in Deutschland betrug am 1 Okober 4 077 347 gegen 4119 531 am 1. Juli 1932. Sie ist dem­nach im Vierteljahr Juli/September um 42 184 oder rund 1 v. H. zurückgegangen. Von diesem Rückgang entfallen auf den Juli 38 379 und auf den August 4762 Teilnehmer, wäh­rend der September bereits wieder einen Zu­gang von 957 Teilnehmern brachte.

. Das Stadttheater Marburg eröffnet, wie man uns schreibt, seine Spiel­zeit 1932/33. Zur Aufführung gelangt das Schausplel: „®er 18. Oktober^ von Walter Erich Schäfer. Die Uraufführung dieses Schauspiels am 18. Februar 1932 Bei -den Bayerischen Staatstheatern in München war ein solch ungeheurer Erfolg, wie ihn das Theater bei einem Schauspiel kaum erlebte. And dieser Erfolg, den das Zeit,Piel bei seiner AraufführUng errang, ist -chm auch treu geblieben. Bei allen ,päteren Wiedergaben dieses Werkes an vielen anderen Bühnen konnte das Werk stets wahre Begeisterungsstürme entfesseln. Der Verfasser hat diese Gefchjchtspenode die 'Bedeutendes auf knappen Raum zu- Ivrirmendrängt, szenisch und dialogisch sehr gefchickt bewälttgt. Es ist ein Bolkssttick vn guten Sinne, ein tapferes und wert» volles Drama. Spielleitung des erfolg­reichen Werkes liegt in Händen von Ober- ssuelleiter Peter Fassot. Anfang 20.10 Ahr; Ende 22.15 Ahr. a

Ifer Marburger Sau sf rauen« anJr'ü e- V. vom Reichsvervand lädt seine Mitglieder unb rNeunde ein zu einer Besichti- gungsfabrt am Dienstag, 25. nach der Justus- huite in JBeibrnr-aufen bei Gladenbach. Es ist don vicierlcj J.iteresianies zu sehen, unter anderem, mie das flüssige Eism zu Platten, Derben und sonstigen Gestraucösgegenständen des Haushal.s gegossen uno wü.eeverarbeilet wird und wie Oefen, Badewannen usw. mit

, Seute nacht entstand ,n . ber Bahnhafsstratze eine Schlägerei zwischen einigen jungen Leuten. Allen Be­teiligten durste ein Strafmandat winken.

Fahrrad dieb st ah l. Entwendet wUtt>e ein am 19. Oktober am Friseur- cPafl Zmh of in Cölbe ausgestelltes hvrad, Marke „Phaenomen", Fcwnk-Nr. unbekannt, schwarzer Rahmen tuck schwarze Schutzbleche, gelbe Felgen mtt zwei schwarzen Streifen, graue Berei- stmg. hochgebogene Lenkstange, neue Kar- bidlaterne. Gummiklotzpedale, zweitönige Glocke Vorderbremse fehlt. Wett etwa 35 AM Aachncht erbittet die Land- läge rei Cölbe.

die Nummer 3 9 2 2 08. In der heutigen Vonnittags- dreutzüchSüddeutschen Klassen- 000 RM. auf die Nummer ?92 208. In der 1. Abteilung wurde das Los m Achten m Niederfchlefien gespielt, während die glücklichen Gewinner der 2. Abteilung, hte ebenfans mit Achtellosen beteiligt sind, in Hessen-Nassau wohnen.

* ~ f 6 e* tr $ e 8 n « 5 m e der neuen Frankfurt a. M. I

1P 3 r 0- Nachdem die bestiebs-

matzrge Erprobung des neuen Erotzrundfunk- fenbers Leipzig einwanbfrei verlaufen ist der «enber auf der bisherigen Frank­furter Welle 770 kHz (389,6 m) am 28. Okt. mtt bem Tagesprogramm beginnend in ,Ve- *Tte° genommen Gleichzeitig damit wird auch I bet neue Rundfunksender Frankfurt a M Äo, bisherigen Leipziger Welle 1157 kHz (259,3 m) ferne Tastgkett aufnehmen. I * Museum. Die Bantzer-Ausstellung rft am morgigen Sonntag von 11—1 Uhr I unb von 3—5 Uhr geöffnet. Sie ist an- dauernd das Ziel aller Kunstfreunde von Stadt und Land. Gerade vom Lande Aminen viele Besucher. — Das große Gemälde von Fritz Böhle „Der Schweine- markt in Kirchhain", das in dem Hessen- I saal der Bildergalerie seinen Platz hatte, ist m diesen Tagen als Lechgabe in den neuhergerichteten Sitzungssaal des Kreis- I 'Hauses verbracht wopöen, wo es unter der dunklen Holzdecke wunderbar zur I Geltung kommt und wie dazu geschaffen in die Großenverhältnisse des Saales -Paßt.

* Die Jugendherberge wieder I Jugendherberge, die einige sEoss.en war, ,st von gestern ab dem Verkehr wieder zugänglich. Wir wer- vm gebeten darauf hinzuweisen, bah die I Fmnale Kinderlähmung nicht in der Herberge I selbst, sondern m der Nachbarschaft aufgetreten war. |

Um dieses Ziel zu erreichen, seien eine Reche innerwirtschaftlicher Maßnahmen notwendig. Die erste sei die Herstellung möglichster N a h r u n g s f r e i h e i t, da­mit auf die Einfuhr von Nahrungsmit­teln aus dem Ausland verzichtet werden ^vune Zweitens müsse der nationale Wirtschaftsraum durch Urbarmach­ung und Siedlung ausgenutzt wcr- m U .All Weg hierzu fei der freiwillige Arbeitsdienst. Umsiedlung aus dem übervölkerten Westen des Reiches in den

Erhebung der Vergnügungssteuer den Landgemeinden im früheren Landkreise Kirchhain erfolgt ab 1. 11. 1932 unter Inanspruchnahme der Bürgersteuer durch den Kreis. Die Gemeinden werden

in * ® «n m»8u c Volkspartei tritt m- S.Der bekannte führende Wlrtfchafttn und Politiker Dr. 011 o H u g o (Bochum). Syndikus der Industrie- und Han- ^lskanimer Bochum Mitglied des Reichstags. ?2.n^tQ7lnr,CTnet, Wahlerversammlung detz Deut- Wu Volkspartei am kommenden Mittwoch KLWj abends 845 Uhr. im kleinen ntotaWk“. Angesichts der hoch-

xolttischen ^Entwicklung dürfte ein Besuch

। menschenleeren Osten tue not. Die dritte I wichtige Maßnahme sei die Kauf- I Kraft stärkung des Binnen­marktes. Die bisherige verhängnis­volle Deflationspolitik müsse deshalb verlassen werden, vor allen Dingen aber müssen weitere Lohn- und Gehaltskür-

I Zungen unbedingt verhindert werden. Im Unternehmertum müsse das Verant­wortungsbewußtsein wieder geweckt

I werden. Neubau des Aktienrechts und strenge Bestrafung der Wirtschaftsver­brecher seren ttötig. Weiter sei erforder­lich die Kontrolle der Kartelle, Syndikate und Trusts sowie die Förderung der Mit-

I rel- und Kleinbetriebe. Das gelte beson- I ders für den Einzelhandel, wo Ketten- I laden, Warenhäuser und Einheitspreis­geschäfte eine Gefahr bedeuten. Weiter müsse eine grundsätzliche Neuordnung des

I volklichen und staatlichen Lebens in der I Richtung auf eine ständische Ordnung er- I folgen, damit der Staat von den Lasten innerpolitischer Maßnahmen befreit wird und sich seinem eigentlichen Zweck, durch die Außenpolitik für ein freiheitslieben­des Staatsvolk Lebensraum zu schaffen, mwnien kann. Eine der großen außen- I politischen Aufgaben sei die wirtschaft- I ! llche Verbindung mit dem Donauraum. I

F^er seien, auf weite Sicht große wirt- I schaftspolitische MölAichkeiten vorhanden, j

"em großen Wirtschaftsraum zwi- f E" Nordsee und schwarzem Meer müsse l Deutschland führen. Sei das deutsche I Volk innerlich einig und mache es von feiner Kraft Gebrauch, dann ist das Ende

- ^elungsverträge gekommen. Des- I halb fei nicht Resignation und Selbstge- I nugfamkeit, sondern kraftvolles kämp- ferifches Streben auf allen Gebieten Not. I

Rmbmsrr NadtMmg Aus »em Magistrat Milchpasteurifierungrqwang.

Nach eingehenden Verhandlungen mit den Jntereffenten und wiederholter Be­ratung hat sich der Magistrat unter be­sonderen, den Belangen der hiesigen Milch- probugenten, des Milchhandels und der Verbraucherschaft gerecht werdenden Be­dingungen

mit der Einsiihrnng des Milchpaste«, rifierungszwangs für das Erbiet des Stadtkreises Marburg einverstanden erklärt.

Der Schulamtsbewerber Hch. Schmidt zu Marburg ist von der Regierung end­gültig zum Volksschullehrer für den Schul­verband der Stadt Marburg ernannt.

Der Errichtung eines Doppel- wohnhauses am Sommergartenweg wurde grundsätzlich zugestimmt.

Ueber die Wasserversorgung der Gemeinde Marbach aus dem städti­schen Wasierwerk, ferner den Verkant einer städtischen Parzelle an der AndrS- straße und weiterhin über den Ankauf von Grundstücken wurde beschloffen.

Etwa 20 000 \M, für Hausreparaturen »«b Wohnungsteilungen.

Me uns aus Berlin gemeldet wird, ist die Berteilung der Reichs,uschüsie für Hausreparaturen und Wohnungsteilungen auf die LLnder nach der Kopfzahl erfolgt. Danach würde auf den R e g i e - I rungsbezirk Kassel aus dem 50- Millionen-Reichsfonds der Betrag von 920 000 entfallen, auf die Stadt Mar­burg vorausstchtlich eilt Mindestbe- 11 a g d o n 20 000 K.

Chrpnik der Unfälle.

3n Friedttchshaufen, Kr. Frankenberg, kam E Mittwoch der 20 jährige MüNerknecht Eckhardt von der Butzmühle mit einem Sack tfrudjt berart ju Fall, datz er einen Becken­bruch erbtt. Der Verunalückte wurde in die Chirurgische Klinik nach Marburg überführt.